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Schwupps, da war es passiert und das Lindtner Privathotel in Hamburg Heimfeld, Veranstaltungsort im letzten August, stand nicht mehr als Location für die Norddeutschen HiFi-Tage (www.hifitage.de) zur Verfügung, die nun wieder an ihrem angestammten Termin zu Jahresbeginn stattfinden sollten. Dass es dennoch dazu kam, dürfte der unermüdlichen Arbeit von Ivonne Borchert-Lima und ihrem Team geschuldet sein, die es geschafft haben, eine sehr beachtliche Zahl an Ausstellern und Marken im Hamburger Norden zu versammeln.

Yvonne Borchert-Lima auf den NDHT 2023

Frau Ivonne Borchert-Lima und Ihrem Messe-Organisationsteam ist es zu verdanken, dass auch die diesjährigen Norddeutschen HiFi-Tage wieder ein Erfolg waren

Hier, in unmittelbarer Nähe zum idyllischen Alstertal, hat sich am dritten Februar-Wochenende das feine Steigenberger Hotel Treudelberg als ebenbürtige Alternative erwiesen und man durfte eine HiFi-Show erleben, die Interessierten nicht nur tolle Klangeindrücke, sondern auch einen hervorragenden Überblick über das Angebot und die Bandbreite der Branche bot. Immerhin fanden nach Angabe der Veranstalter nicht weniger als 4500 Besucher den Weg in das schicke Golfhotel.

Eingangsbereich des Steigenberger Hotel Treudelberg - NDHT 2023

Das Steigenberger Hotel Treudelberg erwies sich als gute Location für die NDHT 2023

Viele kamen mit dem PKW, was, aufgrund begrenzten Parkraums, dem Verkehr auf den Straßen rund um die Messe nicht sonderlich guttat. Hauptstoßzeit war der Samstag, der mit regnerischem Schietwetter auch die messetechnisch besseren klimatischen Verhältnisse bot als der vergleichsweise sonnige und vor allem trockene Sonntag.

Doch egal, für welchen der beiden Messetage man sich entschied, war man erst einmal angekommen, dürfte der Besuch lohnend gewesen sein, denn neben klanglich Bewährtem gab es – dafür sorgten 70 Aussteller mit 165 Marken – etliche Neuheiten zu sehen und natürlich auch zu hören. Auf einige dieser Stationen möchte ich Sie nun mitnehmen, auch wenn dies natürlich nur eine kleine und, wie stets, höchst subjektive Auswahl darstellen kann.

Wilson-Benesch-Lautsprecher an Elektronik von Luxman, Lumin und WestminsterLab

Im Raum des IAD-Vertriebs spielten Wilson-Benesch-Lautsprecher an feiner Elektronik von Luxman, Lumin und WestminsterLab

Immer noch sehr frisch ist die Fibonacci-Serie des britischen Lautsprecherherstellers Wilson Benesch (www.wilson-benesch.audio). Der deutsche Vertrieb präsentierte mit der A.C.T. 3zero den günstigsten Standlautsprecher der Baureihe. Weil die Edelserie mit Hightech-Zutaten wie dem Biocomposite Monocoque, einem nachhaltig gefertigten, extrem rigidem Gehäuse, dem firmentypischen Isobaric Drive System oder den neuen Fibonacci-Hochtönern nur so gespickt ist, liegt der Preis des in schmuckem „Aventador Blue Aegir“ auftretenden 2,5-Wege-Standlautsprechers bei beachtlichen 42.000 Euro.

Der Strom kam aus dem Hochleistungs-Akku Stromtank S 1000 (12.000 Euro), der die Vor-End-Kombination, bestehend aus Vorstufe WestminsterLab Quest (25.490 Euro) und den Monos WestminsterLab Rei (36.390 Euro) (www.westminsterlab.de) mit unbelasteter Elektrizität versorgte. Neben Luxmans (www.luxman-deutschland.de) Plattenspieler PD-151 Mk II (5.990 Euro) und dem neuen SACD-Player/DAC D-07X für 12.990 Euro, kam hier der erstmals vorgestellte, 4.990 Euro teure Netzwerkstreamer U2 von Lumin (www.lumin-deutschland.de) zum Einsatz.

Die brandneue Streaming-Bridge Lumin U2 auf den NDHT 2023

Feierte in Hamburg Premiere: Die brandneue Streaming-Bridge Lumin U2 im schicken Alu-Kleid

Für ein optimales Streamingsignal garantierten Silent Angels gleichfalls neuer Switch Bonn NX (3.500 Euro) und die Clock Genesis GX (3.300 Euro). Beide verfügen über ein aus massivem Aluminium gefrästes, sehr hochwertiges Gehäuse. Der Klang der Kette: schnell, dynamisch und aufgeräumt, dabei luftig und tonal ausgewogen. Eine Top-Anlage mit entsprechendem Preis, die es nicht nötig hat, mit optischem Bombast zu protzen.

Im Raum der Audio Group Denmark spielten die Lautsprecher Borresen X3 an Aavik-Elektronik

Im Raum der Audio Group Denmark spielten die Lautsprecher Børresen X3 an Aavik-Elektronik ziemlich groß auf

Elektronische Beats ergeben für mich nur Sinn, wenn sie laut und bassstark das Zwerchfell massieren. Tatsächlich schien beides den recht schlanken, dafür ordentlich hohen Lautsprechern im großen Raum der Audio Group Denmark (https://audiogroupdenmark.com) keineswegs ernste Probleme zu bereiten. Der Kickbass, den die Børresen X3 mittels moderat großer Treiber in den Saal pumpten, war nicht von schlechten Eltern.

Neben den Børresen-Lautsprecher verantwortet die Audio Group Denmark die Marken Aavik (Elektronik) und Ansuz (Kabel, Power Distribution etc.)

Neben den Børresen-Lautsprechern verantwortet die Audio Group Denmark die Marken Aavik (Elektronik) und Ansuz (Kabel, Power Distribution etc.)

Etwa ab Mitte des Vini-Vici-Opus „Make us stronger“, wurde das Ganze dann von einem weiteren, nochmals mächtigeren Bassloop unterlegt, der es wirklich in sich hatte. Mit erstaunlicher Souveränität meisterten die X3 an Elektronik von Aavik auch diese Gemeinheit des israelischen DJ-Duos.

Standlautsprecher Børresen X3

Schlanke Gestalt: Standlautsprecher Børresen X3

Als mir Sales-Manager Morten Thyrrestrup den Paarpreis von 10.000 Euro nannte, erntete er zunächst mein ungläubiges Staunen. Ich hatte, in Kenntnis des bei den Dänen vorherrschenden recht gehobenen Preisniveaus, auf den doppelten Kurs getippt, zumal das Design der Speaker dem seiner größeren Brüder der „0“-Serie sehr nahe kommt. In jedem Fall hatte das Setup den weitläufigen Raum erstaunlich gut im Griff und man gewann, trotz der meist elektronischen Klänge, den Eindruck, dass sich neben der herzhaft zupackenden Dynamik auch Feinzeichnung und Tonalität auf sehr hohem Niveau abspielten.

Audiaz und Esoteric spielten in Hamburg gemeinsam auf

Audiaz und Esoteric teilten sich in Hamburg Raum und Zuhörer – das Preisschild dieser famosen Anlage liegt übrigens jenseits der 300.000-Euro-Schwelle

Logisch, so eine Ausstellung muss auch das oberste Ende der Fahnenstange bedienen, das Ende vom High-End, das uns staunen lässt … Ein solcher Schatz verbarg sich in der Suite von Audiaz (https://audiaz.de). Der nicht übermäßig große Standlautsprecher des in Rosenheim ansässigen Herstellers hört auf den Namen Opera und steht ab 39.000 Euro in der Preisliste. Das hier präsentierte Exemplar, die Opera Grandezza, kommt allerdings auf 168.000 Euro, was Chef und Inhaber Dr. Helmuth Weber damit erklärte, dass hier sowohl im Mittel- wie im Hochtonbereich nicht die üblichen Accuton-Keramikchassis zum Einsatz kämen, sondern solche aus Diamant. Insbesondere der 90 mm große Mitteltöner stellt dabei eine Weltneuheit dar. Allein der Aufpreis für diese an Fläche mutmaßlich größten Diamanten der Welt beträgt 100.000 Euro pro Paar. Da darf die Elektronik natürlich nicht hintenanstehen: Esoterics SACD-Player Grandioso K1x, der Vorverstärker Grandioso C1x und die Stereoendstufe S1x schlagen zusammen mit 133.000 Euro zu Buche (www.esoteric.jp/en/).

Die Audiaz Opera kommt im Hoch- und Mittelton optional mit Diamantmembranen, was wesentlich zum Preis von 168.000 Euro beiträgt

Diamonds are a Audiaz Opera Grandezza’s best friend – dieser Lautsprecher kommt im Hoch- und Mittelton mit Diamantmembranen, was wesentlich zum Preis von 168.000 Euro beiträgt

Auch wenn es vermessen ist, eine solche Kette während des kurzen Besuchs im Rahmen einer Messe zu beurteilen: Die unverstellte Natürlichkeit und das enorme Auflösungsvermögen der Opera Grandezza darf man getrost mit zum Besten zählen, was an diesem Wochenende in Hamburg geboten wurde. Fürs Grobe mag es sicher Alternativen gegeben haben, doch wenn ich mir vorstelle, welche Augen meine daheimgebliebene Frau machen würde, wenn ich mit diesen Diamanten nach Hause käme …

Eine wirklich ungewöhnliche Kette gab es im Raum von Audioquest zu hören

Eine ungewöhnlich zusammengestellte Kette gab es im Raum von Audioquest zu hören

Am entgegengesetzten Ende gab es gleichfalls Schätze zu heben: Audioquests (www.audioquest.com/de) Hörzimmer war abgedunkelt, die Plätze alle besetzt und kaum jemand machte Anstalten, die Vorführung wieder zu verlassen. Während der Szenerie eine fast sakrale Aura anmutete, hörte man wie gebannt psychedelischen Rock. Tatsächlich musste ich mich bis zum zweiten, weniger vollen Messetag gedulden, um hineinzugelangen und sehen zu können, welche Anlage dafür verantwortlich zeichnete.

Die kompakten GoldenEar BRX wurden auf den Norddeutschen HiFi-Tagen

Die kompakten GoldenEar BRX wurden auf den Norddeutschen HiFi-Tagen wirklich ausgereizt

Umso erstaunter war ich nun, als ich bei Tageslicht die kleinen schwarzen BRX von Golden Ear (www.goldenear.com) erblickte. Zierliche Monitore, die mittels seitlicher Passivmembranen unerwartete Basstauglichkeit an den Tag legen können. Vor einiger Zeit hatten wir sie bereits bei fairaudio im Test und das Urteil war positiv ausgefallen. Hier allerdings wollte man offenbar demonstrieren, was mit den lediglich 1.990 Euro teuren Zweiwege-Lautsprechern im Extremfall so alles geht. Normalerweise würde kaum jemand Rivieras tollen Hybrid-Vollverstärker Levante (ab 22.990 Euro) ernstlich als Spielpartner in Erwägung ziehen, und die Dragon-Kabel von Audioquest, die hier zum Einsatz kamen, sind ebenfalls um ein Vielfaches teurer als die Lautsprecher. Allerdings passt Audioquest winziger, 329 Euro teurer USB-DAC Dragonfly-Cobalt wieder recht gut ins Bild, und der war am guten Sound schließlich auch nicht unmaßgeblich beteiligt. Doch wie immer man zu solchen Paarungen stehen mag, Golden Ears BRX haben sich in Hamburg ohne Wenn und Aber als ausgesprochen highendtauglich erwiesen.

Die HiFi-Piloten haben eine neue Lautsprechermarke ins Portfolio genommen - Econik

Neu, aktiv, bezahlbar: Die HiFi-Piloten haben eine neue Lautsprechermarke ins Portfolio genommen, die sie in Hamburg natürlich gleich präsentierten – Econik

Econik Speakers sind neu auf dem Markt. Dahinter stecken die beiden Eisinger „HiFi-Piloten“ (www.hifipilot.de) Berthold Daubner und Jens Hörmann, die uns bereits die schwedischen Burchardt-Lautsprecher und die Verstärker der Marke IOTAVX schmackhaft gemacht haben.

Die aktive Econik 6 empfängt das Signal auf Wunsch wireless

Die aktive Econik 6 empfängt das Signal auf Wunsch auch wireless

Im Fall der hier präsentierten Econik 6 sind lediglich 3.700 Euro und eine digitale Quelle von Nöten, schon steht eine puristische HiFi-Kette mit Ambitionen auf feinsten Klang im Wohnzimmer. Möglich wird das durch den Wireless-Übertragungs-Standard WiSA, ein automatisches Einmesssystem und, Sie vermuten richtig, Aktivtechnik. So stehen jedem der mit einem rückwärtig abstrahlenden Basssystem ausgestatteten Lautsprecher 450 Class-D-Watt zur Verfügung. Abgesehen von den Treibern des angesehenen norwegischen Spezialisten Seas werden fast alle Teile der Econiks in Deutschland hergestellt, wobei großer Wert auf eine wirklich nachhaltige Fertigung gelegt werde. Der Frequenzgang wird mit 24 – 30000 Hertz angegeben und natürlich ist der Ausbau zu einem leistungsfähigen Heimkino ebenfalls möglich. Und klanglich? Dem nordischen Design angemessen klar und durchhörbar. Da der Hochton nicht über Gebühr prononciert wird, lässt sich von angenehmer Neutralität sprechen. Und tatsächlich erzielen die handlichen Econiks, dem bassschluckenden Hotelzimmer-Ambiente zum Trotz, auch einen beachtlichen Tiefgang.

Florat Seta betrieb seine Lautsprecher Soulitaire 12 in Hamburg an Dartzeel-Elektronik

Florat Seta betrieb seine Lautsprecher Soulitaire 12 in Hamburg an Dartzeel-Elektronik

Allerdings dürften hartgesottene Freunde amtlich-linearer Tieftonorgien doch eher bei deutlich größeren Schallwandlern ins Schwärmen geraten. Etwa bei Seta Audios Soulitaire 12 (www.seta-audio.de). Die über einen Meter und zwanzig hohen und fast vierzig Zentimeter breiten Lautsprecher bieten beachtlichen zwölf Zoll großen Tiefmitteltönern Platz. Zu Quasi-Einpunkt-Schallquellen werden die Soulitaire, weil ihre Hochtöner, 50 Millimeter messende Ringradiatoren, mittels Streben im Zentrum der aus dem Profibereich stammenden Tief-Mittelton-Treiber fixiert sind.

Bei der Seta Soulitaire 12 wird der Hochtöner mit Streben ins Zentrum des 12-Zoll-Tief-Mitteltontreibers gebracht

Bei der Seta Soulitaire 12 wird der Hochtöner mit Streben ins Zentrum des 12-Zoll-Tief-Mitteltontreibers gebracht

Doch damit nicht genug: Unsichtbar in den Gehäusen versteckt, kümmert sich mit dem speziell von Seta entwickelten „Clusterflex“ genannten Mehrkammerkonzept eine Alternative zu üblichen Bassreflex- oder Transmissionline-Konstruktionen um die besonders tiefen Frequenzen. Damit das vorhandene Potenzial ins rechte Licht gerückt wird, führte Entwickler Florat Seta dann auch mit Vorliebe besonders tieftonintensive Musik vor. Dabei ließ der von ihm eingesetzte Dartzeel-Vollverstärker kaum Leistungsgrenzen erkennen. Das substanzielle Bassfundament und die mit den 34.000 Euro teuren Soulitaire 12 erzielbaren Lautstärken ließen richtiggehend Clubfeeling aufkommen, wobei es dann kaum verwunderte zu erfahren, dass Seta Audio auch im Bereich professioneller Beschallungstechnik und Car-HiFi tätig ist.

Herr Dr. Michael Axmann führte auf den Norddeutschen mit den ungewöhnlichen Lange-Lautsprechern vor

Dr. Michael Axmann führte auf den Norddeutschen mit den ungewöhnlichen Lange-Lautsprechern vor

Ein regelrechtes Kontrastprogramm gab es dann von Dr. Michael Axmann und seinen Breitband-Lautsprechern Lange Yocto sowie dem passenden Subwoofer Tera zu hören. Das von Axmann Audio (www.silberkabel.net) vertriebene Lautsprechersystem wird in der Schweiz von Lange Loudspeakers entwickelt und gebaut. Für die Gehäuse kommt massives Aluminium zum Einsatz. Der Schweizer Hersteller legt Wert auf eine hohe Fertigungstiefe, und so werden auch die Treiber inhouse hergestellt. Als Mitspieler fungierten die ebenfalls von Axmann vertriebenen Verstärker der amerikanischen Marke Benchmark Media. Neben dem Vorverstärker HPA4 (4.200 Euro) und zwei Stereoendstufen AHB2 (4.200 Euro) war auch der Streaming-DAC Bricasti M3 (ab 8.000 Euro) mit von der Partie.

Hier im Bild: Die Lange Loudspeakers Yocto

Bei Lange Loudspeakers legt man Wert auf eine hohe Fertigungstiefe, folgerichtig werden sogar die Treiber inhouse hergestellt – so auch die für die hier im Bild zu sehende Lange Yocto

Obwohl die Yocto kaum über 16 kHz übertragen dürften, lieferten sie ein vollständiges Spektrum feiner Klangfarben, verorteten Instrumente präzise und holografisch im Raum und überzeugten mit packenden, dynamischen Eigenschaften. Für das nötige Tieftonfundament sorgte der Subwoofer Tera, mit dessen Unterstützung die unteren Register der zur Demo herangezogenen Orgel das Zimmer regelrecht erschütterten. Alles in allem eine Performance, welche die für die Yocto verlangten 8.900 Euro sowie die für den Subwooofer fälligen 7.900 Euro keineswegs unangemessen erscheinen ließ.

Acapella und Acousence teilten sich auf den NDHT 2023 den Raum

Acapella und Acousence teilten sich auf den NDHT 2023 den Raum und spielten gemeinsam auf

Eine dicke Empfehlung für alle Klang-Connaisseure war an diesem Wochenende der Raum von Acapella Audio Arts (www.acapella.de). Hier spielten der Musikserver Acousence Mu-Se und der Dac-Pre Reference dem kürzlich mit einem fairaudio’s-favourite-Award geadelten Acousence Pow-Amp zu. Keinen Deut weniger spannend dürfte für viele der Auftritt von Acapellas neuer Harlekin 2 gewesen sein. Vom neuen, mit einer Art asphärischem Waveguide versehenen Hochtöner abgesehen, hatte sich optisch zwar nur wenig verändert, doch betonte Entwickler Richard Rudolph, dass der Harlekin 2 ein vollkommen neuer Schallwandler sei. Sowohl Treiber, Weichen und die Innenverkabelung sind Neuentwicklungen, vor allem aber ist das Gehäuse für eine deutlich tiefere Basswiedergabe nun auf spezielle Art ventiliert.

Der Acapella Harlekin 2 sieht nur äußerlich ähnlich aus wie der Vorgänger

Der Acapella Harlekin 2 sehe nur äußerlich ähnlich wie der Vorgänger aus, sei aber ein vollkommen neuer Schallwandler, so Chef-Entwickler Richard Rudolph

Und in der Tat, so frisch, dynamisch und sensibel, wie der Harlekin 2 im eigentlich etwas zu kleinen Hotelzimmer aufspielte, hatte der Vorgänger nie geklungen. Auch Altmeister Alfred Rudolph, der es sich nicht nehmen ließ, in Hamburg persönlich dabei zu sein, schien von der Performance ausgesprochen angetan. Der Preis für ein Paar Harlekin 2 ist noch nicht genau bekannt, wird aber über den 11.500 Euro des bisherigen Models liegen.

Udo Steinbüchel fertigt unter dem Namen Studo hochinteressante Tonarme

Udo Steinbüchel fertigt unter dem Namen Studo hochinteressante Tonarme

Udo Steinbüchel fertigt schon seit Jahren unter dem Namen Studo hochinteressante, zumeist einpunktgelagerte Tonarme (http://studo-hifi.de). Bemerkenswert dabei: Die Tonarmrohre bestehen aus Holz und „Länge matters“. Mindestens 12 bis 15,5 Zoll sind für Steinbüchel die üblichen Tonarmlängen. Damit sei der verzerrungsträchtige Einfluss eines größeren Spurfehlwinkels bei den langen Studos auf ein vernachlässigbares Minimum reduziert, während sich durch kundige Wahl des Holzes auf den klanglichen Charakter des Armes Einfluss nehmen lasse.

Drei Studo-Tonarme am Trapezium-Laufwerk von Tone Tools

Welcher soll’s es denn sein? Drei Studo-Tonarme am Trapezium-Laufwerk von Tone Tools

Auf einem ausreichend Platz bietenden Trapezium-Laufwerk von Tone Tools gaben sich gleich drei Tonarme aus der Studo-Manufaktur ein Stelldichein. Links hinten ein Studo 12-Zöller mit einem Armrohr aus Palisander (4.000 Euro), vorne links ein 13,5-Zöller mit schwebender Lagerung und einem Rohr aus Königsholz (6.000 Euro) und schließlich der lange 15,5-Zoll-Studo mit Eibenrohr zu 5.000 Euro. Gehört wurde mit Elektronik von CEC (https://cec-audio.de) und Audreal an Vollbereichselektrostaten von Silberstatic und den Pylon Audio Jade (https://pylon-audio.de).

Die knuffigen Lautsprecher hören auf den Namen Jade und stammen von Pylon Audio

Die knuffigen Lautsprecher hören auf den Namen Jade und stammen von Pylon Audio

Selbst ein sehr günstiges MM-System verbreitete schon bestes analoges Flair und Hörspaß. Ein heißer Tipp für Analogliebhaber mit Sinn für das Besondere. Und falls ein „Langer“ partout nicht auf den eigenen Dreher passen will, sind auf Wunsch auch Neun-Zöller möglich.

Von Manufakturherstellung kann bei Audes dagegen keine Rede sein. Elektronik und Lautsprecher werden in hochmodernen Fabrikationsanlagen in Jõhvi im Nordosten Estlands gefertigt, und es ist kein Geheimnis, dass die Balten eine der ersten Adressen für OEM-Fertigung in Europa sind. Welche Hersteller sich der Dienste von Audes bedienen, darüber bewahrt Eckhard Derks, Geschäftsführer der TCG Handels GmbH (https://tcg-gmbh.de), die Audes hierzulande vertritt, natürlich Stillschweigen.

Die neue Audes M2

Die neue Audes M2 war ebenfalls in Hamburg zu hören

Viel lieber richtet er mein Augenmerk auf die aktuellen Modelle aus Estland, wo sie nicht weniger als sieben Lautsprecherserien, darunter auch solche für professionellen Einsatz und Home Theater, unter eigenem Namen produzieren. Derks hatte die neue Audes M2 mit ins Alstertal gebracht. Ein Zweiwegemonitor, dessen Standfuß integraler Bestandteil des Konzeptes ist. Der elegante Schallwandler besteht aus einem kunststeinähnlichen Werkstoff, dessen akustische Eigenschaften denen des bekannteren Corian weit überlegen sein sollen. Wie auch immer, die Audes M2 zeugte an Thivan-Verstärkern mit angenehm timbrierten, fein ausgewogenen Klang vom Können ihrer Entwickler. Absolut langzeithörtauglich und auf der Höhe der Zeit. Für die geforderten 10.000 Euro pro Paar bieten Audes M2 einen sehr realen Gegenwert.

André Kamperman von Veddan mit seinen ungewöhnlichen Atom-6c-Lautsprechern

André Kamperman von Veddan mit seinen ungewöhnlichen Atom-6c-Lautsprechern

Bislang noch nicht bekannt war mir der Hersteller Veddan (https://veddan.com) aus dem niederländischen Doetinchem. Die Atom 6c, die Veddan in Hamburg vorstellte, ist eines von zwei innovativen Lautsprechermodellen, die aktuell gefertigt werden und kostet je Paar 8.900 Euro. Die Signale werden digital über einen Streamer, einen WiSA-Hub oder einen WiSA-fähigen Vorverstärker in Empfang genommen. Kernstück der Schallerzeugung ist die sogenannte Ultra Fast Membrane Technology (UFM), eine Art Magnetostat, bei dem die hauchdünnen Membranen einzelner UFM-Module über einen mittig befindlichen Magnetstreifen mittels integrierter, insgesamt gut 1000 Watt leistender Verstärker in Bewegung versetzt werden. Durch die Anordnung mehrerer Module um die Mittelachse des Systems wird der Schall semi-omnidirektional, und damit einer natürlichen Klangquelle ähnlich, abgestrahlt. Räumliche Ortung von jedem Platz im Hörraum soll auf diese Weise möglich sein.

Blick auf die Technik der Veddan Atom 6c

Blick auf die Technik der Veddan Atom 6c

Laut Veddan verfügen die Atom 6c über einen Übertragungsbereich von 28 – 24000 Hertz, wobei die UFM-Module unterhalb von 150 Hertz von eingebauten Subwoofern mit je zwei 7-Zoll-Tieftönern unterstützt werden. Die beiden ungewöhnlich designten Aktivlautsprecher zeigten sich während der Vorführung noch ein wenig zurückhaltend im Bass- und Grundton, nichtsdestotrotz gelang die Ablösung von den Lautsprechern sehr überzeugend. Man darf gespannt sein, wie sich diese neue Technologie entwickeln wird.

Innuos hatte die neuen Netzwerkplayer PulseMini und Pulse am Start

Innuos hatte die neuen Netzwerkplayer PulseMini und Pulse mit im Gepäck, die Verstärkung besorgte Elektronik von T+A

Bereits als etabliert dürfen die Musikserver des portugiesischen Herstellers Innuos (https://innuos.com) angesehen werden. Noch relativ neu hingegen sind die Netzwerkplayer PulseMini (999 Euro) und Pulse (2.599 Euro) der Pulse-Serie, die sich hauptsächlich an Hörer wenden, die ihre Musik über Streaming-Dienste wie Qobuz oder Tidal beziehen oder auf die Daten eines NAS zurückgreifen. Die Steuerung übernimmt dabei die famose Sense-App, die allen Innuos-Usern kostenfrei zur Verfügung steht. Auch den Innuos PhoenixNet (3.099 Euro), ein highendiger Switch, und den PhoenixUSB (3.099 Euro), der einen USB-Regenerator, eine hochgenaue Clock sowie zwei lineare Netzteile beinhaltet, hatte das Innuos-Team mitgebracht. Gehört wurde mit Piegas schlanken COAX 611 und Verstärkern von T+A. Trotz des kühlen Looks performte die Kette erstaunlich substanziell und überhaupt nicht hochtonlastig. Noch wichtiger: Hier muss niemand Computer-Nerd sein, um zufrieden und stabil zu streamen.

Lautsprecherseitig vertraute Innuos der Piega COAX 611

Lautsprecherseitig vertraute Innuos der Piega COAX 611

Zwei weitere Vorführungen der High-End-Kategorie möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

SME und Lyravox traten in Hamburg gemeinsam auf

SME und Lyravox traten sich in Hamburg zusammen. Tatsächlich kostet der neue Flaggschiff-Plattenspieler der Briten noch einmal mehr als die edlen Aktiv-Monitore der Hamburger Lautsprechermanufaktur

Lyravox (https://lyravox.com) hatte sich mit Analog-Spezialisten SME (https://smeaudio.de) zusammengetan und präsentierte eine Kette bestehend aus dem neuen, 60.000 Euro teuren Flaggschiff-Laufwerk SME 60, Soulnotes Phonoentzerrer E-2 (7.490 Euro) und dem Karlsson Tower von Lyravox – einem aktiven, DSP-gesteuerten Lautsprechersystem aus Monitor Karlsson Monolith und seiner Basserweiterung Karlsson Sub für 41.980 Euro.

Der SME 60 ist ein ziemlich imposanter Plattenspieler - die Entzerrung des Signals besorgte auf den Norddeutschen der SoulnoteE-2

Der SME 60 ist ein ziemlich imposanter Plattenspieler – die Entzerrung des Signals besorgte der Soulnote E-2

Faszinierend, mit welcher Schwärze und Festigkeit die Lyravox die von SMEs analogem Schwergewicht zugespielten Elektrobässe wiederzugeben wussten. Dem standen das enorme Auflösungsvermögen und die dynamische Wucht, zu der diese Kombination fähig war, keineswegs nach. Zartbesaiteten mochte die lineare Ausrichtung, die natürlich auch im Hochton kaum Zurückhaltung aufwies, gelegentlich gewöhnungsbedürftig erscheinen, doch ein Statement ganz besonderer Art wurde dem Hörer hier auf jeden Fall geboten.

Gut drauf - Werner Obst von WOD-Audio (links) und Cessaro-Chef Ralph Krebs

Gut drauf – Werner Obst von WOD-Audio (links) und Cessaro-Chef Ralph Krebs

Anders ausgerichtet, aber nicht weniger highendig, verfuhren Cessaro-Chef Ralph Krebs (www.cessaro.de) und Werner Obst von WOD-Audio (https://wodaudio.com), die Cessaros Opus-I (36.000 Euro) und den Monitorlautsprecher Gaia (19.900 Euro), sowie das Bergmann-Laufwerk Modi samt Tonarm Thor (komplett 10.950 Euro) mit Elektronik von Ypsilon-Electronics, namentlich dem Hybrid-Vollverstärker Phaeton Ypsilon (16.500 Euro) und der Phono Stage VPS100 (ab 16.000 Euro), in einer Anlage zusammenführten. Deren Performance (gehört wurde an der Opus-I) schien vordergründig auf Superlative verzichten zu wollen, wusste aber gekonnt musikalische Inhalte auszubreiten. Wer hier lange verweilte, machte nichts falsch.

Jan Sieveking präsentierte auf den NDHT 2023 eine Anlage bestehen aus TW-Acustics Raven AC 2, Elektronik von Audio Flight und den Lautsprechern Apertura Edena Evolution

Jan Sieveking präsentierte auf den NDHT 2023 eine Anlage bestehen aus TW-Acustics Raven AC 2, Elektronik von Audio Flight und den Lautsprechern Apertura Edena Evolution

Auch bei Sieveking Sound (www.sieveking-sound.de) wurde man auf hohem Niveau unterhalten. Hier spielte TW-Acustics Raven AC 2 (12.400 Euro) souverän wie gewohnt, zumal die Tonarmneuheit Raven 9.5 (2.900 Euro) die Führung des hier genutzten Dynavector XV-1S zu verantworten hatte. Die Amps von Audia Flight, der Stereo-Vollverstärker FLS-9 (ab 6.400 Euro) und der Flight Phono-Vorverstärker (5.100 Euro) beherrschten ihr Metier offenkundig und trieben die Apertura Edena Evolution (8.900 Euro das Paar) zu Höchstleistungen an. Doch eigentliches Highlight war Jan Sieveking selbst, der eloquent und mit feinem Wortwitz die Vorführung analoger Scheiben moderierte. LPs, die, wen wunderte es, natürlich bei Sieveking Sound auch käuflich zu erwerben waren.

Livehaftig: Gitarrist Wolfgang Bernreuther und Cellist Götz Kelling-Urban spielten im Saal von Phonosophie

Livehaftig: Gitarrist Wolfgang Bernreuther und Cellist Götz Kelling-Urban spielten im Saal von Phonosophie

Eine andere Show, die zu besuchen lohnte, war gleichfalls hochmusikalischen Inhalts, diesmal allerdings richtig live: Gitarrist Wolfgang Bernreuther und Cellist Götz Kelling-Urban gaben sich die Ehre, im Saal von Phonosophie (www.phonosophie.de) live aufzutreten. Dabei wurden sie via Epos ES14N „unterstützt“. Dass es trotz der zusätzlich eingespielten Instrumentalspuren sehr real wirkte, lag, so Phonosophie-Chef Ingo Hansen, nicht zuletzt an der eingesetzten „Aktivatortechnik“. Tatsächlich nutzen laut Hansen nicht wenige Musiker die über viele Jahre entwickelten und perfektionierten Techniken zur Entstörung für einen besseren Klang. Selbst am sündhaft teuren Cello Kelling-Urbans waren entsprechende Element angebracht.

Götz Kelling-Urban (links) und Ingo Hansen (rechts) von Phonosophie

Götz Kelling-Urban (links) und Ingo Hansen (rechts) von Phonosophie

Schließen wir diesen Bericht mit einem letzten Paukenschlag und betreten den Raum von Audio Reference (www.audio-reference.de), dem Hamburger High-End-Vertrieb und Eigner von Velodyne Acoustics.

Grund zur Freude: Mansour Mamaghani, Chef von Audio Reference, hat seit neuestem die highendige Digital-Elektronikmarke DCS im Vertrieb

Grund zur Freude: Mansour Mamaghani, Chef von Audio Reference, hat seit neuestem die highendige Digital-Elektronikmarke dCS im Vertrieb

Hatte Inhaber Mansour Mamaghani ja bereits so bekannte Marken wie Wilson Audio, Dan D’Agostino, VPI, Krell, Nordost und VTL, um nur einige zu nennen, unter seine Obhut genommen, ist mit dCS nun einer der weltweit führenden Spezialisten für digitales High-End-Audio hinzugekommen. Die Anlage, die der Hamburger Vertrieb für die Norddeutschen HiFi-Tage zusammengestellt hatte, bot selbst ausgesprochen audiophilen Gourmets mehr als nur ein paar Leckerbissen. Dreh- und Angelpunkt waren die neuen, 92.000 Euro teuren Wilson Audio Alexia V, denen selbstredend ein vollständiges digitales Setup von dCS mit Vivaldi Apex DAC, Upsampler und Masterclock über eine Vor-End-Kombination mit der Röhrenvorstufe VTL TL 5.5 (ab 13.200 Euro) und den Monos VTL MB-450 (35.000 Euro) zuspielte. Analogseitig durfte der VPI Avenger (ab 19.000 Euro) am Phonovorverstärker VTL TP 6.5 (20.900 Euro) sein Können unter Beweis stellen, während die edlen Kabel aus Nordosts Odin-Serie den Signalfluss sicherstellten.

Audio Reference präsentierte in Hamburg ein Anlage der Superlative - die Schallwandlung besorgen die Wilson Audio Alexia V

Audio Reference präsentierte in Hamburg ein Anlage der Superlative – die Schallwandlung besorgen die Lautsprecher Wilson Audio Alexia V

Die vielen Zuhörer, die sich diese Kette der Superlative anhörten, wurden nicht enttäuscht. Tiefste Bassgewitter, facettenreiche Mitten und ein fein aufgelöster Hochton zeigten, was Spitzenkomponenten selbst unter Messebedingungen leisten können. Dazu genoss man eine Raumabbildung, die selbst mit „unendlicher Weite“ fast noch unzureichend beschrieben wäre. Ein mehr als angemessenes Finale der diesjährigen Norddeutschen HiFi-Tage, die, möglicherweise auch dem schönen Ambiente geschuldet, den meisten Besuchern als angenehm relaxt und sehr wohlklingend in Erinnerung bleiben dürften!

Zur Website der Norddeutschen HiFi-Tage: www.hifitage.de

Fahne NDHT 2023

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: TW-Acustic Raven AC Tonarm: Graham Phantom B-44, Analog Tools, Pyon Sound Iris Tonabnehmer: Steinmusic Aventurin 6, Lyra Titan i, Clearaudio Charisma V2, modifiziertes Denon DL 103R Sonstiges: Plattenklemme Musikus von LaMusika, Plattentellermatten von LaMusika, Dereneville und Steinmusic, externer Plattenspielerantrieb Dereneville DAE-01SP

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Rockna Wavelight Musikserver: Innuos Zenith SE Sonstiges: Electrocompaniet EMP-2

Vollverstärker: Analog Domain Isis M75D, SRA Röhrenverstärker Melissa

Vorstufen: Hochpegel: Silvercore Linestage Two Phonoverstärker: Chord Symphonic, Rike Audio Sabine III, TW-Acustic Raven Phono

Endstufen: Dartzeel NHB-108 (Stereo), Tenor Audio 75 Wi (Monos)

Lautsprecher: Acapella La Campanella, Acapella Harlekin 2

Kabel: Lautsprecherkabel: Vovox Textura Fortis, Analog Tools Reference Serie NF-Kabel: Bastanis Imperial, Analog Tools Reference Serie, Akeno Audio Ultimate, Symphonic Line Reference Netzkabel: Acoustic Revive Absolute, Steinmusic Highline Netzleiste: Eigenbau mit Furutech-FI-E30-NCF-Steckdosen Sonstiges: Analog-Tools-Phonokabel (Reference Serie)

Rack: Racks von Copulare und Audio Lignum, Basen von Symposium Acoustics und Acapella, Symposium Precision und Ultra und Super-Coupler

Zubehör: Stromfilter: Isotek EVO3 Super Titan, Trenntrafos von Steinmusic Sonstiges: Harmonix RFA-7800 Room Tuning Devices, Sicherungen: AHP-Klangmodul IV G, Steinmusic Harmonizer, AHP II Kupfer, Hifi-Tuning Supreme 3 und Audio Magic SHD Beeswax Ultimate & Premiere Ultimate

Sonstiges: Racks von Copulare und Audio Lignum, Basen von Symposium Acoustics und Acapella, Symposium Precision und Ultra-Coupler, Harmonix RFA-7800 Room Tuning Devices, Highendnovum Passiver Multivocalresonantor PMR

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 23,4 m² Höhe: 2,64 m