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Test-Fazit: Lansche 3.1

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: Lansche 3.1

Die neu gewonnene Substanz im Tiefbass, die Lockerheit, mit der die kleinste Lansche nun auch wirkliche Subbass-Ereignisse in den Hörraum stellt, machen aus diesem physisch noch dezent auftretenden Exemplar einen wirklich „großen“ Lautsprecher, der auch der Erwartungshaltung der Kundschaft ob des Preisschilds zur Gänze Rechnung trägt. Bei aller Substanz und Druck, den die Lansche No.3.1 in den Raum entweichen lassen können, ist der Tiefton grundsätzlich eher von der präzisen, kontrollierten und strukturierten Sorte. Der neue „Mitteltöner“, der bis in den Oberbass hinab den Ton angibt, fügt sich gerade in Sachen Speed und Timing hervorragend ins Klangbild ein. Wirklich Großartiges leistet der Corona-Ionenhochtöner. Er setzt ohne künstliche Effekte Ganzlichter, spielt verzerrungsfrei und luftig und bietet so einen Grad an Natürlichkeit, den man anderswo wahrscheinlich kaum erleben dürfte.

Lansche No.3.1 seitlich

Die Lansche No.3.1 sind aber immer noch keine PA-Lautsprecher, die mit knüppelharten Bässen ganze Loftwohnungen zum Erbeben bringen oder ultra-direkt im Mittelton ansprechen, und sie sind sicher nur bedingt für Techno-Partys geeignet. Paaren Sie sie zudem am besten mit eher „schnellen“, kontrolliert und zackig aufspielenden Verstärkern.

Hervorzuheben sind zudem die räumliche Ausdehnung des Klangbilds und seine Ablösung von den Lautsprechern – die Abbildung dürfte gar mit zu einem der Spitzenplätze in Sachen Präzision und Kantenschärfe reichen – so lange man im Sweet Spot sitzt. Für mich sind die Lansche No.3.1 ein echtes Highlight und mehr als würdige Nachfolger der 3.0.

Die Lansche Audio No.3.1 …

  • arbeiten im Bass schnell, präzise und ohne hörbaren Verzug zum Rest des Spektrums.
  • brillieren im Hochtonbereich mit Natürlichkeit, schwereloser Leichtigkeit und hörbarer Verzerrungsarmut.
  • bilden sehr präzise, dreidimensional modelliert und sehr weiträumig zugleich ab.
  • erzeugen einen tonal sehr ausgeglichenen Eindruck.
  • lassen allerhöchstens das letzte Quäntchen an anspringender Direktheit im Mittelton vermissen.
  • reagieren gerade auf die Endverstärkung recht sensibel – es dürfen trotz des hohen Wirkungsgrads und der 8-Ohm-Nominalimpedanz gerne viel Leistung und Kontrolle sein.
  • sehen umwerfend gut aus, wie ich finde, und sind vorzüglich verarbeitete Tonmöbel.
  • sind zwar Passivlautsprecher, benötigen aber eine Stromversorgung für den Corona-Ionenhochtöner.
  • Modell: Lansche No.3.1
  • Konzept: passiver 2½-Wege-Bassreflex-Lautsprecher mit Ionenhochtöner
  • Preis: ab 18.500 Euro, Testexemplar in Makassar-Polyesterlack 21.500 Euro
  • Maße und Gewicht: 98 x 24 x 39 cm (HxBxT), 51 kg
  • Sonstiges: Bi-Wiring-Terminal, aufgrund des Ionenhochtöners Netzsteckerverbindung erforderlich
  • Leerlaufleistungsaufnahme: 80 Watt je Box
  • Impedanz (nominal): 8 Ω (Minimum 5,6 Ω)
  • Wirkungsgrad: 92 dB / 1 W / 1 m
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb
LEN Hifi – Vertrieb exklusiver Musiksysteme
Herkenweg 6 | 47226 Duisburg
Telefon: +49 (0) 2065 / 544 139
eMail: info@lenhifi.de
Web (Vertrieb): www.lenhifi.de
Web (Hersteller): www.lansche-audio.de

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Test: Lansche Audio No.3.1 | Standlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Sony WF-1000XM3, Teufel Real Blue NC, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m