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Testfazit: Mark Levinson No. 5805

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Mark Levinson No. 5805: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Mark Levinson No. 5805

Der Mark Levinson No. 5805 ist ein energiereich und kraftvoll spielender Vollverstärker mit analoger und digitaler Vollausstattung in einem attraktiven Gewand. Seinen kräftigen (Ober-)Bass balanciert er mit einem transparenten, offenen Mittelton und leichtfüßiger Impulsschnelle sowie dem klaren, unprätentiösen Hochton gekonnt aus. Allerfeinste Auflösung und feindynamische Differenzierung sowie romantische Klangfarbenspiele sind weniger sein Ding als grobdynamisches Feuer und eine relativ direkte und große, aber nicht zu große Abbildung.

Mark Levinson No. 5805 - Freisteller

Metal, Rock, Techno, Blues und ähnliche Genres kommen so auf einer breiten Skala von angenehm bis maximal spaßbetont rüber. Liebhaber kleiner Jazz-Ensembles und klassischer Besetzungen finden sicherlich etwas feiner auflösende Alternativen – jedoch kaum besser ausgestattete, denn der Mark Levinson No. 5805 ist bis auf die fehlende Streamingfunktionalität tatsächlich ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen. Zudem ist er selbst für elektrisch anspruchsvolle Lautsprecher kraftvoll genug. Dank der Integration ins lokale Netzwerk lässt er sich zudem komfortabel einrichten und jederzeit updaten.

Der Mark Levinson No. 5805 …

  • baut große und breite Klangbilder auf, die sich nicht allzu sehr in die Tiefe hinter die Lautsprecherebene verlaufen, sondern eher auf dieser Ebene verbleiben.
  • zieht diese beeindruckende Abbildung einer ausnehmend kantenscharfen und streng separierten Dreidimensionalität vor.
  • spielt im Tiefbass eher kontrolliert-schlank, packt aber schon knapp darüber eine Schippe mehr Energie drauf als streng genommen neutral wäre. Die Basskontrolle gelingt ihm dabei gut.
  • besitzt dank des kräftigen Bassbereichs und der sehr hohen Impulsschnelligkeit außerordentliche grobdynamische Fähigkeiten.
  • erfreut mit einem transparenten Mitteltonbereich, der dem Amp im Zusammenspiel mit dem Bass einen angenehmen und langzeittauglichen Charakter verleiht.
  • präsentiert den Hochtonbereich sachlich, tendiert eher zur knackigen Präzision als zu einer besonders feinseidigen Textur. Härten oder Überhöhungen im oberen Frequenzbereich sind ihm fremd.
  • bietet in Sachen Detailauflösung und Feindynamik guten Klassenstandard.
  • ist überaus komplett ausgestattet.

Fakten:

  • Modell: Mark Levinson No. 5805
  • Konzept: Vollverstärker mit DAC
  • Preis: 9.000 Euro
  • Maße und Gewicht: 145 x 438 x 507 mm (HxBxT), 28,1 kg
  • Farben: Schwarz
  • Eingänge: analog: 3 x Line-level (2 x Cinch, 1 x XLR), 2 x Phono (MM/MC); digital: 2 x Toslink, 1 x S/PDIF (koaxial), 1 x USB-B, 1 x Bluetooth aptX HD
  • Ausgänge: 1 Paar Lautsprecherausgänge, 1 x Pre-Out (Cinch), 1 x Kopfhörerausgang (6,3-mm-Klinke)
  • Leistung: 2 x 125 Watt/8 Ohm, 2 x 250 Watt/4 Ohm
  • Leistungsaufnahme im Leerlauf: circa 120 Watt
  • Sonstiges: Fernbedienung, RS-232-Anschluss, IR-Eingang (3,5 mm Klinkenstecker), 12-V-Trigger-Ein-/Ausgang (3,5 mm Klinke), Ethernet-Anschluss (RJ-45) zur Steuerung/für Updates (kein Streaming)
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

HARMAN Luxury Audio
The West Wing, Stirling House, Waterbeach | Cambridge CB25 9PB
Telefon: +49(0)8031-39116 00
E-Mail: LuxurySupport@harman.com
Web: https://www.marklevinson.com/

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Test: Mark Levinson No. 5805 | Vollverstärker

  1. 2 Mark Levinson No. 5805: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Mark Levinson No. 5805

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m