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Test-Fazit: Dynaudio Focus 340

Offen gesagt, hat mich die Dynaudio Focus 340 regelrecht begeistert. Was die zu dem Kurs alles möglich macht, ist verdammt gut. Sie zählt für mich ganz klar zu den diesen „Mehr-braucht-eigentlich-kein-Mensch“-Produkten.

Sicherlich sind 4.900 Euro kein Pappenstiel, davon kann eine Familie auch nett in den Urlaub fahren oder sich den einen oder anderen Wunsch erfüllen, aber es ist eben auch nicht gleich die preisliche Stratosphäre, sondern ein für viele noch realisierbarer Wunsch. Dynaudio spricht von der „wichtigen High-End-Mitte“, und auch wenn das ein Marketingterminus ist, bezeichnet er im Kern doch das Richtige.

Dynaudio Focus 340

Erfreulich ist, dass die Focus 340 nach ganz deutlich mehr als Mittelklasse klingt. Ich kann bei ihr keine richtige Schwäche ausmachen. Ich kann noch nicht einmal „eher für Jazzer, Rocker, Popper, Rapper, Klassikfreunde“ oder so etwas sagen. Die Dynaudio Focus 340 ist derart ausbalanciert, dass sie mit allem gut zurechtkommen wird, sie ist ein Allrounder par excellence. Und zwar einer, der dank seines dynamischen Antritts mitzureißen versteht und einen in die Musik hineinzieht. Wenn Sie in dieser Preisklasse Lautsprecher einkaufen wollen, sollten sie der dänischen Säule unbedingt einmal zuhören.

Steckbrief Dynaudio Focus 340:

  • Sehr geglückte tonale Gesamtbalance, kein Frequenzbereich wird betont oder vernachlässigt.
  • Die unteren Lagen sind substanziell und reichen angesichts Größe und Preisschild erstaunlich tief hinunter. Vor allem aber ist der Bassbereich sehr konturiert und federnd geraten, er dient der Focus 340 (auch) als eine Art Rhythmusgrundlage.
  • Tonal neutrales, sehr transparentes Mittenband. Der Grundtonbereich ist genauso trocken-schnell wie der Bass, Dynaudio Focus 340dies sorgt für einen sehr schön differenzierten, abgestuften Übergangsbereich zwischen unteren Mitten/Obererbass – tonal befindet sich hier keine „gemütliche Wärmeregion“, die Dynaudio zeichnet eher strikt durch. Die Anbindung an den Hochton gerät nahtlos.
  • Die oberen Lagen sind artefaktefrei und realistisch durchsetzungsstark – also weder freundlich verrundet noch exponiert. Auch in den allerhöchsten Lagen ist die Dynaudio noch „da“ – diese Luftigkeit sorgt für eine Geschmeidigkeit im Klangbild, die dem rhythmischen Grundnaturell ausgleichend zupass kommt.
  • Grob- und Feindynamik werden beherrscht. Wie schon angedeutet, gehört die Dynaudio Focus 340 zu den Lautsprechern, die „auf Draht“ sind, also rhythmisch und impulsiv spielen.
  • Last but not least: Die Dynaudio ist ein Raumtalent. Sie beherrscht den großen, breit wie tiefen Bühnenentwurf und bildet einzelne Instrumente/Stimmen sicher ab. Auch kleine, leise Details werden sauber platziert und gehen bei dynamischen Aufschwüngen nicht im Tumult unter – ein unnervöses, stabiles Klangbild.

Dynaudio Focus

Fakten:

  • Modell: Dynaudio Focus 340
  • Konzept: passiver Dreiwege-Standlautsprecher, Bassreflex
  • Preis: 4.900 Euro
  • Abmessungen & Gewicht: 221 x 1092 x 325 mm (BxHxT), 23,2 kg/Stück
  • Wirkungsgrad: 87 dB/W/m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
Dynaudio International GmbH
Ohepark 2 | 21224 Rosengarten
Telefon: 04108 – 4180 – 0
eMail: info@dynaudio.de
Web: www.dynaudio.de

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m