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Leserbriefe

17. September 2021 / Straub

Erfahrungen mit der neuen Remote-App Innuos Sense.

Erfreut habe ich vor einigen Wochen ein Softwareupdate für meinen Zen MK3 heruntergeladen und die Steuerungs-App Innuos Sense heruntergeladen. Nach anfänglichen Verbindungsproblemen mit meinem DAC AVM SD 3.2 funktioniert diese mittlerweile störungsfrei und flüssig. Sie ist sehr übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltet. Die Integration von Qobuz ist hervorragend. Seit der Installation der neuen Software bemerke ich auch eine deutliche Steigerung der Klangqualität. Wie ist das möglich? Haben Sie schon Erfahrungen mit dem Update? Wie ist ihre Bewertung?

Ich würde mich freuen, wenn Sie darüber mal einen Test-/Erfahrungsbericht bringen könnten.

Straub

Lieber Herr Straub,

Sie sind nicht der erste Leser, der sich über die neue Software-Lösung von Innuos gefreut und uns darüber berichtet hat. In der Tat haben auch wir schon einen kleinen Erfahrungsbericht hierzu veröffentlicht.

Wie groß der klangliche Effekt ausfällt, bewertet wohl jeder anders – für die meisten scheint aber klar zu sein: Es ist ein Gewinn, kein Rückschritt. Dass es zu so etwas kommen kann, ist nicht verwunderlich. Eine smart programmierte Software kann beispielsweise die Prozessorlast verringern, was regelmäßig klangliche Auswirkungen hat – vermutlich vermittelt über ein geringeres Rauschlevel und/oder günstigeres -spektrum.

Viele Grüße
Ralph Werner


11. September 2021 / S. Minatti

Bezüglich Ihres Tests (IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3 ) eine kurze Frage: In so manchen Rezensionen wird hierzu erwähnt, dass das Gespann für fast jeden Lautsprecher passt. In der Betriebsanleitung findet sich allerdings der Hinweis, nur Lautsprecher mit einer Impedanz von 8 Ohm oder mehr zu verwenden. Weil ich für meine Phonar Veritas P5 (6 Ohm) einen potenten Amp suche, dache ich mir nach dem Lesen Ihres Berichtes ihn gefunden zu haben. Sieht aus, dass dem nicht so ist. Haben Sie verschiedene Lautsprecher verwendet? Haben Sie auf diesen Hinweis geachtet? Ich nehme einmal an, dass solche Hinweise nicht umsonst in einer Anleitung stehen.

Vielen Dank für die Beantwortung meines Anliegens.
S. Minatti

Hallo Herr Minatti,

davon abgesehen, dass die schlichte Angabe der Nennimpedanz eigentlich keine echten Rückschlüsse ermöglicht - eine stark schwankende (hohe) Impedanz kann z.B. viel kritischer sein -, haben wir uns noch einmal mit dem deutschen Vertrieb HifiPilot in Verbindung gesetzt. Bei der Angabe von 8 Ohm als Mindestimpedanz handele es sich laut Vertrieb um ein Missverständnis in der englischen Bedienungsanleitung, da die SA3 sowie PA3 zunächst für den dortigen Markt und dessen typische Lautsprecher konzipiert worden sind. In der deutschen Bedienungsanleitung findet sich entsprechend auch keine Angabe einer Mindestimpedanz.

Die endgültige Abstimmung für den europäischen Markt sei unter Berücksichtigung niedrigerer Impedanzen (typisch 4 Ohm) erfolgt. In praxi sollen die Verstärker sogar mit Impedanzen um 2 Ohm klar kommen.

Viele Grüße
Jörg Dames


10. September 2021 / Wilhelm Depenbrock

Danke für den aufschlussreichen Testbericht [zur Fyne Audio F1-5; Anm.d.Red.], Herr Reinecke. Als Harbeth-Hörer interessiert mich ein kurzer Vergleich mit ihren 30.1.

Wilhelm Depenbrock

Hallo Herr Depenbrock,

danke für Ihre Zuschrift.

Von der Gesamtabstimmung her sind sich die Harbeth und die Fyne Audio nicht ganz unähnlich. Tonal spielen beide eher „aus der Mitte heraus“ und zeigen sich an den Frequenzbandenden etwas zurückhaltender. Die Harbeth bringt aber mehr absoluten Tiefgang und auch Pegel im Bassbereich. Das verwundert nicht, denn sie hat mit rund 36 Litern auch ein mehr als doppelt so großes Volumen wie die Fyne Audio (gut 17 Liter). Mit ihrer um 2 dB/W/m niedrigeren Empfindlichkeit goutiert die Harbeth darüber hinaus auch eher noch kräftigere Amps als die Fyne Audio.

Recht ähnlich spielen beide Lautsprecher auch in Bezug auf Grob- und Feindynamik sowie Bühnenaufbau. In Bezug auf die schiere Verarbeitungsqualität stehen sich beide Lautsprecher in nichts nach, allerdings wirkte auf mich die Materialauswahl bei der Fyne Audio noch etwas edler als bei der Harbeth. Und, wenn wir auf die Features blicken: Hier bietet die Fyne Audio durch ihre Präsenzanpassung eine Adaptionsmöglichkeit, die die Harbeth nicht hat. Sie sehen schon, der Vergleich ist nicht ganz einfach – möglicherweise kommen Sie nicht umhin, einmal beide im direkten Vergleich probezuhören …

Herzliche Grüße
Jochen Reinecke


03. September 2021 / Sepp Lintl

Werter Herr Reinecke !

Ich besitze einen Abacus Preamp 14 (vorheriges Modell). Beim Streamen empfinde ich den Ton etwas grob bzw.es grummelt bei gewissen Frequenzen (Begleitgitarre, Bass). Ich dachte immer, im Streaming gibt es keine großen Unterschiede, aber anscheinend stimmt das nicht. Ist der neue Streamingteil von Abacus  hörbar besser  oder ist da  noch Luft nach oben? Ich betreibe  den Preamp 14 an Dynaudio Focus 20.

Für Ihre Antwort dankt im voraus mit herzlichen Grüßen
Sepp Lintl

Hallo Herr Lintl,

danke für Ihre Zuschrift.  Was Sie schildern, kann ich weder beim „alten“ noch beim „neuen“ Preamp-14 feststellen. Haben Sie einmal versucht, den Preamp-14 mit anderen Aktivlautsprechern, einem Kopfhörerverstärker oder einer Endstufe zu betreiben? So könnte man das Problem besser einkreisen. Ansonsten bleibt natürlich auch noch der Weg, die Vorstufe zu Abacus Electronics einzuschicken. Das „Team Sonder“ ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, sehr hilfsbereit und unterstützt sicherlich gerne bei der Diagnose.

Viele Grüße
Jochen Reinecke


27. August 2021 / U. Ostarek

Ich habe „läuten“ hören, dass Sie an einem neuen Test über den ASR Audio Emitter II Exclusive arbeiten … Wann kann man damit rechnen, dass er veröffentlicht wird? Darüber hinaus: Mich würde dann sehr interessieren, wie – obwohl technisch und klanglich ein völlig anderes Konzept und eine andere Preis- und im Wortsinne Gewichtsklasse – der Emitter Stärken und (gibt es dass überhaupt bei ihm …) Schwächen gegenüber dem Technics SU-R1000 aufweist.

U. Ostarek

Hallo Herr Ostarek,

Sie haben - wie sollte es bei Ihrem Verstärkergeschmack auch anders sein - gute Ohren, und haben es richtig läuten hören (-; Innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen sollte auch das Layout stehen. Einen direkten Vergleich zum Technics SU-R1000 werde ich nicht ziehen, ich habe den Technics leider nicht gehört. Allerdings wird nach dem Lesen beider Tests bestimmt auch so klar, dass die genannten Amps schon unterschiedliche Geschmäcker bedienen.

Schöne Grüße
Jörg Dames


23. August 2021 / Wolfgang Zöllner

Sehr geehrter Herr Werner,

danke für den Test [der Bohne Audio BB-10L; Anm.d.Red.], in dem Sie das meiste für mich nachvollziehbar beschreiben. Allerdings verstehe ich nicht, dass ein Lautsprecher, der doch so präzise arbeiten soll, Defizite bei der Wiedergabe räumlicher Tiefe-Informationen haben soll. Die müsste er doch ebenso präzise reproduzieren. Ihr Kollege Volker Frech von der Zeitschrift Lite dazu: „Die räumliche Abb. ist geradezu holografisch“; ihr Kollege Thomas Schmitt in LP 2021: „Sensationell weiter und offener Raumeindruck, der bei guten Aufnahmen extrem nah am Live-Erlebnis ist.“

Mit vielen Jahren Erfahrung beim Hören von Livekonzerten (Jazz und Klassik) ist als Resümee zum Thema räumliche Tiefe nur eines zu sagen: Es ist praktisch nie so „tief“, wie es von vielen HiFi-Freunden im heimischen Ambiente gewünscht wird – es ist reines Wunschdenken. Und als langjähriger Entwickler div. Highend-Komponenten waren mir die Geräte mit der großen Tiefendarstellung (zu 99 % auf Kosten der Bühnenbreite) immer suspekt, denn ein RC-Glied dort, ein größeres Kondensatörchen hier gibt mit Leichtigkeit eine „tiefere“ Bühne.

Warum Sie die BB-10L mit der tiefer darstellenden Wilson vergleichen und folgern, das habe wohl mit dem weitaus höheren Preis der Wilson zu tun, verstehe wer will, ich jedenfalls verstehe es nicht – nur als Anmerkung: Können Sie sich den Bohne-Preis vorstellen, wenn die BB-10L amerikanischen Ursprungs wäre und die normalen Vertriebswege durchlaufen würde?

Beste Grüße
Wolfgang Zöllner

PS: Ich betreibe die BB-10L seit 2 Jahren, allerdings mit einem erheblichen Mehraufwand an der Kabellage (HIJIRI Millenium XLRs + 2 Paar Silent Wire LS 16 Cu und 2 Stück Harmonix Netzkabel). Das übertrifft die nicht schlecht klingenden Bohne-Beipackkabel erwartungsgemäß.

Lieber Herr Zöllner,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und das Feedback zu unserem Bohne-Audio-Test. Und Glückwunsch zu Ihren tollen Lautsprechern!

Was die Kollegen anderer Medien für Erfahrungen gemacht haben, dazu kann ich nichts sagen – aber ich versuche mal klarzustellen, was ich zum Thema Raumdarstellung sagen wollte:

In dem Absatz, in dem ich die räumliche Darstellung der Bohne Audio mit insgesamt vier anderen Lautsprechern vergleiche, schrieb ich, dass das keine Frage des Geldes, sondern eher eine des „Charakters“ ist. Die Wilson und die Dynaudio tendieren meiner Meinung nach in eine andere Richtung als die Bohne, die eher mit Lautsprechern von Blumenhofer und Dynamikks vergleichbar ist. Der Sinn der Vergleiche ist schlicht und ergreifend, einen Hinweis zu geben, in welche Richtung die Bohne BB-10L meiner Ansicht nach in Sachen Raumdarstellung geht.

Welche Art der Raumdarstellung man nun mag, kann jeder für sich selbst entscheiden. Ihre Einschätzung zu Livekonzerten teile ich durchaus. Allerdings finde ich es völlig legitim, dass der geneigte Audiophile sich nach seinem „Wunschdenken“ orientiert. Wonach auch sonst? Hier geht es ja nicht um „die Wahrheit“, sondern darum, was mir besser gefällt.

Viele Grüße
Ralph Werner


13. August 2021 / Werner Hamsch

Liebes fairaudio-Team,

beim erstmaligen Spielen meines Innuos ZENMini Mk3 mit der neuen Innuos App habe ich ähnliche Erfahrungen hinsichtlich des Klanges gemacht wie Leserbriefschreiber Jakob Blumenthal. Vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, aber ein „positiv anders“ ist zu hören. Allerdings frage ich mich, ob es nicht doch nur Einbildung ist. Denn, wie kann eine App, die ja in diesem Fall dazu dient, eine Hardware „nur“ zu steuern, den Klang beeinflussen?

Mit etwas ratlosen Grüßen
Werner Hamsch

Hallo Herr Hamsch,

Innuos hat nicht nur die Sense App neu eingeführt, mit der die Musikserver gesteuert werden, sondern auch das Betriebssystem, die Datenbankstruktur und die Player-Software auf den Servern selbst grundsätzlich überarbeitet – und hieraus können sich sehr wohl klangliche Änderungen ergeben. Ganz ohne Einbildung … :-)

Viele Grüße
Ralph Werner


10. August 2021 / Andre Goißer

Hallo,

sehr guter Test des Volumio Primo Hifi. Ich habe neuerdings auch einen Volumio Primo Hifi. Mein Problem: Wie stelle ich eine Verbindung zu meinem MinimServer her? Automatisch finden tut er ihn jedenfalls nicht. Hab alles mit LAN angeschlossen.

LG Andre

Hallo Andre,

Du solltest solltest Deine Musiksammlungen auf USB-Festplatten und UPnP-Servern problemlos über die Menüpunkte "Musikbibliotheken" und "Media Servers" finden. Ich selbst arbeite ebenfalls mit Minim, der Server wird in meinem Netzwerk von meinem SOtM sMS 200ultra etabliert, und ich bekomme - auch wenn ich das selten nutze - problemlos eine Verbindung zum Volumio-Renderer. Ansonsten kann ich dir den freundlichen und kompetenten Support des deutschen Vertriebs Audionext (https://www.audiodomain.de/) empfehlen, einfach mal durchklingeln oder mailen.

Schöne Grüße
Jörg


09. August 2021 / Jakob Blumenthal

Zum Artikel: Innuos 2.0 + Sense-App: Musikserver von Innuos nun mit deutlich verbesserter User Experience

Zitat:

„Und akustisch? – Klanglich hat sich mit der neuen Softwareversion übrigens kaum etwas getan, allenfalls wirkt die Tiefenstaffelung ein wenig transparenter und die Abbildung etwas griffiger, aber das bewegt sich in homöopathischen Dosen. Im Wesentlichen ist Innuos 2.0 plus Sense-App also ein großes Funktions- und Usability-Update – und zwar ein ausnehmend gelungenes.“

Meine Erfahrung mit Innuos Sense 2.0.4 (mit Innuos Zenith) ist eine ganz andere: Akustisch ist jeder Schritt seit 2.0.2 immer wieder eine unüberhörbare Verbesserung. Es ist nahezu phänomenal.

Auf anderen Foren schreiben Roon-Betreiber in einstimmigem Chor, dass Sense 2.0.4 so gut ist, dass sie Roon nun ganz abstellen.

Jakob Blumenthal

Hallo Herr Blumenthal,

vielen Dank für Ihre Einschätzung. Ich fand den Schritt von Innuos 1.4.9 auf 2.0.5 klanglich durchaus nachvollziehbar, doch das Wörtchen „phänomenal“ kam mir nicht in den Sinn … Aber schön, dass sich das bei Ihnen deutlicher darstellt.

Tatsächlich war ich schon positiv überrascht, dass es klanglich nicht schlechter geworden ist – je mehr Funktionen eine Software bietet, desto komplexer wird sie, und das ist ja nicht immer vorteilhaft fürs klangliche Ergebnis. Innuos zeigt, dass es auch anders geht.

Viele Grüße
Ralph Werner


26. Juli 2021 / Stefan K.

Hallo Herr Dames,

ich beschäftige mich als Berliner Großstadtbewohner gerade mit dem Thema Netzaufbereitung / Netzversorgung und bin auf Ihre Artikel zur HMS Energia MKII und zum ISOL-8 Mini Sub II gestoßen. Wie würden Sie diese beiden im Vergleich zueinander sehen (bzw. hören)? Ist der ISOL-8 Mini Sub II eigentlich identisch zum Isotek Mini Sub II? Wie würden Sie HMS Energia MKII und ISOL-8 Mini Sub II im Vergleich zueinander sehen? Ihre Benjamin Baum hat zudem den AudioQuest Niagara 1000 getestet (und zog offenbar seinen Isotek Aquarius vor), Michael Bruss den Tsakiridis Devices Super Athena. Gibt es zufällig eine interne Abstimmung, wie Sie die verschiedenen Netzkomponenten im Vergleich zueinander bewerten? Mittlerweile scheint der Trend eher in Richtung aktiver Aufbereitung zu gehen: Sehr viel Lob hört man aktuell über den Isotek EVO3 Genesis One – ist zu diesem schon ein Test geplant? Mir wurde gesagt, er sei herausragend gut, wenn man an ihn über eine Netzleiste alles außer der Endstufe dort anschließt, sofern die Peripherie- und Quellgeräte insgesamt unter der für den Genesis verträglichen Gesamtleistung bleiben. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

Viele Grüße
Stefan K.

Hallo Stefan,

danke für Ihre Mail. Konkrete Einzelberatungen können leider nicht vornehmen. Nur so viel: Sämtliche von Ihnen unten aufgeführten Lösungen zeigten in den Tests signifikante positive Wirkungen. Der HMS- und Tsakidis-Filter sind nach den Tests von uns gekauft worden bzw. dauerhaft in Anlagesystemen im Einsatz. Die schlanke HMS-Leiste passt bequem hinters Rack, der im Grunde eine eigene Rackebene beanspruchende Tsakiridis ist reichhaltiger ausgestattet. Der Test des ISOL-8 Mini Sub II ist über 10 Jahre her, er hat sich - ohne allerdings, dass ich da aktuell nachrecherchiert hätte - konstruktiv seitdem bestimmt noch weiterentwickelt. Ein Test einer Isotek-Lösung befindet sich momentan nicht in unserer Pipeline ...

Beste Grüße
Jörg Dames


26. Juli 2021 / Daniel

Guten Tag liebe Redaktion,

ich habe seit vier Jahren ein Problem mit meiner HiFi Anlage, für das ich bisher keine Lösung bekommen habe. Im Oktober 2000 habe ich mir folgende Anlage zugelegt: CD Player: Advantage CD-1 Verstärker: Gryphon Tabu Boxen: Dynaudio Contour 3.3 BoxenKabel in 2016: Audioquest Castle Rock 2 × 3 m CD-Kabel in 2016: Audioquest Colorado XLR Die Anlage klingt sehr räumlich und transparent und hat eine hohe Dynamik. durch den Kauf der Audio Quest Kabel hat sich die Gesamtperformance der Anlage noch mal hörbar verbessert. Insbesondere was die Dynamik, Druck und Klarheit im Bassbereich betrifft.

Das Problem: Vor vier Jahren Ist in der linken Dynaudio Box erstmalig ein knacken, knarzen und kratzen aufgetreten. Anfangs vereinzelt und auch recht leise mit größeren zeitlichen Abständen. Diese wurden dann zunehmend kleiner und das knacken und knarzen immer lauter. Nach einem Telefonat mit einem HiFi Händler in Ulm, Bei dem ich auch die Audio Quest Kabel gekauft habe, empfahl mir dieser, dass das wohl am Verstärker liegen würde. Vermutlich der Lautstärkeregler bzw. Potentiometer oder ein Elko … Ich habe ihn dann dort zur Reparatur gegeben. das Ergebnis war aber, dass man nichts feststellen konnte, zumindest was technische Messungen angeht und nach einem ausführlichen Probebetrieb über das ganze Wochenende. Danach habe ich den Verstärker wegen der dem gleichen Problem noch zweimal zu einem Hifi Händler nach München gegeben. Auch hier das selbe Befund. Man kann in den Messungen und nach einem Probebetrieb nichts an dem Verstärker feststellen.

Beim letzten Mal wurde der Lautstärkeregler gereinigt und dann war es tatsächlich sechs Monate lang gut. Danach fing das knarren und knarzein wieder an und wurde stärker als jemals zuvor. Zum Schluss waren die Schläge in den Boxen so laut und heftig, dass sich die Anlage abgeschaltet hat… Ich bi Ratlos, woran das liegen kann? Es scheint so, als ob irgendwo in der Systemkette ein Kurzschluss drin wäre…? Vielleicht haben sie mir ja einen Rat ? Vielen Dank für Ihre Mühe und Ihre Rückmeldung.

Mit den allerbesten Grüßen Daniel

Hallo Daniel,

ich hätte wohl als erstes an den Ausgängen der einzelnen Komponenten meiner Kette die Kabel links-rechts-vertauscht - immer nur bei einem Gerät und schrittweise von der Quelle aus. Wenn der zu hörende Fehler auf den anderen Kanal wandert, weiß man schon mal, welches Gerät wohl verantwortlich sein wird. Zumindest wenn ausgeschlossen ist, dass der Fehler nicht an einem Kabel liegt. Verschmutzte Potis an Amps lassen sich übrigens vergleichsweise leicht feststellen, häufig bekommt man da selbst als Laie ein Gefühl für, wenn man den Regler bewegt.

Ich selbst hatte vor Urzeiten bei einem Verstärker mal einen Haarriss auf der Leiterbahn einer Platine. Und ähnlich nervige Probleme wie Sie, der Fehler trat nicht in der Werkstatt, sondern bei bestimmten Erschütterungen durch Fußtritte auf ... Wenn Sie das fehlerhafte Gerät lokalisiert haben - zur Not müsste ein Techniker zu Ihnen nach Hause kommen -, würde ich den zuständigen Vertrieb/Hersteller kontaktieren.

Viel Glück!

Schöne Grüße
Jörg Dames


08. Juli 2021 / Albert Voss

So aufschlussreich dieser Test (Test Lotoo PAW S1, die Red.) auch ist, so wundert mich, welche Geräte zum Vergleich herangezogen werden: Wenn ich mich für einen separaten DAC/Amp interessiere, dann ist doch die Entscheidung gegen einen DAP schon gefallen. Dann sollen die Musikpeichergeräte, seien es Handys, Tablets oder PCs und Notebooks eben nur USB-Transport sein.

Ich hatte bis vor Kurzem auch DAPs als All-in-One-Lösung, aber das bedeutet halt, neben dem Smartphone noch ein (verglichen mit einem Dongle) realtiv schwereres und größeres Gerät mit zu nehmen (Am Desktop habe ich einen DAC und einen separaten Kopfhörerverstärker). Ein wichtiger Punkt für den Umstieg auf Dongles (und noch etwas größere mobile separate DAC/Verstärkerteile, bei mir ein Topping NX4 DSD) war für mich die Geschwindigkeit des Betriebssystems: DAPs sind zumeist recht langsam, jedenfalls im Vergleich zu halbwegs aktuellen Smartphones, und diese können zumeist ebenfalls große SD-Karten verkraften. Und auf einem Android-Phone kann ich mir zudem immer meinen Player selber aussuchen, bei DAPs nur bei den Geräten, die ein offenes Android als Betriebssystem haben. Es wäre also hier wichtiger gewesen, diesen Dongle gegen andere Dongles zu vergleichen, die die gleiche Funktionalität haben.

Ich persönlich bin bei Geräten gelandet, die eine eigene Lautstärke-Regelung haben und zum Teil trotzdem winzig sind, wie das Musiland MU2 Plus oder das Huawei CM21 oder das xDuoo Link. Oder eben in „ausgewachsene“ DAC/Amps. Ob die nun HiRes oder MQA können ist mir persönlich völlig egal, meine Musik ist zumeist in FLAC gerippt, das reicht mir Ich habe jedenfalls meinen DX160 nach einer Weile wieder verkauft und stattdessen lieber drei 512GB-Karten für meine Android-Geräte besorgt.

Albert Voss

Hallo Herr Voss,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Die Vergleichsgeräte sollen zur generellen Klangeinordnung dienen bzw. aufzeigen, wie eine Lösung wie der Lotoo PAW S1 "absolut" einzuordnen ist. Die Entscheidung zwischen Dongle oder DAP hängt von vielen (subjektiven) Faktoren ab, ich selbst etwa lege mein abgegriffenes Phone beim Musikhören gerne auch mal etwas weiter beiseite und bevorzuge DAPs. Dass es in Sachen Geschwindigkeit konzeptimmanent durchweg etwas zu hadern gibt, habe ich bisher nicht festgestellt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


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