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Test: Lindemann USB-DAC 24/192 und Hegel HD11 32 Bit | D/A-Wandler

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  1. 1 Test: Lindemann USB-DAC 24/192 und Hegel HD11 32 Bit | D/A-Wandler

Januar 2012 / Ralph Werner

Wenn das so weitergeht, haben wir bald mehr D/A-Wandler als Lautsprecher im Testarchiv. Naja, vielleicht ist diese Prognose dann doch etwas vorschnell, aber es erstaunt schon, wer da auf einmal alles DACs im Produktprogramm führt beziehungsweise welche neue Marken mit Schwerpunkt Computer-HiFi an den Start gehen. Und so tauchen in unseren Redaktionsstuben vermehrt D/A-Konverter auf, die einem zugeschickt wurden, um nur mal unverbindlich reinzuhören – und die Auswahlliste der Geräte-Treiber im Mediaplayer (bei mir zur Zeit: foobar) wird länger und länger. Interessante Entwicklung.

Lindemann USB-DAC 24/192 und Hegel HD11 32 Bit

Bei zwei Vertretern der Wandlerzunft ist es nun fällig, dem „nur mal reinzuhören“ ein „intensiver auf den Zahn fühlen“ folgen zu lassen. Sowohl der Lindemann (www.lindemann-audio.de) als auch der Hegel (www.connectaudio.de) dürften aus preislicher Sicht für viele Hörer interessant sein, zudem „können“ beide USB, und – das wohl Wichtigste – sie überzeugen eben auch klanglich. Jeder auf seine Weise. Fangen wir mit dem günstigeren D/A-Wandler an, dem Lindemann USB-DAC 24/192.

Lindemann USB-DAC 24/192

Der Name des Produkts ist vielleicht ein wenig missverständlich: Der Lindemann-Wandler kann nicht nur USB-Daten empfangen, über Lichtleiter und Koaxialkabel wird auch das S/PDIF-Format geschluckt, und das alles – hier ist der Name wieder eindeutig – bis zu einer Auflösung von 24 Bit/192 kHz. Entsprechend befinden sich drei Digitaleingänge auf der Rückseite des DACs, rechts neben diesen noch ein Cinchpärchen als Analogausgang, ganz links dann die Buchse fürs externe Netzteil, das war’s. Überkomplex geht es folglich auch auf der Frontseite nicht zu:

Lindemann USB-DAC 24/192 - Front

Der einzige Knopf des Lindemanns schaltet das Gerät ein und aus (genauer: in den Standby) und sorgt für die Eingangswahl. Jeder Input ist mit einer angenehm kleinen, dezenten LED versehen worden, die in sechs verschiedenen Farben leuchten kann, was Auskunft über den Betriebszustand beziehungsweise die anliegende Samplingfrequenz gibt. Bevor man den Lindemann USB-DAC 24/192 mit einem PC/Laptop verbandelt, sollte der entsprechende Treiber für den DAC installiert werden – die CD-ROM liegt dem Gerät bei. Das funktionierte bei mir problemlos und innerhalb weniger Minuten. Besitzer von Apple-Produkten können sich sogar diesen geringen Aufwand sparen, der USB-DAC läuft ab OS 10.6.4 ohne Treiber an jedem Mac.

Test: Lindemann USB-DAC 24/192 und Hegel HD11 32 Bit | D/A-Wandler

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