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HiFi-Lexikon: Rosa Rauschen

Rosa Rauschen wird auch 1/f Rauschen genannt, da die Amplitudenverteilung umgekehrt proportional zur Frequenz f ist, d.h. je höher der Ton, desto leiser wird er. Der Name ist in Analogie zum Lichtspektrum gewählt worden – dort wäre eine mit höherer Frequenz abfallende Energie (also: tieffrequentes Rot = höhere Energie, hochfrequentes Blau = niedrigere Energie) als Resultat die Farbe Rosa.

Definitionsgemäß nimmt der Lautstärkepegel beim Rosa Rauschen pro Oktave um 3 dB ab, die Summe der Energie ist – messtechnisch betrachtet – in jedem Oktavband gleich. Die Oktave zwischen 20-40 Hz hat also die gleiche Rauschleistung wie die zwischen 10.000-20.000 Hz.

Rosa Rauschen klingt subjektiv (ungefähr) wie eine Gleichverteilung aller Frequenzen, da das Gehör eine geringere Empfindlichkeit für niedrigere Frequenzen hat und diese beim Rosa Rauschen („ausgleichend“) eine höhere Amplitude haben. Rosa Rauschen wird häufig für Lautsprechermessungen verwendet, da die Energieverteilung über das Frequenzspektrum recht ähnlich der von Musik ist.

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