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HiFi Regler - Monitor Audio Gold

Leserbriefe

05. Mai 2022 / R. Kalnbach

Entgegen einer noch immer recht verbreiteten Annahme, die Priorität einer HiFi-Anlage müsse (finanziell) auf der Lautsprecherseite liegen, habe ich in den letzten eineinhalb Jahren doch ziemlich gegenteilige Erfahrungen machen können. Nachdem im Oktober 2020 meine neuen Wohlfühllautsprecher gefunden waren und ich eine Ahnung von deren noch vermuteten Potenzial bekam, entwickelte sich die angeschlossene Elektronik daran.

Den klanglichen Nagel auf den Kopf getroffen ist nun letztlich der teuerste Baustein meiner HiFi-Kette der CD-Player, gefolgt vom Verstärker und an dritter Stelle kommen die Lautsprecher. Nun hat sich das in meinem Fall zwar als passend herausgestellt, aber ist im allgemeinen und relativ kostenunabhängig eine große Vielfalt an Kombinationen hier denkbar? Kann es denn beispielsweise Kombinationen geben, wo ein Lautsprecherpärchen für 20000€ mit einem Verstärker für 5000€ Sinn ergibt oder andersherum gefragt, sich mit einem 20000€ teuren Verstärker aus Lautsprechern für 5000€ im Einzelfall noch entscheidende Klanggewinne erzielen lassen?

Viele Grüße an die ganze Redaktion
Herzlichst R. Kalnbach

Hallo Herr Kalnbach,

dass dem Lautsprecher als naturgemäß fehlerbehaftetstem Glied einer Audio-Kette entscheidende Bedeutung zukommt, ist häufig zu hören. Und deckt sich mit unseren Erfahrungen. Die Qualität von Lautsprechern hat sich zwar in den letzten Jahre weiter stark verbessert, so haben auch echte "Ausreißer" stark abgenommen, dennoch lässt sich mit ihnen der Sound einer Kette besonders stark prägen.

Gleichwohl bedeutet das nicht automatisch, dass die "Lieblingslautsprecher" auch besonders teuer sein müssen. Für mehr Geld bekommt man zwar - Ausnahmen bestätigen die Regel - objektiv höhere Soundqualität, dennoch können preiswertere, "einfachere" Lautsprecher subjektiv genau den eigenen Hörgeschmack treffen. Sie nennen das ja auch so schön "Wohlfühllautsprecher". So will oder kann beispielsweise nicht jeder extremen Tiefbass in seinem Hörraum fahren.

Wichtiger als bloß stumpf Geld in die Hand zu nehmen, das geht meistens schief, ist es daher, sich Zeit zu nehmen und Sorgfalt bei der Lautsprecherwahl walten zu lassen - und dabei die Raumakustik im Blick zu haben. Von daher wird es mit Sicherheit viele Anlagen mit sehr teurer Elektronik und günstigeren Lautsprechern geben, die ihren Besitzern maximal Spaß machen. Und nur darum geht es. Obwohl ich schon vermute, dass in freier Wildbahn bei den meisten High-End-Anlagen den Lautsprechern auch preislich eine gewisse Sonderstellung zukommt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


04. Mai 2022 / A. Neumann

Guten Tag liebes Team des „kultivierten Hörgenusses“,

ich habe eine Frage/Anregung für einen Test: Nachdem Sie erst kürzlich die Bowers Wilkins 805 D4 und – ich meine vor 1-2 Jahren – die Vorgängerin B&W 805 D3 ebenso mit sehr guter Empfehlung getestet haben, würde mich (und bestimmt viele andere geneigte Leser) doch sehr Ihr Höreindruck der „größeren Schwester“ 804 D4 interessieren. Diese ist zwar mittlerweile preislich recht abgehoben, jedoch klanglich offensichtlich nochmals prägnanter und ausgewogener (bzgl. Hochton) sowie dazu von der Optik und den Abmessungen recht wohnzimmertauglich.

Insbesondere interessiert mich dabei eine Verstärker-Empfehlung von Transistor, bis „Class A“ – oder gar einer Röhre (wie am Testende der 805 D4 angedeutet). Was „brauchen“ die Lautsprecher, um ihr Potenzial auszuspielen, gibt es gar ein „perfect match“?

Herzlicher Gruß und Dank für Ihre differenzierten und aussagekräftigen sowie mitunter munter geschriebenen (nicht zu technischen) Testberichte,
A. Neumann

Lieber Herr Neumann,

vielen Dank für Ihre Anregung und die nette Anrede (-: Einen Standlautsprecher aus der aktuellen 800er-Serie von B&W werden wir mit Sicherheit noch zu einem Test einladen, kurzfristig ist allerdings noch nichts Konkretes geplant.

Schöne Grüße
Jörg Dames


07. April 2022 / M. W. Steinbach

Guten Tag liebes Team,

ich bin seit 5 Jahren glücklicher Besitzer der AVM Kombi Vorstufe V30 und zweier Monoverstärker M30, beide in Silber aus der limitierten 30 Jahre Anniversary Serie (Test AVM V30/M30 und A30, die Red.). Nun haben Sie in Ihrem Test von Februar 2021 die Nachfolger 30.3 (Test AVM PA 30.3 und AVM MA 30.3) getestet. Da Sie beides schon getestet haben, wie würden Sie die neuen Verstärker in dem Vergleich zu den von mir eingesetzten bewerten? Wäre dies ein deutlicher Schritt nach vorne?

Viele Grüße
M. W. Steinbach

Hallo Herr Steinbach,

auch wenn das letztlich im Ohr des Hörers liegt: Ich selbst empfand die Unterschiede nicht so groß, als dass ich hier wechseln würde. Die Monos sind fürs Geld übrigens wirklich richtig, richtig gut und würden durchaus noch eine höherwertige Vorstufe verdienen, an dieser Stelle könnte man also mal in Ruhe mit gänzlich anderen Lösungen experimentieren.

Beste Grüße
Jörg Dames


05. April 2022 / Thomas Schmitt

Hallo Herr Luding,

haben Sie den Lumin P1 nicht auch als Pre für analoge Quellen genutzt? Es wäre schade, wenn diese Feature des Gerätes keiner klanglichen Würdigung unterzogen wird. Es gibt sicher einige Leser, die gerne erfahren würden, ob der P1 auch geeignet ist, hochwertige analoge Quellen adäquat zu verarbeiten und somit einen konventionellen Vorverstärker vollends überflüssig macht.

MfG
Thomas Schmitt

Hallo Herr Schmitt,

Sie haben natürlich recht, Asche auf mein Haupt. Ob der vielen Optionen des Lumin P1 ist das wohl hinten runter gefallen.

In der Tat ließ ich meinen TAD-CD-Spieler einen Tag lang Musik per XLR-analog-Kabel direkt an den Lumin P1 zuliefern. Konsequenterweise war der Lumin P1 hierbei auch direkt per symmetrischer Verbindung mit den Endstufen verbunden.

Um nicht lange drum herum zu reden: Der Lumin P1 behält auch über die analogen Eingänge seine klanglichen Eigenschaften bei, die er – egal in welcher Konstellation – während des gesamten Hörtests gezeigt hatte. Ankommende Signale reicht er neutral mit allen Details und transparent zu den Endstufen durch. Im direkten und zugegeben etwas unfairen Vergleich zu meiner Grandinote-Vorstufe mag dabei etwas Körper fehlen und das Klanggeschehen weniger plastisch wirken.

In Summe finde ich die Vorverstärkersektion des Lumin gleichwohl sehr gelungen, sie bietet auch hochwertigen analogen Quellen einen adäquaten Spielpartner. Und das obwohl (oder gerade weil?) der Lumin alle analogen Eingangssignale direkt nach dem Eingang digitalisiert, um anschließend seine digitale Lautstärkeregelung Leedh anzuwenden.

Viele Grüße
Martin Luding


30. März 2022 / James Johnson-Flint

Dear Sir/Madam,

Please pass my thanks and this message to Thomas Kopanz for his review of our Cambridge Audio Melomania 1+.

I enjoyed reading the review very much. It is great that someone takes so much time to choose the exceptional songs he did to audition this product and then write about them intelligently and analytically to provide so much insight into our product.

I have also enjoyed discovering some of the songs recommended by Thomas.

Our team put a lot of hard work into Melomania 1+ and it is always highly gratifying when professionals like you recognise this.

I look forward to you auditioning future Cambridge Audio products and hopefully meeting in the future.

Wishing you a terrific day
James Johnson-Flint
CEO Cambridge Audio


28. März 2022 / Thomas Pöhlsen

Sehr geehrter Herr Dames,

schön und gut, dass Sie mit Ihrem Bericht (Sehring S903, die Red.) einem Außenseiter der Szene so breiten Raum einräumen. Da scheinen ein paar sympathische High-End-Freaks am Werke zu sein. Doch die für den Leser/Kunden entscheidende Frage lassen sie leider unbeantwortet: Welche Verstärker passen zu der Sehring-Box? Mich hat Ihr Artikel jedenfalls ratlos zurückgelassen.

Beste Grüße
Thomas Pöhlsen

Hallo Herr Pöhlsen,

die Sehring 903 stellen elektrisch keine problematische Last für Verstärker dar. Zudem spielen sie bereits mit wenigen Watt bzw. auch leise sehr gut. Lediglich den schwachen Wirkungsgrad sollte man im Blick haben, jedenfalls dann, wenn man gerne laut hört. Abgesehen davon kann man es aufgrund des gutmütigen Impedanzverlaufes sogar mit einem Röhren-Amp probieren. Ich persönlich höre gerne mal lauter und würde zu einem neutralen Verstärker mit mindestens 2 x 100 Watt an 8 Ohm greifen ...

Beste Grüße
Jörg Dames


23. März 2022 / Thomas Pöhlsen

Sehr geehrter Herr Werner,

der erste Test der Kim-Box, veröffentlicht im März 2020 bei HiFi & Records, weist einen Preis von 9.950 Euro. In ihrem Artikel nennen Sie nun einen Preis von 11.990 Euro. Eine Preissteigerung von rund 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Da kann man nur den Hut ziehen vor so viel Chuzpe der Herren Lautsprecherbauer in Sachen Preisgestaltung. Bei so viel Lob für die akustischen Qualitäten wäre es in meinen Augen auch angebracht gewesen, diesen Sachverhalt in Ihrem Text zu benennen. Muss man halt nur recherchieren… Letztlich ist neben den Qualitäten einer Box der Preis das zweite entscheidende Kriterium.

Beste Grüße
Thomas Pöhlsen

Hallo Herr Pöhlsen,

wir beurteilen das Preis-Leistungs-Verhältnis stets zum Testzeitpunkt, und das der FinkTeam Kim halte ich auch zum aktuellen Preis für ausgezeichnet. Wenn man diesen Lautsprecher zuvor zu einem günstigeren Kurs erworben hat, umso besser. Leider lassen die aktuellen Entwicklungen auch künftig alles andere als Preissenkungen erwarten.

Viele Grüße
Ralph Werner


18. März 2022 / Peter Jacobs

Hallo lieber Herr Mertens,

ich hatte Gelegenheit, in den Kopfhörer [Technics EAH-A800; Anm.d.Red.] mal hineinzuhören und stimme Ihnen gerne zu. Vielen Dank für den durchaus unterhaltsamen persönlichen Bericht. Das hat Spaß gemacht – ich hoffe, mein Leserbrief gelingt ebenso.

Ein sehr angenehm klingender Kopfhörer jenseits der Massenware. Preislich nicht sehr weit weg von ausgezeichneten Alternativen ohne Bluetooth. Geräte zur Musikreproduktion nun unbedingt nach der Farbe auszuwählen, würde ich grundsätzlich nicht anraten – zumal bei einem Bluetooth-Kopfhörer das iPhone ja dann doch eher in der Tasche bleibt. Manchem mag ein großartiger Klang natürlich nur auffallen, weil er sieht, WAS im Rack steht. Einen Vorhang davor gezogen und die meisten erkennen die Marke gar nicht mehr – auch weil in „vernünftigen“ Preisklassen ebenso wie in höheren die Unterschiede doch recht überschaubar sind. Ich denke, die Zeit der HiFi-Türme ist sicher vorbei und Gerätedesign eine Frage des Geschmacks. Wer rosa zum iPad will, wird dennoch eher geringe Auswahl haben. Aber es soll ja auch Leute geben, die ihren Hund passend zum Teppich kaufen. Nur ob das wirkliche Hundeliebhaber sind? Was mir aber besonders gefallen hat, ist Ihre Mühe, ein Gerät vorzustellen, was für jeden begeisterten Musikhörer wirklich erschwinglich und erreichbar ist. Und mobil hören viele und ständig. Audioquest Dragonfly und einen Streamingdienst dazu und es ist wirklich super.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Peter Jacobs

Lieber Herr Jacobs,

vielen Dank für Ihre Zuschrift! Freut mich, wenn ich es geschafft habe, ein Produkt nachvollziehbar zu besprechen.

Was Klang und Aussehen betrifft, stimme ich Ihnen zu. Allerdings sind Kopfhörer in den letzten Jahren Lifestyle-Produkte geworden, wenn nicht gar Modeaccessoires. Insofern musste ich halt augenzwinkernd auch auf diesen Aspekt eingehen.

Viele Grüße
Martin Mertens


18. März 2022 / André Mondri

Technics EAH-A800 – der Kopfhörer ist zudem IPX4 zertifiziert. Wurde wahrscheinlich übersehen – ist aber eine Erwähnung wert.

André Mondri

Hallo Herr Mondri,

vielen Dank für den Hinweis, das haben wir entsprechend  ergänzt.

Viele Grüße
Ralph Werner


07. März 2022 / Rainer Opl

Kürzlich hatte ich die Möglichkeit zwei Paar Lautsprecherstandboxen sehr unterschiedlicher Konzeption ausführlich zu vergleichen. Beide hochwertig, ca. € 5.000,- + mit ausgewogenem Frequenzgang, einmal 10″ Koaxe versus  D’Appolito-Anordnung mit AMT-Hochtöner (Näheres lasse ich jetzt bewusst weg). Die Box mit AMT extrem analytisch, gnadenlos ehrlich, die Koaxe keine „Erbsenzähler“, langzeittauglich und freundlicher zu nicht ganz perfekten Aufnahmen.

Und darauf will ich hinaus: Die allermeisten der (mittlerweile wenig verbliebenen) Hifi-Hörer spielen nicht die raren audiophil perfekten Aufnahmen, sondern sind Gott sei Dank Musikfreunde und wollen ihre Musik gut aber auch unangestrengt hören. Das sind eben nicht Studio-Abhörbedingungen, sondern der Wunsch nach hochwertiger Wiedergabe unter Wohnraumbedingungen von oft durchschnittlich guten oft auch historischen Aufnahmen. Das sollte bei den Tests von Amps und Boxen stärker berücksichtigt werden und ist vielleicht eine Stärke von weniger hochpreisigen Komponenten. Nach meiner Erfahrung ist die Qualität der Aufnahmen schon bei durchschnittlichen Anlagen entscheidend für das Hörerlebnis, sehr hochwertige analytisch spielende Geräte verursachen da fast mehr Frust, wenn ein Gutteil der Alben nicht so toll klingt! Sorry.

Rainer Opl

Lieber Herr Opl,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich kann Ihnen nur zustimmen – und auch wieder nicht (-: Mein Plattenschrank ist ebenfalls mit vielen nicht-audiophilen Alben bestückt. Letztlich ist ja alles nichts ohne den "richtigen" musikalischen Inhalt.

Allerdings: Mit randständig oder mittelmäßig aufgenommenen Alben Spaß zu haben, klappt gerade mit High-End-Lautsprechern und -Elektronik sehr gut! Leider verbinden viele Audiophile mit Präzision eine überbetonte Attack, ein tonal helles Klangbild oder lassen sich von bestimmten Verzerrungen blenden. Aber genau genommen bedeutet Präzision genau das nicht. Bei einem (möglichst) optimalen Klangbild ist Präzision kein sich in den Vordergrund schiebender Selbstzweck, sondern einfach Ausdruck von Störungsarmut. Vielleicht kennen Sie die Auswirkungen von höherwertigen Netzteilen bei manchen Digitalgeräten, das wäre jedenfalls ein einfaches, gutes Beispiel: Meist klingt es nach dem Austausch gleichzeitig präziser und angenehmer/eingängiger.

Wahr ist aber auch: Einfach nur viel Geld in die Hand zu nehmen, ist kein Garant für zufriedenstellenden Sound. Und – das eigentlich Schöne: Auch mit geringem Budget lassen sich klasse Anlagen zusammenstellen, die einen emotionalen Zugang zur Musik bieten.

Schöne Grüße
Jörg Dames


24. Februar 2022 / Philipp Donath

Hallo Herr Zoporowski,

haben Sie schonmal die Canton A45 gehört? Ich besitze die Canton C309. Ich finde die Serie sehr schön, doch mir fehlt etwas mehr Kickbass, mehr Knackigkeit. Würden die A45 dies bieten, falls sie die Lautsprecher gehört haben?

Mit freundlichen Grüßen
Philipp

Hallo Herr Donath,

die Canton A45 hatte vor knapp zwei Jahren unser Kollege Fritz Schwertfeger am Wickel. Mehr Druck und Tiefgang im Bass sowie körperliche Spürbarkeit dürfen Sie auf jeden Fall erwarten, die A45 flutet mühelos große Räume, für kleinere dürfte das hingegen schon zu viel des Guten sein. Die A45 spielt aber auch ansonsten in einer anderen Liga. Am besten Sie lesen den Test der Canton A45.

Schöne Grüße
Jörg Dames


22. Februar 2022 / Klaus Welsch

Sehr geehrtes fairaudio-Team,

durch Eure detaillierten und fundierten Testberichte hebt Ihr Euch wohltuend von anderen Magazinen in diesem Bereich ab. Erfreulicherweise berücksichtigt Ihr bei den Tests auch kleinere und unbekanntere Produkte bzw. Hersteller und gebt den Redakteuren Freiraum ihren Vorlieben zu frönen. Nicht zuletzt dadurch haben z. B. Lautsprecher von Kudos den Weg in mein Zuhause gefunden.

Allerdings habe ich nach einigen Jahren aber den Eindruck, dass Eure Testauswahl von Geräten renommierter Hersteller unnötig eingeschränkt ist. Am Beispiel des Test des NAD M10 V2 – Streaming-Verstärkers fällt mir auf, dass noch nie ein Streamer von Linn getestet wurde. Dabei sind die Schotten doch eigentlich Pioniere auf diesem Gebiet und liefern regelmäßig Innovationen. Und so erfährt man als Leser nie, wie sich z. B. der NAD im Vergleich zu einem Linn Majik der gleichen Preisklasse schlägt. Schade! Und daran, dass Linn keine Testgeräte zur Verfügung stellt, kann es doch nicht liegen?

Die Mischung von weniger bekannten und bekannten Marken beim Testen ist gut, aber bitte bei beiden Kategorien eine breitere Vielfalt an Geräten und Hersteller berücksichtigen und nicht das dritte Gerät von Hersteller x testen. Eine Einordnung der Test für mich als Leser ist eben auch von Vergleichen mit bekannten und bei einem Händler vor Ort erlebbaren Geräten möglich.

Ich würde mich freuen, wenn sich die fairaudio in Zukunft durch noch mehr Vielfalt auszeichnet.

Mit besten Grüßen aus Bremen
Klaus Welsch

Hallo Herr Welsch,

vielen Dank für Ihre Mail und die Anregung zur Test-Auswahl.

Wir versuchen durchaus, einen breiten Ansatz zu wählen und möglichst viele Marken zu besprechen. Allerdings ist es natürlich so, dass es bei der Menge an Fabrikaten im Markt und der letztlich doch begrenzten Test-Kapazität immer Marken geben wird, die (noch) nicht besprochen werden konnten. Zudem müssen wir die Marken auch interessant finden.

Viele Grüße
Ralph Werner


Billboard
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