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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Understatement
  2. 2 Marantz PM7000N: Klangtest und Vergleiche

Ein Vollverstärker inklusive Phonoteil, D/A-Wandler, Kopfhöreramp sowie Streamer mit HEOS-Anbindung: Für den durchaus geerdeten Preis von knapp 1.200 Euro wirft Marantz (www.marantz.de) mit dem PM7000N ein voll ausgestattetes Multifunktionsgerät in den Ring, das eine vollständige Schaltzentrale für den heimischen Musikgenuss darstellen kann. Äußerlich wirkt das Gerät dezent und unscheinbar –  im Hörraum sollte aber es noch eine andere Seite zeigen …

Der Hersteller Marantz ist immer für eine Überraschung gut. Das durfte ich bereits im August 2018 beim Test des Vollverstärkers PM8006 erleben: So hatte ich den Signatur-Sound dieser Marke in den vergangenen Jahrzehnten eher als feinsinnig-geschmeidig, etwas zurückhaltend, dabei aber langzeittauglich abgespeichert – und wurde von dem unerwartet zupackenden und kraftvoll-anmachenden Klangbild des PM8006 positiv überrascht. Durchaus neugierig und erwartungsvoll hob ich also den Marantz PM7000N aus dem Karton, denn zum einen war ich gespannt, welcher Klang mich diesmal erwarten würde (der „alte“ oder der „neue“ Marantz-Sound), zum anderen freute ich mich darauf, die zahlreichen angekündigten Features auszuprobieren, handelt es sich doch zumindest der Beschreibung nach um ein echtes Schweizer Taschenmesser der audiophilen Zunft: So wartet dieser Vollverstärker nicht nur mit einer dezidierten MM-Phono-Karte und diversen analogen und digitalen Eingängen auf, er kann auch streamen mit allem Pipapo (Heimnetzwerk, Laufwerk, Streamingdienste, Webradio) – und zwar auf Basis des als ausgereift geltenden HEOS-Ökosystems. Dass mich dann aber sogar eine kleine Sensation erwartete, darf ich hier schon einmal vorausschicken.

Marantz PM7000N: Technik & Optik

Marantz PM7000N Drehregler auf der Front

Zunächst aber ein paar Worte zur Technik und zum Äußeren: Der Marantz PM7000N kommt in der typischen Marantz-Optik mit einer symmetrisch aufgebauten, sanft geschwungenen Front. Der Look ist trotz der zahlreichen Bedienelemente unaufgeregt-gediegen, die Verarbeitung exzellent, auf den ersten Blick wirkt der Amp trotzdem nicht wie ein ausgemachtes High-End-Gerät. Links und rechts auf der Frontseite je ein großer Drehregler, der linke ist für die Eingangswahl zuständig, der rechte steuert die – elektronische – Lautstärkeregelung. Dazwischen, am unteren Rand des Geräts, finden wir ein kleines Klangregelensemble, bestehend aus Bass-, Höhen- und Balancesteller, die über einen dezent hintergrundbeleuchteten Source-Direct-Taster überbrückt werden können. Darüber, eingerahmt von den großen Drehreglern, befinden sich ein freundlich-helles, auch vom Hörplatz aus gut ablesbares OLED-Display sowie eine aus mehreren im Rund angeordneten Tastern bestehende Multifunktions-Bediengruppe, mit der die Streamingwiedergabe pausiert und wieder gestartet werden kann, welche aber auch gestattet, durch die zahlreichen Konfigurationsmenüs dieses Verstärkers zu navigieren. Hier beispielsweise lässt sich auch der Zutritt zum heimischen Netzwerk einrichten.

Marantz PM7000N Display

Intuitiv bedienbar und leicht ablesbar – die Usability des Marantz PM7000N ist bar jeder Kritik

Zu guter Letzt noch ein Kopfhörerausgang – und das war’s mit der Front. Auf der Rückseite wartet der Marantz PM7000N mit vier analogen Eingängen auf, drei Hochpegeleingänge und ein Phono-MM. Weiterhin finden wir neben dem Netzwerkanschluss vier Digitaleingänge für fast (HDMI und AES/EBU fehlen) jeden Bedarf: 1x S/PDIF koaxial, 2x S/PDIF optisch und 1x USB-A zum Anschluss von Speichermedien. Die Laustprecheranschlüsse sind aus vernickeltem, massivem Messing – das sieht man in der Preisklasse nicht immer. Mit zwei Antennen (Bluetooth und WLAN-Dualband) wäre dann auch die Rückseite auserzählt. Eine Fernbedienung liegt dem Gerät übrigens auch dankenswerterweise bei.

Marantz PM7000N Rückseite/Anschlüsse

Der Marantz PM7000N gibt sich sowohl digital als auch analog – inklusive Phono – äußerst kontaktfreudig

Marantz PM7000N: Unter der Haube

Auch unter der Haube gibt es einiges zu entdecken zu: Hier liefert Marantz zum Preis von knapp 1.200 Euro nicht nur jede Menge Features, sondern auch echte Technikschmankerln: So ist die Verstärkungsstufe in Stromgegenkopplungstechnik ausgeführt; das sorgt – vereinfacht gesagt – dafür, dass sich die Verstärkungstransistoren auch bei unterschiedlichen Temperaturen stets so linear wie möglich verhalten. Zum Einsatz kommen die Hyper-Dynamic-Amplifier-Modules (HDAM), die Marantz bereits 1992 einführte und auch bei wesentlich avancierteren Geräten benutzt: Anstelle von integrierten Schaltkreisen (ICs) warten diese Module mit diskret in SMD-Technik aufgebauten Schaltungsdesigns auf. Gegenüber der integrierten Variante soll sich, vor allem durch die schnellere Anstiegszeit und Reduktion des Geräuschpegels, ein dynamischerer, genauerer und detaillierterer Klang ergeben.

Marantz PM7000N Innenaufnahme

Innere Werte: der Marantz PM7000N

Auch die Phonoplatine ist keine Notlösung, sondern diskret – mit hochwertigen Feldeffekttransistoren in der Eingangsstufe – aufgebaut. Und bei den Wandlerchips wurde ebenfalls nicht gespart: Marantz setzt hier auf den AK4490 von Asahi Kasei – ein Wandler, der nicht nur hochauflösendes Material bis 24 Bit/192 kHz sowie DSD 5.6 beherrscht, sondern auch für einen durchzugsstarken und doch feinauflösenden Sound bekannt ist. Sowohl der Ringkerntrafo als auch die abschaltbare Digital- und Netzwerksektion sind übrigens vollständig abgeschirmt – so sollen Interferenzen zwischen den eigenen „Ressorts“ möglichst vermieden werden.

Marantz PM7000N: Installation & App

HEOS App - Marantz PM7000N

Flink & intuitiv: die HEOS-App zur Ansteuerung des Marantz PM7000N

Die Inbetriebnahme gestaltete sich einfach: Zunächst band ich den Marantz PM7000N ins Netzwerk ein – hierfür steppt man mithilfe der frontseitigen Taster und des OLED-Displays in das entsprechende Menü und verrät dem PM7000N den Namen und das Kennwort des heimischen WLAN. Sodann lud ich die HEOS-App herunter, die beim ersten Start direkt den PM7000N als „Lautsprecher“ erkannte. Die App hat ein eigenes Menü für Streamingdienste, hier sind Spotify, TuneIn, Amazon Music, Deezer, Napster, Soundcloud und Tidal voreingestellt. Wer einen oder mehrere dieser Dienste nutzt, gibt einfach einmalig die Zugangsdaten ein und kann dann direkt losbrowsen. Apropos: Die HEOS-App, die ich bei dieser Gelegenheit erstmals ausprobieren durfte, hat sich nicht nur als flink, „ergonomisch“ und stabil erwiesen, sondern auch als intuitiv: Hier kommt man wirklich schnell zum Ziel, egal ob man nur mal schnell einen Track hören, Playlists anlegen und verwalten oder auch neue Musik entdecken will. Praktisch: Die App gestattet auch, Musik direkt vom Smartphone ins Netz zu streamen – also nicht nur per Bluetooth – und über die App lassen sich auch am Marantz-Verstärker per USB angeleinte Massenspeicher browsen: So macht Streaming Spaß. Und nun zum Klang!

Marantz PM7000N: Klangtest und Vergleiche

Marantz PM7000N Lautsprecheranschlüsse makro

Weiter vorne kündigte ich ja schon eine „kleine Sensation“ an. Und ich habe nicht zu viel versprochen, denn der Marantz PM7000N liefert in audiophiler Hinsicht weitaus mehr ab, als ich je erwartet hätte. Angesichts der zahlreichen Features und des unauffälligen Äußeren hätte ich zum Preis von 1.200 Euro natürlich schon einen „mehrheitsfähigen“ und geradlinigen Klang erwartet, doch der Marantz-Amp kann sich in der einen oder anderen Disziplin problemlos mit Geräten messen, die deutlich mehr kosten. Das für meinen Geschmack auffälligste Talent des Marantz PM7000N ist die sagenhaft präzise, luftige und klare Raumdarstellung, stattfindend vor einem tiefschwarzen und ruhigen Hintergrund. Streng genommen bedeutet das eigentlich mehrere Talente, denn gerade dieser ruhige Hintergrund wird ja durch einen hohen Störspannungsabstand sowie eine Verzerrungsarmut – also ein Minimieren der Störelemente – erreicht, während eine präzise Raumdarstellung nicht zuletzt durch optimale Kanaltrennung bei gleichzeitig fehlerfreiem Kanalgleichlauf einerseits und Phasenkohärenz andererseits erzielt wird. Trotzdem nenne ich beide Meriten dieses Verstärkers in einem Atemzug, weil sie im Verbund eine Sogwirkung entfachen, der man sich nur schwer entziehen kann.

King Crimson - In The Court Of The Crimson King_Ein Beispiel? Tidal sei Dank konnte ich mit wenigen Fingertipps King Crimsons Track „Epitaph“ (Album: In the Court of the Crimson King remastered; auf Amazon anhören) ins Rennen schicken – und mir klappte richtiggehend die Kinnlade runter. Diese monumentale Ballade zieht ja einen nicht geringen Teil ihrer Faszination aus der ungewöhnlichen Art und Weise, wie sie im Studio produziert wurde. Hier treffen elektroakustische – und damit „natürlich-organisch“ wirkende Instrumente wie Bass und Gitarren – auf bombastische Mellotron-Streicher einerseits. Andererseits hören wir ein Schlagzeug, das durch waghalsigen Einsatz von Equalizern sowie die komplette Absenz von Raumhall klanglich auf das Gardemaß einer Papp-Keksdose zusammengeschrumpft wurde. Der Gesang wiederum wurde vergleichsweise stark nach hinten gemischt. Im Gesamtbild ergibt sich eine bedrohlich-merkwürdige Atmosphäre, die einen auf numinose Weise erschauern lässt, weil man als unvorbelasteter Hörer zwar irgendwie mutmaßt, dass da irgendwas gewaltig nicht stimmt, aber das „Kochrezept“ für diesen Effekt erst langsam beim Hören kapiert.

Marantz PM7000N Trafo

Nun: Der Marantz-Amp bringt zunächst einmal durch seinen „schwarzen“ Hintergrund (die Remastered-Fassung ist praktisch rauschfrei) die künstlich geschaffene, artifizielle Atmosphäre, in der dieser Song dargeboten wird, voll zur Geltung. Darüber hinaus separiert er die einzelnen Klangquellen exakt voneinander und platziert sie mit viel Luft zum Atmen im stereofonen Panorama. Gleichwohl hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass hier schiere Analytik um ihrer selbst willen betrieben wird – im Gegenteil: Bei den ersten Takten des Tracks hatte ich eine Ganzkörpergänsehaut, und das, obwohl ich ihn in meinem Leben bestimmt schon eine dreistellige Zahl von Malen gehört habe. Der Marantz modelliert die einzelnen Instrumente und Klangquellen außerdem nahezu plastisch in den Raum, hier findet die vielzitierte Ablösung des Klangs von den Lautsprechern einerseits und von dem Hintergrund andererseits in einer Konsequenz und Deutlichkeit statt, die schier atemberaubend ist. Dahinter ist nicht als Schwärze und Ruhe. Eine ähnlich hohe Plastizität durfte ich zuletzt bei der Bryston 3B³-Endstufe genießen, die alleine als Endstufe gut das Fünffache des Marantz-Komplettsystems kostet. Natürlich kann die Bryston dann auch noch mit anderen Dingen punkten, bei denen der PM7000N nicht mithalten kann, wie mit ihrer tonal schier unlimitierten Breitbandigkeit, der Konturiertheit des Basses bis in den Subbassbereich und natürlich auch der dreifachen Sinusleistung. Auch geht die Bryston grobdynamisch nochmal anders ran, sie zieht beispielsweise Doppelbassdrumgewitter noch flinker, tiefgründiger und gleichzeitig präziser durch.

Feine Sache …

donald fagen - kamakiriadDoch zurück zum Marantz: Auf der tonalen Seite erfreut, wie vollständig und im positiven Sinne neutral dieser Amp klingt. Irgendwelche Betonungen, Verfärbungen oder Lücken sind über einen weiten Teil des Frequenzbandes nicht auszumachen. Der sehr tief spielende E-Bass bei „Epitaph“ hat Schub und Standkraft bis ins zweite Untergeschoss, im Mittenband und in den Höhen wird blitzsauber und artefaktefrei durchgezeichnet. Auch in Sachen Feinauflösung wird angesichts der Preisklasse gehobenes Niveau geboten – man darf ja nicht vergessen, dass in den 1.200 Euro hier nicht nur ein Amp, sondern auch noch Streamer und Netzwerkplayer eingepreist sind. Und mit Blick auf die Kriterien Feinauflösung und Neutralität befindet sich der Marantz PM7000N definitiv auf Augenhöhe mit meinem Hegel H90, der als reinrassiger Amp schon mehr (1.700 Euro) kostet. Respekt. Natürlich geht noch mehr: So könnte der Bass – auch wenn er bis in den Subbass hinunter voll da ist – zuweilen etwas konturierter und griffiger erscheinen, diesbezüglich hat zum Beispiel mein Hegel-Amp die Nase vorn, und die Bryston 3B³ sowieso. Im Superhochton bietet der Marantz-Amp zudem eine leichte Verrundung zum „Luftband“ hin. Bei einer dezidiert audiophilen Produktion wie Donald Fagens Album Kamakiriad (auf Amazon anhören) wird beispielsweise das obertonreiche „Krizzeln“ des Regenholzes im Track „On The Dunes“ minimal verrundet wiedergegeben, es setzt sich nicht ganz so klar und deutlich von den Hi-Hats und Becken ab – das ist jedoch Jammern auf einem sehr hohen Niveau.

Der Stresstest

Marantz PM7000N Bedienfeld

Tonal weitgehend neutral, genaue Bühnendarstellung, gute Feinauflösung: Taugt so ein Amp überhaupt für Musik, die nicht höchsten audiophilen Standards genügt? Oder legt er den Finger in die Wunde? Nun, selbst eine wirklich stark abgehangene Nummer wie ZZ Top’s „Blue Jean Blues“ bringt der Marantz-Verstärker völlig authentisch rüber und eben nicht wie am Reißbrett neu aufgezeichnet. Gut, im Hintergrund rauscht es jetzt dezent, was bei einer nicht remasterten Aufnahme aus dem Jahr 1975 auch völlig okay ist – oder eigentlich dazugehört. Davon abgesehen entzückt die Darbietung des PM7000N durch einen erdig-profunden E-Bass, eine herrlich rauh-angezerrte Sologitarre und die authentisch-schmirgelnd-gurgelnde Reibeisenstimme von Billy Gibbons: Wenige Sekunden Musik genügen und man wähnt sich in einer warm-dunklen Blues-Räuberhöhle mit einem randvollen Aschenbecher und zahlreichen Humpen Gerstensaft auf dem Tisch. Der Marantz macht Laune und schiebt bei Bedarf definitiv einen authentischen Blues. Wie er das macht? Durch das voll durchgereichte Volumen des bei der Abmischung offenbar leicht nach vorne geholten Basses, die ausgezeichnete Feinauflösung im für den Gitarrensound und seine Nebengeräusche so wichtigen Mittenband. Aber auch wiederum dadurch, wie klar und griffig er die „Musiker“ auf die virtuelle Bühne setzt, sie dabei trotzdem als gemeinsam spielendes Ensemble und nicht als Solitäre in jeweils einer abgeriegelten Studiokabine auftreten lässt.

Digital vs. analog

Das bisher Gesagte gilt übrigens nicht nur bei der Zuspielung über den Streamer – sonst könnte man ja denken, dass der Sound ein Stück weit durch die Digitalsektion, also den AK-Chip, „gemacht“ wird. Auch bei analoger Zuspielung bleibt die tonale Grundtendenz des Amps erhalten, wenngleich das Mittenband über die analoge Verbindung einen kleinen Hauch wärmer und sonorer klingt – dabei handelt es sich aber wirklich nur um ein Tendenzchen.

Ein Extralob

Marantz PM7000N Lautsprecherklemmen

Definitiv ein Extralob wert ist die Phonokarte. Mir scheint sogar, Marantz hat sie gegenüber dem Phonomodul des PM8006 nochmal etwas verbessern können. Das texanische Elektronik-Trio Dallas Acid war nicht nur auf der Europatour von Bill Callahan der Support Act, es hat mit The Spiral Arm auch vor wenigen Wochen ein extrem spannendes Vinylalbum herausgebracht. Hier treffen live gespielte Vintage-Synthesizer und Sequencer auf den elfengleichen Gesang und das atavistische Schlagwerk von Linda Beecroft. Die sphärisch-hypnotische Musik kann ihren Reiz auf Vinyl optimal ausspielen: Kaum, dass sich die Nadel in die Rille gesenkt hat, taucht der Hörer vollständig ab und verschmilzt mit der Musik; technische oder akustische Rezensionskriterien werden völlig unwichtig, der Marantz-Amp gestattet es, sich einfach fallenzulassen. Klingt Ihnen zu wolkig? Mag sein, aber natürlich gibt es eben doch technische Gründe für diese Fähigkeit, Emotionen zu wecken: das weitgehende Fehlen von allem, was stört: Nebengeräusche, Verzerrungen, Dellen im Frequenzband. Selbstverständlich geht auch hier noch mehr, wenn man mehr Geld in die Hand nimmt: Gerade bei Phonovorstufen lohnen sich natürlich Aufwände wie selektierte Eingangstransistoren oder -röhren, hochwertige Übertrager, externe Netzteile und dergleichen. Aber bei einem vornehmlich als Netzwerkspieler verkauften Gerät muss man die Kirche im Dorf lassen. Sagen wir es anders: Ich habe in meinem Leben schon so einige Phonovorstufen gehört; „bummelig“ gesagt spielt die Phonokarte des Marantz PM7000N in etwa auf dem Niveau eines externen MM-Verstärkers im Wert von 300 bis 400 Euro.

Vermischtes

Zum Schluss noch einige Gedanken aus der Rubrik „Vermischtes“: Der Kopfhörerausgang ist prima, auch leistungshungrige hochohmige Vertreter werden standesgemäß bedient. Ein HDMI-Eingang wäre noch nett gewesen – doch das kann ich dem unscheinbaren Kerl nicht übel nehmen: Denn er hat mich mehrere Male zu komplett ausufernden Hörsessions verführt, wo ich eigentlich nur ein Viertelstündchen die klassischen Parameter abklopfen würde. Und das ist es doch, was ein Gerät besonders macht …

Marantz PM7000N Logo

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Test: Marantz PM7000N | Streaming-Verstärker

  1. 1 Understatement
  2. 2 Marantz PM7000N: Klangtest und Vergleiche

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