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Test-Fazit: Abacus 60-120D Dolifet

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: Abacus 60-120D Dolifet

Das Fazit kann knapp, aber ebenso pointiert ausfallen: Mir ist angesichts dieses Preises derzeit keine bessere Endstufe bekannt.

Abacus 60-120D Dolifet

Der Abacus 60 120D Dolifet spielt agil, sauber, räumlich sehr gut auflösend und bietet ein Klangbild, das sich durch ein gelungenes Amalgam aus Dynamik und neutraler Tonalität auszeichnet. Schönfärberei und Gutmütigkeit sind seine Sache nicht – mediokre Aufnahmen führt er ohne Milde vor, gute Produktionen hingegen stellt er mit Bravour auf eine gut ausgeleuchtete Bühne. Tonal überzeugt er vornehmlich an zwei Fronten: dem soliden, tiefen, kontrollierten Bassfundament und einem sehr gut aufgelösten, detailreich aufspielenden Höhenbereich. Einzig im oberen Mittenband gibt’s eher Pflicht als Kür.

All dies gibt es „Made in Germany“ mit guter Verarbeitung und hohem Servicelevel. Wer diesen Verstärker kauft, der kann im Grunde keinen Fehler machen.

Der Abacus 60 120D Dolifet …

  • spielt im Bass zugleich profund und agil, mit bruchlos angekoppeltem Mittenband. Er kann richtig losrocken, spielt aber zu keiner Zeit überbordend auf – sehr gelungen!
  • löst im Mittenband eher preisklassentypisch gut auf, bei teuereren Verstärkern geht in diesem Bereich noch etwas mehr, zum Beispiel bei Stimmen, Streich- und Holzblasinstrumenten.
  • wirkt im Obertonbereich neutral, im Zweifelsfall aber eher auf der hellen, klaren Seite. Ride- und Crashbecken werden ausgesprochen differenziert und sehr dynamisch wiedergegeben. Es leuchtet, aber es blendet nicht.
  • punktet mit einer in dieser Preisklasse selten anzutreffenden Dynamik und Agilität.
  • bietet eine ausgesprochen sauber differenzierte räumliche Wiedergabe und präzise Verortung aller Schallquellen. Dies gilt für die Breite und die Tiefe der Abbildung, besonders bei Laufzeitstereophonie-Aufnahmen.
  • spielt eher quicklebendig als gemütlich und setzt den Zuhörer mitten ins Geschehen, ohne jedoch dabei in Hektik zu verfallen.

Fakten:

  • Modell: Abacus 60-120D Dolifet
  • Konzept: regelbare Endstufe
  • Preis: 990 Euro
  • Ein- & Ausgänge: 1 x Hochpegeleingang (parallel): Cinch oder XLR, 1 x Lautsprecherausgänge
  • Leistungsaufnahme (Leerlauf): circa 16 Watt
  • Leistung: 2 x 110 Watt an 8 Ohm (RMS)
  • Maße: 435 × 360 × 75,5 mm (BxTxH, inklusive Kühlrippe und Bedienelemente)
  • Sonstiges: auch Mono- oder Bi-Amp-Betrieb möglich, Einschaltautomatik, 10-Tage-Test zuhause möglich

Kontakt:
Abacus electronics
Bahnhofstraße 39 a | 26954 Nordenham
Telefon: 04731 – 5088
eMail: info@ABACUS-electronics.de
Web: www.abacus-electronics.de

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Test: Abacus Electronics 60-120D Dolifet | Endstufe, Vollverstärker

  1. 4 Test-Fazit: Abacus 60-120D Dolifet

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Ortofon Red, Rega Exact

Digitale Quellen: D/A-Wandler: B.M.C. Audio PureDac CD-Player: C.E.C. CD 5 Computer/Mediaplayer: Samsung-Notebook mit SSD und Foobar-Mediaplayer und Logitech Squeezebox-Server

Vollverstärker: Hegel H90

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox MM, Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Abacus Ampollo (Stereo), Audreal MS-3 (Röhren-Monos)

Lautsprecher: Audes 116, Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon SPK 500, Real Cable OFC 400 NF-Kabel: Goldkabel Profi Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII, Oehlbach XXL Serie 80

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