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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Naturbursche
  2. 2 Lindemann Limetree Network: Klangtest & Vergleiche

Klein ist schick, und noch kleiner ist noch schicker. Diese Zeichen der Zeit hat die Firma Lindemann erkannt und schickt daher die ultrakompakte Limetree-Familie ins Rennen um die Gunst der anspruchsvollen Kundschaft ohne Profilneurose. Und kein anderes Mitglied der Lindenbaum-Familie verkörpert die höchst integrative Produktpolitik der Oberbayern besser als der hier vorgestellte Lindemann Limetree Network (895 Euro | https://lindemann-audio.de), der eine WiFi-fähige Streamingbridge für Online-Streamingdienste und lokale Speichermedien sowie einen lautstärkeregelbaren D/A-Wandler in einem ultrakompakten Gehäuse mit einem Rauminhalt von nur knapp 400 cm³ unterbringt.

Um die Maße des – übrigens in Wörthsee entwickelten und in Europa gefertigten – Lindemann Limetree Network zu veranschaulichen: Das ist nur etwas mehr Raum, als ihn ein aktuelles Apple TV 4k in Anspruch nimmt. In klassischen Macho-Hifi-Dimensionen gedacht ist das gerade mal das Äquivalent einer Fernbedienung für den frei verdrahteten 40-Kilogramm-Röhrenvorverstärker – und die wäre wahrscheinlich dennoch doppelt so schwer wie der Limetree Network mit seinen 300 Gramm. Apropos Fernbedienung: So einen Schnickschnack gibt es für den Lindemann’schen Netzwerker gar nicht erst. Die Bedienung des Limetree Network läuft nämlich komplett über die hauseigene Lindemann-App, denn auch auf der Front des Limetree Network finden sich bis auf einen kleinen Kippschalter zum Ein- und Ausschalten des Geräts (und zum Umschalten in den DSD-Betrieb) keinerlei weitere Bedienelemente.

Lindemann Limetree Network komplett

Schlicht-schick und keine 11 Zentimeter breit: der Lindemann Limetree Network

Die Rückseite des Lindemann Limetree Network gibt sich ausstattungsseitig ebenfalls aufgeräumt. Neben dem Port für das externe 5V-Netzteil (auch dazu später noch einige Worte) tummeln sich darauf ein Ethernet-Port (100 Mbit/s), die Schnittstelle für die mitgelieferte WLAN-Antenne und ein USB-A-Port, der ausschließlich für Festplatten oder USB-Speichermedien und nicht als digitaler Eingang für Computer gedacht ist. Raus geht’s für das gewandelte Musiksignal ausschließlich analog per vergoldeten Cinchbuchsen, Digitalausgänge glänzen durch Abwesenheit. Wer bereits einen qualitativ hochwertigen Wandler besitzt, diesen weiterhin benutzen möchte und einen günstigen Einstieg ins audiophile Musikstreaming anstrebt, kann im Limetree-Portfolio dennoch fündig werden, denn mit der Limetree Bridge gibt’s quasi einen Limetree Network ohne die D/A-Wandler-Sektion. Der nennt sich dann Limetree Bridge. Beiden gemeinsam ist die WPS-Funktion, mit der sich das Gerät super schnell und unkompliziert ins heimische WLAN einbinden lässt, wenn der WLAN-Router diese Funktion unterstützt: Nach Aktivierung eines kleinen Knopfs auf der Rückseite des Limetree muss nur noch die entsprechende Taste auf dem Router gedrückt werden, und beide Komponenten verhandeln ihre Verbindung automatisch miteinander – einfacher geht’s nicht.

Wer auch mal ad-hoc die auf einem Smartphone oder Tablet gespeicherte Musik auf den Lindemann Limetree Network streamen möchte, kann dies über die Bluetooth-Verbindung erledigen. Um in Sachen Klangqualität dem Ruf des Hauses auch in dieser technisch betrachtet doch recht eingeschränkten Übertragungsvariante gerecht zu werden, verweist Lindemann auf das A2DP-Audioübertragungsprotokoll. Das gilt als Standard für die meisten Bluetooth-Audioübertragungen und wird hier mit Bluetooth 4.2 realisiert. Der Limetree Network versteht neben dem für A2DP obligatorischen SBC auch den Bluetooth Codec AAC, der gemeinhin als dateneffizienter und dennoch förderlich für den Klang erachtet wird.

Flexibel

Lindemann App Lautstärkeregelung

Der Lindemann Limetree Network ist per App (im Bild die hauseigene Lösung) lautstärkeregelbar

Anders als die Lindemann Limetree Bridge kommt der Lindemann Limetree Network mit einer in der Lautstärke regelbaren Ausgangsstufe, so dass er auch direkt mit einem Endverstärker oder aktiven Lautsprechern verbunden werden kann. Da der Lautstärkestatus des Lindemann Limetree Network mangels entsprechender Anzeigen oder Bedienelemente auf der Front nur mit der Limetree-App ersichtlich ist, sollte man vor der Verwendung des Network als Streaming-DAC-Vorstufe sicherstellen, dass der Pegel nicht auf „volle Pulle“ eingestellt ist, sonst hat man schnell einen Lautsprecher-Exitus auf dem Gewissen. Neben dem analogen Line-Level-Ausgang via Cinch-Buchsen verfügt der Limetree Network auch über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss eines Kopfhörers, für den Lindemann eine untere Impedanzgrenze von 32 Ohm empfiehlt.

Digitaler Wandel

Lindemann Limetree Network Antenne eingeklappt

Dass Lindemann im Limetree Network nicht einfach 08/15-Technologie in ein schickes Package stopft, zeigt, dass beide Kanäle jeweils einen eigenen D/A-Wandler spendiert bekommen, also jeweils im echten Mono-Modus und somit zumindest theoretisch mit minimierten gegenseitigen Einflüssen arbeiten. Auch der Umstand, dass alle eingehenden Datenströme intern mit einer FemtoClock nachgetaktet werden, ist einigermaßen bemerkenswert. Die so bearbeiteten Daten sollen weitestgehend frei vom gemeinhin als schlimmster Feind des guten Digitalklangs erachteten Jitters sein. Als Schmankerl (und in dieser Klasse sicherlich auch als Alleinstellungsmerkmal) bietet Lindemann im Limetree Network die Möglichkeit, alle eingehenden PCM-Daten in ein 1-Bit-Signal (DSD) umzuwandeln – Sie erinnern sich an den Kippschalter auf der Front des Gerätes. Der muss zum Zwecke des Umschaltens einige Sekunden nach oben gedrückt werden, woraufhin eine der drei LEDs auf der Front den entsprechenden Modus anzeigt. In dieser Betriebsart werden alle Signale in DSD 256, also die vierfache Auflösung des originalen DSD-Standards, umgewandelt. Dieser Ansatz soll auch “normalen” Aufnahmen in CD-Qualität zu außergewöhnlich gutem Klang verhelfen, sagt Lindemann. Aber auch mit PCM-Dateien lässt sich der Limetree Network nicht lumpen: Bis zu 384 kHz Samplefrequenz und 24 Bit Wortbreite verarbeitet der kleine Streaming-DAC. Welche Samplefrequenz gerade anliegt, zeigt die entsprechende LED übrigens mit unterschiedlichen Farben an. Als Ausgangsstufe kommt ein laut Hersteller bestens beleumundeter Verstärkerbaustein zum Einsatz, der auch die bereits angesprochene Kopfhörerverstärkung übernimmt.

Spannend

Lindemann Limetree Network Netzteil

Auf der anderen Seite sollte natürlich möglichst hochwertig das reinkommen, was auf der anderen Seite als verstärktes Musiksignal wieder rauskommt: Energie. Und da in dem kleinen Kistchen neben der eigentlichen Elektronik nicht mehr wirklich Platz für die Stromversorgung ist, hat Lindemann das Netzteil des Network kurzerhand ausgelagert, und zwar in ein Steckernetzteil. Nun sei selbiges – Sie ahnen es – keine Stangenware aus dem Alibaba-Onlineshop, sondern laut Lindemann ein hochwertiges „Medical Grade“-Steckernetzteil. Dieses soll einen wirksamen Schutz vor Störungen aus dem Stromnetz sicherstellen, was laut Lindemann Rauschwerte unter 10 µV garantiert.

Komplett netzgesteuert

Der Nutzer steuert den Lindemann Limetree Network so gut wie ausschließlich über die für Apple iOS und Android verfügbare, kostenlose Lindemann-App (neben der Smartphone-Variante gibt’s auch eine dedizierte Tablet-Version mit Landscape-Modus). Der Verzicht auf die netzunabhängige Steuerung ist nicht wirklich ein Problem, denn wenn man mal drüber nachdenkt, funktionieren solche Streaming-Geräte nur dann, wenn das lokale (Wifi-)Netzwerk ordnungsgemäß funktioniert: Sollte der Router abnippeln oder eine sonstige Störung des Netzwerks vorliegen, dann sieht’s mit dem gestreamten Musikgenuss generell düster aus, und auch eine Fernbedienung hilft dann am Ende des Tages nicht weiter.

Lindemann App Quellenwahl

Die Lindemann-App

Die Lindemann App besitzt auch eine Multi-Room-Funktion, mit der es möglich ist, mehrere Streamer in verschiedenen Räumen mit unterschiedlichem Musikmaterial oder aber gekoppelt zu betreiben. Und natürlich muss man sich bei der Auswahl der Musikquellen nicht auf die NAS, USB-Festplatten oder Sticks beschränken: Lindemann integriert den Zugang zu den einschlägigen Streamingdiensten (mit Fokus auf Anbieter hochaufgelöster Streams) wie Tidal, Qobuz und HighResAudio, aber auch Spotify und Deezer sind aus der App selbst heraus ansteuerbar. Via „airable“ stehen unzählige Podcasts und internationale Radiosender zur Auswahl, und natürlich kommt das ganze Paket mit dem „Roon-ready“-Siegel. So kann der Limetree Network zum Abspielen von Musik mit dem Roon Core und der Roon Software verwendet werden.

Lindemann Limetree Network: Klangtest & Vergleiche

Lindemann Limetree Network verkabelt

Die bereits angesprochene WPS-Funktion funktioniert auch in praxi problemlos: Noch nicht mal drei Minuten nach dem Auspacken des Lindemann Limetree Network aus der von absoluten Vollprofis designten Produktverpackung (das Ding ist ein ästhetischer Weckruf an die Branche, ganz ehrlich) kann man dem Streaming-Wandler die ersten Töne entlocken. Ein Wort noch zur Lindemann-App: Die Bedienung funktioniert recht intuitiv, auch wenn es mit meinem DS-Audio-Server (Synology) ein, zwei Problemchen gab; so ließen sich zum Beispiel ganze Alben nicht zu einer Playlist hinzufügen. Lindemann schickte mir kurzerhand einen NAS mit einem Twonky-Server und haufenweise guter Musik, womit ich auch die Album-orientierte Programmierung so genießen kann, wie Lindemann sich das gedacht hat.

Grundsatzfrage

Meine noch recht neue Kette aus Linnenberg Telemann Pre-DAC (um 4.400 Euro) und Linnenberg Liszt-Stereoendstufe sowie den schwedischen Zweiwege-Lautsprechern Qln Prestige Three ist klar auf Auflösung, Impulsschnelligkeit und vor allem eine weite, bis tief hinter die Lautsprecherebene reichende räumliche Abbildung abonniert – und der Einsatz des Limetree Network vermag es, diese Charakteristik in Teilen nachhaltig zu modifizieren. Was sich nämlich beim Umschalten auf den Lindemann Limetree Network alles andere als subtil ändert, ist die ganz grundsätzliche Herangehensweise an die Überbringung der musikalischen Inhalte: Auf der einen Seite der nüchterne, in sich ruhende, musikalisch flüssige und „vornehme“ Ansatz der deutlich teureren Kombi aus Auralic Aries Femto und Linnenberg DAC (zusammen um 6.100 Euro), auf der anderen Seite die kräftige, direkte, energiereiche, flotte und grobdynamisch explosive Gangart des Limetree Network. Und in der Minimalismus-Kombination mit den aktiven Kompaktlautsprechern Elac Navis ARB51 (um 2.000 Euro) erhält man – sicher aufgrund deren ganz ähnlich gelagerter Charakteristik – gar eine ziemlich explosive Mischung.

Lindemann Limetree Network auf Rack, frontal

Eine solche Charakterabstimmung ist erst mal keine Frage von besserem oder schlechterem Klang (diese Frage stellt sich vor allem in den folgenden Einzeldisziplinen), sondern stellt den Kaufinteressenten vor eine grundsätzliche Entscheidung wie die zwischen einer Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und einer Mercedes S-Klasse. Wer sich konkret für eines der beiden Vehikel interessiert, dürfte an dem jeweils anderen eher kein Interesse haben – und das liegt nur in zweiter Linie am Preisunterschied. Denn der Auto-Aficionado sucht dabei nach der besten Performance in gewissen Aspekten, die ihm besonders wichtig erscheinen: Hier die adrenalingetränkte Dynamik des italienischen Kurvenquerstehers, da die ausgereifte deutsche Ingenieurs-Perfektion für das automobile Zen-Erlebnis.

Das Kleingedruckte

Crystal Lake - HelixNun aber zu den wichtigen Einzeldisziplinen. Im Bass und Grundton spielt der Lindemann Limetree Network recht prominent und wahrnehmbar druckvoller als ein günstigerer (und zusätzlich als Musikspeicher dienender) Auralic Aries Mini (um 500 Euro). Dabei kontrolliert er das Geschehen meist recht gut, auch wenn ihm im Eifer des Gefechts zum Beispiel bei den schnellen Double-Bass- und Blast-Beat-Attacken in „Aeon“ von Crystal Lake (Album: Helix; auf Amazon anhören) die Druckwelle eher als fettes Ganzes gerät, statt dass er die einzelnen Impulse haarklein zu differenzieren vermag. Dass meine Linnenberg/Auralic Aries-Kombi diesbezüglich pingeliger mit den Impulsen umgeht, verwundert sicher nicht. Viel interessanter ist jedoch, dass auch sie, wie der Aries Mini, tonal eindeutig schlanker agiert. In helleren Ketten, in größeren Räumen oder wenn man schlichtweg auf eine druckvoll-energetische Wiedergabe steht, kann die Herangehensweise des Limetree Network mithin ein Pluspunkt sein.

John Adams - Absolute Jest & Grand Pianola MusicIm Mittelton gibt sich der Lindemann Limetree Network äußerst sauber und geordnet, organisiert die Melodien der einzelnen Instrumente des federführenden Streichquartetts in John Adams „Absolute Jest: The Beginning“ (Album: Absolute Jest / Grand Pianola Music; auf Amazon anhören) souverän und nachvollziehbar. Der Limetree Network erscheint mir hier transparenter als der insgesamt auch klangfarblich etwas fahler spielende Auralic Mini, behält gleichwohl seine direkte, anspringende Art bei und stellt die Klangfarben der Streicher nachdrücklich aus dem Mix heraus. Insbesondere weiblichen Stimmen – wie der von Jacintha in „Danny Boy“ (Album: Here’s to Ben) – verleiht er einen Hauch mehr Fülle, als 100-prozentig nüchtern-neutral wäre.

Citizen of Glass - Agnes ObelZu dem emotional anmachenden, feurigen Charakter des Lindemann Limetree Network würde eine sich schüchtern hinter den Lautsprechern versteckende Bühnenabbildung nicht wirklich passen, und so nimmt es kaum Wunder, dass die räumliche Abbildung mit dem Network in der Tiefe vergleichsweise kompakt und insgesamt recht nah am Zuhörer aufgebaut ausfällt. Bei „Black Shoes“ von Felix Laband beschleicht mich bei den vom Telemann ungefähr in Helsinki verorteten Glöckchen (ich sitze beim Musikhören gen Norden ausgerichtet) das Gefühl, dass der Limetree Network seinen akustischen Kontrollauftrag sehr ernst nimmt. Das klangliche Geschehen möchte er nämlich lieber etwas näher bei sich – und beim Hörer – behalten, wo er auf dem Weg in die Cochlea nebenbei noch für einen dynamischen Extra-Schubs sorgt. In der Breite spielt der Limetree Network dann groß auf: Agnes Obels stark verfremdete und leicht phasenverdrehte Stimm-Performance auf „Familiar“ vom Album Citizen of Glass (auf Amazon anhören) erstreckt sich über die gesamte Breite des Raums vor mir, manifestiert sich links und rechts deutlich über die Lautsprecherbasis hinaus. Das Geschehen gelingt dem Limetree Network dabei auch plastisch modelliert und bedingungslos sauber voneinander getrennt.

Lindemann Limetree Network Rückseite

Im vorgenannten Track von Felix Labande fällt zudem auf, dass das elektronisch generierte Metallschlagwerk etwas offener, extrem verzerrungsarm und somit klarer rüberkommt als mit einem Auralic Aries Mini, in Sachen Auflösung und Feinheit der Granulierung von höchsten Frequenzen aber doch noch ein Respektabstand zu meiner Referenz-Kombi gewahrt bleibt. Der Linnenberg Telemann schafft zusammen mit dem Auralic Aries Femto etwas mehr Aura und Luft ums hochfrequente Geschehen herum – was angesichts des Preisunterschieds aber auch schlichtweg als Pflichtübung des gut achtmal so teuren deutsch-chinesischen Gespanns durchgeht.

Al Di Meolas - Morocco FantasiaErstaunlicherweise kontert das kleine, günstige Kistchen aus Wörthsee mit einem im positiven Sinne frischen unteren und mittleren Hochton sowie außerordentlich pointierten Transienten der Oud und Gitarren in Al Di Meolas „Misterio“ (Album: Morocco Fantasia; auf Amazon anhören), die einen spontan reinhörenden, an Dynamik und Frische orientierten Hörer sogar dazu verleiten mögen, das teure Auralic/Linnenberg-Gespann als unterlegen zu betrachten. Doch nach etwas längerem Hören wird klar, dass dem Limetree dann doch ein wenig die subtile Finesse und feindynamische Eleganz meiner abgeklärt und stoisch spielenden Kombi abgeht, die zum Beispiel die Sibilanten in „Familiar“ natürlicher und weniger pfeffrig in den Kontext einzubinden vermag und die Anschläge der Pianohämmerchen auf den Saiten individueller phrasiert.

Okay, wir befinden uns hiermit bei der Königsdisziplin für D/A-Wandler (Natürlichkeit und Musikalität) – dass wir überhaupt so intensiv darüber sprechen, um eine Einordnung zu ermöglichen, zeigt, wie ausgereift sowie schlicht und ergreifend richtig und sauber der Lindemann Limetree Network (nicht nur) im Hochton spielt. Nichtsdestotrotz bestätigt sich auch hier die zuvor getroffene charakterliche Einschätzung: Der Lindemann Limetree Network mag’s packend und prägnant. Und es wird noch besser: Die Umwandlung von PCM- in DSD-Signale verleiht dem Limetree Network einen Hauch mehr Souveränität und Luft und wirkt insgesamt einen Deut differenzierter und feiner, ohne die grundsätzliche Passion des Limetree Network allzu sehr abzukühlen oder seine Tonalität zu verändern. Ich empfehle daher den Einsatz dieses Features vorbehaltlos.

Lindemann Limetree Network von vorne-oben

Test: Lindemann Limetree Network | Netzwerk-Player

  1. 1 Naturbursche
  2. 2 Lindemann Limetree Network: Klangtest & Vergleiche
Billboard
Innuos bei CM-Audio

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