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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 It’s a kind of …
  2. 2 Magico A1 – Klangeindruck und Vergleiche

Ob Sie’s glauben oder nicht: Ich habe in meiner gesamten HiFi-Laufbahn – vollkommen unbeabsichtigt – noch nie bewusst und intensiv Lautsprecher von Magico (Vertrieb: www.audio-components.de) gehört. Das ändert sich jetzt. Wie es sich geziemt, fange ich klein an, und das ist auch gut so. Denn schon mit den Einstiegs-Kompakten der Amerikaner, den Magico A1 (11.980 Euro), ist dieses „erste Mal“ etwas Besonderes.

Hardcore-Bau

Das fängt schon mit dem Gewicht der Zweiwegelautsprecher an. Satte 22 Kilogramm bringt jede Box auf die Waage, und dabei sind die Gehäuse gerade mal knapp 40 Zentimeter hoch, 30,5 tief und etwas über 20 Zentimeter breit. Das geht vornehmlich auf das Konto von jeweils knapp 1,1 Zentimeter starken Platten aus solidem 6061-T6, also Aluminium in „Aircraft-Grade“-Qualität. Dazu kommen interne Verstrebungen aus demselben Metall und anderen, dämpfenden Materialien, die das geschlossene Gehäuse akustisch „totstellen“ sollen. Entsprechend beeindruckend und knöchelgefährdend fällt der Klopftest aus.

Die kompakten Magico A1 sind sehr schlicht gehalten

Die kompakten Magico A1 sind sehr schlicht gehalten

Dass dabei kein außergewöhnliches Design herauskam, ist für mich verschmerzbar, zumal „einfach“ ja auch schön sein kann. Was den Produktdesigner jedoch geritten hat, auf das an sich unauffällige schwarze Gehäuse eine kupferfarbene Plakette mit dem Magico-Logo zu kleben, ist zumindest mir ein Rätsel. Wahrscheinlich geht’s den Amerikanern darum aber eh nur am Rande, viel wichtiger wird ihnen sein, dass sie das Gehäuse der Magico A1 nicht einfach nach dem Motto „Viel hilft viel!“ zusammengeschraubt, sondern das Vibrationsverhalten mit Finite-Elemente-Methoden und in Tests evaluiert und optimiert haben. Das ist aufwendig und teuer, doch nur so lassen sich valide Aussagen zum Anwendungserfolg der Theorie machen.

Die Treiber

Im Hochton stattet Magico die A1 mit dem gleichen Tweeter aus, der in den Standlautsprechern der Serie zum Einsatz kommt. Er verfügt über eine 28-Millimeter-Beryllium-Kalotte, die auf der Geometrie des Referenz-Hochtöners aus der Magico-M-Serie basiert. Sein Neodym-Antrieb sitzt in einer Kammer, die mit speziellen Dämpfungsmaterialien befüllt ist. So will Magico niedrige Verzerrungen, eine höhere Belastbarkeit, eine weite, lineare Schwingspulenbewegung und somit verbesserte dynamische Fähigkeiten erzielen.

Die Magico A1 besitzt eine 28-Millimeter-Beryllium-Kalotte

Die Magico A1 besitzt eine 28-Millimeter-Beryllium-Kalotte

Der neu entwickelte 6,5-Zoll-Mitteltieftöner verfügt über eine sogenannte „Multi-Wall“-Membran. Yair Tammam, Chefentwickler von Magico, sagt dazu: „Unsere Membranen sind ein komplexes Sandwich aus einzigartigen ‚XG-Nanographen‘-Kohlenstofffasern, verschiedenen Kernmaterialien und speziellem Klebstoff, der mit Graphen und proprietären Materialien verstärkt wurde.“ Die Membranen sollen ein optimales Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht und eine ideale Dämpfung bieten. Diese Ziele wollen viele Hersteller mit allerlei Ansätzen erreichen, Messwerte bleiben sie allerdings meistens schuldig. Es wäre schon mal interessant zu sehen, wie sich die Konzepte vergleichen.

Detailaufnahme von Magicos sogenannter „Multi-Wall“-Membran

Detailaufnahme von Magicos „Multi-Wall“-Membran

Wie dem auch sei, der Korb des Treibers soll ebenfalls eine optimale Kombination aus Steifigkeit und Dämpfung bieten, was Magico in Tests und Simulationen des akustischen, mechanischen, elektromagnetischen und thermischen Verhaltens – wieder mit Finite-Elemente-Analysen – bestätigt haben will: Die Schwingungsmoden seien minimal und der Luftstrom gleichzeitig maximal. Der Antrieb des A1-Treibers ragt dabei weit ins Gehäuseinnere hinein. Sofort fallen die beiden großen, hintereinander angeordneten Ringmagnete auf, die ein stabiles Magnetfeld für die 39-mm-Überhangschwingspule aus reinem Titan gewährleisten sollen. Dieses Ensemble soll laut Yair Tammam dafür sorgen, dass „das Gleichgewicht zwischen einem hohen maximalen Schalldruck und maximaler Bassausdehnung bei gleichzeitig guter Empfindlichkeit in Bezug auf die Boxengröße gewahrt bleibt.“

Blick ins Innere des Aluminiumgehäuses der Magico A1

Blick ins Innere des Aluminiumgehäuses der Magico A1

Frequenzweiche

Die Zweiwege-Frequenzweiche der Magico A1 ist natürlich nach der „Elliptical Symmetry Crossover“-Topologie (ESXO) mit Linkwitz-Riley-Filterung (24 Dezibel pro Oktave) aufgebaut. Diese ESXO-Weiche soll laut Magico die Phasenlinearität bewahren und Intermodulationsverzerrung minimieren. Da man zudem in der Lage sei, die Übertragungsfunktion jedes Treibers genau zu modellieren, sei es möglich, sowohl für den Hoch- als auch für den Tiefpass ein vollständig symmetrisches Roll-off-Verhalten zu erzeugen. Alle Frequenzweichenbauteile stammen von Mundorf und sind offensichtlich nicht die Einstiegsofferten der Kölner.

Mit einer Empfindlichkeit von 84 Dezibel bei einem Watt und Meter liegen die Magico A1 eher im unteren Mittelfeld. In Kombination mit der nominalen Impedanz von 4 Ohm liegt es nahe, für die Leistungsverstärkung an kräftige Vertreter der Klasse zu denken. Mit meiner Stereoendstufe Norma Audio PA-150 und ihren jeweils 280 Watt an 4 Ohm gibt es diesbezüglich keinerlei Probleme – so viel schon mal vorab.

Füße und Stands

Unter die Magico A1 sind ab Werk vier großzügig dimensionierte Metallfüße geschraubt, die suggerieren, dass man die 22-Kilo-Kerle guten Gewissens auf ein Sideboard oder Rack platzieren kann. Ich kann und will das nicht ausprobieren – sorry, der HiFi-Snob schlägt hier durch. Magico bietet Alternativen an, wer das allerletzte an Klangpotenzial aus seinen A1 herauskitzeln will, kann auch die äußerst wertig gemachten APOD-8-Spikes drunter schrauben, die der freundliche Magico-Dealer für nicht ganz so freundliche 2.200 Euro (!) anbietet.

Magicos APOD-8-Spikes sind eine (kostspielige) Option

Magicos APOD-8-Spikes sind eine (kostspielige) Option

Fast schon günstig mutet dagegen der perforierte, magnetisch haftende Metallgrill für 620 Euro pro Paar an. Hardcore-Schreibtischtäter und Lowboard-Besitzer können ein Vierer-Set aus um fünf Grad nach hinten geneigten Metallschienen für 1.100 Euro erwerben, um die Hochtöner-Achse aufs Ohr des Hörers zu bringen.

Sinnvoll beim Lowboard- bzw. Schreibtischeinsatz: Die A1 lässt sich mit diesen Schienen um 5 Grad nach oben anwinkeln

Sinnvoll beim Lowboard- bzw. Schreibtischeinsatz: Die A1 lässt sich mit diesen optional erhältlichen Metall-Schienen um fünf Grad nach oben anwinkeln

Magico A1 – Klangeindruck und Vergleiche

Die Magico A1 nehmen auf den mit AudioQuest-Sorbothan-Matten bedämpften Top-Platten meiner Solidsteel-SS6-Stands Platz. Zur Verstärkung läuft sich meine Kombi aus dem Wandler-Vorverstärker Norma Audio SC-2 und der Stereo-Endstufe Norma Audio PA-150 bereits warm. Auch der mit zweimal 100 Watt ausreichend kräftige Röhrenverstärker Audio Hungary Qualiton X200 steht in den Startlöchern, muss aber schon nach kurzem Einsatz auf die Ersatzbank zurückkehren. Warum? Nun, sein im Bass warm-druckvoller und im Hochton langzeittauglicher Charakter ist im Zusammenspiel mit den A1 „Too much of a good thing“, wie die Amis sagen würden.

Die Magico A1 im Hörraum

Hochton und Feindynamik

Nachdem sich die Magico A1 für einige Tage am Signal aus dem Norma PA150 laben durften, gelingt ihnen im Hochton ein Kunststück „aufs zweiten Hören“: Wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich sagen, hier tönt die Seidenkalotte SH25-76S meiner ATC SCM50PSL (14.580 Euro). Egal mit welchem Musikmaterial: Der 28er-Beryllium-Tweeter der Magico spielt immer stressbefreit und eben „seidig“. Unnötige Härten sind ihm fremd, klare Aussagen jedoch nicht: Wenn die Aufnahme obenrum harsch klingt, glasiert er die Wahrheit ebenso wenig mit Zuckerguss wie der ATC-Tweeter.

Doch wenn es hart auf hart kommt und der Transrotor Figaro die allerfeinsten Details und feindynamischen Abstufungen aus den Rillen der „Celebrating 95 Years of ELAC“-LP von In-akustik herausschnüffelt, dann lässt die Magico A1 – wie schon die Revel Performa F328Be (18.000 Euro) – ein wenig mehr davon an die Ohren des Hörers durch als die ATC. Kleiner Unterschied: Während der Beryllium-Hochtöner der Revel seine Hörer mit etwas hellerem Glanz und einem selbstbewusster vorgetragenen Detailfeuerwerk nie im Unklaren darüber lässt, dass er diese Analyse voll draufhat, servieren die Magico A1 annähernd dieselbe Flut an Mikroinformationen auf eine etwas zurückhaltendere Weise und pflegen feindynamische Abstufungen noch etwas natürlicher anmutend ins Klangbild ein. Das könnte dem ein oder anderen Hörer eventuell nicht genug „Show“ sein, doch auf lange Sicht zahlt sich dieser subtil-detailreiche Charakter für Musikgenießer voll aus.

Mittelton und Präsenzbereich

Tools Fear InoculumDie Magico A1 zaubern kräftige, schillernde, aber nicht zudeckende Klangfarben genauso nonchalant aus den Treibern wie freischwebende Mitteltondetails – Letzteres können auch die ATC SCM50PSL oder die Revel Performa F328Be kaum (aber doch einen Tick) offener oder natürlicher. Ich glaube nicht, dass ich den Charakter und die Schattierungen der zu Beginn kurz allein spielenden E-Gitarre in Tools „7empest“ vom Album Fear Inoculum (auf Amazon anhören) schon oft so eindeutig, klar und selbstverständlich wahrgenommen habe. „Schuld“ daran hat eben dieser offene und dynamisch quasi unlimitierte Mittenbereich, der auch bei hohen Belastungen nicht komprimiert.

Interessant ist, dass Stimmen sich einen Schritt näher am Hörer manifestieren als mit den ATC oder gar den Wilson Benesch P1.0 (7.999 Euro). Ist man nicht darauf vorbereitet, wie präsent Nine-Horses-Sänger David Sylvian in „Wonderful World“ (Album: Snowborne Sorrow) auf einmal im Raum steht, wie unmittelbar seine Artikulation von den Magico-Treibern auf die Trommelfelle des Hörers trifft, kann man sich fast ein wenig erschrecken. Ein Schreck, der sich binnen Millisekunden in Faszination und Freude wandelt – Adrenalin tut gut, und diese Art der Ausschüttung macht Spaß und ist gänzlich ungefährlich.

Rückseite der Magico A1

Die Rückseite der Magico A1 zeigt ein Single-Wire-Terminal

Erstaunlich auch die gelungene Balance aus klar artikulierten Sibilanten, rauer Friktion im Hals und nasaler Resonanz – samt satter Klangfarben. In meiner Playlist folgt dann auch gleich Jacintha mit dem rein vokal beginnenden „Danny Boy“ vom Album Here’s to Ben. Auch sie steht etwas näher als ich es kenne, wirkt intimer, singt scheinbar nur für mich alleine, holt mich näher an sich heran. Dabei arbeiten die Magico A1 klar heraus, dass Jacinthas Stimme weicher und wärmer klingt als die des vorhin erwähnten englischen Songwriters und Sängers. Tendenzen zu Brust oder Kopf zeigen sie jedoch nicht. Hier herrscht, anders als bei den in den Mitten schlanker agierenden Wilson Benesch, eher Neutralität. Für Stimmen-Fans, die es in Sachen Intonation, Artikulation und Vokaldynamik gerne ganz genau wissen und dabei weder Klangfarben noch Schmelz missen wollen, sind die Magico A1 eine Offenbarung.

Dynamikverhalten

Bleiben wir doch bei der Dynamik, und zwar bei der der gröberen Sorte. Die ist nämlich insbesondere, aber nicht nur in Anbetracht der Abmessungen der Magico A1 nicht von schlechten Eltern. Die bereits erwähnte Fähigkeit für feindynamische Abstufungen und entsprechenden Transienten-Speed überrascht angesichts der Bauart und Zutaten der A1 nicht wirklich. Doch die kleinen Amerikaner mit dem hohen Gewicht können – insbesondere im Mittel- und Hochton – auch überraschend unkomprimiert und unlimitiert große Pegelsprünge nachvollziehen, Impulse schnell, wenngleich mit einem minimal weicheren Ansatz als beispielsweise die Wilson Benesch P1.0 umsetzen.

Magico A1 vor Plattenspieler

Das Saxophon im erwähnten „Danny Boy“ oder Jascha Heifetz‘ Violine in „Scottish Fantasy, for Violin & Orchestra, Op. 46“ schwingen sich von einer schon mehr als ordentlichen Grundlautstärke ausgehend zu so unerwartet hohen Pegeln hinauf, dass sie mir eine Gänsehaut auf die Arme und ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Und die physisch spürbare Wucht im Bass ist für eine geschlossene Box mit 16,5-Zentimeter-Woofer ebenfalls beachtlich. Hier schlägt sie die Wilson Benesch P1.0 deutlich und zieht – wenn ich mich recht erinnere – mit den Wilson Audio Tune Tot (12.000 Euro) zumindest gleich. Klar, sie kommen in Sachen Ooomph nicht an die meisten Standlautsprecher (nicht nur ihrer Preisklasse) heran. Doch unter den Kompakten, die in meinem Hörraum bisher gastierten – und die ich überhaupt bisher gehört habe –, landen die Magico A1 auch dynamisch auf einem der vorderen Plätze.

Tiefe Töne

Womit wir beim Bassbereich wären – der ist ganz schön erwachsen und reicht kontrolliert und konturiert erstaunlich tief hinab. Die 35 Hertz, die Magico den A1 ohne weitere Angabe als Grenzfrequenz ins Datenblatt schreiben, scheinen mir jedenfalls nicht übertrieben. Meine ATC SCM50PSL – die laut ATC ihren Minus-sechs-Dezibel-Punkt bei 38 Hertz haben – reichen gefühlt aber noch ein Stück tiefer herunter. Dass sie dort mit ihren „großen Pappen“ auch mächtiger und physisch deutlich spürbarer spielen – geschenkt. Denn was die Magico A1 über den gesamten Tieftonbereich hinweg ganz ohne Bassreflexunterstützung nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ aus ihren 16,5-Zentimeter-Membranen zaubern, ist erstaunlich. Ich bin sogar geneigt, sie als „kleinsten Vollbereichslautsprecher für mittlere Raumgrößen“ zu bezeichnen. Denn da fehlt nichts, was in Hörzimmern zwischen circa 15 bis 25 Quadratmetern nicht oft zu mehr Problemen als Vorteilen führen würde.

London Grammar If You WaitZum Beispiel in „Hey Now“ von London Grammar (Album: If You Wait; auf Amazon anhören). Die meisten potenten Standlautsprecher bringen den tiefsten Basston des Stücks in meinem Hörraum zum Dröhnen, doch die Magico reproduzieren ihn sauber, druckvoll und in Balance mit dem restlichen Spektrum. Wobei eine Spur Oberbass/Grundton-Wärme sicherlich mit im Spiel ist. Kontrolle? Ja, aber ohne Strenge. Bassimpulse? Wie gesagt einen Hauch auf der soften Seite angesiedelt. Die Magico A1 spielen aber „klangfarbenecht“ und geben klare Antworten auf Strukturfragen, leiten jede im Signal enthaltene Information zu Modulation und Tonhöhe im Bass unbeeinträchtigt weiter. Das funktioniert übrigens auch schon bei leisen Abhörpegeln sehr gut. Die Magico unterschlagen im Vergleich zu höheren Abhörlautstärken weder Bassquantität noch -qualität und fallen auch räumlich nicht in sich zusammen.

Größenvergleich Magico A1 (links) und ATC SCM50

Größenvergleich Magico A1 (links) und ATC SCM50 (rechts)

Apropos: Raum

Intimität und Freiheit – passt das zusammen? Nein, ich möchte hier keine Polyamorie-Diskussionen lostreten. Die Magico A1 verbinden jedoch beides, wenn es um die räumliche Darstellung geht. Sie bilden nicht unbedingt großzügig in die Tiefe ab – da sind ihnen meine passiven ATC SCM50 voraus, was wohl vor allem am mächtigeren Tiefbassbereich der Engländerinnen liegen dürfte. Die ungleich voluminöseren Bassreflexboxen aus UK rollen den Subbass-Nachhall großer, natürlicher Räume einfach weiter aus. Ich denke, dass die Magico A1 vor allem aus diesem Grund in der Abbildung direkter wirken und, wie oben beschrieben, grundsätzlich eher auf und manchmal vor der Lautsprecherebene abbilden als die ATC.

Und jetzt kommen wir zum Thema „Freiheit“: Die Magico A1 lösen das Geschehen vollkommen frei von Lautsprechern, verschwinden komplett als physische Entitäten aus der Wahrnehmung. Das können die diesbezüglich herausragend begabten Wilson Benesch P1.0 nicht besser. In beiden Fällen legen die Ingenieure übrigens größten Wert auf ein akustisch möglichst „totes“ Gehäuse. Nachtigall, ick hör dir (nicht) trapsen …

 Nitin Sawhney Beyond Skin Auf der Links-Rechts-Ebene haben die Magico in meinem Raum sogar einen gewissen Breitenvorteil; je nach Material (vor allem bei Chören wie Oskars Motettkör auf Cantate Domino) stehen die Akteure weiter außen, ohne den Zusammenhalt zu verlieren. Q-Sound-Effekte wie die von Nitin Sawhney auf seinem Album Beyond Skin (auf Amazon anhören) reproduzieren die Magico A1 noch überzeugender als die ATC. Die Abbildungspräzision der amerikanischen Monitore ist dabei grandios. Egal ob Stimmen, elektronische Effekte oder akustische Instrumente: Die Magico A1 „meißeln“ das akustische Geschehen quasi in die Luft, wenn Sie wissen, was ich meine. Mit geschlossenen Augen kann ich das geradezu visualisieren – so mag ich das!

Magico A1 - Schallwand von vorne

Billboard
Antipodes Audio K50

Test: Magico A1 | Kompaktlautsprecher

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