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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Carbon + Ton
  2. 2 Klangtest und Vergleiche: Scansonic MB3.5 B

„Design-Hifi“ ist oft schlecht gelitten in der audiophilen „Hardcore-Szene“. Dabei sind die Grenzen ebenso fließend wie undefinierbar: Wo hören designorientierte Lautsprecher, die verdammt gut klingen, auf – und wo fangen „richtige Hifi-Lautsprecher“, die richtig gut aussehen, an? Eine Standortbestimmung – mit Rekonziliation – anhand der Scansonic MB3.5 B (5.000 Euro | https://scansonichd.dk/de/)

Wem das Design der Scansonic MB-Serie irgendwie bekannt vorkommt, der hat mit einiger Wahrscheinlichkeit bereits die Lautsprecher von Raidho wahrgenommen. Beide Marken befinden sich im Besitz von Dantax, einer Gruppe, zu der auch Gamut Audio gehört: Die Gehäuse von Scansonic werden in derselben dänischen Manufaktur montiert wie die der ungleich luxuriöser bepreisten Schwestermarke. Das Ergebnis sieht dementsprechend schön und technisch ernstzunehmend aus, dabei sind das Gehäuse und ebenso die Treiber (zu denen gleich mehr) nicht zuletzt vom Einsatz des Materials Carbon geprägt. Angesichts der eher zierlichen Gestalt der Scansonic MB3.5 B überraschen die knapp einundzwanzig Kilogramm je Lautsprecher umso mehr.

Bereit für den Laufsteg: das Lautsprechergehäuse

Scansonic MB3.5 B von oben: der Gehäusegrundriss

Die Scansonic MB3.5 B von oben: Die rund aufeinander zulaufenden Seitenwände minimieren stehende Wellen im Gehäuseinneren

Von „Boxen“ mag ich bei diesen Klangsäulen nicht sprechen. Das täte der Designabteilung von Scansonic und den MB3.5 B wahrlich Unrecht. Denn die Formen der Däninnen sind entzückend, um es mal unverfänglich zu sagen. Statt eines konservativ-langweiligen Parallelismus herrschen hier Rundungen mit einer stimmigen Ästhetik vor. Die nach hinten oval zulaufende Gehäuseform tut nicht nur der Optik gut, sondern soll zuverlässig die berüchtigten „stehenden Wellen“ im Inneren des Gehäuses unterbinden. Wo es keine parallelen Flächen gibt, da kann sich keine Frequenz ungebührlich aufschaukeln. Solide Verstrebungen im Inneren sollen parasitäre Schwingungen weiter minimieren. Eine zusätzliche Maßnahme in diese Richtung bilden die erwähnten Carbon-Verschalungen des unteren Teils der Schallwand und des Deckels. Laut Scansonic handelt es sich dabei nämlich tatsächlich um Versteifungen – und nicht bloß um ästhetisches Chichi.

Neben dem fast 118 Zentimeter hohen und nur knapp 18 Zentimeter breiten Formats des Gehäuses überzeugt auch die Schallwandgestaltung mit stimmigen Proportionen. Die Schallwand beherbergt eine an D‘Appolito angelehnte Anordnung aus zwei 13-Zentimeter-Mitteltönern und einem Bändchenhochtöner in deren Mitte, die ohne sichtbare Schrauben rückseitig befestigt wurden. Dass man auf der um die Treiber herum perfekt satiniert lackierten Schallwand keine Schrauben sieht, trägt zum klaren Look bei. Der wird allerdings ein wenig getrübt von den jeweils acht (magnetischen) Vorbereitungen für die optional erhältlichen Schallwandabdeckungen. Das hätte man auch weniger sichtbar lösen können.

Scansonic MB3.5 B: Die Schallwand

Die Schallwand der Scansonic MB3.5 B mit zwei 13-Zentimeter-Mitteltönern und einem Bändchenhochtöner in der Mitte. Die Basstreiber sind nicht im Bild und seitlich angeordnet

Die Scansonic MB3.5 B stehen auf solide gefertigten und jeweils mit zwei kräftigen Schrauben am Gehäuseboden befestigten Aluminium-Auslegern – inklusive von oben in der Höhe verstellbarer Kegelfüße, die sich tatsächlich problemlos bedienen lassen. Sie sind dankenswerterweise unten so stark abgeflacht, dass man sogar auf dem Parkett ohne Unterlegscheiben auskommt. Das Ganze sorgt für einen stabilen Stand, ist leicht justierbar und gibt den nötigen Abstand zum Boden, damit der in der Bodenplatte der Gehäuse liegende Port des Lautsprechers ungehindert atmen kann. Sehr gut. Beim Belüftungsprinzip der MB3.5 B handelt es sich übrigens um eine traditionelle Bassreflexöffnung – hier ist nix mit Transmissionline.

Dynamiker mit Carbon: die Treiber

Die beiden 13-Zentimeter-Mitteltöner pro Lautsprecher besitzen leichte Membranen aus einem Karbongeflecht und, so Scansonic, sehr potente Magnetsysteme, was für einen besonders dynamischen Klang sorgen soll. Die Körbe der Treiber bestehen aus Aluminiumguss und die Schwingspulenträger aus Kapton.

Die seitlichen Basstreiber der Scansonic MB3.5 B

Die seitlichen 16-cm-Basskonusse der Scansonic MB3.5 B mit Aluminiummembranen

Im Bass unterstützen zwei 16-Zentimeter-Bässe mit identischen Antriebszutaten die Mitteltöner, besitzen allerdings Membranen aus Aluminium statt aus Carbon. Die Bässe der Dreiwege-Lautsprecher sind selbstverfreilich nicht auf der schlanken Front der Scansonic MB3.5 B positioniert, sondern befinden sich übereinander arrangiert auf einer der beiden Gehäuseseiten. Das verlangt dem Nutzer im Hörraum ein wenig Experimentierwillen bei der Aufstellung ab; abhängig von den Gegebenheiten vor Ort kann es nämlich entweder mit nach innen oder aber nach außen gerichteten Bässen besser klingen. Generell – und so auch bei mir – erzielt die Ausrichtung zueinander die besseren Ergebnisse – solange sich keine Möbel zwischen den Lautsprechern befinden.

Der demontierte Mitteltöner der Scansonic MB3.5 B mit einer Membran aus Karbongeflecht

Der 13-cm-Mitteltöner der Scansonic MB3.5 B

Bändchenhochtöner mit berühmten Geschwistern

Der Bändchenhochtöner basiert auf der Technologie des Raidho-Tweeters und wurde für den Einsatz in dieser bodenständigeren Preisklasse etwas vereinfacht, so Scansonic. Dem sei hinzugefügt, dass das Raidho-Bändchen in Lautsprechern mit sehr deutlich sechsstelligen Preisschildern zum Einsatz kommt und weltweit als einer der besten Hochtöner überhaupt beleumundet ist.

Für die Hochtonwiedergabe kommen in den Scansonic MB3.5 B Bändchentreiber zum Einsatz

Für die Hochtonwiedergabe kommen in den Scansonic MB3.5 B Bändchentreiber zum Einsatz

Wenn das Scansonic-Bändchen also auch nur ansatzweise nach seinem berühmten großen Geschwister kommt, dürften wir uns hier auf was gefasst machen. In der Scansonic MB3.5 B sitzt der Nobelhobel geschützt gegen aus dem rückwärtigen Schall der anderen Treiber resultierendem Ungemach in seiner eigenen, geschlossenen Kammer. Die Folienmembran besteht aus einem ultradünnen Aluminium-Kapton-Membransandwich, das ein Gewicht von nur 0,03 Gramm aufweist – das ist extrem leicht, insbesondere im Vergleich zu Softdome-Membranen. Für den Antrieb sorgt hier ein kräftiger Neodym-Magnet.

Klangtest und Vergleiche: Scansonic MB3.5 B

Wie schlagen sich nun diese „viel zu schönen“ Lautsprecher in der Praxis und mit meinen Referenz-Verstärkern Norma Audio REVO SC-2 und REVO PA 150 (mit DAC-Modul zusammen 12.700 Euro) sowie dem Lautsprecherkabel Ortofon SPK Reference Black? Nun, direkt nach dem Auspacken scheinen die Däninnen sowohl gewisse geografisch-klimatisch-assoziative (nordisch kühl) als auch die erwähnten Design-bezogenen Vorurteile (mehr Schein als Sein) zu bestätigen. Die tonale Über-alles-Diktion der Scansonic tendiert zunächst, freundlich gesagt, ins sehr Schlanke und Präsente. Erst dachte ich, das könnte an den bei mir üblichen 80 Zentimetern liegen, die die Scansonic von der Rückwand trennen. Vielleicht ist das ja zu viel?

Die Scansonic MB3.5 B im Soundcheck

Ist es nicht, wie sich zeigt. Nach etwa 30 Stunden legt sich die übermäßige Strenge, das Bändchen taut auf und der Bassbereich ändert seine Konsistenz vom akustischen Äquivalent eines Knäckebrots zu dem einer festen dänischen Buttercreme. Nach und nach gewinnen die Scansonic immer mehr an Volumen und akustischer Masse. Nach gut 100 Stunden Spielzeit spielen die MB3.5 B dann mit einem erstaunlich locker federnden, druckvollen und satten Bass. Man soll den Tag eben nicht vor dem Abend verdammen, sondern muss lernen, sich mit jungfräulichen Lautsprechern in audiophilen Zen-Übungen zu versuchen.

Höhlenforscher: der Bassbereich

Vor allem der Tiefbass der Scansonic MB3.5 B erstaunt – einen so selbstbewusst vollständig ganz nach unten in den Keller absteigenden Bass kenne ich in dieser Preis- und vor allem Volumenklasse eher nicht. Erst die Qln Prestige Three (7.500 Euro), in etwa vom gleichen Volumenkaliber wie die MB3.5, kraxeln bei Yellos „Kiss the Cloud“ ähnlich tief hinab. Beiden Lautsprechern ist zudem gemein, dass sie ganz unten im Frequenzkeller nicht mehr die allerfesteste eiserne Kontrolle bieten und je nach Hörraum dort sogar ein Extra-Pölsterchen auf die Waage legen. Wobei die Scansonic-Lautsprecher am Ende des Tages doch noch einen Hauch konturierter wirken, meinen durchaus basskritischen Raum (25 qm²) weniger fulminant anregen und die kurzen Tiefbassimpulse der Streicher in „La Via Lattea“ von Felice Del Gaudio (Album: Desert) nicht über Gebühr nachschwingen lassen.

Downfiring-Bassreflex-System der Scansonic MB3.5 B

Das Scansonic MB3.5 B leisten sehr erwachsene Tieftonarbeit – nicht zuletzt das nach unten abstrahlende Bassreflex-System trägt dazu bei

Der Bassbereich oberhalb etwa 40 Hertz tendiert ebenfalls in eine eher minimal halbtrockene als extratrockene Richtung. Mehr Ramazotti als Aquavit, sozusagen. Damit meine ich ausschließlich die Qualität, denn in Sachen Quantität erlebe ich den mittleren und oberen Bassbereich als neutral, sogar in meinem generell recht bassstarken Raum. Die geschlossenen Drei-Wege-Standlautsprecher ATC SCM40 (5.500 Euro) agieren zwar knackiger, härter und präziser in der Ansprache zum Beispiel von hart angeschlagenen Kontrabasssaiten oder Bassdrums, spielen aber nicht ganz mit dieser satt-vollen Qualität (nicht Quantität!) und reichen schon lange nicht so tief runter.

Mega-explosive Grobdynamik mit brachialer Bassgewalt hingegen bieten die dänischen Beaus nicht in dem Maße an, wie es zum Beispiel die Revel Performa F208 (5.800 Euro) draufhaben. Nicht falsch verstehen: Auch die große Trommel in „O fortuna“ von Carl Orffs Carmina Burana kommt über die Scansonic MB3.5 B mit standes- und klassengemäßem Punch und Nachdruck. Nur eben nicht ganz so profund die Magenregion massierend – und dazu im Impuls etwas weicher als mit den ungleich üppiger bestückten Amerikanerinnen.

Klare Sache: die Stimmwiedergabe

 Scansonic MB3.5 B und die passiven ATC SCM50PSL

Scansonic MB3.5 B und die passive ATC SCM50PSL

Okay, lassen Sie uns ganz pingelig sein: Wenn man es ganz genau darauf anlegt, könnte man dem Grundton und den unteren und mittleren Mitten der Scansonic MB3.5 B einen Hauch von Zurückhaltung attestieren – doch diese Abweichung liegt in einem Bereich, den ich guten Gewissens als in der Praxis unauffällig bezeichnen kann. Die Scansonic geben in meinem Hörraum Stimmen über alles betrachtet schlüssig und ohne hörbare Verfärbungen wieder.

Jacintha Autumn LeavesJacinthas „Moonriver“ (Album: Autumn Leaves; auf Amazon anhören) ruft die Gänsehaut hervor, die nur tonal gut ausbalancierte und dynamisch frei spielende Lautsprecher ermöglichen, und Brendan Perry trifft in „This Boy“ (Album: Ark) genau die richtige Balance aus Fülle und rauer Strenge. Dass er nicht unbedingt der begnadetste Techniker unter den Vokalisten ist, machen die Scansonic MB3.5 B unmissverständlich klar. In dieser Hinsicht lohnt sich übrigens Achtsamkeit bei der Verstärkerwahl – siehe letzter Abschnitt vor dem Fazit. Dass die oberen Mitten zu 100 Prozent auf Kurs liegen, tut der gefühlten Transparenz und Auflösung des Mittenbereichs insgesamt gut. Atemgeräusche und Artikulationsartefakte schälen die Scansonic mindestens ebenso deutlich aus dem Geschehen wie die Qln Prestige Three oder die „Bärennasen“ der ATC SCM40 – wenn auch nicht ganz so penibel wie die fast dreimal teureren ATC SCM50.

Überraschend allürenfrei …

… ist der Hochton der Scansonic MB3.5 B. Das ist bei Bändchentreibern, die in Lautsprechern mit bis zu mittleren vierstelligen Preisschildern ihren Dienst tun, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Oft stellen sie ihre Talente ins Rampenlicht und fallen akustisch „aus dem Rahmen“ – hier nicht.

Scansonic MB3.5 B in Silber

Neben Schwarz gibt es die Scansonic MB3.5 B auch in Weiß-Matt

Hochauflösend spielen die Bändchen der Däninnen, und dabei feingranularer als die Kalotten der ATC SCM40 oder die Druckkammertreiber der hORNS Mummy (6.500 Euro), ohne auch nur den geringsten Anflug der bei vielen günstigeren Bändchen oft vorhandenen „Fitzeligkeit“ und unterschwelligen Nervosität zu zeigen. Die ausnehmend hohe Auflösung der Scanspeak MB3.5 zieht sich dabei von den erwähnten oberen Mitten bis nach oben an den Rand der Hörfähigkeit, ohne tonal auch nur ein Jota von der Ideallinie abzuweichen. Selbst kleinste Nuancierungen von Metallpercussion zeichnen die Treiber so mühelos nach, dass sie fast schon in den Bereich der SCM50 vorstoßen können und sich erst von den Beryllium-Treibern der Revel F328Be zeigen lassen müssen, dass es ganz, ganz oben herum doch noch leichtfüßiger, definierter und luftiger geht.

Offen, aber nicht ostentativ – der Hochton

Denn erstaunlicherweise versuchen die Bändchen der MB3.5 B eben nicht, sich mit einem nach oben hin übertrieben offenen (tonal betonten) Superhochton zu profilieren. Lieber konzentrieren sie ihre Aufmerksamkeit darauf, feindynamische Abstufungen möglichst penibel aufzudröseln. Die können sie wie keine anderen mir bekannten Lautsprecher ähnlicher Preisklasse mit geradezu unendlich vielen Schattierungen reproduzieren – wobei ihnen da ihre irrsinnig schnellen Impulsfähigkeiten zupasskommen. Es tönt leichtfüßig und transientenstark: Gitarrenseiten, Congas, Glöckchen und Xylophone sind eine Offenbarung.

Carbon-Versteifungen am Gehäuse der Scansonic MB3.5 B

Harmonie statt Einerlei und großes Raumkino

Bjørn Berge Mad Fingers BallDas liegt auch daran, dass die Scansonic MB3.5 B ein herausragend homogenes, kohärentes Miteinander aus Mittel- und Hochton vollführen. Egal, ob bei Stimmen oder Instrumenten: Selbst einen nur erahnbaren oder unterschwellig irritierenden Übergang zwischen den Treibern kann ich nicht ausmachen. Diese gefühlte Einheit der Mittel-Hochton-Chassis tut ganz offensichtlich der Abbildung gut. Ich habe die Scansonic MB3.5 B nach einigem Probieren nur leicht zum Hörplatz hin angewinkelt. So löst sich das Klangbild vollständig von den Gehäusen der Lautsprecher, es wirkt schwerelos, weiträumig und driftet bei Bedarf tief nach hinten. Bjørn Berge spielt seinen „Meanest Blues in Town“ (Album: Mad Fingers Ball; auf Amazon anhören) lebensecht dreidimensional sowie überdurchschnittlich klar differenziert auf einer bestens organisierten Bühne. Womit wir bei einer der Paradesdisziplinen der Scansonic MB3.5 B wären: Neben Auflösung, Transienten-Schnelligkeit, Feindynamik und Tiefgang macht am Ende diese plastische Darstellung der Akteure die Scansonic MB3.5 B zu einem wirklich besonderen Lautsprecher ihrer Klasse.

Elite-Partnersuche oder der angehimmelte Amp

Nenad Vasilic Bass RoomÜbrigens habe ich die Scansonic MB3.5 B auch mit meinem Röhren-Vollverstärker Qualiton X200 (5.200 Euro mit KT150-Tetroden) ausprobiert. Und das funktioniert vorzüglich – und in einigen Teilbereichen besser als mit den doppelt so teuren Transistor-Amps von Norma Audio. Der X200 hält sich im Tiefbass ein wenig zurück. Damit fällt die etwas weiche Gangart der Scansonic-Bassreflexabstimmung kaum mehr ins Gewicht, so dass die gefühlte Präzision im Bassbereich bei anspruchsvollen Tracks wie „Bass Drops“ von Nenad Vasilic vom Album Bass Room (auf Amazon anhören) sogar zunimmt. Sowieso haucht der Qualiton der ganzen Chose etwas mehr Leben, Wärme und Substanz im Grund- und Mittelton ein, was wiederum den Klangfarben zugutekommt, gut nachzuhören bei den kurzen, prägnanten Fagott-Stößen in „You Know“ von Anja Garbarek (Album: Smiling & Waving).

Auch im Hochton harmonieren die glasklar verstärkenden KT150 des Qualiton und die schnell ansprechenden Bändchen der Scansonic hervorragend miteinander, wenn auch nicht ganz so seidig fein in der Textur wie mit den Normas. Der Raum wirkt etwas kompakter als mit der italienischen Verstärkerkombi, dafür nochmals dreidimensionaler und körperhafter, lebendiger ausgestaltet. Alles in allem gefällt mir das noch besser als die für sich genommen vielleicht „richtigere“ Abstimmung der doppelt so teuren Normas. Ein klasse Match, das ich Interessenten beider Geräte nur allerwärmstens empfehlen kann.

Mitteltöner der Scansonic MB3.5 B

Billboard
Kimber Select

Test: Scansonic MB3.5 B | Standlautsprecher

  1. 1 Carbon + Ton
  2. 2 Klangtest und Vergleiche: Scansonic MB3.5 B

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