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Leserbriefe

16. Februar 2021 / Richard

Hallo liebes fairaudio-Team,

ich habe mit großem Interesse den Artikel von Michael Bruss zu den Burchardt A500 gelesen und sie tatsächlich auch bestellt. Mich interessiert aber vor allem eins – welche Lautsprecherständer wurden für die A500 verwendet (siehe Bilder in dem Artikel)? Und könnt ihr diese Ständer empfehlen bzw. bietet ihr dazu auch Artikel an?

Besten Dank und viele Grüße
Richard

Hallo Richard,

die Lautsprecherständer scheinen tatsächlich gut anzukommen bei unseren Lesern, wie die wiederholten Nachfragen zeigen: Es handelt sich um die Modelle Solidsteel SS6. Einen eigenen Artikel haben wir den Ständern nicht gewidmet.

Beste Grüße
Jörg


10. Februar 2021 / Tassilo Schmidt

Hallo,

ich bin KEF-Ref-3-Besitzer und hätte doch gerne einen Vergleich zur Paradigm 3F zwecks Auflösung und Detail und feindynamischem Verhalten. Ich denke doch das die beiden Boxen ähnlich aufspielen? Kann leider zu Corona-Zeiten keinem Hörvergleich beisitzen. Würde mich sehr für die 3F oder 5F interessieren.

Meine Aufstellung:

  • Verstärker Gryphone Diablo 300
  • Audionet Planck plus Stromversorgung Amper (CD-Player plus DAC)
  • Streamer Aurender X100 6t
  • Gesamt-Verkabelung: Ansuz A2.D2

 

Tassilo Schmidt

Hallo Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Mail. So detailreich und feindynamisch die KEF Ref 3 auch spielt: Obwohl ich die beiden nicht im direkten Vergleich gehört habe, bin ich mir doch recht sicher, dass die (freilich auch ein gutes Stück teurere) Paradigm Persona 3F noch einmal ein Schippchen drauflegen kann. Sie besitzt diesen famosen Beryllium-Mitteltöner, was in dieser Klasse ein Alleinstellungsmerkmal ist und gerade in Sachen Auflösung voll durchschlägt.

Viele Grüße
Ralph Werner


09. Februar 2021 / Otmar

Hallo Nick,

merci für die fundierte und ehrliche Rezension der scheinbar „teuflisch“ guten Stereo M. Ich hätte aber noch eine Frage dazu: Kann ich aus der Bemerkung „rauscharm im Nahbereich, leise hören funktioniert genauso gut“ in der finalen Zusammenfassung schließen, dass sich die beiden Boxen auch für den Einsatz quasi als Nahfeldmonitore in einem kleinen Amateurstudio eignen würden, oder habe ich da was missverstanden? Sind z. B. auch die dafür nötigen Anschlüsse vorhanden? Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank schon mal!
Otmar

Hallo Otmar,

danke für die Blumen. Ich will gerne antworten:

Für eine klangliche Beurteilung dürften die Bässe ein wenig straffer sein. Das klingt dann nicht so angenehm, verrät aber mehr über das, was bei Aufnahme, Editierung und Mischung zu tun ist. Typischerweise sind Nahfeldmonitore auch anschlussseitig anders ausgestattet, nämlich mit Klinken- oder XLR-Eingängen. Außerdem gibt es nicht selten diverse Filter, um die Speaker an ihren Aufstellungsort anzupassen. Wenn ein Speakersystem gesucht wird, das für beide Aufgaben herhalten soll, sollte man es aber vielleicht mit der Trennung in „HiFi“ und „Pro“ nicht allzu ernst nehmen. Wichtiger ist sicherlich, dass man sich an die Wiedergabeeigenschaften gewöhnt, bevor man mit Mischungen loslegt. Dass man an dieser Position fertige Produktionen hört, ist dem sogar zuträglich.

Beste Grüße
Nick


03. Februar 2021 / Knuth Zensen

Sehr geehrter Herr Dames,

während der Lektüre Ihres Testberichts der Kimber Carbon Kabel stellte ich fest, dass die von Ihnen beschriebenen Eigenschaften der Kimber Carbon Kabel sich durchaus mit meinen Erfahrungen mit den Kimber 8TC decken. Diese benutze ich in 2-facher Ausführung als Bi-Wire-Verbindung. Da die Kabel im Leiteraufbau sehr ähnlich (identisch?) sind, wäre ein Vergleich interessant, um den Einfluss des Carbon Materials zu beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen an das ganze Team
Knuth Zensen

P.S. Ein Großteil meiner Anlage besteht aus von Fairaudio getesteten Geräten, was zu einem gewissen Anteil zur Kaufentscheidung geführt hat, bzw. meine Entscheidungen bestätigt hat.

Lieber Herr Zensen,

vielen Dank für Ihren kurzen Erfahrungsbericht und die freundlichen Worte. Abgesehen von Kabelbrücken sind die Carbon tatsächlich die ersten Kimber-Kabel, die in meiner Kette zur Anwendung kamen. Dadurch bin ich ohne spezielle Erwartungen an den Test gegangen, kann aber zu anderen Modellen von Kimber leider nichts sagen. Das wird sich aber bestimmt ändern, die Carbon haben mich überzeugt, und ich selbst finde es ebenfalls eine interessante Frage, inwieweit sich der Materialeinsatz klanglich auswirkt.

Herzliche Grüße
Jörg Dames


03. Februar 2021 / H. Wandla

Moin,

wenn man ein Gerät (Marantz PM7000N, die Red.) testet und ihm eine „exzellente Verarbeitung“ bescheinigt, sollte darauf hingewiesen werden, dass alle Knöpfe auf der Front und die gerundeten Seitenteile aus Kunststoff sind.

MfG H. Wandla

Hallo Herr Wandla,

danke für Ihr engagiertes Feedback. Wenn Sie genau hinsehen, schreibe ich von „exzellenter Verarbeitung“ und nicht von „exzellenter Materialqualität“. Man kann auch Baugruppen aus Kunststoff hochwertig montieren/aggregieren, zumal einzelne Kunststoffteile in dieser Preisklasse gang und gäbe sind. Insofern bleibe ich dabei, dass die Verarbeitung sehr gut ist – auch, wenn Teile aus Kunststoff verwendet werden.

Viele Grüße
Jochen Reinecke

 


02. Februar 2021 / Holger von der Lehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund Ihres interessanten Tests der Elipson Planet L (vor allem wegen der räumlich hervorragenden Abbildung dieser Lautsprecher) hatte ich mir zur Aufgabe gemacht eine high-endige Kette mit diesen Lautsprechern aufzubauen. Da ich selbst mit meinen fast 60 Jahren und seit meinem 14. Geburtstag mit allem im highendigen in Berührung kam und beschäftigte und auch zig tausende D-Mark und Euros investierte in sehr vielen und sehr teuren Ketten Hobby bedingt.

Was mich dabei schon immer faszinierte, waren die Koax-Systeme (z. Bsp. Cabasse) mit einer Schallquelle und auch Hornsysteme (z. Bsp. Lowther-Bestückung mit Tractrix-Hörnern), da mit einer Schallquelle die Musik einfach emotional transferiert wird welches bei Mehrwegsystemen bei weitem nicht so rüberkommt. Im laufe der Jahre bin ich weg von den sündhaft teuren Ketten und großen Lautsprechern und suchte halt u. a. vom Preisleistungsverhältnis immer das BESTE in der Kette zusammenzustellen.

Und deshalb bin ich auf ihren sehr interessanten Bericht der Planet L gestoßen. Als erstes suchte ich den passenden Verstärker. Da die Planet L einen sehr guten Wirkungsgrad hatten, kamen für mich hier nur digitale Endstufen in Frage. Seit vielen Jahren setze ich hier von Pioneer die AVR’s der Serie LX ein. Einfach hervorragend klingende Endstufen mit hervorragender Wandlerqualität der AVR’s von Pioneer. Mehr benötigt man nicht. Als Quelle setze ich FLAC-Files auf HDD-Platten ein, welche über den digitalen Eingang des Pioneer angeschlossen werden.

Zur Unterstützung im unteren Bereich der Planets L verwende ich dann noch einen „Fostex pm-submini2“, der unten herum nur etwas unterstützt.

Die Steuerung der Pioneer AVR’s und Auswahlmöglichkeit der gespeicherte Musik-Files auf der HDD erfolgt mit der sehr guten Pioneer-App per Smartphone. Mit dieser Kombi bin ich seit sehr langer Zeit extremst zufrieden und kann emotional die Musik einfach nur genießen, egal mit welcher vorliegenden Musikqualität (ob hochwertige Aufnahmen oder ältere, es klingt immer musiklisch ganz hervorragend – selbst bei sehr geringen Lautstärken !!!) Bei sehr viel teureren Ketten war das emotionale Musikhören in der Vergangenheit schnell vorbei und was mich oft daran störte, dass ich die Lautsprecher hörte und das lösen der Musik von den Lautsprechern und die Bühnendarstellung immer wieder vermisste. Selbst die teuren Cabasse konnten mich hier oft nicht immer überzeugen.

Die Planet L sind für mich gerade hier das Non-Plus Ultra am lösen der Musik von den Lautsprechern und der Bühnenabbildung. Da passt einfach alles wie die Faust aufs Auge, um es mal anders auszudrücken. Auch was die Optik der Planet L betrifft, sind diese einmalig, zeitlos und für meinen Geschmack wunderschön. Mittlerweile habe ich so zwei identische Ketten bei mir aufgebaut (eines im Wohnzimmer – 30 qm – mit Planet L in schwarz glänzend und eines im Büro – 16 qm). Auch in meinem Freundeskreis durfte ich ebenso schon 3 analog meiner Kette aufbauen und alle freuen sich nur über ein phänomenales Musikhören.

Nochmals Danke für ihren Planet L Test und machen Sie weiter so mit ihrem Testportal fairaudio ohne das ich auf diese Lautsprecher wohl nie gestoßen wäre. Viele Grüße und bleiben Sie gesund in der Corona-Zeit!

Holger von der Lehr

Hallo Herr von der Lehr,

lang ist's her ... schön, dass Sie mich anstupsen, denn ich erinnere mich an diese ansehnlichen Klangbälle noch sehr gut und ließ sie dennoch auch irgendwie in Vergessenheit geraten. Die Elipson Planet L zählen klanglich zwar nicht zu den "objektiv perfektesten", aber doch sympathischsten Lautsprechern, die mir bisher in den Hörraum kamen: Eine besondere, intensive Bindung zur Musik stellten sie auch in meinem Hörraum mühelos her, involvierend, energetisch und stressfrei gleichzeitig.

Vielen Dank für Ihren schönen Erfahrungsbericht - Ihnen auch alles Gute und weiterhin viel Spaß!

Beste Grüße
Jörg Dames


02. Februar 2021 / Valerie Vogt

Zum Test des Beyerdynamic Lagoon ANC

Was mich jetzt noch brennend interessiert hätte: Ob ich den Kopfhörer auch mit Kabel am PC als Headset benutzen kann oder ob ich dann die Mikrofon-Funktion verliere. Können Sie dazu etwas sagen?

Vielen Dank und viele Grüße
Valerie Vogt

Sehr geehrte Frau Vogt,

bezüglich des beigelegten analogen Audiokabels muss ich Sie leider enttäuschen. Dieses dient nur zur Weiterleitung von Audiosignalen an den Lagoon und besitzt keinen zusätzlichen Kontakt für die Nutzung des Mikrofons an einem 3,5-mm-Headset-Kombi-Port zum Beispiel am Laptop.

Digital kann ich mit Sicherheit sagen, dass der Lagoon als USB-DAC erkannt wird und damit Musik gehört werden kann. Das Mikrofon sollte damit dann eigentlich auch ansteuerbar sein, aber ich bin mir nicht zu 100% sicher. Vielleicht fragen Sie einmal direkt bei Beyerdynamic an?

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kopanz


29. Januar 2021 / Jürgen Kramer

Schönen guten Tag!

Ich habe eine Frage, die mir sehr wichtig ist: Ich habe als CD-Ripper einen Innuos Zen MK3. Ich betreibe ihn über meinen Unison Research Unico CD Due, der über einen USB-Eingang verfügt. Die Übertragungsrate beträgt 24 Bit, 192 Kilohertz.

Merkwürdigerweise klingt der Unison Research CD-Player wärmer und musikalischer als der doch sehr hochwertige Innuos Zen. Ich verwende ein hochwertiges Kabel von AQVOX vom Innuos zum Unison Research.

Meine Frage: Kann es sein, dass die USB-Schnittstelle von meinem Unico minderwertig ist und dass diese Schnittstelle für den nicht ganz befriedigenden Klang verantwortlich ist. Es handelt sich um Xmos SK 13525?

Die Beantwortung der Frage würde mir sehr helfen.

Herzlichen Dank und liebe Grüße!
Jürgen Kramer

Lieber Herr Kramer,

was Sie schildern, klingt so gar nicht nach dem, wie ich die Innuos-Musikserver kenne – aber natürlich hören Sie den Innuos nicht allein, sondern das Zusammenspiel mit dem Unison Research CD Due. Und ja, es kann schon sein, dass die Schnittstelle, die das Signal vom CD-Laufwerk zur Wandlersektion Ihres Unisons transportiert, hochwertiger ausgeführt wurde als der verbaute USB-Receiver. Das würde mich nicht wundern.

Aber vielleicht geht da trotzdem noch was – haben Sie beim Innuos Zen den „Low Latency“-Modus ausgewählt? Die Lautstärke ist auf 100% fixiert und die Lautstärke-Normalisierung deaktiviert? Die gerippten CDs liegen unkomprimiert vor? Ansonsten kann man aufseiten des Innuos Zen eigentlich nicht viel falsch machen. Was mich etwas irritiert, ist Ihre Aussage, die Übertragungsrate liege bei 24/192. Der Innuos überträgt die Dateien in der originalen Auflösung, gerippte CDs also in 16/44,1.

Eventuell empfiehlt es sich auch, mit unterschiedlichen USB-Kabeln zu experimentieren, es zeigt sich immer wieder, das dabei recht deutliche Klangänderungen möglich sind. Wenn es Ihnen um „Wärme“ geht, fällt mir beispielsweise günstige Wireworld Starlight 7 ein, deutlich aufgelöster und dabei tonal neutral gibt sich etwa das Boaacoustic Silver Digital Xeno – um nur einmal zwei Verbinder beispielhaft zu nennen.

Viele Grüße
Ralph Werner


28. Januar 2021 / Andreas Könning

Sehr geehrte Damen und Herren,

als langjähriger Leser Ihrer Testberichte habe ich vor einigen Tagen Ihren sehr interessanten Erfahrungsbericht über den Switch Silent Angel Bonn N8 aus 12/2019 gelesen. Seitdem lässt dieser mich nicht mehr los!

In unserem Neubau vor drei Jahren habe ich von Grund an alles zum Wohl des guten Klangs richtig machen wollen – angefangen bei der Investition in eine hochwertige Stromversorgung (AHP Klangmodul G3) bis hin zu einem hochwertigen Netzwerkkabel zwischen einer Netzwerkdose und dem Streamer. Bei der Festinstallation eines Standard-Cat7-Netzwerkkabels hatte ich jedoch keine Bedenken, dass hier Klangpotenzial auf der Strecke bleiben kann. Ich habe inzwischen erfahren, dass es High-End-Netzwerkkabel auch zur Festinstallation gibt, die sich klanglich positiv auswirken können. In Sachen Switch (aktuell: Netgear) werde ich aufgrund Ihres Tests wohl investieren müssen!

Nun zu meinen Fragen:

Wie ist in Ihrem Testraum die Netzwerkinstallation durchgeführt worden, mit der Sie den Switch Bonn 8 mit Signalen gefüttert haben? Haben Sie auch festinstallierte Standard-Cat7-Kabel verbaut oder testen Sie ausschließlich mit fertig konfektionierten Kabeln von High-End-Anbietern zwischen Router, Switch und Streamer? Ich würde gerne noch mehr aus meiner Anlage rausholen wollen und benötige daher Ihre Hilfestellung.

Würde sich der klangliche Vorteil, wie in Ihrem Test herausgestellt, auch so deutlich bemerkbar machen, wenn nur ein Standard-Cat7-Kabel wie bei mir in der Signalkette dazwischen hängt?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Könning

Hallo Herr Könning,

vielen Dank für Ihre Mail.

Also: Auf der Strecke zwischen Router und dem Silent Angel Bonn N8 kamen unterschiedliche LAN-Kabel zum Einsatz. Sowohl bei einem günstigen CAT6-Standardverbinder wie auch mit dem „highendigen“ CAT6-Kabel von Boaacoustic bringt der Silent Angle einen klanglichen Fortschritt. Das gilt auch im Zusammenspiel mit dem noch hochwertigeren CAT7-LAN-Kabel von fis Audio. Mit einem Standard-CAT7 habe ich tatsächlich noch keine Erfahrungen gesammelt, sehe aber auch nicht, warum es sich damit nun anders verhalten sollte. Das Ausmaß des klanglichen Fortschritts zu prognostizieren ist freilich unmöglich, probieren geht hier über studieren … Viel Spaß dabei!

Schöne Grüße
Ralph Werner


26. Januar 2021 / Joachim Zietz-Warzecha

Hallo Herr Bruss,

vielen Dank für Ihren aufschlussreichen und interessanten Testbericht (Starke Sound IC-H1 ELITE, die Red.). Das scheint die Kompaktbox zu sein, die in der Lage ist, meine 30 Jahre alten Point Source Aria 5 zu ersetzen. Haben Sie bei Ihrem Test die Boxen auf den Hörplatz eingewinkelt?

Viele Grüße
Joachim Zietz-Warzecha

Hallo Herr Zietz-Warzecha,

danke sehr! Das Abstrahlverhalten der Starke Sound IC-H1 Elite ist recht gleichmäßig – ich hatte die Lautsprecher nur leicht zum Hörplatz hin eingewinkelt, und so ein gutes Verhältnis aus Abbildungsbreite und -präzision erzielt.

Beste Grüße
Michael Bruss


25. Januar 2021 / Hartmut Lewandowski

Zum Test des MFE Tube DAC SE

Eine Frage an Herrn Reinecke: Sie schreiben „Die Röhrenausgangsstufe des Wandlers ist ein echter Verstärkerzweig …; es gibt ja auch Röhrenausgangsstufen, wo die Röhren lediglich als Impedanzwandler fungieren – … Röhren-CD Spieler von EternalArts … – und dem Klang primär in Bezug auf die Dynamik ein gewisses Gepräge verleihen.“

Da ich nicht verstehe, was Sie meinen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir hierzu einige klärende Worte mitteilen. Was meinen Sie in Bezug auf den Klang oder Langlebigkeit der Röhren??? Ich bin zurzeit echt ratlos und etwas verwirrt.

Herzlichen Dank
Hartmut Lewandowski

Hallo Herr Lewandowksi,

ich versuche einmal, es nicht allzu technisch zu erklären. Beim MFE Tube DAC SE finden wir eine klassische, mit Röhren aufgebaute Verstärkerschaltung. Beim Eternal Arts DP DAC MK2, ein CD-Spieler mit von außen ansprechbarem D/A-Wandler, werden die Signale dagegen zunächst transistoriert verstärkt, landen dann aber noch mal in einer Kathodenfolger-Schaltung, die mit Röhren aufgebaut ist. Hier findet keine Verstärkung, sondern eine Impedanzwandlung statt – gleichzeitig versehen die Röhren das Signal mit einer gewissen Klangsignatur: sie „verschleifen“ die dynamischen Signalanstiege ein wenig. Das mag etwas weniger präzise sein, kann jedoch zu einem stressärmeren Hören führen. Letztlich bleibt’s aber – wie so oft – Geschmackssache.

Viele Grüße
Jochen Reinecke


25. Januar 2021 / Sebastian Schneider

Hervorragend genaue und im Ton sympathische Beschreibung des Unison Unico Due durch Herrn Mertens. Deckt sich 1:1 mit meiner Wahrnehmung beim Händlerbesuch. Zuhause mit Rigips an den Wänden und sehr großen Fensterflächen machte sich der schlanke Charakter dann leider zu stark bemerkbar.

Sebastian Schneider


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