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Test-Fazit: Inklang 13.4 Advanced Line

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Inklang 13.4: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Inklang 13.4 Advanced Line

Inklang 13.4 Advanced Line von vorne

Die Inklang 13.4 Advanced Line sind vorbildlich neutral abgestimmte Lautsprecher, die räumlich insbesondere in Anbetracht ihres Preises geradezu unverschämt präzise, lebensecht und klar abbilden. Basierend auf der gelungenen Integration von Mittel- und Hochtöner realisieren sie zudem eine subtil differenzierte, realistische Feindynamik. Was sich vielleicht ein wenig wie die Beurteilung eines braven Musterschülers liest, soll in keiner Weise Langeweile suggerieren: Die Hamburgerinnen begeistern nicht zuletzt mittels unbedingter (Bass-) Kontrolle und involvierender Impulstreue auch mit hoher Spielfreude.

Musikalisch sehe ich so gut wie keine Einschränkungen. Okay, Sinfonie-Fans könnten eventuell mit einem „tiefer“ in den Raum spielenden Omni-Strahler oder Dipol-Lautsprecher glücklicher werden, und Hip-Hopper wollen womöglich schlichtweg noch größere „Pappen“. Elektro, Pop, Metal, Jazz, Blues – für solche Genres kann ich mir zu diesem Preis kaum einen universelleren und tonal neutraleren Lautsprecher vorstellen. Verstärkerseitig sollte etwas Kraft bereitstehen. So ab etwa 50 Watt (auch von stabilen Röhren) dürften sich Hörräume zwischen 20 und 50 Quadratmeter Grundfläche dann auch mit gehobenem Pegel (richtiggehender Partypegel ist eher nicht drin) hinreichend fluten lassen.

Last but not least überzeugt Inklang mit einer hervorragenden Verarbeitung, einem – nicht nur angesichts der zu 96% in Deutschland, Norwegen und Dänemark stattfindenden Wertschöpfung – überraschend günstigen Preis, dem komfortablen und nutzerfreundlichen Online-Konfigurator, der breiten Auswahl an verfügbaren Farben und den diversen Optionen, die man im Shop auswählen kann. Eine klare Preis-/Leistungs-Empfehlung für rationale Musikliebhaber mit Sinn für Ästhetik.

Die Inklang 13.4 Advanced Line …

  • spielen über alles tonal sehr neutral, dabei im besten Sinne schlackenfrei. Ich glaube nicht, dass ich bisher einen anderen in dieser Hinsicht so makellosen Lautsprecher unter 5.000 Euro gehört habe.
  • besitzen einen kontrollierten, agilen Bass, der im Hörraum locker bis knapp 40 Hz hinunterreicht und trotz neutraler Abstimmung involvierenden Druck und Slam besitzt.
  • gefallen mit einem durchsichtigen, gänzlich verfärbungsfreien Mittelton, der zudem eine herausragend schnelle und prägnante Impulswiedergabe aufweist.
  • besitzen einen detailreichen, im positiven Sinne unauffälligen, natürlich klingenden und je nach Musikmaterial wandelbaren Hochton, der auch bei höheren Pegeln nicht nervt und Transienten sehr locker-leicht wiedergibt.
  • sind Meister der Feindynamik, was sich insbesondere in den vorhergehenden Punkten begründet.
  • sind grobdynamisch und in Sachen Maximalpegel in ihrer Preisklasse voll konkurrenzfähig. Verglichen mit massigeren, größeren Lautsprechern zollen sie jedoch in diesem Bereich ihrer schlanken Statur einen kleinen Tribut.
  • bilden fast schon unheimlich greifbar und dreidimensional ab – und das eher auf und leicht vor die Lautsprecherebene als weit dahinter in die Tiefe. Insgesamt eine eher intime und direkte Raumcharakteristik.

Fakten:

  • Modell: Inklang 13.4 Advanced Line mit „Referenz-Upgrade“ der Frequenzweiche
  • Konzept: Dreiwege-Bassreflex-Standlautsprecher
  • Preis: 4.840 Euro (ohne „Referenz-Upgrade“: 4.400 Euro)
  • Maße & Gewicht je Stück: 112,6 x 16,8 (25,6 mit Sockel) x 32,4 cm (HxBxT), 29 kg
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Farben: Seidenglanz-fünf-Schicht-Lackierung in zehn Farben, optional: Privat-Lackierung
  • Sonstiges: 4 Wochen Rückgaberecht bei Wahl einer Standardfarbe
  • Garantie: 5 Jahre, Lackierung 3 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

INKLANG Lautsprecher Manufaktur GmbH
Große Elbstraße 68 | 22767 Hamburg
Telefon: +49 (40) 180 241 100
E-Mail: info@inklang.de
Web: https://www.inklang.de/

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Test: Inklang 13.4 Advanced Line | Standlautsprecher

  1. 2 Inklang 13.4: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Inklang 13.4 Advanced Line

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Auralic Aries, MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundverstärker)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Neukomm MCA112S

Endstufen: Linnenberg LIsZT Stereo

Lautsprecher: Qin Prestige Three, Nubert NuPro A100

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Gutwire Chime 3, Fastaudio Black Science NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Gutwire Synchrony 2 SE, Audioquest Yukon, fastaudio Black Science Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka und Cinnamon Ethernet, AudioQuest Carbon RCA, Graditech Kide Digital RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 Customized

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren, The Gryphon De-Magnetizer

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m