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Leserbriefe

21. September 2018 / Alex Mayer

Hallo Herr Dames,

über den Test habe ich mich gefreut, da der Vanguard Universal DAC einer der wenigen DACs ist, der über HDMI-Eingänge verfügt (ich kenne ansonsten nur den NAD M51 aus der Masters Serie sowie das NAD Classic-Serien-Pendant dazu sowie den Bryston BDA-3).

Über die Klangqualität via HDMI hätte ich SEHR gerne etwas erfahren, denn – ehrlich gesagt – USB- und die anderen Standard-Zuspielungen können (fast) alle DACs, bei HDMI gibt es jedoch kaum Auswahl.

Das Kriterium ist mir u. a. deswegen so wichtig, weil ich dann einen hochwertigen OPPO 203 (oder 205) als Signallieferanten für CD und SACD via HDMI anschließen kann, und dann auch SACDs in voller Auflösung hören kann, ohne einen extrem teuren Esoteric oder Accuphase SACD-Player zu kaufen, und womöglich dasselbe Klangniveau erreiche.

Vielleicht können Sie sich zu den HDMI-Fähigkeiten des Vanguard noch äußern.

Danke & beste Grüße,
Alex Mayer

Hallo Herr Mayer,

ja, stimmt, das Thema HDMI wäre beim Krell Vanguard Universal DAC Wert gewesen, beleuchtet zu werden. fairaudio fokussiert sich aber grundsätzlich auf die audiophilen Aspekte der Testkandidaten, damit korrespondiert auch mein eigener Erfahrungsschatz - die HDMI-Schnittstellen des Krell habe ich daher nicht ausprobiert.

Schöne Grüße
Jörg Dames


17. September 2018 / Stefan Vogt

Lieber Herr Mertens,

herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht über den Bryston 4B³! Darf ich fragen, wie warm Ihr 4B³ im ‚Leerlauf‘ (angeschaltet, keine oder leise Musik) wird? Meiner wird recht heiß, und die idle consumption liegt bei etwa 120W, also deutlich über den von Bryston angegebenen 80W.

Mit besten Grüßen
Stefan Vogt

Lieber Herr Vogt,

ich habe mal im "Normalbetrieb" den Stromkostenzähler vor meine Bryston 4B³ gehängt. Bei mir liegt die Leistungsaufnahme bei durchschnittlich 110 Watt, im Leerlauf sind es kaum weniger (108 W). Dabei wird mein Verstärker an den Kühlrippen lediglich handwarm, auf dem Gehäusedeckel geht es nach vier Stunden allerdings fühlbar wärmer zu.

Viele Grüße
Martin Mertens


14. September 2018 / Frank Hartmann

Hallo, nachdem ich selber für einige Zeit einen Vortex Groundoptimizer 2 getestet habe, kam ich nicht umhin mir danach einen GO2 4-fach zuzulegen. Ich war vom Ergebnis des Tests so angetan, das der Invest von knapp 1200.- € für mich absolut in Ordnung ging. Ich habe, meiner Anlage damit einen ziemlichen Schub in Richtung Perfektion gegeben. Ich bin mir ziemlich sicher, das der GO2 auch bei fairaudio nach einem erfolgten Test nach der vom Hersteller empfohlenen „Eingewöhnungszeit“, einen positiv bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Ansonsten weiter so, ihre Seite ist für mich mit Abstand eine der besten im Netz.

Viele Grüße
Frank Hartmann

Hallo Herr Hartmann,

vielen Dank für die motivierenden Worte und Ihren kurzen Erfahrungsbericht, den wir gerne veröffentlichen. Ein Testbericht mit Vortex-Produkten ist bei uns aktuell nicht in der Planung. Weiterhin viel Spaß mit Ihrer Anlage!

Schöne Grüße
Jörg Dames


13. September 2018 / A. Detro

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Test des Gold Note IS-1000 Streaming-Verstärker hätte ich eine Frage. Kann man die Lüfter hören?

Mit freundlichen Grüßen
A. Detro

Lieber Herr Detro,

ich kann Sie vollumfänglich beruhigen: Man hört den Lüfter überhaupt nicht. Dass ein Lüfter eingebaut ist, habe ich auch erst gesehen, als ich das Gerät öffnete. Der Lüfter wird nur aktiv, wenn der Verstärker schwer ackert. Und wenn er schwer ackert, Sie ahnen es, ertönt laute Musik im Hörraum. 😊

Herzliche Grüße
Jochen Reinecke


11. September 2018 / Michael Krista

Hallo fairaudio-Team,

mit Interesse verfolge ich oft Eure Tests diverser Komponenten! Ich hätte mal eine Frage bezüglich des Tests der Elac FS-407 hinsichtlich Aufstellung. Es war im Testbericht die Rede von leicht eingewinkelt! Wenn ich das eine Bild sehe, sieht das eher nach ca. 20 Grad in Bezug auf den Hörplatz aus. Liege ich da richtig? Und welchen Abstand zur Rück- bzw. Seitenwand und zueinander wurde gewählt? Das würde mich mal interessieren! Ich selber habe die größere Schwester Elac FS-409 mit einem Abacus Preamp 14 und einer NAD M22V2 in Betrieb und habe in Verbindung mit der Acourate CV- Einmesssoftware noch nicht so richtig den geeigneten Aufstellungsort gefunden! Habt Ihr vielleicht ein paar nützliche Tipps! Wäre super und danke im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Michael Krista

Lieber Herr Krista,

danke für Ihre Frage. Wir haben den Lautsprecher für die Fotos etwas „verrückt“, insofern entspricht die Fotoaufstellung nicht der Höraufstellung. Die Einwinklung der Elac FS 407 betrug eher 5-10 Grad, der Abstand zu den Seitenwänden und nach hinten betrug anderthalb Meter. Aber das ist natürlich in jedem Hörraum anders. Entscheidend ist nicht nur die Raumgeometrie bzw. die Wahl der Abstände, sondern auch die Beschaffenheit des Raums: Ein Parkettboden reflektiert Schall anders als ein Wollteppich – und Bücherregale schlucken den Schall besser als eine nackte Wand. Insofern ist es schwer, per Ferndiagnose plausible Ratschläge zu geben. Lesen Sie doch einmal den Raumakustik-Grundlagenartikel meines Kollegen Nick Mavridis – hier finden Sie wertvolle Tipps.

Schöne Grüße
Jochen Reinecke


10. September 2018 / G. Nejedly

Guten Tag Herr Reinecke,

mit Interesse habe ich Ihren schönen und informativen Test des Gold Note IS-1000 gelesen. Nun meine Frage:

Ich besitze ja auch einen Abacus Dolifet, den ich an einer Vincent-Vorstufe SA-T7 an Elektrostaten (Capaciti) betreibe. Eigentlich finde ich alles super, nur einen 3D-Effekt nehme ich nicht so deutlich war. Sie haben den Dolifet ja damals mit dem Ampino verglichen und die bessere Raumabbildung hervorgehoben. Das ist ja gemäß Ihren Aussagen auch eine Stärke des Gold Note.

Ich überlege mir, den Abacus mit einer Gold Note Endstufe PA 1175 zu ersetzten, die Ihr Kollege Ralph Werner vor etwa 3 Jahren getestet hat und die vermutlich die gleichen klanglichen Eigenschaften hat wie die IS-1000.

Können Sie mir eventuell einen Hinweis geben, ob sich das lohnt, oder verliere ich mit der Gold Note Endstufe die Luftigkeit, Detailauflösung und Basskontrolle des Abacus?

Ganz herzlichen Dank schon jetzt für Ihre Einschätzung, da Sie ja beide Geräte gut kennen.

Beste Grüße aus der Schweiz
G. Nejedly

Lieber Herr Nejedly,

danke für Ihre freundliche Zuschrift.

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Ich zögere vor allem deshalb, weil Elektrostaten ja nicht immer leicht zu treiben sind und meiner Erfahrung nach zum einen gelegentlich über einen engen Sweet Spot verfügen, zum anderen mehr als andere Lautsprecher von der Raumakustik abhängen.

Insofern könnte es sein, dass die eigentliche „Raumtiefe“ mehr durch den Lautsprecher geprägt wird als durch die vorgeschaltete Elektronik. So fällt es mir schwer, Ihnen hier eine Empfehlung zu geben - außer der Standardempfehlung, sich einen Fachhändler in der Nähe zu suchen, der eventuell. bereit ist, gegen eine Sicherheit den Gold Note an Sie zu verleihen. So können Sie in den eigenen vier Wänden herausfinden, wie es klingt. Das ist - gerade bei kostspieligen Invests - meist die beste und sicherste Idee.

Viele Grüße
Jochen Reinecke

 


03. September 2018 / Bernd Tröscher

Hallo Herr Mavridis,

vielen Dank für den Test. Der DAC ist mir vorher schon aufgefallen und aufgrund des Preises war meine Neugier schon geweckt. Ich bin bereits Besitzer eines RME Babyface Pro, welches als Wandler und Vorverstärker in meiner HIFI-Anlage Dienst tut: PC foobar mit DSP Plugin – Babyface Pro – Abacus 60-12Dolifet – AOS Studio 24BE ergänzt mit Diplosubwoofer.

Dabei ist mir in meiner Konfiguration aufgefallen, dass das Babyface Pro über den Toslink-Eingang besser klingt als über USB. Haben Sie den optischen Eingang des ADI-2 DAC auch ausprobiert? Waren Unterschiede feststellbar?

Was ich an Ihrem Testbericht ein bischen schade finde, ist, dass die Vergleiche der klanglichen Eigenschaften nur zu anderen Profigeräten aus dem Studiobereich erfolgt sind. Ebenfalls zu „Hifigeräten“ hätte es mich auch sehr interessiert, um für mich eine Einordnung zu erleichtern.

Da ich nur Musikkonsument bin kann ich hauptsächlich auch nur mit solchen Geräten vergleichen. Nichtsdestotrotz hatte ich auch vor dem Test mir schon Gedanken gemacht, wie ich am besten zu einem eigenen Hörvergleich komme, um den ADI-2 DAC mit dem Babyface zu vergleichen. Wenn der ADI-2 noch besser klingt als das Babyface würde ich auf jeden Fall umsteigen. Vielleicht kann mir dazu auch jemand von RME auf den Süddeutschen HIFI Tagen etwas sagen, ich hoffe es zumindest.

Falls Sie auch dorthin gehen, kann ich Ihnen übrigens empfehlen, sich in Raum 409 einmal die AOS Lautsprecher anzuhören. Meine habe ich nun schon über 12 Jahre (Beryllium Hochtöner später nachgerüstet) und bin eigentlich immer noch sehr zufrieden. Seit ich aber vor kurzem bei einem Freund seine vollaktiven AOS TL 100 gehört habe, interessiere ich mich für die aktuellen Aktivmodelle. Insbesondere möchte ich auch leichter aufzustellenden und einzubindenden Ersatz für meine Dipolsubwoofer im Bass, weshalb ich die Monitor 100 mit geschlossenem Gehäuse interessant finde.

Übrigens finde ich fairaudio als Format sehr klasse und lese immer wieder gerne den ein oder anderen Test. Viele Grüße aus Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Tröscher

Hallo Herr Tröscher,

zunächst vielen Dank für Ihr Lob – das freut uns wirklich sehr!

Ich habe tatsächlich alle Inputs mit verschiedenen Quellen durchprobiert und konnte keine größeren Unterschiede ausfindig machen, die auf den Eingang am RME selbst zurückzuführen wären. Bei identischer Quelle in genau gleicher Qualität ergab sich ein gleiches Klangbild.

Zu den Vergleichen: Lavry hat den D/A-Wandler auch für den Consumer-Markt angepriesen, allerdings ist das Gerät durch die etwas umständliche Bedienung dort nicht so gut angekommen. Der MT HAPI ist zwar ein eindeutiges Profi-Recordingtool, doch der DAC findet sich prinzipiell genau so auch im NADAC-Player, welcher sich ausschließlich an Konsumenten richtet. Andersherum ist auch Ihr Babyface Pro (wie der Name schon ausdrückt) im Pro-Bereich sehr beliebt. Ich möchte auch behaupten, dass die Unterschiede bei D/A-Wandlern nicht primär im technischen Bereich zu suchen sind, sondern sich eher auf die Bedienung, das Gehäusedesign und ein paar Ausstattungsdetails erstrecken.

Mit den besten Grüßen
Nick Mavridis


31. August 2018 / Horst Bergmann

Was war vor dem ADI (siehe RME DAC Test) als Front-end angeschlossen und mit welchem Eingang verbunden?

Horst Bergmann

Lieber Herr Bergmann,

das waren verschiedenste Systeme, die angeschlossen waren. Eingangsseitig in den DA in erster Linie USB von verschiedenen Macs, um auch die hohen Samplerates nutzen zu können. Die beiden S/PDIF (coax. & Tos-Link) wurden von den genannten Vergleichswandlern (= Audio-Interfaces) gespeist, aber auch dem Output eines Hypex-Moduls beziehungsweise direkt aus dem TOS-Link eines Mac Pro („Käsereibe“). Zwei Tage hing auch mein Rega Apollo CD-Player per S/PDIF coax. an dem Wandler.

Beste Grüße
Nick Mavridis


31. August 2018 / Felix Witt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte mal eine technische Frage an Sie. Gab es Furutech Fi-50 Stecker ohne Floating Field Damper? Ich bin auf einen Artikel bei fairaudio gestoßen, in dem Furutech Kabel mit Furutech Fi-50 getestet wurden und auf einem Foto ist das Innenleben zu sehen. Dies entspricht aber nicht der Abbildung auf der Furutech Homepage mit Floating Field Damper. Haben Sie irrtümlich eine Fälschung getestet?

Besten Dank und Grüße
Felix Witt

Hallo Herr Witt,

die getesteten Kabel und Stecker kamen natürlich original vom zuständigen deutschen Vertrieb. Dennoch vielen Dank für Ihre Mail, denn die Floating Field Damper sehen wir tatsächlich zum ersten Mal und befinden sich auch nicht in den Netzkabeln/Steckern, die ich im Nachgang zum Test vom Vertrieb gekauft hatte. Wir haben daher eine Anfrage inklusive Ihrer Frage an den Vertrieb gestellt und neben einem Link, der zu einer ausführlichen technischen Beschreibung führt, folgendes Feedback bekommen: "Der Floating Field Damper kann über vorhandene Steckergehäuse montiert werden [...], die Dämpfer sind für alle anderen Schukostecker gedacht, welche kein NCF Material besitzen. Der NCF Stecker besteht ja aus dem Material. Der Preis beträgt 98 Euro."

Schöne Grüße
Jörg Dames


29. August 2018 / Geri Moesl

Zum Test der Teufel Raumfeld Cube

Und was, wenn ich nur mit dem Apple-Music App unterwegs bin? Ich kann keine Musik über WLAN hören. Es funktioniert – mehr schlecht als recht – via Kabel. Die Lautsprecher sind eine 100 % Fehlinvestition!!!

Geri Moesl

Lieber Herr Moesl,

zum Testzeitpunkt der Teufel Raumfeld Cube gab es Apple Music noch gar nicht – den aktuelleren Teufel One S, die wir jüngst im Test hatten, lässt sich Apple Music wireless via Bluetooth reichen. Eine Alternative wäre der Weg über AirPort Express, wie Teufel selbst nahelegt: https://blog.teufel.de/ratgeber-raumfeld-und-apple-music-ueber-airplay-so-einfach-geht-es/

Viele Grüße
Ralph Werner


23. August 2018 / Carsten Holzhausen

Hallo,

den Test Excalibur Blue & Black MC Systeme finde ich sehr interessant und informativ. Da ich als Händler die eigentlich drei Systeme, denn es gehört das „Green“ noch dazu, in meinem Programm habe, ist es sehr interessant, eine andere Fachmeinung zu hören.

Vielen Dank
Carsten Holzhausen
HiFi Studio am Waldhof in Rüthnick


22. August 2018 / Günther

Herr Bruss, Sie sind wohl zu jung, aber der Geloso Vanguard 541 (siehe Firmenbericht über Norma Audio, die Red.) ist KEIN Cassetten-, sondern ein Spulengerät. Kleine zwar, aber immerhin: https://www.youtube.com/watch?v=Sj6q-xELCUA

Gratuliere zu einem sehr sinnlichen Artikel!
Günther

Lieber Günther,
Jugend schützt vor Torheit nicht – insbesondere, wenn die Quelle in der gemeinsamen Fremdsprache keinen Unterschied zwischen Band und Kassette macht. Man hätte es allerdings in der Tat auch visuell erschließen können. Vielen Dank für den Hinweis in jedem Fall!
Beste Grüße
Michael Bruss


Billboard
Genelec 8351