Demnächst im Test:

Leserbriefe

21. Juli 2017 / Gerhard Glaser

Liebe Redaktion!

Mit großem Interesse lese ich immer Eure Tests, wobei mein Schwerpunkt im Moment auf DAC und Musikservern/Streamern liegt. Leider gibt es in allen Tests keine Hinweise darauf, ob das jeweilige Gerät „Replaygain“ bzw. „R128“ bei FLAC und MP3 unterstützt, ob bzw. wie gut es funktioniert, ob es sich abschalten lässt und ob bzw. wie sehr es sich auf den Klang auswirkt. Was nutzt mir der beste Musikserver, wenn ich im Alltagsbetrieb permanent die Lautstärke der von mir zusammengestellten Musikstücke anpassen muss. Natürlich setzt man sich auch einmal (mit Kopfhörern) hin, um unter audiophilen Gesichtspunkten eine ganze CD abzuhören. Aber meistens wird man doch per Zufallswiedergabe die besten Stücke aus seiner Sammlung abspielen – und die sind halt von unterschiedlichen Datenträgern gerippt.

Es würde mich freuen, wenn Ihr diese Anregung für zukünftige Tests aufnehmen ggf. die Informationen für bisherige Tests nachliefern könntet. Vielleicht macht es ja auch Sinn, einmal einen gesamten Bericht/ Test zu diesem Thema zu verfassen.

Vielen Dank und viel Erfolg weiterhin
Gerhard Glaser

Hallo Herr Glaser,

vielen Dank für Ihre Anregung, da treffen Sie wirklich einen Punkt. Offensichtlich sind wir bei unseren Tests so sehr im „audiophilen Modus“ unterwegs, dass solcherlei Bequemlichkeits-Features glatt aus unserem Fokus geraten sind. Da können wir in Zukunft mehr drauf achten.

Beste Grüße
Ralph Werner


20. Juli 2017 / Rainer Opl

1000 Stunden, das sind rund um die Uhr mindestens 6 Wochen Einspielzeit (bezieht sich auf Test Bryston 7B³, die Red.) sind niemandem zumutbar, Im Prinzip handelt es sich um ein Halbfertigprodukt. Vermutlich nimmt sich bei dem Preis aus der relevanten Zielgruppe auch kaum jemand die Zeit dafür. Der Hersteller sollte jedenfalls überlegen, warum das so ist oder handelt es sich um einen Blindflug? Stellen sie sich vor, es handelt sich um einen € 100.000,– PKW, der 50.000 km Einfahrzeit braucht – heute undenkbar.

 Rainer Opl 

Hallo Herr Opl,

ja, Sie haben Recht, die Bryston 7B³ strapazieren schon recht ordentlich des geneigten Hörers Geduld, aber was lange währt, wird am Ende dafür schon ziemlich überragend gut.

Zumal man sich an solchen Amps dann ja auch im Grunde jahrzehntelang erfreuen sollte. Die zeitlichen Relationen befinden sich also durchaus noch in einem tragbaren Verhältnis.

Als kritischer empfinde ich, dass man weder auf der Herstellerpage noch im Manual Hinweise dazu erhält und man sicherlich viele Kunden - bei mir kamen zwischenzeitlich ebenfalls dicke Fragezeichen auf - unnötigen Zweifeln und Sorgen aussetzt.

Beste Grüße
Jörg Dames


13. Juli 2017 / Frank Schiller

Lieber Benjamin Baum,

herzlichen Dank für diesen packenden Test des Beyerdynamic „Amiron“. Wenn ich all Ihre Testerfahrungen auf meine Person übertrage, könnte das der ultimative Kopfhörer für mich werden. Einzig Ihre Anmerkung zur Kompatibilität mit Verstärkern/Kopfhörerverstärkern irritiert mich etwas.

Ich zitiere: „Wer bereit ist, den Amiron mit hochwertiger vorgeschalteter Elektronik zu beglücken …“

Gilt denn, Ihrer Erfahrung nach, ein „guter“ SACD/CD-Spieler, wie z. B. der Marantz SA8005, bereits als „hochwertig vorgeschaltete Elektronik“? Ich besitze dieses Gerät und beabsichtige, den Amiron direkt an den (regelbaren!) Kopfhörerausgang des SA8005 anzuschließen. Dem Vernehmen nach soll dieser ja qualitativ deutlich über dem Standard für eingebaute Kopfhörerverstärker in CD-Playern liegen (Stichwort HDAM SA2 – Puffer, Stromgegenkoppelung).

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Einschätzung und freue mich auf Ihre Antwort!

Mit den besten Grüßen aus Ravensburg,
Frank Schiller

Liebe Herr Schiller,

da ich die Kopfhörereinheit Ihres Marantz-Players nicht kenne, würde sich eine Einschätzung lediglich auf die Erfahrung berufen, dass integrierte Kopfhörerverstärker – selbst wenn sie weit über dem Durchschnitt liegen – nur sehr selten mit externen Kopfhörerverstärkern mit separatem Gehäuse, separater Stromversorgung, separatem Aufstellungsort abseits von Störeinflüssen etc. konkurrieren können.

Die einzige Empfehlung, die ich guten Gewissens aussprechen kann, lautet wie so häufig: probieren. Ich würde vermuten, dass der Amiron an einem Kopfhörerverstärker ab circa 350 Euro á la Lehmann Rhinelander, Heed Canamp oder Beyerdynamic A20 dem Integrierten dermaßen die Rücklichter zeigt, dass Sie die zusätzliche Investition nicht bereuen.

Lassen Sie mich gerne wissen, ob ich recht behalten oder dem Marantz Unrecht getan habe!

Gespannte Grüße
Benjamin Baum


12. Juli 2017 / Karl-Heinz Bornhoefft

Sehr geehrter Herr Schwertfeger,

ich verstehe ihre Kritik an den Lautsprecherklemmen vom EC Living Rena SA-1, aber als Fachjournalist sollten sie wissen, dass es Adapter gibt, um Kabelschuhe oder Bananenstecker zu benutzen. Erhältlich sind solche Teile z. B. bei www.dienadel.de.

Mit freundlichen Grüßen
Bornhoefft

Hallo Herr Bornhoefft,

ja logisch gibt‘s die – aber zur Vermeidung von zusätzlichen Kosten und Übergangswiderständen kann man bei so einem Gerät wie dem Rena SA-1 dann gleich besser auf Kabel mit bloßer (oder besser: verzinnter) Litze am Ende zurückgreifen. Hat man schon ein konfektioniertes Kabel, ist so ein Adapter natürlich eine Möglichkeit.

Beste Grüße
Ralph Werner


30. Juni 2017 / Peter Jacobs

Hallo liebe Redakteure,

vielen Dank für ein wirklich gut gemachtes fairaudio – und das nun beachtliche Zeit. Mit großem Interesse habe ich Ihre Ausführungen zur B&W 805 D3 gelesen. Begonnen haben Sie erwartungsgemäß. Mir ist auch klar, dass sie bei 6000 Euro zu einem halbwegs positiven Ergebnis kommen müssen. Aber warum nicht mal Mut zur Klarheit. Wieder zu aufdringlich die Höhen, deswegen nach außen drehen, die 805, wieder kein ansprechender körperhafter Mittenbereich und zuletzt der Hinweis, mit entsprechender Elektronik manchen Mängel ausgleichen zu können? Na Hurra – mit ansprechender passender Elektronik wieder 5 stellig und die Notwendigkeit zu tüfteln? Also bei allem Respekt, die können es einfach nicht und werden es auch nie hinbekommen. Schade, dass man das nicht auch mal kritisch finalisieren kann. Glücklicherweise gibt es ja in dem Segment jede Menge erstklassiger Alternativen, die ebenso verarbeitet sind und – man stelle sich vor – auch noch traumhaft klingen. Bitte schreibt es einfach nicht auf, wenn es nichts zu schreiben gibt. Das machen nämlich schon andere Magazine.

Würde mich freuen – herzlichst Ihr Peter Jacobs

Lieber Herr Jacobs,

zunächst vielen Dank für das Lob, das uns alle bei fairaudio sehr freut. Die Kritik an B&W empfinde ich dann doch als etwas harsch. Es gibt bei fairaudio einen klaren Grundsatz: Was wir aus qualitativen oder audiophilen Gründen nicht für testwürdig erachten, schicken wir zurück. Die 805 hingegen hat mir jedoch tatsächlich sehr gut gefallen und wir gehören nicht zu den - online wie offline - Magazinen, die Gefälligkeitsrezensionen schreiben. Ich kenne tatsächlich wenig Lautsprecher, die einen dermaßen transparenten und detailreichen, aber eben nicht aufdringlichen Hochton liefern - und dabei gleichzeitig bei der vergleichsweise geringen Baugröße einen so schön substanziellen und durchaus körperlich-sinnlichen Bass.

Insofern kann ich meine Rezension hier voll und ganz vertreten.

Herzliche Grüße, JR


28. Juni 2017 / Nikolaus Coquillat

Hallo Benjamin Baum,

danke für den kurzweiligen Testbericht der Nubert A-600-Boxen. Ich möchte aber noch eine weitere Frage zu dem Test an Sie stellen und bitte um Auskunft: Haben Sie beim Test die original beigepackten Stromkabel benutzt, oder die Boxen sofort mit den Tellurium Ultra Blue – Kabeln „aufgebessert“ … ?  Konnten Sie Unterschiede wahrnehmen?

Danke für Ihre Rückmeldung im Voraus
Nikolaus Coquillat

Guten Tag, Herr Coquillat,

die Ultra Blues konnten in diesem Fall nicht eingesetzt werden, da sie nicht über den passenden Anschluss-Stecker verfügen. Allerdings ist das Ultra Blue ohnehin eher für Quellgeräte denn für Aktivboxen ausgelegt. Darüber hinaus würden sich, wenn zwei Stromkabel mehr kosten als einer der angeschlossenen Lautsprecher, dann doch Zweifel an der Verteilungseffizienz des Budgets regen.

Für die Nubert A-600 würde ich jedenfalls nach Netzkabeln mit größerem Querschnitt und kleinerem Preisschild suchen. Unter 200 Euro bieten je nach Geschmack nach meiner Erfahrung Anbieten wie Isotek, WSS oder Audioquest bereits vernünftigere Upgrades. Wenn es, gerade mit Blick auf die Tieftonfülle der A-600, etwas klangschlanker sein darf, wäre ein Nordost Purple Flare womöglich ein gutes Match. Auch das „kleine“ Furutech, das wir jüngst im Test hatten, könnte zur A-600 passen.

Viel Freude beim Ausprobieren wünscht ggf.
Benjamin Baum


27. Juni 2017 / Markus Fleischer

Guten Tag,

ich las gerade die Frage von Herrn Rohrwick zu den Antispikes. Ich hatte diese an meinen Ex-B&W 803D2. Bei mir hatten diese erst nach dem Tausch der Gewindebolzen gegen Stahlbolzen aus dem Baumarkt den entscheidenden Klanggewinn. Möglicherweise spielen zu viele Faktoren eine Rolle u.a. die LS selbst und der Boden. Ich finde, die 2 Euro in etwa sind zum selbst ausprobieren nur zu empfehlen.

Gruß
Markus Fleischer

Hallo Herr Fleischer,

nach meinen Experimenten gehört gerade die Flexibilität der Kunststoffmadengewinde zu den "Grundfesten" des Audioplankonzepts. Aber Sie haben natürlich absolut Recht, wenn Sie schreiben "Möglicherweise spielen zu viele Faktoren eine Rolle u.a. die LS selbst und der Boden" Ich finde, die 2 Euro in etwa sind zum selbst ausprobieren nur zu empfehlen". Zumal meine Versuche mit den Audioplan Antispikes zwar mit verschiedenen Lautsprechern, aber stets mit dem gleichen Boden (recht weiche Dielen) erfolgten.

Also vielen Dank fürs aufmerksame Lesen und Ihren "Erfahrungsbericht"!

Beste Grüße
Jörg Dames


22. Juni 2017 / Martin Rohrwick

Guten Tag!

Ich lese seit Jahren ganz interessiert Ihre Berichte über Lautsprecher und dabei ist mir aufgefallen, dass sehr häufig die Audioplan Antispike zum Einsatz kommen. Ich habe mir daraufhin ebenfalls Antispike für meine ELAC FS 267 bestellt. Übrigens: mit Entscheidend für den Kauf dieser Lautsprecher, war Ihr Testbericht. Gepaart ist die ELAC mit einem AVM A30. Und davor der Auralic Aries Mini. Nun stelle ich mit den Antispike fest, dass der Klang im Bass etwas dünner erscheint, dafür aber mehr Kontur bietet. Leider finde ich aber auch, dass die Antispike den Mittelton etwas in den Hintergrund rücken lassen. Man hört zwar insgesamt mehr Details, aber besonders da fehlt mir etwas „Senf“.

Haben Sie Erfahrung gemacht, wie sich die Antispike verhalten, wenn man statt den Plastikschrauben Metallschrauben verwendet? Ich wäre über ein kleinen Tipp sehr dankbar und erfreut.

Viele Grüße
Martin Rohrwick

Hallo Herr Rohrwick,

ja, ich selbst nutze die Audioplan Antispikes tatsächlich standardmäßig unter Lautsprechern - und mache klanglich regelmäßig gute Erfahrungen. Bodenschonend sind sie zudem. Nach Ihrer Beschreibung vermute ich fast, dass Sie die Antispike-Füße (zu) fest angezogen haben. Der Klang verliert dann etwas an Verve. Optimal ist es, das Fußteil des Antispikes etwas auf Abstand zum Lautsprecherboden zu lassen bzw. den unmittelbaren Kontakt zum Lautsprecher allein der Madenschraube zu überlassen. Von Metallschrauben würde ich eher abraten.

Beste Grüße
Jörg Dames


13. Juni 2017 / Martin Klaiss

Sehr geehrter Herr Werner,

ich bin glücklicher Besitzer eines Moon CD 3.3, den Sie im Jahr 2010 getestet haben. Ich bin mit ihm sehr zufrieden, aber ich stelle mir momentan die Frage, ob ein hochwertiger DAC in der Preisklasse bis maximal 1.300 Euro klanglich etwas bringen könnte. Ich hatte neben dem Moon schon mal einen ifi DSD micro, den ich am PC als DAC hatte, und da war der Moon eindeutig der bessere. Beim Moon ist der einzige Nachteil, dass es etwas kompliziert ist, ihn als DAC am PC/Laptop zu benutzen, aber klanglich ein Traum – wobei bei Moon aufzusteigen mir einfach zu kostspielig ist.

MfG
Martin Klaiss

Hallo Herr Klaiss,

danke für Ihre E-Mail! Da Sie mit Ihrem Moon CD 3.3 zufrieden sind, würde ich Ihnen eher zu einem USB-zu-S/PDIF-Formatwandler raten, falls Sie einen solchen nicht schon verwenden. Denn damit lässt sich ein PC bzw. Notebook doch recht bequem integrieren - und es kostet nicht die Welt. Ein dedizierter DAC, der preislich ungefähr bei der Hälfte Ihres CD-Players liegt, kann, muss aber auch nicht wirklich besser klingen als Ihr Gerät.  

Übrigens: Wenn Sie sich einen Überblick über die von uns getesteten D/A-Wandler verschaffen wollen, können Sie sich diese in unserem Testarchiv bequem in der Preisklasse Ihrer Wahl anzeigen lassen.

Viele Grüße
Ralph Werner


12. Juni 2017 / Markus Kraus

Die Firma Nubert hat sich der Hörbarkeit von Kabelunterschieden in ihrer „Technik satt-Broschüre“ (ab Seite 18) auch mal angenommen.  Jedenfalls ist es schwer vorstellbar, dass ein sachkundiger seriöser Tester ein Netzkabel heraus hören kann.

Markus Kraus

Hallo Herr Kraus,

ja, man kann die These vertreten, dass nicht sein kann, was (theoretisch) nicht sein darf. Man kann aber auch einfach mal selbst ausprobieren - und sich zum Beispiel darüber wundern, wie unterschiedlich Netzkabel selbst von ein und dem gleichen Hersteller klingen. So ging es jedenfalls mir, als ich die vom Kollegen Michael Bruss getesteten Furutech-Netzkabel auch mal an eine meine Kette schnürte und seine Testaussagen im Grunde nur bestätigen kann, wenngleich mir persönlich insbesondere das "kleinere" Furutech FP-S022N zusagte.

Viele Grüße
Jörg Dames


06. Juni 2017 / Harald Schlütz

Hallo!

Zum Test des NuVista 600 nur eine kurze Frage. Stand das Gerät dem Tester wirklich zur Verfügung? Der explizierte Hinweis auf die große Gerätetiefe von 510mm lässt doch Zweifel bei mir aufkommen, da MF auf der Webseite und auch in der Reichmann (Vertrieb) Produktbeschreibung 395 mm inclusive der Anschlüsse angegeben werden!

Die klangliche Beurteilung ist ebenfalls zu 100 % konträr zu dem auf der Vertriebswebseite angebotenen Rezension!

Klangliche Beurteilungen können selbstverständlich differieren, technische Angaben nicht!

Mit freundlichen Grüßen
Harald Schlütz

Hallo Herr Schlütz,

der Nu-Vista 600 ist tatsächlich 510 mm tief - diese Angabe steht auf der Website von Musical Fidelity und ich hatte keinen Grund, daran zu zweifeln: Mein Rack ist einen knappen halben Meter tief, und dieser Amp ragte vorne und hinten etwas drüber hinaus - fand ich erwähnenswert. Der CD-Player soll 395 mm tief sein, das scheint anderenorts durcheinandergegangen zu sein.

Was nun die klangliche Einschätzung angeht: Tja, das kommt schon mal vor, dass wir etwas konträr zu anderen Rezensionen liegen. Was sollen wir da machen? Wir können nur die mit der jeweiligen Komponente gesammelten Erfahrungen nach bestem Wissen und Gewissen weitergeben. Wenn Sie die Gelegenheit haben: Hören Sie sich den Verstärker am besten selbst einmal an und vergleichen ihn mit anderen - so kommen Sie zu einer eigenen Einschätzung. Auch über das, was Sie bei uns gelesen haben.

Viele Grüße
Ralph Werner


02. Juni 2017 / Mathias Behrends

Man liest ja hin und wieder positiv veränderte Hörerfahrungen durch das Ausphasen. Ich habe mir zwei Geräte zugelegt. Kemp Phasenprüfer und MfE Phasendetektor. Beide Geräte liefern unterschiedliche Ergebnisse der Phase an den angeschlossenen Geräten. Gemessen wird an einer SUPRA-Netzleiste. Ich habe bei einer Leiste die Kindersicherung entfernt, um selber die Phase zu bestimmen. Das Kemp Gerät ist hier korrekt. Die Phase der Leiste wird erkannt.

Ich messe nun die Werte für den CD Player. (alle Verbindungen gekappt) Ausgerüstet ist dieser mit einem SUPRA Kabel. Schuko Stecker auf Kaltgeräte Buchse. Mit Kemp wird eine klare Differenz ermittelt. Der kleinere Wert soll ja der optimale sein.

Wenn ich mit MFE messe wird das phasenrichtige Einstecken des Schukosteckers genau anders herum empfohlen.

Lustlos weiter an der Anlage herumzubasteln die Messung mal am Kühlschrank gemacht.(von MFE wird auch hier das Ausphasen empfohlen.) Gleiches Ergebnis. Je nach Gerät ist das optimale ein stöpseln des Schukosteckers anders.

Das verunsichert natürlich. Haben sie mal den Test mit unterschiedlichen Phasendetektoren gemacht?

Hallo Herr Behrends,

der Nachteil solcher Phasendetektoren ist, dass sie etwa bei Geräten mit Standbyfunktion in der Regel nicht funktionieren. Warum Sie mit den von Ihnen genannten Geräten genau diametral entgegengesetzte Ergebnisse erhalten, lässt sich für mich ohne weitere Informationen aber nicht erklären.

Zumal ich selbst solche Detektoren nicht nutze, sondern ganz einfach zu einen Phasenprüfer („Stromschraubenzieher“) und einem (preisgünstigen) Voltmeter greife. Lediglich zur Anschauung – da wir wir aus Sicherheitsgründen davon abraten müssen:

Die Schutzleiterkontakte einer Steckdose mit Klebeband abkleben/komplett isolieren, betreffendes Gerät (das dabei nicht mit anderen Geräten über z.B. Cinch, XLR verbunden sein darf) dort mit dem Netzkabel anschließen und komplett einschalten. Mit einem Voltmeter Spannung zwischen z.B. dem äußeren Ring einer Cinchbuchse (Masse) und dem Schutzleiterkontakt einer freien Steckdose messen. Gerät ausschalten, Stecker aus abgeklebter Steckdose ziehen und 180° gedreht wieder einstecken, Gerät erneut einschalten. Abermals messen. Die Position mit der geringeren Spannung sollte die zu bevorzugende sein. Klebeband/Isolation unbedingt wieder sofort entfernen.

Beste Grüße
Jörg Dames