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Leserbriefe

09. April 2021 / W. Zwiener

Sehr geehrter Herr Mertens,

meine gesamte Musik ist CD-Material 44,1/16. Meine Frage lautet, wie gut hört sich das auf dem Player DAP Cayin N3 Pro an. Wird das bei allen DAPs in bestmöglicher Weise gewandelt?

Mit freundlichen Grüßen
W. Zwiener

Hallo Herr Zwiener,

mit guten Kopfhöreren hört man über den Cayin N3 Pro, dass CD-Qualität Grenzen hat. Gerade hier empfinde ich die Röhren als Bereicherung. Die bringen ein wenig mehr Farbe in fade Aufnahmen. Und bei guten Aufnahmen oder wenn man doch mal HiRes-Daten hat, kann man auf den sehr neutralen und hochwertigen Solid-State-Amp umschalten. Die meisten besseren DAPs haben hochwertige Wandler-Chips, die Unterschiede liegen meist in den Verstärkern, bei der Ausstattung und Bedienung.

Viele Grüße
Martin Mertens


09. April 2021 / Thomas Gärtner

Lieber Herr Bayer,

schon seit einiger Zeit schleiche um das Thema Plattengewicht bzw. -klemme herum.

Was mich bislang davon abhielt, dies auf meinem Rega P8 zu versuchen, ist schlicht die Befürchtung, dass dieses zusätzliche Gewicht schlecht für das Tellerlager sein könnte und sich somit in einem erhöhten Verschleiß niederschlägt.

Dabei wäre diese Klemme angesichts oft verwellter Scheiben sicherlich eine gute Wahl. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Beste Grüße
Thomas Gärtner

Hallo Herr Gärtner,

danke für Ihre Nachricht. Es gibt sicher noch leichtere Klemmen, die überhaupt keine Belastung für das Lager darstellen. Die Michell Techno Clamp fiele mir da spontan ein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der bFly Octopus einen erhöhten Verschleiß erzeugen könnte. Dafür wiegt er einfach zu wenig. Da müssen Sie wirklich keine Sorge haben.

Beste Grüße
Christian Bayer


08. April 2021 / N. Reis

Lieber Herr Werner,

vielen Dank für einen sehr klar formulierten und technisch fundierten Bericht [zum Innuos PhoenixNET; Anm.d.Red.].

Wir sind allerdings m. E. mit der Entwicklung von zahllosen individuell getakteten Einzelgeräten in Serienschaltung auf dem Holzweg. Eine logischere Vorgehensweise wäre ein vollständiges Überdenken der Verbindung vom Netzanschluss zum DAC, also der gesamten digitalen Kette. Würde man diese über eine Masterclock gesteuerte Ethernet- oder vielleicht noch besser – optische Verbindung darstellen, so ließe sich die RFI/EMI-Einstreuung sowie Ground Loops weitestgehend vermeiden und es gäbe auch keine Notwendigkeit für im Extremfall 4 separate OCXO-Clocks (PhoenixNet, Server, PhoenixUSB, DAC) mit zugehörigen Netzteilen. Nix für ungut, aber die Frage nach dem rechten Verhältnis von Aufwand und Ertrag stellt sich da schon …

Beste Grüße
N. Reis

Hallo Herr Reis,

die Idee hat natürlich etwas für sich, im Studio synchronisiert man unterschiedliche Digital-Komponenten ja auch oft. Ob der Aufwand damit sinkt – eine Masterclock muss her, entsprechende Verkabelung, ein geeigneter Router, Streamer/Server, DAC – sei aber mal dahingestellt.

Viele Grüße
Ralph Werner


07. April 2021 / R. Stein

Hallo Herr Baum,

Ihre Testberichte bzw. Eindrücke finde ich immer am beeindruckendsten. Ich hätte eine kurze Frage zwecks Benutzung des Kondo Ls-Kabels in Ihrer Anlage. Sie besaßen ja früher die Tellurium Kabel Ultra Black LS in Ihrer Anlage und wechselten dann auf das Kondo. Würden Sie das Kondo auf jedenfalls selbst an Transistorelektronik gegenüber dem Tellurium vorziehen, oder gefällt es Ihnen am besten in Synergie mit Röhrenelektronik. Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen dankbar.

Viele Grüße
R. Stein

Hallo Herr Stein,

Ihre Frage so pauschal zu beantworten, wie sie gestellt wurde, ist leider nicht möglich. Ob ein Kondo Operia SPc gegenüber dem Tellurium Ultra Black einen klanglichen Fortschritt bedeutet, hängt nämlich stark von Ihrer Kette und Ihrem Geschmack ab.

Sofern Sie einen Schritt zu gesteigerter tonaler Homogenität, räumlicher Ordnung, einem geschmeidigeren musikalischen Fluss und authentischeren Klangfarben machen möchten, stellt das Kondo ein ein Upgrade dar – und zwar an Röhren- und Transistorketten gleichermaßen. (Synergien ergeben sich eher mit weiteren Kondo-Kabeln als mit bestimmten Komponenten.) Gegenüber dem Ultra Black sollten Sie sich aber im Klaren sein, dass Sie hierfür ein wenig an Ultra-Black-typischer grobdynamischer „Sportlichkeit“ sowie an Tiefgang und Basskontrolle einbüßen. Bei Vorführungen im Freundeskreis werden Sie mit dem Ultra Black mehr Kinnladen ausrenken.

Sofern Sie aber vielleicht eher Klassik und Jazz als Elektro und HipHop hören, den erwähnten Trade off für lohnend erachten und überdies mit dem finanziellen Risiko leben können, dass ein erstes Kondo-Kabel äußerst selten auch das letzte zu sein pflegt, würde ich sagen: zumindest mal beim Händler Ihres Vertrauens leihen und - mindestens eine Woche lange! – ausprobieren.

Beste Grüße
Benjamin Baum



31. März 2021 / Hans-Ingo Trompeter

Folgende Überlegung: Ich habe einen Musikserver von Aurender X100L, der beim Streaming (Qobuz HiRes bei mir) die Dateien Track für Track auf die interne SSD lädt, um sie abzuspielen. Trennt man unterwegs die Ethernetleitung ab, so spielt der gestreamte Track bis zum Ende ungerührt weiter. De facto also kein „Live Streaming“, sondern eine Zwischenspeicherung.

Wie würde sich unter diesen Umständen der PhoenixNET auswirken?

P.S. Ich nutze den PhoenixUSB zur Verbindung zum DAC. Sehr gutes Gerät!

Hans-Ingo Trompeter

Lieber Herr Trompeter,

pointiert formuliert könnte man natürlich sagen, dass ein Netzwerkplayer am besten klingt, wenn er vom Netz genommen wird. So ganz praktisch ist das aber nicht … :-)

Aber mal ernsthaft: Eine gewisse Entkopplung beziehungsweise Schirmung gegenüber dem, was im Netzwerk neben der reinen Audiodatenübertragung noch so los ist und insbesondere gegenüber hochfrequenten Störungen, kann sich bezahlt machen – auch wenn die Daten „schon da sind“. Letztlich hilft hier aber nur der Praxistest, der zeigt, ob und wie groß der Klanggewinn ausfällt.

Viele Grüße
Ralph Werner


31. März 2021 / Christian Herenz

Zum Test des Innuos PhoenixNET

Ich glaube, das Wichtigste ist nicht so sehr die Signalübertragung, das machen hochwertige Router alle ausgezeichnet. Es geht eher um die Abschirmung der hochfrequenten Schwingungen im Netzwerk, sodass diese nicht die analogen Signalwege erreichen. Diese Entkopplung scheint hier konsequent durchgeführt worden zu sein … Gute Kabel müssen jetzt natürlich auch verwendet werden. Aber hier gibt es leider auch viele Produkte, die nur teuer sind und nicht wirklich was bringen.

Christian Herenz

Lieber Herr Herenz,

die Abschirmung gegen Unbill in Form von HF-Noise aus dem Netzwerk ist sicherlich ein wesentlicher Punkt – der auch erklären kann, warum trotz Zwischenpufferung des Signals in der nächsten Stufe ein Effekt zu vernehmen ist. Das mit den „guten Kabeln“ können wir ebenfalls bestätigen: Im Test zeigte sich, dass es sogar mit dem Innuos PhoenixNET im Signalweg einen Unterschied macht, welches LAN-Kabel verwendet wird. Dieser Effekt ist allerdings geringeren als ohne ihn.

Viele Grüße
Ralph Werner


30. März 2021 / P. Künzler

Guten Tag, mir ist es ein Rätsel, wie sich die Qualitäten eines Lautsprechers (Test Ikon Avara Final Edition, die Red.) mit dem verwendeten Musikmaterial nachvollziehbar beurteilen lassen sollen. Ich zumindest kann mit diesem ‚Test‘ absolut nichts anfangen, weil das Musikmaterial für mich größtenteils eine Zumutung ist!

Gruss, P. Künzler

Hallo Herr Künzler,

abgesehen davon, dass über die Wochen, in denen die Ikon Avara Final Edition bei mir zu Gast waren, alle möglichen Alben, und nicht nur die im Test erwähnten, in die Playlist kamen, glaube ich nicht, dass typische "audiophile Plingpling-Musik" besser zum Testen geeignet ist als der eine oder andere sperrige Track. Christian Lillinger ist übrigens eine echte Herausforderung für Audiokomponenten und die Stimmen der Stone-Geschwister sind zumindest auf der mir vorliegenden Albumversion ziemlich hochwertig eingefangen. Aber der persönliche Musikgeschmack sollte hier eh nicht das Hauptthema sein, hören Sie sich die Avara doch bei Interesse mal an, um zu beurteilen, wie valide der Test tatsächlich ist ...

Beste Grüße
Jörg Dames


18. März 2021 / Andreas Kircher

Hallo Herr Reinecke,

dies ist jetzt schon der zweite Test des Preamp14, den ich hier lese und ich freue mich, dass immer wieder Produkte von Abacus bei fairaudio getestet werden. Den Preamp 14 besitze ich (zusammen mit den APC 23-24C und den Unterteilen ABS210) nun seit einigen Jahren und ich habe mir damals die Audiovero-Version mit der Acourate-Raumeinmessfunktion dazu bestellt.

Diese gibt es ja auch jetzt noch für die aktuelle Preamp14-Version und ich frage mich, warum dieses Alleinstellungsmerkmal (aktive Raumeinmessung, individuell anpassbare Filter) in dem Preisbereich keinen Eingang in die Tests bei fairaudio finden. Zugegeben, der Aufbau für die Messung und die Einarbeitung in die Software (Herr Ulrich Brüggemann hilft) sind kein geringer Aufwand, aber das Ergebnis, zumal in einem nur teilweise optimierten Wohnzimmer, ist so dramatisch besser als ohne, dass ich mir ein zukünftiges Audioleben ohne Einmessung des Hörraumes nicht mehr vorstellen kann.

Auch wenn es zum unmittelbaren Testzeitpunkt den Aufwand sprengen mag, so würde ich dies doch mal ‚privat‘ ausprobieren und vielleicht später ein Test-Update nachschieben. Es lohnt sich!

MfG,
Andreas Kircher

Lieber Herr Kircher,

vielen Dank für Ihren kurzen Erfahrungsbericht. Die AcourateCV-Raumkorrektur finden wir ebenfalls interessant - und hatten wir tatsächlich bereits ausführlich vorgestellt. Nämlich im Zusammenhang mit dem Abacus AroioSU.

Schöne Grüße
Jörg Dames


15. März 2021 / Sascha Schubert

Hallo, ich habe ein paar Fragen zu den Buchardt A500, die ich mir bald bestellen werde. Ihr hattet beim Test geschrieben, dass die per XLR-Verbindung nochmal offener, präziser spielen. Kann ich dann also nicht mehr die Raumkalibrierung vornehmen, wenn die Lautsprecher per XLR-Kabel miteinander verbunden sind? Ich höre aktuell über Tidal Connect und den Kef ls 50 w 2 Musik und hoffe, dass bei den Buchardt es dann auch bald möglich ist, über Tidal Connect Musik zu hören.

LG Sascha

Hallo Sascha,

da die Raumkalibrierung vom Audio Hub berechnet wird, ist sie bei einer Verbindung der A500 via XLR leider nicht einsetzbar. Die Presets lassen sich jedoch auch bei analoger Ansteuerung aufspielen und nutzen.

Viele Grüße
Michael


11. März 2021 / Michael Mittau

Hallo Benjamin Baum,

ich habe den Beyerdynamic Amiron Home jetzt auch seit circa 6 Monaten und bin sehr zufrieden. Mein Ohr hat sich schnell an die etwas dunklere Abstimmung gewöhnt. Mir persönlich gefällt die Klangabstimmung sehr – gerade weil ich auch mehrere Stunden ermüdungsfrei die Musik genießen kann. Daher ist für mich auch der Tragekomfort sehr wichtig.

Trotzdem lese ich immer wieder, dass ein passender DAC/KHV doch noch einiges aus einem KH „rauskitzeln“ kann, ohne seine Abstimmung zu verändern (denn ich wähle ja einen KH WEGEN seiner Abstimmung).

Bei den DAC/KHV gibt es ja eine schier unendliche Auswahl. Meine Frage: Wann (bzw. bei welchem Preislimit) ist „Endgame“ für den Amiron Home erreicht? Es kursiert ja die Regel, das ein DAC/KHV höchstens 2/3 des KH-Preises ausmachen sollte.

Aktuell habe ich das kleine Topping-Stack E30/L30 im Einsatz, bin sehr zufrieden. Davor ausprobiert: FiiO K5 Pro, ifi Zen CAN + DAC, FiiO E10 Olympus 2, JDS Labs Atom Stack. Der ifi war anders abgestimmt als die anderen. Muss dann wohl am DAC liegen. Ein guter KHV NUR verstärken, sonst nichts.

Sie haben ja den SPL Phonitor als Empfehlung ausgesprochen. Da der Bericht jetzt knapp 4 Jahre alt ist, hat sich die Technik sicher weiterentwickelt. Macht es Sinn, für den Amiron Home auch folgende DAC/KHV in Betracht zu ziehen, um hörbar mehr „rauszukitzeln“?

  • SPL Phonitor One D
  • Gustard h-16 /-x16 Stack
  • Khadas Tone 2 pro
  • RME ADI-2 DAC FS
  • Topping DX7 Pro
  • SMSL sp200 + m200
  • Questyle CM400i

 

Oder ist beim Topping Stack E30/L30 Endgame für den Amiron?

Was ich höre: Rock, Pop, Ambient (bunt gemischt: Pink Floyd, Genesis, Dire Straits, Eagles, Supertramp, Eric Clapton, Miley Cyrus, Dire Straits, Madonna etc.).

Zuspielung: ALAC via Mac und Audirvana.

Über eine kurze Einschätzung würde ich mich freuen.

Michael Mittau

Hallo Herr Mittau,

ich teile Ihren Eindruck, dass der Amiron mit der Qualität der zuspielenden Elektronik – und sogar noch bis eine Handbreit über den eigenen Anschaffungspreis hinaus – recht ordentlich skaliert.

Ohne jetzt im Einzelnen auf alles einzugehen, was Sie schon probiert haben, würde ich für den Amiron als weitgehend neutraler Hörer mit sanfter/weicher Diktion allerdings bei Ihrem Musikgeschmack nach Elektronik Ausschau halten, die einen etwas zackigeren/griffigeren Vortrag anbietet. Um dem schöngeistigen Amiron dahingehend „Dampf“ zu machen, kämen mir neben dem neuen, „kleinen“ SPL Phonitor One D insbesondere ein Violectric HPA V200 AE (inkl. DAC), der Cayin iHA-6 sowie (dann allerdings mit externem DAC) Abacus’ erstklassige KHV-Premiere Cuffino in den Sinn.

Beste Grüße und ein frohes Probieren!

Benjamin Baum


10. März 2021 / Axel Ulmer

Habe die Heco Direkt jetzt seit 3 Wochen im Gebrauch und habe selten einen Testbericht gelesen, der den Nagel so auf den Kopf trifft. Stimmt, man verliebt sich gleich in das Dickerchen – so wie ich – oder man hört sich die Box an: Spätestens dann ist klar, dass alles was man so über Heco gehört, nachgeplappert oder an Vorurteilen hatte, sofort über Bord geworfen werden muss.

Mit meinen Goldohren und 62 Jahren ist mir kaum ein Lautsprecher dieser Preisklasse untergekommen, bei dem sich höhere Preisschilder so schämen müssen! Das Ding macht süchtig nach Musik, egal, mit was Du es fütterst. Großes Kompliment für den authentischen Bericht und vor allem an die Entwickler von Heco … alles richtig gemacht! Bravo, Bravissimo …

Axel Ulmer


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