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Binoculers | David Helbock | Samuel Rohrer | Zodiak Trio | [re:jazz] | Skye | Tracey Thorn | La Fons

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  1. 1 Binoculers | David Helbock | Samuel Rohrer | Zodiak Trio | [re:jazz] | Skye | Tracey Thorn | La Fons

Victoriah Szirmai / November 2012

Diese Ausgabe unserer Musik-Kolumne enthält acht neue Platten von folgenden Künstlern: Binoculers | David Helbock | Samuel Rohrer | Zodiak Trio | [re:jazz] | Skye | Tracey Thorn | La Fons

Binoculers | There Is Not Enough Space In The Dark

Binoculers There Is Not Enough Space In The Dark

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Walkman gekauft. Ich fürchte, es war der letzte seiner Art, denn der Elektronikfachmarkt meines Vertrauens bot nur noch exakt dieses eine Modell an, während die Auswahl an MP3-Playern & Co. schier unüberschaubar war. Die netteste Reaktion von Freunden und Bekannten auf meine Neuerwerbung war ein nachsichtiges Lächeln, die weniger netten Erwiderungen möchte ich hier nicht zitieren, spannt sich ihr Vokabular doch von „weltfremd“ bis zu „völlig spinnert“.

Nun aber hat die Kieler Sängerin Nadja Rüdebusch, ehemalige Frontfrau des Hamburger Quartetts emmy moll, nach „Every Seaman’s Got A Favorite Spaceship“ (2010) mit „There Is Not Enough Space In The Dark“ ihr zweites Album unter dem Projektnamen Binoculers veröffentlicht – und zwar nicht nur als CD, Vinyl und Download, sondern dank des Labels romani ite domum auch als Musikkassette, die nicht nur durch ein eigenes Coverartwork besticht, sondern auch durch den Bonustrack „Come Home“, den man auf den anderen Tonträgern vergeblich sucht. Jegliche Gefühle der Richtung „wer zuletzt lacht“ liegen mir natürlich fern …

Doch selbst, wenn Sie einer der unglücklichen Menschen sind, die kein Kassettenabspielgerät (mehr) besitzen und somit nicht in den Genuss von Bonustrack und alternativem Artwork kommen, möchte ich Ihnen „There Is Not Enough Space In The Dark“ Binoculers | There Is Not Enough Space In The Dark Kassette Bonustrackunbedingt empfehlen, denn ein Album, das von dem grandiosen Satz „Where there are children/there are monsters“ eröffnet wird, kann sich nur als ganz wunderbar entpuppen. Übrigens ist hier natürlich nicht gemeint, dass die Kleinen selbst die Monster sind, sondern vielmehr, dass die kindliche Phantasie die Gruselgestalten quasi frei Haus mitliefert. Wer erinnert sich nicht, als Kind darauf geachtet zu haben, beim Schlafen keinen Fuß oder keine Hand über den Bettrand hänge zu lassen, um nicht dem darunter wohnenden Wesen – bei mir war es übrigens ein Hai – unbeabsichtigt Futter zu liefern! Bei Binoculers wohnen der Gestalten mehr, reicht doch der Platz in der Dunkelheit nicht aus, sie alle zu fassen, ob einsamer Pirat oder ganze Vogelschar.

Musikalisch finden die Phantasiewesen auf „There Is Not Enough Space In The Dark“ eine eher verhaltene Entsprechung, haben wir es hier doch nicht mit blutrünstigem Rock der düsteren Machart zu tun, sondern mit ausgewiesen tiefenentspanntem, knisternd-intimem Kammerfolk, der die Themen durch eine kinderliedartige Struktur einerseits konterkariert, sie andererseits umso sichtbarer macht. Ja, Kinder- und insbesondere Wiegenlieder, das wissen wir spätestens seit „Rosemary’s Baby“, können ebenso gruselig sein wie leise Töne laut! Erst recht, wenn sich diesen eine Spieluhr zugesellt, die diese Schlaflieder Punkt Mitternacht spielt – dann verdichtet sich der Klang zu „mitternächtlichen Hymnen für die Spieluhr“, wie die Künstlerin selbst die Musik ihrer neuen Platte beschreibt. Und tatsächlich ist das via Loop generierte, repetitive Element, das den Spieluhrcharakter der Songs untermauert, eine der prägnantesten Ingredienzien von „There Is Not Enough Space In The Dark“.

Binoculers | There Is Not Enough Space In The Dark 1

Folgerichtig erinnert das Ganze in seiner Ein-Frau-Glockenspiel-Gießkannen-Ingwerreiben-Gitarren-Instrumentierung dann auch an Justine Electras wunderbar minimalistisches „Defiant and Proud“. Diese Art reduzierter, quasi naturbelassener Musik bin ich erstmals 2006 begegnet – ein unvergesslicher Moment, der bis heute zum harten Kern meiner musikalischen Erweckungserlebnisse zählt. Und auch nach mehreren Jahren elektro-akustischer Folktronica habe ich mich an dem Sound noch nicht satt gehört. „There Is Not Enough Space In The Dark“ läuft in Dauerschleife. Vielleicht liegt das daran, dass man solche Musik in fast jeder Lebenssituation hören kann. Okay, vielleicht nicht unbedingt, wenn man sportliche Höchstleistungen vollbringen will und dazu einen treibenden Beat braucht, ist das Album doch gekennzeichnet durch die fast durchgängige Abwesenheit eines Schlagzeuges. Das wiederum macht „There Is Not Enough Space In The Dark“ zur idealen Migräneplatte: Selbst, wenn einem der Kopf schier zu zerplatzen droht und man nichts sehen und nichts hören will – die Binoculers-Stücke funktionieren auch bei pochendem Schädel.

Wer also zu den Menschen gehört, denen die Vielzahl an Eindrücken zu schaffen macht, die nicht einfach nur ein Auto vorbeifahren sehen, sondern ein rotes Auto, in dem drei Menschen sitzen, hinten eine Oma mit gelbem Hut, die gerade einen Apfel isst, auf dem Beifahrersitz eine Frau mit braunen Locken, die offenbar den Song im Radio mitsingt, und auf dem Fahrersitz der vermutliche Ehemann der Braungelockten, er dezent grau meliert, frisch rasiert, mit Hemd und Schlips, und wenn Ihnen das nicht nur gelegentlich so geht, sondern bei jedem verdammten Auto, das vorbeikommt … all jenen dürfte „There Is Not Enough Space In The Dark“ das perfekte musikalische Gegenmittel sein. Es ist ein Album musikalischer Eindrucksarmut, was es zu einer ungewöhnlich homogenen Platte macht. Die einzelnen Songs ähneln sich alle sehr, ohne dass dies dem Album zum Manko gerät. Auch Rüdebusch selbst flieht die Dynamik und zieht das verhaltene Flüstern dem Singen allemal vor.

Binoculers | There Is Not Enough Space In The Dark 4

Das alles heißt nun aber nicht, dass auf „There Is Not Enough Space In The Dark“ nichts passiert: Neben Spieluhren und Flüstereien gibt es hier noch sparsame Bläsersätze und sich im Kopf festbeißende Schlusszeilen (beides bei „Bricks/Walls“); das heutzutage obligatorische Cello-Solo („Endless Tides“, „About Travelling“) fehlt ebenfalls nicht – und selbst das berührungslos zu spielende Theremin kommt auf „Sparks“ zu seinem Recht, ebenso wie das Mellotron auf „The Place You Come From“, der neben „Grandmother’s House“ der Lieblingssong des Albums ist. „Beat“ wiederum scheint alle Elemente dieses Albums in sich zu vereinen, wobei ihm die wiederholten Sechsachtelteile zusätzlich eine Art „Tom Waits“-Groove verleihen. Auch der Closer „Old Mind“ ist so ein Liebling – wie die ganze Platte der perfekte Novemberblues, oder vielmehr: Novemberwaltz.

David Helbock | Purple

David Helbock Purple

Wir schreiben das Jahr 1991. Ich bekam meine erste HiFi-Anlage geschenkt – und eine CD dazu: „Diamonds and Pearls“ von Prince. Deren Opener Thunder ist auch heute noch zuverlässiger Test, wenn es um Mach-laut-bis-die-Polizei-kommt geht. Oder um Eltern respektive Nachbarn ärgern. Nicht zuletzt glaube ich, dass dieses Album eines der letzten guten Prince-Alben war, zusammen vielleicht mit „The Gold Experience“ (1995, wo „I Hate U“ drauf ist) und „Emancipation“ (1996, mit „Right Back Here In My Arms“ und „Betcha By Golly Wow!“). Jedenfalls war „Diamonds and Pearls“ das Album, mit dem ich anfing, nicht nur den historischen Prince zu rezipieren, sondern den zeitgenössischen und leib- wie live-haftigen, samt dazugehörigem Konzert in der Berliner Waldbühne. Jetzt ist „Diamonds and Pearls“ wieder ein Ausgangspunkt: Nämlich der, mit dem der österreichische Pianist David Helbock sein Themenalbum „Purple“, das ganz im Zeichen der Wiederbelebung des Prince’schen Liedgutes steht, eröffnet.

David Helbock | Purple 3

Um das zu erkennen, muss man allerdings genau hinhören, denn Helbocks Hommage an „His Purple Majesty” nähert sich dessen Werk auf angemessen unkonventionelle Weise: Wer beispielsweise den Giga-Hit „Kiss“ schon immer mal in der Spinett-Version hören wollte, ist bei Helbock genau richtig. Ebenso wie einst „His Royal Badness“, dessen Lieder hier ver …-jazzt? -fremdet? -helbockt? werden, gilt der 1984 in Feldkirch geborene Klassik- und Jazz-Pianist als musikalisches Enfant terrible – und das durchaus zu Recht. An Julias Roberts‘ aka Pretty Womans Badewannen-Interpretation, die sich mir beim Hören von „Kiss“ üblicherweise unwillkürlich aufdrängt, denke ich jedenfalls nicht mehr, nachdem ich Helbocks Abwandlung, die mehr Kommentar als Cover ist, erst einmal gehört habe.

Genau daran krankt aber das avantgardistische Projekt, denn das Prince’sche ¼uvre, das an manchen Stellen von „Purple“ selbst der intimste Prince-Kenner nur fragmentarisch zu erahnen in der Lage ist, wird hier mehr anonymisiert, als ihm gut tut, bleibt doch bei aller ausgeklügelten Klangspielerei der Groove auf der Strecke! Der wagt sich dann auch erstmals bei Track 6 („Alphabet Street“) um die Ecke. Das mag freilich auch den Grenzen des Instruments geschuldet sein, denn ein Solopianoalbum ist immer ein Wagnis, das zwangsläufig im Minimalismus verhaftet bleiben muss und so dem Hörer größeren interpretativen Spielraum lässt, als sich dieser wünschen möchte. Als Experiment ist dies allemal interessant. Und live sicherlich ein Erlebnis, das so manchen Überraschungsmoment birgt. Im heimischen Wohnzimmer kann „Purple“ indessen sehr schnell nerven.

David Helbock | Purple 1

Und auch das ist legitim, denn Helbock hat sich explizit auf die Fahnen geschrieben, keine weitere Pop-goes-Jazz-Übersetzung abzuliefern. Er will die Prince-Songs nicht hotellobbyartig mit jazziger Raffinesse und Eleganz übergießen, sondern sucht vielmehr nach ihrem Kern, zu dem er seinen eigenen Kommentar abliefert. Mir persönlich ist dies manchmal zu naheliegend, manchmal zu sehr über das Ziel hinausgeschossen. Für wirklich gelungen halte ich einzig „Cream“, das den verborgenen Humor des Originals aufdeckt, um ihn mit wunderbarem Stummfilm-Charme so zu überhöhen, dass man sich vor Lachen nicht halten kann. Das gilt auch für „1999“. Helbock hat seine besten Momente, wo er nicht der tieferen Botschaft der Prince’schen Vorlagen nachspürt (wie beispielsweise bei „If I Was Your Girlfriend“, das nun wirklich niemand im düster-gewaltigen Rachmaninow-Modus hören möchte: Man soll die Songs nicht zeitlupenschwerer machen, als sie sind, es sei denn, man ist Bohren & der Club of Gore!, sondern sie in ein frisch-verschmitztes K&K-Gewand hüllt. Dann, ja dann groovt es auch ordentlich, was im Zusammenhang mit der Musik von Prince eben keine Quantité negligable ist.

Fazit: „Purple“ ist ein ambitioniertes Solopianoalbum, dem man so manches Mal Schlagzeug, Bass und auch gern ein weiteres Melodieinstrument zur Seite gewünscht hätte – eben ein klassisches Piano-Quartett.

Samuel Rohrer | Noreia

Samuel Rohrer Noreia

Mit der klassischen Quartettbesetzung, die (mir) bei Helbock fehlt, kann Samuel Rohrer aufwarten, wobei „klassisch“ hier im weitesten Sinne verstanden werden muss, setzt sich die Instrumentierung von Noreia doch aus Bassklarinette, Megaphon, Xylophon und Zither (Claudio Puntin), sechssaitigem Bariton-Bass und Effektgeräten (Skuli Sverrisson), Kontrabass und präpariertem Kontrabass (Peter Herbert) sowie Schlagzeug, Diktaphon und Electronica (Samuel Rohrer) zusammen. Was sich so experimentell anbahnt, löst sich bald schon in sphärischen Wohlklang, vor allem aber swingenden Groove auf, und das verwundert kaum, hebt Rohrer doch nicht auf wilde Klanginstrumente ab, sondern stellt das Bandkonzept in den Vordergrund. Unabhängig von der (außergewöhnlichen) Besetzung eine klangliche Einheit zu bilden, die im idealen Fall in eine Art tuttistischen Flow-Zustand – der sich durch die Abwesenheit jeglichen Sologedudels auszeichnet – mündet, ist das, was für den in Berlin lebenden Schlagzeuger mit Schweizer Wurzeln zählt.

 Samuel Rohrer | Noreia 1

Eigens für diese Platte gründete er das Label arjunamusic, dessen erste – und bislang einzige – Veröffentlichung sie ist. Es ist leicht vorstellbar, dass sich gestandene Labels schwer tun, ein Etikett und somit einen Platz für Noreia zu finden, lässt sich diese Musik doch nur schwer zuordnen. Am ehesten erinnert Noreia an Filmmusik, was zum großen Teil der unglaublich luftdurchlässigen Bassklarinette Puntins geschuldet ist, die – neben der ausgeprägten Groove-Betonung durch Rohrers filigranes Spiel selbst – das Klangbild dominiert. Nicht zuletzt schwebt über dem Ganzen ein kühl-distanzierter ECM-Oberton, der zum körperlosen Gesamteindruck Noreias entscheidend beiträgt.

Wie schon Tobias Preisigs „In Transit“ versteht sich auch Noreia nicht als reine Jazz-Platte, vielmehr als Begegnung zwischen Rock und Jazz, ohne Fusion oder gar Crossover zu sein. Zur Rocknummer macht die Stücke am ehesten ihr songhafter Gestus, doch werden auch hier imaginäre Türen ins Sphärische geöffnet, die die nuancierten Klänge davontragen, als wären sie nie von dieser Welt gewesen. Und ebenso mühe-, ja schwerelos, wie die Platte zwischen oder vielmehr über den Genregrenzen schwebt, oszilliert sie auch zwischen kompositorischer Eleganz und improvisatorischem Moment. Wo „Purple“ stellenweise sehr nach Kalkül klingt, stellt sich hier eine organische Fügung wohltuend ein, im Sinne von: Und alles fügt sich und erfüllet sich/musst es nur erwarten können. Lieblingsstück: Der viele Sekundenlang verklingende, auch mit 8:44 niemals zu langatmige Albumcloser „Back From Places We’ve Never Been“, der mich mit seinem Ausloten klanglicher Grenzen einmal mehr an den von Rohrers Landmann Tobias Preisig unternommenen Spaziergang auf dem Seelengrund erinnert.

Zodiak Trio | Acid

Zodiak Trio Acid

Sphärische Sounds, die durch energetische Melodien konterkariert und von harten Grooves getragen werden, finden wir auch beim Zodiak Trio – so lautet zumindest die Selbstbeschreibung der Musik des Trios in einem großen sozialen Netzwerk. Legt man „Acid“ erst einmal in den Player, ist es aber vor allem der beebop-artige Groove, der dem Hörer ins Bewusstsein dringt und ihn fortträgt. Ätherisches sucht man hier – vorerst – vergeblich: Das Trio um Trompeter John-Dennis Renken, das neben dem Schlagzeuger Bernd Oezsevim mit Andreas Wahl statt eines Bassisten auf einen (Elektro-)Gitarristen setzt, will dem säurehaltigen Albumtitel möglichst gerecht werden und verätzt, ja: zersetzt sein Material, um es dann neu zusammenzufügen. Dass solch ein Prozess nicht schmerzfrei vonstatten gehen kann, versteht sich von selbst.

 Zodiak Trio | Acid 2

Doch genau dann, wenn selbst der hartgesottenste Hörer droht, in der industriellen Klangmaschinerie zermahlen zu werden, in den Säurekessel zu fallen oder gar vom zischenden Dampfstrahl erwischt wurde, erklingt eine feine Melodie wie nicht von dieser Welt, nur, um kurz darauf von Schwerstmetallgeschützen, von denen Metallica & Co. nur träumen können, erneut in die Mangel genommen zu werden. Dieses Prinzip der kurzen Atempause und des umso heftigeren Neuangriffs zieht sich durch die ganze CD. Für zarte Gemüter, die ihren Jazz am liebsten zum eleganten Dinner goutieren, ist das nichts: Mit Säure spielt man nunmal nicht. Für heimliche Rammsteinfans hingegen sind Tracks wie das bombastische „Nachteulen“ hingegen ein Fest, sofern sie auch noch über eine zumindest rudimentär ausgeprägte Hardbop- und Freejazz-Ader verfügen. Die Plattenfirma Traumton Records, in deren eigenen Räumlichkeiten „Acid“ innerhalb von nur anderthalb Tagen eingespielt wurde, nennt das Ganze „elektrischen Power Jazz“, wird damit aber der Hardrockattitüde der Musik nicht im mindesten gerecht, denn diese Art von Jazz, wenn es denn Jazz ist, ist nicht für dunkle Spelunken gemacht, sondern eher für das große Stadion. Daran können selbst Balladen wie „Fotoalbum“ oder „April“ (neben „Nachteulen“ einer meiner persönlichen Favoriten) nichts ändern, die alles Vorhergesagte zu unterlaufen scheinen.

 Zodiak Trio | Acid 3

Womit wir auch schon bei einem weiteren Charakteristikum von „Acid“ sind: Keiner der dreizehn Tracks mit Stücklängen zwischen 1:17 und 6:34 will halten, was sein Vorgänger zu versprechen schien. Man definiert sich von Song zu Song komplett neu, verhandelt die jeweilige Konstellation zwischen den Musikern wieder und wieder, von Moment zu Moment. Das kann – vor allem für die Musiker selbst – anstrengend sein; für den Hörer ist es einfach nur spannend. Eine unbedingte Empfehlung – und den Preis für das coolste Plattencover 2012 gibt es von mir gratis dazu!

Plattenkritik: Binoculers | David Helbock | Samuel Rohrer | Zodiak Trio | [re:jazz] | Skye | Tracey Thorn | La Fons

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