fairaudio HiFi Stereo - HiFi Test - HiFi Magazin

Test: Accustic Arts Tube Preamp II Mk2 | Vorverstärker
Preis: 7.990 Euro

Profi-Werkzeug?

Accustics Arts Tube Preamp II Mk2

Februar 2014 / Frank Hakopians

fairaudio's favourite AwardWeihnachten 2013. Ein ziemlich stattliches Paket unter dem Tannenbaum. Auf dem Anhänger steht unzweifelhaft mein Name. Meinen fragenden Blick beantwortet die Gattin mit einem zustimmenden Nicken. Also flugs herunter mit dem Geschenkpapier. Es ist ein Makita-Akkuschrauber!

Also ein Werkzeug für Profis und solche, die dafür gehalten werden wollen. Ich fühle mich eigentlich keiner der beiden Gruppen zugehörig, beginne aber zu ahnen, was meine Frau mit dieser Gabe bezweckt. Unnötig zu erwähnen, dass ich im Allgemeinen handwerkliche Tätigkeiten an unserem Hause zu vermeiden suche. Nicht aus Faulheit oder Desinteresse am Erhalt der Immobilie. Aber wenn das Aufhängen eines Spiegels von etwas massiverer Bauart mit einem Krater endet, der den unbedarften Betrachter zu der Vermutung verleitet, jemand habe im Wohnzimmer mit einer 45er Magnum Jagd auf Stubenfliegen gemacht, ist Zurückhaltung in solchen Dingen eine durchaus nicht unvernünftige Option.

Gut, ich übertreibe ein wenig. Außerdem ist von dem Malheur fast nichts mehr zu sehen, wenn der Spiegel hängt.

Natürlich kam es, wie es kommen musste und immer, wenn etwas im Hause zu richten war, insbesondere bei Tätigkeiten, die Schrauben und Bohren erforderten, durfte der glückliche Besitzer besagter Makita sein Können demonstrieren.

Accustics Arts Tube Preamp II Mk2

Das Wunder geschah und je öfter ich mit dem Akkuschrauber herumwerkelte, desto vertrauter wurde mir das Gerät. Konnte es sein, dass es irgendwie präziser die Schrauben eindrehte, unmittelbarer anzeigte, wenn es des Guten genug wurde und die Schraube festsaß? Auch hatte ich den Eindruck, dass der Akku immer noch Saft hatte, wenn die Kollegen aus dem Baumarkt schon lange wieder am Ladegerät nuckelten. Und wenn das gute Stück wirklich nachgeladen werden musste, kam es unglaublich schnell wieder zu Kräften. Kurz, wir zwei, die Makita und ich, wurden unzertrennlich. Beinahe jedenfalls.

Ich verstehe, inzwischen sind Sie etwas ungeduldig geworden und es verlangt Sie nach etwas mehr Fairaudiogemäßem. Bleiben Sie dran und Sie werden sehen, warum ich Ihnen diese Begebenheit aus dem wahren Leben nicht vorenthalten konnte.

 

 

 

Im Test:

Vorverstärker:
Accustic Arts Tube Preamp II Mk2

UVP: 7.990 Euro

Vertrieb/Hersteller:
SAE GmbH & Co.

Web:
www.accusticarts.de
E-Mail:
info@accusticarts.de
Telefon:
+49(0)7133/974 770


 

Equipment:

Quellen:

digital:
Bladelius Gondul M, Ensemble Dirondo
analog:
Laufwerk: Horstmann & Petter Ulysses

Tonarme: Audiocraft AC 4400, Horstmann & Petter  Iason

Tonabnehmer: Dynavector XV-1S, Denon DL 103 „Volpe“

Verstärker:

Phonovorstufen:
Einstein The Turntables Choice, Naim Superline, Tessendorf TE Phono

Vorstufe:

Melody 1688 II, Gryphon Elektra

Endstufen:
Tenor Audio 75 Wi Monoverstärker, Audionet Amp

Vollverstärker:
Devialet D-Premier

Lautsprecher:
A Capella La Campanella, Tocaro 40 b

Stromversorgung:

Trenntrafos von Steinmusic und Moll-Audio, AHP-Klangmodule, Furutech-Steckdosen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es kam, wie es kommen musste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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