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Anforderungen an den PC, die Audioddateien sowie die Installation Foobars

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Anforderungen an den PC, die Audioddateien sowie die Installation Foobars

Foobar läuft laut Hersteller unter Windows XP mit Servicepack 2, Vista oder Windows 7 inklusive der Microsoft Serverbetriebssysteme. Computerhardware, auf welcher eines dieser Betriebssysteme zufriedenstellend arbeitet, ist auch für Foobar leistungsmäßig ausreichend. Wer oft Daten konvertiert (siehe entsprechendes Modul) möge besonders auf einen schnellen Prozessor achten. Auf Rechnern mit leistungsstarken Prozessoren, wie sie selbst schon aktuelle Netbooks enthalten, wird beim Abspielen von zum Beispiel MP3-Dateien keine nennenswerte Systemlast erzeugt beziehungsweise werden nur wenig Leistungsressourcen in Anspruch genommen. Der Arbeitsspeicherverbrauch ist minimal und liegt selten höher als 20 MB. Dadurch eignet sich Foobar hervorragend für lüfterlos gekühlte Niedrigenergie-PCs im Wohnzimmer, die dezent im Hintergrund arbeiten sollen.

Die „Schlaffunktionen“ von Windows unterstützt Foobar ebenso wie sogenannte Multimediatastaturen, die beispielsweise Titelwiedergabe und Lautstärke mit eigenen Tasten steuern können.

Die Installation von Foobar ist simpel. Nach dem Download von Foobars Webseite befindet sich die Datei „foobar2000_v1.1.1.exe“ („1.1.1“ steht für die Version) im Downloadordners des Rechners.

Ein Doppelklick auf diese Datei öffnet einen Assistenten, der durch die Installation führt. Dazu muss man mit Administratorberechtigungen an Windows angemeldet sein, die UAC von Windows Vista und folgenden wird sich auch melden. Die Installation läuft auf allen Betriebssystemen mit den gleichen Schritten ab.

Hierbei muss man zunächst die Lizenzbedingungen annehmen und dann entscheiden, ob man Foobar eventuell auch „zum Mitnehmen“ auf mobilen Datenträgern („Portable“) oder herkömmlich mit Betriebssystemintegration installieren möchte. Letzteres hat unter anderem den Vorteil, dass Einträge im Dateikontextmenü des Windows Explorers erscheinen können. Erstere Installation lässt sich von mobilen Datenträgern auf jedem Windows-PC ab Windows XP Servicepack 2 starten, ohne Foobar jedes Mal neu installieren zu müssen.

Für unsere Zwecke wählen wir die Standard-Variante, also nicht „Portable“. Wie üblich bei Installationen unter Windows muss man dem Installationsassistenten sagen, wo auf der Festplatte Foobars Dateien abgelegt werden sollen (diesen Dateipfad sollte man sich merken, wenn einige der folgenden Module dieses Artikels eine Rolle spielen sollen). Der voreingestellte Standard für 32-Bit-Betriebsysteme ist hier C:\Programme\foobar2000. Dabei können wir es belassen.

Der nächste Schritt zur Auswahl des Installationsumfanges ist wichtig für die zukünftige Funktionsvielfalt Foobars. Ein Menü mit Optionen wird vom Installationsassistenten angeboten:

Option

Bitte aktivieren, wenn…

Audio CD support

… Audio-CDs wiedergegeben oder zur Speicherung auf der Festplatte ausgegeben werden sollen (sog. „Rippen“).

Album List

… eine Baum- oder Listenstruktur der Musiksammlung angezeigt werden soll.

Standard DSPs

… mittels Digitalem Signalprozessor (DSP) Veränderungen am Klang wie Equalizer oder Ähnlichem gewünscht werden.

ReplayGain Scanner

… die Anpassung der Lautstärke aller Musiktitel in einer Abspielliste (sog. Playlist, siehe dazu später) gewünscht wird.

Converter

… Dateiformatkonvertierungen anstehen.

File Operations

… direkt aus Foobar heraus Audiodateien z. B. gelöscht oder verschoben werden sollen, was sonst der Windows Explorer oder ein anderer Dateimanager übernimmt.

Archive Reader

… wenn komprimierte Archive wie zip- oder rar-Dateien direkt, also ohne vorheriges Dekomprimieren gelesen und die enthaltenen Musikdateien abgespielt werden sollen.

Freedb Tagger

… Meta-Informationen der Musikdateien (bei MP3 sog. ID3-Tags, siehe dazu später) aus einer zentralen Datenbank aus dem Internet gelesen und. in die Musikdateien geschrieben werden sollen.

Shortcut-Icons

  • Desktop Icon
  • Start Menü
    Icon
  • Quick Launch
    Icon

… der schnelle Zugriff auf Foobar gewünscht wird:

  • vom Desktop
  • aus dem Startmenü
  • aus der Schnellstartleiste (nicht für Windows 7, dort gibt es keine Schnellstartleiste mehr)

Für die weiteren Teile dieses Artikels sollten alle Optionen aktiviert werden – sie „verbrauchen“ fast keine zusätzlichen Ressourcen.

Foobar-Installation-Options_verkleinert

Wahl von Foobars Installationsoptionen

Als letztes wählt der Nutzer die Startmenüeinträge für Foobar („Short Cut Icons“) – das fällt unter „Geschmackfragen“.

Dann startet die eigentliche Installation und läuft automatisch ab. Am Ende kann man seine Bemühungen auch gleich mit dem Start der neuen Software krönen – und bekommt von foobar quasi die erste Frage gestellt …

foobar 2000

Wahl von Foobars Bedienoberfläche nach dem Start

Beim ersten Start von Foobar entscheidet der Nutzer mit dem automatisch erscheinenden Quick Appearance Setup, welche Benutzeroberflächenelemente beim Öffnen der Software regelmäßig dargestellt werden sollen. Klickt der Nutzer auf einen Eintrag links, zeigt Foobar eine Vorschau in seinem Hauptfenster an. Für den späteren Umgang mit Foobar seien einige der Begriffe erklärt:

Oberflächenmerkmal

Funktion

Album List

Eine Baum- oder Listenstruktur der Musiksammlung.

Playlist

Sehr wichtig für den Umgang mit Foobar: Titelliste, die beliebige, auch nicht zu einem einzigen Ordner oder Album gehörige Titel anzeigt und in einer vorgegebenen Reihenfolge abspielt.

Properties

Eigenschaften des gerade abgespielten Titels wie z. B. Bitrate oder Dateiname

Visualisation

Optische Ausgabe eines Titels z. B. per Spektrometer.

Slim View

Minimaler Platzbedarf für Foobars Oberfläche auf dem Desktop – was bei wenig Platz auf dem Bildschirm hilft, selbigen zu sparen.

Bei der Wahl des „Main Layouts“ vermisst man hier wohlmöglich die später mit einer wichtigen Rolle bedachten „Playlists“. Eine Playlist wird aber bei jeder der linksseitig verfügbaren Optionen erzeugt. Ihr Aussehen kann man im Bereich „Playlist Layout“ einstellen. Zu den Details der Gestaltung der Benutzeroberfläche kommen wir aber erst im 2. Teil dieses Artikels.

Letztlich kann jeder wählen, was er mag. Ich entscheide mich hier zunächst für die Optionen „Slim View + Tabs“ und „Default Playlist“. Bestätigt wird die Wahl nun mit OK. Danach erscheint Foobars Hauptfenster. Auch verschiedene Visualisierungen sind auf Foobars Oberfläche zu sehen – dieses Layout ist einfach und bietet doch eine erhebliche Menge an Informationen. Die Installation ist damit beendet: Nach einem Klick auf den Reiter Main sieht Foobar wie im Bild unten aus (zur Covereinbindung siehe hier) und kann bereits Musiktitel abspielen.

Screenshot_Foobar_Standard

Eine mögliche Standardoberfläche Foobars, mittels “Quick Appeareance Setup” erzeugt, allerdings mit bereits gefüllter Default-Playlist

Diese mittels „Quick Appearance Setup“ vorgenommenen Basiseinstellungen für die Oberfläche können später jederzeit über das Menü View – Layout – Quick Setup erreicht und verändert werden. Wer eine individuelle Gestaltung der Oberfläche vornehmen will – dieses Thema werden wir wie erwähnt im aufbauenden 2. Teil des Artikels behandeln – wird sich über diese Möglichkeit freuen …

Optische Laufwerke wie CD- oder DVD-Laufwerke bindet Foobar übrigens bei jedem Start automatisch ein, wenn sie von Windows als Laufwerke erkannt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie extern oder intern am Rechner angeschlossen werden. Wozu ein solches Laufwerk nützlich ist, zeigt der folgende Abschnitt.

Computer-Audio: Foobar2000 Mediaplayer: Anleitung, Tipps & Tricks - Teil 1

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