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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Block Party
  2. 2 Block CVR-100 MKIII: Klangtest & Vergleiche

Mit dem selbstbewussten Credo „Audiophile Produkte für Jedermann“ startete Michael Block seine nach ihm benannte HiFi-Marke 2008 in einem Marktumfeld, das seinerzeit nicht unbedingt auf „noch einen Hersteller“ gewartet hatte. Heute, 14 Jahre später, wissen wir: Sein Ansatz war der richtige. Eine von Anfang an konsequente Fachhandelsbindung, gute Anfass- und Verarbeitungsqualität der Produkte mit im Vergleich üppiger Ausstattung zu einem fairen Preis und nicht zuletzt ein schneller und guter Service kamen und kommen gut an. So hat sich das inzwischen sehr reichhaltige Portfolio von Block Audio aus dem niedersächsischen Oldenburg sowohl im Handel als auch beim Kunden zuhause einen solide guten Ruf erarbeitet. Eigentlich wundert es da schon ein wenig, dass uns „Fairaudios“ bisher noch keine Block-Komponente ins (Test-)Netz ging. Was sich mit dem Streaming- und CD-Receiver Block CVR-100+ MKIII (www.audioblock.de | 1.299 Euro) – nach Angaben des Unternehmens einer der Bestseller – ja nun ändert.

„All-in-one“ meinen die Niedersachsen, die im Übrigen in der Tat ein sehr nahbares Familienunternehmen mit einem überschaubar großen Mitarbeiterteam sind, bei dem mit 1.300 Euro eingepreisten Gerät wörtlich! Eigentlich gibt es nix, was der neun Kilo wiegende Silberling (in Schwarz gibt´s ihn auch) mit seinem prägnant in die Deckelplatte eingelassenen Familienwappen (sic!) „derer von Block“ nicht kann.

Block CVR-100+ MKIII – Features & Funktionen

CD-Lade des Block CVR-100+ MKIII

CDs verschlingt der Block CVR-100+ MKIII ebenfalls

Dass ein CD-Player mit an Bord ist, fällt bereits beim ersten Blick auf seine ansonsten angenehm aufgeräumt gestaltete Front auf. Dessen Beherrschung aller möglichen Formate – außer SACD – gehört heute zum Standardrepertoire. In diesem Zusammenhang kurios: Kennen Sie noch „HDCD“? „High Definition Compact Disc“ war ein bis in die 2000er ohnehin selten anzutreffendes Audioformat, welches – von entsprechenden Abspielgeräten ausgelesen – vor allem mehr Räumlichkeit versprach. Durchgesetzt hat es sich nie. In meiner privaten CD-Sammlung müsste ich jedenfalls sehr lange nach einer HDCD suchen. Wenn ich überhaupt eine besitze. Aber: Das Laufwerk des Block CVR-100+ MKIII könnte sie lesen. Einziges Manko des integrierten Players: Er benötigt schon so einige längere Sekunden zum ersten Einlesen einer Disc, was darauf hinweist, dass das Laufwerk eher aus der PC-Welt zugeliefert wird und keine reine Audio-Unit ist. Es kann aber auch sein, dass ich schlicht verwöhnt bin. Aufgrund der unmittelbaren Verfügbarkeit digitaler Datenquellen kennt man die „Gedenksekunden vor dem Start“ vielleicht gar nicht mehr.

Das doppelte Lautsprecherterminal des Block CVR-100+ MKIII

An seine acht Lautsprecherklemmen (schaltbar ist A, B, A und B) bringt der Block CVR-100+ MKIII bis zu 2 x 52 Watt an 8 Ohm

Öffnet man das Deckelchen unterhalb des gestochen scharf abbildenden Farbdisplays auf dem Aluminiumgehäuse, verbergen sich dahinter ein USB-A-Anschluss sowie ein 6,35-mm-Kopfhörerausgang und ein Line-Eingang via Klinke. Apropos Kopfhörer: Besitzer von Bluetooth-Headphones werden sich über den BT-Sender freuen, der die drahtlose Kopplung fürs mitternächtliche „Leisehören“ ermöglicht. Dabei sollten Sie bei Ihrem Kopfhörer darauf achten, dass dieser das so genannte „Handshake-Protokoll“ unterstützt. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich dabei um automatisiertes Pairing zweier Bluetooth-Geräte, das die meisten aktuellen Bluetooth-Kopfhörer beherrschen sollten.

Der eingebaute Triple-Tuner des Block CVR-100+ MKIII empfängt UKW, DAB+ und – über LAN oder WLAN – Internetradio. Der Block lässt sich selbstredend auch ins Heimnetzwerk einbinden und spielt Musik von einem lokalen NAS ab. Alle benötigten Antennen (Wurf, WLAN und Bluetooth) liegen bei. Natürlich beherrscht der Block „Spotify-Connect“ (weitere Streamingdienste wie Tidal oder Qobuz sind nicht implementiert) und lässt sich mittels der kostenlos für Android sowie iOS-Geräte erhältlichen „UNDOK“-App vollumfänglich mit dem Smartphone steuern. Wer das nicht möchte, bitte: Die beiliegende Systemfernbedienung kann das auch und noch mehr. Sie ist nämlich lernfähig und merkt sich Befehle anderer Infrarotgeber. Für digitale Quellgeräte gibt es drei optische und einen koaxialen Eingang, analoge Ports ebenfalls drei. Plus – ja! – auch einen für Freunde der großen schwarzen Vinylscheibe. Anschlussseitig gibt sich der Niedersachse also eindeutig als „everybody´s darling“. Fehlt echt nix? Auf Apple AirPlay, Konnektivität mit ChromeCast oder Steuerung über „Alexa“ verzichtet der Block CVR-100+ MKIII. Was vermutlich hauptsächlich lizenzrechtliche Gründe hat.

Block CVR-100+ MKIII - Displayanzeige Suchlauf

In Sachen Einrichtung und Usability lässt der Block CVR-100+ MKIII keine Fragen aufkommen

In den Anfangstagen solcher Multitalente gestaltete sich die Inbetriebnahme der Netzwerkintegration häufig ein wenig tricky. Das ist inzwischen gänzlich anders! Mit meinem Heimnetzwerk verstand sich der Block CVR-100+ MKIII binnen Minuten, die Kopplung mit dem Router per WLAN ging zackiger als dass ich zum Bedienungshandbuch des Receivers hätte greifen können. Das Durchforsten tausender Internetradiostationen mit dem sämig laufenden Dreh-Drück-Regler an der Front, der im „Normalbetrieb“ der Lautstärkesteller ist, macht dann sogleich richtig Spaß. Haptik können sie in Oldenburg, das ist auf diesem Niveau auch heute noch ein bis zwei Preisklassen weiter oben nicht immer selbstverständlich. Was auch nicht selbstverständlich ist, aber vom Blick fürs Detail zeugt, ist die Doppelbeschriftung aller Anschlüsse auf der Rückseite. Die sind nämlich auch „auf dem Kopf“ aufgedruckt, damit man sie ebenfalls dann ablesen kann, wenn man übers Rack gebeugt mit Kabeln hantieren muss.

Block CVR-100 MKIII: Klangtest & Vergleiche

Block CVR-100+ MKIII von vorne

Unser Testmodell kam in Silber, alternativ ist der Block CVR-100+ MKIII auch in Schwarz erhältlich

Die schiere Fülle der zur Verfügung stehenden Optionen macht es erforderlich, dass ich Ihnen mitteile, mit welchen Quellen ich den Hörtest „bestritten“ habe. Nun, in der Hauptsache habe ich den Block CVR-100+ MKIII mit FLAC-Dateien aus meinem Netzwerk (NAS) beliefert. So beziehen sich meine im Folgenden beschriebenen Klangeindrücke im Wesentlichen auf diesen Signalweg. Natürlich habe ich auch einige Silberscheiben drehen lassen und – der feierabendlichen Bequemlichkeit geschuldet – das ein oder andere Mal Musikdateien von meinem iPhone via Bluetooth zum Receiver gesendet. Nicht unerwähnt bleiben soll der integrierte Phonovorverstärker (MM), der tatsächlich mehr als nur ein Alibifeature ist. Auf ihn gehe ich zum Schluss noch einmal ein.

Generell lässt sich das im Folgenden Beschriebene auf alle Quellen übertragen. Mit leichten Abstufungen. Insgesamt überzeugte mich die Darbietung des silbern schimmernden Oldenburgers übers Netzwerk (FLAC-Dateien) am meisten. Sein tonal sehr ausgewogener und klarer Duktus trat hier am deutlichsten hervor. Bei der Wiedergabe von CD empfand ich Klangfarben minimal blasser, beim Bluetooth-Streaming geriet die Raumabbildung ein wenig kompakter, dafür allerdings die Klangfarben wieder satter.

Block CVR-100+ MKIII von der Seite

Das Gehäuse des Block CVR-100+ MKIII strahlt Wertigkeit aus – auch haptisch

Breitbeinig in den Bass

Tremonti Marching in TimeNun aber „in medias res“: Wenn Sie bereits den einen oder anderen Testbericht von mir gelesen haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass ich mich musikalisch gern auf rockigen Pfaden bewege. Vorwärts marschierende Drumbeats und verzerrte Gitarren – gern auch mit knorrigen Powerchords bedient – sind mein Ding. Logisch, dass ich entsprechend „breitbeinig“ in den Hörtest starte. Mit „If not for you“ von Tremonti (Album: Marching in Time; auf Amazon anhören) lasse ich doch gleich mal ein veritables Brett auf den Block CVR-100+ MKIII los. Dem ein oder anderen Metalfan wird der Name bekannt vorkommen: Ja, es handelt sich um jenen Mark Tremonti, der in den beiden kalifornischen Bands Creed und Alter Bridge – beide seit Ende der Neunzigerjahre erfolgreich – ohnehin an den elektrischen Saiten reißt. In seiner eigenen Kombo singt er zudem, wobei er stimmlich Alter-Bridge-Frontmann Myles Kennedy zum Verwechseln ähnlich ist.

Die Rückseite des Block CVR-100+ MKIII mit Schnittstellen/Anschlüssen

Ob digitale oder analoge Schnittstellen (inkl. Phono MM), der Block CVR-100+ MKIII fährt anschlussseitig recht opulent auf

„If not for you“ nun geht mit Energie und Attacke zur Sache, die der Block CVR-100+ MKIII wohldosiert auf sein Auditorium loslässt. Schiere Kraftmeierei ist seine Sache nicht, die hammerharten Gitarrenriffs und die Kicks der Doublebassdrum setzt er mit hinreichend Nachdruck, gleichwohl kontrolliert in Szene. Eher trocken-knackig und gut durchgezeichnet denn saftig-punchy, lautet die Devise. Dass es im Kellergeschoss gleichwohl noch einen Tick präziser und „erdiger“ geht, zeigt sein britisches Pendant von Audiolab, der ebenfalls praktisch komplett ausgestattete „Omnia“. Der preislich aber gut 500 Euro über meinem Testkandidaten liegt und sich – darin sind sich der Niedersachse und der Brite einig – den Schritt in die allertiefsten Lagen ebenfalls spart. Zumindest einen kleinen weiteren Schritt gen Süden wagt sich der Cambridge Audios „EVO 75“ – ebenfalls eher knackig-trocken abgestimmt und nochmal ein Schippchen teurer – der mithin ein noch etwas massiver anmutendes Bassfundament legt. Wer aber „untenrum mit Alles“ – also Tiefbass mit staubtrockener Kontrolle selbst bei aberwitziger Lautstärke sucht – muss dann schon zu einem Vollverstärker greifen, der über „Popeye-mäßige“ Reserven verfügt. Mein Magnat RV-3 wäre so einer, an dem hier niemand vorbeikäme. Aber klar: Andere Liga.

Schweizerische Mitten

In den Mitten zeigt sich der Block CVR-100+ MKIII „schweizerisch“, nämlich sehr neutral. Während sich der teurere Cambridge bei Nina Simone’s Klassiker „Sinnerman“ eine tendenziell schmeichelhafte Wärme gönnt, hält sich der Block mit jedweden Effekten erfreulich zurück. Die Griffigkeit und Plastizität betreffend, kann sich mein Proband absolut auf Augenhöhe mit den beiden kostspieligeren Wettbewerbern wähnen und liefert Gesangsstimmen ebenso tadellos griffig-körperhaft wie offen ab. Eine dicht abgenommene Akustikgitarre lässt das Volumen ihres Korpus spüren, ohne dabei aufzudicken.

Nun wirft man sehr neutral abbildenden Komponenten gerne Emotionslosigkeit vor, ein tendenziell wärmerer Schmelz gräbt sich leichter unter die Haut. Dem Block CVR-100+ MKIII kann ich attestieren, dass er hier einen sehr guten Kompromiss findet und in die Musik nichts hineininterpretiert: Mag die „geschönte“ Tonalität eines Cambridge „EVO 75“ manche Hörer mehr ansprechen – „korrekter“ verhält sich der Block. Und das darf man angesichts des nicht unerheblichen Preisunterschieds durchaus registrieren.

Apropos Neutralität …

Durch die Bank fällt auf, wie ausgewogen der Block CVR-100+ MKIII über die gesamte Bandbreite klingt. Kein Frequenzbereich wirkt überbetont, keiner zurückgenommen. Der leider inzwischen verstorbene Marantz-Mastermind Ken Ishiwata nannte eine solchen Ansatz treffend „the balance of sound“, womit er etwa bei den von ihm persönlich abgestimmten „KI Pearl“-Komponenten größtmögliche klangliche Homogenität erzielte – allerdings auch ein von mir sehr geschätztes Faible für „wohltemperierte“ und nicht immer unbedingt analytische Klangbilder hatte. Gut, da sprechen wir dann jetzt von einer Preisregion, in der sich mein Testkandidat aus Oldenburg bei weitem nicht bewegt, aber siehe – beziehungsweise – höre da: ein angenehm austariertes Klangbild kann auch mit weniger Aufwand in bezahlbaren Gefilden erreicht werden.

Innenaufnahme des Block CVR-100+ MKIII

Der Block CVR-100+ MKIII von innen

Hoch hinaus

Three Days Grace ExplosionsIn den Höhenlagen überzeugt unser Allrounder mit rechtschaffener Klarheit ohne Härten oder kühle Analytik, was vor allem bei „kritisch“ abgemischter Musik von Vorteil ist. Die krachenden Hi-Hats in „Lifetime“ von Three Days Grace (Album: Explosions; auf Amazon anhören) können mitunter richtig böse in den Ohren zischen, wenn es eine Komponente am oberen Frequenzende „zu gut“ meint, sprich: zu strahlend leuchtet. Diesen Balanceakt hält der Block-Receiver stabil durch, liefert am oberen Frequenzende alle relevanten Informationen, ohne sie überzubetonen. Wer dem „EVO 75“ von Cambridge lauscht, wird lediglich ein noch etwas vielschichtigeres Obertonspektrum bemerken, das zusätzlich Subinformationen zum Raum sowie etwa ganz feine Nachschwinger angeschlagener Klaviersaiten – wie in „I can´t see New York“ von Tori Amos (Album: Scarlet`s Walk) – eindeutiger übertragen kann.

Die Fernbedienung des Block CVR-100+ MKIII

Die dem Block CVR-100+ MKIII beiliegende Systemfernbedienung ist lernfähig

Klare Sache

Tools Fear InoculumDer unterm Strich angenehm klare Duktus des Block CVR-100+ MKIII sorgt für eine ordnungsgemäße Durchzeichnung und Durchhörbarkeit auch komplexer musikalischer Passagen, wie sie eine meiner Leib-und-Magen-Bands – Tool – in „Pneuma“ (Album: Fear Inoculum; auf Amazon anhören) auf die Spitze treibt. Die mehrschichtigen Soundgebilde der Kalifornier „vermatschen“ schnell und nerven dann eher, als dass sie faszinierend anzuhören wären. Das kann man im negativen Sinne eindrucksvoll über meinen „Wohnzimmer-Receiver“ – einen Yamaha R-N303D – nachvollziehen. Der hat in meinem Haushalt die hauptsächliche Aufgabe, den Ton meines Flachbildschirms und / oder der Playstation wiederzugeben. Das kann er gut. Wird es anspruchsvoller und wird wie bei Tool vor allem Auflösungstalent gefordert, würde ich sagen: Er müht sich redlich. Kann aber seinen teureren Zunftbrüdern nicht annähernd unter die Oberfläche solch dichter Klanggewebe folgen. Zur Ehrenrettung: Der Japaner ist mit deutlich unter 400 Euro natürlich kein echter Gegner.

Realitätsnah räumlich

Rechte Frontseite des Block CVR-100+ MKIII

Als realitätsnah im Sinne von „in allen Dimensionen wie Tiefe und Breite glaubwürdig“ gibt sich denn auch die Raumabbildung unseres audiophilen Blocks Niedersachsen. So endet die vordere Bühnenkante mit etwas Respektabstand vor dem Hörplatz, baut sich indes im Panorama und nach hinten nachvollziehbar und dabei niemals übertrieben groß auf. Die Platzierung der Musiker gelingt ihm sorgfältig und jederzeit gut ortbar.

Let’s switch to analog

Eingangs hatte ich erwähnt, dass der verbaute Entzerrer-Vorverstärker mehr ist als ein Feature, mit dem der Hersteller seine Ausstattungsliste füllt. In der Praxis kann man damit richtig knorke Musik hören, sofern der angeschlossene Plattenspieler mit einem MM-Abtaster ausgestattet ist (MC ist nicht vorgesehen, wäre aber auch etwas viel verlangt). Also flugs meinen Technics SL-1210GR mit Shelter 201 angehängt und in Marillions aktuelles Album An Hour before it´s Dark reingehört.

Analoge Eingänge des Block CVR-100+ MKIII inklusive Phono

Unter den analogen Eingängen des Block CVR-100+ MKIII findet sich auch eine Phonoschnittstelle (MM)

Wie erwartet wirft sich der Block CVR-100+ MKIII mit Verve ins Zeug, folgt den Melodiebögen der britischen Progrocker hellwach und dröselt die dicht verwobenen Klangstrukturen tadellos auf. Wenngleich es in den Mitten leicht wärmer timbriert und im Bass „saftiger“ zugeht. Was allerdings hauptsächlich der klanglichen Abstimmung des japanischen Shelter-Abtasters an meinem Technics-Dreher geschuldet ist. Ergo: Auch bei Vinyl behält der Niedersachse sein ausgewogenes Naturell bei.

Block und Boxen …

Bei einer so hochintegrierten Komponente taucht unweigerlich – spätestens in Ihrem heimischen Wohnzimmer – die Frage auf, mit welchen Lautsprechern sie denn so „kann“? Die nominell 2 x 60 Watt (an vier Ohm) beziehungsweise 2 x 52 Watt (an acht Ohm) sind auf dem Papier keine Werte, mit denen sich Bäume ausreißen ließen. In der Praxis reicht die bereitgestellte Leistung aber vollkommen aus, um auch ausgewachsene Standlautsprecher wie etwa eine Canton C309 angemessen anzusteuern. Angestrengt klingt der Block CVR-100+ MKIII jedenfalls selbst bei forcierterer Gangart jenseits von „Zimmerlautstärke“ nicht. Auch für Kompaktlautsprecher mit eher durchschnittlichem Wirkungsgrad wie eine Teufel Theater 500S (Herstellerangabe: 86 dB) reicht die Kraft der Endstufe, um ordentlich anzutraben.

Drehregler auf der Front des Block CVR-100+ MKIII:

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Argon Audio Solo

Test: Block CVR-100+ MKIII | All-In-One-Lösung

  1. 1 Block Party
  2. 2 Block CVR-100 MKIII: Klangtest & Vergleiche