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Leserbriefe

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Wo bleibt das Team?

, von

Herr Neundörfer in Ehren, aber das HIFI Forum besteht ja auch aus einem Team mit engagierten Menschen - die hätten es schon auch verdient mit ein paar Worten und einem Foto im Bericht über das HiFi Forum Baiersdorf erwähnt zu werden.

Ferdinand Wirleitner

Hallo Herr Wirleitner,

danke für die Zuschrift und die Anmerkung. Stimmt, das hätte den Bericht noch schön komplettiert und weiter aufgewertet. Es gab am Besuchstag für unseren Kollegen Andreas Günther aber so viele Eindrücke und überdies verschiedene Stationen und Orte zu verarbeiten – ich denke, dass kommt gut durch im Text -, dass sich das schlussendlich so ergab und der Tag vorbei war.

Schöne Grüße
Jörg Dames

Nur echt mit Goosebumps ...

, von Lutz Tornow

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe seit 2 Monaten den Circle Labs AS100 und kann ihren Test voll bestätigen. Er läuft bei mir mit Blumenhofer Tempesta 17 Lautsprecher, sowie einen komplett, von Herrn Kurz von SOLIDCOREAUDIO In Nürnberg, restaurierten und getunten, 40 Jahre alten CD 104 CD Player von Philips. Stromversorgung ist Keces BP-600 Power Conditioner, 2 Netzkabel CMR von Lavardin sowie 1 Netzkabel Gutwire SV-Lite für den Keces. NF Kabel ist ein Kondo KSL-VcII, Lautsprecherkabel Boenicke Audio S1 sowie eine Menge an Zubehör. Musikrichtung Ist Jazz, Klassik, Blues, Rock sowie elektronisches Gefrickel. Ich habe immer wieder Gänsehaut beim hören, einfach geil!


Viele Grüße
Lutz Tornow


Lieber Herr Tornow,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, das liest sich doch noch einer feinen Anlage abseits des Mainstreams - und klingt bestimmt auch so. Dann mal weiterhin angenehme Hautveränderungen beim Hören (-:

Schöne Grüße
Jörg Dames

Da geht noch mehr ...

, von Jörn Kunde

Hallo Herr Dames,


wir waren bereits im Dialog zur Endstufe Chord Ultima 5, diese steht jetzt seit knapp 3 Monaten bei mir. Ja, unfassbar und jeden Tag hocherfreulich, was diese Endstufe leistet, egal welches Kriterium mir so einfällt. Im Zusammenspiel mit der Vorstufe Nubert nuControl X und der Nubert nuVero nova 18 gibt es ein dauerhaftes subtiles Grinsen, sobald ich auf dem Sofa sitze. Festzustellen bleibt, dass das extra umkomfektionierte HMS Energia Suprema selbst gegen das Chord Clearway Powerkabel (Dreingabe des Chord-Vertriebes wegen der langen Wartezeit) schlecht abschneidet, insbesondere bei der Dynamik. Nun bin ich also auf der Suche nach dem perfekten Netzkabel für die Ultima. Deswegen meine Frage, für welches Kabel haben Sie sich final für die Ultima entschieden?


Beste Grüße
Jörn Kunde


Hallo Herr Kunde,

Gratulation zu dieser herausragenden Endstufe, mit der ich jeden Tag ebenfalls sehr gerne arbeite. Einen für die Chord-Ultima-5-Endstufe spezifischen Netzkabeltipp habe ich nicht, ich nutze für den Ultima 5 aktuell ein AudioQuest Blizzard, aber auch aus dem Grund, weil das mit dem wunderbar effektiven Netzfilter AudioQuest Niagara 5000 eine hörbare Synergie ergibt, laut AudioQuest durch das Thema Erdung begründet, ansonsten nutze ich vorwiegend Netzkabel von Audioplan und Kondo.

Wenn Sie eh schon offenbar gute Erfahrung mit einem Netzkabel von Chord Company (Namensvetter, aber eine andere Firma als der Elektronikspezialist) machen, warum gehen Sie den Weg nicht weiter und leihen sich weitere Modelle aus? Der Drei-H-Vertrieb wird Sie dabei bestimmt unterstützen.

Welches Netzkabel es auch immer wird: Maximalen Hörspaß weiterhin!

Schöne Grüße
Jörg Dames

Kein Schnellschuss

, von Stefan Voigt

Hi, ein dickes Lob für Euren High-End Bericht aus Wien: kein Schnellschuss wie bei den allermeisten - sondern schön in Ruhe zusammengetragen und sehr ausführlich. Gefällt mir!


Grüße aus Elmshorn
Stefan Voigt


Hallo Herr Voigt,


vielen Dank für die positiven, motivierenden Worte. Das sehen wir natürlich genauso - und ebenso viele unserer Leser, wie wir gerade wieder feststellen dürfen. Viel Freude weiterhin mit unserem schönen gemeinsamen Thema.


Beste Grüße
Jörg Dames

Raumakustik und Hifi-Fachhandel

, von Eric Schrouven

Hallo fairaudio-Team,

eine Sache beschäftigt mich schon länger. Kein Händler, zumindest ist mir keiner bekannt, vertreibt bzw. bewirbt Raumakustikprodukte. Fast in jedem Test wird darauf hingewiesen, wie wichtig die Raumakustik ist, wahrscheinlich nutzen auch 95% der Händler in Ihren Studios solche Lösungen. Es wäre doch 1. ein super Service, 2. ein Zusatzgeschäft und eine Problemlösung in Einem.

Ich stelle mir das so vor: der Händler führt die Marke, die er selber nutzt, bietet Beratung an und leiht auch mal übers WE Akustikelemente aus, wie er das auch mit Geräten und Lautsprechern, Zubehör, wie Kabel etc. macht.

Ich bin sicher, dass damit offene Türen eingerannt würden.

Gruß
Eric Schrouven

Hallo Herr Schrouven,

ja, Sie haben Recht, das Thema Raumakustik bietet viel Soundpotenzial, ist für den Fachhandel aber auch schwieriger zu händeln, nicht zuletzt wegen des individuellen Vor-Ort-Beratungsaufwandes. Allerdings werde ich bei einer kurzen Google-Suche durchaus fündig, es gibt HiFi-Fachhändler, die das Thema explizit bedienen. Vielleicht helfen Ihnen auch unsere Berichte, die die Raumakustik behandeln: Grundlagen der Raumakustik, Test Vicoustic der Akustik-Elemente, aber auch Tipps & Praxis Tuning-Tricks für guten Hifi-Klang. Denn bereits erste einfache Maßnahmen (Stichwort: "frühe Reflektionen") können viel bewirken, selbst ohne aufwändige Berechnungen.

Schöne Grüße
Jörg Dames

Leise bitte?!

, von David Rees

Die Rezension der JBL Stage 250B hat mir sehr gut gefallen, Viktor. Eine Frage: Sind sie auch bei geringerer Lautstärke detailreich und angenehm anzuhören?

Grüße
David Rees
Hallo David,

die Frage nach dem Verhalten bei geringen Lautstärken ist tatsächlich interessant, weil Lautsprecher hier durchaus unterschiedliche Charaktere zeigen. Die JBL Stage 250B gehört für mich zu den Modellen, die auch bei moderaten Pegeln bereits einen erfreulich vollständigen und angenehmen Klangeindruck vermitteln. Ein Teil davon hängt mit ihrer grundsätzlichen Abstimmung zusammen: Die Stage 250B klingt eher vollmundig als analytisch-schlank und bietet insbesondere im Grundton- und Bassbereich eine Substanz, die auch dann erhalten bleibt, wenn der Lautstärkeregler nur vorsichtig geöffnet wird.

Generell bietet die Stage 250B fürs Geld einen bemerkenswerten Gegenwert. Die Verarbeitung ist solide, die technische Ausführung durchdacht, und klanglich bietet sie eine Kombination aus kräftigem Tiefton, angenehmer Stimmwiedergabe und ordentlicher Grobdynamik, die in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist. Rock, Pop, Jazz oder größere Orchesteraufnahmen profitieren hörbar von dieser souveränen und körperhaften Gangart.

Eine gewisse Einschränkung gibt es allerdings. Mit sinkender Lautstärke verliert die JBL etwas von ihrer Feindynamik und ihrer Fähigkeit, kleinste Details aus einer Aufnahme herauszuarbeiten. Wer überwiegend sehr leise hört und dabei besonderen Wert auf Mikrodynamik, Transparenz und feinste klangliche Schattierungen legt, findet gerade bei einigen etwas teureren Kompaktlautsprechern noch mehr Potenzial. In den Sinn kommen mir beispielsweise die DALI Oberon 3, die Q Acoustics 5020 oder – mit etwas höherem Budget – die Dynaudio Emit 20. Diese Modelle wirken bei Zimmerlautstärke häufig etwas differenzierter und feiner ausgeleuchtet, erreichen dafür aber oft nicht dieselbe Selbstverständlichkeit im Bassfundament und dieselbe dynamische Gelassenheit wie die JBL.

Unterm Strich würde ich daher sagen: Ja, die Stage 250B lässt sich auch bei geringeren Lautstärken sehr gut hören. Wer eine preisgünstige, solide verarbeitete und klangstarke Kompaktbox mit kräftigem Fundament und unkompliziertem Charakter sucht, wird hier viel Freude haben.

Schöne Grüße
Viktor

Lust, Leistung, Lavardin ...

, von Roland Seifert

Hallo Herr Gawlick,

Haben Sie den Lavardin IT verkauft oder sind Sie zu Verstärkern mit höherer Leistung gewechselt (siehe die ABACUS-Modelle in Ihrer Geräte-Liste)?

Ihre Reviews lese ich seit Hifi&records-Zeiten mit großem Vergnügen insbesondere wegen Ihrem professionellen Background in Musik und Recording.

Roland Seifert
Lieber Herr Seifert,

Sie treffen einen wunden Punkt!

Der Lavardin IT ist einer der schönsten und feinsten Vollverstärker, den ich bisher besaß. Leider ist er sehr von seiner Umgebung (Kabel und Lautsprecher) abhängig, um sein volles Potenzial zeigen zu können. Und das verträgt sich leider nicht mit dem Testalltag, bei dem ja immer wieder unterschiedlichste Lautsprecher auf Herz und Nieren untersucht werden müssen.

Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte und herzliche Grüße
Stefan Gawlick

Ein Kasseler?

, von Stefan Helmholz

Hallo,

erstmal möchte ich Euch für Eure tolle Homepage danken, die eine echte Bereicherung unter den Online- und Print-Medien im Audio-Bereich ist! Den Test zum Phonosophie Phonopre One musste ich allerdings mit einem kopfschüttelnden Schmunzeln lesen. Der Phonopre One scheint mir kein Hamburger, sondern ein Kassler zu sein, dort von Restek hergestellt und auf den Namen Miniria+ hörend. Vergleicht man die Platine des Phono One mit der des Miniria+, scheint es, das nur die vier blauen, würfelförmigen Kondensatoren gegen längere quaderförmige getauscht wurden, dazu die Cinch- gegen BNC-Buchsen ersetzt und die OP-Verstärker beklebt („aktiviert“?); evtl. wurden auch noch die Ausgangs-OP´s getauscht.

Sehr zupass dürfte Herrn Hansen wohl kommen, dass Restek seine Geräte grundsätzlich ohne Emblem oder sonstige Aufdrucke auf der Front ausliefert – nach Wahl auch mit schwarzer Front und roter LED. Die Rückseite beim Restek ist dafür bedruckt – hier hat der Phono One gut erkennbar ein aufgeklebtes Typschild. Was wohl zum Vorschein käme, wenn man es abziehen würde?! Die Übersteuerungsanzeige bei den Phono-Verstärkern ist eine echte Restek-„Spezialität“ – ebenso tiefe, kräftige doch trockene Bässe und eine stabile, breite, hohe und eben auch tiefe Bühnenabbildung – schön, dass Herr Hansen diese nicht ganz „weg-tunen“ konnte. Außerdem liefern die Restek-Phonos neben einem schnellen und rhythmisch-musikalischem Klang auch noch ziemlich hohe Ausgangspegel, was nach meiner Erfahrung der Dynamik und Impulsivität zuträglich ist. Bis hierher musste ich nur schmunzeln – das Kopfschütteln kam dann beim Preis… Der Restek MINIRIA+ kostet 850 Euro und damit weniger als die Hälfte. Ob die von Phonosophie verlangten 2000 Euro dann wirklich noch ein „durch und durch seriöses Angebot“ sind, wie Herr Hakopians schreibt? Das sollten geneigte Kaufinteressenten nach einer Gegenprobe mit dem Restek selbst entscheiden – dann als „informierte und aktivierte" Käufer sozusagen.

MfG Stefan Helmholz
Hallo Herr Helmholz,

vielen Dank für Ihre Ausführungen und die substanzielle Auseinandersetzung mit dem Thema. Ja, Phonosophie lässt in Kleinserie bei Restek fertigen, laut Herstelleraussage freilich nach eigenen Spezifikationen: Unter anderem betrifft dies Teile der Verdrahtung, Kondensoren, aber auch der Schaltung (höherer Verstärkungsfaktor) sowie die von Ihnen erwähnten BNC-Buchsen. Und genau: Ob man sie nun von vornherein kritisch sieht oder das Ganze einfach mal unvoreingenommen anhört - für Phonosophie ist natürlich die hauseigene Aktivatortechnik entscheidend. Für uns ist hingegen entscheidend, was am Ende herauskommt, der Kollege Frank Hakopians überlegte sogar, den Phonopre One zu kaufen. Auftragsfertigung ist in der Hifi-Branche übrigens keine Seltenheit, im Gegensatz zu Phonosophie behandeln manche Hersteller das Thema recht klandestin. Aber klar: Bei Interesse für ein Wochenende mal einen Restek- sowie einen Phonosophie-Phonovorverstärker auszuleihen und gegeneinander antreten zu lassen, ist bestimmt gut, um Zweifel zu beseitigen.

Schöne Grüße
Jörg Dames

Zu mittig?

, von

Sehr geehrter Herr Schwerdtfeger!

Ich habe mir die Abacus Mirra 14 Mk2 aufgrund ihres Testberichtes gekauft. Herrlich wie einem der Mittelton in den Ohren bohrt. Es entsteht der Eindruck, als ob ein bestimmter Frequenzbereich im Mittelton angehoben beziehungsweise „aufgesetzt“ wurde. Und das, obwohl lediglich ein relativ zahmer Ayon-CD-Player mit Röhrenstufe vorgeschaltet wurde. Vielleicht etwas für Leute im Studio zum mixen, keinesfalls um damit längere Zeit Musik zu hören. Ich bin sehr enttäuscht und schicke die Boxen wieder zurück. Leiden muss wieder einmal der Händler darunter.

Mit freundlichen Grüßen
C . Drews
Sehr geehrter Herr Drews,

ich hatte die Abacus Mirra 14 MK2 vor Kurzem in einem Berliner Tonstudio gehört. Von einem aufdringlichen Mittelton war da keine Spur, im Gegenteil, es klang tonal vorbildlich ausgewogen. Ein Musiker, der an dem Tag ebenfalls zu Gast war, arbeitete mit den Mirra 14 bereits zufrieden in seinem eigenen Studio, und hatte schon das Update bestellt. fairaudio-Kollege Fritz hört mit den Mirra 14 MK2 ebenfalls zuhause regelmäßig. Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass irgendwo ein Fehler vorliegt - am Lautsprecher oder in Ihrer Kette. Holen Sie sich dazu doch mal Hilfe von Abacus, deren Service gilt als sehr engagiert.

Beste Grüße
Jörg Dames

Einfach umwerfend

, von Günter Berner

Moin und guten Tag,

der Test des Vincent DAC-1MK hat mir sehr gefallen und meine Entscheidung beeinflusst, dieses Gerät zu kaufen. Da ich bereits den Vincent Verstärker SV-500 besitze, ist dies nun eine gute Kombination. Der Sound des Vincent DAC ist genau wie in dem Test beschrieben. Bedingt durch den Hybrid-Verstärker klingt die Musik doch warm und natürlich. Auch in Verbindung mit einem Yamaha-Netzwerk-Player ist der Sound einfach umwerfend. Angeschlossen per Audio Digital Coaxial Kabel am DAC klingt hier Spotify Premium zum Beispiel wie eine CD! Somit ist der DAC eine tolle Ergänzung für mein Set-up. Vielen Dank für diesen Test und musikalische Grüße von Günter Berner aus Bremerhaven.🔈👍🎸

Schöner löten ...

, von W. Bartsch

Hallo zusammen,

hiermit mal wirklich eine echt ernste Kritik. Die Lötstellen an den Chassis bleiben ernsthaft ohne Kommentar (siehe Test Canton GLE 100 S2, die Red.). Unser Ausbilder in der Fernmeldewerkstatt in den Jahren 1976-1979 hätte uns mit Verlaub gesagt in den Hintern getreten, wenn wir so etwas abgeliefert hätten. Ehrlich gesagt, diese Lötungen sind ein Witz, vergrößert betrachtet am Rechner. Sorry für meine Wortwahl, aber Qualität sieht einfach anders aus. In den Jahren 1989-2003 hatte ich in Velbert selber ein HIFI-Studio, in dem viel gelötet und repariert wurde, das hätten wir uns nie erlaubt. Anders gefragt, oder darf man Heutzutage keine Kritik mehr äußern an den Herstellern.

Gruß aus Velbert
W. Bartsch
Hallo Herr Bartsch,

ja, es gibt schönere Lötungen, da haben Sie recht, allerdings "vernebelt" das Licht auch ein wenig den genauen Eindruck. Bei der Fotossession war ich nicht dabei und habe die Lötung daher nicht live gesehen. So oder so: Die meisten Hersteller nutzen in dieser Preisklasse meist nur einfache Steckverbindungen, da würde ich auch solch eine Lötung stets bevorzugen.

Schöne Grüße
Jörg Dames

Highend, aber kein Multichannel

, von Aron Sayed

Was ich bei solchen Tests von SACD-Playern (Test Marantz SACD 10, die Red.) vermisse, ist die grundlegende Info, dass Denon/Marantz reine Stereogeräte herstellt (Denons Kundenservice hat dies mir gegenüber telefonisch bestätigt). D.h. ich kann 11.000 Euro für dieses Gerät ausgeben und die Multichannel-Spur trotzdem nicht abspielen. Dabei gibt es tausende von SACDs, die in 5.1. aufgenommen wurden. Absurder geht es nicht mehr. Da fragt man sich dann gezwungenermaßen, wie ernst man so einen Test überhaupt nehmen kann.

Aron Sayed
Hallo Herr Sayed,

wir sind zwar auch tatsächlich ein reines Stereomagazin, dennoch ganz kurz: Modernen hochwertigen SACD-Playern fehlen meist die fürs Multikanalhören nötigen DACs und analogen Ausgänge, der digitalen Datenausgabe steht auch der Kopierschutz im Wege, die Hersteller legen den Fokus bewusst auf puristische, möglichst kompromisslose 2-Kanalwiedergabe. Klar, das kann ungeeignet für die persönlichen Ansprüche sein und muss man nicht mögen, Denon/Marantz handeln da aber sicherlich gezielt nach Marktbedürfnis und nicht absurd.

Beste Grüße
Jörg Dames

Ohne Sorgen

, von Alex H.

Ich hab einen Hinweis zum Test der Rega Vor-/Endstufen-Kombination. Vielleicht solltet ihr erwähnen, dass Rega eine lebenslange Garantie auf ihre Geräte gibt wenn werkseitig ein Fehler auftreten sollte und der Service von TAD extrem kulant und perfekt ist. Das finde ich ein wichtiges Argument, um ohne Sorgen dauerhaft Musik hören zu können.

Viele Grüße von Alex
Hallo Alex,

danke für deine E-Mail. Tatsächlich haben wir das mit der lebenslangen Garantie auf Fabrikationsfehler erwähnt, aber es kann wohl nicht schaden, noch einmal darauf hinzuweisen – was hiermit geschehen ist … 😊

Viele Grüße
Ralph Werner

Traut euch!?

, von Matthias Dittombée

Werte Redaktion,


seit langer Zeit lese ich Ihre ausgezeichneten Artikel aus der Welt der technischen Gerätschaften zum Musikhören. Es ist gleichwohl für jedermann festzustellen, dass die Preisentwicklung bei Hifi-Geräten und Zubehör nicht mehr akzeptabel ist, zumindest nicht für Endkunden. Man kann nur noch den Kopf schütteln, was hier für einfachste Technik zur Musikwiedergabe für Preise aufgerufen werden. Da nimmt es nicht Wunder, dass die Branche ihre Probleme hat, der Kunde sagt sich angucken ja, aber kaufen? Nein. Ja, Entwicklungskosten, Chips, Aussehen und Material etc.- als ob man das Rad nochmal erfinden müsse. Kann man echt nicht mehr hören. Schade, dass das kein Thema in Hochglanzbroschüren der Szene oder im Netz bei den Testern ist. Vielleicht mal die Stimmung dazu beim Interessenten einfangen, die Preispolitik bei den Herstellern kritisch hinterfragen? Traut Euch, wir warten.


Mit besten Grüßen
Matthias Dittombée

Lieber Herr Dittombée,


ich verstehe Ihre Kritik. Und auch wieder nicht: Allein wenn ich an meine Studentenzeit in den 90ern zurückdenke, wäre ich über die heutige Auswahl und vor allem Qualität von preiswertem HiFi heilfroh gewesen. Damals – und auch in den Nuller- und sogar noch Zehnerjahren – waren klangliche Ausreißer mit auffälligen akustischen Tendenzen in den unteren Preisklassen eher üblich als selten. Heute dagegen ist wertiger, ausgewogener Klang selbst bei dreistellig kostenden Lautsprechern, Verstärkern oder Digitalaudio sehr gut möglich. Ich finde die Qualitätsdichte sogar ausgesprochen hoch. Selbst die gute alte passive Lautsprechertechnik hat ordentlich zugelegt. Es gibt zu budgetfreundlichem HiFi auch nicht wenige interessante fairaudio-Tests. Warum sollte es mich stören, dass es auch mehr teures Zeug als früher gibt? Das stimmt zwar, aber das muss doch keiner kaufen (mithin keinen stören) ...


Viele Grüße
Jörg Dames

Angekommen

, von Benjamin van Husen

Lieber Herr Werner,

ich möchte einmal ein Lob aussprechen für die schönen Tests und vor allem die gut geschriebenen Klangeinschätzungen und Vergleiche mit anderen Konkurrenzgeräten. Insbesondere den Test des größten Soulnote-Vollverstärkers, fand ich wirklich sehr lesenswert. Dann schöne Bilder und nicht nur Pressemedien, wie bei so vielen anderen!

Nun habe ich einen persönlichen Testvorschlag, weil ich so unglaublich begeistert bin, und ein Gefühl des „Angekommen-Seins“ die Suche nach dem perfekten Vollverstärker beendet hat. Wovon rede ich? Aries Cerat Ianus Protos!

Zu meiner Verstärker Geschichte: Audiomat Operá, Audiomat Récital, Devialet 220 Pro, RG14MK5 Edition S und nun den Protos. An Odeon 26 S mit einem Innuos Pulsar und einem Weiss 204.

Wie er klingt? Durchlässig, musikalisch, kraftvoll, fein, nach Röhre ohne die Schwächen im Bass, dennoch einfach nur richtig, kaum zu beschreiben. Dabei ist der Klang mit einer Vielzahl an Röhren abstimmbar, der Bias einstellbar, nur 110 Watt im Leerlauf, 60 kg. Und die 2x20 Watt täuschen, sehr kraftvoll und Lasten bis 2 Ohm kann er antreiben. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn Sie das Gerät einmal testen würden, damit noch mehr Menschen „ankommen“ können.

Mit vielen Grüßen von
Benjamin van Husen
Hallo Herr van Husen,

vielen Dank für die nette Rückmeldung und die wertschätzenden Worte zu unseren Berichten – das freut uns und motiviert.

Das ist ja ein interessanter Verstärker, bei dem Sie „angekommen“ sind, auch technisch, wenn ich das richtig sehe. Nun, den haben wir zwar noch nicht auf der Agenda, doch gerade spielt bei uns tatsächlich eine Single-Ended-Class-A-Röhrenendstufe auf, die ebenfalls sehr viel Freude bereitet und „Ankommen-Potenzial“ besitzt. Allerdings nicht von Aries Cerat, sondern von Tom Evans. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern und in einer gut erreichbaren Preisklasse: der Cayin Jazz 90. Mehr dazu in Kürze auf fairaudio!

In der Zwischenzeit verweisen wir gerne auf die vielen anderen interessanten Röhrenamps, die bisher bei uns zu Gast waren ...

Viele Grüße
Ralph Werner

Nach Hause geholt

, von Wilhelm Depenbrock

Hallo Herr Reinecke,

da ich ihre Tests sehr schätze, habe ich mir mal die Fyne Classic VIII SM zum Hören nach Hause geholt, nachdem ich mich von meinen Harbeth SHL5+ getrennt habe.

Die Fyne gefallen mir nach RoomEQ mit WiiM Ultra gut, bleiben aber m.E. in allen Disziplinen unter den JBL 4329P, die ungefähr das gleiche kosten, aber Streamer und Verstärker integriert haben.

Haben Sie die JBL auch einmal gehört? Wenn nein, empfehle ich das sehr.

Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Depenbrock
Hallo Herr Depenbrock,

erst einmal vielen Dank für Ihre nette Zuschrift und das Lob. Die JBL habe ich noch nicht gehört, aber das sollte ich offenbar mal nachholen.

Eines jedoch möchte ich nicht unerwähnt lassen: Die Fyne-Audio-Lautsprecher (es ist nicht mein erster gewesen) brauchen ebenso wie die früheren Tannoy-Vintage-Koaxialsysteme eine unglaublich lange Einspielzeit, bis sie ihr Potenzial voll ausschöpfen. Das können locker einige Hundert Stunden sein. Ohne Flachs: Im Vorher-Nachher-Vergleich fühlt sich das fast so an, als ob da ein ganz anderer Lautsprecher spielt. Das betrifft zwei Bereiche besonders: Die Höhen sind direkt nach dem Auspacken gerne mal etwas "scharf" und der Tieftonbereich im Vergleich etwas pappig. Nach 200 Stunden hat sich das komplett nivelliert und das Klangbild überzeugt mit einer wunderbaren Homogenität. Geben Sie also die Fyne Audio nicht vorschnell zurück, Sie wären nicht der erste, der es hinterher bereut.

Viele Grüße und viel Spaß weiterhin mit fairaudio!
Jochen Reinecke

Bis zum Ural

, von Hartmut Lewandowski

Zum Test Rega Mercury & Solis, Let me entertain you

Zitat: „Jeweils 8.449€ sind für Vor- und Endstufe zu entrichten. Das ist im heutigen Highend-Audio-Markt zwar nichts wirklich Weltbewegendes mehr, …“

Zu dem Genannten addieren sich noch bestimmt für LS, Quelle, Kabel und Rack mühelos locker 30.000 €. Genau, aber deswegen geht die ganze Geschichte, das echte Interesse, die „Liebe“ zum Geschehen, den berühmten Bach herunter. Aber es gibt ja noch mehr abgehobene Hersteller, Vertriebsanbieter und sonstige Audiokünstler, was sind schon 50.000 € und mehr?

In einem berühmten Ruhrpott-Film war immer schon klar, „Lass knacken, ich will den schnellsten Daimler von hier bis zum Ural.“

Ein eher besorgter Musikenthusiast

Hartmut Lewandowski
Hallo Herr Lewandowski,

lieben Dank für Ihre Zuschrift – Ihre Sorge teile ich allerdings nicht. Es stimmt zwar, dass es inzwischen mehr hochpreisige Gerätschaften als, sagen wir einmal, vor 20 Jahren gibt. Aber das schmälert das Angebot in den günstigeren Klassen ja nicht, und wenn man nicht unbedingt das Beste „bis zum Ural“ haben muss, dürfte man heute doch eher mehr und besser klingende Auswahl fürs Geld bekommen. Gerade auch günstiges HiFi hat deutlich an Qualität zugelegt, wie wir finden – und spielt in unserer Berichterstattung regelmäßig eine Rolle.

Viele Grüße
Ralph Werner

Heavy rotation

, von Günter Berner

Betreff: Big Daddy Wilson CD, Smiling all day long

Moin und guten Tag,

Ihren CD-Tipp habe ich ausführlich gelesen und es ist in der Tat eine unglaubliche CD, die bei mir seitdem ich diese Scheibe besitze, dauernd im CD-Player läuft, vielen Dank für diese ausführliche Beurteilung dieser tollen Platte. Hatte bisher noch nichts von diesem Blues-Musiker gehört.

Musikalische Grüße von der Nordseeküste aus Bremerhaven von Günter Berner

Beeindruckend

, von Rüdiger R. Sellin

Hallo Herr Reinecke,

Danke für Ihren rundum stimmigen und absolut treffend formulierten Testbericht des Denon DCD-3000 NE. Wir setzen ihn seit gut einem Jahr daheim ein und erfreuen uns jeden Tag daran.

Beim Auspacken und Öffnen des Gehäusedeckels ging es mir übrigens wie Ihnen. Da ist man schon vor dem Hören beeindruckt. Wer es nicht ist, soll weiter MP3 auf In-Ears hören.

Auch Ihre Einstellung zu Streamingplattformen kann ich vollumfänglich teilen. Ich nutze sie, um Musik zu entdecken und begebe mich dann auf die Suche nach entsprechenden Silberscheiben. Leider wurde ich dadurch Kunde von Amazon.

Nun freue ich mich auf weitere seriöse Tests von fairaudio und wünsche Ihnen einen rundum erfreulichen Tag.

Freundliche Grüße aus der Schweiz
Rüdiger R. Sellin
Lieber Herr Sellin,

danke für Ihre freundliche Zuschrift. Schön, dass Sie meine Eindrücke - den Klang und die Haptik betreffend - teilen. Ein wirklich rundum schönes Gerät, das man so in der Preisklasse wohl nur selten sieht.

Viele Grüße in die Schweiz
Jochen Reinicke

Vorfreude auf die Harbeth M30.3 XD2

, von Stefan Kierstein

Guten Tag,

auf den angekündigten Test des o.g. Lautsprechers bin ich schon sehr gespannt, da ich sehr zufrieden bin mit meiner M30.1. Die M30.2 XD empfand ich im direkten Vergleich nicht als Verbesserung, sondern als Anpassung an kontinentaleuropäische Hörgewohnheiten, also nicht very british, sondern less british. S. auch Wilfried Kress in hifi&records 03/2021.

Gespannt bin ich auch deshalb, weil einer Ihrer Autoren, Herr J. Reinecke nach eigenen Angaben selber die M30.1 besitzt und ggf. die M30.3 mit der M30.1 verglichen wird. Das wäre natürlich super.

Viele Grüße nach Berlin
Stefan Kierstein
Hallo Herr Kierstein,

wie heißt es doch so schön? Vorfreude ist die schönste Freude. 😊 Tatsächlich hat Kollege Reinecke den Test der Harbeth M30.3 übernommen, wobei sich die Vergleiche vor allem auf die M30.2 beziehen, da er dieses Modell besessen hat.

Viele Grüße
Ralph Werner

Das doppelte Malschchen ...

, von M.K.

Einen schönen guten Tag an die Redaktion,


ich möchte kein Besserwisser oder Schlauberger sein, sondern nur auf einen kleinen Fehler hinweisen. In dem tollen Firmenbericht "AVM in Malsch" wurde wohl mit Google der Firmenstandort "Malsch" gesucht. Leider gibt es in unserer Region zwei namensgleiche Gemeinden - Malsch im Rhein-Neckar-Kreis und Malsch bei Karlsruhe. Die aufgezählten Treffer und Fakten beziehen sich wohl auf das Malsch im Rhein-Neckar-Kreis und passen daher nicht ganz zu AVM. Eventuell nochmals checken.


Besten Dank und bitte weiterhin so tolle Vorstellungen und Infos. Weiter so.


Beste Grüße
M.K.

Lieber Kerr K.,


navigiere in unbekannten Gefilden niemals ohne genaue Postleitzahl ... Ja, da sind wir textlich tatsächlich falsch abgebogen, parken aber mittlerweile im richtigen Malsch: Wir haben den Firmenbericht über AVM bereits entsprechend angepasst. Vielen Dank an Sie und an alle anderen aufmerksamen Leser, die uns auf die zwei Orte hingewiesen haben. Und ebenso vielen Dank für Ihre motivierenden Worte.


Schöne Grüße
Jörg Dames

Sub und Super

, von Sascha Seibert

Hallo Herr Michael Bruss,

kurze Frage: Gilt die Aussage zur Vincent-Endstufe (= Synthie-Subbässe und Superhochtonzwitschern sind nicht das Metier der Vincents) https://www.fairaudio.de/test/vincent-sa-32-sp-332-vor-end-verstaerker/fazit/

eigentlich auch für den Vollverstärker SV-228?

Danke sehr!

Sascha Seibert
Hallo Herr Seibert,

grundsätzlich ähneln sich die Charaktere der beiden Vincents, ja. Wobei ich betonen möchte, dass wir hier in beiden Fällen von unterschiedlichen Preisklassen und damit Anforderung- und Bewertungsprofilen sprechen. Und: Beide „können“ durchaus auch Synthie-Subbässe und lösen gut auf – auch wenn sie keine ausgewiesenen Spezialisten gerade darin sein mögen.

Viele Grüße
Michael Bruß

Mac oder Moon?

, von T. S.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Verstärker für meine Standlautsprecher, da ich in einem weiteren Raum ein zweites System einrichte.

Aktuell habe ich eine Vor-/Endstufen-Kombination (nuControl 2 und nuPower A) mit den KEF Blade One Meta. Für den neuen Raum möchte ich mich mit einem neuen Verstärker und den KEF Blade nochmal klanglich verbessern.

Für den Raum möchte ich ggf. auch auf einen Vollverstärker wechseln, sofern sich hier eine Verbesserung für das Gesamtsystem ergibt. Für mich ist ausschlaggebend, dass ich sowohl bei leiser, als auch bei lauter Musik im großen Raum eine herausragende Dynamik, satte Bässe und ein klares Klangbild habe.

Ich habe schon etwas recherchiert und habe auch Ihre hervorragenden Testberichte gelesen. Da Sie einen umfassenden Überblick haben wäre Ihre Einschätzung für mich sehr wertvoll.

Aktuell habe ich folgende Vollverstärker im Blick:

  • McIntosh MA 8950 AC

  • Moon 641


Wie würden Sie die folgenden Geräte im Vergleich bewerten und was könnten Sie mir hier weiterhelfen?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und Einschätzung.

Beste Grüße
T. S.
Hallo Herr S.,

vielen Dank für Ihre E-Mail und die Frage zu den beiden Vollverstärkern.

Nun ist es zwar so, dass keiner bei fairaudio die beiden Verstärker im direkten Vergleich gehört hat – aber der Kollege Elmar Salmutter besitzt den McIntosh MA 8950 AC, und damit den Nachfolger des MA 8900 AC (LINK). Den Hauptunterschied sieht er darin, dass der 8950 in Relation zum Vorgänger bei höheren Pegeln noch etwas souveräner und zupackender spielt und zudem ein höherwertiges, moderneres DAC-Modul besitzt. Tonal ist im Grunde alles beim Alten geblieben.

Und das heißt: Es geht hier leicht warm, kraftvoll und erdig, mit eher sanften Höhen zu. Im Gegensatz zum Moon 641, den Kollege Martin Mertens als geradezu neutrales Eichmaß und sehr hochauflösend in seinem Test beschrieben hat und weiter, Zitat: „reine Genießer, die sich ein sehr relaxtes und/oder warmes Klangbild wünschen, in das sie sich regelrecht fallen lassen können, finden geeignetere Alternativen.“

Die beiden Amps scheinen also durchaus unterschiedlichen klanglichen Ausrichtungen zu folgen. Letztlich ist also die Frage, in welche Richtung Sie möchten und was zu Ihrem Setup und Raum passt. Hier noch einmal unsere beiden Testberichte (McIntosh MA 8900 AC | Moon 641).

Ich hoffe, wir konnten ein wenig helfen.

Schöne Grüße
Ralph Werner

Positiv neutral

, von Horst Buschmann

Den Test der Brodmann-Festival-F2-Lautsprecher finde ich als sehr ausgewogen dargestellt und trifft sich mit meinen Erfahrungen, die ich über gut 45 Jahren mit Hans-Deutsch-Lautsprechern in den unterschiedlichsten Konstruktionen erleben durfte. So höre ich momentan mit den Vorgängern der Brodmann VC 2, den Bösendorfer M 2 Lautsprechern sehr zufrieden Musik.

Viele Lautsprecher haben ja eine eigene Klangsignatur, die bei Bösendorfer/Brodmann nicht vorhanden ist, eben im positivsten Sinne des Wortes neutral. Die Musik wird in den Vordergrund gestellt, was die Intention von Hans Deutsch seit Anfang an seiner Tätigkeit als Lautsprecherentwickler war. Man darf auch nicht vergessen, dass er neben einem Fachhochschulstudium der Akustik auch am Mozarteum in Salzburg Musik und Gesang studiert hat. Entsprechend ist sein Wissens- und Erfahrungsschatz auch einzuordnen.

Horst Buschmann
Lieber Herr Buschmann,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und die nette Rückmeldung zu unserem Test der Brodmann F2. Es freut mich zu hören, dass Sie die Darstellung vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Erfahrung mit Hans-Deutsch-Lautsprechern nachvollziehen können. Tatsächlich war es auch mein Eindruck, dass die schlanke Brodmann eher den Typus „Musikhörer“ als den „technisch-analytischen Hörer“ abholt, wenn man diese Schubladen einmal bemühen möchte.

In diesem Sinne – weiterhin viel Freude mit der Musik!

Ralph Werner

Kompletter Widerspruch

, von Sven Glas

Ich lese die Tests auf fairaudio immer wieder gerne, da ihr es auch wagt, andere Hersteller zum Vergleich mit heran zu ziehen. Das machen wir in meinem Freundeskreis auch immer so, nicht nur das, wir machen dann natürlich auch Vergleiche in verschiedenen Systemen, und das seit 2001. Audioquest hatten wir auch immer wieder mal in den Händen, die Auswahl ist ja groß, aber überzeugt hat es uns nie. Natürlich hatten wir auch Kimber und andere wie Nordost, NBS, ... etc. im Vergleich. Mittlerweile sind wir alle irgendwie zumindest mit sehr vielen Kabeln bei Acoustic Revive aus Japan gelandet, nur mal so als Empfehlung. Hier ist so eine Natürlichkeit und Leichtigkeit in der Musikwiedergabe gegeben, von der Sie ja auch schreiben... allerdings waren die Erfahrungen unserer Musikgruppe, stets dass dies Kabel mit Korrekturgliedern, wie das besprochene Audioquest u.a. auch Schnerzinger, nie neutral sind schon aus technischer Sicht.


Auch möchte ich der Aussage: ...Mögen die Unterschiede bei Kabeln generell nicht so signifikant ausfallen wie bei mancher Elektronik... komplett widersprechen. Diese Aussage von einem Redakteur? Klar gibt es Kabel die wenig bewirken, aber je nach Hersteller, können nach unseren Erfahrungen die Unterschiede sehr deutlich sein! Schon mal ein Acoustic Revive Power Absolut Kabel (phasenrichtig) angeschlossen?


Sven Glas

Hallo Herr Glas,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht - und klasse, dass Sie so einen highfidel-aktiven Freundeskreis haben. Ich finde, dass AudioQuest gerade in den letzten Jahren sowas wie einen Sprung gemacht hat, und habe einige wirklich sehr überzeugende Lösungen gehört, zuletzt das AudioQuest Brave Heart, dementsprechend befinden sich auch NF-, Netz- und USB-Kabel von AudioQuest in meiner Kette und das sehr zu meiner Zufriedenheit, den Netzfilter AudioQuest Niagara 5000 empfinde ich sogar nahezu als Gamechanger. Klangliche Ausreißer gab's bei AudioQuest früher womöglich öfter, ich erinnere mich noch an das sehr weich spielende AudioQuest Coral. "Korrekturglieder" gab es übrigens eher bei HMS-Kabeln, das Dielectric-Bias-System (DBS) von AudioQuest generiert hingegen ein elektrisches Feld, das auf Störungsminimierung abzielt - es ist weder im Signalweg noch korrigiert es dort irgendwas.

Dass Sie meiner Aussage zur Wirkmacht von Kabeln so vehement widersprechen und diese größer einschätzen, freut mich. Fast alle Leserbriefe, die wir sonst so erhalten, weisen uns mehr oder weniger freundlich auf eine absolut gegenteilige Meinung hin. Da bin ich offensichtlich schon näher bei Ihnen, zumal ich ja auch nicht schreibe, dass Kabel klanglich vernachlässigbar sind. Ach ja: Acoustic Revive hatte ich in meine Kette bisher noch nicht angeklemmt.

Viele Grüße auch an Ihre Freunde
Jörg Dames

(Un)empfindlich?

, von Jörn Kunde

Hallo Herr Dames,

danke für diesen in gewohnter Manier sehr ausführlichen und entsprechend aufschlussreichen Test der Chord Ultima 5.

Nach Studium weiterer Testbericht zu dieser Endstufe habe ich diese nun bestellt, ohne sie je getestet / gehört zu haben. Keine Sorge, selbst Autos habe ich schon so bestellt :) Da sich das gute Stück ja nun in Ihrem Portfolio befindet, haben Sie sicher getestet, wie diese mit Schaltverstärkern arbeitende Endstufe auf unterschiedliche Netzkabel reagiert.

Da oft geschrieben wurde, dass Schaltverstärker dort sehr unempfindlich sind wäre es interessant, ob es Sinn macht, mein HMS Suprema auf C19 umzukonfektionieren, oder ob es reicht, die schon etwas bessere "Beipackstrippe" dauerhaft zu verwenden.

Sie schrieben auch von einer längeren Einspielzeit, wie viele Stunden braucht das gute Stück so ungefähr?

Wäre schön, wenn Sie Ihre Erfahrungen hierzu mit mir teilen.

Viele Grüße
Jörn Kunde
Hallo Herr Kunde,

wenn Sie einen kraftvollen, neutralen, schnellen und präzisen, ja: "ehrlichen" Endverstärker suchen, der bei alledem so sauber spielt, dass er zu keiner Zeit stresst, kann ich Sie nur beglückwünschen. Ich bin sehr happy mit meinem Chord Ultima 5 - sowohl beim Arbeiten als auch beim Nur-Spaß-haben.

Mit Netzkabeln habe ich gar nicht so viel experimentiert, mein C19-Portfolio ist beschränkt. Aber schon der Wechsel von der Beipackstrippe zu einem preisgünstigen Exemplar von Supra Cables wirkte sich hörbar positiv aus. Aktuell höre ich mit AudioQuest-Netzkabeln, die zusammen mit dem sehr effektiven AudioQuest Niagara 5000 ein synergetisches System ergeben, das war noch mal ein großer Schritt nach vorne (Klangfarbenreinheit, Bass u.a.). Ergo: Auf jeden Fall mit Netzkabeln experimentieren, um das hohe Potenzial des Ultima 5 auch wirklich auszureizen.

Die Einspielzeit empfand ich nicht auffallend lang - und ich meine mich zu erinnern, dass der Ultima sogar frisch aus dem Karton schon sehr ansprechend spielte.

Schöne Grüße
Jörg Dames

Wo gelandet?

, von Kurt Kugler

Hallo Herr Reinecke,

vielen Dank für Ihren spannenden Test des Gold Note DS-10 Evo Line. Ich finde insbesondere den Chameleon Modus spannend. Die von Ihnen gewählten Einstellungen haben Sie nicht genannt. Wo sind Sie denn am Ende gelandet?

Ist die Streaming Funktion deutlich besser geworden im Vergleich zum Ur-DS-10? Mein Eversolo T8 ist zwar ein toller Streamer, spielt aber manchmal etwas kühl. Da erhoffe ich mir vom DS-10 Evo etwas mehr italienischen Flair. Vllt kombiniere ich ihn doch mit dem T8, das wird mein Test zeigen. Ansonsten käme der DS-10 Evo als reiner DAC zum Einsatz.

Danke.

VG Kurt Kugler
Hallo Herr Kugler,

danke für Ihre freundliche Zuschrift! Der "eigentliche" Test fand in der Werkskonfiguration statt, also PCM-EQ "Sharp Roll-off" und ausgeschaltete De-Emphasis. Ansonsten habe ich aber auch mal ein wenig herumgespielt - in Abhängigkeit von der Musik. Da der Test inzwischen anderthalb Jahre her ist, muss ich an dieser Stelle jedoch gestehen, dass ich da jetzt nicht mehr alle Settings und ihre Wirkungen "nacherzählen" kann. Aber, das schöne ist ja: Man kann selbst ausprobieren und bleibt damit ungemein flexibel. Leider kann ich aus dem Grund auch zwischen der Ur- und der EVO-Version nicht mehr zweifelsfrei sagen, ob das Streaming in der letzteren wirklich besser ist. Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit, über den Fachhandel einmal ein Gerät leihweise zu bekommen - das wäre sicherlich der beste Weg, auch einen Direktvergleich zwischen dem Eversolo zu machen.

Berichten Sie gerne von Ihren Erfahrungen!

Viele Grüße
Jochen Reinecke

Network Acoustics & Reiki Audio

, von V. G.

Hallo Herr Werner,

ein gutes neues Jahr erstmal.

Sie hatten ja o. g. Netzwerkfilter getestet. Können Sie mir sagen, welcher Ihrer Meinung nach besser ist?

Mit freundlichen Grüßen
V. G.
Lieber Herr G.,

ich wünsche Ihnen auch ein frohes Neues!

Wir haben jüngst wieder unseren fairaudio’s favourite Award verliehen, und der Network Acoustics Eno2 zählt zu den Preisträgern … Was vielleicht schon eine Art Antwort ist.

Die klanglichen Auswirkungen waren bei den beiden Geräten sehr ähnlich – technisch sind es aber streng genommen zwei Paar Schuhe. Der Eno2 ist ein Netzwerkfilter, der SuperSwitch Master – wie der Name schon sagt – ein Switch. Entsprechend gibt es für ihn auch ein Netzteil, der Eno2 benötigt als passives Filter hingegen keines.

Auch Network Acoustics bietet freilich einen audiophilen Netzwerk-Switch – den Tempus – an, der mit circa 5.600 Euro allerdings in einer anderen Preisklasse angesiedelt ist. Nämlich ungefähr da, wo der Reiki-Switch inklusive Stromversorgungs-Upgradeoption liegt. Beides hatten wir allerdings noch nicht im Test.

Viele Grüße
Ralph Werner

Alles, außer mobil

, von Matthias Dittombée

Ein wirklich wunderschönes Gerät (Test Eversolo DMP-A10, die Red.), seit August in meinem Besitz. Alles funktioniert tadellos, die Bedienung sowohl über die App, am Gerät selbst dadurch, dass der berührungsempfindliche Bildschirm eine volle Funktion für das Gerät ist und die beigefügte, äußerst wertige Fernbedienung die wichtigsten Befehle ausführen kann. Bislang erfolgt die Tonausgabe über einen T+A Musicreceiver an Passivlautsprechern. Hierbei hat der T+A mit seinem DAC das Sagen, es wird erwogen, passende Aktivlautsprecher mit anzuschließen, ich bin immer noch auf der Suche, die Preise hier übertreffen den Preis des DMP-A10 allerdings bei Weitem. Für Tipps hierzu wäre ich dankbar.

Kenne keinen Streamer, der diese Anschlussmöglichkeiten hat wie der hier. Man kann sogar zwei Festplattenspeicher einbauen mit mehreren Terabit Musik, beispielsweise die CD-Sammlung. Wenn der Kasten nicht so schwer wäre, würde ich ihn mit rumschleppen, so gefällt er mir. Alle wichtigen Musikdienste sind eingebettet, aber auch mit deren Connect-Funktion zum Gerät nutzbar. Enttäuschend ist, dass der Nutzer nichts zum Rumspielen hat, alles funktioniert immer gleich. Ach ja, eine Verbindung zum Fernseher gibt’s auch, und zum heimischen Netz gibt’s einen Zugang per Lichtwellenleiterkabel. Sämtliche Titel- und Albeninformationen werden auf dem Bildschirm angezeigt und genauso auf dem Tablettbildschirm gespiegelt. Dazu die Auflösung und Worttiefe des Liedes. Man kann sich auch eine Bibliothek im Gerät anlegen, Warteschlangen erstellen und entsprechend ordnen und organisieren. Der Preis ist für diesen Funktionsumfang und die Wertigkeit des Eversolo DMP-A10 angemessen, gleichwohl nicht billig. Nichtsdestotrotz eine Investition für viele Jahre Musikhören, selbst wenn die App ausfallen würde, ist das Gerät weiterhin nutzbar. Ein für mich wichtiges Kaufargument.

Matthias Dittombée
Hallo Herr Dittombée,

vielen Dank für Ihren kleinen "Testbericht", den der eine oder andere Leser bestimmt auch interessant findet. Übrigens: Unser Testautor hat die Eversolo-Geräte nicht nur getestet, sondern ist ebenfalls stolzer Besitzer.

Maximalen Hörspaß weiterhin!

Beste Grüße
Jörg Dames

Abgehoben?

, von Wolfgang Schmucker

Hallo, ich stelle immer wieder bei Artikeln in einschlägigen Zeitschriften eine "leichte Abgehobenheit" bei den jeweiligen Verfassern fest. Ich zitiere: "Das neue Einstiegsmodell J.Sikora Aspire (ab 5.700 Euro) tritt an, um weniger betuchten Vinylliebhabern den Einstieg in die Welt von J.Sikora zu erleichtern." Tritt an, um weniger betuchten Leuten den Einstieg in die Welt des Vinyls zu erleichtern? In welcher Welt leben Sie denn? Ich würde mir wünschen, dass bei solchen Themen die Verfasser ein wenig auf dem Boden bleiben, denn bei einem Einstiegspreis! von 5700 Euro würde ich, als Besitzer von sehr feinen Laufwerken, nicht mehr von Einstieg sprechen!


Freundliche Grüße
Wolfgang Schmucker

Sehr geehrter Herr Schmucker,


vielen Dank für Ihre Zuschrift und Kritik. Aber wie Sie mich richtig zitieren, habe ich geschrieben, dass der Aspire den Einstieg in die Welt von J.Sikora erleichtert. Dass J.Sikora nicht den Einstieg in die Welt des Vinyls darstellt, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich können Sie auch mit Dual, ProJect, Rega oder anderen Marken "ins Vinyl" einsteigen und auch hier haben Sie die Wahl zwischen den Einstiegs- und den Top-Drehern der jeweiligen Marke und landen dann in anderen Preisregionen. Und ich bin der letzte, der behaupten würde, dass man damit nicht ganz hervorragend Musik hören kann. Insofern kann ich Ihre Kritik leider nicht nachvollziehen.


Viele Grüße
Martin Mertens

Bitte etwas aktueller

, von Robert Kenner

Hallo Herr Mertens,


vielen Dank für den ausführlichen Bericht über das Sikora Laufwerk, sehr sehr interessant, aber ich finde wenn Vergleiche Angestellt werden dann sollte auch noch erhältliche Produkte herangezogen werden, wie z.B. von Dr. Feikert oder Clearaudio, um nur mal welche aus Deutschland zu nennen. Ansonsten bitte weiter so mit den ausführlichen Berichten.


Robert Kenner

Gleichmut

, von Friedhelm Spanka

Hallo Herr Werner,

ich wollte mich für den Test des Eno2-Ethernet-Filters bedanken und Sie für Ihren Gleichmut und Freundlichkeit gegenüber Briefschreibern, die Dinge zu wissen glauben, aber nicht bereit sind, zu hören, loben.

Ich habe mir das Gerät bestellt, es läuft seit wenigen Tagen, und obwohl ich diverses schon laufen habe (Switch, Reclocker, Taktgenerator), war das eine tolle Verbesserung! Und von Ihnen sehr präzise beschrieben.

Dank und Gruß
Friedhelm Spanka
Hallo Herr Spanka,

vielen Dank für Ihre nette Rückmeldung! Es freut mich, dass Sie mit dem Eno2 eine Verbesserung in Ihrem Setup erreichen konnten. Schön, dass der Test Sie dazu angeregt hat, es einmal selbst auszuprobieren. So soll es ja sein – schließlich muss es in der eigenen Anlage überzeugen.

Viele Grüße
Ralph Werner

Besondere Lautsprecher - spezieller Verstärker?

, von Frank Häusler

Hallo, Sie haben die Divine Acoustics Bellatrix ausgiebig getestet und haben diesen Lautsprecher vielleicht auch noch. Hätten Sie vielleicht ein bis zwei Empfehlungen den richtigen Verstärker dazu zu finden? Maximal vier- bis fünftausend Euro.

Beste Grüße
Frank
Hallo Frank,

Glückwunsch zu einem tollen Lautsprecher! Ich habe bei diesen Lautsprechern die besten Erfahrungen mit neutral-präzise klingenden Röhren gemacht – speziell mit dem Audio Hungary Qualiton X200. Der unterstützt die Talente der Divine Acoustics Bellatrix optimal, gerade was Räumlichkeit und Dynamik angeht. Mit gängigen Class-AB-Verstärkern hat mir hingegen meist "irgendwas" gefehlt. Sogar meine mehr als doppelt so teure Norma-Audio-Kombi klang zwar in klassischen Hifi-Kriterien gemessen nochmals "etwas besser", aber musikalisch und in Sachen Spaß und Entspannung finde ich (subjektiv) den X200 an der Bellatrix fürs Geld unschlagbar. Ich hoffe, das hilft.

Viele Grüße
Michael Bruss

Unsinn & Einbildung

, von Marcus Daute

Das Produkt ist Unsinn und die herausgehören Unterschiede sind Einbildung [gemeint ist der Test zum Network Acoustics Eno2; Anm.d.Red.]. Ein „Ethernetfilter“ kann ein digitales Audiosignal technisch nicht verbessern, solange das Signal innerhalb der Spezifikationen übertragen wird. Ein Ethernetkabel überträgt digitale Datenpakete, keine analogen Audiosignale.

Das bedeutet: Die übertragenen Bits sind entweder richtig oder falsch. Wenn sie richtig ankommen (also keine Paketverluste oder Bitfehler auftreten), ist das rekonstruierte Audiosignal bitidentisch mit dem Original. Es gibt keine „Klangverschlechterung“ durch elektrische Störungen, solange die Übertragungsqualität im zulässigen Rahmen bleibt.

Ethernetfilter sind i.d.R. Mantelstromfilter oder HF-Filter, die hochfrequente Störsignale (common-mode noise) auf der Leitung unterdrücken. Sie können elektrische Störungen oder Erdungsschleifen reduzieren, was theoretisch bei empfindlicher analoger Audiotechnik indirekt hilfreich sein könnte – aber nicht die Datenübertragung oder Klangqualität eines digitalen Streams selbst verändert.

Nur wenn das Ethernetkabel extrem schlechte Qualität hat, es zu Paketverlusten kommt, oder die Geräte fehlerhaft implementierte Netzwerkstacks haben, könnte ein „Filter“ helfen, indem er elektromagnetische Störungen verringert, die sonst zu Übertragungsfehlern führen könnten. Aber das ist dann eine Fehlerbehebung, keine „Klangverbesserung“.

Das dürfte bei deinem Setup aber nicht zutreffen.

Marcus Daute
Hallo Herr Daute,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, wenig überraschenderweise generiert dieser Test ja einiges an Feedback ...

Nun könnte ich auf meine Antwort auf einen anderen Leserbrief weiter unten verweisen, allerdings wird das Verhältnis zu solcherlei Gerätschaften wohl stets zweigeteilt bleiben: Die einen freuen sich über Klanggewinne – die anderen übers Dogma, dass es nur auf Bits, Nullen und Einsen ankommt. Und beim schönen HiFi-Hobby geht‘s ja nur um Freude – die ein jeder auf seine Weise erreicht.

Viele Grüße
Ralph Werner

Deutsch-chinesische Freundschaft

, von Norman Ehrenberg

Hallo Herr Schwertfeger,


zunächst einmal möchte ich mich recht herzlich für Ihren Artikel bedanken, der mein Interesse an den Nubert nuZeo 4 auf der Suche nach Lautsprechern wirklich bereichert hat. Ich hätte jedoch eine Anmerkung bzw. Bitte: Ncht jeder der den Klang guter Musik liebt, ist mit jedem technischen Detail wirklich vertraut oder kann jeder der unzähligen Abkürzungen direkt einordnen. Auch verliert man schnell den Überblick, wenn es um Themen, wie Zuspielung analog oder digital geht. Sie beschreiben in Ihrem Artikel zum Beispiel, wie Sie einen Eversolo DMP-A8 mit dem Lautsprecher verbinden und beschreiben, mit welchen technischen Raffinessen der Streamer daher kommt. Für mich machte dies Ihren Artikel gerade deshalb interessant, weil es genau die Kombi ist, die ich mir überlege zu kaufen.


Deshalb meine Bitte, kann man an diesen Stellen nicht etwas mehr darauf eingehen, wie genau so eine Verbindung aussehen muss und welche Einstellungen an Streamer und Lautsprecher vorgenommen werden müssen, um das Potential optimal zu nutzen? Also welches Kabel - XLR oder AES/EBU oder Cinch? Welchen DAC nutze ich am Besten, den im Streamer oder in den Lautsprechern? Vielleicht wären diese Details in einem Bericht wie diesen auch zu viel des Guten, aber evtl. mal Thema für eine generelle Erklärung, weil um ehrlich zu sein, sind selbst in dem ein oder anderen HiFi Fachgeschäft die Berater schnell überfordert. Nun ist dieser Artikel schon etwas älter, ich hoffe jedoch, dass Sie mir antworten würden, wie eine optimale Verbindung inkl, Einstellungen in dieser Kombi aussehen würde.


Vielen Dank und beste Grüße
Norman Ehrenberg

Sehr geehrter Herr Ehrenberg,


lieben Dank für Ihre Anregung und das freundliche Feedback. Ihre Anregung nehme ich dankbar auf, denn manchmal kommt man von einem ins nächste und vergisst dabei das Grundsätzliche. Die Kombination aus der Aktivbox Nubert nuZeo 4 und dem Eversolo DMP-A8 musiziert auch hier bei mir sehr regelmäßig wie begeisternd. Angeschlossen habe ich in diesem Fall den DMP-A8 kanalgetrennt mit je einer XLR-Verbindung an die nuZeo 4. Wenn Sie lange Kabelwege haben sollten, empfehle ich Ihnen das Cordial CSM 5 FM-Gold, da wird man auch bei 2 x 5 Meter nicht ins Grübeln kommen.


Alternativ, was eine Leitung einspart, könnten Sie auch eine nuZeo 4 per Koaxialkabel anschließen, in dem Fall die Masterbox, dann sendet diese drahtlos zur zweiten nuZeo 4. Aber keine Sorge, Nubert beschreibt die Anschlussmöglichkeiten in seinen Bedienungsanleitungen recht ausführlich.


Wollen Sie den AKM-DAC im DMP-A8 nutzen, so empfiehlt sich die erste Anschlussvariante per analoger XLR-Verbindung. Die zweite, koaxiale Verbindung, umgeht den AKM-DAC des Eversolo und schickt die digitalen Daten direkt in die nuZeo 4. Die verfügt über keinen eigentlichen DAC, sondern überlässt die Signalverarbeitung einem Digitalen Signalprozessor, während die analoge Umwandlung des digitalen Signals erst kurz vor den Chassis erfolgt.


Was kann ich empfehlen? Eigentlich beides, aber wenn man sich eine fähige Maschine wie den DMP-A8 zulegt, dann will man alle umfangreichen Streaming-Möglichkeiten (Qobuz Connect, DLNA, NAS, Apple Music in HiRes etc…) auskosten, auch dessen Wandler- und DSP-Fähigkeiten. Sprich, bei Bedarf personalisieren, sei es aufgrund persönlicher Hörvorlieben oder raumbedingter Begebenheiten. Die umfangreichen Equalizer, vor allem der praktische parametrische Equalizer oder die Raumeinmessung werden so nutzbar.


Freilich hat auch die nuZeo 4 ebenso eine Raumeinmessung, allerdings sind die Möglichkeiten des Eversolo tiefer greifend und nichtsdestotrotz die Fähigkeiten der nuZeo 4 dennoch ergänzend hinzuziehbar. Sie haben in dieser Kombination also Möglichkeiten satt. Rein theoretisch, könnten Sie auch einfach einen günstigen Streamer an die nuZeo 4 anschließen und die Lautstärkeregelung dann über die Nubert X-Connect App vornehmen. Allerdings finde ich persönlich die Möglichkeit der Lautstärkeregelung über den DMP-A8 viel praktikabler.


Ein wichtiger Tipp: schalten Sie am DMP-A8 den von Werk eingestellten Replay-Gain aus, sonst klingt es schlicht arg leise. Und bitte ja nicht die Durchleitung des Signals aktivieren, dann bläst der DMP-A8 nämlich das Signal in vollen Pegel an die nuZeo 4. Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein kleines Stück weiter helfen.


Freundliche Grüße
Fritz Schwertfeger

Übertrieben

, von Florian Bode

Hallo fairaudio,

zum Test des Network Acoustics Eno2 möchte ich zwei Anmerkungen machen:

  1. Die digitalen Audiodaten werden im "Empfänger" (Streamer/Bridge) gepuffert.

  2. In IT-Anwendungen, in denen es um viel mehr geht, als die Ohren Audiophiler zu streicheln, tun gute Standardkomponenten und Verbindungskabel klaglos ihren Dienst.


Mit Verlaub, halte ich den Hype um diese „audiophilen“ Komponenten und Kabel für übertrieben, soweit es Ethernet betrifft. Bei direkten Verbindungen Transport-DAC mag das anders aussehen.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Bode
Hallo Herr Bode,

vielen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen zum Test des Network Acoustics Eno2.

Ich denke, dass beide Punkte von keinem Audioentwickler bezweifelt werden. Es geht jedoch nicht nur um die reinen Daten – dann wäre es einfacher –, sondern auch um die Themen Jitter und Rauschen/Noise, die mit dem Datentransport einhergehen und in Audioanwendungen (im Gegensatz zur normalen IT) negative Effekte zeitigen können. Inwieweit es gelingt, diese Effekte mit unterschiedlichen Maßnahmen und Geräten zu reduzieren, und ob einem das Ergebnis das geforderte Geld wert ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Von „Hype“ würde ich zwar nicht sprechen, aber offenbar gibt es eine gewisse Nachfrage nach solchen „Hilfsmitteln“, sonst würden sie wohl nicht angeboten.

Viele Grüße
Ralph Werner

Fritz & Tuning

, von Ingo Palmowski

Guten Tag,

ich habe interessiert den Testartikel von Ralph Werner über den Network Acoustics Eno2 gelesen. Vielleicht wird er ja Richtung Weihnachten bei mir zum Testen Einzug halten.

Meine Anfrage bezieht sich aber darauf, dass Herr Werner in der Einleitung kurz klangoptimierte Fritzbox-Einstellungen erwähnt. Da bin ich neugierig geworden, denn davon hatte ich bisher nichts gehört/gelesen.

Mit verschiedenen Suchanfragen auf ihrem Online-Magazin bin ich aber leider nicht fündig zu diesem Thema geworden. Deshalb wollte ich Sie bitten, ob sie mir einen eventuellen Link zu diesem Thema schicken oder mir vielleicht die Einstellungen erklären könnten.

Vielen Dank im Voraus
Ingo Palmowski
Hallo Herr Palmowski,

vielen Dank für Ihre Mail und Anfrage zu den Fritzbox-Einstellungen. Nun, die haben sich bei mir „historisch entwickelt“, sprich durch Internet-Recherche und Ausprobieren. Ein informativer Einstieg ins Thema findet sich hier. Probieren geht freilich vor studieren – einfach einmal die unterschiedlichen Einstellungen ausprobieren und seinen eigenen Ohren vertrauen.

Doch bevor Sie mit der Optimierung anfangen: Am besten erstmal die Standardeinstellungen sichern. Zu leicht geschieht es nämlich, dass man sich selbst den Internetzugang zerschießt, weil man mal fix etwas ausprobieren wollte. Und das dann seiner lieben Familie/den Mitbewohnern zu erklären, ist schon ein wenig mühsam, ich spreche da aus Erfahrung ... 😉

Viel Spaß beim Tunen wünscht,
Ralph Werner

Reiner Zirkus?

, von Uwe Ziegeler

Hallo,


Spekulationen über Verzerrungen irritieren mich ziemlich heftig (siehe Test Pro-Ject Speaker Box 12 E Carbon, die Red.). Die sind messbar. Und für andere Publikationen selbstverstândlich. Hier bleibt ein weites Feld an Misstrauen, zumal der ganze Zirkus werbefinanziert ist. Nicht gut.


Mit zweifelnden Grüßen
Uz

Hallo Herr Ziegeler,


danke für Ihre kritischen Worte. Nun ja, würden sich geringe Verzerrungen nicht akustisch äußern, wäre das Thema wohl generell wenig relevant – aber gute Messwerte dienen nun einmal dazu, das akustische Ergebnis zu verbessern. Von daher finde ich es recht wenig irritierend, nicht nur in eine Richtung Schlussfolgerungen vorzunehmen, sondern eben auch vom Gehörten zum Messtechnischen. Was sich mir allerdings nicht ganz logisch erschließt, ist, wie Sie unseren Aussagen offenbar per se misstrauen, unseren Messwerten hingegen wiederum vertrauen würden.


Beste Grüße
Jörg Dames

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