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Leserbriefe

16. Januar 2019 / Michael Schulz

Hallo liebes fairaudio-Team, danke für die guten Tests auf eurer Seite, die ich immer gerne verfolge!

Nun habe ich aber eine Frage zu eurem Test über die Nubert nuPro X-8000.

Da schreibt ihr: „Der Link-Out liefert ein S/PDIF-Signal, was im Falle einer drahtlosen Verbindung eines nuPro-X-Serie Pärchens kreative Anschlussmöglichkeiten erlaubt. So beispielsweise den Anschluss eines externen DACs mit regelbarer Lautstärke: Mittels eines RME-ADI 2 oder Mytek Brooklyn DAC+ erhalte ich eine hochwertige, fernbedienbare Kopfhörerverstärkungslösung, die sich so dauerhaft stationär und vorzeigbar im (Hör-) oder Wohnzimmer unterbringen lässt.“

Ist das nicht ein bisschen umständlich vom Link-Out in den DAC und dann analog an die X-8000? Wenn ich einen externen DAC betreibe (in meinem Fall ein Oppo HA-1), gehe ich doch mit meinen digitalen Quellen direkt in den Oppo und von dort über analog out  in die X-8000 oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Danke und Gruß
Michael Schulz

Lieber Herr Michael Schulz,

nein, da haben Sie Recht, um den Weg über den Link-Out in den DAC und dann zurück in die Nubert nuPro X-8000 geht es natürlich nicht.

Zunächst: Um zusätzliche Wandlungsschritte zu vermeiden, würde ich die hauptsächlichen digitalen Quellen direkt an die nuPro X-8000 anschließen. Und den Oppo-DAC dann an den Analog-Eingang der nuPro X-8000, falls weitere Zuspieler vorhanden sind.

Das interessante am Link-Out, sofern die Nubert im Drahtlosbetrieb gefahren wird, ist ja, dass hier das beispielsweise via S/PDIF oder USB zugeführte Eingangssignal unangetastet anliegt. Da die nuPro X-8000 über keinen Kopfhörer-Ausgang verfügen, steht man bei Verwendung eines Streamers wie der Squeezebox Touch, die ebenfalls über keinerlei KH-Ausgang verfügt, ein wenig im Regen. Wenn ich nun aber an den Link-Out einen DAC/Kopfhörerverstärker klemme, versetzt mich das bequem in die Lage, ein langes KH-Kabel vorausgesetzt, etwa zu später Stunde hochwertig per Kopfhörer (weiter) zu hören.

Klar, kein Keyfeature, für mich persönlich aber ein ganz nettes Gimmick ...

Viele Grüße
Fritz Schwertfeger


12. Januar 2019 / Frank Stegelmann

Hallo Herr Dames,

vorneweg: Die Lautsprecher-Tests von fairaudio finde ich seit Jahren ganz große Klasse! Ihre Schilderungen sind nicht nur sehr fundiert und plastisch, sondern auch spannend und kurzweilig, weil Sie Ihre Hörerlebnisse mit Ihnen bekannten Lautsprechern ins Verhältnis setzen und keine Absolutwertungen vornehmen. Im Test der Inklang 13.3 Advanced Line verweisen Sie beispielsweise auf Ihre Spendor D9. Und auch die Audioplan Konzert III, die Sie 2012 getestet haben, bleiben dort nicht unerwähnt.

Und hierzu habe ich eine Frage: Können Sie, ähnlich wie in einem vergangenen Leserbrief mit einer Frage zu Spendor & Thiel, aus Ihrer Erinnerung heraus auch etwas zum Vergleich der D9 mit den Konzert III sagen? Wo liegen die Unterschiede, Stärken bzw. Schwächen? Ist die Spendor D9 eine echte Alternative zur Audioplan Konzert? Hintergrund meiner Frage ist, dass ich seit über 5 Jahren begeisterter Audioplan Kontrast V-Fan bin. Ein toller und vielfach unterschätzter Lautsprecher, der mit entsprechenden Jadis-Komponenten und kompletter Audioplan-Verkabelung/-Stromversorgung zu ungeahnten Höchstformen aufläuft, was man der zierlichen Optik nicht zutrauen würde.

Aufgrund meines sehr großen Wohn-/Hörraums (Altbau mit hoher Decke und ca. 60 m² Grundfläche) stoße ich aber dennoch mit den Kontrast an gewisse physikalische Grenzen und denke immer häufiger über größere Lautsprecher nach, die jedoch genauso stimmig sein sollten wie die Kontrast und mit einer 30 Watt-Röhre (Jadis JA30) harmonieren. Wenn Sie den einen oder anderen Erfahrungswert in Sachen Lautsprecher mit mir teilen könnten, würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße, Frank Stegelmann

Hallo Herr Stegelmann,

vielen Dank für Ihre positiven Worte. Die Spendor D9 ist ein spritziger, sehr dynamischer und luftiger Lautsprecher mit gutem Tiefgang. Bassfülle und Volumen sind in Relation zu den Mitten aber ganz leicht zurückgenommen, was ein präsenteres, unmittelbares, direktes Klangerlebnis fördert: Ideal für Hörer, die auf durchaus spritzig-anmachende, gleichwohl stressfrei-natürliche Klangbilder stehen, zudem einen erwachsenen Tiefgang schätzen, aber mit Blick auf basseitiges Dröhnen/Wummern in ihren kleinen bis mittleren Hörräumen (grob 15 bis 35 qm) auf der sicheren Seite sein wollen.

Heißt: Bei der Situation "Altbau mit hoher Decke und ca. 60 m² Grundfläche" ist die Spendor D9 wahrscheinlich keine ideale Lösung.

Die etwas weniger präsent, ebenfalls ausnehmend organisch und stressfrei klingenden Audioplan Konzert III (seit dem Test weiterentwickelt) sind in Sachen Tieftonmacht schon ein anderes Kaliber und liefern in puncto Bassqualität ebenfalls feinste Ware ab. 60 m² sollten mit den Konzert dann auch gut zu befeuern sein. Audioplan bzw. Thomas Kühn (eMail: info@audioplan.de | Telefon: 07246-1751) bieten nach Absprache und je nach Entfernung auch die Möglichkeit an, die Konzert unverbindlich in den eigenen Räumen Probe zu hören.

Beste Grüße
Jörg Dames


11. Januar 2019 / Udo A.

Man benötigt keinen Converter für S/PDIF > AES/EBU, lediglich die professionellen S/PDIF-zu-AES/EU-Kabel von Funk Tontechnik/Berlin, z. B. „Casa – SPDIF > AES/EBU-75 Ω auf 110 Ω“.

So hab ich es gemacht, und dies gilt selbstverständlich auch für die Genelec 8351 oder für andere digitale Monitore/Lautsprecher, die interne DSPs und daher AES/EBU nutzen.

Udo A.

Da haben Sie natürlich recht – deshalb schrieb ich im Test ja auch Konverter oder Adapter, und zu Letzteren kann man das Funk’sche Kabel ja zählen, nur dass es dort eleganterweise direkt im Kabel selbst passiert und nicht mehr mit einem separaten Stecker gearbeitet werden muss; was übrigens auch gut funktioniert.

Meine kleine Kritik im Test der Genelec 8260 bezog sich auch vornehmlich auf den Mangel an normalen „Consumer“-Digitalschnittstellen. Beispiel: Sie wollen ihren Laptop/Musikserver via USB mit den Genelecs verblinden – das geht so unmittelbar ja nicht. Aber klar, angesichts der sonstigen Meriten der 8260 sind das Nebensächlichkeiten.

Viele Grüße
Ralph Werner


09. Januar 2019 / Lothar Gröner

Hallo,

der MiniMedia steht nun bei mir. Die Rip Software Asunder kann keinen einzigen Titel aus dem Netz holen. Handeingabe ist wohl gefragt. (mitgeliefert ist deadbeef, der kann viele Titel lesen, dafür aber nicht rippen).

Kennen Sie eine Lösung? Im Netz bisher nichts gefunden.

Beste Grüße
Lothar Gröner

Hallo Herr Gröner,

das ist ein komischer Fehler, am besten, Sie fragen direkt einmal bei B.M.C. Audio nach: http://bmc-audio.com/

Ich persönlich ziehe es ja vor, das CD-Ripping mit meinem Computer und einem Programm wie dBpoweramp zu erledigen, aber da gibt's natürlich unterschiedliche Geschmäcker ...

Viele Grüße
Ralph Werner


08. Januar 2019 / Marko Tietz

Sehr geehrter Herr Mavridis,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht zum AKG 712 Pro. Es ist mir ein Anliegen, Ihnen für diesen interessanten, fundierten und auch unterhaltsamen Bericht zu danken. Mittlerweile, unter anderem auch durch Ihren Bericht, bin ich nun ein stolzer Besitzer dieses Kopfhörers.

Beste Grüsse
Marko Tietz

Hallo Herr Tietz,

danke für Ihre Zuschrift, Ihre positiven Worte leite ich gerne an Herrn Mavridis weiter. Ich habe mir den Kopfhörer übrigens auch nach dem Bericht des Kollegen gekauft. Und finde ihn nach 3 Jahren immer noch toll. Aber hören Sie sich unbedingt auch mal den 812er an, wenngleich der natürlich straighter zur Sache geht (-:

Schöne Grüße
Jörg Dames


08. Januar 2019 / Andreas Langenau

Liebe Fairaudioranerinen, liebe Fairaudioraner,

ich lese eure Artikel wirklich gerne, aber das geht doch 100 Jahre nach dem Beginn des Feminismus und in den gegenwärtigen Gender-Diskussionen gar nicht:

ÜBER DEN AUTOR!!! Lorina Speder

Mich wundert nur, dass frau Speder, das nicht aufgefallen oder egal ist … Also ich bitte euch, dass ihr das ändert in Zukunft – und auch noch bei den vergangenen Rezensionen, die eine Frau geschrieben hat!

Andreas Langenau

Hallo Herr Langenau,

tja, so ist das in der IT mit Datenbanken und Templates, da fällt der eine oder andere Feinschliff schon mal unter den Tisch: Danke für den Hinweis, das passen wir in der kommenden Überarbeitungsrunde mit an.

Schöne Grüße
Jörg Dames


21. Dezember 2018 / Andy

Hallo Team von Fairaudio!

Der In-Ear Test der beiden Campfire-Modelle liest sich gut und spannend, aber wer im realen Leben gibt denn mehr als 1000 Euro für einen In-Ear aus?! Deshalb ein paar gute Alternativen als Vorschlag, über deren Test sich sicher viele „Normalos“ freuen würden: KZ AS10 (auch 5 Balanced Armature Treiber pro Seite, zwischen 50 und 100 Euro), Revonext QT-2 (ein Hybrid In-Ear, 2 dynamische, 1 Balanced Armature Treiber pro Seite, um 40 Euro).

Vielleicht mal eine Überlegung wert, etwas aus dem China-Hifi zu testen.

MfG Andy

Hallo Andy,

dass der Markt einen klaren Fokus hat, wird im Test ebenfalls erwähnt. Aber man kommt klanglich tatsächlich erstaunlich weit mit solch hochwertigen "Ohrstöpseln" wie denen von Campfire Audio. Dass auch preiswerte In-Ears saubere highfidele Arbeit hinlegen können, beschreibt der Test des Soundmagic E11C, der - genau - in China entwickelt und gefertigt wird und mit nicht mal 50 Euro zu Buche schlägt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


19. Dezember 2018 / R. Goerke

Hallo,

angesichts des Blicks ins Innere (des CH Precision I1, Anm. d. Red.) sehe ich nicht den 10-fachen Preis gegenüber meinem M3 von NAD. Passend zu diesem Verstärker wären dann wohl die großen Piega Line Source o. ä., auch zum Vergleichstest. Das Klientel für derartige Verstärker in dieser Preissektion hat hoffentlich auch die richtigen Räumlichkeiten (ein m. E. ausschlaggebender Faktor im HiFi/Highend-Bereich) etc. um das zu genießen. Das Equipment und der Hörraum des Testers scheinen mir dann doch zu durchschnittlich, womit ich meine Komponenten und Ausstattung dann auch einbeziehe.

Mit freundlichen weihnachtlichen Grüßen
R. Goerke

Hallo Herr Goerke,

das Schöne an der Preisentwicklung im Ultra-Highend-Bereich ist, dass man neue Perspektiven gewinnt. Dass ich meine 25.000-Euro-Lautsprecher als durchschnittliche Midprice-Böxchen anzusehen habe, war mir lange Zeit gar nicht bewusst. Auf meinen Raum lasse ich aber nichts kommen, auch wenn der noch billiger ist.

Aber Spaß beiseite – hätte man es nicht nachvollziehen können, was mit dem CH Precison in der Kette klanglich passiert, hätten wir den Test erst gar nicht geschrieben. Konnte man aber, und zwar sehr deutlich. Ein toller Verstärker macht sich auch an Schallwandlern, die nicht gleich das Doppelte von ihm kosten, bemerkbar. Dass gewisse Relationen eingehalten werden sollten, versteht sich natürlich von selbst – und in einem fürchterlich klingenden Raum wird die schönste Highend-Kette nichts nützen, da stimme ich Ihnen zu.

Viele Grüße
Ralph Werner


17. Dezember 2018 / Rainer Glass

Zur Verbesserung der Qualität meiner Audio-Anlage habe ich insbesondere Komponenten der Firma HMS (siehe HMS-Tests von fairaudio, die Red.) eingesetzt. Und das mit hörbarer Verbesserung der Qualität und der Betriebssicherheit. Einer Intuition folgend, habe ich die einzelnen Komponenten dann in meine TV-Anlage integriert, weil ich dachte, was man hören kann, müsste man doch auch sehen können. Das Ergebnis: + Bessere Farben + Höhere Kontraste + Fast dreidimensionales Bild + Besserer Klang (was ja zu erwarten war).

Es lohnt sich also für eine verbesserte TV-Performance einen ähnlichen finanziellen Aufwand zu betreiben wie für den reinen Audio-Bereich.

Mit freundlichem Gruß
Rainer Glass, Andernach

Hallo Herr Glass,

danke für Ihren kurzen Erfahrungsbericht. fairaudio hat sich zwar ausschließlich dem guten Ton verschrieben, gleichwohl würde es tatsächlich eher verwundern, wenn sich Komponenten wie die von HMS nur auf elektrische Signale auswirken würden, die Musik verkörpern. Schön also, dass Sie das einmal ausprobiert haben.

Viele Grüße
Jörg Dames


13. Dezember 2018 / Jürgen Hoffmann

Hallo, vielen Dank für diesen tollen Test (Soundmagic E11C). Ich habe mich kürzlich „durchgerungen“, zu meinen Sennheiser- und Teufel-Kopfhörern den Vorgänger Soundmagic E10 im Ausverkauf zu erwerben. Zusätzlich zum neuen (alten) Smartphone, einem HTC10. Letzteres hat ein geniales Audioteil mit DAC von Qualcomm. Was soll ich sagen: mit dem E10 ging so richtig die Sonne auf. Ein toller Sound, eine tolle Kombi. Im Vergleich zum (E10 mit..) iPhone 5SE, dem iPhone 7 und einem Samsung A5 ist diese Kombi traumhaft und das alles zum Bruchteil der Preise, die Sie im Artikel aufgeführt haben. Mag sein, das man mit einem Chord oder einem anderen Kopfhörer/IEM noch das letzte Detail hört. Mir reicht’s allemal. Den Soundmagic E11 werde ich mir definitiv anhören und vergleichen.

Jürgen Hoffmann


13. Dezember 2018 / Ulrich Klingspohn

Betreff: Sennheiser HD 660 S

Vielen Dank für den guten und detaillierten Testbericht zum o. g. KH. Ich habe ihn mir auch deshalb zugelegt.

Ich hätte aber eine Frage bzw. benötige einen kurzen Rat. Ich habe zum Musik hören den Yamaha RXA860. Ich streame die Musik von Highresaudio.com über Audirvana plus.

Ich höre somit die Musik über den Kopfhörerausgang des Yamaha. Ich wünsche mir aber irgendwie mehr Druck oder Präsenz beim Hören. Benötige ich einen Kopfhörerverstärker? Welchen können Sie mir empfehlen? Budget so um 300 Euro. Danke.

Ulrich Klingspohn

Sehr geehrter Herr Klingspohn,

A/V-Receiver sind meistens auf die Klangoptimierung für Filmmaterial mit 7.1-Audiosignal o. ä. hin optimiert. Der Kopfhörerausgang wird entgegen der Lautsprecher-Ausgänge deshalb oft nur rudimentär implementiert. Ungeachtet der Quelle (A/V-Receiver, Smartphone, Vollverstärker, etc.) empfehle ich prinzipiell jedem, seinen Kopfhörer einmal auf einem dedizierten Kopfhörerverstärker anzuhören. Die Klangunterschiede sind meistens eklatant.

Als Empfehlung in diesem Preisbereich mit ausreichend Power – auch für zukünftige Kopfhörergenerationen – kann ich Ihnen die Produkte von JDS-Labs ans Herz legen. Bereits der von mir 2015 getestete Objective O2ODAC besitzt einen recht potenten Verstärker (als O2 auch ohne DAC erhältlich). Der neuere EL-AMP besitzt zusätzlich zu den verbesserten technischen Werten auch ein wohnzimmertaugliches Äußeres.

Alternativ sind noch die Produkte der G-Serie von Lake People zu empfehlen. Achtung, hier sind meistens zwei unterschiedliche Versionen erhältlich: mit P-Kürzel für symmetrische und S-Kürzel für unsymmetrische Verbindungen.

Ich hoffe Ihnen hiermit ein bisschen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen und ein frohes Fest,
Thomas Kopanz


12. Dezember 2018 / Sebastian

Die Magnat RV 3 Kritik vom Tobias ist große Klasse. Von fachlich-professionell bis lyrisch amüsant. Hilfreich sowieso.

Ich hab mich in den RV 3 beim Besuch in einem HiFi-Studio auf den ersten Blick verliebt. Nun gibt es kein Halten mehr. Ich sag Euch Bescheid, wenn ich ihn habe.

Dank an Tobias.

Gruß
Sebastian



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