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Test-Fazit: Elac Vela FS 407

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Elac Vela FS 407: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Elac Vela FS 407

Elac Vela FS 407 Paar: vorne, hinten

Die Elac Vela FS 407 sind pegelfest aufspielende Allrounder mit insgesamt minimal warmer, körperhafter Abstimmung und lösen gerade in Anbetracht des eher harmonisch als vorwitzig eingebundenen Hochtons geradezu ungewöhnlich fein auf. Sie empfehlen sich ganz besonders für dynamisch forderndes Musikmaterial und eignen sich auch sehr gut für den Heimkino-Einsatz. Die Elac Vela FS 407 freuen sich sicherlich über leistungsstarke Verstärker, mit denen sie ihr Fun-Potenzial ausspielen können, und Räume bis etwa 50 Quadratmeter dürften sie dann ohne Probleme beschallen. Unter etwa 20 Quadratmeter Grundfläche könnte es im Bass zu viel des Guten sein – da müsste man mit den Bassreflexöffnungen experimentieren.

Bei Liebhabern von audiophil-ätherischen Kling-Klang-Bimmel-Testscheiben oder von bi- oder omnidirektionalen Lautsprechern mit megatiefer Bühnenabbildung werden die eher unmittelbar spielenden Elac Vela FS 407 wohl nicht als allererste Wahl durchgehen. Für alle anderen sind sie in ihrer Preisklasse eine vor allem im Bass sehr dynamisch zuschlagende und unaufdringlich fein auflösende „Allround“-Empfehlung.

Die Elac Vela FS 407…

  • spielen im Bass tendenziell kräftig, dabei farbstark, federnd und schnell. Durch den Verschluss der hinteren Bassreflexöffnung lässt sich der Tieftonbereich etwas verschlanken und somit eine noch sachlich-neutralere Abstimmung erzielen.
  • können einen bei Bedarf mit körperhaft spürbarem Druck erstaunen, ohne dass Kontrolle verloren ginge oder Unsauberkeiten ins Spiel kämen.
  • steigen auch hinreichend tief in den Tiefbasskeller unter 40 Hz hinab, allerdings ohne dort noch mit erwähnenswerter Luftverdrängung aufzufallen.
  • geben sich grobdynamisch erstaunlich impulsiv-spielfreudig und präsentieren auch feindynamische Abstufungen im Hochton mühelos.
  • bleiben auch bei höheren Pegeln sauber und kontrolliert.
  • zeichnen im Mittelton sauber durch und spielen hier bis auf eine minimale Betonung des unteren Mitteltons (durch den tendenziell kräftigen Oberbass) tonal neutral.
  • bezaubern mit einer sehr guten Detailauflösung im Hochton, ohne dort mit einem erhöhten Pegel zu schummeln. Im Gegenteil binden sich die hohen Frequenzen sehr harmonisch und tonal neutral ins Klangbild ein und verleihen den Vela FS 407 eine absolute Langzeittauglichkeit.
  • bauen den virtuellen Raum eher kompakt und etwa auf Ebene der Lautsprechergrundlinie herum auf. In Sachen Tiefenstaffelung gehen einige Mitbewerber noch weitläufiger zur Sache. Dennoch gute Ortungsschärfe.

Elac Vela FS 407 von oben

Fakten:

  • Modell: Elac Vela FS 407
  • Konzept: passiver 2,5-Wege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Paarpreis: ab 3.980 Euro
  • Maße & Gewicht: 1000 x 229 x 266 mm (HxBxT), 19,1 kg/Stück
  • Empfindlichkeit: 88 dB bei 2,83 V/m
  • Farbausführungen: Schwarz-Hochglanz, Weiß-Hochglanz, Nussbaum-Hochglanz
  • Zubehör im Lieferumfang: Bodenplatte inkl. Spikes und Unterlegscheibe, optional: Lautsprechergitter
  • Garantie: 3 Jahre (mit Registrierung)

Hersteller & Vertrieb:

ELAC Electroacustic GmbH
Fraunhoferstraße 16 | Wissenschaftspark | 24118 Kiel
Telefon: +49 (0) 431 – 64774-0
E-Mail: info@elac.de
Web: https://www.elac.de/

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Test: Elac Vela FS 407 | Standlautsprecher

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red Sonstiges: UKW-Tuner: Grundig FineArts T2

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul CD-Player: Technics SL-G700 Streamer: Métronome DSS 2, Cambridge CNX (V2) Computer/Mediaplayer: Nucleus by Roon, MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Divine Acoustics Bellatrix, JBL 4309, Argon Audio Forte A5

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Kimber Kable 12TC All Clear, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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