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Leserbriefe

03. Dezember 2020 / J. Neumann

Hallo Herr Baum,

ich danke Ihnen für Ihre präzisen und absolut zutreffenden, klanglichen Beschreibungen, welche mich seinerzeit dazu veranlasst haben, einen Croft Integrated Phono zu kaufen, mit welchem ich seither sehr zufrieden an meinen Odeon Hörnern höre. Sie decken sich nahezu vollständig mit den von mir gemachten Hörerfahrungen dieses kleinen Ausnahmeverstärkers, welcher meiner Meinung nach weit über seiner Preisklasse spielt.

Da ich so langsam den Wunsch nach etwas mehr verspüre und mir der Chef von Odeon sowie einige Händler in der Branche bereits einstimmig und unabhängig voneinander zu einer Röhre von Jadis geraten haben und ich aus Ihrem Artikel entnehme, dass auch Sie einen Jadis zum Vergleich haben, würde es mich sehr interessieren, ob ein solcher Jadis, genauer ein Orchestra Reference, eine deutliche Verbesserung zu meinem Integrated Phono darstellen würde und würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Einschätzung hierzu mitteilen könnten.

Grüße J. Neumann

Guten Tag, Herr Neumann,

auf die Frage, ob Sie mit dem Orchestra Reference eine deutliche Verbesserung erwarten dürfen, gibt es zwei Antworten, die beide auf ihre jeweilige Art korrekt sind.

Lange Antwort: Da wir uns als unabhängiges HiFi-Magazin schwertun, direkte Empfehlungen für einen bestimmten Hersteller oder ein bestimmtes Produkt auszusprechen, und es sich bei Höreindrücken stets um subjektive Wahrnehmungen handelt, die zudem in nicht unerheblichem Maßen von der individuellen Kette abhängen, können wir Sie an dieser Stelle nur dazu ermuntern, sich selbst einmal beim Händler Ihres Vertrauen einen Jadis Orchestra Reference auszuleihen und die beiden Geräte im bekannten Hörumfeld einige Tage lange im direkten Vergleich zu bewerten. Eine Liste der in Frage kommenden Händler finden Sie unter www.audioplan.de/deutschland/ oder Sie rufen einfach beim Vertrieb an: 07246-1751. Kurze Antwort eines Jadis-Fanboys: Ja!
Beste Grüße
Benjamin Baum

01. Dezember 2020 / M. K.

Hallo liebes fairaudio-Team,

den favourite Award der Fairaudio-Redakteure habe ich in der Vergangenheit sehr gerne genutzt, um mich zu orientieren. Ich wollte daher kurz anfragen, zu welchem Datum der Award für dieses Jahr vergeben wird.

Beste Grüße
M. K.

Hallo!

Die Verleihung der fairaudio's favourite Awards beziehungsweise die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt alle Jahre wieder kurz vorm Weihnachtsfest. Das wird selbstverständlich auch in diesem Dezember wieder so ein.

Schöne Grüße Jörg Dames


30. November 2020 / Jürgen

Seit nunmehr einigen Jahren lese ich immer wieder gerne ihre Testberichte, und, ja, es hat mich auch manchmal angeregt, meine eigene Kette immer wieder mal zu verändern und zu verbessern, speziell das Thema Streaming und D/A-Wandlung. Da man leider nicht immer alles selbst ausprobieren kann, interessieren mich jetzt spezielle USB-Produkte zur weiteren Optimierung meiner Streaming-Kette, insbesondere Innuos Reclocker und arfi+usb. Ein Test des Reclockers wäre, gerade im Vergleich mit der artistic fidelity Lösung, sicher interessant (für mich auf jeden Fall).

Vielleicht noch ein weiterer Wunsch für Analogisten. Eine Grundsatzfrage, ob sich ein Testergebnis/Klangergebnis von MC-Tonabnehmern auf alle Tonarme (der entsprechenden Gewichtsklasse), aber auch auf Schallplattenlaufwerke (Direktantrieb, Subchasssis und Masselaufwerken) übertragen lässt. Gerade in diesem analogen Umfeld kann man selbst so gut wie nichts selbst ausprobieren und ist deshalb umso mehr auf unabhängige Fachmeinungen angewiesen.

Einige meiner jetzigen Geräte: Aurender N10, arfi+usb, Chord Dave, Roksan Xerxes20 mit Triplanar und Zyx 4D.

Bleibt gesund
Jürgen

Hallo Jürgen,

vielen Dank fürs Feedback, das freut uns natürlich, dass Dir die fairaudio-Lektüre einige Anregungen zur Verbesserungen Deiner Kette geben konnte.

Den gewünschten Innuos-Reclocker-Test können wir Dir bieten, Du findest ihn hier.

Was Deine Frage zum MC-Tonabnehmer angeht: Ja, klar, die klanglichen Einschätzungen gelten der Tendenz nach auch im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Tonarmen/Laufwerken. Natürlich ist das ein sehr „interdependentes System“, so ein Plattenspieler, und der Tonabnehmer allein macht noch nicht die Musik. Aber das gilt ja auch fürs übergreifende „System“ HiFi-Anlage und daher mehr oder weniger für alle Komponenten und Testberichte.

Viele Grüße
Ralph Werner


30. November 2020 / Thilo Komarek

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Besitzer eines Cambridge Alva TT (hängt an Marantz PM 16), spiele ich mit dem Gedanken, mir noch einen Phonovorverstärker (Lehmann AUDIO BLACK CUBE II) zuzulegen. Macht das überhaupt Sinn, weil der Plattenspieler ja schon einen eingebaut hat, oder geht das technisch nicht und bringt klanglich nichts?

Vielen Dank im Voraus.

MfG Thilo Komarek

Hallo Herr Komarek,

nein, das ergibt keinen Sinn, denn der interne Phonovorverstärker des Alva TT lässt sich offenbar nicht umgehen, das wäre aber die Voraussetzung zum Betrieb an einer externen Phono-Vorstufe.

Viele Grüße
Ralph Werner


27. November 2020 / Michael Eylert

Guten Abend Herr Dames,

vor einigen Monaten hatte ich mich entschlossen, nochmals in einem neuen Verstärker zu investieren. Es sollte nach dem Triode 25 aus dem Hause Unison wieder ein Röhrenverstärker sein. Dieser war mein erster Röhrenverstärker und die Emotionalität, die durch Röhren geweckt wird, hat mich sehr angesprochen.

Also los zum Händler. Als ich diesem meine Vorstellungen von einem Verstärker nahe brachte, verwies er mich auf den Norma Revo IPA-140. Obwohl ich seit einigen Jahren immer mal wieder Berichte im fairaudio lese, war mir Norma Audio völlig unbekannt. Ich durfte das Ausstellungsstück für’s Wochenende mit nach Hause nehmen und nach etwas zögerlichen Beginn entfaltete der Norma Revo voll und ganz seinen Charme, genau wie Sie es in Ihrem Bericht schildern. Wunderbar.

14 Tage später war ich dann schon Besitzer eines nagelneuen Revo-IPA-140. Bei der Abholung, das Teil schon unterm Arm, sprachen wir, also ich mit dem Verkäufer,  über die Einspielzeit des Gerätes. 300 STUNDEN! Bei meinen Hörgewohnheiten wären das mal 5 Monate.

Mittlerweile sind 3 Wochen mit 90 Stunden Spielzeit vergangen und es ist frustrierend. Es scheint so, als wenn hier der Konsument die Qualitätskontrolle von Norma übernimmt. Sicherlich bekommen Sie eingespielte Geräte von den Manufakturen, sonst kämen Sie auch nicht zu diesen Ergebnissen. Mir ist es rätselhaft, wie man bei einem Verstärker auf so eine lange Einspielzeit kommt. Ich hoffe nur, dass dann irgendwann so in sechs Wochen die Sonne aufgeht.

Erfahrungsberichte, sprich Leserbriefe zu Komponenten, die bei fairaudio publiziert werden, sollten meiner Meinung nach direkt über den jeweiligen Testbericht abgerufen werden können. Das wäre auf jeden Fall eine nützliche Zusatzinformation für jeden Interessierten.

Bezüglich des Kollegen, der einen Hintergrundbericht über Norma Audio (Firmenbericht Besuch bei Norma Audio in Cremona, die Red.) verfasst hat und wo auch über Qualitätskontrolle im weiteren Sinne geschrieben wird, hätte meiner Meinung nach die Einspielzeit thematisiert werden können. Aber wahrscheinlich ist der Mitarbeiter auch nicht darauf gekommen, dass hier hunderte von Stunden nötig sind, um irgendwann dann den Normalzustand eines Verstärkers genießen zu können.

Freundliche Grüße aus Essen-Kettwig
Michael Eylert

Hallo Herr Eylert,

so oder so: zunächst erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Ihrem neuen Verstärker! Ich habe den Norma Revo IPA-140 noch gut im Ohr, obwohl der Test ja schon eine Weile zurückliegt, und halte generell sehr, sehr viel von den Amps dieser Marke. Es ist so, wie Sie sagen: Zum Test treffen häufig Geräte ein, die zuvor bei Händlern, anderen Magazinen oder auf Messen spielten. Fällt uns hingegen bei nagelneuen Geräten eine auffallend lange Einspielzeit auf, sollte in der Regel im Test ein Hinweis darauf zu finden sein. Daran, wie neu der Norma-Vollverstärker seinerzeit war, erinnere ich mich nicht, eine besonders lange Einspielzeit war aber nicht zu verbuchen.

300 Stunden Einspielzeit (die mir neu sind)  sollten aber nicht bedeuten, dass es 299 Stunden mies klingt und dann plötzlich der Schalter umgelegt wird, bisweilen gibt's sogar einen erratischen Prozess, bei dem zwischenzeitliche Ups and Downs vorkommen: Bei meinen Bryston 7B3 und Spendor D9 zeigte sich das etwa schon ziemlich extrem. Allerdings konnte man in dieser Zeit schon durchaus Musik genießen und die Zeit gut überbrücken (-:

Hochwertige Hifi-Geräte sind ja zudem Langzeitanschaffungen, die nach hinten raus noch sehr viel Freude bereiten, ein wenig Geduld wird belohnt, und lassen Sie sich in der Zwischenzeit nicht den Musikgenuss verderben, nur weil man klanglich noch nicht bei 100 % ist.

Beste Grüße
Jörg Dames


16. November 2020 / M. Schmidt

Hallo fairaudio-Team,

zunächst ein großes Lob: Mit großem Interesse und viel Spaß verfolge ich das Thema HiFi und nutze dabei Euren tollen Artikel – macht sehr gerne weiter so.

Toll und interessant war auch der gestrige Artikel zu dem neuen Buchardt-Lautsprechern. Eine Frage dazu: Wer ist der Hersteller/Vertrieb der Boxenständer, die auf einigen der Fotos zu sehen sind?

Vielen Dank vorab und viele Grüße,
M. Schmidt

Hallo Herr Schmidt,
vielen Dank für die Blumen! Der Stand ist der SS6 von Solidsteel (60 cm Höhe). Einen offiziellen deutschen Vertrieb gibt es meines Wissens derzeit nicht, wohl aber Händler.
Viele Grüße
Michael Bruss

11. November 2020 / H.G. Seidel

Inklang Ayers Two und Canton 45 Kompaktlautsprecher: Zuerst mal großes Kompliment für die wirklich herausragenden Beschreibungen von Lautsprechern generell. Bedauerlich, dass Hersteller für den Bassbereich mit Angaben wie z.B. 28 Hz (-10 dB) operieren. Warum nicht -3 dB Angaben als Basis, wie im Studiobereich? -10 dB besagt doch nicht mehr hörbar? Was bringen besagte Modelle denn bei -3 dB wirklich? Bass wie ein Standlautsprecher, sorry, aber das ist viel zu pauschal. Der Raum spielt eine wesentliche Rolle, völlig klar. Trotzdem, wenn es also Verbesserungsfähigkeit in den Berichten gäbe, dann ein Einfall, wie man die Bassfähigkeit anschaulicher machen kann, ohne pauschal nebulös zu werden. Mit einer -3 dB-Angabe wäre das schon viel verbessert, ohne hier in Datenfetischismus verfallen zu wollen.

Mit frdl Grüßen
H.G. Seidel

Hallo Herr Seidel,

danke für Ihre Zuschrift und die netten Worte. Ja, 10 dB entsprechen einem Schalldruckfaktor von über 3 bzw. einem Lautheitsfaktor von 2 (doppelte wahrgenommene Lautstärke), 3 dB nur noch den Faktoren 1,4 und 1,2. In der Tat sind das signifikante Unterschiede. Allerdings sind Frequenzgangmessungen gerade im Bassbereich per se mit Vorsicht zu genießen, die langen Wellenlängen erschweren die Messungen, in der Regel werden diese daher separat vom Mittel-/Hochton vorgenommen. Den eigenen bzw. den im Test gewonnenen Höreindruck ersetzen solche häufig nur scheinbar auf dem Papier unbestechlichen Zahlen also so oder so nicht.

Schöne Grüße
Jörg Dames


11. November 2020 / Jürgen Olejok

Endlich mal eine Rezension über einen Lautsprecher (Test Inklang Ayers Two, die Red.), der nicht mit esoterischem Geschwurbel glänzt, sondern auf nachvollziehbar Effekte einzelner Aufnahmen hinweist, die auch ein normaler Hörer an seiner Anlage nachvollziehen kann. Oder auch nicht. Im zweiten Fall wäre es dann eine Überlegung wert, grundsätzlich über eine Neuanschaffung von Lautsprechern nachzudenken.

Zu dem vorgestellten Lautsprecher habe ich eine etwas differenzierte Meinung, weil die Kompressionseffekte bei ca. 1 khz durch die tiefe Ankopplung des Hochtöners doch hörbar sind. Die Ähnlichkeit zu alten Dynaudio-Konzepten mit tief eingekoppeltem Esotar-HT sind frappierend. Es ist halt ein Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Fläche bei dynamischen Lautsprechern.

Wie dem auch sei – der Artikel enthält alle Informationen, die tatsächlich wichtig sind und vermittelt eine gute Vorstellung davon, was man als Gegenwert erhält und ob es zu den eigenen Hörgewohnheiten passt.

Jürgen Olejok


05. November 2020 / Markus Fleischer

Nachtrag zu Wo ist der Flaschenhals?

Hallo Herr Werner,

danke für die Rückmeldung. Inzwischen schrieb mir Luxman, dass der USB-Eingang sehr gut sein soll. Nun die Flaschenhalsauflösung, womit ich gar nicht rechnete:

Ich hatte die Möglichkeit, meine Stromversorgung neu auszurichten. Es hatte sich herausgestellt, dass – obwohl höchstwertige Komponenten – etwas nicht optimal harmonierte und dem Hochton eine Unsauberkeit hinzufügte. Mit der Folge, dass die hohe Auflösung des Antipodes etwas unnatürlicher wirkte als der Sat-Receiver.

Da ich schon länger eine Furutech-NCF-Steckdose habe, probierte ich es nun mit dem DPS 4.1 NCF als Zuleitung zur Leiste. Das harmonierte auch nicht. Ich entschloss mich, das Komplette zu probieren, also mit NCF-Leiste und alle Geräte mit DPS 4.1 NCF Kabel auszustatten: Es klingt fantastisch in allen Belangen und zugleich natürlich. Das aber nun über den Antipodes als Zuspieler. Nun ja, dass der Sat-Receiver nun da nicht mehr mithalten kann, ist gerne zu verschmerzen.

Gruß
Markus Fleischer


03. November 2020 / Mark Feldmann

Hallo Herr Bruss, liebes Fairaudio Team,

vielen Dank für ihre aufschlussreichen Beschreibungen, die ich immer wieder gerne lese. Meine Frage zielt auf den Test der Sehring M801 im Besonderen und auf die generellen Gerätebeschreibungen bei Verstärkern und Lautsprechern. Sie erwähnen des öfteren lobend die Pegelfestigkeit der Sehring und oft ist dies auch das positiv hervorgehobene Kriterium bei anderen Geräten. Mich interessiert, ob der Lautsprecher auch für das leise Hören geeignet ist. Im Bezug auf den Bass im Sehring Bericht geben sie einen Hinweis dazu. Im Hinblick auf den gesamten Höreindruck z.B. im Fazit gibt es hierzu keinen Hinweis. Ich würde mir wünschen, dass dieser Aspekt auch bei anderen Tests stärker Bestandteil der Beschreibung ist. (z.B. welche Verstärker das unterstützen/ geeigneter sind usw.)

Herzliche Grüße
Mark Feldmann

Hallo Herr Feldmann,

danke für Ihre Nachricht. Sie haben vollkommen Recht, in der Praxis ist dieser Aspekt wahrscheinlich meist wichtiger als Pegelorgien. Und bei den Sehring M801 hätte er sogar besondere Erwähnung verdient: Verstärker haben generell leichtes Spiel mit diesen Lautsprechern, und ich kenne wenige andere Lautsprecher, die auch leise noch tonal und dynamisch so vollständig spielen. Und in Zukunft werde ich auf die „Leise-Fähigkeiten" verstärkt achten!

Beste Grüße
Michael Bruss


30. Oktober 2020 / Markus Fleischer

Liebes Team,

ich hätte eigentlich nur ein Frage. Sie hatten den Antipodes EX zweimal im Test, einmal mit dem P2-Formatwandler. Haben Sie das vergleichen können, also einmal über USB-Ausgang und einmal über den P2? Oder haben Sie beim Luxman mal den USB-Eingang mit AES vergleichen können?

Hintergrund: Mein Blurayplayer/Sat-Receiver hat am Luxman DA06 per Coax immer klangliche Vorteile gegenüber dem Antipodes am USB-Eingang. Und das, obwohl ich die Netzwerkstrecke schon stark optimiert habe, fängt beim Strom an einschließlich Linearnetzteile am Router und am Bonn N8 Switch, hochwertige Leitungen (LAN und Strom) von fis Audio, höchstwertige Stromversorgung, LAN-Kabel Chord Sarum T, USB-Kabel Tellurium Silver Diamond etc.

Ich bin ziemlich ratlos, ob der Versuch mit einem P2 z. B. lohnt oder ob der Flaschenhals wo anders zu suchen ist. Über Ihre Einschätzung würde ich mich freuen. Vielen Dank.

Gruß
Markus Fleischer

Hallo Herr Fleischer,

danke für Ihre Zuschrift - was Sie schildern, ist in der Tat komisch. Zwar haben wir den P2-Formatwandler nicht am Luxman-DAC mit dessen USB-Schnittstelle verglichen - er diente im Test zur Zuspielung des Signals an die Lyravox-Aktivlautsprecher. Mein genereller Eindruck ist allerdings, dass der koaxiale Input des Luxman bestimmt nicht schlechter als der USB-Eingang ist, aber auch nicht per se besser.

Das Beste wird in Ihrem Fall sein, dass Sie den Antipodes-Audio-Vertrieb (https://www.cm-audio.net/) einmal direkt kontaktieren - der ist sehr kompetent und hilfsbereit. Eventuell ist an Ihrem EX etwas defekt - im Zweifel wird man Ihnen auch einen P2 zur Probe schicken, dann können Sie sich einen Eindruck verschaffen.

Viele Grüße
Ralph Werner


22. Oktober 2020 / Matthias Brunner

Sehr geehrter Herr Bruss,

eigentlich bin ich stolzer Besitzer der Canton A 45 BS. Doch leider musste ich umziehen in einen Hörraum mit 14 qm. Da ich jetzt jeden Fleck nutzen muss, steht die linke Box in einem Regal und die Rechte in einer Boxen-Wandhalterung. Hinter meinem Sofa ist die Wand akustisch gedämmt. Trotzdem hatte ich Dröhnfrequenzen. Jetzt sind beide Reflexöffnungen mit Akustikschaum verschlossen und das Dröhnen ist verschwunden. Eigentlich bin ich jetzt halbwegs zufrieden. Darf ich das bleiben oder sollte ich wechseln? Für mich kämen die ATC SCM 11 wegen dem geschlossenem Gehäuse oder die PMC twenty5.22 (alt) in Frage. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.

Matthias Brunner

Hallo Herr Brunner,

danke für Ihre Nachricht und Glückwunsch zu den Canton A 45 BS! Die sind in der Tat potente Burschen. Wenn Sie die Bassreflexöffnungen wirklich dicht verschlossen haben, spielen die Lautsprecher ebenfalls als quasi-geschlossene Systeme. Allein aus diesem Grund zu geschlossen konzipierten Lautsprechern wie den (tollen, aber bei weitem nicht so tief in den Basskeller steigenden) ATC SCM11 (angesichts der Raumgröße wäre sogar eher die SCM7 eine Alternative) zu wechseln, sehe ich also eher nicht.

Die ATC klingen zudem über alles gesehen deutlich anders – das wäre auch im Mittel-/Hochton eine starke Umgewöhnung. Wenn Ihnen also der Klang der Canton A 45 BS insgesamt gut gefällt, das Dröhnen jetzt weg ist, und sie keine störenden oder nachteiligen Artefakte durch die nun veränderten Parameter der Boxen wahrnehmen, dann sehe ich wenig Grund, nach Alternativen zu suchen. Noch ein Tipp: Experimentieren Sie durchaus mal mit mehr oder weniger fest/dicht gewickelten Wollknäueln in den Bassreflexöffnungen – das wirkt sich meistens weniger stark auf den Mittelton aus als der Schaumstoff.

Beste Grüße
Michael Bruss


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