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Test-Fazit: Scansonic MB3.5 B

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Scansonic MB3.5 B
  2. 3 Test-Fazit: Scansonic MB3.5 B

Test-Fazit: Scansonic MB3.5 B Lautsprecher

Besitzer der Scansonic MB3.5 B dürfen sich gerne um stabile Amps ab 50 Watt bemühen. Besonders gut gefiel mir die Kombination mit einem Röhrenverstärker, wobei trotz des guten Wirkungsgrads der MB3.5 B eher keine Single-Ended-Trioden in Betracht kommen. Denn die verbandelte Elektronik sollte im (Tief-)Bass besonders kontrolliert agieren, um die tiefe Bassreflexabstimmung angemessen präzise einzubinden. Oder alternativ ganz unten eine leicht zurückhaltende tonale Abstimmung aufweisen. Der im Normalfall recht kräftige Tiefbass diktiert dabei durchaus die sinnvolle Raumgröße, die ich bei nicht weniger als 20 und bis über 60 Quadratmeter ansiedeln würde.

Die Scansonic MB3.5 B sind bei aller Bassaffinität keine Boom-Boxen – aber eben auch keine ätherischen Klanglupen. Sie verstehen sich als im besten Sinne klassisch-audiophile Lautsprecher mit Allround-Talenten und der einen oder anderen Highlight-Tugend. Was das heißt? Nun, sie decken mit guter Linearität einen für die Größenklasse breiten Frequenzgang ab. Doch das Impulsverhalten, die Feindynamik, die räumliche Abbildung, das erwähnte Tiefbassvermögen und die exemplarische Sauberkeit des Klangbilds weisen qualitativ über die Preisklasse hinaus. Für Fans von Klassik, Jazz, Singer-Songwriter, komplexem Elektro und anspruchsvoll aufgenommenen Pop und Rock sind die Scansonic MB3.5 B eine klare Empfehlung. Freunde betont vollmundiger Mitten müssen gegebenenfalls mit entsprechender Elektronik nachhelfen, und wer ultratrockene Bässe sucht, findet wahrscheinlich Alternativen.

Die Scansonic MB3.5 B …

  • bewegen sich auf tonal recht neutralem Terrain mit nur leichten Abweichungen im sehr weit hinabreichenden Tiefbass, wo sie einen Hauch Extrafülle servieren, sowie im minimal zurückhaltenden Bereich des Grundtons bis unterer Mittelton.
  • beeindrucken mit einem druckvollen und körperhaften Bass, auch wenn sie in der Kontroll- und Präzisionsdisziplin einen Respektabstand zu den Klassenbesten einhalten.
  • verwöhnen das Ohr mit einem feingranularen und hochauflösenden Hochton.
  • können faszinierende feindynamische Abstufungen reproduzieren.
  • spielen angesichts des Konstruktionsprinzips recht homogen mit nur minimalen akustischen Hinweisen auf das Bassreflexprinzip.
  • können körperlich spürbare Grobdynamik.
  • klingen absolut sauber und stressfrei und vermögen angesichts der schlanken Form erstaunlich laut verzerrungsfrei zu spielen.
  • bauen eine großzügige Räumlichkeit in alle Richtungen auf.
  • strukturieren und definieren die virtuelle Bühne außerordentlich gut. Hervorragende Plastizität.
  • sind elektrisch nicht außerordentlich anspruchsvoll. Ab gut im Futter stehenden 50 Watt pro Kanal geht alles, solange die Elektronik den Tiefbass gut kontrollieren kann. Im Mittelton leicht warm abgestimmte (Röhren-)Elektronik ist ein guter Ausgangspunkt.

Fakten:

  • Modell: Scansonic MB3.5 B
  • Konzept: passiver 3-Wege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 5.000 Euro
  • Impedanz: > 5 Ohm
  • Empfindlichkeit: 89 dB/1W/1m
  • Maße & Gewicht je Lautsprecher: 178 x 1185 x 319 mm (BxHxT), 20,8 kg
  • Farben: Seidenmatt-Schwarz, Seidenmatt-Weiß, Walnuss
  • Besonderheiten: elliptisches Gehäuse aus Metall und Carbon, höhenverstellbare Aluminiumkegelfüße, Downfiring-Reflexrohr
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller und Vertrieb
DANTAX Radio A/S
Bransagervej 15 | 9490 Pandrup
Telefon: +45 9824-7677
E-Mail: info@scansonic.dk
Web: https://scansonichd.dk/de/

Scansonic MB3.5 B - Membran des Mitteltöners

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Test: Scansonic MB3.5 B | Standlautsprecher

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Scansonic MB3.5 B
  2. 3 Test-Fazit: Scansonic MB3.5 B

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Sony WF-1000XM3, Teufel Real Blue NC, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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