Demnächst im Test:

Spendor Classic 1/2 Perlisten A3m PMC Prophecy1 Scansonic M20.2 Spendor Classic 1/2 PMC Prophecy1 Scansonic M20.2 Perlisten A3m
Billboard
Input Audio

Leserbriefe

13. März 2026 / Benjamin van Husen

Lieber Herr Werner,

ich möchte einmal ein Lob aussprechen für die schönen Tests und vor allem die gut geschriebenen Klangeinschätzungen und Vergleiche mit anderen Konkurrenzgeräten. Insbesondere den Test des größten Soulnote-Vollverstärkers, fand ich wirklich sehr lesenswert. Dann schöne Bilder und nicht nur Pressemedien, wie bei so vielen anderen!

Nun habe ich einen persönlichen Testvorschlag, weil ich so unglaublich begeistert bin, und ein Gefühl des „Angekommen-Seins“ die Suche nach dem perfekten Vollverstärker beendet hat. Wovon rede ich? Aries Cerat Ianus Protos!

Zu meiner Verstärker Geschichte: Audiomat Operá, Audiomat Récital, Devialet 220 Pro, RG14MK5 Edition S und nun den Protos. An Odeon 26 S mit einem Innuos Pulsar und einem Weiss 204.

Wie er klingt? Durchlässig, musikalisch, kraftvoll, fein, nach Röhre ohne die Schwächen im Bass, dennoch einfach nur richtig, kaum zu beschreiben. Dabei ist der Klang mit einer Vielzahl an Röhren abstimmbar, der Bias einstellbar, nur 110 Watt im Leerlauf, 60 kg. Und die 2×20 Watt täuschen, sehr kraftvoll und Lasten bis 2 Ohm kann er antreiben. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn Sie das Gerät einmal testen würden, damit noch mehr Menschen „ankommen“ können.

Mit vielen Grüßen von
Benjamin van Husen

Hallo Herr van Husen,

vielen Dank für die nette Rückmeldung und die wertschätzenden Worte zu unseren Berichten – das freut uns und motiviert.

Das ist ja ein interessanter Verstärker, bei dem Sie „angekommen“ sind, auch technisch, wenn ich das richtig sehe. Nun, den haben wir zwar noch nicht auf der Agenda, doch gerade spielt bei uns tatsächlich eine Single-Ended-Class-A-Röhrenendstufe auf, die ebenfalls sehr viel Freude bereitet und „Ankommen-Potenzial“ besitzt. Allerdings nicht von Aries Cerat, sondern von Tom Evans. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern und in einer gut erreichbaren Preisklasse: der Cayin Jazz 90. Mehr dazu in Kürze auf fairaudio!

In der Zwischenzeit verweisen wir gerne auf die vielen anderen interessanten Röhrenamps, die bisher bei uns zu Gast waren ...

Viele Grüße
Ralph Werner


12. März 2026 / Wilhelm Depenbrock

Hallo Herr Reinecke,

da ich ihre Tests sehr schätze, habe ich mir mal die Fyne Classic VIII SM zum Hören nach Hause geholt, nachdem ich mich von meinen Harbeth SHL5+ getrennt habe.

Die Fyne gefallen mir nach RoomEQ mit WiiM Ultra gut, bleiben aber m.E. in allen Disziplinen unter den JBL 4329P, die ungefähr das gleiche kosten, aber Streamer und Verstärker integriert haben.

Haben Sie die JBL auch einmal gehört? Wenn nein, empfehle ich das sehr.

Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Depenbrock

Hallo Herr Depenbrock,

erst einmal vielen Dank für Ihre nette Zuschrift und das Lob. Die JBL habe ich noch nicht gehört, aber das sollte ich offenbar mal nachholen.

Eines jedoch möchte ich nicht unerwähnt lassen: Die Fyne-Audio-Lautsprecher (es ist nicht mein erster gewesen) brauchen ebenso wie die früheren Tannoy-Vintage-Koaxialsysteme eine unglaublich lange Einspielzeit, bis sie ihr Potenzial voll ausschöpfen. Das können locker einige Hundert Stunden sein. Ohne Flachs: Im Vorher-Nachher-Vergleich fühlt sich das fast so an, als ob da ein ganz anderer Lautsprecher spielt. Das betrifft zwei Bereiche besonders: Die Höhen sind direkt nach dem Auspacken gerne mal etwas "scharf" und der Tieftonbereich im Vergleich etwas pappig. Nach 200 Stunden hat sich das komplett nivelliert und das Klangbild überzeugt mit einer wunderbaren Homogenität. Geben Sie also die Fyne Audio nicht vorschnell zurück, Sie wären nicht der erste, der es hinterher bereut.

Viele Grüße und viel Spaß weiterhin mit fairaudio!
Jochen Reinecke


09. März 2026 / Hartmut Lewandowski

Zum Test Rega Mercury & Solis, Let me entertain you

Zitat: „Jeweils 8.449€ sind für Vor- und Endstufe zu entrichten. Das ist im heutigen Highend-Audio-Markt zwar nichts wirklich Weltbewegendes mehr, …“

Zu dem Genannten addieren sich noch bestimmt für LS, Quelle, Kabel und Rack mühelos locker 30.000 €. Genau, aber deswegen geht die ganze Geschichte, das echte Interesse, die „Liebe“ zum Geschehen, den berühmten Bach herunter. Aber es gibt ja noch mehr abgehobene Hersteller, Vertriebsanbieter und sonstige Audiokünstler, was sind schon 50.000 € und mehr?

In einem berühmten Ruhrpott-Film war immer schon klar, „Lass knacken, ich will den schnellsten Daimler von hier bis zum Ural.“

Ein eher besorgter Musikenthusiast

Hartmut Lewandowski

Hallo Herr Lewandowski,

lieben Dank für Ihre Zuschrift – Ihre Sorge teile ich allerdings nicht. Es stimmt zwar, dass es inzwischen mehr hochpreisige Gerätschaften als, sagen wir einmal, vor 20 Jahren gibt. Aber das schmälert das Angebot in den günstigeren Klassen ja nicht, und wenn man nicht unbedingt das Beste „bis zum Ural“ haben muss, dürfte man heute doch eher mehr und besser klingende Auswahl fürs Geld bekommen. Gerade auch günstiges HiFi hat deutlich an Qualität zugelegt, wie wir finden – und spielt in unserer Berichterstattung regelmäßig eine Rolle.

Viele Grüße
Ralph Werner


05. März 2026 / Günter Berner

Betreff: Big Daddy Wilson CD, Smiling all day long

Moin und guten Tag,

Ihren CD-Tipp habe ich ausführlich gelesen und es ist in der Tat eine unglaubliche CD, die bei mir seitdem ich diese Scheibe besitze, dauernd im CD-Player läuft, vielen Dank für diese ausführliche Beurteilung dieser tollen Platte. Hatte bisher noch nichts von diesem Blues-Musiker gehört.

Musikalische Grüße von der Nordseeküste aus Bremerhaven von Günter Berner


23. Februar 2026 / Rüdiger R. Sellin

Hallo Herr Reinecke,

Danke für Ihren rundum stimmigen und absolut treffend formulierten Testbericht des Denon DCD-3000 NE. Wir setzen ihn seit gut einem Jahr daheim ein und erfreuen uns jeden Tag daran.

Beim Auspacken und Öffnen des Gehäusedeckels ging es mir übrigens wie Ihnen. Da ist man schon vor dem Hören beeindruckt. Wer es nicht ist, soll weiter MP3 auf In-Ears hören.

Auch Ihre Einstellung zu Streamingplattformen kann ich vollumfänglich teilen. Ich nutze sie, um Musik zu entdecken und begebe mich dann auf die Suche nach entsprechenden Silberscheiben. Leider wurde ich dadurch Kunde von Amazon.

Nun freue ich mich auf weitere seriöse Tests von fairaudio und wünsche Ihnen einen rundum erfreulichen Tag.

Freundliche Grüße aus der Schweiz
Rüdiger R. Sellin

Lieber Herr Sellin,

danke für Ihre freundliche Zuschrift. Schön, dass Sie meine Eindrücke - den Klang und die Haptik betreffend - teilen. Ein wirklich rundum schönes Gerät, das man so in der Preisklasse wohl nur selten sieht.

Viele Grüße in die Schweiz
Jochen Reinicke


04. Februar 2026 / Stefan Kierstein

Guten Tag,

auf den angekündigten Test des o.g. Lautsprechers bin ich schon sehr gespannt, da ich sehr zufrieden bin mit meiner M30.1. Die M30.2 XD empfand ich im direkten Vergleich nicht als Verbesserung, sondern als Anpassung an kontinentaleuropäische Hörgewohnheiten, also nicht very british, sondern less british. S. auch Wilfried Kress in hifi&records 03/2021.

Gespannt bin ich auch deshalb, weil einer Ihrer Autoren, Herr J. Reinecke nach eigenen Angaben selber die M30.1 besitzt und ggf. die M30.3 mit der M30.1 verglichen wird. Das wäre natürlich super.

Viele Grüße nach Berlin
Stefan Kierstein

Hallo Herr Kierstein,

wie heißt es doch so schön? Vorfreude ist die schönste Freude. 😊 Tatsächlich hat Kollege Reinecke den Test der Harbeth M30.3 übernommen, wobei sich die Vergleiche vor allem auf die M30.2 beziehen, da er dieses Modell besessen hat.

Viele Grüße
Ralph Werner


02. Februar 2026 / M.K.

Einen schönen guten Tag an die Redaktion,

ich möchte kein Besserwisser oder Schlauberger sein, sondern nur auf einen kleinen Fehler hinweisen. In dem tollen Firmenbericht „AVM in Malsch“ wurde wohl mit Google der Firmenstandort „Malsch“ gesucht. Leider gibt es in unserer Region zwei namensgleiche Gemeinden – Malsch im Rhein-Neckar-Kreis und Malsch bei Karlsruhe. Die aufgezählten Treffer und Fakten beziehen sich wohl auf das Malsch im Rhein-Neckar-Kreis und passen daher nicht ganz zu AVM. Eventuell nochmals checken.

Besten Dank und bitte weiterhin so tolle Vorstellungen und Infos. Weiter so.

Beste Grüße
M.K.

Lieber Kerr K.,

navigiere in unbekannten Gefilden niemals ohne genaue Postleitzahl ... Ja, da sind wir textlich tatsächlich falsch abgebogen, parken aber mittlerweile im richtigen Malsch: Wir haben den Firmenbericht über AVM bereits entsprechend angepasst. Vielen Dank an Sie und an alle anderen aufmerksamen Leser, die uns auf die zwei Orte hingewiesen haben. Und ebenso vielen Dank für Ihre motivierenden Worte.

Schöne Grüße
Jörg Dames


29. Januar 2026 / Sascha Seibert

Hallo Herr Michael Bruss,

kurze Frage: Gilt die Aussage zur Vincent-Endstufe (= Synthie-Subbässe und Superhochtonzwitschern sind nicht das Metier der Vincents) https://www.fairaudio.de/test/vincent-sa-32-sp-332-vor-end-verstaerker/fazit/

eigentlich auch für den Vollverstärker SV-228?

Danke sehr!

Sascha Seibert

Hallo Herr Seibert,

grundsätzlich ähneln sich die Charaktere der beiden Vincents, ja. Wobei ich betonen möchte, dass wir hier in beiden Fällen von unterschiedlichen Preisklassen und damit Anforderung- und Bewertungsprofilen sprechen. Und: Beide „können“ durchaus auch Synthie-Subbässe und lösen gut auf – auch wenn sie keine ausgewiesenen Spezialisten gerade darin sein mögen.

Viele Grüße
Michael Bruß


23. Januar 2026 / T. S.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Verstärker für meine Standlautsprecher, da ich in einem weiteren Raum ein zweites System einrichte.

Aktuell habe ich eine Vor-/Endstufen-Kombination (nuControl 2 und nuPower A) mit den KEF Blade One Meta. Für den neuen Raum möchte ich mich mit einem neuen Verstärker und den KEF Blade nochmal klanglich verbessern.

Für den Raum möchte ich ggf. auch auf einen Vollverstärker wechseln, sofern sich hier eine Verbesserung für das Gesamtsystem ergibt. Für mich ist ausschlaggebend, dass ich sowohl bei leiser, als auch bei lauter Musik im großen Raum eine herausragende Dynamik, satte Bässe und ein klares Klangbild habe.

Ich habe schon etwas recherchiert und habe auch Ihre hervorragenden Testberichte gelesen. Da Sie einen umfassenden Überblick haben wäre Ihre Einschätzung für mich sehr wertvoll.

Aktuell habe ich folgende Vollverstärker im Blick:

  • McIntosh MA 8950 AC
  • Moon 641

Wie würden Sie die folgenden Geräte im Vergleich bewerten und was könnten Sie mir hier weiterhelfen?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und Einschätzung.

Beste Grüße
T. S.

Hallo Herr S.,

vielen Dank für Ihre E-Mail und die Frage zu den beiden Vollverstärkern.

Nun ist es zwar so, dass keiner bei fairaudio die beiden Verstärker im direkten Vergleich gehört hat – aber der Kollege Elmar Salmutter besitzt den McIntosh MA 8950 AC, und damit den Nachfolger des MA 8900 AC (LINK). Den Hauptunterschied sieht er darin, dass der 8950 in Relation zum Vorgänger bei höheren Pegeln noch etwas souveräner und zupackender spielt und zudem ein höherwertiges, moderneres DAC-Modul besitzt. Tonal ist im Grunde alles beim Alten geblieben.

Und das heißt: Es geht hier leicht warm, kraftvoll und erdig, mit eher sanften Höhen zu. Im Gegensatz zum Moon 641, den Kollege Martin Mertens als geradezu neutrales Eichmaß und sehr hochauflösend in seinem Test beschrieben hat und weiter, Zitat: „reine Genießer, die sich ein sehr relaxtes und/oder warmes Klangbild wünschen, in das sie sich regelrecht fallen lassen können, finden geeignetere Alternativen.“

Die beiden Amps scheinen also durchaus unterschiedlichen klanglichen Ausrichtungen zu folgen. Letztlich ist also die Frage, in welche Richtung Sie möchten und was zu Ihrem Setup und Raum passt. Hier noch einmal unsere beiden Testberichte (McIntosh MA 8900 AC | Moon 641).

Ich hoffe, wir konnten ein wenig helfen.

Schöne Grüße
Ralph Werner


21. Januar 2026 / Horst Buschmann

Den Test der Brodmann-Festival-F2-Lautsprecher finde ich als sehr ausgewogen dargestellt und trifft sich mit meinen Erfahrungen, die ich über gut 45 Jahren mit Hans-Deutsch-Lautsprechern in den unterschiedlichsten Konstruktionen erleben durfte. So höre ich momentan mit den Vorgängern der Brodmann VC 2, den Bösendorfer M 2 Lautsprechern sehr zufrieden Musik.

Viele Lautsprecher haben ja eine eigene Klangsignatur, die bei Bösendorfer/Brodmann nicht vorhanden ist, eben im positivsten Sinne des Wortes neutral. Die Musik wird in den Vordergrund gestellt, was die Intention von Hans Deutsch seit Anfang an seiner Tätigkeit als Lautsprecherentwickler war. Man darf auch nicht vergessen, dass er neben einem Fachhochschulstudium der Akustik auch am Mozarteum in Salzburg Musik und Gesang studiert hat. Entsprechend ist sein Wissens- und Erfahrungsschatz auch einzuordnen.

Horst Buschmann

Lieber Herr Buschmann,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und die nette Rückmeldung zu unserem Test der Brodmann F2. Es freut mich zu hören, dass Sie die Darstellung vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Erfahrung mit Hans-Deutsch-Lautsprechern nachvollziehen können. Tatsächlich war es auch mein Eindruck, dass die schlanke Brodmann eher den Typus „Musikhörer“ als den „technisch-analytischen Hörer“ abholt, wenn man diese Schubladen einmal bemühen möchte.

In diesem Sinne – weiterhin viel Freude mit der Musik!

Ralph Werner


19. Januar 2026 / Sven Glas

Ich lese die Tests auf fairaudio immer wieder gerne, da ihr es auch wagt, andere Hersteller zum Vergleich mit heran zu ziehen. Das machen wir in meinem Freundeskreis auch immer so, nicht nur das, wir machen dann natürlich auch Vergleiche in verschiedenen Systemen, und das seit 2001. Audioquest hatten wir auch immer wieder mal in den Händen, die Auswahl ist ja groß, aber überzeugt hat es uns nie. Natürlich hatten wir auch Kimber und andere wie Nordost, NBS, … etc. im Vergleich. Mittlerweile sind wir alle irgendwie zumindest mit sehr vielen Kabeln bei Acoustic Revive aus Japan gelandet, nur mal so als Empfehlung. Hier ist so eine Natürlichkeit und Leichtigkeit in der Musikwiedergabe gegeben, von der Sie ja auch schreiben… allerdings waren die Erfahrungen unserer Musikgruppe, stets dass dies Kabel mit Korrekturgliedern, wie das besprochene Audioquest u.a. auch Schnerzinger, nie neutral sind schon aus technischer Sicht.

Auch möchte ich der Aussage: …Mögen die Unterschiede bei Kabeln generell nicht so signifikant ausfallen wie bei mancher Elektronik… komplett widersprechen. Diese Aussage von einem Redakteur? Klar gibt es Kabel die wenig bewirken, aber je nach Hersteller, können nach unseren Erfahrungen die Unterschiede sehr deutlich sein! Schon mal ein Acoustic Revive Power Absolut Kabel (phasenrichtig) angeschlossen?

Sven Glas

Hallo Herr Glas,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht - und klasse, dass Sie so einen highfidel-aktiven Freundeskreis haben. Ich finde, dass AudioQuest gerade in den letzten Jahren sowas wie einen Sprung gemacht hat, und habe einige wirklich sehr überzeugende Lösungen gehört, zuletzt das AudioQuest Brave Heart, dementsprechend befinden sich auch NF-, Netz- und USB-Kabel von AudioQuest in meiner Kette und das sehr zu meiner Zufriedenheit, den Netzfilter AudioQuest Niagara 5000 empfinde ich sogar nahezu als Gamechanger. Klangliche Ausreißer gab's bei AudioQuest früher womöglich öfter, ich erinnere mich noch an das sehr weich spielende AudioQuest Coral. "Korrekturglieder" gab es übrigens eher bei HMS-Kabeln, das Dielectric-Bias-System (DBS) von AudioQuest generiert hingegen ein elektrisches Feld, das auf Störungsminimierung abzielt - es ist weder im Signalweg noch korrigiert es dort irgendwas.

Dass Sie meiner Aussage zur Wirkmacht von Kabeln so vehement widersprechen und diese größer einschätzen, freut mich. Fast alle Leserbriefe, die wir sonst so erhalten, weisen uns mehr oder weniger freundlich auf eine absolut gegenteilige Meinung hin. Da bin ich offensichtlich schon näher bei Ihnen, zumal ich ja auch nicht schreibe, dass Kabel klanglich vernachlässigbar sind. Ach ja: Acoustic Revive hatte ich in meine Kette bisher noch nicht angeklemmt.

Viele Grüße auch an Ihre Freunde
Jörg Dames


13. Januar 2026 / Jörn Kunde

Hallo Herr Dames,

danke für diesen in gewohnter Manier sehr ausführlichen und entsprechend aufschlussreichen Test der Chord Ultima 5.

Nach Studium weiterer Testbericht zu dieser Endstufe habe ich diese nun bestellt, ohne sie je getestet / gehört zu haben. Keine Sorge, selbst Autos habe ich schon so bestellt 🙂 Da sich das gute Stück ja nun in Ihrem Portfolio befindet, haben Sie sicher getestet, wie diese mit Schaltverstärkern arbeitende Endstufe auf unterschiedliche Netzkabel reagiert.

Da oft geschrieben wurde, dass Schaltverstärker dort sehr unempfindlich sind wäre es interessant, ob es Sinn macht, mein HMS Suprema auf C19 umzukonfektionieren, oder ob es reicht, die schon etwas bessere „Beipackstrippe“ dauerhaft zu verwenden.

Sie schrieben auch von einer längeren Einspielzeit, wie viele Stunden braucht das gute Stück so ungefähr?

Wäre schön, wenn Sie Ihre Erfahrungen hierzu mit mir teilen.

Viele Grüße
Jörn Kunde

Hallo Herr Kunde,

wenn Sie einen kraftvollen, neutralen, schnellen und präzisen, ja: "ehrlichen" Endverstärker suchen, der bei alledem so sauber spielt, dass er zu keiner Zeit stresst, kann ich Sie nur beglückwünschen. Ich bin sehr happy mit meinem Chord Ultima 5 - sowohl beim Arbeiten als auch beim Nur-Spaß-haben.

Mit Netzkabeln habe ich gar nicht so viel experimentiert, mein C19-Portfolio ist beschränkt. Aber schon der Wechsel von der Beipackstrippe zu einem preisgünstigen Exemplar von Supra Cables wirkte sich hörbar positiv aus. Aktuell höre ich mit AudioQuest-Netzkabeln, die zusammen mit dem sehr effektiven AudioQuest Niagara 5000 ein synergetisches System ergeben, das war noch mal ein großer Schritt nach vorne (Klangfarbenreinheit, Bass u.a.). Ergo: Auf jeden Fall mit Netzkabeln experimentieren, um das hohe Potenzial des Ultima 5 auch wirklich auszureizen.

Die Einspielzeit empfand ich nicht auffallend lang - und ich meine mich zu erinnern, dass der Ultima sogar frisch aus dem Karton schon sehr ansprechend spielte.

Schöne Grüße
Jörg Dames


Billboard
IOTAVX SA3, PA3 und NP3