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Sonus Faber

Leserbriefe

23. November 2017 / Klaus Klasen

Hallo zusammen,

ich lese regelmäßig Artikel auf ihrer Seite und finde auch den „Rundgang“ über die Klangbilder 2017 wieder sehr informativ und unterhaltsam. Hier werden auch mal Hersteller abseits der großen Namen vorgestellt, die auch sehr interessante Produkte haben. Deswegen gibt es von mir auch nichts zu meckern, nur eine kleine Anmerkung zum Abschnitt „CocktailAudio“. Ein Raid-0-Verbund ist ein Striping über mehr als eine Platte, was die Kapazität insgesamt erweitert, aber keine Sicherheit (Redundanz) bietet. Eine Spiegelung von 2 Platten ist ein RAID-1-Verbund (soweit zum Klugscheißern).

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Klasen

Hallo Herr Klasen,

danke für Ihre netten Worte - und für den Hinweis, da haben Sie natürlich recht! Haben wir schon korrigiert.

Beste Grüße
Ralph Werner


22. November 2017 / A. Besli

Hallo Hr. Dames,

beim Test zu den Technics SB-G90 habe ich in ihrer Equipment-Aufstellung entdeckt, das sowohl der Aries Femto als auch der neue SOtM sMS 200 Ultra bei Ihnen in Verwendung ist. Ich besitze aktuell den Aries Femto mit Sbooster Netzteil und nach ein paar Optimierungen mit der Stromzufuhr bin ich klanglich wirklich sehr zufrieden. Da Sie ja auch den sMS 200 Ultra besitzen, würde mich ihre Meinung bzw. Erfahrung bezüglich der klanglichen Unterschiede zwischen den beiden Geräten interessieren oder besser gesagt, wer ist ihr Favorit?

Vielen Dank im Voraus !
Schöne Grüße
A. Besli

Hallo Herr Besli,

da ich nicht zu sehr vorgreifen will, nur so viel: Ein Test des SOtM sMS-200 ist in meiner mittelfristigen Planung, auf mögliche Unterschiede zum Auralic Aries Femto werde ich dann ebenfalls eingehen.

Schöne Grüße
Jörg Dames


07. November 2017 / Andreas Bär

Hallo Herr Kopanz!

Ihr Testbericht des Westone W60 In-Ears ist gut und interessant zu lesen. Aber 1000 Euro für einen In-Ear auszugeben, grenzt dann doch für viele „Normalos“ an Wahnsinn. Deshalb mein Vorschlag: ein heißer Vertreter im billigen Preisseqment, aber imho klanglich keinesfalls schlecht: der KZ ZS5. 4 Treiber pro Seite, davon 2 Balanced Armature und 2 dynamische Treiber! Über einen Test würden sich sicher viele freuen.

Andreas Bär

Hallo Herr Bär,

vielen Dank für ihr Lob und die Anregung!

Bei fairaudio herrscht die Devise: Was nicht überzeugt, wird auch nicht getestet. Soll heißen: Wenn das für einen Test vorgesehene Produkt nicht den Ansprüchen der Redaktion genügt, wird auch kein Test dazu veröffentlicht. Der Westone W60 hatte mich persönlich trotz des hohen Preises, bis auf die recht kleine Aufbewahrungsbox - was auch im Test erwähnt wurde - voll und ganz überzeugt. (Natürlich können einzelne Eindrücke auch voneinander Abweichen, weshalb unsere Tests immer auch als eine Anregung zum Selbsthören gesehen werden können.)

Natürlich ist ein an einem vierstelligen Betrag kratzender In-Ear nicht jedermanns Sache, weshalb sich selbstverständlich auch immer wieder weniger hochpreisige Produkte in unseren Tests befinden, wie zum Beispiel der KEF M100 oder - gerade in der Mache - ein Denon AH-C821.

Das von Ihnen erwähnte Produkt kenne ich klanglich leider nicht, allerdings erinnert mich das Gehäusedesign doch recht stark an die In-Ears eines etablierten amerikanischen Herstellers (Campfire Audio) ...

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kopanz


01. November 2017 / Uwe Schmitt

Hallo,

anlässlich zum Test AudioQuest Niagara 1000:

Ich lese Eure Seite echt gerne und habe mir auch anhand Eures Tests den Magnat RV 3 zugelegt, mit dem ich auch äußerst zufrieden bin.

„Guter Klang beginnt nicht an der Quelle, sondern bereits in den Stromleitungen, die zu ihr und anderen Geräten führen – dass diese Erkenntnis für anspruchsvolle HiFi-Ketten von essenzieller Bedeutung ist, darüber herrscht innerhalb der HiFi-Szene – ja, auch beim Gros der Entwickler – mittlerweile weitgehend Einigkeit.“

Bei dieser Aussage habe ich eine etwas andere Wahrnehmung. Gerade im englischsprachigen Raum finde ich in meiner Filterblase keine Einigkeit, und ich bin da persönlich auch kritisch eingestellt. Ich lasse mich aber gerne überzeugen, und würde mich freuen, wenn Ihr mal einen ABX-Test bei Stromleisten oder auch Kabeln durchführen und publizieren würdet. Ich bin bei einem ABX Test für Cinch-Kabel so richtig hereingefallen und bin mir inzwischen auch sehr bewusst, wie sehr meine persönliche Wahrnehmung von Tagesform und Erwartungshaltung abhängt.

Also, macht bitte mal einen ABX-Test und überzeugt mich !

Viele Grüsse & macht weiter so!
Uwe Schmitt

Lieber Herr Schmitt,

vielen Dank sowohl für die positiven als auch kritischen Worte. Um das Ganze kurz zu fassen: Letzlich will fairaudio seine Leser gar nicht überzeugen, sondern anregen, selbst auszuprobieren. Wozu gibt es gute Fachhändler, die einem gerade Zubehör gerne mal für ein Wochenende ausleihen? So lässt sich dann auch leicht und ohne abstrakte Diskussionen die tatsächliche Validität unserer Testberichte überprüfen.

Herzliche Grüße
Jörg Dames


25. Oktober 2017 / Wolfgang Zöllner

Wäre schön, wenn endlich mal von den Fantastereien über mangelnde Tiefe der Darstellung abgesehen würde. Das wird Komponenten, die ein insbesondere in der Bühnenbreite ausgedehntes Klangbild liefern, immer wieder gerne angekreidet. Dabei zeigen Vergleiche mit diversen Kopfhörern und Sitzungen in großen Konzerthallen, dass die gern gewünschte Bühnentiefe weder auf dem Tonträger noch im Konzertsaal vorhanden ist. Besonders lächerlich ist der sogenannte 3D-Klang von Röhrenverstärkern, der lediglich auf einer Einflussnahme von Koppelkondensatoren beruht, in Wirklichkeit aber Klangverfälschung genannt werden muss. Darstellung von Bühnenbreite bedeutet auch Transparenz, wovon viele Wiedergabegeräte nur träumen können.

Gruß
Wolfgang Zöllner

Lieber Herr Zöllner,

vielen Dank für Ihre interessante Zuschrift! Ob die Wahrnehmung einer Bühnentiefe im Hörraum keine Entsprechung im Konzertsaal hat (eine These, die so mancher bezweifeln wird), für das eigene Hörerlebnis irrelevant oder existenziell ist, liegt ja letztlich am persönlichen Empfinden jedes Einzelnen. Unabhängig davon loten manche Geräte bzw. Lautsprecher die Tiefendimension aber eben mehr oder weniger aus.

Wenn deshalb von mangelnder Tiefe die Rede ist, muss das nichts Negatives sein – es ist lediglich die Beschreibung einer Klangwahrnehmung vor dem Hintergrund der Erfahrung mit anderen Komponenten, also eine vergleichsweise Einordnung. Wie man diese Info dann bewertet, muss jeder für sich entscheiden. Ihnen beispielsweise scheint da ja nicht viel dranzuliegen – wieso sollten Sie dergleichen also als Mangel wahrnehmen? Andere Hörer werden das freilich anders sehen …

Viele Grüße
Ralph Werner


23. Oktober 2017 / Michael

Ich verstehe nicht, warum jetzt hier lauter Plattenkritiken stehen, anstatt sich auf den Ursprung Ihrer Seite zu besinnen. Sicherlich gibt es nicht täglich einen neuen Amp, einen neuen CD Player oder Kabel, über die es zu berichten lohnt. Aber die Plattenresenzionen sehen aus wie Lückenbüßer.

Wenn die klanglich relevant für ein neu beschriebenes Produkt verwandt wird, lese ich es gerne – aber unter der jetzigen Situation langweilig und irgendwie unpassend.

Michael

Hallo Herr Michael,

die Plattenkritiken sorgen ja keinesfalls dafür, dass wir weniger Testberichte veröffentlichen. Wie heißt es so schön? „Das eine tun und das andere nicht lassen.“ Letztlich geht es beim Thema „Audio“ doch immer um Musik – wir finden Musikrezensionen essenziell und zudem sorgen sie für Abwechslung auf fairaudio. Übrigens halten wir das doch schon seit vielen Jahren so ...

Beste Grüße
Jörg Dames


19. Oktober 2017 / Arpad Szekely

Hallo Herr Bruss,

ich bin Arpad aus Budapest/Ungarn und lese regelmäßig Ihre Webseite. Ich bin auch ein stolzer Besitzer von Norma Audio Revo SC2 + 2 x PA160 in Silber, höre allerdings mit den Elac 609CE.

Ich las Ihren Artikel über den Plixir Power Conditioner mit großem Interesse, da ich folgendes Problem habe: Sind die Norma-Endstufen eingeschaltet, machen sie einen sehr gut zu hörenden Brumm, wahrscheinlich wegen der Dutzenden Meter von LED-Band in meiner Wohnung.

Könnte Plixir dieses nervende Problem lösen und „daneben“ noch die Soundqualität erhöhen, wäre ich sehr glücklich. Und hier kommt meine Frage:

Ich finde nirgendwo Infos über den Stromverbrauch der Norma Vor- und Endstufen, deswegen kann ich keine Kalkulation machen, ob ein Plixir BAC 1500 genügend würde – oder sollte ich den größeren 3000 nehmen. Haben Sie Infos über den Stromverbrauch dieser Geräte?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung im Voraus!

Grüße aus Budapest
Árpád

Hallo Árpád,

danke für Ihre Nachricht! Ob der Plixir den Brumm vollständig entfernen kann, lässt sich leider nur durch Ausprobieren herausfinden. „Im Prinzip ja, aber …“ ist die einzige Antwort, die ich guten Gewissens geben kann. Haben Sie auch mal das LED-Band entfernt, um sicherzugehen, dass der Brumm tatsächlich daran liegt?

Die maximale Leistungsaufnahme der Norma PA160 liegt bei circa 300 VA pro Kanal, macht in Summe 600 – Plixir empfiehlt, diesen Wert mit dem Faktor 1,5 zu multiplizieren und entsprechen bei der Auswahl der Conditioner zu berücksichtigen. Mit dem Plixir Elite BAC 1500 sollten Sie also eigentlich auf der sicheren Seite sein und noch Reserven haben.

Viele Grüße und viel Spaß beim Hören,
Michael Bruss


18. Oktober 2017 / Frank Noeres

Hallo Michael,

eines ging für mich aus dem Test nicht eindeutig hervor, und auch die Abacus-Website gab da keinen weiteren Aufschluss: Handelt es sich um aktive Lautsprecher, also Aktivweiche vor den zwei Endstufen, die die zwei Chassis pro Box versorgen, oder nur um Passivboxen mit je einer integrierten Endstufe pro Box und Passivweiche vor den Chassis? In letzterem Fall warte ich gerne auf die Konstruktion der ersten Variante, dann bitte mit XLR-Eingang – und nehme entsprechend mehr Geld in die Hand.

Prima geschriebener, sonst aufschlussreicher Test, der zudem zu meiner großen Freude die Nutzung der C 4 als Nahfeldmonitor mit beleuchtet. Danke dafür!

Frank Noeres

Hallo Frank,

sorry für die Verwirrung, die ich hiermit auflösen kann: Die Abacus C-Boxen sind „echte Aktive“. Beide Schallwandler pro Box kriegen ihr Futter aus absolut identischen Dolifet-Endstufen. Es sind keine passiven Filter im Spiel. Das mit dem XLR-Eingang geben wir gerne als Anregung weiter. :-)

Viele Grüße
Michael


06. Oktober 2017 / Michael Metze

Hallo, im Test der All-in-one-Lösung AVM Ovation CS 8.2 wird mit keiner Silbe der Kopfhörerausgang des Gerätes erwähnt, geschweige denn in den Test einbezogen. Das ist sehr schade, da mich das jedenfalls interessieren würde. Ich könnte mir vorstellen, dass auch potenzielle Interessenten das wissenswert fänden. Bei einem so teuren Spitzengerät wäre es aus meiner Sicht schon wichtig zu wissen, ob man sich einen zusätzlichen, kostspieligen KH-Verstärker evtl. sparen könnte.

Gruß
M.Metze

Hallo Herr Metze,

grundsätzlich haben Sie recht - allerdings bieten gerade All-In-One-Geräte bisweilen so viele Features sowie Ein- und Ausgänge, dass es weder mit Blick auf den Testaufwand noch die Textlänge effizient erscheint, alle Konstellationen stets differenziert zu untersuchen und im Bericht Niederschlag finden zu lassen. Und vor dem Kauf anhören sollte man so ein Gerät sowieso - unsere Tests sollen ja insbesondere aufzeigen, ob eine Komponente ins grundsätzliche Beuteschema passt - , warum den eigenen Kopfhörer nicht mit zum Händler nehmen?

Beste Grüße
Jörg Dames


04. Oktober 2017 / Robert Nörenberg

Westdeutsche HiFi-Tage in Bonn 2017: Als HiFi-Fan und Bonner bemühe ich mich immer, dabei zu sein. So ist es mir auch dieses Jahr gelungen. Mein Frust und meine Enttäuschung wächst jedoch von Jahr zu Jahr. Hier meine ganz persönlichen Eindrücke. Ich spreche jetzt ausdrücklich nur über die großen Player vor Ort. Also die Aussteller in der ersten Etage in den Salons. Dieses mal fand ich es besonders schlimm.

Die Präsentationen der meisten Anbieter wirkten auf mich schlecht bis überhaupt nicht vorbereitet. Die inhaltlichen Informationen fand ich lustlos dargeboten, die Musikauswahl – ist zwar Geschmacksache – hat mir aber selten die Eigenschaften und Vorzüge der Technik wirklich näher gebracht. Einzige Ausnahme ist hier Ulf Soldan (Bowers & Wilkins): Wirkte wie immer bestens vorbereitet. Ich hatte den Eindruck, dass Technik-Freaks und Laeien gleichermaßen von seinen Informationen profitieren. Die Musik fand ich geschickt und abwechslungsreich ausgewählt und es gab ein paar nette Hintergrundinfos zu den einzelnen Titeln. So fühlte ich mich als Gast und nicht als Störenfried behandelt. Der Mann „kann Präsentation“! Danke Herr Soldan.

Bei vielen anderen Ausstellern frage ich mich immer wieder: „Woher kommt dieser Hang zur Blamage?“ Die angebotene Technik hat oft einen besseren Auftritt verdient. Ich komme mir vor, wie in einem Restaurant in dem die Küche Sterne-Niveau hat aber der Service einem den Abend verdirbt. Das haben weder die Köche noch die Ingenieure verdient!

Daher zum Abschluss noch meine persönlichen technischen Highlights (ganz unabhängig von der jeweiligen Präsentation): Special Forty Dynaudio und Bowers & Wilkins 702.

Mit Hoffnung auf Besserung
Robert Nörenberg

Hallo Herr Nörenberg,

vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Ein fairaudio-Messebericht mit womöglich noch einmal ganz anderen Eindrücken folgt in Kürze.

Schöne Grüße aus Berlin
Jörg Dames


28. September 2017 / Daniel Allemann

Korrektur meinerseits zu der Zielkurve in Acourate: Im Test Abacus AroioSU mit AcourateCV-Raumkorrektur wird behauptet: „Außerdem wird an dieser Stelle der Einfluss des Messmikrofons korrigiert – denn es macht oberhalb von 18 kHz zunehmend ‚dicht‘. Würde man an dieser Stelle die Zielkurve nicht durch ein Tiefpassfilter manipulieren,“

Das stimmt m.E. so nicht, da die Mikrofon-Kalibrierdaten bereits beim „LogSweep“, also bei der Messung des Gleitsinus angewandt wird. So ist es bei der Vollversion von Acourate. Der Knick der Zielkurve hin zu -6 dB bei 20 kHz ist gewählt, da sich in der Praxis herausgestellt hat, dass ein linearer Frequenzgang zu analytisch klingen würde; der Abfall in den Höhen führt also psychoakkustisch zu einer Zunahme im Bassbereich. Dies gemäss diverser Foren.

Gruss
Daniel

Hallo Daniel,

wir haben dazu noch einmal die Abacus-Entwickler kontaktiert, hier das Feedback:

"Es geht eher darum, dass der AD-Wandler im Mikrofon tatsächlich im Pegel oberhalb von 18 kHz abfällt und hier keinen wirklichen Aufschluss mehr gibt. Damit das System dann bei angewandter Korrektur nicht unnötig Leistung in den Hochtöner schiebt, sollte man hier die Verstärkung begrenzen. Der stetige Hochtonabfall ab 1 kHz in der Zielkurve ist wie vermutet ein Zugeständnis an den psychoakustischen Eindruck. Es gibt übrigens inzwischen ein tolles Videotutorial in unserem Youtube-Channel, in dem erklärt wird, wie das mit dem Streamer und AcourateCV funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=XmE-weP9M78&t=1s"

Viele Grüße
Jörg Dames


26. September 2017 / Uli Lison

Sehr geehrter Herr Dames,

auch wg. des Tests auf fairaudio zum Norma-Verstärker IPA-140 hatte ich mir nun den Verstärker gekauft. Leider konnte ich ihn nicht an meiner Kette hören. Grds. ist das Teil fantastisch: Feindynamik, Raum, Klangfarben ….bis hin zur Verarbeitung passen wirklich gut.

Aber: Im Vergleich zu meinem bisherigen Verstärker Exposure 3010S2 gibt es Aufnahmen/Wiedergaben, bei den mir die Stimmen etwas zu belegt klingen (manche CD-Aufnahmen oder insb. auch Nachrichtensprecher Webradio oder Fernsehen). Da war der Exposure, „frischer“. Mich überrascht das nun etwas, da der Test auf fairaudio den IPA-140 etwas anders beschreibt.

Nun ist die Frage, ob der Exposure da was „überkompensiert“ hat, ob ich an der Quelle was verändern sollte oder an der Verkabelung …, um das maximale Potenzial dem Verstärker zu entlocken. Unglücklich wäre es natürlich, wenn Amp und Lautsprecher grds. nicht harmonieren sollten, was ich mir aber eigentlich auch nicht vorstellen kann. Bin etwas ratlos.

Hier die jetzige Anlage:

  • Quellen (CD-Player Exposure, Webradio, Blue Ray, Fernseher) gehen alle digital an DA-Wandler
  • DA-Wandler AZUR 851D (könnte es an dem liegen?)
  • NF (RCA) Wireworld Eclipse 7
  • Amp Norma IPA-140
  • LS-Kabel: Silent Wire LS 12 MK2
  • LS: Dynaudio Special Forty

 

Haben Sie schon mal vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Uli Lison

Lieber Herr Lison,

leider ist mir nicht ganz klar, was Sie genau mit "belegt" meinen: Gedeckelter Hochton? Zu wenig geschmeidige Mitten? ... So oder so bin ich mir aber sicher, dass das nicht am Norma Revo IPA-140 liegen kann, sofern kein Defekt vorliegt, das Gerät ausgephast und eingespielt ist(?) Ein luftiger, offener, seidiger Hochton sowie organische Mitten gehören ja gerade zu den Stärken des Amps, überkompensieren wird er da mit Sicherheit auch nichts. Womöglich geht der Exposure 3010S2, habe den Verstärker noch nicht intensiver gehört, in den Höhen etwas drahtiger und weniger feinpixelig zu Werke - in diesem Zusammenhang kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Gangart des Norma IPA-140 im Vergleich als störend interpretiert werden kann (eher umgekehrt).

Aus der Ferne ist leider keine genauere Diagnose möglich, Ihre Kette erscheint mir allerdings ziemlich "unverdächtig", sofern sich keine technischen Bugs eingeschlichen haben ...

Viele Grüße
Jörg Dames



Billboard
Dynaudio Special Forty