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Test-Fazit: Elipson Planet L Lautsprecher

Nun, wir hatten zwar auch in einem knapp 30 Quadratmeter großen, fast 3,40 Meter hohen Hörraum unseren Spaß mit den Elipson Planet L und das in Verbindung mit freier Aufstellung (zirka 1 Meter Abstand zur Rückwand) – zu den vollmundig und tieftonstark abgestimmten Vertretern der Kompakt-Lautsprecherzunft zählen die runden Franzosen aber zweifelsohne nicht. Logischerweise laden Konzepte wie die Planets aber förmlich ein, je nach vorherrschenden Verhältnissen/Bedingungen des Hörraums mit wandnaher oder Regalaufstellung und einhergehender Veränderung der Tieftonfülle zu experimentieren oder vielleicht auch einen ergänzenden Subwoofer einzusetzen.

Ich selbst hätte mir insbesondere zu meinen beengten Studentenwohnheimzeiten solche die Gefahr von tieffrequenten Raummoden minimierenden und vor allen Dingen auch über sehr kurze Hörabstände problemlos funktionierenden Klangbälle gewünscht, die neben der Befriedigung audiophiler Ansprüche zudem noch cool aussehen. Wer ein Faible für gleichsam lebendige wie unkompliziert-langzeittaugliche Klangbilder hat, darüber hinaus noch highfidele Kriterien wie durchhörbare Mitten, Dynamik und Räumlichkeit zu schätzen weiß, könnte bei alledem – gerade in Anbetracht der Preisklasse – mit den Elipson Planet L einen echten Volltreffer landen.

Ein Tipp fürs Probehören: Wechseln Sie bei A/B-Vergleichen nicht zu schnell und lassen sich stattdessen vielmehr auf die Elipson unbedingt etwas näher ein – genau wie Lautstärkeunterschiede sind Ad-hoc-Differenzen im Tiefton zwischen HiFi-Komponenten bestens geeignet, zu vorschnellen Schlüssen zu verleiten. Paaren Sie die Planet L am besten mit neutral bis vollmundig abgestimmten Verstärkern, welche im Übrigen keine Boliden sein müssen, die Kugeln lassen sich recht leicht „anstoßen“.

Die Elipson Planet L zeichnen sich aus durch …

  • ein tonal eher leichtes denn vollmundiges, aber vorbildlich schlüssiges, leichtverdauliches und involvierendes Klangbild, das zu längeren Hörsessions einlädt.
  • eine zackig-dynamische Spielweise, wenngleich – logisch – echte Grobdynamik natürlich auch nur mit entsprechender Tieftonmacht möglich ist.
  • eine sehr akkurate Durchzeichnung der Mitten, die sich in ihrem oberen Bereich tonal zudem ein kleines bisschen präsenter als „Normalnull“ geben.
  • einen grundsätzlich gut auflösenden und gleichsam stressfreien Hochton, bei dem lediglich mit Blick auf die ganz oberen Frequenzetagen auf einen Tick Glanz/Air sowie die Fähigkeit, noch allerfeinste Schwebungen auszuarbeiten, verzichtet wurde.
  • eine absolut hervorragende Bühnenqualität, die Boxen sind beim Musikhören quasi nicht mehr zu erahnen, die Lokalisationsschärfe von Instrumenten/Stimmen stellt sich als vorbildlich dar.
  • eine keinen Anlass zur Kritik gebende Verarbeitungsqualität.

Fakten:

  • Modell: Elipson Planet L
  • Konzept: 2-Wege-Bassreflex-System mit Koaxialtreiber
  • Paar-Preis: 770 Euro
  • Ausführungen: Weiß, rot, schwarz
  • Wirkungsgrad: 90dB / 2,8V / 1m (Herstellerangabe)
  • Nennimpedanz: 6 Ohm
  • Maße & Gewicht: ca. 290 mm Durchmesser, 7 kg je Box
  • Sonstiges: Füße für Regalaufstellung inklusive / Ständer, Deckenhalterung optional
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb: Connect Audio GmbH
Telefon: 06434/5001
Web: www.connectaudio.de
eMail: info@connectaudio.de

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    Über die Autorin / den Autor

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    Equipment

    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Canever Audio ZeroUno SSD, Norma HS-DA1 PRE, Keces S3
      • Musikserver: Melco N50-S38
      • Streamer: Melco N50-S38, SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Volumio Primo
    • Vollverstärker:
      • Abacus Ampino
    • Vorstufen:
      • Funk MTX Monitor V3b-4.3.1, Funk MTX Monitor V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)
    • Endstufen:
      • Chord Electronics Ultima 5, Norma Revo PA 150
    • Lautsprecher:
      • Wilson Audio SabrinaX, Abacus C-Box 3
    • Kopfhörer:
      • MrSpeakers Ether 2, Denon AH-D9200, AKG K812, Audeze iSine 20, RHA T20, Soundmagic E80, AAW Q
    • Kopfhörerverstärker:
      • Norma HS-DA1 PRE, Keces S3, Reußenzehn Harmonie III
    • Mobiles HiFi:
      • Onkyo DP-X1, iBasso DX-80
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Kimber Carbon 16, HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo
      • NF-Kabel: AudioQuest Pegasus (RCA und XLR), Supra Cables Sword Excalibur (RCA), Straight Wire Virtuoso (RCA und XLR)
      • Digitalkabel: USB-Kabel: AudioQuest Carbon und Diamond, Boaacoustic Silver Digital Xeno, BMC Pure USB1
      • Netzkabel: AudioQuest Dragon, AudioQuest Blizzard, Supra Cables LoRad 2.5 CS-EU Mk2, Kondo KSL-ACc Persimmon, HMS Energia Suprema, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference, Audioquest NRG-Z2
      • Netzleiste: AudioQuest Niagara 5000, HMS Energia MkII
    • Rack:
      • Lovan Classic II
    • Zubehör:
      • Stromfilter: AudioQuest Niagara 5000, HMS Energia MkII
      • Sonstiges: Switch SOtM Snh-10G, AudioQuest Jitterbug
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 29 m²
      • Höhe: 3,3 m