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HiFi-Test-Archiv: Röhre/Hybrid

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    Tom Evans The Linear A

    Optisch unscheinbar, klanglich sehr reif: Diese Röhrenendstufe spielt tonal erstaunlich linear und breitbandig, bietet eine fantastische Feindynamik und Plastizität der Abbildung sowie einen sehr transparenten Zugang zum musikalischen Geschehen. Bei schierer Basspower und Groddynamik-Slam ginge natürlich noch mehr.

    Test Tom Evans The Linear A

    Preis: 10.700 Euro

    Vincent SV-500MK

    Dieser Hybrid-Vollverstärker besitzt eine sonor-harmonische Grundtendenz mit warmen Mitten und leicht milden Höhen. Mit den richtigen Lautsprechern lässt sich ein rhythmischer, kontrollierter Tiefton erleben. Insgesamt eher etwas für Genießer als für Freunde höchsten Auflösungsvermögens.

    Test Vincent SV-500MK

    Preis: 1.399 Euro

    Kora TB140

    Freunde sonorer Klänge werden mit diesem Röhrenverstärker weniger warm werden, denn er befindet sich tonal auf der leichteren Seite von neutral. Das Außergewöhnliche dabei ist, dass er trotzdem farbstark, leidenschaftlich und intensiv rüberkommt. Klare Stärke: das bemerkenswerte Auflösungsvermögen.

    Test Kora TB140

    Preis: 5.900 Euro

    Unison Research S6 Black Edition

    Dieser Röhren-Verstärker verbindet den Charme eines Single-Ended-Konzepts mit alltagstauglicher Leistung und einem überzeugenden DAC. Bass und Grundton sind etwas kräftiger, Mitten und Hochton recht neutral gehalten. Insbesondere für Fans einer entspannt-natürlichen Wiedergabe „handgemachter“ Musik ein tolles Angebot.

    Test Unison Research S6 Black Edition

    Preis: 5.999 Euro

    PSVANE ACME 300B und Western Electric 300B

    Schon die Serienbestückung des Cayin CS-300A bietet die klanglichen Vorzüge der 300B-Endröhre, gewisse Abstriche im Bass müssen freilich gemacht werden. Gerade hier und im dynamischen Bereich punktet hingegen das Modell von PSVANE. Die „DNA“ einer 300B – Klangfarbenreichtum, holographische Abbildungsfähigkeit, emotionale Ansprache – transportiert wiederum die Western Electric am überzeugendsten.

    Test PSVANE ACME 300B und Western Electric 300B

    Preis: 1.095 Euro bis 1.698 Euro

    (PSVANE/Western Electric)

    Cayin Jazz 80

    Das Klangbild dieses Röhrenverstärkers (EL34-Röhren) glänzt durch die Abwesenheit jeglicher Extreme, Fans von typischem Röhrensound werden zwar bedient, dennoch ist „Ausgewogenheit“ der Begriff, der diesen Amp wohl am meisten kennzeichnet. Kein Auflösungswunder, tolle Räumlichkeit.

    Test Cayin Jazz 80

    Preis: 1.998 Euro

    VTL IT-85

    Dieser Röhrenvollverstärker spielt über alle Soundkriterien hinweg auf sehr hohem Niveau. Nicht übermäßig analytisch, kein grobdynamischer Haudrauf, aber auch hier ohne echte Schwächen, verzaubert er den Hörer schließlich mit seiner Mittenwiedergabe und einer tollen Emotionalität.

    Test VTL IT-85

    Preis: 8.690 Euro

    Manley Steelhead RC & Snapper

    Drei Phonozweige plus Line-Input bietet diese Röhrenvorstufe, die zu den dynamischsten Vertretern ihrer Zunft gezählt werden kann. Die Monos besitzen ordentlich Power und überraschen mit röhrenuntypisch festem Bass. Tonal eher wärmer unterwegs – und „bigger than life“, was die Abbildung angeht.

    Test Manley Steelhead RC & Snapper

    Preis: 27.873 Euro

    (Steelhead: 13.998 Euro | Snapper: 13.875 Euro)

    PrimaLuna EVO 300

    Fairaudio Award

    Dieser Röhrenvollverstärker saugt den Hörer förmlich in die Musik, legt deren Seele frei und lädt zu langen Hörsessions ein, was auch an seiner jegliche Langeweile vertreibenden Grobdynamik liegt. Die Höhen wirken im Ultralinear-Modus einen Tick frischer, als man das von Röhrenamps gewohnt sein mag.

    Test PrimaLuna EVO 300

    Preis: 4.890 Euro

    Tsakiridis Hermes

    Klassischer Röhrenvollverstärker mit leicht warmem Grundtenor, schönen Klangfarben, einem angenehm satten Bassbereich und „reichhaltigen“ Höhen. Beeindruckend weitläufige und tiefe Bühne mit etwas größerer Abbildung einzelner Klänge.

    Test Tsakiridis Hermes

    Preis: 2.300 Euro

    Vincent SV-228

    Dieser gut ausgestattete Vollverstärker bietet eine eher warme und kraftvolle Wiedergabe. Analytische Qualitäten stehen weniger im Vordergrund, dafür aber unter anderem eine große räumliche Abbildung.

    Test Vincent SV-228

    Preis: 2.099 Euro

    Lab 12 Integre4 MK2

    Ein Charakter-Verstärker: Im Bass/Grundton mit ordentlich Schmackes gesegnet und in den Präsenzen recht unverblümt, weiß diese kräftige Röhre mit Druck, Speed und sehr dynamischer Ansprache zu gefallen. Der Lab 12 bildet ausnehmend plastisch auf einer eher kompakten Bühne ab.

    Test Lab 12 Integre4 MK2

    Preis: 5.640 Euro

    Cayin HA-300MK2

    Dieser Single-Ended-Röhrenverstärker ist ein toller Amp für Genusshörer, die schwerpunktmäßig Kopfhörer nutzen, doch auch beim raumfüllenden Hören über wirkungsgradstarke Lautsprecher keine klanglichen Kompromisse eingehen wollen. Ansatzlose Dynamik, insgesamt ausgewogene Tonalität mit Akzenten im Bass- sowie Präsenzbereich.

    Test Cayin HA-300MK2

    Preis: 5.480 Euro

    Manley Stingray II

    Dieser Röhren-Vollverstärker bringt jede Art von Musik einnehmend und lebendig rüber. Dabei gibt er weniger den Akademiker – so ist die Auflösung zwar gut, aber nicht außergewöhnlich –, sondern eher den Dynamiker: Pegelsprünge, egal ab kleine oder große, transportiert er frappierend echt. Der Bass ist kräftig und „schnell“, die Mitten sind minimal warm.

    Test Manley Stingray II

    Preis: 9.500 Euro

    Audio Note Cobra

    Dieser Vollverstärker kommt mit NOS-Röhren und NOS-DAC – und bietet eine frappierende Räumlichkeit, klare, etwas schlanker gehaltene Stimmen sowie überzeugende Klangfarben. Hinzu gesellen sich ein sportlich-straffer Bass und natürlich wirkende, etwas mildere Höhen.

    Test Audio Note Cobra

    Preis: 5.500 Euro

    SoReal Audio Melissa

    Dieser Röhren-Vollverstärker spielt ausnehmend dynamisch auf und weiß mit einer tief ausgeleuchteten Bühne und einem entschlackten und gleichwohl kraftvollen Ton zu gefallen. Im Oberbass etwas saftiger unterwegs, in den höchsten Höhen dezenter.

    Test SoReal Audio Melissa

    Preis: 5.200 Euro

    Copland CSA150

    Dieser Hybrid-Vollverstärker ist ein weitestgehend ausgewogener, langzeittauglicher Vollverstärker ohne ausgeprägte Inselbegabungen. Mit seinem tendenziell eher vollmundigen Bass, den schönen Klangfarben und der tollen Feindynamik dürfte er jedoch eine besondere Versuchung für Genießer und „Bauchhörer“ sein, die auch subtile Zwischentöne zu schätzen wissen.

    Test Copland CSA150

    Preis: 5.200 Euro

    Riviera Levante

    Dieser Hybrid-Vollverstärker ist leicht warm timbriert und verfügt über einen herrlich organischen Musikfluss. Beinharte Kontrolle und übermäßige Zackigkeit stehen nicht ganz oben im Pflichtenheft, dafür aber ausgezeichnete Auflösung, Plastizität und Raumausleuchtung.

    Test Riviera Levante

    Preis: 18.990 Euro

    Cayin CS-300A

    Mit aktiver Gegenkopplung spielt dieser 300B-Röhrenverstärker tonal ziemlich neutral – er besitzt einen wunderbar „swingenden“ Bass und klar durchgezeichnete Mitten. Schaltet man die Gegenkopplung ab, darf man sich sprichwörtlich wunderschönem Röhrensound hingeben. Der Grobdynamik sind aufgrund der überschaubaren Leistung (2x8 Watt) Grenzen gesetzt.

    Test Cayin CS-300A

    Preis: 3.980 Euro

    Magnat MA 900

    Dieser leicht warm abgestimmte Hybrid-Vollverstärker besitzt reichlich Schnittstellen, analoge wie digitale. Dank seiner tollen Grobdynamik und des etwas kräftigeren Bassbereichs kann er ordentlich Druck machen. Die Mitten wirken neutral und doch recht farbstark, die Höhen sind eher dezenter gehalten.

    Test Magnat MA 900

    Preis: 1.299 Euro

    Line Magnetic LM-150IA

    Dieser Vollverstärker gibt sich tonal neutral und verzichtet auf klischeehaften Röhrensound, er verbindet eine saubere Transienten-Wiedergabe mit enormer Klarheit beim Ausschwingen von Tönen. Im Bass ist mehr Straffheit möglich. Dank hoher Leistungsreserven treibt er auch weniger wirkungsgradstarke Lautsprecher.

    Test Line Magnetic LM-150IA

    Preis: 4.999 Euro

    MFE Tube One SE & MFE TA 120 SE

    Diese Röhren-Vor-End-Kombi verströmt nicht nur luxuriöse Manufakturqualität, sondern verwöhnt den genussorientierten Hörer mit kräftigem Bass, sonoren Mitten und grobdynamischem Slam. Gute Feinzeichnung und Auflösung, aber da geht in dieser Liga hier und da schon noch mehr.

    Test MFE Tube One SE & MFE TA 120 SE

    Preis: 24.380 Euro

    (Vorstufe: 9.690 Euro; Endstufe: 14.690 Euro)

    Tsakiridis Aeolos+

    Dieser Vollverstärker ist ein echter Allrounder und bietet authentischen Röhrensound, ohne die in dieser Preisklasse häufig anzutreffenden Kompromisse (mangelnde Kontrolle/Schubkraft im Bass, zu geringe Ausgangsleistung). Gerade im Tiefton weiß der Tsakiridis zu überraschen.

    Test Tsakiridis Aeolos+

    Preis: 2.150 Euro

    AVM Ovation A 6.3 und A 8.3

    Fairaudio Award

    Im positiven Sinne sehr gefällig und eingängig zu tönen, ohne dabei schönfärberisch oder „gesoundet“ zu wirken oder gar irgendwelche Schlagseiten zu entwickeln – das ist die große Stärke des A 8.3. Der preiswertere A 6.3 bietet eine noch klarere Sicht auf die Dinge, ohne dabei auch nur die Spur „analytisch“ oder „hart“ zu wirken und verdient mithin eine besondere Empfehlung.

    Test AVM Ovation A 6.3 und A 8.3

    Preis: 9.990 Euro bis 12.490 Euro

    (Transistor- bzw. Röhrenvariante)

    Unison Research Unico Due

    Fairaudio Award

    Dieser Hybridvollverstärker bietet eine selten zu erlebende Mischung aus Musikalität und Präzision: Tonal leicht schlanker unterwegs punktet er mit außergewöhnlich transparenter Mittenwiedergabe, beeindruckender Raumabbildung und Lokalisationsschärfe sowie erstklassigem Timinggefühl. An den Frequenzextremen agiert der Unison etwas zurückhaltender.

    Test Unison Research Unico Due

    Preis: 2.599 Euro

    Balanced Audio Technology BAT VK-53SE & BAT VK-76SE

    Auch wenn der Endstufe im Tiefbass die maximale Kontrolle mancher Transistoramps abgeht, überzeugt diese kostspielige, vollsymmetrisch aufgebaute und durchgängig röhrenbestückte Vor/End-Kombi durch hervorragende Auflösung und Raumdarstellung sowie ein völlig unlimitiert wirkendes Dynamikverhalten.

    Test Balanced Audio Technology BAT VK-53SE & BAT VK-76SE

    Preis: 29.400 Euro

    (Vorstufe 15.200 Euro; Endstufe 14.200 Euro)

    McGee Legend

    Streamingfähiger Hybrid-Vollverstärker, der dank Durchzugskraft und Dynamik vor allem im Tiefton überzeugt sowie einen ganz oben heraus leicht abgedimmten, doch im positiven Sinne „röhrentypischen“ Hochton besitzt – und damit jene Dosis Charme, die vielen Amps dieser niedrigen Preisklasse oft fehlt. Digital kann Musik über WLAN, Bluetooth, S/PDIF (Koax) und Toslink eingebunden werden.

    Test McGee Legend

    Preis: 699 Euro

    Lab 12 Suono

    Single-Ended-Röhrenendstufe, die sich im Ultralinear- und im Triodenmodus betreiben lässt – und ungewöhnlicherweise mit zwei Tetroden bestückt ist. Die Lab 12 bietet im Bass echten Punch und Slam, gibt sich in den oberen Mitten etwas vorwitzig und besitzt eher eine erdige „Rock'n'Roll-Attitüde“ denn maximale Feinzeichnung.

    Test Lab 12 Suono

    Preis: 2.190 Euro

    Balanced Audio Technology VK-3000SE

    Fairaudio Award

    Feindynamisch eine Klasse für sich, präsentiert dieser Hybrid-Vollverstärker einen außerordentlich freien und vor allem tief gestaffelten Bühneneindruck. Der Bassbereich gibt sich abgrundtief, dabei eher straff kontrolliert als mächtig schiebend. Der Hochton ist tendenziell der sanften und angenehmen Wiedergabe verpflichtet.

    Test Balanced Audio Technology VK-3000SE

    Preis: 9.490 Euro

    Tsakiridis Devices Aeolos Ultra

    Dieser Röhrenvollverstärker überrascht mit einem tonal eher geradlinigen, im Pentodenbetrieb fast schon nüchternen Klang. Im Triodenmodus behält er seine zackige, klare und gerade im Mittelton faszinierend transparente Gangart bei, addiert aber Schmelz und Klangfarben. Ein klasse Amp für Leute, die sich trotz „Röhre“ keine Sorgen um Stabilität und Schönfärberei machen wollen.

    Test Tsakiridis Devices Aeolos Ultra

    Preis: 2.750 Euro

    Magnat RV-4

    Fairaudio Award

    Dieser Hybrid-Vollverstärker ist ein echter Allrounder, es gibt eigentlich keinen Musikstil, den er nicht beherrscht. Der große Magnat musiziert immer souverän, kraftvoll, lässig - eher emotional als betont analytisch. Ein neues DAC-Board – inklusive Bluetooth-Zugang, aber leider ohne USB-B-Input – ermöglicht den direkten Anschluss digitaler Quellen.

    Test Magnat RV-4

    Preis: 2.999 Euro

    Luxman LX-380

    Ein „Rundum-sorglos-Röhrenvollverstärker für erfahrene Hörer“, so der Testautor: Der Luxman spielt dermaßen schlüssig, informativ, selbstlos und tonal balanciert, dass, wer hier oder dort mehr will, wohl oder übel – zumindest im selben Preisbereich – an anderer Stelle auf Klang und/oder Komfort verzichten muss.

    Test Luxman LX-380

    Preis: 6.990 Euro

    Musical Fidelity Nu-Vista 600

    Tonal auf der etwas leichteren Seite unterwegs, weiß dieser kräftige Hybrid-Vollverstärker mit einem hochaufgelösten, präzise und plastischen Klangbild für sich einzunehmen. Vor allem überzeugt er aber mit einer sehr unmittelbar-schnellen und natürlich wirkenden Impulswiedergabe.

    Test Musical Fidelity Nu-Vista 600

    Preis: 6.499 Euro

    Unison Research Triode 25

    Je nach Konfiguration – Trioden- oder Pentodenmodus, der sich jeweils mit sehr geringer oder etwas mehr Gegenkopplung wählen lässt – kann dieser Röhren-Vollverstärker durchaus das eine oder andere Röhrenklischee bedienen und mit einem vollen, farbstarken und üppigen Klangbild bezaubern. Oder sich auf der anderen Seite einer weitgehenden Neutralität und Akkuratesse befleißigen. So oder so wirkt der Triode 25 stets sehr agil.

    Test Unison Research Triode 25

    Preis: 2.900 Euro

    Vincent SV-700

    Mit diesem Hybrid-Vollverstärker ist, musikalisch betrachtet, alles ein wenig wohliger, ein wenig runder, ein wenig satter, bunter und strahlender, als dass man es als neutral oder „die reine Lehre“ bezeichnen wird. „Es ist einfach schön mit ihm!“, befand der Testautor.

    Test Vincent SV-700

    Preis: 3.499 Euro

    Vincent SV-500

    Fairaudio Award

    Dieser Hybrid-Vollverstärker spielt tonal mit einem ganz leichten Schlag ins Röhrenklischee (sonor, leicht abgerundeter Hochtonbereich), ist aber auch mit Meriten versehen, die man sonst Transistorverstärkern nachsagt(Durchzugskraft, Leistung, Kontrolle im Tieftonbereich). Feindynamisch agiert der Vincent hervorragend und grobdynamisch absolut mehrheitsfähig. In puncto „Gesamtperformance kontra Preis“ beeindruckt der SV-500.

    Test Vincent SV-500

    Preis: 999 Euro

    Magnat MCD 1050 und MA1000

    Der Fluss und die souveräne, dynamische Lässigkeit, die der Magnat-Vollverstärker über das gesamte Frequenzband an den Tag legt, sind in dieser Klasse vorbildlich. Um die Mittenlage herum tendiert er leicht ins Warm/Seidige – genau wie der CD-Player/DAC aus derselben Linie.

    Test Magnat MCD 1050 und MA1000

    Preis: 1.700 Euro

    MFE TA 845

    Tonal agiert dieser Röhrenvollverstärker ausgeglichen mit einem leichten Hang zur Wärme; der Hochton ist „reichhaltig“, perfekt ins Klangbild eingebunden und nie nervig. Den Mitten wird der Röhrenschmelz verliehen, den man von einem solchen Verstärker erwartet. Stimmen wirken, als würden Sie energetisch aufgeladen, Instrumente intensiv in Szene gesetzt. Auf der Habenseite steht zudem eine farbige und plastische Wiedergabequalität. Wer gerne bei hohem Pegel hört, muss sich allerdings nach wirkungsgradstarken Lautsprechern umsehen. Die unteren Lagen geraten etwas weicher als etwa bei kraftstrotzenden Transistor-Amps.

    Test MFE TA 845

    Preis: 4.929 Euro

    Magnat RV-3

    Fairaudio Award

    Im Testbetrieb ließ sich kein Musikstil finden, der nicht von der souverän-kraftvollen Gangart und Emotionalität dieses Vollverstärkers profitiert hätte. Der Magnat präsentiert die unteren Lagen mit knallhartem, trockenem Punch und das Mittenband natürlich und unverfärbt. Grobdynamisch lässt er nichts anbrennen, beherrscht dabei aber auch die leise Gangart. Das Preisschild sei als bewusstes Understatement anzusehen, so der Testautor abschließend.

    Test Magnat RV-3

    Preis: 2.700 Euro

    Tsakiridis Alexander und Artemis+

    Die Tsakiridis Vorstufe Alexander und Endstufe Artemis+ bieten ein tonal ausgewogenes Klangbild mit einem Hauch von Frische. Die mittleren Lagen spielen auf den Punkt und angenehm farbig, im Bass geht es tief hinunter, auf das letzte Quäntchen Präzision und Kontrolle muss man hier freilich verzichten. Dynamisch gibt die griechische Kombi eine gute Figur ab.

    Test Tsakiridis Alexander und Artemis+

    Preis: 3.000 Euro

    (Vorstufe: 1.400 Euro, Endstufe: 1.600 Euro)

    AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

    Fairaudio Award

    Die Endstufe SA8.2 zählt ohne Zweifel zur nicht allzu weit verbreiteten Gerätespezies, die unterschiedlichste Hörgeschmäcker zu bedienen vermag: Zum einen geben sich Auflösung und Dynamik präzise und zackig, tonal geht es neutral zu. Zum anderen tönt es für einen leistungsstarken Transistorboliden fast schon überraschend geschmeidig, härtefrei und „musikalisch“. Die Vorstufe ist dagegen eher ein „Tendenzgerät“ und liefert einen betont geschmeidigen, wohlgefälligen Musikfluss, wofür Abstriche in Sachen Dynamik und Auflösung eingegangen werden.

    Test AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

    Preis: 14.980 Euro

    (Vorstufe: 3.990 Euro und Endstufe: 10.990 Euro)

    Mastersound Dueundici

    Dieser Röhrenvollverstärker besitzt eine Ausgangsleistung von 2 x 11 Watt – man sollte also halbwegs wirkungsgradstarke Lautsprecher an ihn anschließen. Klanglich gefällt er durch sein wärmeres Timbre, seine ausnehmend geschmeidige und flüssige Vortragsart, einen langzeittauglichen, gut aufgelösten Obertonbereich und eine körperhafte räumliche Darstellung der Musik. In Sachen Grobdynamik, Tieftontauglichkeit und Maximalpegel naturgemäß limitiert.

    Test Mastersound Dueundici

    Preis: 1.950 Euro

    Audreal V30

    Der Audreal V30 ist insofern ein untypischer Röhrenverstärker, als dass er zum einen gerade im Tieftonbereich erfreulich kontrolliert und tief zulangt und zum anderen den Hörer nicht mit einer Cinemascope-Bühne „umarmt“. Die mittleren Lagen sind gut durchgezeichnet, im Obertonbereich wird dagegen eher etwas „abgesoftet“. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Audreal V30

    Preis: 1.590 Euro

    Jadis JP15 und Jadis JA15

    Die hübsch nach Sixties-HiFi ausschauende Jadis-Kombination aus JP15-Vorstufe und JA15-Endstufe verkörpert klassische Röhren-Tugenden: Das Mittenband ist der bevorzugte Frequenzbereich der Kombination, alles, was sich hier abspielt, wird zum Feuerwerk. Die Jadis nehmen sich der jeweils im Vordergrund stehenden Klangquelle mit besonderer Sorgfalt an. Gerade bei Jazz und Klassik kann das betörend sein. Rockiges, Techno oder Elektro entspricht weniger dem Naturell der Franzosen.

    Test Jadis JP15 und Jadis JA15

    Preis: 6.600 Euro

    (JP15: 3.000 Euro / JA15: 3.600 Euro)

    Einstein Audio The Absolute Tune Limited

    Tonal balancierter Hybrid-Vollverstärker mit im Zweifel eher leicht wärmerer Abstimmung. Der Einstein spielt angenehm dynamisch, insbesondere feindynamisch und besitzt ein ganz besonderes Talent zur plastischen, „3D-haften“ Abbildung der Klänge. Hierdurch gelingt ihm die Illusion einer geradezu physischen Präsenz der Musiker im Raum – sehr verführerisch.

    Test Einstein Audio The Absolute Tune Limited

    Preis: 8.000 Euro

    Magnum Dynalab MD-301A

    Fairaudio Award

    Ein Hybrid-Vollverstärker, der klanglich auf Basis eines sehr ruhigen/sauberen Hintergrunds sein Können entfaltet: Einzelne Klänge erscheinen quasi aus dem Nichts und werden hochpräzise und dreidimensional auf die virtuelle Bühne gestellt. Der Magnum Dynalab besitzt ein sehr hohes dynamisches Differenzierungsvermögen über das gesamte Frequenzband hinweg. Tonal ausgewogen - der Bass beeindruckt mehr durch souveränen Tiefgang als durch Druck.

    Test Magnum Dynalab MD-301A

    Preis: 3.500 Euro

    Octave V 70 SE

    Der mittlere der Octave-Vollverstärker zeigte sich schnell und spielfreudig - sowie tonal neutral. Eine den Röhrenverstärkern im Allgemeinen nachgesagte Wärme lässt sich hier jedenfalls weniger ausmachen. Die Impulsivität des V 70 SE zeigt sich auch im Bassbereich - wenn denn die Paarung mit dem Lautsprecher „stimmt“. Große Transistorverstärker können in diesem Bereich freilich noch einmal mehr.

    Test Octave V 70 SE

    Preis: 4.800 Euro

    Emillé Ara

    Einen straffen, trockenen, wenn auch nicht ultratiefen Bassbereich, gepaart mit im positiven Sinne „gutmütigen“ Höhenlagen und einer sehr feinen und facettenreichen Wiedergabe im Stimmbereich - so gibt sich dieser koreanische Röhrenverstärker tonal gesehen. Gutes Timing und ein realistisches Bühnenbild fielen uns des Weiteren positiv auf. Ungewöhnlich für einen Röhrenamp: Der Emillé Ara besitzt zwei Digitaleingänge (USB und S/PDIF).

    Test Emillé Ara

    Preis: 2.995 Euro

    Billboard