Demnächst im Test:

Billboard
Wilson Benesch

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Taktvolles Talent
  2. 2 Teac NT-505-X: Hörtest und Vergleiche
  3. 3 Nun zur Masterclock: Teac CG-10M

Die Marke Teac (https://eu.teac-audio.com/) ist mir seit meiner Jugend vertraut und sympathisch. Tatsächlich bildete das Teac-Cassettendeck A-300, zusammen mit einem Plattenspieler von Dual und einem Receiver von Wega, in den frühen 1980er Jahren eine meiner ersten „richtigen“ Stereoanlagen. Der Markenname sollte mir noch häufiger begegnen: Zum Beispiel bei der Ausbildung zum Audio Engineer, wo ich an der Bandmaschine X-2000 R den Analogschnitt mit Rasierklinge (ja, echt!) erlernte – oder auch beim Test der Reference-600-Serie sowie der von Ingo Hansen getunten Kompaktanlage CR-H500.

Doch auch das ist schon wieder fast zwölf Jahre (!) her: Es wurde also dringend Zeit, dass ich mal etwas Neues von Teac zur Begutachtung bekam. Mein Wunsch wurde von den fairaudio-Herausgebern im Nu erfüllt: Hier und heute darf ich mich schwerpunktmäßig mit dem Teac NT-505-X (Preis: 1.999 Euro) befassen. Hinter der recht prosaischen Typbezeichnung versteckt sich eine Kombination aus Streamer, Digitalvorstufe und DAC.

Der Netzwerkplayer und D/A-Wandler Teac NT-505-X

Der Teac NT-505-X ist Netzwerkplayer und D/A-Wandler zugleich und kommt im kompakten Format (29 cm Breite). Er ist in Silber und Schwarz erhältlich

In einem kleinen Exkurs widme ich mich dann noch der ähnlich nüchtern betitelten Komponente „Teac CG-10M“ (Preis: 1.799 Euro), hierbei handelt es sich um eine externe Clock, die dem Teac NT-505-X (oder anderen kompatiblen Geräten) einen extrasauberen Arbeitstakt bereitstellen soll – doch zunächst zu unserem eigentlichen Probanden.

Die Masterclock Teac CG-10M

Die Masterclock Teac CG-10M kann (natürlich nicht nur) den NT-505-X mit einem hochpräzisen 10-MHz-Takt versorgen

Teac NT-505-X: Technik, Anschluss, Usability

Der Teac NT-505-X lässt sich mit seinem Preis von knapp 2.000 Euro nicht mehr in der Einsteigerklasse verorten. Qualitativ akzeptable Streamer mit weiteren Digitaleingängen bekommt man inzwischen auch schon für einen dreistelligen Kurs angeboten.

Der Teac NT-505-X in schwarzer Ausführung

Der Teac NT-505-X in schwarzer Ausführung

Die raffiniert mit Retro-Elementen und zugleich cooler Präzision spielende Optik des Teac-Geräts suggeriert ja auch schon ein gewisses Qualitätsversprechen. Ein Eindruck, der sich beim Auspacken gleich verstärkt: Das nenne ich mal Materialqualität und saubere Verarbeitung! Das Gerät mit einer Grundfläche, die ziemlich genau einer DIN-A-4-Seite entspricht, kommt in einem Vollmetallgehäuse aus sehr akkurat gearbeiteten Metallpaneelen, zusätzlich stabilisiert durch jeweils acht Millimeter starke Aluminium-Seitenplatten.

Auch die drei Gerätefüße verdienen eine eigene Erwähnung. Im Prinzip handelt es sich nämlich um ein Spike-Unterlegscheibe-Prinzip und nicht um rigide mit dem Gehäuse verschraubte Füße. Die Spitzen der konischen Füße sind so angebracht, dass sie an der Unterseite des Chassis „hängen“ und frei schwingen, wenn das Gerät angehoben wird. Durch die Dreipunktauflage steht das Gerät auch dann wackelfrei, wenn eine Rackebene mal nicht hundertprozentig lotrecht ist.

Blick ins Innere des Teac NT-505-X

Blick ins Innere des Teac NT-505-X: Hier geht es recht eng gepackt zu, schließlich ist das Gehäuse nicht allzu groß. Unten-links im Bild zu sehen – die beiden Ringkerntransformatoren

Auch unter der Haube lässt sich Teac nicht lumpen. Es kommen nicht nur aktuelle Wandlerchips zum Einsatz (ESS/Sabre ES9038 Q2M), sondern der gesamte Aufbau inklusive Wandlerarchitektur ist in Dual-Mono gehalten. Die beiden 32-Bit-Wandlerchips – einer pro Stereokanal – ermöglichen eine PCM-Auflösung von bis zu 32 Bit/768 kHz sowie DSD512. Hinter den Wandlern werden die Audiosignale bis zum Ausgangsterminal vollsymmetrisch verarbeitet. Nicht übel. Gleich zwei integrierte Taktgeber – für 44,1 kHz und 48 kHz sowie deren Vielfache – sind an Bord, außerdem steht ein 10-MHz-Eingang für den Anschluss einer externen Clock zur Verfügung. Darüber wird später noch berichtet werden. Wir sind immer noch nicht fertig: Eingehende PCM- und DSD-Signale lassen sich auf Wunsch upsamplen bis hin zu 32 Bit/384 kHz (PCM) und 24,5 MHz (DSD) – und der Anwender hat überdies die Wahl zwischen sieben verschiedenen PCM-Digitalfiltern.

Zuspielen lässt sich über mehrere Digitaleingänge (USB-B, S/PDIF optisch und koaxial rückseitig, Kombibuchse optisch/koaxial frontseitig), per Ethernet darf gestreamt werden, Bluetooth ist auch an Bord – und an der Frontseite gibt’s noch einen USB-Port zum Anschluss von Speichermedien. Ausgangsseitig bietet der Teac NT-505-X je ein XLR- und Cinch-Doppel.

Die Rückseite des NT-505-X bietet den meistgenutzten digitalen Schnittstellen - inklusive LAN und USB-B - Zugang

Alles was man braucht? Die Rückseite des NT-505-X bietet den meistgenutzten digitalen Schnittstellen – inklusive LAN und USB-B – Zugang. Das gewandelte Signal lässt sich symmetrisch wie unsymmetrisch abgreifen

Ein bisschen meckern muss ich bei der Usability: Erstens ist das Display des Geräts bereits aus zwei Metern Entfernung nicht mehr gut ablesbar, zweitens finde ich die Anordnung der Tasten der Fernbedienung nicht wirklich intuitiv. Die einzelnen, teils sehr unterschiedlichen Funktionen „hocken“ für meinen Geschmack zu dicht aufeinander, hier hätte eine etwas großzügigere Aufteilung der Funktionen auf die Gesamtfläche der Fernbedienung (Platz genug hätte es gegeben) oder auch das Arbeiten mit Farben Gutes bewirken können. Drittens zeigen sich beim Konfigurieren des Geräts die Untermenüs recht „ungeduldig“: Wenn man nicht schnell genug den entsprechenden Parameter per Fernbedienung oder Taste am Gerät modifiziert, springt der Teac von selbst wieder eine Menüebene höher.

Der Teac NT-505-X kommt mit hochwertiger Fernbedienung

Der Teac NT-505-X kommt mit einer hochwertiger Fernbedienung – die allerdings gerne etwas intuitiver zu bedienen sein dürfte

Die Inbetriebnahme der Streamingsektion gestaltet sich allerdings erfreulich einfach: Netzwerkkabel eingesteckt – schon zieht sich der Netzwerkplayer eine IP-Adresse und wenige Sekunden später ist er in einer UPnP-kompatiblen App als Abspielgerät sichtbar. Ich bevorzuge hier seit einigen Jahren die stabile und funktionale App „mconnect“, es funktioniert aber auch die Undok-App, die ich normalerweise zur Steuerung meines Ruark-Streamingradios verwende. Wer mag, kann sich auch die kostenlose App „HR Streamer“ von Teac herunterladen – es ergibt am Ende technisch keinen wirklichen Unterschied, man muss sich halt entscheiden, was einem vom Look und Userdesign her am besten schmeckt. Für den Hörtest habe ich überwiegend via Qobuz gestreamt sowie meinen CD-Player C.E.C. CD5 als Transport genutzt (und ihn hierfür via koaxialem S/PDIF mit dem Teac verbunden).

Teac NT-505-X: Hörtest und Vergleiche

Was gleich auffiel: Obwohl mein C.E.C. CD5 ebenfalls mit einem ESS-Sabre-Chipsatz daherkommt (hier werkelt ein ES9018K2M), klingt der Teac NT-505-X doch deutlich anders. Fangen wir mal mit der Tonalität an, was bei Digitalquellen oft einem journalistischen Eiertanz nahekommt. Wir alle kennen die Frequenzschriebe, die man gelegentlich in der Fachpresse zu sehen bekommt – und die zeigen bei digitalen Quellen üblicherweise eine Linie an, wie sie waagerechter und dellenfreier nicht sein könnte. Trotzdem wird ein jeder bestätigen können, dass DACs beziehungsweise Digitalquellen auch tonal unterschiedlich klingen können.

Der NT-505-X bietet frontseitig weitere Digitalinputs und eine Kopfhörerbuchse

Der NT-505-X bietet frontseitig weitere Digitalinputs und eine Kopfhörerbuchse

Da wäre beispielsweise mein quirlig-lebendiger C.E.C. CD5 zu nennen, der den Bassbereich angenehm tief und prominent ausleuchtet und auch die Höhen durchaus funkeln lassen kann, oder ein MFE Tube DAC SE (3.990 Euro), der sehr kraft- und lustvoll im Tieftonbereich voranschiebt. Ebenso gibt es aber auch Vertreter der Zunft, bei denen tonal erst einmal nicht viel auffällt, hier kommen mir der Merason Frerot (999 Euro) oder auch der Perreaux Audiant DP 32 (2.900 Euro) in den Sinn. Ganz klar: Unser aktueller Proband, der Teac NT-505-X, reiht sich in die letztgenannte Fraktion ein. Alle Frequenzen sind „da“, es sind aber keine (Über-)Betonungen, Dips, Peaks oder Präferenzen erkennbar. Zwar findet sich in meinen Hörnotizen immer wieder der Begriff „seidig“, was aber nicht einen abgemilderten Hochton meint, sondern einen besonders fein auflösenden. Dazu gleich noch mehr.

The Notwist Vertigo DaysMan hört diese angenehme Ausbalanciertheit gut bei Stücken mit ausgeklügeltem Voicing, wo die einzelnen Schallquellen geschickt auf die Frequenzbänder verteilt sind, zum Beispiel bei The Notwists „Oh Sweet Fire“ (Album: Vertigo Days; auf Amazon anhören). Hier gibt’s einen recht konzertanten Bass, der punktierte Figuren spielt. Das Mittenband „gehört“ der Gesangsstimme, die reichlich verhallt und mit Effekten nachbearbeitet wurde. In den oberen Mitten finden wir wabernde, in der Tonhöhe bedenklich eiernde und schwankende Vintage-Synthesizer – und ganz obenrum ein recht wildes Gezischel von antiken Drumcomputern. Ganz unten wiederum „mumpft“ eine ziemlich durchsetzungsstarke, fette Bassdrum. Über meinen C.E.C. CD5 richtet sich mein Augenmerk klar auf die Rhythmussektion, während beim Teac NT-505-X kein Frequenzbereich stärker in den Fokus rückt als der andere. Was ist nun „besser“? Geschmackssache. Auf jeden Fall wirkt es über den Teac insgesamt etwas neutraler, balancierter – und somit entspannter.

Farbe und Textur

Je mehr ich mich mit dem Teac NT-505-X beschäftigte, desto klarer wurde mir: Seine Haupttalente sind Auflösung und Klangfarbenreichtum. So dröselt er beispielsweise bei dem erwähnten Notwist-Song wunderbar genau die verschiedenen Rausch- und Zischel-Schattierungen der Drumcomputer auf und zeichnet die teilweise extrem fein ziselierten Tonhöhen- und Formantenschwankungen bei den Vintage-Synthesizern sehr detailliert nach. Was mich für den NT-505-X an dieser Stelle besonders einnimmt: Diese Feinauflösung, dieser Klangfarbenreichtum – sie sind nicht nur auf einen bestimmten Frequenzbereich beschränkt, sondern über die gesamte Klaviatur da.

Pixies DoggerelSo lässt sich beim Track „The Lord Has Come Back Today“ von den Pixies (Album: Doggerel; auf Amazon anhören) über den Teac NT-505-X ganz viel entdecken: Da wäre im Intro ein Duo aus einer akustischen Rhythmusgitarre und einer E-Gitarre, die durch Leslie, Chorus und Hall gezwängt wird und melancholische Harmonien beisteuert. Könnte vom Klangbild auch ein Keyboard/Synthesizer sein, ist aber eine Gitarre, wie man über den NT-505-X relativ leicht heraushören kann. Beide Instrumente teilen sich ein Frequenzband, trotzdem sind sie bestens und sehr mühelos voneinander unterscheidbar.

Weiter geht’s mit Frank Blacks Stimme: Beim letzten Wort der ersten Strophe („invited“) hält Black nicht nur den Ton – der Ton wird zugleich künstlich durch exzessiven Einsatz eines Hallgeräts verlängert. Auch hier lassen sich die feinen Details und das langsame Ausklingen des Halls bestens nachverfolgen. Nach dem Intro wird das Tempo angezogen, es kommen Drums und Bass hinzu, der Song verwandelt sich von einer Lagerfeuer- zu einer echten Pixies-Nummer. Der Drummer spielt virtuose Wirbel über die Hänge- und Standtoms hinweg, und jedes Tom ist in seiner eigenen Stimmung und Klangfarbe bis hin zur „Holzigkeit“ gut auszumachen. Selbiges gilt für Crash- und Ridebecken, deren Obertonspektren der Teac NT-505-X mühelos (ohne Zischeln oder unangenehme Überpräsenz) und doch voller breit gefächerter Klangfarben zu Gehör bringt. Gefällt mir gut.

Dynamik und Raum

Kommen wir zu einem – für mich als Redakteur – schwierigen Kapitel. So richtig eindeutig gibt sich der Teac NT-505-X bezüglich Dynamikeigenschaften und stereofoner Bühne nämlich nicht zu erkennen. Das liegt daran, dass sich die sieben verschiedenen Digitalfiltereinstellungen zwar erstaunlich wenig auf den tonalen Charakter auswirkten, aber umso mehr auf die Gemengelage aus Raumdarstellung, Grob- und Feindynamik. Daher muss ich diese an und für sich eher unterschiedlichen Parameter hier ausnahmsweise in einem Kapitel zusammenführen.

In der Werkseinstellung spielt der NT-505-X grobdynamisch erfreulich alert und kann Lastwechsel geschwind und druckvoll austeilen, auch wenn (deutlich teurere) D/A-Wandler wie ein MFE Tube DAC oder ein Perreaux Audiant DP32 zeigen, dass schon noch mehr geht. Feindynamisch ist der NT-505-X sehr gut aufgestellt: Selbst bei geringem Hörpegel werden Lautstärkeabstufungen klar und deutlich wiedergegeben. Zudem wirkt die Räumlichkeit realistisch, aber doch eher ein Spürchen kompakter als ich sie beispielsweise von meinem etwas ausladender präsentierenden C.E.C. CD5 kenne. Will heißen: Der NT-505-X baut in der Werkseinstellung keine Cinemascope-Breitseite auf, sondern eher einen konzisen, stimmigen Raum, bei dem die einzelnen Akteure gut ortbar sind.

Und jetzt kommt das große „Aber“: Wer mit den Digitalfiltern experimentiert und genau hinhört, wird feststellen, dass sich die genannten Parameter Fein- und Grobdynamik sowie Art und Weise der Raumdarstellung subtil, doch hörbar verschieben, und das nicht selten zugleich. Klar: Der NT-505-X bringt beim Durchsteppen der Digitalfilter keine wirklich drastischen Veränderungen, die seinem Grundcharakter widersprächen. Aber je nach Filtereinstellung tritt die Grobdynamik, der schnelle Lastwechsel etwas mehr in den Hintergrund, dafür werden Instrumente im stereofonen Raum noch einen Ticken präziser platziert – oder die Musik wirkt rhythmisch quirliger, impulsiver, doch dafür die Bühne etwas weniger tief beziehungsweise an den Rändern minimal weniger klar ausgeleuchtet. Wie gesagt: Es liegen keine Welten dazwischen, aber man kann Unterschiede hören. Ähnlich ist es auch bei der Upsampling-Option, wobei die Abstufungen hier noch feiner (bis hin zur Unhörbarkeit) werden; da geht es am Ende vor allem um allerletzte Konturen, die mal schärfer, mal weicher ausfallen.

Nun zur Masterclock: Teac CG-10M

Apropos Feintuning: Es gibt ja auch noch die Möglichkeit, die eingangs erwähnte separate Clock zum Einsatz zu bringen. Für die Teac CG-10M werden 1.799 Euro fällig, damit kostet sie nur unwesentlich weniger als der NT-505-X. Da darf die Frage gestellt werden: Ist sie das wert? Tja – es kommt drauf an. Was die Verarbeitungsqualität und das „Look and Feel“ angeht, kann ich guten Gewissens schon mal auf das zum NT-505-X Gesagte verweisen: Hier kommt exakt das gleiche Gehäuse zum Einsatz. Aber wie steht es mit dem Klanggewinn?

Die Masterclock Teac CG-10M kommt mit einem Zeigerinstrument auf der Front

Schön Warm im Ofen? Die Masterclock Teac CG-10M besitzt einen sogenannten ofengesteuerten Quarzoszillator (kurz: OCXO), der das präzise Taktsignal generiert. Das Zeigerinstrument auf der Front dürfte freilich eher optischen Gesichtspunkten dienen

Also: Wenn Sie hauptsächlich die Pixies und ähnlich gelagertes hören, können Sie sich den Einsatz der Teac CG-10M eigentlich sparen. Ähnliches gilt für Musik, die nicht audiophil produziert wurde – hier wäre der Einsatz einer (jedweden) externen Clock für mich „Perlen vor die Säue werfen“. Andererseits kann Teacs externe Clock natürlich schon einen Klanggewinn bringen. Um es mal salopp zu sagen: Je feiner, je reiner, je leiser und sanfter die Musik ist, die Sie zu hören gedenken, umso mehr kann die CG-10M aus Ihren Audiodaten herausholen.

Ludwig van Beethovens Mondscheinsonate (op. 27, Nr. 14)Hier drängt sich Ludwig van Beethovens Mondscheinsonate (op. 27, Nr. 14) ja geradezu auf, ich wählte die trotz ihres Alters (Erscheinungsjahr 1987) hervorragend klingende Deutsche-Grammophon-Einspielung von Daniel Barenboim (auf Amazon anhören). Die klingt sicherlich auch schon mit der internen Clock des NT-505-X ausgesprochen highfidel. Doch durch das Zuschalten der Teac CG-10M bekommt das Stück noch einmal ein spürbares Plus an Emotion: Noch feiner wirken das Aufleuchten und Ausklingen der fast schon an der Hörbarkeitsgrenze entlang gesteckten Melodielinien, noch klarer und reiner die Dur- und Moll-Gegensätze. So auch die Hallrückwürfe im Aufnahmeraum, ja sogar die beinahe spukhafte „Anwesenheit“ des Pianisten im Hörraum: Es ist schon erstaunlich, nach diesem exquisiten Genuss erscheinen mir die rund 1.800 Euro für die Clock plötzlich doch recht realistisch. Als „Taschengeld“ geht’s freilich nicht durch.

Teac CG-10M: Clockausgänge im BNC-Format

Die Teac CG-10M hat auf ihrer Rückseite vier Clockausgänge im BNC-Format

Billboard
Luxman L 595 bei CM-Audio

Test: Teac NT-505-X & Teac CG-10M | DAC/Streamer, Masterclock

  1. 1 Taktvolles Talent
  2. 2 Teac NT-505-X: Hörtest und Vergleiche
  3. 3 Nun zur Masterclock: Teac CG-10M

Das könnte Sie interessieren: