News

Demnächst im Test:

Cambridge CXA81 Mk II Fender x Teufel Rockster Neo Vincent SA-32 AE OePhi Lounge 2 Vincent SA-32 AE Cambridge CXA81 Mk II OePhi Lounge 2

HiFi-Test-Archiv: Endstufe

    Euro bis Euro

    Filter zurücksetzen
    Sortierung

    Galion Audio Navy und Galion Audio Discovery

    Der Charme dieser Vor-End-Verstärkerkombi? Dass sie eben keinen Charme in Form einer gewissen Klangwürze beimengt, sondern darauf gepolt ist, Musik quasi ein zu eins wiederzugeben. Dynamik und Raumausdehnung sind trotzdem positiv hervorzuheben, nur die Tiefenstaffelung könnte etwas ausgeprägter sein. Das Monodoppel überzeugt in puncto Preis-Sound-Verhältnis besonders.

    Test Galion Audio Navy und Galion Audio Discovery

    Preis: 2.660 Euro bis 6.930 Euro

    Tom Evans The Linear A

    Optisch unscheinbar, klanglich sehr reif: Diese Röhrenendstufe spielt tonal erstaunlich linear und breitbandig, bietet eine fantastische Feindynamik und Plastizität der Abbildung sowie einen sehr transparenten Zugang zum musikalischen Geschehen. Bei schierer Basspower und Groddynamik-Slam ginge natürlich noch mehr.

    Test Tom Evans The Linear A

    Preis: 10.700 Euro

    Rega Mercury & Solis

    Regas Top-Verstärkerkombi überzeugt mit kräftig-konturiertem Bass, leicht sonoren Mitten und vor allem mit sehr dynamischer, mitreißender Gangart sowie einer dazu passenden, sich mutig nach vorne öffnenden Bühne. Gutes, aber unauffälliges Auflösungsvermögen.

    Test Rega Mercury & Solis

    Preis: 16.898 Euro

    (Vorstufe/Endstufe je 8.449 Euro)

    Audio Analogue AA100DM

    Präzise, sauber, dynamisch packend – das sind Attribute, die diese Endstufe in besonderem Maße auszeichnen. Transienten werden blitzschnell serviert, die Auflösung ist sehr hoch. Tonal neutral bis minimal frischer, aber ohne richtiggehende Schlagseite.

    Test Audio Analogue AA100DM

    Preis: 4.950 Euro

    Ultrafide U4PRE & U500DC

    Diese Vor-End-Kombi spielt dynamisch-mitreißend, lässt die Musik vergleichsweise dicht an den Hörer herantreten und zeichnet Klänge gerne etwas üppiger. Bass und Präsenzbereich sind tonal etwas stärker im Fokus. Standesgemäßes Auflösungsvermögen.

    Test Ultrafide U4PRE & U500DC

    Preis: 11.996 Euro

    (einzeln je 5.998 Euro)

    SPL Performer s900

    Fairaudio Award

    In Sachen Basswumms und Höhenglitzer liefern andere Amps mitunter noch mehr, aber mit Blick auf die dynamische Leichtfüßigkeit und aufs Timing sowie die Darstellung organischer Klangfarben ist dieser ebenso lebendig wie stressfrei aufspielende Endverstärker nur schwer zu schlagen.

    Test SPL Performer s900

    Preis: 4.499 Euro

    Chord Electronics Ultima 5

    Dynamisch extrem schnell, ausnehmend feinsinnig in puncto Auflösung und Räumlichkeit - und bei alledem ist diese Endstufe dennoch langzeittauglich, da sie vorbildlich störungsarm-rein tönt. Kein sensationsheischender Bassdruck, aber viel "saubere Energie". Ein Amp für Kenner.

    Test Chord Electronics Ultima 5

    Preis: 15.990 Euro

    IOTAVX PA40

    Fairaudio Award

    Mögen teure Endstufen noch einen Tick mehr Tiefgang bieten und einen Tick feinstofflicher tönen: Mit Blick auf die Kriterien Auflösung, Räumlichkeit und Dynamik zeigt dieser klassisch konzipierte Stereoendverstärker Qualitäten, die selbst Amps zum Zehnfachen des Preises gut zu Gesicht stünden. Eher ehrlich und sportlich definiert als schönfärberisch abgestimmt.

    Test IOTAVX PA40

    Preis: 799 Euro

    Gold Note DS-10 Evo Line & PA10 Evo

    Dieser Streaming-DAC mit zusätzlichem Analogeingang überzeugt mit neutraler Tonalität, guter Auflösung und vor allem mit packender Dynamik. Eher nichts für „Laid-back-Genießer“, sondern für aktive Hörer. Die Endstufe PA-10 Evo passt optisch und klanglich gut dazu – und bietet mehr Standfestigkeit im Bassbereich als der Vorgänger.

    Test Gold Note DS-10 Evo Line & PA10 Evo

    Preis: 1.970 Euro bis 3.290 Euro

    (PA-10 Evo bzw. DS-10 Evo Line)

    Electrocompaniet EC 4.8 MKII & AW 800M

    Fairaudio Award

    Die große Vor-End-Kombi von Electrocompaniet spielt überwiegend neutral – in den mittleren/tieferen Bässen etwas kräftiger, wofür die Endstufe zuständig ist –, sehr detailreich und hochdynamisch. Die Impulswiedergabe ist herausragend. Eher nichts für ausgemachte „Warmhörer“. Kostspielig, aber ihr Geld wert.

    Test Electrocompaniet EC 4.8 MKII & AW 800M

    Preis: 26.598 Euro

    (EC 4.8 MKII: 4.799 Euro | AW 800M: 21.799 Euro)

    Manunta Tosh und Manunta Larson

    Diese Class-A-Monos kommen mit leichten Abstrichen bei der dynamischen Knalligkeit und Hochtonprägnanz, bieten vor allem aber herrlich gehaltvolle, gleichwohl quellwasserreine, transparente und neutrale Mitten - ja, in dieser Sache vermögen die Endstufen den Hörer regelrecht zu betören. Insgesamt ausnehmend reines, seidiges Klangbild, sehr langzeittauglich und keinesfalls übertrieben schönfärberisch. Die Vorstufe spielt hingegen sehr knackig und ist tonal etwas leichter unterwegs - ebenfalls sehr reines Klangbild.

    Test Manunta Tosh und Manunta Larson

    Preis: 2.550 Euro bis 8.448 Euro

    Manley Steelhead RC & Snapper

    Drei Phonozweige plus Line-Input bietet diese Röhrenvorstufe, die zu den dynamischsten Vertretern ihrer Zunft gezählt werden kann. Die Monos besitzen ordentlich Power und überraschen mit röhrenuntypisch festem Bass. Tonal eher wärmer unterwegs – und „bigger than life“, was die Abbildung angeht.

    Test Manley Steelhead RC & Snapper

    Preis: 27.873 Euro

    (Steelhead: 13.998 Euro | Snapper: 13.875 Euro)

    Abacus Ampino 20 Dolifet

    Fairaudio Award

    Eine kleine, regelbare Endstufe, die sich auch als minimalistischer Vollverstärker einsetzen lässt: Sportlich-definiertes, frisches Klangbild, das mit überraschend viel Kontrolle und anspringender Dynamik aufwartet. Der schön trockene Bass ist in Sachen Tiefgang etwas limitiert. Exzellentes Preis-Sound-Verhältnis.

    Test Abacus Ampino 20 Dolifet

    Preis: 790 Euro bis 840 Euro

    Parasound Halo P6 und A23+

    Diese tonal ausgeglichene Vor-End-Kombi – die Endstufe besitzt allenfalls einen Hauch mehr Pegel im Bass, die Vorstufe in den Höhen –, punktet mit Auflösung und toller Dynamik. Sehr gute Ausstattung: Phono- und Digitalinputs sowie Kopfhörerverstärker überzeugen klanglich.

    Test Parasound Halo P6 und A23+

    Preis: 5.480 Euro

    (P6: 2.585 Euro; A23+: 2.895 Euro)

    IOTAVX AVXP 2-840

    Fairaudio Award

    Ein klares, transparentes und neutrales Klangbild zeichnet diesen Stereoendverstärker zum einen aus. Zum anderen gibt's Leistung, Kontrolle und grobdynamische Energie bis zum Abwinken. Das letzte Quäntchen an Feinstofflichkeit in den Obertönen spart sich das Kraftpaket aus. Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test IOTAVX AVXP 2-840

    Preis: 2.199 Euro

    Enleum AMP-23R-2022

    Fairaudio Award

    Dieser sowohl Lautsprecher als auch Kopfhörer antreibende Verstärker zeitigt ein extrem griffiges, impulsives Klangbild mit überragender Feindynamik und Auflösung. Grobdynamisch zeigt es sich höchstens durch seine 2 x 25 Watt Ausgangsleistung begrenzt. Heißer Tipp für Hörer, die sich gerne intensiv und gebannt mit Musik auseinandersetzen, für Kuschelsoundfans weniger geeignet.

    Test Enleum AMP-23R-2022

    Preis: 7.499 Euro

    Acousence Pow-Amp

    Fairaudio Award

    Tonale Ehrlichkeit, hohe Auflösung und Reinheit des Klangbildes – und vor allem ein wahrer Dynamik-Booster für die Anlage: Diese Stereoendstufe bringt fürs Geld so viele Tugenden zusammen, dass sie als echtes Highlight durchgeht.

    Test Acousence Pow-Amp

    Preis: 9.415 Euro

    Canever Audio ZeroUno SSD und La Scala

    Fairaudio Award

    Hervorragende Klangfarbendifferenzierung und ein involvierend-packendes Musikerlebnis verspricht diese mit vielen technischen Besonderheiten aufwartende Kombi aus DAC-Vorstufe und Endverstärker. Letzterer wartet u.a. mit ultratiefem, aber nicht schraubstockfestem Bass auf, die DAC-Vorstufe ist ein wahres Highlight in Sachen Preis-Sound-Verhältnis:

    Test Canever Audio ZeroUno SSD und La Scala

    Preis: 6.900 Euro bis 31.800 Euro

    Soulution 525 PRE & 511 STEREO

    Fairaudio Award

    Das hier ist „Highest-End“ – preislich wie klanglich: Soulutions Vor-End-Kombi spielt tonal neutral und sehr breitbandig, mit höchster Auflösung und Impulstreue – und bietet eine Bühne in 3D. Solch reine Lehre muss einem natürlich auch zusagen, für „Klang-Romantiker“ sind die Schweizer Verstärker weniger geeignet.

    Test Soulution 525 PRE & 511 STEREO

    Preis: 53.500 Euro

    (525 PRE: 22.500 Euro/511 STEREO: 31.000 Euro)

    SPL Performer s1200

    Fairaudio Award

    Leistungsstark, unbestechlich neutral und knackig-dynamisch tönt dieser Stereoendverstärker. Der extrem konturierte Bass ist einen Extraapplaus wert. Der Fokus der Auflösung liegt eher auf der Attack als auf dem Sustain. Insgesamt eher betont sportliches als romantisches Klangbild.

    Test SPL Performer s1200

    Preis: 6.499 Euro

    Grandinote Domino & Demone

    Müsste man diese Vor-Endverstärkerkombination stilistisch einordnen, würde man sie mit ihrer plastischen Abbildung und den kräftigen, dennoch mit feinem Pinsel aufgetragenen Klangfarben irgendwo zwischen Realismus und Impressionismus verorten. Ehrlichkeit und Emotionalität werden auf wundervolle Weise verwoben. Die Lautsprecher sollten allerdings nicht allzu impedanzkritisch sein.

    Test Grandinote Domino & Demone

    Preis: 42.900 Euro

    (Vorstufe: 12.900 Euro | Endstufe: 30.000 Euro)

    NAD C 658 & NAD C 298

    Flink, kraftvoll und agil: Diese äußerlich zurückhaltend wirkende Vor-End-Kombi sorgt für packenden Hörspaß – und bringt als besonders Feature eine Raumeinmessung mit. An Hörer, die romantisch oder mit besonderem Schmelz daherkommende Klangbilder favorisieren, richten sich die NADs weniger.

    Test NAD C 658 & NAD C 298

    Preis: 3.698 Euro

    (Vorstufe: 1.699 Euro | Endstufe: 1.999 Euro)

    MFE Tube One SE & MFE TA 120 SE

    Diese Röhren-Vor-End-Kombi verströmt nicht nur luxuriöse Manufakturqualität, sondern verwöhnt den genussorientierten Hörer mit kräftigem Bass, sonoren Mitten und grobdynamischem Slam. Gute Feinzeichnung und Auflösung, aber da geht in dieser Liga hier und da schon noch mehr.

    Test MFE Tube One SE & MFE TA 120 SE

    Preis: 24.380 Euro

    (Vorstufe: 9.690 Euro; Endstufe: 14.690 Euro)

    AVM PA 30.3 und AVM MA 30.3

    Nein, mit romantischen Klangbildern voller Schmelz haben diese Monos nichts am Hut. Dafür tönen sie so erzneutral, definiert, kraftvoll und schnell, dass sie mit Blick auf diese Kriterien auch deutlich teurere Amps in die Bredouille bringen. Die Vorstufe klingt tendenziell etwas verhaltener, ist aber sehr gut ausgestattet.

    Test AVM PA 30.3 und AVM MA 30.3

    Preis: 1.995 Euro bis 5.590 Euro

    IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3

    Fairaudio Award

    Ein Vollverstärker und ein Endverstärker, die zusammen als Vorstufen/Monoendstufen-Gespann betrieben werden können (aber nicht müssen): Dabei trifft ein Bass mit Punch und Attacke auf vollmundige, leicht wärmere Mitten sowie einen offenen, aber nicht aufdringlichen Hochton. Zu den besonderen Stärken zählt die dynamisch-zupackende Gangart dieser Amps.

    Test IOTAVX SA3 und IOTAVX PA3

    Preis: 440 Euro bis 780 Euro

    (SA3: 440 Euro; PA3: 340 Euro)

    Parasound Halo JC 5

    Diese kräftige Stereoendstufe bietet eine leicht sonore Tonalität, Standfestigkeit in allen Lagen (und an allen Lautsprechern), grobdynamische Schlagkraft und vor allem eine angenehm plastisch-griffige Abbildungsqualität. Hochton und Transienten werden minimal milder gereicht.

    Test Parasound Halo JC 5

    Preis: 8.200 Euro

    Rotel Michi P5 und Rotel Michi S5

    Fairaudio Award

    Warm, klangfarbstark, klar und hochdifferenziert: Der bärenstarke Michi-S5-Endverstärker gibt sich ebenso präzise wie sinnlich und ist zudem topverarbeitet. Phänomenales Preis-Leistungsverhältnis. Die Vorstufe klingt etwas matter, kommt aber mit vielen Features und ist ebenfalls topverarbeitet.

    Test Rotel Michi P5 und Rotel Michi S5

    Preis: 3.499 Euro bis 9.498 Euro

    Gold Note PA-10

    Diese Endstufe besitzt einen etwas kräftigeren Bass, spielt ansonsten aber tonal neutral, fein- wie grobdynamisch kompetent und räumlich realistisch. Die PA-10 kann als Stereoverstärker oder gebrückt als Mono-Endstufe eingesetzt werden – zudem lässt sich ihr Dämpfungsfaktor einstellen.

    Test Gold Note PA-10

    Preis: 1.390 Euro

    Pass XP-12 & Pass X250.8

    Fairaudio Award

    Diese Vor-End-Kombi bietet dank höchster Reinheit und erstklassigem Auflösungsvermögen eine klangfarbliche Echtheit und ein 3-D-haftes Bühnenbild, wie man es nicht alle Tage erleben kann. Tonal gibt’s eine leichte Tendenz ins Wärmere, nicht zuletzt dank des substanziellen, farbigen, halbtrockenen Tieftons.

    Test Pass XP-12 & Pass X250.8

    Preis: 19.100 Euro

    (XP-12: 7.200 Euro/X.250.8: 11.900 Euro)

    Luxman CL-38uC & MQ-88uC

    Die Röhren-Vorstufe spielt neutral bis leicht schlanker, sehr dynamisch, transparent und hochauflösend. Die Endstufe bietet dagegen im Großen und Ganzen klassische Röhren-Tugenden mit einem Hauch „Schmelz“ in den Mitten. Die Kombi tönt klar und detailreich sowie schlank im Bass.

    Test Luxman CL-38uC & MQ-88uC

    Preis: 8.980 Euro

    (Vorstufe: 4.290 Euro; Endstufe: 4.690 Euro)

    Vincent SA-32 & SP-332

    Diese Vor-End-Kombination bietet so viel Auflösung und Farbenreichtum vom Bass bis zu den oberen Mitten, wie man es für diesen Kurs nicht allzu häufig bekommt. An den Frequenzbandenden ist sie etwas dezenter unterwegs.

    Test Vincent SA-32 & SP-332

    Preis: 2.898 Euro

    (Vorstufe: 999 Euro; Endstufe: 1899 Euro)

    Bryston 3B³

    Fairaudio Award

    Diese Endstufe spielt neutral wie ein Studiogerät, bereitet aber aufgrund ihrer Klarheit, Akkuratesse, Geschwindigkeit und Fein- wie Grobdynamik ein Maß an Hörgenuss, das als außerordentlich bezeichnet werden kann. Ein Amp, an dem auch „beim besten Willen“ nichts Bekrittelnswertes zu finden ist.

    Test Bryston 3B³

    Preis: 6.250 Euro

    Abacus Ampollo Dolifet

    Fairaudio Award

    Mit Blick auf die Dynamik und das Differenzierungsvermögen kann man sich vor diesem regelbaren Endverstärker, der auch als puristischer Vollverstärker fungieren kann, schon fast verneigen. Ja, der Ampollo spielt - gerade in Anbetracht seiner Preisklasse - teilweise schon sensationell. Allenfalls das letzte Quäntchen Feinstofflichkeit in Richtung Superhochton und Plastizität kann man sich als verwöhnter Audiophiler noch wünschen.

    Test Abacus Ampollo Dolifet

    Preis: 4.500 Euro

    HiFiAkademie PowerAmp P6s

    Diese Endstufe „mischt sich nicht ein“, und das ist positiv zu verstehen. Tonal neutral und dynamisch sattelfest, wird das zugeführte Signal vorlagengetreu verstärkt. Noch mehr Auflösung und Finesse sind machbar – aber dafür muss man meist auch mehr investieren.

    Test HiFiAkademie PowerAmp P6s

    Preis: 1.240 Euro

    Balanced Audio Technology BAT VK-53SE & BAT VK-76SE

    Auch wenn der Endstufe im Tiefbass die maximale Kontrolle mancher Transistoramps abgeht, überzeugt diese kostspielige, vollsymmetrisch aufgebaute und durchgängig röhrenbestückte Vor/End-Kombi durch hervorragende Auflösung und Raumdarstellung sowie ein völlig unlimitiert wirkendes Dynamikverhalten.

    Test Balanced Audio Technology BAT VK-53SE & BAT VK-76SE

    Preis: 29.400 Euro

    (Vorstufe 15.200 Euro; Endstufe 14.200 Euro)

    Ascendo DNA1000.2 HE

    Fairaudio Award

    Sehr flexibel einsetzbarer Endverstärker mit Pegelregelung, der dank balanciert-langzeittauglicher Tonalität, toller Dynamik und Tiefenstaffelung sowie plastisch-griffiger Abbildung gefällt. Bei der Bühnenbreite herrscht eher Normalmaß. Auf Wunsch nimmt der Fachhandel eine kostenlose Einmessung auf den Raum/die Lautsprecher des Kunden vor.

    Test Ascendo DNA1000.2 HE

    Preis: 3.600 Euro

    XTZ Edge A2-300

    Eine Endstufe, die nicht nur angesichts des günstigen Preises erstaunlich viel liefert: Das meint nicht nur die schiere Sinusleistung, sondern auch den Klang, der durchaus auch anspruchsvolle Audiophile zufriedenstellen kann. Auf der Habenseite stehen ein durchzugsstarker Bassbereich, erstaunlich organische Mitten sowie beeindruckende Grob- und Feindynamik. Der obere Höhenbereich ist ein Stück weit auf der hellen Seite.

    Test XTZ Edge A2-300

    Preis: 495 Euro

    AVM Ovation PA 8.2 & MA 6.2

    Eine emotional packende Vor/End-Kombi: Die leicht warm abgestimmten Monos kontrollieren „ihre“ Lautsprecher souverän, lassen gleichwohl genug Lockerheit walten, dass die Musikalität zu keiner Zeit in Vergessenheit gerät. Das modulare Konzept und die optionale Klangregelung der neutralen Vorstufe gewährleisten hohe Flexibilität und durchdachte Funktionalität.

    Test AVM Ovation PA 8.2 & MA 6.2

    Preis: 5.990 Euro bis 19.970 Euro

    (Preis für Vor- und Endstufe, zzgl. Zusatzmodule)

    Bryston BP17³ und Bryston 4B³

    Fairaudio Award

    Die Vorstufe klingt neutral, straight und klar, dabei tendenziell eher unprätentiös-nüchtern denn ätherisch-feinstofflich. Die Tiefenstaffelung ist etwas weniger ausgeprägt. Die Endstufe ist das absolute Test-Highlight: höchste Neutralität und „Durchlässigkeit“ zählen zu den Tugenden, dabei extrem feinauflösend und -dynamisch. In der Summe eine der aktuell besten Endstufen auf dem Markt.

    Test Bryston BP17³ und Bryston 4B³

    Preis: 4.487 Euro bis 11.034 Euro

    (Vorstufe: 4487, Endstufe: 6547 Euro)

    Genuin Nimbus

    Fairaudio Award

    Klanglich geht vor allen Dingen die Nichtbesonderheit dieser Endstufe als ziemlich besonders durch: Der Nimbus zählt zu den neutralsten, „nicht-einmischendsten“, musikdienlichsten Amps seiner Klasse. Die organischen, tonal wohlbalancierten Mitten sind eines der Highlights dieses Amps. Im Hochton geht es langzeittauglich, keinesfalls auffallend analytisch und im Bass flink, ja irgendwie „flutschig“ zur Sache, auf den allerletzten Tick an massivem Tieftonschub, den manche schwergewichtige Boliden in dieser Preisklasse bringen, verzichtet der Nimbus.

    Test Genuin Nimbus

    Preis: 7.950 Euro

    Lab 12 Suono

    Single-Ended-Röhrenendstufe, die sich im Ultralinear- und im Triodenmodus betreiben lässt – und ungewöhnlicherweise mit zwei Tetroden bestückt ist. Die Lab 12 bietet im Bass echten Punch und Slam, gibt sich in den oberen Mitten etwas vorwitzig und besitzt eher eine erdige „Rock'n'Roll-Attitüde“ denn maximale Feinzeichnung.

    Test Lab 12 Suono

    Preis: 2.190 Euro

    Meridian 857 Reference

    Diese Endstufe vermittelt beim Hören eine angenehme Behaglichkeit, geht dabei aber so wohldosiert zu Werke, dass man sie dennoch als ehrliche Haut und nicht als Schönspieler einschätzen wird. Hörer, die unangestrengte, kraftvolle Klangbilder schätzen und dabei aufs letze Quäntchen Analytik, Hochtonfrische und Attack verzichten können, werden bestens bedient – zumal der Meridian dabei das Kunststück vollbringt, auch feinste Details hörbar zu machen.

    Test Meridian 857 Reference

    Preis: 8.990 Euro

    Densen Cast Amp

    Eine sehr empfehlenswerte Stereoendstufe für Musikliebhaber, die eine tonal tendenziell warm, langzeittauglich abgestimmte Lösung suchen, die das Kunststück vollbringt, gleichzeitig Speed und Transparenz zu liefern und dabei räumlich auf eine eher direkte, anmachende Ansprache als auf weiträumiges Verteilen der Musik setzt. Optionale Google-Cast-Funktion.

    Test Densen Cast Amp

    Preis: 2.200 Euro bis 3.200 Euro

    (optional: Google Cast Board)

    Advance Paris DX1, PX1 & BX2

    Durch ihre tonal ganz leicht zurückhaltende Höhenwiedergabe ohne Ecken oder Kanten empfiehlt sich die Vor/End-Kombi nicht zuletzt ambitionierten Langzeithörern – die gleichwohl gerne auch mal „aufdrehen“ dürfen, Leistungsreserven werden zu Genüge geboten. Der DAC DX1 bringt zusätzliche Frische und Transparenz ins Spiel.

    Test Advance Paris DX1, PX1 & BX2

    Preis: 690 Euro bis 1.980 Euro

    (DX1: 690 Euro, PX1: 990 Euro, BX2: 2x990 Euro)

    Croft Micro 25 und Series 7 (Standard & Regulated)

    Wenn Sie beim Hören vor allem Wert auf Timing, Rhythmus und Klangfarben legen, sollten Sie unbedingt Crofts Verstärkerkombi erleben. Schon die Standardversion glänzt hiermit. Mit der Regulated-Variante (insbesondere der Vorstufe) legen Auflösung, Dynamik und Tiefenstaffelung zu.

    Test Croft Micro 25 und Series 7 (Standard & Regulated)

    Preis: 2.020 Euro bis 3.150 Euro

    (Vorstufen: 920/1.350 Euro, Endstufen: 1.100/1.800 Euro)

    Bryston 7B³

    Fairaudio Award

    Diese Mono-Endstufen zählen zu den eindrucksvollsten Beispielen, dass sich 'echte' Auflösung/Transparenz einerseits und Ermüdungsfreiheit/Langzeittauglichkeit andererseits keinesfalls konträr gegenüberstehen, sondern vielmehr gegenseitig fördern. Das Bryston-Duo ist unbändiges Kraftpaket, feinsinnige Präzisionsmaschine und organisches Genussmittel in einem. Eine Kröte, die es zu schlucken gilt, ist die fast unverschämte Einspielzeit.

    Test Bryston 7B³

    Preis: 12.000 Euro

    AVM V30/M30 und A30

    Die im positiven Sinne des Wortes preiswerte Vorstufe V30 besticht durch ihre umfangreiche Ausstattung und lässt es klanglich etwas milder, dabei aber räumlich sehr überzeugend angehen – die passenden Mono-Verstärker geben sich spielfreudig, dynamisch spritzig und vorbildlich offen-transparent. Sie lassen kaum noch weitere Wünsche offen. Der Vollverstärker aus dieser Linie spielt angenehm unauffällig: Tonal neutral, akkurates Dynamikverhalten, gute Auflösung, Langzeittauglichkeit zählen zu seinen Charakterzügen. Mit Blick auf die ihm vorgesetzte Lautsprecherkost scheint er etwas wählerischer zu sein.

    Test AVM V30/M30 und A30

    Preis: 1.490 Euro bis 2.990 Euro

    (Vorstufe: 1.490 Euro, Monos: 2.990 Euro, Vollverstärker: 2.490 Euro)

    HiFiAkademie PowerAmp P6

    Dieser Class-D-Endverstärker ist eine klare Empfehlung für alle, die ein wenig mehr Druck und Punch in ihrer Kette vermissen beziehungsweise etwas mehr Kraft – insbesondere im Bassbereich – brauchen oder einfach nach einem sehr gut klingenden Endverstärker für relativ wenig Geld suchen. Klangfarblich geht es der P6 etwas nüchterner an – dafür fällt die Plastizität der Abbildung sehr positiv auf.

    Test HiFiAkademie PowerAmp P6

    Preis: 895 Euro

    Creek Evolution 100A & 50P

    Dieser Vollverstärker ist „hochmusikalisch“ und besticht eher als klanglicher Generalist denn als Virtuose irgendwelcher highfideler Einzeldisziplinen. Sein sonorer Bass- und Grundtonbereich liefert ein vollmundiges Fundament für – gemessen am Preis – sensationell organische Mitten. Die Höhen überzeugen eher durch Langzeittauglichkeit als durch schillernde Effekte und Auflösung. Via Bi-Amping mit der passenden Endstufe 50P legen Dynamik, Räumlichkeit und Basskontrolle weiter zu.

    Test Creek Evolution 100A & 50P

    Preis: 1.850 Euro bis 2.645 Euro

    SAC Igel 2016

    Tonal sind diese Monoendstufen-Klassiker eher leicht warm abgestimmt, dabei druckvoll und eher saftig als staubtrocken im Bass sowie minimal dezenter in der Hochtondarbietung. Klangfarben wirken deckkräftig und Obertonschwingungen werden eindrucksvoll genau herausgearbeitet. Die Fähigkeit zur plastischen Abbildung von präzise abgegrenzten Schallquellen auf der virtuellen Bühne macht die Darstellung insgesamt sehr fassbar und realistisch-überzeugend.

    Test SAC Igel 2016

    Preis: 1.789 Euro

    NuPrime STA-9

    Im Grunde sind diese Endstufen so etwas wie Wenn-Dann-Maschinen: Wenn es passt beziehungsweise man entsprechende Sorgfalt bei der Lautsprecherwahl (wobei es wohl weniger auf den Wirkungsgrad als auf den Impedanzverlauf und das Phasenverhalten ankommt) hegt, dann vermögen sich die STA-9 zu veritablen Preis-Leistungskrachern aufzuschwingen, die nur wenige Begehrlichkeiten nach teureren Amps aufkommen lassen werden. Ob es dabei zwei STA-9 sein sollten oder gar eine einzelne Stereo-STA-9 die bessere Lösung darstellt, lässt sich ebenfalls an den eigenen Lautsprechern erproben.

    Test NuPrime STA-9

    Preis: 849 Euro bis 1.698 Euro

    (Stereo- oder Monoendstufen)

    Abacus Ampino 15 Dolifet

    Fairaudio Award

    Trotz nominell nur 50 Watt Leistungsabgabe ist es erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit dieser kleine Verstärker die anhängigen Lautsprecher kontrolliert. Der Ampino - der Endstufe und puristischer Vollverstärker zugleich ist - spielt dynamisch und musikalisch flüssig, langt auch im Bassbereich erstaunlich hin, wenngleich ihm hier knorrige Straffheit vor absoluter Tiefe und Schubkraft geht. Auch das Mittenband und die oberen Lagen präsentieren sich vorbildlich neutral. Abstriche muss man bei der „Bühnenbreite“ machen, hier gibt es Wettbewerber, deren virtuelle Bühne großzügiger wirkt.

    Test Abacus Ampino 15 Dolifet

    Preis: 590 Euro

    AVM Ovation SA 6.2

    Fairaudio Award

    Dieser Stereo-Endverstärker liefert eine auf Anhieb sehr kraftvoll und organisch wirkende Wiedergabe, die minimal ins Warme tendiert. Aller Akkuratesse und Transparenz zum Trotz rühren sich niemals sterile, analytische oder technische Anklänge unter – der AVM reibt einem seine im Grunde sehr präzise Gangart niemals unter die Nase. Was auch an der Hochtonwiedergabe liegt, die tonal eher leicht zurückgenommen denn hell ausgeleuchtet tönt, nichtsdestotrotz aber auch auffallend sauber und „feinpixelig“. In puncto Basstiefgang und -kontrolle lässt der Amp keinen Zweifel aufkommen, dass er als echtes Kraftwerk konzipiert wurde.

    Test AVM Ovation SA 6.2

    Preis: 7.500 Euro

    Luxman C-700u und M-700u

    Diese Vor/End-Kombi von Luxman gibt nicht einfach nur den Generalisten, sondern setzt Akzente: Ihre Tonalität ist leicht wärmer gehalten, die hohe Plastizität der Abbildung gefällt, ebenso der musikalisch-flüssige Gesamtauftritt. Grobdynamisch ginge in dieser Klasse wohl schon noch mehr. Womit sie sich bei vielen Hörern ins Herz spielen wird, ist die Verbindung aus sonorerer, körperlicher Vortragsart bei gleichzeitig sehr hohem Auflösungsvermögen.

    Test Luxman C-700u und M-700u

    Preis: 15.980 Euro

    (Einzelpreise jeweils 7.990 Euro)

    Quad Artera Play und Stereo

    Diese Kombination aus CD-Player/DAC/Pre und Endstufe überzeugt funktional. Um so besser, dass auch klanglich die Rechnung aufgeht: Hohes Auflösungsvermögen gepaart mit exzellenten grob- wie feindynamischen Qualitäten, sehr gutem Timing und einer tonalen Abstimmung, die Klangfarben wunderbar zur Geltung bringt, machen das Quellgerät zum Preis/Leistungs-Tipp. Die recht potente Endstufe spielt dynamische und tonal neutral bis schlanker.

    Test Quad Artera Play und Stereo

    Preis: 1.999 Euro

    Norma Audio Revo SC-2 und PA 160 MR

    Fairaudio Award

    Diese Vor-End-Kombination gibt sich als umfangreich ausstattbares Trio für Musikgenießer zu erkennen, die ebenso gerne einfach abschalten wie in die Aufnahme eintauchen und sich darin verlieren wollen. Vor allem Klassik- und Jazzfans dürften ihre helle Freude haben. Die Monos bieten einen ausnehmend natürlichen, niemals stressigen Klangcharakter und erfüllen gleichzeitig höchste Anforderungen an Speed, Transparenz und Dynamik. Amps, die bei aller Kontrolle und Auflösungsvermögen derart relaxt klingen, muss man selbst in dieser Preisklasse erst mal finden. Während die Endstufen tonal minimal wärmer daherkommen, gibt sich die Vorstufe strikt neutral.

    Test Norma Audio Revo SC-2 und PA 160 MR

    Preis: 19.400 Euro

    (Vorstufe: 5.400 Euro, Endstufe: 14.000 Euro)

    La Rosita Tender

    Diese Mono-Endstufen lassen sich nicht so leicht in eine Schublade einordnen, klingen weder wirklich nach Transistor noch nach Röhre. Im Test konnten sie durch den Dreisatz aus leichtfüßiger Dynamik, involvierendem Schritt nach vorn Richtung Hörer und dieser sexy seidig-geschmeidigen Vortragsart „über alles“ beeindrucken. Der Tiefton überzeugt eher mittels elastischer Spannkraft als durch schiere Masse – und der Präsenzbereich wirkt etwas milder/gefälliger abgestimmt.

    Test La Rosita Tender

    Preis: 11.100 Euro

    Gold Note PA-1175

    Diese Endstufe traut sich, aus dem üblichen Einerlei herauszuragen und Charakter zu zeigen: Zum Wesen der Gold Note zählt zum einen die tonal sonorere Abstimmung – was sich auch in sehr deckkräftigen und glaubwürdigen Klangfarben niederschlägt –, zum anderen aber die ausnehmend plastische Gangart dieses Verstärkers. Das macht sie immer noch nicht zu einem Single-Ended-Triode-Amp, aber so manche Tugend, die man gewohnheitsmäßig eher Röhrenverstärkern nachsagt, ist hier anzutreffen. Allerdings ohne deren Nachteile in Sachen Grobdynamik oder im Bassbereich in Kauf zu nehmen.

    Test Gold Note PA-1175

    Preis: 4.800 Euro

    Nubert nuControl und nuPower D

    Power, Dynamik und Spielfreude pur. Sowohl gemeinsam als auch einzeln spielen Vor- und Endverstärker quicklebendig, schnell, unmittelbar und anspringend. Dabei wird eine tonale Neutralität, die ins Studiohafte lappt, geliefert. Mehr „Wärme“ oder Sounding kann gegebenenfalls mit dem über umfangreiche Einstellmöglichkeiten (DSP) sowie einen DAC verfügenden nuControl erzielt werden. Digital gefüttert liefert Letzterer noch stimmigere Mitten.

    Test Nubert nuControl und nuPower D

    Preis: 4.390 Euro

    (Vorstufe: 1.940 Euro, Endstufe: 2.450 Euro)

    Aurum P8 und Aurum M10

    Fairaudio Award

    Erstaunlich: In Sachen Dynamik, Spielfreude, Neutralität, Auflösung kann der Endverstärker sicherlich auch mit den großen, pardon: noch größeren Jungs aus der 10.000 Euro-Klasse mithalten. Auf Abstand wird er lediglich durch den Umstand gehalten, dass teurere Amps häufig ein noch reineres, feinpixeligeres Klangbild abliefern. Die mit DAC und MM/MC bewehrte Vorstufe liefert ein definiertes, akzentuiertes Klangbild und klingt in Sachen Klangfarben und Natürlichkeit zufriedenstellend.

    Test Aurum P8 und Aurum M10

    Preis: 6.500 Euro

    (Vorstufe: 2.500 Euro, Endstufe: 4.000 Euro)

    Moon Evolution 740P und 760A

    Wer dem Ideal nachhängt, die beste Vorstufe sei die, die man gar nicht hört – mit der Moon Evolution 740P kommt man dem verdammt nah. Sie ist hochtransparent, totenstill und tonal mustergültig neutral. Der Endverstärker Moon Evolution 760A weist ähnliche Tugenden auf, besitzt jedoch eine tonale Balance, die eher etwas ins Straff-Schlankere ragt. Die Kombi bietet dem Audiophilen viel Klang fürs Geld.

    Test Moon Evolution 740P und 760A

    Preis: 15.890 Euro

    (Vorstufe: 8.995 Euro, Endstufe: 6.895 Euro)

    NuForce Reference 20

    Fairaudio Award

    Diese Mono-Endverstärker liefern völlig unverkrampft ein absolut farbechtes und spielfreudiges Klangbild: Organisch und langzeittauglich – so wie sich’s der gediegene Klang-Connaisseur wünscht – und dabei anmachend dynamisch und im Bass durchzugsstark, so dass auch die „Rocker-Fraktion“ nicht zu kurz kommt. Was fehlt: Das allerletzte Quäntchen an Hochtonglitzer.

    Test NuForce Reference 20

    Preis: 7.800 Euro

    Lindemann musicbook:55

    Die leichtfüßig wirkende, dynamische Spielfreude, die Unmittelbarkeit der Mittenwiedergabe und die Transparenz des gesamten Klangbilds dieser Stereo-/Mono-Endstufe(n) sind schon recht phänomenal – insbesondere im Mono-Betrieb. Dazu gesellt sich ein präziser, aber nicht gerade mächtig schiebender Tiefbassbereich, was aber wiederum gut zu dem leichtfüßigen Charakter dieser Amps passt.

    Test Lindemann musicbook:55

    Preis: 2.800 Euro bis 5.600 Euro

    (Preise für Stereo- und Monobetrieb)

    NAD Masters M12 und M22

    Fairaudio Award

    Der NAD Masters M12 ist eine Kombination aus D/A-Wandler und Vorstufe, die sich nach Wunsch modular ausbauen lässt. In Sachen Verarbeitungsqualität, Funktionsumfang und Schnittstellenkompatibilität macht er manch doppelt so teurem Konkurrenzprodukt noch etwas vor. Der M12 besitzt eine balancierte Tonalität mit leicht wärmerem Einschlag und minimal dezenterem Vorgehen an den Frequenzbandenden. Räumlich geht es mit dem NAD M12 leicht nach vorne – eine sehr angenehm involvierende Spielweise.

    Test NAD Masters M12 und M22

    Preis: 2.999 Euro bis 3.499 Euro

    (M22: 3.499 Euro, M12: 2.999 Euro)

    Abacus Electronics 60-120D Dolifet

    Diese in der Lautstärke regelbare Abacus-Endstufe gespielt agil, sauber, räumlich sehr gut auflösend und bietet ein Klangbild, das sich durch ein gelungenes Amalgam aus Dynamik und neutraler Tonalität auszeichnet. Im Mittenband geht bei teuereren Verstärkern schon noch etwas mehr – gleichwohl bietet dieser Amp ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Abacus Electronics 60-120D Dolifet

    Preis: 990 Euro

    Krell Illusion und Krell Duo 300

    Neutral, hochdynamisch, ausnehmend transparent und auflösend geht diese Vor/Endverstärker-Kombi zu Werke. Das Krell-Duo richtet sich weniger an schwelgerische Klangromantiker als an Hörer, die sich an Detailreichtum und „Geschwindigkeit“ erfreuen. Dabei geht’s ohne künstliche Schärfen oder Härten zur Sache, das Klangbild wirkt ungemein rein. Gerade die Endstufe bietet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, unbedingt zu erwähnen ist auch ihre referenzwürdige Bassperformance.

    Test Krell Illusion und Krell Duo 300

    Preis: 24.500 Euro

    (Vorstufe: 15.000 Euro, Endstufe: 9.500 Euro)

    Accustic Arts Mono II

    Mit genügend Leistung selbst für Wirkungsgradzwerge unter den Lautsprechern ausgestattet, verkörpern die Accustic Arts Mono II zum einen den Prototypen eines klassischen Powerhouses, zum anderen offenbaren sie sich als Feingeister mit reichlich Gefühl für musikalische Strukturen. Transistortypische Härten konnten nicht ausgemacht werden, vielmehr gelingt diesen Endstufen eine emotional ansprechende Reproduktion des musikalischen Geschehens.

    Test Accustic Arts Mono II

    Preis: 12.500 Euro

    Lindemann musicbook:25 und musicbook:50

    Fairaudio Award

    Dieser Netzwerkspieler mit Vorstufe und CD-Laufwerk löst durch alle Lagen neutral und sauber ohne jedwede Auffälligkeit auf. Die Raumdarstellung ist realistisch, breit und tief sowie kohärent. Dynamik und Spielfreude gehören darüber hinaus zu den besonderen Stärken des Lindemann. Eine ausgereifte App in Verbindung mit einem auch aus der Entfernung hervorragend ablesbaren Display macht die Bedienung zudem sehr einfach und komfortabel.

    Test Lindemann musicbook:25 und musicbook:50

    Preis: 3.900 Euro

    (ohne CD-Laufwerk: 3.500 Euro)

    Advance Acoustic X-Preamp und X-A220

    Ein Vorverstärker mit großer Schnittstellenvielfalt (inklusive digitaler Inputs und Phono) sowie zwei Monos mit genügend Power für wohl fast alle Lebenslagen. An solch stattlichen Verstärker- Kombinationen kleben häufig deutlich stattlichere Preisschilder als dies bei diesem franko-asiatischen Trio der Fall ist. Klanglich gibt sich der via Digitaleingänge noch besser aufspielende Pre etwas schlanker, was die Monos mit ihrem kräftigen Bassbereich ausgleichen. Sehr gutes Dynamikverhalten, auch Ortbarkeit und Raumeindruck sind tadellos.

    Test Advance Acoustic X-Preamp und X-A220

    Preis: 3.600 Euro

    (Vorstufe: 1.000 Euro, Monos: 2.600 Euro)

    Tsakiridis Alexander und Artemis+

    Die Tsakiridis Vorstufe Alexander und Endstufe Artemis+ bieten ein tonal ausgewogenes Klangbild mit einem Hauch von Frische. Die mittleren Lagen spielen auf den Punkt und angenehm farbig, im Bass geht es tief hinunter, auf das letzte Quäntchen Präzision und Kontrolle muss man hier freilich verzichten. Dynamisch gibt die griechische Kombi eine gute Figur ab.

    Test Tsakiridis Alexander und Artemis+

    Preis: 3.000 Euro

    (Vorstufe: 1.400 Euro, Endstufe: 1.600 Euro)

    Musical Fidelity M8 700m

    Fairaudio Award

    Diese sehr kräftigen Monoendstufen von Musical Fidelity bringen nicht nur leistungshungrige Lautsprecher auf Trab, sondern spielen auch ausgezeichnet an wirkungsgradstarken Konzepten. Sie tönen tonal neutral, hochauflösend sowie räumlich groß und präzise – das muss man allerdings auch mögen. Dynamisch, insbesondere grobdynamisch, zählen sie zum Besten, was man für Geld kaufen kann. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Musical Fidelity M8 700m

    Preis: 9.998 Euro

    AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

    Fairaudio Award

    Die Endstufe SA8.2 zählt ohne Zweifel zur nicht allzu weit verbreiteten Gerätespezies, die unterschiedlichste Hörgeschmäcker zu bedienen vermag: Zum einen geben sich Auflösung und Dynamik präzise und zackig, tonal geht es neutral zu. Zum anderen tönt es für einen leistungsstarken Transistorboliden fast schon überraschend geschmeidig, härtefrei und „musikalisch“. Die Vorstufe ist dagegen eher ein „Tendenzgerät“ und liefert einen betont geschmeidigen, wohlgefälligen Musikfluss, wofür Abstriche in Sachen Dynamik und Auflösung eingegangen werden.

    Test AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

    Preis: 14.980 Euro

    (Vorstufe: 3.990 Euro und Endstufe: 10.990 Euro)

    Audia Flight Strumento N° 1 und N° 4

    Die größte Vor/End-Kombination der italienischen Marke Audia Flight bietet Verstärkung der Superlative, auch wenn der Vorverstärker – im direkten Vergleich mit anderen dieser Klasse – maximale Dynamiksprünge ein wenig abmildert. Die Kombi projiziere eine gigantische virtuelle Bühne in den Raum und verstehe es, körperhafte Klangbilder sehr akkurat zu platzieren, so der 6moons-Testautor.

    Test Audia Flight Strumento N° 1 und N° 4

    Preis: 31.500 Euro

    (Pre: 13.000 Euro, Endstufe: 18.500 Euro)

    Krell Evolution 2250e

    Bereits optisch suggeriert diese Endstufe, dass man es mit einem sehr ernsthaften, nicht sonderlich verspielten High-End-Gerät zu tun hat. Klanglich löst sie das optische Versprechen entsprechend ein: Mit einer Bassperformance, die mit zum Besten gehört, was man bekommen kann, und Talenten in Sachen Dynamik, Kontrolle und Auflösung, denen sowas wie Benchmark-Charakter zu attestieren ist. Zum Entschärfen von analytisch klingenden Lautsprechern oder dem Zaubern eines besonderen Musikflairs taugt der „klare Kante“ zeigende Powerblock dagegen weniger.

    Test Krell Evolution 2250e

    Preis: 8.500 Euro

    Abacus Prepino 13 RC und Ampino 13

    Tonal lässt sich die neutrale Verstärker-Kombi, bei der die Endstufe auch als puristischer Vollverstärker einsetzbar ist, in keine Richtung einordnen. Der Bassbereich ist kontrolliert und reicht weit hinab, in dieser Preisklasse gibt es hier kaum Vergleichbares. Im Mittenbereich setzt sich die sehr kontrollierte Wiedergabe fort, zudem kommt ein überdurchschnittliches Auflösungsvermögen zum Tragen. Ein im positiven Sinne unauffälliger Hochtonbereich rundet das stimmige Klangbild ab. Bei alledem treten Stimmen allerdings im Vergleich zu Instrumenten klanglich einen Schritt zurück.

    Test Abacus Prepino 13 RC und Ampino 13

    Preis: 1.180 Euro

    (Vor- und Endstufe je 590 Euro)

    Auralic Taurus Pre und Auralic Merak

    Fairaudio Award

    Diese Kombi liefert ein auffallend störungsfrei-rein wirkendes, langzeittaugliches Klangbild, einzelne Instrumente werden - wie vor dem berühmten schwarzen Hintergrund spielend - ausnehmend plastisch und farbig-kontraststark definiert. Dazu gibt’s einen tief reichenden Bassbereich und vorbildlich organisch wirkende, tonal bestens austarierte Mitten. Insbesondere beim Pre geben sich der Hochton als auch die Bühnenausdehnung etwas zurückhaltender; die Monos sind dagegen echte Allrounder.

    Test Auralic Taurus Pre und Auralic Merak

    Preis: 6.594 Euro

    (Vorstufe: 1.998 Euro und Monos: 4.596 Euro)

    Plinius M8 und SA-103

    Die Plinius-Verstärkerkombi spielt kraftvoll, gut auflösend und besitzt einen nuancenreichen Klangcharakter. Sie versteht die Aufmerksamkeit derjenigen zu erregen, die nicht nur Partituren verfolgen, sondern sich in die Musik hineinziehen lassen wollen. Insgesamt liegen Vor- und Endverstärker, Letzterer vor allem im reinen Class-A-Betrieb, auf der leicht wärmeren Seite. Erstaunlich tiefreichende, dabei differenzierte und farbige Gangart im Bass.

    Test Plinius M8 und SA-103

    Preis: 12.700 Euro

    (M8: 4.500 Euro, SA-103: 8.200 Euro)

    Primare Pre 32 und Primare A 34.2

    Die Primare Vor/End-Kombi besitzt einen knackig-trockenen und kraftvollen Bassbereich, der allerdings noch ein Quäntchen tiefer hinab reichen könnte. Im Mittenbereich offenbart sie ihre ganze Stärke und gibt sich dort ausnehmend detailverliebt und unmittelbar. Die Balance der Frequenzbänder wird immer gewahrt und damit eine harmonische und schlüssige Musikalität. Grobdynamisch sind die Schweden keine ausgemachten Kraftmeier.

    Test Primare Pre 32 und Primare A 34.2

    Preis: 4.200 Euro

    (je 2.100 Euro)

    Jadis JP15 und Jadis JA15

    Die hübsch nach Sixties-HiFi ausschauende Jadis-Kombination aus JP15-Vorstufe und JA15-Endstufe verkörpert klassische Röhren-Tugenden: Das Mittenband ist der bevorzugte Frequenzbereich der Kombination, alles, was sich hier abspielt, wird zum Feuerwerk. Die Jadis nehmen sich der jeweils im Vordergrund stehenden Klangquelle mit besonderer Sorgfalt an. Gerade bei Jazz und Klassik kann das betörend sein. Rockiges, Techno oder Elektro entspricht weniger dem Naturell der Franzosen.

    Test Jadis JP15 und Jadis JA15

    Preis: 6.600 Euro

    (JP15: 3.000 Euro / JA15: 3.600 Euro)

    Musical Fidelity M1 Clic, CDT und PWR

    Fairaudio Award

    Das „universelle Musik-Kontroll-System für digitale und analoge Quellen“ macht seinem Namen alle Ehre, befand der Autor im Test. Klanglich gehört der M1 CLiC zu den sehr dynamischen Vertretern der Zunft. Er spielt tonal ausgewogen und Auflösung wie Feinzeichnung sind preisklassenbezogen in Ordnung. Zusammen mit dem hier ebenfalls getesteten CD-Laufwerk M1 CDT gewinnt die Auflösung noch. Was Rhythmus, Dynamik und Tempo angeht, spielt die Endstufe M1 PWR weit über dem Klassendurchschnitt. Tonal tendiert der Verstärker in eine etwas wärmere Richtung. Bässe stellt er kontrolliert in den Raum.

    Test Musical Fidelity M1 Clic, CDT und PWR

    Preis: 749 Euro bis 1.699 Euro

    (CD-Transport 749 Euro, Streamer/DAC 1.699 Euro, Endstufe 1.049 Euro)

    Hegel P30 und Hegel H30

    Diese Vor/Endstufen-Kombination beherrscht HiFi-Übungen wie Tonalität, Dynamik und Raumabbildung aus dem Effeff. Bemerkenswert ist auch die ausgeprägte Musikalität, welche leider auch in dieser Gewichtsklasse nicht immer selbstverständlich ist. Der Transport emotionaler Inhalte gelingt den norwegischen Amps in einem Maße, wie man es sonst nur Röhrenverstärkern oder Top-Class-A-Konzepten zutraut. Der H30 verfügt über enorme Leistung und Stromstabilität.

    Test Hegel P30 und Hegel H30

    Preis: 17.285 Euro

    (P30: 5.795 Euro / H30: 11.490 Euro)

    47 Laboratory Midnight Blue 4733, 4734, 4736, 4730

    „Was aufgenommen wurde, wird auch reproduziert“, so das zusammenfassende Statement der 6moons-Kollegen zur Einstiegsserie von 47 Labs. Das Sahneteil der Midnight Blue-Serie sei allerdings der CD-Player 4735. Die Entscheidung zwischen Vollverstärker und Vor/End-Kombi sei in großem Ausmaß vom Lautsprecher abhängig: 90 dB werden hier als ungefähre Grenze angegeben.

    Test 47 Laboratory Midnight Blue 4733, 4734, 4736, 4730

    Preis: 1.660 Euro bis 1.780 Euro

    Fonel Royal

    Diese Monoendverstärker sind herausragend in allen Aspekten der Wiedergabe, die mit Natürlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verfärbungsfreiheit und Plastizität zu tun haben. Kleine Einschränkungen gibt es beim Punch und Drive im Bass mit elektrischen und elektronischen Instrumenten.

    Test Fonel Royal

    Preis: 9.400 Euro

    Ayre K-5xeMP und Ayre V-5xe

    „Es klingt einfach nicht nach Retorte“, zu diesem Schluss kommt der Autor dieses Tests der Vor/End-Kombi von Ayre Acoustics. Das Klangbild ist ein sehr stimmiges - und das gilt nicht nur fürs Tonale, sondern auch für das ausgewogenen Timing und die realistische Art der Bühnendarstellung. Die Ayre-Kombi spielt in hohem Maß „unverschleiert“ und rein. Maximale Tiefbasspower und Extraglanz im Hochton gehören nicht zu den Schwerpunkten dieser einfach sehr natürlich und echt klingenden Verstärker.

    Test Ayre K-5xeMP und Ayre V-5xe

    Preis: 9.600 Euro

    (Preis der Kombi)

    Sauermann Audio Endverstärker

    Fairaudio Award

    Unbedingt neutral, sehr transparent, klangfarbenstark und eine im positiven Sinne Ruhe/Störungsfreiheit ausstrahlende Darstellungsweise - dies sind grundsätzliche Merkmale dieser ebenso präzisen wie musikalischen Stereoendstufe, die in Sachen Dynamikverhalten zwar ordentlich ans Werk geht, dabei aber weniger drauf trainiert ist, beinharte Bassgewitter abzusondern.

    Test Sauermann Audio Endverstärker

    Preis: 8.500 Euro

    Abacus Ampollo

    Ein handwerklich hervorragend verarbeiteter Verstärker, der eigentlich als Endstufe konzipiert ist, aber auch als puristischer Vollverstärker dienen kann. Tonal durch alle Frequenzbänder neutral und ausgewogen, im Obertonbereich tendenziell auf der offenen, lichten Seite, zudem mit einer überragenden räumlichen Präzision und einem „schnellen Antritt“ versehen. Insgesamt eine gelungene Verbindung aus Präzision und Musikalität.

    Test Abacus Ampollo

    Preis: 2.900 Euro

    Audionet PRE1 G3, EPS und AMP

    Fairaudio Award

    Zweifelsfreie tonale Neutralität und hervorragende fein- als auch grobdynamische Qualitäten kennzeichnen diese Verstärker-Kombination ebenso wie ein hochauflösendes, vielleicht treffender noch: sehr „mühelos durchhörbares“ Klangbild - nicht zuletzt bedingt durch den tonal straight nach oben durchlaufenden, unbeschönigenden, aber grundsätzlich sehr reinen, feinzerstäubenden und stressfreien Hochton und einen sehr konturierten, durchhörbaren, fettfreien, punchy Bassbereich.

    Test Audionet PRE1 G3, EPS und AMP

    Preis: 13.330 Euro

    (PRE1: 3.590/AMP: 7.990/EPS: 1.790)

    HiFiAkademie Preamp & Poweramp

    Günstige Vor-/Endkombi mit „hochneutraler, studiotauglicher Wiedergabe“, wie der Testautor beschied. Dank durchgezeichneter Mitten, offener Höhen und einem sehr guten feindynamischen Verhalten gefiel die Verstärkerkombination der HiFiAkademie insbesondere auch bei klassischem Repertoire. Bei derberer, basslastiger musikalischer Kost dürfte sie bisweilen etwas mehr Schub drauflegen.

    Test HiFiAkademie Preamp & Poweramp

    Preis: 1.585 Euro

    (Preis der Kombi)

    Gamut D3i und D200i

    Stark und geschmeidig - so lauten zwei der Kernkompetenzen dieser mit hinreichend Leistung gesegneten Vor-/Endverstärker-Kombination. Eine deckkräftige, grauschleierfreie Klangfarbenwiedergabe, einen gänzlich härtefreien, seidigen Hochton sowie eine kleine Extraportion tonale Wärme gibt's obendrauf. Das sich ergebende Klangbild wirkt eher gelassen-kultiviert, denn betont sprühend-rhythmisch.

    Test Gamut D3i und D200i

    Preis: 14.996 Euro

    (D3i: 5.898 Euro sowie D200i: 9.098 Euro)

    Electrocompaniet EC 4.8 und AW180

    Fairaudio Award

    Diese Kombi von Electrocompaniet liefert ein substantielles Klangbild ab. Während der Pre mit dynamischer Tiefbasswiedergabe und weitgehend neutraler Spielweise punktet - etwas luftiger könnte es in den höchsten Lagen allerdings zugehen -, treten die Mono-Endstufen den Beweis an, dass ein volltönendes Timbre mit Transparenz und Auflösung einhergehen kann. Die AW180 sind Allrounder auf sehr hohem Niveau - und ihren Preis wert.

    Test Electrocompaniet EC 4.8 und AW180

    Preis: 10.900 Euro

    SAC Beta und Igel 60

    Eine Vor-/Endverstärker-Kombi, die Musik rhythmisch und involvierend vermittelt. Im Grundton wird ein klein wenig mehr geboten als „Normalnull“, in den oberen Mitten allerdings auch - der Hochton gerät nahtlos integriert und frei von Härten. Das Preisschild der Vorstufe Beta ist mehr als fair.

    Test SAC Beta und Igel 60

    Preis: 2.196 Euro

    Marantz SC-11S1/SM-11S1

    Ausstattungsseitig gibt sich Marantz‘ „kleine“ Vor-End-Kombi großzügig. Aber auch klanglich geht das Duo keinesfalls als asketisch durch – es wird vielmehr eine fast schon genießerische Spielweise an den Tag gelegt: Musikalischer Fluss, Seidigkeit und höchst angenehme Klangfarben stehen auf der Habenseite. Eine Energizer für müde Anlagen will das Marantzgespann aber nicht sein.

    Test Marantz SC-11S1/SM-11S1

    Preis: 7.000 Euro