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Leserbriefe

05. Dezember 2019 / Ernst Wilhelm Grüter

Moin!

Kann man das Dynaudio Music 7 System reibungslos in eine Kette Amazon fire TV und Fernsehgerät einbinden? Ist die zugehörige App weiterentwickelt worden? Kann man ein NAS-System direkt über die App bedienen oder braucht man eine zusätzliche App?

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Wilhelm Grüter

Hallo Herr Grüter,

wenn Sie den Fernsehton über das Dynaudio Music 7 System ausgeben möchten, können Sie das zum Beispiel über Toslink oder über die HDMI-ARC-Schnittstelle. In beiden Fällen sollten Sie die Ausgabe im Menü des TV auf PCM stellen. Die Einbindung einer NAS funktioniert, die Bedienung muss (zurzeit) aber noch über externe Apps erfolgen, wie im Testbericht geschildert.

Ich hoffe, wir konnten Ihnen helfen.

Viele Grüße
Ralph Werner


27. November 2019 / Michael Brencher

Mir scheint die Raumakustik (siehe unser Artikel “Grundlagen der Raumakustik“, die Red.)  der wichtigste Aspekt des  HiFi zu sein, dann folgt die Stromaufbereitung und dann die Geräteplattformen. Dass die Hersteller wissen, wie Geräte gebaut werden, damit sie Musik reproduzieren, ist unbestritten. Sie unterscheiden sich eigentlich nur geschmacklich. So lang man sich nicht ins Exil eines Nur-Hörraums zurückziehen will oder eine coole Designer-Hütte beschallen will, wäre für mich der ideale Akustikprofi ein von Produkten unabhängiger Berater (der ggf. den Markt überblickt), der ein optimales Ergebnis hinbekommt, das in einem normalen Wohnraum mit den vorhandenen Einrichtungsgegenständen möglich ist und nicht durch Akustikelemente mehr oder weniger an ein Studio erinnert. Ich möchte mit Musik leben!

Michael Brencher

Hallo Herr Brencher,

Raumakustik ist ein extrem wichtiger Einflussfaktor. Je nach Wohnzimmerschnitt und -einrichtung sind aber glücklicherweise auch ohne überbordende raumakustische Maßnahmen überzeugende Ergebnisse möglich bzw. oft einfache Veränderungen (alleine die Lautsprecherpositionierung) schon ziemlich gewinnbringend. Daher finde ich es in praxi nicht sinnvoll feste Reihenfolgen zu definieren, denn auch mit ungünstigen Stellflächen (in meiner Vor-fairaudio-Zeit dachte ich nach einem Umzug einmal, meine Geräte wären kaputt gegangen) lässt sich der Klang ebenso trefflich ruinieren wie mit subjektiv "suboptimal" klingenden oder auch objektiv geringwertigeren Komponenten. Selbst vermeintliche Banalitäten wie "wackelig" aufgestellte Lautsprecher können mitunter eine sehr gut klingende Anlage zu einer mäßig klingenden Anlage degradieren - trotz guter Raumakustik.

Der Spruch "eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied" passt hier eigentlich ganz gut.

Beste Grüße
Jörg Dames


11. November 2019 / R. Götzenberger

Sie haben seinerzeit beim Test der Sauermann-Endstufe in der Zusammenfassung geschrieben: “einen härtefreien, gleichsam sehr transparenten, feinste Texturen hörbar werden lassenden Hochtonbereich, der aufs erste Hören vielleicht etwas weniger hell-leuchtend als von manch anderem Verstärker gewohnt klingen mag, zu dem die Wort-Kombi „tonal zurückgenommen“ aber dennoch nicht passen will: …” Wie bewerten Sie dazu im Vergleich die Bryston 7B³? Spielt sie auf Augenhöhe mit dem Sauermann, was Feindynamik, Auflösung , Transientenwiedergabe angeht, oder übertrifft sie diesen merklich? Eine Antwort würde mir weiterhelfen!

Mit freundlichem Gruß
R. Götzenberger

Hallo Herr Götzenberger,

der Test der Sauermann-Endstufe liegt zwar bereits eine Weile zurück, dennoch bin ich recht sicher, dass die Bryston 7B³ - und dass ohne jeglichen Anflug von unangenehmer Analytik - in Sachen Feindynamik und Auflösung die Nase vorne haben, wenngleich der Sauermann-Amp hier ebenfalls ziemlich gut unterwegs ist. Der Sauermann Verstärker hat übrigens einen Nachfolger: den deutlich energieeffizienteren Genuin Nimbus.

Schöne Grüße
Jörg Dames


24. Oktober 2019 / Stefan Reinhold

Viele Worte beschreiben den wohl guten Rega-Verstärker. Allerdings wird nicht gesagt, mit welchen Lautsprechern getestet wurde. Mich würde interessieren, ob der die Dynaudio Contour 1.3 ausreizt – ganz? Oder teilweise?! Ein Verstärker zu dem Preis sollte das können. Kann dieser das? Können Sie diese Frage beantworten? Oder lieber ein anderer? Tipp? Weil die Dynaudios gerne zicken.

Vielen Dank für den Artikel.

Stefan Reinhold

Hallo Herr Reinhold,

danke für Ihre Zuschrift! Am Ende eines jeden Testberichts finden sie einen Equipment-Kasten, dort wird angegeben, mit welchen eigenen Komponenten/Lautsprechern der jeweilige Tester aktuell hört und arbeitet. Da der Test des Rega Elicit nun aber auch schon gut zehn Jahre her ist und ich keine Erfahrungen mit der Dynaudio Contour 1.3 sammeln konnte, kann ich Ihnen da leider nicht wirklich weiterhelfen …

Wenn Sie Anregungen suchen, welcher Verstärker passen könnte: Schauen Sie doch einfach in unser Testarchiv (https://www.fairaudio.de/test/hifi-verstaerker/), dort können Sie auch bequem nach Marke, Gerätegattung und Preis selektieren. Viel Spaß beim Stöbern!

Viele Grüße
Ralph Werner


23. Oktober 2019 / Markus Gerhards

Ich habe die Messe auch besucht [die Westdeutschen HiFi-Tage 2019, Anm.d.Red.]. Dieses Jahr war ich an einem Samstag dort, sonst meist am Sonntag. Der Samstag 2019 hat noch mehr Besucher gesehen, als es der Sonntag im Jahr zuvor tat. Es dürfte zwar anders kaum machbar sein, auf relativ kleinem Raum so viele Aussteller zusammenzubringen, aber außer im Erdgeschoss habe ich mich nirgends wohlgefühlt. Die relativ engen Flure waren überfüllt, sodass es eher wie beim Football zuging als bei einem Spaziergang. Echt anstrengend und nichts für Zartbesaitete. Da aufgrund des großen Interesses ständig Türen auf und zu gemacht wurden (oder irgendwann einfach offen gelassen wurden, was durchaus verständlich ist), machte es nicht besser. Ein Klangchaos begleitete die Messebesucher so während des mühseligen Wegs über die Flure. Natürlich konnte man auch in die Räume hinein. Selten jedoch ohne in den Türen verweilende Gäste um Zutritt zu bitten. Klar, warum sich die Zeit nehmen und hineingehen bei der Anzahl der Aussteller. Mir hat es so keinen Spaß gemacht.

Zum Angebotenen möchte ich sagen, dass natürlich jedes System eines jeden Ausstellers anders klang. In keinem Raum klang es so wie im nächsten, was naturgemäß zu erwarten war. Oft hatte ich aber nur einen Gedanken im Kopf: „Teuer kann jeder“. Sicher, es gab auch preisgünstige Anlagen zu hören, die wirklich tollen Klang produzierten, aber wie auch in diesem Artikel scheint es interessanter (oder lohnender für die Berichterstatter) die megateuren Anlagen jenseits von 100.000 Euro zu feiern. Ich selbst zähle mich durchaus zu denjenigen, die bereit sind für den besonderen Klang besonders viel Geld auszugeben (auch gern im hohen fünfstelligen Bereich), aber ich glaube für 99 % der Menschen (auch derer die die Messe besucht haben) sind Anlagen, die preislich darunter liegen, interessanter. Insbesondere wenn sie auch noch fantastisch klingen.

Neben meinen Anmerkungen zu diesem Artikel habe ich noch eine Anregung. Da ja durchaus nicht jedes Jahr jeder Aussteller eine komplett neue Produktpalette vorführt, würde es aus meiner Sicht Sinn ergeben, wenn man denn (gern auch preisklassenbezogen) Empfehlungen für einen künftigen Besuch aussprechen würde. Was hat besonders gefallen? Was hat überrascht? (Vielleicht trotz eines günstigeren Preises.) Ein Urteil erlaubt Ihr Euch ja zum Glück durchaus hier schon seit Jahren und viele, die wie ich wiederkehren, schätzen genau das. Die Sorge, dass sich manch Hersteller beleidigt zeigt, wenn er nicht erwähnt wird, ist zwar gegeben, aber man sollte sich trotzdem trauen.

Markus Gerhards

Hallo Herr Gerhards,

vielen Dank für ihre Messeimpressionen, die einmal einen etwas anderen Blick auf eine solche Veranstaltung erlauben, als der eines Redakteurs, dem, angesichts einer in der Regel doch recht großen Zahl an Ausstellern und ausgestellten Produkten, häufig nur wenig Zeit bleibt zu entscheiden, welcher Aussteller nun explizit Erwähnung in einem Messebericht findet und wer nicht. Dabei ist Klang naturgemäß ein wesentliches Kriterium, aber auch Aktualität und Originalität spielen hier durchaus eine Rolle.

Auch in Bonn haben es wieder einige Hersteller in den Bericht geschafft, die wir vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Andere wiederum beweisen durch kontinuierlich gute Vorführungen eine beachtenswerte „Langzeitkonstanz“ und haben sich eine Erwähnung daher ebenfalls verdient. Sicher, die Mischung tendierte gerade in diesem Jahr ein wenig zu Höherpreisigem, doch verschließen wir uns Anbietern in niedrigeren Preissegmenten dabei keineswegs. Allerdings ist dies, wie sie selber auch anmerken, oft eine Frage des Standpunkts. So kann ein NF-Kabel um 200 Euro dem einen extrem günstig erscheinen, während es für andere bereits die Schmerzgrenze markiert.

Auch im Bonner Maritim konnte es auf den Hotelfluren schon mal etwas gedrängter zugehen und bei besonders angesagten und beliebten Ausstellern, selbst in den größeren Sälen, waren nicht immer für alle Interessierten ausreichend Sitzplätze vorhanden. Insgesamt schienen uns die diesjährigen Westdeutschen HiFi-Tage aber keineswegs überlaufen zu sein, denn es ließen sich stets reichlich Ausstellungsräume und Vorführungen finden, wo es halt doch bedeutend „luftiger“ zuging.

Naturgemäß kann ein ständiges Rein und Raus dem konzentrierten Hörgenuss nicht zuträglich sein. Auf einer Messe, ein wenig Rücksichtnahme aller Beteiligten vorausgesetzt, muss dies aber wohl in Kauf genommen werden, sonst stünde die Masse der Besucher häufiger vor verschlossenen Türen.

Empfehlungen zum Besuch bestimmter Vorführungen für anstehende HiFi-Messen zu geben, dürfte sich, zumindest im Hinblick auf den zu prognostizierenden Klang, auch für uns als schwierig erweisen. Bei Interesse sollten sich aber aus bisherigen Messeberichten durchaus brauchbare Rückschlüsse hinsichtlich der zu erwartenden Performance eines bestimmten Herstellers oder Vertriebes ziehen lassen.

Mit besten Grüßen
Frank Hakopians

 


22. Oktober 2019 / Jürgen Pflugrad

Hallo Herr Reinecke,

ich habe mit Freude Ihren Test der Bryston-Endstufe 3 B³ gelesen, vor allem auch deswegen, weil Sie einen Titel von “Friedemann” zum Testen gehört haben. Aber mein eigentliches Anliegen: bitte, bitte,bitte ändern Sie in Ihrem Test bei dem Titel “Time” von “Pink Floyd” den Albumtitel. “Time” ist immer noch auf “The dark side of the moon” zu finden und nicht!!! auf “The final cut”. Ansonsten weiter so, Ihre Test sind immer erfrischend zu lesen (die Ihrer Kollegen lese ich auch sehr gerne).

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Pflugrad

Lieber Herr Pflugrad,

da haben Sie natürlich völlig recht, das kommt davon, wenn man vor lauter Begeisterung beim Hören stapelweise CDs und Hüllen um sich herum aufbaut und die Übersicht verliert… Ich gelobe Besserung!

Viele Grüße,
Jochen Reinecke


15. Oktober 2019 / Thomas Born

Hi,

ich setze einen Marantz HD-DAC1 als Vorverstärker an Elac-Aktivschallwandlern ein. An den Marantz sind mehrere Geräte angeschlossen, unter anderem ein Auralic Aries LE Femto und ein überarbeiteter Sonos Connect.

Frage: Lohnt sich unter der Konfiguration eigentlich ein “Tidal Hifi”-Abo (bzw. Amazon HD, Deezer Hifi) oder wird durch den Marantz zuviel Qualität “verschenkt”, so dass auch ein normales Streaming-Abo reicht?

Wenn ja, was gibt es für Geräte, die eine ähnlich breite Anschlussvielfalt haben wie der Marantz, dann aber höhere Auflösungen können.

Vielen Dank im Voraus für eine kurze Aufklärung.

Thomas Born

Hallo Herr Born,

auch wenn der Marantz HD-DAC1 tendenziell leicht warm klingt und kein ausgemachter Analytiker ist, würde ich ihn keinesfalls als "Auflösungsflaschenhals" in Ihrer Kette ansehen, sondern als absolut würdig, mit "gutem Stoff" versorgt zu werden. Aber letztlich entscheiden immer die eigenen Ohren ...

Beste Grüße
Jörg Dames


15. Oktober 2019 / Volker Resnik

Hallo Herr Dames,

ich weiß nun nicht, ob Sie inhaltliche Fragen zu Testberichten beantworten. Ich stelle die meinige trotzdem einmal. Sie beschreiben den Bassbereich der Genuin Nimbus als präzise, wendig, aber nicht allzu mächtig „schiebend“. Eine Beschreibung mit ähnlich gewählten Attributen aus Ihrer Feder existiert für das Lindemann musicbook:55. Ich bin Besitzer desselben (mit Vorstufe MB15, Harbeth SHL5+ ). Meine Frage, was das „Schiebende“, den Tiefgang betrifft: Ist bezüglich dieser Kriterien die Nimbus als substanzieller, habhafter, also doch mit etwas mehr „Fleisch auf den Knochen“ einzustufen? Denn das fehlt mir bei meiner Lindemann-Endstufe, so sehr ich das Präzise und die Wendigkeit schätze, doch manchmal. Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Resnik

Hallo Herr Resnik,

da beide Tests schon eine Weile zurückliegen, ohne "Garantie": Ja, der Genuin Nimbus sollte noch etwas substanzieller spielen. Wenn Sie ganz untenrum nach einem richtigen Pfund suchen, wie es manch anderes Endstufendickschiff liefert, ist der Nimbus aber ebenfalls nicht die ultimative Lösung. Gleichwohl zählt er zu den besten, musikalischsten Endverstärkern, die bisher mein Rack bevölkerten.

Beste Grüße
Jörg Dames


23. September 2019 / Rolf Witt

“Die allerdings auch mit der Länge meines verwendeten Netzwerkkabels und dessen Güte zusammenhängen wird. Es handelt sich um fünf Meter lange Standardware, wie sie üblicherweise in Büronetzen eingesetzt wird. Verwendet man eine kürzere und hochwertigere Strippe, dürfte sich das Klangergebnis entsprechend verbessern.” (aus Test Marantz NA 8005 | Netzwerk-Player, die Red.)

Können Sie das auch technisch begründen? Wenn die Netzwerkkomponenten keine Defekte aufweisen, sollte einer verlustfreien Übertragung nichts im Wege stehen. Ethernet ist mit fünf Meter Kabel in keinster Weise überfordert. Ich werde die Goldohren, die Klangunterschiede zwischen diversen Digitalkabellagen auszumachen glauben wohl nie ernst nehmen können.

Rolf Witt

Hallo Herr Witt,

so sehr wir auch technik- und physikinteressiert sind: HiFi ist doch vor allem ein „praktisches“ Thema, bei dem es letztlich um Hörempfinden geht – und Messtechnik „nur“ wichtige Hilfestellungen bietet. Heißt: Warum nicht unbeeindruckt von Messtechnik (und natürlich HiFi-Magazinen, die anregen sollen, aber keinesfalls das letzte Wort haben) unvoreingenommen selbst antesten? Wer dann wirklich meint, keine Unterschiede zu hören, lässt das Thema „Kabel & Co“ einfach ganz relaxed außen vor. Und schreibt uns dazu womöglich einen Leserbrief mit seinen Erfahrungen, die wir gerne veröffentlichen. Bloße Trockenübungen zu diskutieren – da fließt gemeinhin erstaunlich viel Tinte – bringt einen nicht richtig weiter, wie ich finde ...

Schöne Grüße
Jörg Dames


18. September 2019 / Uwe Ziegeler

Was sind die gebräuchlichen Hörlautstärken in den Tests? Ich höre meine KEF 104/2 gemeinhin bei 80-85 dB, bei unterer Grenze 35 Hz. Wenn es knallen soll, kann die auch 112 dB, aber das hält kein Mensch lange aus. Ab 90 und mehr ist das Ohr angetäubt, das muss man wollen. Ich hätte da gern Zahlen. Danke.

Gruß
Uwe Ziegeler

PS: Selbstverständlich kein T3, hier läuft Scan d2604/83000

Hallo Herr Ziegeler,

um die Pegelfestigkeit beziehungsweise den klanglichen Eindruck unserer Testkandidaten bei hohen und (sehr) niedrigen Lautstärken zu überprüfen, liegen die „gebräuchlichen Lautstärken“ bei unseren Tests natürlich zwischen ganz leise und ganz laut.

Die subjektive Lieblingslautstärke ist natürlich noch einmal eine andere Geschichte – und variiert je nach Hörer und so auch bei unseren Testautoren. Ich persönlich liege da ziemlich genau in dem Bereich, den Sie angeben, also zwischen 80-85 dB. Das hindert mich freilich nicht, kurzfristig auch mal richtig Gas zu geben ... :-)

Viele Grüße
Ralph Werner


16. September 2019 / Peter Klima

Zum Test des Jadis JS2 MK III

Liebes Fairaudio-Team,

„Glückwunsch!“, endlich ein „Test“ nach musikalischer, persönlicher (!) und fachlicher Einschätzung. Ähnlich wie „Das Ohr“ (größeres Lob gibt‘s nimmer!), jenseits der dämlichen Punktebewertung (140, 141, 142, 143 …) anderer sogenannter Fachzeitschriften, seid ihr ein Juwel im tristen deutschen (werbeabhängigen) Fachzeitschriftenmarkt. Ein Hoch auf euren „befangenen“ Tester!! Seit dem Ende der Zeitschrift „Das Ohr“ warte ich sehnsüchtig auf Tester, die ihre persönliche, musikalisch fundierte, auch technisch begründete Einschätzung zum Besten geben. Je persönlicher und musikalisch begründeter, desto besser.

Macht weiter so, wie ihr seid!! Nix Besseres kann der deutschen HiFi-Szene bewertungsmäßig passieren.

Mit vielen freundlichen Grüßen
Peter Klima


12. September 2019 / Harald Nolden

Zu ihrem Testbericht Geithain ME150 von Herrn Dames im Jahr 2008 möchte ich etwas hinzufügen. Meines Wissens ist diese Box ein echtes Zweieinhalb-Wege-System, da sich der untere Mittel/Tieftöner erst ab einer bestimmten Frequenz zuschaltet. Ansonsten finde ich mich voll und ganz in ihrem Test wieder. Meine Geithains werden von einem Magnat RV 3 befeuert und machten bislang richtig Spaß.

Nun hatte ich das Glück und Vergnügen, Holger Stein von SteinMusic in Mülheim Ruhr kennenzulernen. Bei seinem Besuch hat er dann etwas Feintuning betrieben, sprich, seine Speakers Match an die Boxen geklemmt. Was dann passierte, würde ich am ehesten mit der Explosion einer Handgranate bezeichnen. Ich stand mit offenem Mund da und wunderte mich, was diese Boxen wirklich können. Abgrundtiefe Bässe, höchste Höhen , ein Traum. Alles ohne Verzerrungen. Die Geithain ME150 ist von Natur aus gut. Aber mit den Speakers Match noch einige Klassen besser (ich werde nicht von Herrn Stein für diesen Artikel bezahlt!). Mal selber ausprobieren.

Viele Grüße, Harald Nolden

Lieber Herr Nolden,

ist das schon wieder so lange her? An die genauen Trennfrequenzen erinnere ich mich dann auch nicht mehr, an die klanglichen Eindrücke aber noch gut, zumal der Kollege Martin Mertens die Geithain ME150 eine ganze Weile sein Eigen nannte. Ja, tolle Lautsprecher. Die man natürlich weit(er) ausreizen kann. Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

Schöne Grüße
Jörg Dames


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