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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Tiefe Erfahrung ...
  2. 2 Klangtest und Vergleiche Nubert nuBoxx B-60: Heilig’s Blechle!

„Putzig“, echt putzig“ – so der erste Eindruck, als sich die Nubert nuBoxx B-60 aus der Verpackung schälen. Kleine Standlautsprecherlein, die inklusive Standsockel auf Abmessungen von jeweils 88,2 x 22,2 x 29,6 Zentimetern (H x B x T) kommen und sich mit je nur 18,3 Kilogramm relativ leicht zur Stereoanlage schleppen lassen. Schnell noch die Bodenplatten mit den mitgelieferten Schrauben per beiliegendem Inbusschlüssel anschrauben – fertig! Dann den Verstärker anschließen und erst mal ungehört ein paar Stunden oder Tage einspielen lassen, so der Plan. Doch Moment mal … Cut. Manchmal kommt es anders, als man denkt. Doch dazu später mehr.

Zunächst erst mal ganz nüchtern ein paar Worte zur Verarbeitung, Optik und Verwandtschaft der Nubert nuBoxx B-60 (https://www.nubert.de/ | 976 Euro): Wir haben mit einer Zweieinhalb-Wege-Box zu tun, die es derzeit in Graphit oder Eisgrau zu bestellen gibt. Die eisgraue Test-Variante ist nur vorne eisgrau lackiert, während die Seitenwände und die Rückseite mit weißer Dekorfolie bedeckt sind. Das sieht modern und dezent gleichermaßen aus und passt wohl in die meisten Wohnzimmer oder Heimkinos, zumal der Lautsprecher aufgrund seiner geringen Größe ohnehin nicht sofort ins Auge sticht.

Montage der Bodenplatte der Nubert nuBoxx B-60

Die Bodenplatten der Nubert nuBoxx B-60 werden mittels mitgelieferter Schrauben und Inbusschlüssel montiert

Eine magnetisch stark haftende und deshalb nicht ganz leicht abnehmbare Frontabdeckung aus meliertem Akustikstoff in Grau befindet sich ebenfalls im Karton. Sie verdeckt komplett die Vorderseite und macht die Nubert nuBoxx B-60 optisch noch ein bisschen puristischer – das sieht schon recht stylish aus. Lediglich der Nubert-Schriftzug aus Metall ganz unten auf dem Stoff sitzt leicht schief, lässt sich aber mit dem Finger zurechtrücken. An der Verarbeitung gibt es bis auf diese Winzigkeit nichts auszusetzen, vergessen wir nicht: Das Nubert-nuBoxx-B-60-Pärchen kostet gerade einmal 976 Euro.

Nubert nuBoxx B-60 - Farbvarianten

Die beiden Farbvarianten der Nubert nuBoxx B-60: Weiß mit Schallwand in Eisgrau und Schwarz mit Schallwand in Graphit

Nubert nuBoxx B-60 – ein bisschen Technik

Die zierliche Standbox verfügt über einen Hochtöner mit 26-mm-Seidengewebekalotte sowie zwei 150-mm-Longstroke-Konusse mit Polypropylenmembranen. Das obere 15-cm-Chassis beackert die mittleren und tiefen Töne, während das untere sich ausschließlich um den Frequenzkeller kümmert. Beide verfügen laut Hersteller über einen „besonders starken und reaktionsschnellen Magnetantrieb“. Dieser soll dank der weitläufigen Hinterlüftung der Zentrierspinne nicht nur die Schwingspule bei hoher Belastung entsprechen kühlen, sondern auch Kompressionseffekte verhindern. Zudem gibt Nubert an, für einen besonders kräftigen und tiefen Bass den maximalen linearen Hub im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich gesteigert zu haben.

Mit Blick auf den Frequenzgang der Nubert nuBoxx B-60 geben die Schwaben 35 bis 24000 Hz (- 3 dB) an, was zumindest auf dem Papier schon mal erwachsene Basspower verheißt. Der Wirkungsgrad ist mit 85,5 dB (2,83 V/1 m) hingegen eher mäßig. Laut Nubert handelt es sich um „echte 4-Ohm-Lautsprecher“, die aufgrund ihrer unkritischen Impedanz mit fast allen Verstärkern klarkommen sollen.

Nubert nuBoxx B-60 - Hochtöner

Der von Nubert für die nuBoxx-Familie neu entwickelte „nuOva B“-Hochtöner

Die Trennung zwischen den 15ern und der Kalotte erfolgt um 1900 Hertz herum. Letztere hört auf den Namen „nuOva B“, wurde laut Nubert komplett neu entwickelt und komme auch bei den anderen nuBoxx-Familienmitgliedern zum Einsatz. Ein mehrschichtig bedämpftes Rückkammervolumen hinter dem Schwingsystem sorge „für einen besonders harmonischen Frequenzübergang zum Tiefmitteltöner.“ Die Schallführung der Frontplatte soll, logisch, die Abstrahlcharakteristik optimieren, zudem aber auch auf eine akkuratere Detailwiedergabe oberhalb von sieben Kilohertz einzahlen.

Nubert nuBoxx B-60 - Illustration des Hochtöneraufbaus

Der „nuOva B“-Hochtöner in der Querschnittsillustration (Bild von Nubert)

Die Anschlüsse auf der Rückseite überarbeiteten die Entwickler im Vergleich zur Vorgängergeneration ebenfalls: Das von Nubert-Kunden in dieser Preisklasse offenbar selten genutzte Bi-Wiring-Terminal flog raus, ab sofort steht nur noch ein Single-Wiring-Anschlussterminal mit nach oben angewinkelten Schraub- und Steckanschlüssen zur Verfügung. Es liegt übrigens ein Lautsprecherkabel bei, sodass man sofort loslegen kann – Nubert spricht allerdings von einer „Behelfslösung“, die eigentlich zu dünn sei, und empfiehlt die Anschaffung dickerer Kabel. Die Polklemmen nehmen die Bananenstecker meines (dicken) Wireworld-Lautsprecherkabels Eclipse 7, das übrigens mehr als die Boxen selbst kostet, butterweich auf und hinterlassen einen haptisch positiven Eindruck. Knapp über dem Terminal sitzt das Bassreflexrohr.

Nubert nuBoxx B-60 - Anschlussterminal und Bassreflexöffnung

Rückansichten: Die Anschlussterminals und Bassreflexöffnungen der Nubert nuBoxx B-60

All das befindet sich an einem Gehäuse aus mitteldichtem Holzfasermaterial (MDF) mit Wandstärken zwischen 19 und 38 Millimetern. Innenverstrebungen und gezielt positionierte Bedämpfungselemente sollen klangschädliche Resonanzen minimieren und die mechanische Stabilität erhöhen. Womit wir auch schon beim Klang und beim „Manchmal kommt es anders, als man denkt“ vom Anfang sind.

Klangtest und Vergleiche Nubert nuBoxx B-60: Heilig’s Blechle!

Nubert nuBoxx B-60 im Hörraum

Krass im Bass

Eigentlich hatte ich meinen McIntosh-Vollverstärker MA8900 AC (9.780 Euro) nur für einen kurzen Funktionstest und zum Einspielen angeschaltet: Passt alles, kommt Musik aus den Boxen? Yep, da kommt auf beiden Seiten was raus – und wie! Der 60-Sekunden-Funktionstest mutiert spontan zu einer zweistündigen Hörsession. Meine Fresse, das hatte ich nicht erwartet – und schon gar nicht kalt aus der Verpackung heraus, ganz ohne Einspielzeit, Akklimatisierung und präzise Aufstellung! Besonders überraschend angesichts der überschaubaren Größe und rund einem Meter Wandabstand: der Bass. Als Nubert-Neuling, bei dem noch nie ein Lautsprecher aus Schwäbisch Gmünd im Hörraum stand, hatte ich bei diesem kleinen Lautsprecher etwas Schlankes, tendenziell eher Helles erwartet, liege damit aber gleich so was von falsch: Das hier geht sehr, sehr tief, hat Substanz und Körper. Okay, der angeschlossene Verstärker kostet das Zehnfache des Lautsprecherpärchens, das wird in dieser Form vermutlich nie wieder in einem Hörraum eines Nubert-nuBoxx-B-60-Käufers vorkommen. Andererseits zeigt ein so exzellenter Verstärker ja auch, was in so einer preiswerten Box steckt – oder auch nicht. Und darum geht es ja in einem Test.

Nubert nuBoxx B-60 - Konustreiber

Der 15-cm-Konustreiber der Nubert nuBoxx B-60

Ein Beispiel: „You Keep Me Crawling” vom neuen Austra-Album „The Gods We Can Touch“ – boah, was für ein Tieftonfundament! Die Kanadierin Katie Stelmanis pendelt bei ihrem entspannten New-Wave-Projekt zwischen Electro und reduziertem Pop hin und her, das genannte Stück zählt zur ersten Kategorie. Angesichts dieser Basswucht starre ich die Anlage an, weil ich mich für einen Moment fast an meine 15-mal teurere Martin Logan Impression 11 A erinnert fühle, die mit ihrem Aktivbass auf Wunsch alles locker in Schutt und Asche legt. Aber nö, hier musiziert die kleine Nubert, und ich kann’s kaum glauben. Okay, dem Bass fehlt im Vergleich nicht zuletzt etwas Durchzeichnung, aber was soll’s: Preisklassenbezogen ist das für meine Ohren trotzdem eine kleine Sensation.

Dass der Bass extrem tief geht und aufgrund seiner Dominanz ein Stück weit über die reine Lehre hinausgeht sowie in puncto Präzision noch Luft nach oben hat, merke ich auch beim Umschalten auf die Kompaktbox Elac Concentro S 503 (ab 7.000 Euro pro Paar), die seit Kurzem für den nächsten Testbericht im Hörraum steht. Vor allem dem ansatzlosen, schnellen Kickbass der edlen Elac hat die Nubert nicht viel entgegenzusetzen, aber auch hier muss man die Preisregionen beachten: Die Elac kostet das Siebenfache. Fairer wird es beim Vergleich mit der Saxx Truesound TS 900, die bei 900 Euro pro Paar liegt: Die Saxx kommt bei ungefähr gleicher Bassdurchzeichnung nicht so tief herunter wie die Schwäbin – Punktgewinn für die Nubert nuBoxx B-60.

Nubert nuBoxx B-60 - Illustration des Tieftöneraufbaus

Der für die Nubert nuBoxx B-60 verwendete Konustreiber als Explosionsgrafik (Bild von Nubert)

In puncto Grobdynamik gibt es hingegen agilere Lautsprecher – auch in der 1.000-Euro-Preis-Klasse, wie etwa die erwähnte Saxx. Diese wirkt etwas explosiver, weniger rund, aber eben deutlich schlanker und heller als ihre schwäbische Kontrahentin, was auch an ihrem Hornhochtöner liegt. Und: Während bei der Nubert die unteren Mitten vollmundig sind, bleiben sie bei der Saxx eher zurückhaltend.

Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, dass Nubert in der Bedienungsanleitung schreibt: „Mit abgenommener Stoffbespannung klingt der Lautsprecher etwas heller und klarer.“ Ein Vergleichstest zeigt: Das stimmt – aber der Effekt fällt eher klein aus. Die Hörbeschreibungen beziehen sich auf die Varianten ohne Bespannung, obwohl mir die Boxen mit dem Stoff optisch besser gefallen.

Unkompliziert: Aufstellung und Höhen

Nubert nuBoxx B-60 - Bedienungsanleitung

In der den Nubert nuBoxx B-60 beiliegenden Bedienungsanleitung finden sich auch Tipps zur optimalen Aufstellung

Nubert empfiehlt, die Schallwandler mindestens einen halben Meter von der Rückwand entfernt aufzustellen. Dem stimme ich angesichts der Basswiedergabe sofort zu. Dasselbe gilt für die Seitenwände. Für kleine Räume, die kaum Wandabstand ermöglichen, eignen sich diese Boxen also kaum – auch wenn sie selber eher klein und zierlich aussehen. Weiterhin schreiben die Schwaben: „Wenn der Hochtöner einer Box sich in Ohrhöhe befindet und direkt in Richtung Ihrer Ohren abstrahlen kann, werden Sie die hohen Töne am besten hören.“ Bei der Ohrhöhe haben wir in praxi nicht nur in meinem Hörraum ein kleines Problem, schließlich kommt die Nubert nuBoxx B-60 als Standlautsprecher inklusive Standsockel nicht mal auf eine Höhe von 90 cm – die Ohren befinden sich in Sitzposition auf jedem handelsüblichen Sofa also deutlich darüber. Da ich die Höhen (Eindrücke folgen gleich) aber als angenehm und zum Gesamteindruck passend empfinde, sehe ich keine Notwendigkeit, die Boxen durch das Unterlegen von Filzpads zu kippen. Probiert habe ich es dennoch: Ja, stimmt, die Höhen gewinnen dadurch etwas mehr Brillanz und Auflösung, wobei der Effekt jedoch ebenfalls eher überschaubar bleibt.

A Place To Bury Strangers See Through YouUm die Höhen zu beschreiben, muss ich länger nachdenken, weil sie sich völlig selbstverständlich ins Klangbild einfügen. Sie wirken niemals aufdringlich oder gar nervig. Man könnte auch sagen: prima integriert und verhältnismäßig geschmeidig bis leicht reserviert. Mit dieser sanften Abstimmung erinnert die Hochtonperformance an die kompakte Harbeth P3ESR XD, die – typisch für britische Monitore – auf Langzeittauglichkeit ausgerichtet ist. Die bereits erwähnte, preislich ähnliche Saxx Truesound TS 900 klingt mit ihrer Hornkonstruktion hingegen obenherum etwas vorwitziger, spritziger und frischer. Das kann – je nach Musikstück oder -richtung – Vorteile, aber auch Nachteile haben: Bei krachigem Industrial-Noise-Rock, wie ihn zum Beispiel die New Yorker Lärmspezialisten A Place To Bury Strangers teilweise auf ihrem neuen Album „See Through You“ (auf Amazon anhören) zelebrieren, bereitet die Nubert mit ihrer sanfteren, wärmeren Abstimmung mehr Freude. Sie macht das Ganze leichter verdaubar und kann schlechten Aufnahmen oder extremer Musik ein bisschen die Schärfe nehmen.

Nubert nuBoxx B-60 - Lautsprecherpaar von vorneSchön flüssig – die Feindynamik

Ghost ImperaFeindynamisch agiert die Nubert nuBoxx B-60 etwas zackiger als bei der Grobdynamik, bleibt dennoch auch hier schön flüssig. Feine Schattierungen wie zum Beispiel im relativ leisen Orchesterintro der Ghost-Single „Twenties“ vom neuen Album Impera“ (auf Amazon anhören) der schwedischen Horror-Rocker kommen gut zur Geltung und bewegen sich – preisklassenbezogen – auf einem hohen Niveau. Dass in dieser Hinsicht noch etwas mehr geht, zeigt beispielsweise die Elac Concentro S 503, die filigrane Dynamiksprünge noch genauer herausarbeitet. Das gilt auch für die generelle Auflösung der Nubert nuBoxx B-60, die kaum etwas verschweigt, Detailfanatiker, die bis in den letzten Winkel über alles informiert sein wollen, gleichwohl nicht vollkommen glücklich machen wird. Hardcoreanalytiker schauen sich deshalb lieber woanders um.

Mittendrin und voll dabei

Wie bereits angedeutet fällt eine leichte Betonung der unteren Mitten (Grundtonbereich) auf, die mit dafür sorgt, dass die Nubert nuBoxx B-60 eher auf der vollmundigeren, wärmeren Seite spielt. Das verleiht der Schwäbin einen Charakter, auf den sich wahrscheinlich die meisten Musik- und auch Filmfreunde einigen können. Mich erinnert das einmal mehr an die Harbeth P3ESR XD, auch wenn wir hier Äpfel (geschlossene Kompaktbox für knapp 3.000 Euro pro Paar) mit Birnen (offener Standlautsprecher für knapp 1.000 Euro Paarpreis) vergleichen. Der britische Monitor verzeiht sehr viel und setzt auf Langzeitspaß, bei konstruktionsbedingt deutlich weniger Bass natürlich.

Madrugada Chimes At Midnight Zum Sound des neuen Madrugada-Albums Chimes At Midnight (auf Amazon anhören) passt die Nubert-Abstimmung hervorragend. Die norwegischen Indie-Rocker um Frontmann Sivert Høyem haben nach über zehnjähriger Albumpause ein melancholisches, exzellent produziertes Meisterwerk veröffentlicht, dessen atmosphärischer, cineastischer Opener „Nobody Loves You Like I Do“ den Hörer sofort in den Bann zieht und auch auf dem „Pulp Fiction“-Soundtrack zu finden sein könnte. Die nuBoxx B-60 betont den emotionalen Charakter des Songs und die wunderbar samtige Stimme von Høyem, die zum Beispiel bei der Elac Concentro S 503 nicht ganz so emotional hervortritt. Letztere hat dafür ganz andere Qualitäten, etwa beim erwähnten Kickbass oder der Hochtonauflösung. Die Nubert zielt also eher aufs Herz als auf den Kopf.

Nubert nuBoxx B-60 - Single-Wiring-Terminal

Natürlich liegt das auch am relativ warm abgestimmten McIntosh-Verstärker, an dem sie hängt, aber glauben Sie mir: Ich hatte schon Boxen mit ihm verbunden, die trotzdem auf der schlank-analytischen Seite blieben und nicht mal halb so viel Emotionen und Atmosphäre vermittelten. Der mittlere und obere Mitteltonbereich erinnert mich hingegen etwas an die (unter anderem noch merklich dynamischer und präziser aufspielende) Audio Note AN-J/LX HEMP, die ich im Sommer 2021 im Test hatte. Die britische Kompaktbox spielt im Bereich zwischen 400 und 2000 Hertz eher neutral, sachlich, transparent und direkt auf – eine Beschreibung, die auch zur Nubert nuBoxx-B-60 passt.

Bühnenperformance

Das gilt auch für die räumlichen Fähigkeiten der Nubert nuBoxx B-60, die ich mit der wuchtigen Post-Punk-Nummer „Night’s Arm“ von Ist Ist unter die Lupe genommen habe. Die Truppe aus Manchester orientiert sich auf ihrem Debütalbum Architecture (2020) am Düstersound von Joy Division samt tiefem Bollerbass, kleidet diesen in ein druckvolles Soundgewand und lässt auch mal Grunge-Gitarren vom Stapel wie in diesem Song. Die Bühne erstreckt sich hierbei links und rechts ein Stück über die Lautsprecher hinaus und bietet somit ein breites Klangpanorama. Dass sich die Bühne aufgrund der geringen Lautsprecherhöhe nicht sehr weit nach oben ausdehnt, liegt auf der Hand. Hier bringt das Unterlegen von Filzpads vorne ein bisschen was, aber Wunder sollt man vom leichten Kippen nach hinten auch nicht erwarten. Das Geschehen beginnt exakt auf Höhe der Lautsprecherbasislinie, dehnt sich also nicht nach hinten aus. Dafür breitet sich die Action erstaunlich weit nach vorne aus, wobei die Instrumente fein voneinander abgegrenzt und folglich auch gut ortbar im Raum stehen. Das ergibt ein dreidimensionales Klangbild, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

 

Nubert nuBoxx B-60 - Illustration des Gehäuseaufbaus

Die Illustration des Gehäuseaufbaus der Nubert nuBoxx B-60 (Bild von Nubert)

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Test: Nubert nuBoxx B-60 | Standlautsprecher

  1. 1 Tiefe Erfahrung ...
  2. 2 Klangtest und Vergleiche Nubert nuBoxx B-60: Heilig’s Blechle!

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