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Leserbriefe

20. Juni 2019 / Kirk Engel

Ich habe den 6000A (siehe Test Audiolab 6000A, Anm.d.Red.) auch ausgiebig getestet, mit hervorragendem Ergebnis.

Mein Fazit fällt jedoch etwas anders aus. Für mich ist die Endstufe das Highlight des Gerätes, natürlich und transparent. Wandler und Vorstufe sind richtig gut, aber nicht mehr. Ich bin recht empfindlich für verfälschte erste Transienten von natürlichen Tönen. Mir gefielen bisher nur Verstärker von Nelson Pass oder Menno van der Veen.

Ich habe in den letzten zwei Jahren 42 Verstärker getestet, neben dem Audionet Watt ist die Audiolab 6000A Endstufe ist die erste, die mich wirklich anspricht und berührt. Eine zum direkten Vergleich herangezogene Audiolab 8300XP Endstufe und auch die 8300 Monoblöcke sind dagegen nicht mein Ding.

Kirk Engel


19. Juni 2019 / Friedhelm Spanka

Hallo,

ich habe eine Frage zu den Wirkungen der Harmonix-Scheiben  (Hamonix RFA-7800die Red.). Ich selber nutze einen Abacus-Streamer mit Raumkorrektur (vgl. Test Abacus AroioSU mit AcourateCV-Raumkorrektur, die Red.). Dadurch schaffe ich es im besonderen, aber nicht nur, den Bass straffer und knackiger klingen zu lassen. (Nebenbei bemerkt: Ich bin technisch/digital völlig unbedarft und bin jedesmal vom Telefonservice der Abacus-Leute begeistert !). Das Gerät inklusive Raumeinmessung und Mikrofon kostet fast nur die hälfte eines Harmonix-Sets. Kann man die Wirkung der beiden vergleichen? Würden die Harmonix noch was obendrauf setzen?

Den Streamer oder andere Geräte z.B. von Abacus kann man testen, geht das bei den Harmonix auch?  Katze im Sack für 1500 Euro ist ansonsten eine Nummer.

Würde mich über eine  Rückmeldung freuen und hoffe, dass ihr weiter so schöne Berichte schreibt auf meiner Lieblingsseite.

Viele Grüße
Friedhelm

Lieber Herr Spanka,

vielen Dank für Ihre Zuschrift! Klar ist: je unzulänglicher die Ausgangssituation ist, desto stärker können raumakustische Maßnahmen wirken. Und umgekehrt. Die Katze im Sack würde ich so oder so auch nicht kaufen. Das unverbindliche Ausleihen/Antesten der Harmonix RFA-7800 vereinbaren Sie mit Ihrem Fachhändler, die Harmonix-Händlerliste finden Sie hier: www.daluso.com/sales.  Über den entsprechenden Händler können Sie dann auch Fotos Ihres Hörraums an den Europavertrieb Daluso senden, der die Stellen in Ihrem Raum benennt, an denen Sie es mit den RFA-7800 versuchen sollten.

Schöne Grüße
Jörg Dames


14. Juni 2019 / Daniel Christen

Hallo liebes Team von fairaudio,
mit großem Interesse lese ich Eure tollen Testberichte und freue mich immer, wenn es etwas Neues gibt. Derzeit setze ich mich recht intensiv mit der Anschaffung neuer Standlautsprecher auseinander und habe auch schon eine Tendenz – es sollen wieder Nuberts werden. Nun muss ich mich zwischen der 60er-Kompaktbox (siehe Test Nubert nuVero 60, die Red.) und der großen Schwester Nubert nuVero 110 entscheiden. Dabei ist mir aufgefallen, dass Ihr ja so gut wie jede Box der Schwaben auseinandergenommen habt, nur nicht die 110er. Hat das einen bestimmten Grund? Oder ist da vielleicht sogar gerade etwas in Arbeit?
Ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören, macht unbedingt weiter so!
Mit den besten Grüßen
Daniel Christen

 

Lieber Herr Christen,

ja, stimmt, Nubert ist ein recht emsiger Hersteller mit vielen relevanten Produkten - entsprechend hatten wir schon so einige Lautsprecher im Test. Dass unter anderem die Nubert nuVero 110 nicht dabei ist, hat aber keinen besonderen Grund, die nuVero 60 und 140 liegen weiter auseinander und schienen uns deshalb einen interessanteren Kontrast zu bieten. Viel Spaß auf jeden Fall bei der Lautsprecherwahl - und vor allen Dingen beim Hören!

Schöne Grüße
Jörg Dames


13. Juni 2019 / Christian Binsner

Liebes fairaudio-team,

ich lese mit großem Vergnügen Ihre Testberichte und schaue täglich gespannt bei Ihnen vorbei, um zu erfahren, was „demnächst im Test“ läuft!

Ich hatte heute ein besonderes Musikerlebnis und ich bin noch so begeistert, was ich da hörte, dass ich Ihnen sogleich ein „Bitte in die Testagenda aufnehmen!“ zurufen möchte! Voila:

Ich bin seit einigen Jahren im Besitz der 8351 von Genelec. Für sich genommen, sind das tolle Lautsprecher und für den aufgerufenen Preis erhält man eine Menge Gegenwert! Das wurde mir erneut nach dem letzten Besuch auf der High End in München bewusst, wo ich zahlreiche Lautsprecher-Verstärker-Kombinationen gehört habe! Zum Teil in schwindeligen Preisgefilden. Mein besonderes Interesse gilt Aktivlautsprechern mit DSP-Regelung und der Möglichkeit zur Raumeinmessung.

Leider war ein Anbieter, dessen Konzept aus Bändchenhochtöner und Aktivweiche in der Form am HiFi-Markt wohl einzigartig ist (kennen Sie vergleichbares?), nicht vertreten. Ergo machte ich einen Termin zur Hörprobe und nahm alle meine lieb gewonnenen Musiktitel mit nach Engelskirchen zu Herrn Jörg Bohne. Mein Interesse galt der BB-10L und am Ende muss ich sagen, dass ich nun den Lautsprecher gefunden habe, der im Bereich meiner finanziellen Träume liegt!

Ich mag Ihre Neugier aus der Sicht eines „Hobbymusikers und HiFi-Enthusiasten“ vielleicht damit wecken: Ihr Kollege, Herr Werner, sprach in seiner letzten Rezension (ausgerechnet über eine Genelec) von „grobdynamischen Feuer“ und der Persona 3F (die ich in München, leider nur oberflächlich, hörte und sehr angetan war) attestierte er ein Detailreichtum, welcher in ihrer Klasse „die absolute Ausnahme darstellt“. Ab heute würde ich augenzwinkernd fragen: „Weshalb sich für eine Ausnahme entscheiden, wenn ich beides zusammen bekomme?“ Testen Sie einfach mal das Gesamtpaket mit Verstärker und Mini-DSP zum Paketpreis von 10.000 Euro. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Sie mir in dieser Preisklasse etwas Vergleichbares empfehlen können, was diesem Konzept an Feinzeichnung, räumlicher Akkuratesse und Impulsgenauigkeit gleich kommt!

Herzlichen Dank für die interessanten Testberichte!

Beste Grüße!
Christian Binsner

Hallo Herr Binsner,

vielen Dank für Ihre Zuschrift - und herzlichen Glückwunsch zur Entdeckung Ihres Traumlautsprechers!

Wir können allerdings nicht versprechen, die Wette anzunehmen, denn wir haben noch jede Menge andere Wetten laufen, sprich unsere Testplanung ist ganz schön dicht und zumindest mittelfristig ist Bohne Audio noch nicht mit von der Partie ...

Viele Grüße
Ralph Werner


06. Juni 2019 / Markus Fleischer

Hallo Herr Werner,

Ihr Bericht zum Antipodes entspricht haargenau meiner Erfahrung. Ich finde, besser hätten Sie es nicht beschreiben können. Vielen Dank dafür, weiter so.

Einen Server hatte ich zwar als Ersatz zum Aries Femto nicht im Auge, und ein Wechsel war nur unter der Maßgabe, keine klangliche Verschlechterung zu haben. So testete ich auch Lumin und Innuos (niedrigere Preisklasse). Klanglich konnten beide irgendwie dem Aries Paroli bieten, wobei die vorhandenen Helferlein wie Netzteil Keces P8 soweit möglich und Artistic Fidelity USB mit verwendet wurden und wie beim Aries auch klanglich deutlich was gebracht haben.

Zurück zum Antipodes. Ja, eine Preisliga höher, aber es gab kein Weg zurück. Der Unterschied ist bei mir deutlicher als ich bei dem Mehrpreis erwartet hätte (beim 10-fachen Preis hätte ich es schon erwartet). Und das ohne weitere Helferlein/Gerätschaften. Also etliche Strippen und Geräte weniger. Der Antipodes hängt am Luxman DA-06 mit dem J-CAT Reference USB Kabel. In erster Linie würde ich auch sagen: strafferer Bass, schwärzerer Hintergrund, Vorhang auf, vor allem der Hochton scheint den Haupttönen im Mitteltonbereich viel exakter eingebunden zu werden. Für mich kommen hier deutlich mehr Emotionen/Echtheit rüber.

Dann läuft er seit dem Kauf vor einigen Wochen ohne Hänger. Auch scheint mir das LAN-Kabel deutlich weniger Einfluss zu haben als auf die anderen Streamer. Mir drängt sich auf, dass Antipodes hier eine verdammt hohe Qualität in allen Bereichen hinlegt.

Von der Bedienung kam nur Roon in Frage. Habe kurz auch den HQ-Player getestet und fand Roon selber besser bzw. natürlicher.

Markus Fleischer

Hallo Herr Fleischer,

vielen Dank fürs Teilen Ihrer Erfahrungen, so etwas ist immer spannend. Interessant auch, dass Sie den Luxman-DAC verwenden, der bei uns neben anderen ja auch „Dienst tut“.

Ich teile Ihre Einschätzung: Die Performance des Antipodes hat ihren Preis, aber sie ist halt auch nicht zu leugnen ...

Viele Grüße
Ralph Werner


05. Juni 2019 / Ronald Gneiting

Hallo Herr Hakopians,

sorry, ich fang mal mit einem blöden Kommentar zu den Harmonix-Chips an: muss man die schlucken, um daran zu glauben? Eigentlich sollte man dringlichst beim Testen, insbesondere jeglichen Zubehörs, Autosuggestion ausschließen. Ich befasse mich nun auch schon seit gut 45 Jahren intensiv mit dem schönen Hifi-Hobby und habe auch schon einige Chips (Biophotone, Quantumchips) ausprobiert. Einige sind sogar noch da, andere sind im Müll gelandet, weil’s einfach nur Müll ist.

Allerdings ist bei diesen die Preisgestaltung bei weitem nicht so “offensiv” wie bei Harmonix. Häufig wird dann der Preis damit versucht zu rechtfertigen, dass dann geheimnisvolle Forschungsarbeiten bzw. Forschungsaktivitäten an Unis herhalten müssen. Wenn’s seriös ist, kann man ja jederzeit die Uni inkl. Institut mit angeben und sogar die entsprechenden Ansprechpartner nennen. Aber auch das ist ja natürlich streng geheim (ha, ha, ha). Nun bin ich selbst seit gut 30 Jahren im Forschungsbereich tätig und habe auch entsprechend mit veröffentlicht. Selbstverständlich verrät man dabei nicht immer alle Details, aber zumindest soviel, dass man erkennen kann, ob hier seriös und fundiert geforscht worden ist. Wenn hier schon ein “Schweinepreis” abgerufen wird, dann kann Harmonix bitteschön die Uni und das entsprechende Institut nennen, so dass sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, ob hier seriös und fundiert gearbeitet worden ist.

Ich weiß sehr wohl, dass man mit FE-Akustik-Simulationen, z.B. die Schallausbreitung in Bauteilen, schon recht gut vorausberechnen kann und daraus auch Rückschlüsse auf das Resonanzverhalten verschiedener Materialen ziehen kann, etc.

Ansonsten bin schon lange ein Fan von Fairaudio, so ist’s dann auch nicht.

Gruß und ein schönes Wochenende
Ronald Gneiting

Hallo Herr Gneiting,

in Ihrer Zuschrift beklagen Sie die spärliche Informationspolitik des Hauses Harmonix. Ich denke, dass aus meinem Ausführungen durchaus  hervorgeht, dass  diese Art der Geheimhaltung  auch bei mir keine Begeisterung hervorruft und ich es sehr bedauerlich fände, sich aus diesem Grunde nicht mit solch interessantem Hifi- Zubehör  zur beschäftigen.

Andererseits muss man nicht zwingend alles erklären können.  Ähnliches lässt sich auf anderen Gebieten ja auch beobachten. Denken Sie beispielsweise an homöopathische Medikamente, die trotz aller Vorbehalte insbesondere bei Kindern häufig ähnliche Resultate erzielen wie eine klassische Medikation.

Ihrer Zuschrift entnehme ich, dass einige eigene Versuche mit Hifi-Zubehör durchaus erfolgreich verlaufen sind. Vielleicht haben Sie ja sogar bereits Erfahrung mit  Harmonix-Zubehör gemacht?

Die von Ihnen angesprochene Relation zwischen Materialwert und Preisgestaltung ist auf dem Hifi- und High-End-Terrain - auch aufgrund der mitunter langen Entwicklungszeiten, aber typischerweise eher geringeren Stückzahlen - häufig tatsächlich eine heikle Sache und manchmal nur schwer nachvollziehbar. Aber sollte nicht auch hier  der Grundsatz gelten: „Entscheidend ist auf dem Platz“ ? Wie sich die Harmonix RFA 7800 dort schlagen, ist letztendlich eine der maßgeblichen Intentionen  zur Verfassung meines Berichts gewesen. 

Mit freundlichen Grüßen
 Frank Hakopians


03. Juni 2019 / Peter Bohlscheid

Sehr geehrter Herr Hakopians,

mit diesem “Test” (über Hamonix RFA-7800, die Red.) hat sich fairaudio keinen Gefallen getan. Mehr Werbung geht nicht. So setzt fairaudio seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel… Ich bin seit 50 Jahren HiFi-Fan und lese gerne “Tests”, auch wenn ich mir keine Illusionen mache über die Geschäftsgrundlage solcher Artikel und das nicht alles für bare Münze nehme. Aber man kann es auch übertreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Bohlscheid

Hallo Herr Bohlscheid,

danke für Ihr kritisches Feedback zum Test. Dass solche Produkte und Testberichte polarisieren, ist uns klar. Dass sie zudem für fairaudio nicht durchgängig rufförderlich sind, ebenfalls. Allerdings halten wir es ebensowenig für hilfreich, mit den Erfahrungen unserer Autoren hinterm Berg zu halten: So "schräg" sie im ersten Moment auch anmuten, sind sie für den einen oder anderen expermentierfreudigen Leser am Ende vielleicht doch wertvoll. Und wie bei allen Tests sind unsere Autoren unabhängig bei ihren Einschätzungen, weder gibt es hier besondere Anweisungen „von oben“ noch sind anderweitige monetäre Interessen im Spiel als das übliche Honorar, das unsere Tester für ihre Berichte erhalten.

Zudem sei die Anmerkung erlaubt, dass ich den Ansatz „Es darf nicht sein, was nicht sein kann“ grundsätzlich wenig zielführend finde, gerade im HiFi-Bereich lässt sich doch ganz easy unverbindlich experimentieren. Kritische Erfahrungsberichte bekommen wir aber leider ziemlich selten.

Beste Grüße
Jörg Dames


03. Juni 2019 / Manfred Blaha

Hallo Herr Hakopians,

ich habe Ihre Besprechung der Harmonix RFA 7800 mit Interesse gelesen. Eine Wirkung der Teile kann ich mir durchaus vorstellen. Trotzdem sind m.E. die 1.580 € z.B. in ein miniDSP wesentlich besser investiert. Bei vernünftigem Einsatz ist die Wirkung (die Verbesserung der Wiedergabe) viel stärker. Ich höre mit der German Physiks Unicorn Mk II mit DSP und habe die schlimmsten Frequenzbuckel (bei mir 90 Hz, 120 Hz, 800 – 900 Hz) etwas entschärfen lassen. Die Wirkung war heftig. Da kommt man mit herkömmlichen Mitteln bei weitem nicht hin. Fairaudio lese ich immer wieder gerne …

Freundliche Grüße aus Bayern
Manfred Blaha


29. Mai 2019 / M. Togge

Lieber Herr Bruss,

danke für Ihre sehr informative und anschauliche geschriebene Rezension der Evoke 10 von Dynaudio.

Sie erwähnen die Bedeutung eines ausreichend „kräftigen“ Verstärkers für diese Lautsprecher. Erlauben Sie bitte die Frage eines Laien, der den Evoke 10 kaufen möchte und einen geeigneten Verstärker dazu:

Wären Ihrer Meinung nach der

  • Cambridge Audio TOPAZ SR20
  • Cambridge Audio AZUR 851A
  • Yamaha MusicCast R-N803D

ausreichend stark und geeignet?

Danke und herzliche Grüße
M. Togge

Lieber Herr Togge,

Danke für Ihre Nachricht. Ich kann zwar – mit Ausnahme des Yamaha MusiCast R-N803D – nicht aus eigener Erfahrung sprechen, doch wenn man die Papierdaten der Cambridge-Kandidaten als Fingerzeig nimmt, dann sprechen die doch eher für den Cambridge Azur 851A, der an 4 Ohm mehr als ausreichende 200 Watt leisten soll (die Dynaudio Evoke 10 sind 6-Ohm-Lautsprecher). Der Yamaha MusiCast R-N803D wird mit 160 Watt an 4 Ohm angegeben und spielt in meinem Familienkreis zur vollen Zufriedenheit an den KEF R7, die ein Impedanzminimum bei 3,2 Ohm besitzt – der Yamaha macht da eine gute Figur. Er käme also durchaus in Frage. Am Ende gilt jedoch wie immer: Hören geht über studieren!

Beste Grüße
Michael Bruss


21. Mai 2019 / Uli Endres

Hallo Herr Dames,

als fairaudio-Junkie möchte ich mich auch mal bedanken, ich schätze Eure Tests außerordentlich ! Ich habe eine konkrete Frage anlässlich dieses Test der Nubert nuVero 170, in welchem auch Killing Joke, Gojira und woanders auch Isis erwähnt wurde. Ich höre auch Industrial, PostMetal, Doom und Sludge, also viel Bass und viele Gitarrenschichten übereinander, und das mit möglichst viel Lautstärke !!! Bislang habe ich eine nuvero14 (9 Jahre alt), betrieben an einer Bryston 4b3 …., bin sehr zufrieden ! Aber wir haben ja alle die gleiche Krankheit. Neue Boxen sollen her, möglichst noch besser als die nuVero 14 …

Und jetzt die Frage an Sie, weil Sie viel mehr Boxen hören als ich es je kann … Welche Boxen würden Sie mir denn für die genannte Musik und die Vorliebe für Bass und Lautstärke empfehlen ? Sie können gern mehrere nennen, Preis ist erstmal nicht so entscheidend …, wenn ich am Ende auch möglicherweise zwischen 7000 und 20000 euronen flexibel sein werde.

Uli Endres

Lieber Herr Endres,

danke für Ihre Zuschrift. Erlesener Musikgeschmack, dass Sie da mit den nuVero 14 und Bryston 4B³ (toller Amp) gut aufgehoben sind, kann ich mir vorstellen (-:

Eine pauschale Lautsprecherempfehlung halte ich aber nicht für sinnvoll: Mir selbst ist bei solcher Musik insbesondere Auflösung, luftig-stressfreie Hochtonwiedergabe, Dynamik und - ja - Neutralität wichtig, und allein die "Vorliebe für Bass und Lautstärke"  kann (muss aber auch nicht) schon wieder in eine ganz andere Richtung gehen. Aber: Warum als Nubert-Eigner nicht mal die bereits erwähnte Nubert nuVero 170 antesten? Und da es mir gerade einfällt, ich diese Lautsprecher aber leider nicht unmittelbar gehört habe: Basskompetent und "optimal für Menschen, die auch gerne lauter Musik hören" sind laut Kollege Martin Mertens expressis verbis die Bryston Middle T, der im Übrigen ebenfalls einen Bryston 4B³ besitzt.

Schöne Grüße
Jörg Dames


30. April 2019 / Alberto Avanzini

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ein paar Tagen wieder einen fairaudio-Testbericht von Herrn Schwertfeger gelesen (dieses Mal über das System Dynaudio Music 7) und habe das Bedürfnis, Ihrer Chefredaktion kurz mein Feedback mitzuteilen.

Die Testberichte von Herrn Schwertfeger empfinde ich stets als Bereicherung. Ich schätze in seinen Artikeln die fachlich und technisch umfangreichen Ausführungen gepaart mit einer wundervollen, dabei gleichzeitig kompetenten Ausdrucksweise. Hinzu kommt die gezielte Auswahl der Musikstücke mit denen er testet.

Ganz lieben Dank an Herr Schwertfeger und lieben Dank auch an das Team von fairaudio.

Musikalische Grüße aus dem Allgäu von
Alberto Avanzini


29. April 2019 / H.G. Seidel

Den Test des Abacus Horns habe ich nicht negativ gelesen, sondern durchaus sehr positiv, lassen wir mal das übliche Kabel-Bullshit Bingo beiseite. Aber die These über Aktivlautspecher ist das “Steilste”, was ich seit langem gelesen habe. Bitte mal die ganz großen Geithain ME 800K Aktiv-Monitor mit zwei 15 Zoll Tiefton Systemen und max 126 dB ohne Verzerrungen hören. Nur ein Beispiel. Die Passiv – Kette möchte ich hören, die da heranreicht. Preis 40.000 Euro.

Mit frdl. Grüßen H.G. Seidel

Hallo Herr Seidel,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Die "Steilheit" meiner These richtet sich freilich auch danach, wie man sie denn interpretiert: Dass es hochpreisige Aktivsystem gibt, die ihrem highendigen Anspruch vollends oder sogar mehr als gerecht werden, stelle ich ja nicht in Abrede. Die Abacus Horn ist ja ein gutes Beispiel dafür. Mir ging es um eine gewisse Tendenz bei meinen Erfahrungen, nicht um Schwarz-Weiß-Malerei.

Beste Grüße
Jörg Dames



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