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Zu durchschnittlich?

19. Dezember 2018 / R. Goerke

Hallo,

angesichts des Blicks ins Innere (des CH Precision I1, Anm. d. Red.) sehe ich nicht den 10-fachen Preis gegenüber meinem M3 von NAD. Passend zu diesem Verstärker wären dann wohl die großen Piega Line Source o. ä., auch zum Vergleichstest. Das Klientel für derartige Verstärker in dieser Preissektion hat hoffentlich auch die richtigen Räumlichkeiten (ein m. E. ausschlaggebender Faktor im HiFi/Highend-Bereich) etc. um das zu genießen. Das Equipment und der Hörraum des Testers scheinen mir dann doch zu durchschnittlich, womit ich meine Komponenten und Ausstattung dann auch einbeziehe.

Mit freundlichen weihnachtlichen Grüßen
R. Goerke

Hallo Herr Goerke,

das Schöne an der Preisentwicklung im Ultra-Highend-Bereich ist, dass man neue Perspektiven gewinnt. Dass ich meine 25.000-Euro-Lautsprecher als durchschnittliche Midprice-Böxchen anzusehen habe, war mir lange Zeit gar nicht bewusst. Auf meinen Raum lasse ich aber nichts kommen, auch wenn der noch billiger ist.

Aber Spaß beiseite – hätte man es nicht nachvollziehen können, was mit dem CH Precison in der Kette klanglich passiert, hätten wir den Test erst gar nicht geschrieben. Konnte man aber, und zwar sehr deutlich. Ein toller Verstärker macht sich auch an Schallwandlern, die nicht gleich das Doppelte von ihm kosten, bemerkbar. Dass gewisse Relationen eingehalten werden sollten, versteht sich natürlich von selbst – und in einem fürchterlich klingenden Raum wird die schönste Highend-Kette nichts nützen, da stimme ich Ihnen zu.

Viele Grüße
Ralph Werner

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