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Test-Fazit: Advance Paris A10 Classic

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Advance Paris A10 Classic: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Advance Paris A10 Classic

Advance Paris A10 Classic: Front im eingeschalteten Zustand

Dieser Verstärker ist nicht nur bis an die Zähne mit Features bewaffnet, er hat vor allem ein klares klangliches Profil: Betulichkeit und dröge Euphonie sind seine Sache nicht, er geht mit Lust und Verve zur Sache. Das zeigt sich zum einen anhand der Dynamik und Antrittsschnelle, am offenen und detailreichen Hochtonbereich sowie der sehr exakten Verortung der Schallquellen samt schön breiter Bühne, die ein Schrittchen auf den Hörer zugeht. Dicht und reichhaltig instrumentierte Musik ist das Metier des Advance Paris A10 Classic, er ermöglicht aber ebenfalls emotionale Stunden mit Klavier und Gesang. Noch dazu wartet dieser Amp mit einer erwachsenen Digitalsektion und einem angesichts des Preises überraschend guten Phonovorverstärker (wenn auch nur MM) auf. Man sollte allerdings beim Matching mit Quellen und Lautsprechern darauf achten, dass analytische Tendenzen oder Betonungen insbesondere im Hochtonbereich mit dem A10 tendenziell eher verstärkt als eingehegt werden. Im Gegenzug kann der Advance Paris A10 Mitspielern, die „obenrum“ eher zurückhaltend unterwegs sind, eine wohltuende Prise Frische und Anmachfaktor mitgeben.

Steckbrief Advance Paris A10 Classic

  • Kein durchweg linealglatter Frequenzschrieb, das betrifft in erster Linie die äußeren Enden:
    – Echter Subbass wird nicht geboten, der Bass- und der Grundtonbereich hingegen sind vollmundig, kräftig, standfest und noch dazu flink.
    – Gut auflösender, klarer und spritziger Hochtonbereich mit viel Detailinformationen, tendenziell eher frisch-hell als warm-gülden.
  • Die Mitten zeichnen klar und präzise durch, Feinauflösung und Farbenreichtum sind der Preisklasse gut angemessen.
  • Fein- und Grobdynamik (vom Tiefbass abgesehen) vom Feinsten, das gilt auch für die Kraftreserven. Dieser Amp ist durchaus eine Spaßmaschine, die sich gleichwohl benehmen kann und bei Bedarf auch einen feinen Maßanzug tragen kann.
  • Die Bühne öffnet sich leicht nach vorne, ist etwas breiter als die reine Lehre, ausnehmend gut gelingt die exakte, wenn auch etwas statische Verortung der Schallquellen.
  • Beim reinen Digitalbetrieb wird die Gesamttonalität etwas wärmer, jedoch ohne „aufzuweichen“ oder an Detailtreue einzubüßen.

Fakten:

  • Produkt: Advance Paris A10 Classic
  • Kategorie: Hybrid-Vollverstärker mit DAC
  • Preis: 1.490 Euro
  • Eingänge: USB-B, 3 x S/PDIF optisch, 1 x S/PDIF koaxial, HDMI Audio, HDMI ARC, 5 x analog Hochpegel-Cinch unsymmetrisch, 1x analog Hochpegel-XLR symmetrisch, Phono-MM-Cinch, Amp in, Zusatzsteckplatz für optional erhältliches Bluetooth-Empfangsmodul
  • Ausgänge: Lautsprecher A und B, 2x Sub out, Pre Out, Rec Out
  • Ausgangsleistung: 2 x 190 Watt an 4 Ohm (Class AB)
  • Datenraten: 32 Bit / 384 kHz, DSD256 (USB) 24 Bit / 192 kHz PCM (S/PDIF koaxial), 24 Bit / 96 kHz (S/PDIF optisch)
  • Maße (BxTxH): 43 x 38,5 x 17,5 cm
  • Gewicht: 14,5 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Garantie: 3 Jahre

Kontakt:

quadral GmbH & Co. KG
Am Herrenhäuser Bahnhof 26
30419 Hannover
Tel.: +49 (0)511-7904-0
Fax: +49 (0)511-7904-444
E-Mail: info@quadral.com 
Web: www.advance-paris.de

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Test: Advance Paris A10 Classic | Vollverstärker

  1. 2 Advance Paris A10 Classic: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Advance Paris A10 Classic

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Well Tempered Versalex mit Rega Ania (MC) und Exact (MM) Tonabnehmer Tonabnehmer: Rega Exact (MM), Rega Ania (MC)

Digitale Quellen: CD-Player: C.E.C. CD 5 Streamer: Cambridge Audio CXN (V2)

Vollverstärker: Tsakiridis Aeolos+, Marantz PM7000N

Vorstufen: Hochpegel: Tsakiridis Alexander (Röhre) Phonoverstärker: Tsakiridis Alexander (Röhre)

Endstufen: Valvet A4 MKII Monos, Abacus Electronics Ampollo Dolifet

Lautsprecher: Harbeth 30.2 XD, Audio Note UK AX TWO, Audes Maestro 116, B&W 606 S2 Anniversary Edition

Kopfhörer: Sennheiser HD 800S

Kabel: Lautsprecherkabel: StudioConnections Reference NF-Kabel: Boaacoustic Evolution Black.xlr und Black.rca2 Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII (Coax), Oehlbach XXL Serie 80 (Toslink)

Zubehör: Stromfilter: Adam Hall AHPCS10 Power Conditioner/Netzfilter Sonstiges: bFly Pure Absorber, bFly Talis, Auralex Subdude Gerätebasen

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 18 m² Höhe: 2,70

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