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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Technik mit Tatendrang
  2. 2 Technics SU-GX70: Hörtest und Vergleiche

Kaum zu glauben, aber wahr: Obwohl ich seit über 15 Jahren der highfidelen Schreiberei fröne, ist mir tatsächlich bisher noch kein Gerät der Marke Technics als Testobjekt untergekommen. Allerdings kann ich guten Gewissens sagen, dass ich viel von Technics (Web: www.technics.com) halte, denn privat hatte ich schon diverse Geräte des Traditionsherstellers im Besitz, darunter die legendäre Bandmaschine RS-1506, das Tapedeck RS-B100 und natürlich auch den Kultplattenspieler SL-1200 (alle drei kosten heute auf dem Gebrauchtmarkt mehr als damals). Jetzt also mal eine Komponente aus der Neuzeit, nämlich der Streaming-Verstärker SU-GX70 (Preis: 1.799 Euro). Wohlan!

„Streaming-Vollverstärker“, so heißt das Gerät offiziell bei Technics, es ist aber noch deutlich mehr als das, nämlich fast schon eine All-in-One-Lösung. Zählen wir mal die Features auf: Der SU-GX70 ist Streamer, Verstärker, Tuner (DAB, DAB+, FM), Pre-DAC und Kopfhörerverstärker in Personalunion. Die analoge Eingangssektion wartet überdies mit einem Phono-MM-Teil auf. Das alles verpackt Technics in einem wertig erscheinenden Gehäuse mit HiFi-Gardemaß (43 cm Breite) und einem moderaten Gewicht von rund sechseinhalb Kilogramm. Die exakt und sauber gefertigte Aluminiumbehausung macht in Verbindung mit der sieben Millimeter starken Frontplatte und den hochwertigen Gerätefüßen einen ebenso aufgeräumten wie edlen Eindruck, die Optik finde ich modern und zeitlos zugleich.

Lautstärkeregler des Technics SU-GX70

Ein großer, schwergängiger Lautstärkeregler dominiert die Front des Streaming-Vollverstärkers Technics SU-GX70

Die Front wird dominiert von einem großen Lautstärkeregler, der allerdings für meinen Geschmack fast schon etwas zu schwergängig läuft, wobei mir die Intention des Herstellers schon klar ist: Es handelt sich nicht um ein normales Potenziometer, sondern um einen Inkrementalgeber, den man offenbar bewusst mechanisch „ausgebremst“ hat, um ein gewisses Analogfeeling zu emulieren. Das hätte von mir aus nicht sein müssen, ich kann mir aber vorstellen, dass es auch Menschen gibt, die eine solche Lösung goutieren.

Am rechten Rand finden wir einen Input Selector, zwischen beiden „Knöppen“ sitzt eine 6 x 3,5 Zentimeter große Mensch-Maschine-Schnittstelle, die aus einem scharf anzeigenden OLED-Display und vier Softkeys für die Wiedergabesteuerung (Start/Pause, Stop, Skip) besteht. Das alles ist angenehm selbsterklärend, keine Schalter oder Drehreglerfunktion ist doppelt belegt, sowas mag ich. Technics liefert dem SU-GX70 eine klassische Fernbedienung mit, das Gerät lässt sich aber auch via App (Technics Audio Center, erhältlich für iOS und Android) steuern, Fremd-UPnP-Apps wie mConnect funktionieren ebenfalls, wenn es nur um das Streamen geht. Doch blicken wir zunächst einmal unter die Haube.

Blick ins Innere des Technics SU-GX70

Blick unter die Haube des SU-GX70. Der Streaming-Verstärker leistet 2 x 40 Watt an 8 Ohm und kommt mit einigen Technics-spezifischen Schaltungskniffen wie der lastabhängigen Phasenkalibrierung (LAPC)

Auch wenn der SU-GX70 auf den ersten Blick recht konventionell aussieht, hat er doch den einen oder anderen technischen Kniff an Bord. Da wäre zunächst einmal die selbst entwickelte „volldigitale Schaltverstärker-Technologie“ mit der Jitter-reduzierenden JENO-Engine, über die mein Kollege Jörg Dames beim Test des SU-G700 bereits berichtete. Ebenso bietet der SU-GX70 eine lastabhängige Phasenkalibrierung (LAPC), mit deren Hilfe man die angeschlossenen Lautsprecher elektrisch durchmessen kann, um die Verstärkerelektronik möglichst genau an deren Impedanzkurve anpassen zu können – eine Lösung, die mit einem Zeiteinsatz von nur knapp zweieinhalb Minuten für den Messvorgang klanglich einen echten Mehrwert bieten kann. Doch auch eine akustische Raumeinmessung hat der Technics SU-GX70 an Bord, die ist allerdings nur Besitzern eines iPhones oder iPads vergönnt, denn hier sind – anders als bei Android-Geräten – die verbauten Mikrophone halbwegs „standardisiert“, sodass einigermaßen aussagekräftige Messungen möglich sind. Als Notlösung für Nicht-Apple-Aficionados hält der SU-GX70 die Möglichkeit bereit, drei DSP-Presets für wandnahe Aufstellung der Lautsprecher, Platzierung in den Raumecken oder im Bücherregal abzurufen. Das funktioniert in der Praxis recht gut.

Bei der Stromversorgung setzt Technics auf ein spezielles Schaltnetzteil mit einer Taktung von 130 kHz. Durch die gegenüber Standardlösungen deutlich erhöhte Schaltfrequenz könne man die Rauscheinstreuungen des Netzteils jenseits des menschlichen Hörbereichs „auslagern“, was der Qualität der Musikwiedergabe zugutekomme. Außerdem gibt es noch einen „Pure-Amplification“-Modus, bei dem die Netzwerk- und HDMI-Schaltkreise ausgeschaltet werden, damit Signale über die Analogeingänge maximal ungestört ihren Weg gehen können.

Die Fernbedienung des Technics SU-GX70

Zum Lieferumfang des Technics SU-GX70 gehört eine klassische Fernbedienung, er lässt sich aber auch via App bedienen

Zudem haben sich die Technics-Ingenieure einen Trick einfallen lassen, dem nicht gerade für überbordende Klangqualität bekannten HDMI-Standard auf die Sprünge zu helfen. Es ist nämlich so: Wann immer ein Gerät Audiosignale durch den HDMI-ARC (Audio Return Channel) empfangen will, muss es gemäß den Spezifikationen zunächst einmal Videosignale ausgeben, so schreibt es das HDMI-Protokoll vor. Diese für den reinen Audiobetrieb völlig unnötige Signalausgabe kann jedoch unerwünschtes Rauschen hervorrufen. Deshalb werden die Videosignale beim Technics SU-GX70 mit der niedrigstmöglichen Bitrate ausgegeben und die digitalen Werte für die Farbkomponenten jedes Pixels auf Null gesetzt. Dieser maximal „ruhig fließende“ Datenaustausch zwischen den HDMI-Sender- und Empfängerbaugruppen soll auf ein klares Klangbild einzahlen.

Ein weiteres Bonbon: Technics gönnt den Besitzern des SU-GX70 einen Technologietransfer vom Flaggschiffverstärker SU-R1000, der immerhin mit 8.500 Euro gepreist ist: Die diskreten Verstärkerzüge im SU-GX70 wurden nämlich mit einigen Modifikationen vom SU-R1000 übernommen, wobei dasselbe symmetrische Layout Verwendung findet. Zudem stecken im SU-GX70 hochwertige Audiobauteile, wie sie im SU-R1000 ebenfalls zum Einsatz kommen, zum Beispiel rauscharme FETs, Dünnfilmwiderstände mit niedriger Toleranz und Kondensatoren aus der höheren Regal-Ebene.

Rückseitiges Anschlussfeld des Technics SU-GX70

Der Technics SU-GX70 bietet neben Digital-Inputs und Streaming-Anschlüssen auch zwei Hochpegel- und einen Phono-Eingang

Sie sehen: Schickes, aber unscheinbares Äußeres – doch der Technics SU-GX70 hat es technisch faustdick hinter der Frontplatte. Das freut alle diejenigen, die sich an Komponenten mit vielen Extra-Features ergötzen, stellt den Redakteur aber vor die eine oder andere Herausforderung: Wie schafft man es, hier nicht den Faden zu verlieren?

Technics SU-GX70: Hörtest und Vergleiche

Versuchen wir’s! Zunächst blicke ich auf den Klang der Digitalsektion – also Streaming und DAC. Danach schauen wir uns die Analogeingänge im Pure-Amplification-Modus an. Ich habe meinen Lautsprechern vor den Testdurchläufen die lastabhängige Phasenkalibrierung angedeihen lassen. Hierbei spielt der Technics SU-GX70 mehrere Sinus-Sweeps über die Boxen ab und misst den Impedanzverlauf. Im Anschluss wird ein Phasenkorrektur-Preset im Gerät abgespeichert, das auf Wunsch abgeschaltet werden kann.

Das OLED-Display des Technics SU-GX70

Der Technics besitzt ein scharf anzeigenden OLED-Display mit vier Softkeys an der Unterseite

Im Streaming- und DAC-Betrieb lässt mich der Technics SU-GX70 durch sein transparentes, aufgeräumtes und lebhaftes Klangbild aufhorchen. Nein, der SU-GX70 ist kein Langweiler, keine blasse Komponente. Er scheint mir aber auch kein Haudrauf, der Zwischentöne und Details unter den Teppich kehrt. Liegt die Wahrheit in der Mitte?

Bässe, Mitten, Höhen

Elvis Costello When I was cruelTonal zeigt sich der Technics-Verstärker sehr, sehr balanciert. Ganz tief hinab in den Subbass langt er zwar nicht, doch Bass und Grundton bringt er mit dem gebotenen und sich richtig anfühlenden Pegel, ohne den Oberbass anzudicken. Und dass das letzte Quäntchen Tiefbass fehlt, macht der SU-GX70 durch seine Agilität und Konturiertheit im Tiefton quasi wieder wett. Eine schnarrende Kontrabasssaite bringt über den SU-GX70 fast die Luft zum Flimmern, konzertante Basslinien wie in Elvis Costellos Songs „Tart“ oder „Alibi“ (Album: When I was cruel) schiebt der Technics-Amp mit einer Spielfreude in den Raum, die sich unverzüglich auf den Hörer überträgt.

Das Mittenband wirkt glatt durchgezogen und geht in einen schön abgestimmten Hochtonbereich über: Dieser ist auskunftsfreudig und aufgelöst, neigt aber nicht zur Überpräsenz oder Zischeligkeit. Was allerdings in meinem Fall auch das Resultat der Phasenkalibrierung ist. Meine Pro-AC K1 zeigt sich nämlich bei der Verstärkerwahl zuweilen etwas zickig: Wenn’s nicht passt, hat der Hochton schon mal die eine oder andere Schärfe. So war es auch bei der Erstvermählung mit dem Technics SU-GX70, doch nach der Impedanzanpassung war die Schärfe verschwunden, ohne dass es zu Einbußen bei der Feinauflösung kam. Einzelfall? Nein, auch mit meinen anderen Lautsprechern B&W 606 S2 Anniversary Edition und meiner Audio Note UK AX-Two kann ich den tonalen Gesamteindruck bestätigen.

Ein/Aus-Schalter und Kopfhörerbuchse des Technics SU-GX70

Vielleicht noch etwas, das sich nicht so richtig auf eine bestimmte tonale Lage festnageln lässt: Insgesamt klingt der Technics SU-GX70 erfreulich „undigital“, wobei es mir schwerfällt, dies konkret in Worte zu fassen. Der Klang ist jeglicher Schärfe abhold, es wirkt aber auch nie weichgespült oder „abgerundet“, wie man es von dem einen oder anderen Röhrenkonzept kennt. Und ein Creek 4040A – ein deutlich weniger üppig ausgestatteter Class-D-Vollverstärker für 1000 Euro –, den ich kürzlich im Test hatte, wirkt im Direktvergleich schon ein Jota nüchterner als der Technics, wenn auch nicht kühl oder gar kalt.

Auflösung und Klangfarben

Es klang zuvor schon an: Hier sehe ich eine klare Stärke des SU-GX70, denn er bringt einen beeindruckenden Klangfarbenreichtum und eine hervorragende Auflösungsfähigkeit mit, die insbesondere im Mittenband und im Hochton richtig zur Geltung kommen. Man nehme eine tontechnisch blitzsaubere Produktion mit reichhaltiger Instrumentierung wie Glen Hansards famose Walzerballade „Sure as the rain“ (Album: All that was east is west of me now). Es geht erst ganz sanft los, mit Kontrabass, Klavier und Hansards gänsehauterzeugender Stimme, die irgendwo zwischen Tom Waits, Matt Berninger (The National) und Leonard Cohen verortet ist. Als sich das Lied in den ersten Refrain aufschwingt, kommen Streicher, sanft schimmerndes Schlagzeugblech und Gitarren hinzu. Und ja, ich muss gestehen: Über den Technics SU-GX70 fasst mich das emotional ähnlich heftig an wie über meine Referenz-Kombi, bestehend aus dem Cambridge-Audio-Streamer CXN(V2) und den Valvet-A4-MK2-Monoblöcken – mit dem kleinen Unterschied, dass diese Kombi mal eben 7.400 Euro kostet. Okay, die Valvet-Monos bringen nicht zuletzt einen substanzielleren Subbass mit in Spiel, aber bei normalen Abhörlautstärken möchte ich hier zumindest in puncto Feinauflösung und realistischen Klangfarben fast schon von einem Patt reden. Ganz erstaunlich, das hätte ich dem SU-GX70 so nicht zugetraut, als ich ihn vor einigen Wochen das aus dem Karton hob.

Rückseite des Technics SU-GX70

Bühne frei

Ähnlich positiv kann ich über die Bühnendarstellung berichten: Der Technics SU-GX70 öffnet einen breiten und tiefen Raum, der etwas über die Boxengrundlinie hinausgeht – und verbindet das mit einer sehr scharfen Abbildung der Klangquellen. Gut, sowas ist immer ein zweischneidiges Schwert: Nach meiner Erfahrung kann eine extrem hohe Abbildungsschärfe auch mal zu einem etwas statischen Gesamteindruck führen – andererseits legt so eine präzise „Raumgestaltung“ bei mancher Musik noch eine Schippe Intensität drauf.

Slowdive Everything is AliveWenn ich mir beispielsweise vom aktuellen Slowdive-Album (das übrigens sehr empfehlenswert ist und deutlich elektronischer daherkommt als die früheren Shoegaze-Scheiben) Everything is Alive den Track „Chained to a Cloud“ anhöre, dann macht es enormen Spaß, die zahlreichen Synthie-Sounds und die einzelnen Instrumente des minimalistischen Schlagzeug-Programmings wie festgenagelt an ihren stereofonen Positionen zu hören. Das hat eine 3D-hafte Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Wenn ich hingegen eine schöne alte Jazz-Aufnahme wie das sattsam bekannte „The Girl from Ipanema“ (Astrud Gilberto, Stan Getz) höre, kann ich mit dem Technics zwar die Klarheit des Bühnenaufbaus genießen, aber der Track versprüht über meinen Röhrenverstärker Tsakiridis Aeolos+ (2.150 Euro) dann doch etwas mehr Sexappeal, wirkt lasziver, da die einzelnen Klangquellen freier „atmen“ und nicht ganz still an ihren jeweiligen Positionen festgeklebt sind. Allerdings macht der erwähnte Klangfarbenreichtum des Technics diesen kleinen Ausflug ins Analytische recht gut wieder wett.

Grob und fein

Interpols Our Love to AdmireIch ließ es schon anklingen: Der Technics SU-GX70 ist spielfreudig. Was er nicht ist: eine Pegelmaschine, mit der Sie jede Party beschallen können. Dafür ist er flink, präzise, rhythmisch, agil. Gerade sein sehniger Bassbereich, der Lautsprecher bei normaler Abhörlautstärke kontrolliert führt, lässt keine Langeweile aufkommen. Die wuchtigen Drums in Interpols „Pace is the Trick“ (Album: Our Love to Admire) – inklusive des obskuren Schlagzeugeinsatzes, wo Drummer Sam Fogarino nach einer kurzen Generalpause genau einmal mit vollem Zorn aufs Standtom drischt – bringt der SU-GX70 beispielsweise komplett ungebremst rüber. Mein Marantz PM7000N (1.199 Euro), ebenfalls ein Streaming-Vollverstärker, ist da etwas weniger flott unterwegs.

Technics SU-GX70, angewinkelt, von oben

Wenn man den SU-GX70 richtig kräftig aufdreht, wirkt die Darbietung etwas weniger agil – aber der Amp ist immer noch weit davon entfernt, weich zu klingen. Feindynamik kann er richtig gut: Talk Talks Song „Chameleon Day“ (Album: The Color Of Spring) zelebriert das Verschwinden als Kunstform: Von zwei emotionalen Ausbrüchen des Sängers Mark Hollis abgesehen, gibt es fast nur zarte, mäandernde Klänge zu hören, die einander umspielen. Trotz des allgemein geringen Pegels, mit dem diese Klänge unterwegs sind, schafft es der Technics, die Vielschichtigkeit des Arrangements zu vermitteln. Respekt.

Blick aufs Analoge

Die vorgenannten Beobachtungen und Klangeindrücke bezogen sich auf die Digitaleingänge, doch wie schaut es mit den analogen aus? Hier habe ich den Pure-Amplification-Modus eingeschaltet und den Technics SU-GX70 somit aus dem Netzwerk herausgenommen. Als Quelle dienten nun der C.E.C. CD5 und mein Cambridge-Audio-Streamer CXN (V2) sowie mein Phono-Besteck.

Die grundsätzlichen Qualitäten des Amps bleiben auch im Analogmodus erhalten – und er zeigt die klanglichen Unterschiede der Zuspieler klar auf: So wird die stereofone Bühne bei meinem CD5 besser in der Tiefe ausgeleuchtet als beim Cambridge-Audio-Streamer, der einerseits etwas mehr Details im Hochtonbereich bringt, andererseits auch etwas kühler wirkt. Was sagt uns das? Nun, es ist vor allem ein Qualitätszeichen des Technics SU-GX70, denn offenbar agiert er über seine Analogeingänge so klar und unverfälscht, dass er die feinen klanglichen Prägungen der Quellgeräte „mitliefert“.

Display des Technics SU-GX70 mit ausgewähltem Phono-Eingang

Und der Phonoeingang? Nun, der kann auch was. Zwar wird er für einen Vinyl-Freak keine externe Phonovorstufe mit einem Preisschild von über 500-600 Euro ersetzen können, aber er beherrscht zunächst einmal das Grundsätzliche, was eine Phonovorstufe mitbringen muss: Stille und Absenz von Störgeräuschen. Da gibt es keinen, auch keinen kleinen Brumm- und Rauschteppich (entsprechend hochwertige Plattenspieler und Kabelage vorausgesetzt). Auf dieser Basis baut er ein ausgewogenes, solides Klangbild auf, das trotz der internen A/D-Wandlung erfreulich analog klingt, mithin eine ganz minimale Grundwärme mitbringt. Im Hochtonbereich verrundet der Phono-Zweig ein wenig, ansonsten gefallen insbesondere Feindynamik und die gut sortierte Bühne.

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Antipodes Audio

Test: Technics SU-GX70 | Streaming-Verstärker

  1. 1 Technik mit Tatendrang
  2. 2 Technics SU-GX70: Hörtest und Vergleiche

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