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Test-Fazit: Sehring M801

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Sehring M801
  2. 3 Test-Fazit: Sehring M801

Sehring M801 - frontal von unten

Bei sorgfältiger Aufstellung machen die Sehring M801 nichts, aber auch gar nichts falsch. Sie verfärben nicht, sie limitieren nicht, sie nerven nicht, sie langweilen nicht, sie übertreiben nicht. Sie spielen tiefer, sind pegelfester und entwerfen ein größeres Klangbild, als man es angesichts ihrer Maße verlangen würde. Sie „halten den Klang zusammen“, wirken immer homogen und ausgewogen. Sie sind elektrisch gutmütig und wachsen mit der Qualität der angeschlossenen Elektronik. Sie stellen eine mit Innovationen und Kniffen nur so gespickte, mechanisch und technisch ausgereifte Basis dar, die zu äußerst fairen Konditionen immer weiter aufgerüstet werden kann. Sie sind flexibel in puncto Aufstellung und was die Raumgröße angeht – von knapp unter 15 bis etwa 50 Quadratmeter (ja, in der Tat) dürfte alles gehen. Und wenn mal der Umzug ins Loft ansteht, geben die Erweiterungsmodule auch das her. Ich habe darüber hinaus keine Musikgenres gefunden, mit denen die Sehring M801 nicht zurechtkommen würden.

Die Sehring M801 …

  • sind die wahrscheinlich ausgewogensten und am natürlichsten abgestimmten Lautsprecher, die ich in der Preisklasse bis 3.000 Euro gehört habe.
  • sind eines der wenigen kompakten Lautsprechermodelle, die echten Bass linear und realistisch reproduzieren.
  • setzen Impulse im Bass schnell und kontrolliert, keinesfalls übermäßig schlank, sondern angemessen trocken um. Andere Lautsprecher dieser Größe können vielleicht noch mehr drücken, spielen dann aber nicht so präzise und linear.
  • spielen für ihre Größe und das quasi-geschlossene Gehäuse erstaunlich tief in den Basskeller. Ich kenne nur eine Handvoll vergleichbarer passiver Kompakter, die noch tiefer spielen – und dann eher artifizieller, unpräziser und „aufgeblasener“ anmuten.
  • besitzen einen neutralen, farbstarken Mittelton mit sauberer Durchhörbarkeit. Auf maximal-kristalline Transparenz sind sie aber nicht trainiert.
  • sind im Hochton bei hohem Auflösungsvermögen grundsätzlich auf der minimal defensiven Seite von linear abgestimmt. Eine Anhebung haben sie an dieser Stelle auch definitiv nicht nötig, um zu glänzen.
  • bieten aufgrund des schaltbaren Hochtonpegels dennoch Flexibilität für verschiedene Hörumgebungen und Geschmäcker.
  • projizieren Instrumente und Stimmen sehr dreidimensional und geordnet.
  • halten den Klang zusammen – Homogenität und Ausgewogenheit liegen auf höchstem Niveau.
  • freuen sich über neutrale, gerne leistungsstarke Elektronik, mit der sie auch sehr laut und verzerrungsfrei spielen können.
  • lassen sich ohne größere Umbauten zu fairen Konditionen upgraden.

Fakten:

  • Modell: Sehring M801
  • Konzept: 2-Wege-Bassreflex/Varionvent
  • Preis: ab 1.980 Euro/Paar, Testmodell mit Mundorf-Terminal zzgl. 120 Euro
  • Ausführungen: RAL-Farben, kein Furnier
  • Wirkungsgrad: 85 dB/W/m
  • Nennimpedanz: 12 Ohm
  • Maße & Gewicht: 26 x 28 X 26 cm (BxHxT), ca. 9 kg
  • Sonstiges: Hochton-Pegel anpassbar, Bassanpassung per Varionvent- oder Bassreflexsystem, Optimierungsmöglichkeit für Mid- und Nearfield
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller/Vertrieb

Sehring Audio Systeme GmbH
Neuköllnische Allee 144 | 12057 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 61 70 98 09
eMail: info@sehring-audio.de
Web: https://sehring-audio.com/

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Test: Sehring M801 | Kompaktlautsprecher

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Sehring M801
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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Sony WF-1000XM3, Teufel Real Blue NC, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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