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Leserbriefe

08. Juli 2021 / Albert Voss

So aufschlussreich dieser Test (Test Lotoo PAW S1, die Red.) auch ist, so wundert mich, welche Geräte zum Vergleich herangezogen werden: Wenn ich mich für einen separaten DAC/Amp interessiere, dann ist doch die Entscheidung gegen einen DAP schon gefallen. Dann sollen die Musikpeichergeräte, seien es Handys, Tablets oder PCs und Notebooks eben nur USB-Transport sein.

Ich hatte bis vor Kurzem auch DAPs als All-in-One-Lösung, aber das bedeutet halt, neben dem Smartphone noch ein (verglichen mit einem Dongle) realtiv schwereres und größeres Gerät mit zu nehmen (Am Desktop habe ich einen DAC und einen separaten Kopfhörerverstärker). Ein wichtiger Punkt für den Umstieg auf Dongles (und noch etwas größere mobile separate DAC/Verstärkerteile, bei mir ein Topping NX4 DSD) war für mich die Geschwindigkeit des Betriebssystems: DAPs sind zumeist recht langsam, jedenfalls im Vergleich zu halbwegs aktuellen Smartphones, und diese können zumeist ebenfalls große SD-Karten verkraften. Und auf einem Android-Phone kann ich mir zudem immer meinen Player selber aussuchen, bei DAPs nur bei den Geräten, die ein offenes Android als Betriebssystem haben. Es wäre also hier wichtiger gewesen, diesen Dongle gegen andere Dongles zu vergleichen, die die gleiche Funktionalität haben.

Ich persönlich bin bei Geräten gelandet, die eine eigene Lautstärke-Regelung haben und zum Teil trotzdem winzig sind, wie das Musiland MU2 Plus oder das Huawei CM21 oder das xDuoo Link. Oder eben in „ausgewachsene“ DAC/Amps. Ob die nun HiRes oder MQA können ist mir persönlich völlig egal, meine Musik ist zumeist in FLAC gerippt, das reicht mir Ich habe jedenfalls meinen DX160 nach einer Weile wieder verkauft und stattdessen lieber drei 512GB-Karten für meine Android-Geräte besorgt.

Albert Voss

Hallo Herr Voss,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Die Vergleichsgeräte sollen zur generellen Klangeinordnung dienen bzw. aufzeigen, wie eine Lösung wie der Lotoo PAW S1 "absolut" einzuordnen ist. Die Entscheidung zwischen Dongle oder DAP hängt von vielen (subjektiven) Faktoren ab, ich selbst etwa lege mein abgegriffenes Phone beim Musikhören gerne auch mal etwas weiter beiseite und bevorzuge DAPs. Dass es in Sachen Geschwindigkeit konzeptimmanent durchweg etwas zu hadern gibt, habe ich bisher nicht festgestellt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


06. Juli 2021 / Robert K.

Auch wenn für den finalen und letztlich entscheidenden Eindruck das Hören von Musikalben und HiFi-Komponenten natürlich unerlässlich ist, so ist dann besonders bei Letzteren für eine Vorauswahl etwas Lesearbeit enorm wertvoll. Umso präziser diese Beschreibungen sind, umso interessanter und Spaß bringender ist unterm Strich das Leseerlebnis, aber auch umso wirkungsvoller eben die Vorauswahl im großen Wust an Geräteklängen in der HiFi-Welt. Fairaudio leistet hier einen Beitrag, der mit seinen sorgfältigen und überdurchschnittlich präzisen Umschreibungen ganz weit oben anzusiedeln ist. In euren Texten spürt man immer wieder eure große Leidenschaft am Thema und so möchte ich dem ganzen fairaudio-Team mal ein dickes und fettes Dankeschön hier liegen lassen, denn eure Seite leistet einen enormen Beitrag zur Musikleidenschaft, denn gutes HiFi-Equipment kann eben auch sehr dazu beitragen, die Musik näher an den Hörer heranrücken zu lassen.

Beste Grüße
Robert K.

 


25. Juni 2021 / Uwe Esdorn

Guten Tag,

ich finde Ihren Test der Beyerdynamic In-Ears sehr gelungen und in weiten Teilen sehr gut nachvollziehbar.

Einzig Ihrer Einschätzung der MIY-App kann ich nicht folgen. Ich habe einmal mit der MIMI-App gehört und war begeistert von dem Gewinn an Transparenz und Durchhörbarkeit. Ich finde auch, dass Ihr Beispiel etwas hinkt. Stellen Sie sich vor, Sie müssten die Mona Lisa trotz Sehschwäche ohne Brille betrachten. Wie viele Details würden Ihnen dann entgehen! Ich halte die App für so etwas wie eine Brille für die Ohren. Man kann damit wesentlich wahrheitsgetreuer hören!

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Esdorn


14. Juni 2021 / Ronald Gneiting

Liebes fairaudio-Team,

ich möchte Ihnen kurz mal meine Erfahrungen mit dem ifi DC-BLOCKER (in meiner Konfiguration mitteilen (LS B&W 702S2, Nain Uniti Core und Atom, Tuner Cyrus am Kabel, Verkabelung komplett WSS Gold/Premiumline). Ich betreibe nun schon seit 25 Jahren diverse gefilterte Netzleisten, seit einigen Jahren die Isotek Sirius mit doch deutlich hörbaren bekannten positivem Einfluss auf das Klangbild.

Bisher haben mich die auf dem Markt befindlichen DC-Blocker Lösungen schon aufgrund der doch sehr opulenten Preisgestaltung abgeschreckt, zudem wird einem noch ein spezielles Kabel abgenötigt, für mich ein no go. Aber das Warten hat sich gelohnt, das smarte und vergleichsweise günstige ifi-Teil ist wirklich top und lässt sich simpel direkt an die Leiste anschließen. Was sofort unerwartet deutlich wahrnehmbar ins Ohr gestochen ist, ist die Zunahme des virtuellen Raums in Tiefe und Höhe vor deutlich schwärzerem Hintergrund, das Klangbild wirkt wie noch zusätzlich blankpoliert mit einer frappierenden Klarheit, wie ich dies vorher nicht wahrgenommen habe (Mozart Klavierkonzert, Gulda, Münchener Symphoniker). Selbst bei relativ simplem UKW-Empfang über meinen Cyrus Tuner ist, wenn auch in abgemildeter Form wahrnehmbar, und das für relativ schmale 129 €, top. Für mich ist das Ganze um so mehr überraschend, da ich relativ ländlich wohne, allerdings mit einigen Solaranlagen in der näheren Umgebung.

Viele high fidele Grüße
Ronald Gneiting


09. Juni 2021 / S. Peters

Hallo Herr Mertens,

ich habe mit Interesse Ihren Testbericht (Test Rotel A11 Tribute & Rotel CD11 Tribute, die Red.) gelesen. Es wäre interessant zu lesen, wie sie die alte Version gegenüber der Ishiwata Version des Rotel A11 beurteilen. Ich könnte mir vorstellen, das das außer mir auch andere Besitzer der alten Version interessiert, weil es das so im direkten Vergleich bisher nicht gibt. Zwar verfüge ich nicht über Lautsprecher in der von Ihnen beschriebenen Klasse, trotzdem bin ich mit dem A11 klanglich sehr zufrieden, wenn da nicht das übermäßige Rauschen wäre.

Das tritt bei meiner Anlage besonders hörbar auf, sobald man die Toneinstellung „Tone bypass“ verlässt, und zwar unabhängig von der Lautstärke, den Einstellungen und gleichbleibend. Auch wenn, wie in Ihrem Foto Bass und Treble auf 0 stehen. Ich habe das bei insgesamt 3 Geräten testen können, und immer ist dieses Rauschen aus den Hochtönern vorhanden. Rauschen scheint irgendwie kein Testkriterium zu sein, deshalb würde mich interessieren, ob das bei Ihnen auch der Fall war oder eben nicht. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, kann auch kurz ausfallen 🙂

Vielen Dank
Freundliche Grüße S.P.

Hallo Herr Peters,

stimmt, ein Vergleich zwischen der "normalen" und der Tribute Version des A11 wäre sicher spannend gewesen. Ich habe die Klangregelung des A11 Tribute ehrlich gesagt nicht ausprobiert. Gerade an den wirkungsgradstarken Horns FP 12 wäre mir Rauschen sicher aufgefallen. Ein hohes Rauschen ist durchaus ein Testkriterium - wie zufälligerweise bei einem anderen Gerät, das ich aktuell im Test habe.

Viele Grüße
Martin Mertens


31. Mai 2021 / D. Rose

Schöne Prosa vom Verfasser, immerhin hat das (Test Supra Sword Excalibur, die Red.) großen Unterhaltungswert, der Bassist heißt übrigens korrekt Marcus Miller… Wenn man sich in diesen Genres Jazz/Fusion WIRKLICH auskennt, weiß man das eigentlich auch. Na ja, immerhin nicht „Petra Metheny“ 😆

Schönen Tag noch
D.Rose

Hallo Herr Rose,

das Kompliment für die prima Prosa nehm ich gerne, und den Schuh mit dem eingedeutschten Herrn Müller ziehe ich mir auch an. Zwischen Wissen und Publizieren liegt eben doch manchmal ein unmusikalisches Autocorrect – und mangelnde Aufmerksamkeit …

Beste Grüße
Michael Bruss


19. Mai 2021 / Jürgen M.

Liebe Leute, ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll… Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wie sollte 1,5m Netzkabel auch nur irgendeinen Einfluss auf den Klang nehmen? Selbst wenn die Netzverkabelung irgendeinen Einfluss hätte: Mit den 1,5 letzten Metern der Netzleitung ist es nur der allerkleinste Teil der Netzzuleitung. Alles was in den Wänden und letztlich bis zum Kraftwerk liegt, kann man nicht verändern. Insofern ist es schlicht und ergreifend unmöglich. Wenn da jemand was hört ist es der reine Placebo Effekt. Ich meine, wenn ihr ernst genommen werden wollt, solltet ihr auf solche Voodoo-Artikel verzichten. Ansonsten schätze ich eure Artikel schon.

Beste Grüße
Jürgen M.

Lieber Jürgen,

gerade in Sachen Hifi gilt meiner Meinung nach: (Unverbindlich) probieren geht über sinnieren. Und selbst, wenn man Letzteres tut, sollten die Wechselwirkungen im Anlagensystem selbst betrachtet werden. Stichworte wären etwa Differenzspannungen, Ausgleichsströme, Feldeinwirkungen, Filterwirkungen, ... Es geht nicht darum, dem Strom nach seiner langen Reise unverhofft eine anderthalb Meter lange Wellnesskur zu bieten, sondern darum, sich keine weiteren (eben auch gerätewechselseitigen) Störungen einzufangen beziehungsweise bereits vorhandene Störungen im Idealfall zu unterdrücken, wobei hier natürlich auch das Thema "Netzfilter" signifikant mit reinspielt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


17. Mai 2021 / Mark Bazaniak

Erwähnenswert ist, dass die Klangregelung auch nur auf einen Eingang des McIntosh MA8900 AC wirken kann. Ich habe ein Laufwerk mit MM und MC Systemen, die Klangregelung auf den MM Eingang aktiviert, anschließend wirkt sie auch nur beim Einschalten des MM Eingangs. Sehr komfortabel!!! Ansonsten kann ich dem Autor in allem nur Recht geben, der 8900er ist eine Eierlegendewollmilchsau!

Mark Bazaniak


06. Mai 2021 / R. Seifert

Hallo Herr Dames,

ich bin neugierig bezüglich Ihrer schönsten Endstufe auf dem Markt (Norma Revo PA 150). Beweggründe zum Erwerb? Nutzen Sie diese mit dem Norma DAC/Pre oder mit dem Funk MTX?

Mit freundlichen Grüßen
R. Seifert

Hallo Herr Seifert,

klanglich top (neutral, sehr fehlerfei und schlagseitenfrei musikdienlich), energieeffizient, physisch noch portabel und für mich unterm Strich eine echte Referenz beziehunsgweise ein würdiges Back-up flankierend zu meinen größeren Bryston 7B3.

Der Norma-DAC ist nur über den Kopfhörerausgang lautstärkeregelbar: Die Endstufe Norma Revo PA 150 spielt also in einer Kette mit Norma-DAC und analoger Funk-MTX-Vorstufe.

Beste Grüße
Jörg Dames


04. Mai 2021 / Hans-Ingo Trompeter

Betreff: Test Aqua Formula und Leserbrief „Macht nichts falsch“

Hallo Herr Werner, hallo Herr Lausen,

als „statisch“ möchte ich meinen LaScala II von Aqua (insbesondere nach dem Wechsel auf die aktuell verbauten Röhren) nun nicht bezeichnen; er spielt aber auch nicht vordergründig „schnell“. Tatsächlich finde ich das meiste der Klangbeschreibungen zum Formula auch im LaScala II wieder, insbesondere schätze ich die völlig natürliche Transparenz und Offenheit, die ich so von „gefilterten“ DACs auch noch nicht vernommen habe (Vorgänger war ein Ayre DX-5).

Tatsächlich verschiebt die Integration des Innous PhoenixUSB in die Kette Aurender X100L > LaScala II das Klangbild noch mehr in Richtung Plastizität, Raumtiefe und transparenter Durchhörbarkeit. Interessant im Formula-Test wäre noch (falls ich es nicht überlesen habe) eine Diskussion asymmetrischer vs. symmetrischer Ausgang gewesen, insbesondere wegen der bei Letzterem verwendeten Trafos. Bei mir spielt’s symmetrisch auf.

Hans-Ingo Trompeter

Hallo Herr Trompeter,

vielen Dank für Ihre Einschätzung und die Schilderung Ihrer Eindrücke.

Der symmetrische und unsymmetrische Ausgang des Aqua Formula klingen sehr, sehr ähnlich. Die symmetrische Verbindung wirkt im Vergleich allenfalls einen Hauch geschmeidiger und wärmer in den Mitten, aber das würde ich nicht zu hoch hängen wollen, zumal ja auch die „Empfängerseite“, sprich der folgende Verstärker bei der Verbindungsfrage ein Wörtchen mitzureden hat - eines, das eventuell entscheidender ist als der Unterschied beim Aqua.

Viele Grüße
Ralph Werner


04. Mai 2021 / Norbert Reis

Hallo Herr Werner,

Ihr Bericht zum Aqua Formula ist wieder klar formuliert und technisch fundiert. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass bei Delta-Sigma-Dacs durch genauestes Clocking alle wesentlichen Nachteile des Filters überkommen werden. Mit Rubidium- oder hochwertigen OCXO-Clocks wird die R2R vs. Delta Sigma Diskussion akademisch. Viel entscheidender sind vielmehr die Analogstufen, insbesondere deren Immunität gegen digitale Störstreuungen respektive EMI/RFI.

Beste Grüße
Ihr Norbert Reis


03. Mai 2021 / Sven Lausen

Lieber Herr Werner,

die Beschreibung des Aqua DACs deckt sich mit meinen Wahrnehmungen eines allerdings röhrenbasierten DACs aus demselben Hause für etwa 6000 Euro. Tatsächlich war er mir aber zu statisch. Mein sicherlich nicht auf allerhöchstem Niveau angesiedelter Pro-Ject Pre Box S 2 mit Accu Box macht aber für meinen persönlichen Geschmack nichts Wesentliches falsch, zugleich gefällt dieser DAC mir aber mit elektronischer Musik besser, da der Tiefton nicht so präsent ist, neutraler also. Daher möchte ich nochmals an dieser Stelle fragen, wie der DAC im Verhältnis zu Ihrem Referenzgerät Luxman DA-06 dasteht. Ich habe schon mehrfach über dessen Anschaffung nachgedacht, ohne ihn allerdings jemals gehört zu haben.

Herzliche Grüße
Sven Lausen

Hallo Herr Lausen,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. „Statisch“ ist so ziemlich das letzte Adjektiv, das mir zum Aqua Formula einfällt, da gehen unsere Wahrnehmungen doch etwas auseinander – aber Sie beziehen sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Aqua La Scala. Den kenne ich wiederum nicht und kann deshalb auch keinen Vergleich zum Luxman DA-06 anbieten. Das Gleiche gilt für den Pro-Ject.

Viele Grüße
Ralph Werner


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