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HiFi-Test-Archiv: Verstärker

Die große Verstärker-Test-Übersicht aus 2026: Hier finden Sie Testberichte von Vollverstärkern, Vor- und Endstufen sowie Streamingverstärkern.

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    Moon 371

    Tonal sonorer gehalten, punktet dieser üppig ausgestattete Streaming-Verstärker insbesondere dynamisch – und mit hoher Auflösung. Die Analog-Eingänge und die Phonostufe sind auf bemerkenswert hohem Niveau. Bei sehr niedrigen Lautstärken wirkt der Moon nicht ganz so souverän wie im optimalen Arbeitsbereich.

    Test Moon 371

    Preis: 6.800 Euro

    Tom Evans The Linear A

    Optisch unscheinbar, klanglich sehr reif: Diese Röhrenendstufe spielt tonal erstaunlich linear und breitbandig, bietet eine fantastische Feindynamik und Plastizität der Abbildung sowie einen sehr transparenten Zugang zum musikalischen Geschehen. Bei schierer Basspower und Groddynamik-Slam ginge natürlich noch mehr.

    Test Tom Evans The Linear A

    Preis: 10.700 Euro

    Rega Mercury & Solis

    Regas Top-Verstärkerkombi überzeugt mit kräftig-konturiertem Bass, leicht sonoren Mitten und vor allem mit sehr dynamischer, mitreißender Gangart sowie einer dazu passenden, sich mutig nach vorne öffnenden Bühne. Gutes, aber unauffälliges Auflösungsvermögen.

    Test Rega Mercury & Solis

    Preis: 16.898 Euro

    (Vorstufe/Endstufe je 8.449 Euro)

    Vincent SV-500MK

    Dieser Hybrid-Vollverstärker besitzt eine sonor-harmonische Grundtendenz mit warmen Mitten und leicht milden Höhen. Mit den richtigen Lautsprechern lässt sich ein rhythmischer, kontrollierter Tiefton erleben. Insgesamt eher etwas für Genießer als für Freunde höchsten Auflösungsvermögens.

    Test Vincent SV-500MK

    Preis: 1.399 Euro

    Audio Analogue AA100DM

    Präzise, sauber, dynamisch packend – das sind Attribute, die diese Endstufe in besonderem Maße auszeichnen. Transienten werden blitzschnell serviert, die Auflösung ist sehr hoch. Tonal neutral bis minimal frischer, aber ohne richtiggehende Schlagseite.

    Test Audio Analogue AA100DM

    Preis: 4.950 Euro

    Rotel DX-3

    Diese Kombi aus DAC, Kopfhörer- und Vorverstärker überlässt die Klangfärbung rein dem angeschlossenen Kopfhörer, Endverstärker oder Aktivlautsprecher: Ja, mit seiner tonal neutralen und generell sehr ausgewogenen Wiedergabe brilliert der Rotel geradezu. Die Bühne gerät präzise, aber etwas kompakter. Toller Allrounder.

    Test Rotel DX-3

    Preis: 1.499 Euro

    Kora TB140

    Freunde sonorer Klänge werden mit diesem Röhrenverstärker weniger warm werden, denn er befindet sich tonal auf der leichteren Seite von neutral. Das Außergewöhnliche dabei ist, dass er trotzdem farbstark, leidenschaftlich und intensiv rüberkommt. Klare Stärke: das bemerkenswerte Auflösungsvermögen.

    Test Kora TB140

    Preis: 5.900 Euro

    Eversolo DMP-A10

    Fairaudio Award

    Die reichhaltige Ausstattung dieses Netzwerkplayers mit analoger Vorverstärkersektion macht ihn zu einem sehr praktischen, vielseitigen Tool. Diese Professionalität strahlt der DMP-A10 auch klanglich aus: Hier geht's nicht um schmeichelnde Euphonie, sondern um eine - allerdings sehr saubere - straight-neutrale Wiedergabe.

    Test Eversolo DMP-A10

    Preis: 3.780 Euro

    Ultrafide U4PRE & U500DC

    Diese Vor-End-Kombi spielt dynamisch-mitreißend, lässt die Musik vergleichsweise dicht an den Hörer herantreten und zeichnet Klänge gerne etwas üppiger. Bass und Präsenzbereich sind tonal etwas stärker im Fokus. Standesgemäßes Auflösungsvermögen.

    Test Ultrafide U4PRE & U500DC

    Preis: 11.996 Euro

    (einzeln je 5.998 Euro)

    Cyrus 40 AMP & Cyrus 40 PSU

    Diesen Vollverstärker gibt's mit optionalem Zusatznetzteil, doch auch ohne es wird Neutralität, gute Auflösung und Feindynamik geboten. Mit ihm gewinnen insbesondere die Bassdurchzeichnung und die räumlichen Qualitäten – die gesamte Klangperformance bewegt sich auf einem erstaunlich hohen Niveau. Der interne DAC ist sehr ordentlich, reizt das Potenzial des Amps aber nicht aus.

    Test Cyrus 40 AMP & Cyrus 40 PSU

    Preis: 4.795 Euro bis 7.790 Euro

    (ohne/mit 40 PSU)

    McIntosh MSA5500 AC

    Fairaudio Award

    Der erste Streaming-Vollverstärker von McIntosh spricht eher Genusshörer als Analytiker an: bassstark, erdig, langzeittauglich und leicht auf der warmen Seite spielend, dabei trotzdem schön agil und immer die Musik und die Freude an ihr im Blick behaltend. Gutes, aber steigerbares Auflösungsvermögen.

    Test McIntosh MSA5500 AC

    Preis: 9.995 Euro

    Cambridge Audio EXA100

    Fairaudio Award

    Spielfreude und Musikalität zählen trotz der tonalen Neutralität zu den Grundtugenden dieses Vollverstärkers, ebenso die unverstellte Stimmenwiedergabe. Die Raumabbildung ist schön luftig, die äußeren Bühnenränder dürften sich aber gerne noch etwas klarer definiert geben.

    Test Cambridge Audio EXA100

    Preis: 2.199 Euro

    Marantz Model 10

    Kernkompetenz: Natürlichkeit. So könnte der kurze Klangsteckbrief dieses Vollverstärkers lauten. Dafür sorgen nicht zuletzt eine wunderbar unaufdringliche Auflösung, die organischen Klangfarben und die unverstellte Räumlichkeit. Grobdynamisch etwas milder abgestimmt.

    Test Marantz Model 10

    Preis: 14.500 Euro

    SPL Performer s900

    Fairaudio Award

    In Sachen Basswumms und Höhenglitzer liefern andere Amps mitunter noch mehr, aber mit Blick auf die dynamische Leichtfüßigkeit und aufs Timing sowie die Darstellung organischer Klangfarben ist dieser ebenso lebendig wie stressfrei aufspielende Endverstärker nur schwer zu schlagen.

    Test SPL Performer s900

    Preis: 4.499 Euro

    Argon Audio SA2

    Dieser preisgünstige, kleine Streamingverstärker ist ein stressfreier Klang-Allrounder, mit einem tonal in keiner Weise sterilen, sondern eher warmen Einschlag. Keine Ausgeburt an "Schnelligkeit" und Auflösung.

    Test Argon Audio SA2

    Preis: 499 Euro

    WiiM Amp Pro

    Ein ebenso kompakter wie vielseitiger Streaming-Verstärker mit durchaus überraschender Basskompetenz, vor allem aber gehaltvoll-organisch tönenden Mitten. Eine hochauflösende Klanglupe will dieser angenehm unaufgeregt klingende Amp hingegen weniger sein.

    Test WiiM Amp Pro

    Preis: 459 Euro

    NAD C 700 V2

    Streaming-Verstärker inklusive Phono-MM, der umfangreiche Funktionsvielfalt mit neutraler Klangbalance, Basskontrolle, transparenten Höhen und mitreißender Spielfreude kombiniert. Der eine oder andere könnte sich bei Stimmen noch ein wenig mehr „Ausdruck“ wünschen.

    Test NAD C 700 V2

    Preis: 1.599 Euro

    Chord Electronics Ultima 5

    Dynamisch extrem schnell, ausnehmend feinsinnig in puncto Auflösung und Räumlichkeit - und bei alledem ist diese Endstufe dennoch langzeittauglich, da sie vorbildlich störungsarm-rein tönt. Kein sensationsheischender Bassdruck, aber viel "saubere Energie". Ein Amp für Kenner.

    Test Chord Electronics Ultima 5

    Preis: 15.990 Euro

    Unison Research S6 Black Edition

    Dieser Röhren-Verstärker verbindet den Charme eines Single-Ended-Konzepts mit alltagstauglicher Leistung und einem überzeugenden DAC. Bass und Grundton sind etwas kräftiger, Mitten und Hochton recht neutral gehalten. Insbesondere für Fans einer entspannt-natürlichen Wiedergabe „handgemachter“ Musik ein tolles Angebot.

    Test Unison Research S6 Black Edition

    Preis: 5.999 Euro

    Teufel Kombo 62

    Dieser CD-Receiver entpuppt sich als idealer Alltagsbegleiter für Hörer, die einen mächtigen, wenn auch nicht maximal trockenen Bass, sonore Mitten und niemals hart werdende Höhen schätzen. Grobdynamisch in der Preisklasse weit vorn. Die Bühne gibt sich weiträumig, das Auflösungsvermögen durchschnittlich.

    Test Teufel Kombo 62

    Preis: 600 Euro

    Teac UD-507

    Das Kombigerät aus DAC, Kopfhörer- und Vorverstärker punktet mit explosiver Dynamik, filigraner Auflösung und einem soliden Bassfundament mit „Kick“. Die eher schlanken Mitten passen ins Bild einer hochauflösenden Komponente – wer Grundtonwärme besonders schätzt, kommt hier weniger auf seine Kosten.

    Test Teac UD-507

    Preis: 1.899 Euro

    PSVANE ACME 300B und Western Electric 300B

    Schon die Serienbestückung des Cayin CS-300A bietet die klanglichen Vorzüge der 300B-Endröhre, gewisse Abstriche im Bass müssen freilich gemacht werden. Gerade hier und im dynamischen Bereich punktet hingegen das Modell von PSVANE. Die „DNA“ einer 300B – Klangfarbenreichtum, holographische Abbildungsfähigkeit, emotionale Ansprache – transportiert wiederum die Western Electric am überzeugendsten.

    Test PSVANE ACME 300B und Western Electric 300B

    Preis: 1.095 Euro bis 1.698 Euro

    (PSVANE/Western Electric)

    Lindemann Woodnote Combo

    Tonal absolut neutral, aber nie blutleer: So könnte man den Klangcharakter dieses Streamingverstärkers zusammenfassen. Zudem spielt der Amp dynamisch anmachend "schnell". Eine Klanglupe ist er aber nicht, der Woodnote Combo betont eher die emotionalen als analytischen Aspekte des Musikgenusses.

    Test Lindemann Woodnote Combo

    Preis: 2.249 Euro

    Audio Analogue Maestro 2.0

    Ein durch und durch analoger, sehr kraftvoller Vollverstärker mit einem auffallend reinen Klangbild samt vielbeschworenen „schwarzen Hintergrund“, vor dem sich jede musikalische Aktion – sei sie noch so klein – extrem sauber entfalten kann. Ausnehmend natürliche Klangqualität. Amtlicher Tiefgang, in den aller untersten Lagen (und nur dort) keine ultimative Strukturiertheit.

    Test Audio Analogue Maestro 2.0

    Preis: 17.990 Euro

    Rotel A8

    Ein preiswerter Vollverstärker, der sich mit seinem reinen und ausgewogenen Klangbild so wenig in die Musik "einmischt", dass das eigentlich schon geradezu highendig ist. Dynamisch und in Sachen Bassdruck kein Haudrauf.

    Test Rotel A8

    Preis: 399 Euro

    Vincent SA-T7 Diamond

    Fairaudio Award

    Der satt-kraftvolle und sehr reine Klang macht diese Röhren-Vorstufe zum Allrounder mit einem gewissen Faible für energiereiche Klänge. Im Bass etwas betont, in den Mitten transparent und neutral. Der On-Board-DAC ist sehr in Ordnung, mit hochwertigen externen Zuspielern geht aber noch weit mehr.

    Test Vincent SA-T7 Diamond

    Preis: 3.999 Euro

    Palab Audio DAC-M1

    Dieser DAC mit Analogeingang und Kopfhörerverstärker spielt recht neutral mit einer ganz leichten Tendenz zum Hellen und Schnellen – also eher nichts für ausgemachte „Warmhörer“. Seine größten Stärken liegen in der überdurchschnittlichen Auflösung und Transparenz.

    Test Palab Audio DAC-M1

    Preis: 1.790 Euro

    IOTAVX PA40

    Fairaudio Award

    Mögen teure Endstufen noch einen Tick mehr Tiefgang bieten und einen Tick feinstofflicher tönen: Mit Blick auf die Kriterien Auflösung, Räumlichkeit und Dynamik zeigt dieser klassisch konzipierte Stereoendverstärker Qualitäten, die selbst Amps zum Zehnfachen des Preises gut zu Gesicht stünden. Eher ehrlich und sportlich definiert als schönfärberisch abgestimmt.

    Test IOTAVX PA40

    Preis: 799 Euro

    Grimm Audio MU2

    Der MU2 vereint Musikserver- und DAC-Funktionalität mit zwei analogen Eingängen in einem kompakten Gehäuse. Klanglich gilt „reine Lehre“, heißt: tonal absolut neutral, hochaufgelöst und stets der Aufnahme verpflichtet. Wer HiFi im Wortsinn sucht, ist hier richtig – wer die Anlage in eine bestimmte Richtung abstimmen möchte, eher nicht.

    Test Grimm Audio MU2

    Preis: 18.000 Euro

    Gold Note DS-10 Evo Line & PA10 Evo

    Dieser Streaming-DAC mit zusätzlichem Analogeingang überzeugt mit neutraler Tonalität, guter Auflösung und vor allem mit packender Dynamik. Eher nichts für „Laid-back-Genießer“, sondern für aktive Hörer. Die Endstufe PA-10 Evo passt optisch und klanglich gut dazu – und bietet mehr Standfestigkeit im Bassbereich als der Vorgänger.

    Test Gold Note DS-10 Evo Line & PA10 Evo

    Preis: 1.970 Euro bis 3.290 Euro

    (PA-10 Evo bzw. DS-10 Evo Line)

    Cayin Jazz 80

    Das Klangbild dieses Röhrenverstärkers (EL34-Röhren) glänzt durch die Abwesenheit jeglicher Extreme, Fans von typischem Röhrensound werden zwar bedient, dennoch ist „Ausgewogenheit“ der Begriff, der diesen Amp wohl am meisten kennzeichnet. Kein Auflösungswunder, tolle Räumlichkeit.

    Test Cayin Jazz 80

    Preis: 1.998 Euro

    Buchardt Audio I150

    Dieser Vollverstärker richtet sich mit mit Blick auf seinen Grundcharakter an Hörer, die es straff und ehrlich mögen. Lobenswert sind nicht zuletzt das ausgewogene, griffige Mittenband und das feinfühlige Auflösungsvermögen. Maximaler Druck auch noch im Tiefbass ist die Sache des Buchardt Audio Amps hingegen weniger. Durch das integrierte Raumeinmesssystem sind auch in unzulänglicheren raumakustischen Situationen gute Klangresultate möglich

    Test Buchardt Audio I150

    Preis: 2.500 Euro

    Chord Electronics Ultima Integrated

    Fairaudio Award

    Schnell, straff, transparent, sauber - Chord hat einen extrem durchlässigen, ehrlichen Vollverstärker geschaffen, der trotzdem stressfrei und mithin herrlich emotional klingt. Absoluter Tipp für Hörer, die es sportlich-dynamisch mögen. Auf passende Mitspieler sollte man dennoch achten, zumal der Amp für manchen gefühlt auf der minimal hellen Seite spielen wird.

    Test Chord Electronics Ultima Integrated

    Preis: 9.995 Euro

    Electrocompaniet EC 4.8 MKII & AW 800M

    Fairaudio Award

    Die große Vor-End-Kombi von Electrocompaniet spielt überwiegend neutral – in den mittleren/tieferen Bässen etwas kräftiger, wofür die Endstufe zuständig ist –, sehr detailreich und hochdynamisch. Die Impulswiedergabe ist herausragend. Eher nichts für ausgemachte „Warmhörer“. Kostspielig, aber ihr Geld wert.

    Test Electrocompaniet EC 4.8 MKII & AW 800M

    Preis: 26.598 Euro

    (EC 4.8 MKII: 4.799 Euro | AW 800M: 21.799 Euro)

    Marantz Model 50

    Fairaudio Award

    Leicht warm tönend, zählt die vielbeschworene "Musikalität" zu den großen Stärken dieses Vollverstärkers, man kann sich stundenlang in Klangbädern verlieren. Eher etwas verzeihend und rund als betont präzise abgestimmt.

    Test Marantz Model 50

    Preis: 1.800 Euro

    Nubert nuControl X

    Eine Kombination aus Ausstattung und Klang, die in dieser Preisklasse außergewöhnlich ist: Dafür sorgen die große Schnittstellenvielfalt dieser Streamingvorstufe - sogar Phono (MM/MC) ist an Bord - und ein äußerst impulsives Klangbild. Auch aufgrund der tonalen Abstimmung weniger für Fans von Laid-back-Sound, sondern ideal für Hörer, die es klanglich eher anmachend und direkt mögen.

    Test Nubert nuControl X

    Preis: 4.490 Euro

    VTL IT-85

    Dieser Röhrenvollverstärker spielt über alle Soundkriterien hinweg auf sehr hohem Niveau. Nicht übermäßig analytisch, kein grobdynamischer Haudrauf, aber auch hier ohne echte Schwächen, verzaubert er den Hörer schließlich mit seiner Mittenwiedergabe und einer tollen Emotionalität.

    Test VTL IT-85

    Preis: 8.690 Euro

    Soulnote A-3

    Fairaudio Award

    Dieser Highend-Vollverstärker bietet enorme Auflösung, natürliche Klangfarben und eine sehr griffige Abbildung. Auch scheinbar Nebensächliches wird wie selbstverständlich nachgezeichnet – oder anders gesagt: Er wirkt völlig untechnisch, natürlich und lässt die Musik quasi unberührt durch. Etwas wärmerer Grundton, sonst tonal sehr ausgeglichen.

    Test Soulnote A-3

    Preis: 20.990 Euro

    Manunta Tosh und Manunta Larson

    Diese Class-A-Monos kommen mit leichten Abstrichen bei der dynamischen Knalligkeit und Hochtonprägnanz, bieten vor allem aber herrlich gehaltvolle, gleichwohl quellwasserreine, transparente und neutrale Mitten - ja, in dieser Sache vermögen die Endstufen den Hörer regelrecht zu betören. Insgesamt ausnehmend reines, seidiges Klangbild, sehr langzeittauglich und keinesfalls übertrieben schönfärberisch. Die Vorstufe spielt hingegen sehr knackig und ist tonal etwas leichter unterwegs - ebenfalls sehr reines Klangbild.

    Test Manunta Tosh und Manunta Larson

    Preis: 2.550 Euro bis 8.448 Euro

    Nubert nuConnect ampXL

    Packend dynamisch, gleichwohl frei von unangenehmen Härten oder Schärfen, und mit einer Prise Wärme offenbart sich das Klangbild dieses Streamingverstärkers, der sich damit involvierend und langzeittauglich zugleich gibt - ein ausgewiesener Analytiker ist der ampXL hingegen weniger.

    Test Nubert nuConnect ampXL

    Preis: 1.485 Euro

    NAD C 3050

    Dieser Vollverstärker im Retrolook ist „smooth“ abgestimmt: kräftiger, tiefer, aber nicht allzu straffer Bass, sonore Mitten und etwas mildere Höhen. Preisklassengemäße Auflösung und hervorragende Abbildungspräzision gibt’s zudem. Optional ist ein Streamingmodul inklusive Dirac Live erhältlich.

    Test NAD C 3050

    Preis: 1.499 Euro

    Moon 641

    Der große Moon-Vollverstärker begeistert mit nahezu perfekter (Bass-)Kontrolle, ansatzloser Dynamik und beeindruckendem Auflösungsvermögen. Das macht ihn ganz klar zu ein Amp für Hörer, die es wirklich wissen wollen. Wer hingegen ein ausnehmend relaxtes und/oder warmes Klangbild sucht, ist hier falsch.

    Test Moon 641

    Preis: 12.500 Euro

    Cambridge Audio Evo 75 & Evo CD

    Streaming-Verstärker mit einem etwas schlanken, aber trocken-straffen Bassbereich, neutralen Mitten und stressfreien Höhen. Feindynamisch und auflösungstechnisch auf hohem Niveau, die Bühne beginnt recht weit vorne. Der CD-Transport Evo CD passt gut zum Verstärker, lässt sich aber nur mit Cambridge-Komponenten verbinden.

    Test Cambridge Audio Evo 75 & Evo CD

    Preis: 1.199 Euro bis 1.499 Euro

    (Evo CD / Evo 75)

    Technics SU-GX70

    Sehr üppig ausgestatteter Streaming-Verstärker, dem zwar das letzte bisschen Tiefbass fehlt – aber dafür mit einem transparenten, klangfarbenreichen und dynamischen Klangbild überzeugt. Und mit einer ausgesprochen hohen Abbildungspräzision.

    Test Technics SU-GX70

    Preis: 1.799 Euro

    Rega Aethos

    Angenehm dynamisch, flüssig und weit nach vorne spielender Vollverstärker mit kräftigem, aber keinesfalls übertriebenem Bass und etwas zurückhaltenden Höhen. Im Mitteltonbereich neutral. Puristische Ausstattung.

    Test Rega Aethos

    Preis: 4.399 Euro

    Creek 4040A

    Fairaudio Award

    Dieser Vollverstärker bietet ein anspringendes, hochdynamisches Klangbild, eine saubere, neutrale Tonalität und eine herrlich breite Bühne. Die Tiefenstaffelung ist etwas geringer ausgeprägt. Sehr gute Auflösung, solange die Musik nicht allzu komplex wird.

    Test Creek 4040A

    Preis: 998 Euro

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