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Test: Vollverstärker Audiomat Opéra Reference

Liebeserklärung ...

audiomat opera reference

 

Dieser Testbericht erschien im Dezember '07 im englischsprachigen Audio Review Magazin 6moons.com und kann dort in der Originalversion gelesen werden: Review Audiomat Opéra Reference. Sie ist durch uns übersetzt worden und wird hier den deutschsprachigen Lesern präsentiert. 6moons und fairaudio haben die Übereinkunft, gegenseitig ausgewählte Artikel zu übersetzen und für die englische und deutsche Leserschaft zu publizieren. Der Autor des Artikels ist am Anfang des Textes genannt, an seinem Ende finden Sie einen Link zu 6moons, falls Sie Fragen haben oder ein Feedback geben möchten. Der Test und alle Bilder unterliegen dem Copyright von 6moons.

Ihr fairaudio-team


Januar 2009 / Paul Candy

Hätte ich es hier in Wahrheit nicht mit einem Verstärker, sondern mit einem Betäubungsmittel zu tun gehabt – es hätte wohl ärztlicher Hilfe bedurft: Innerhalb von fünf Minuten war ich süchtig. Und ich bin sicher, dass jeder, der auch nur ein klein bisschen Sinn für Musik aufbringt, spätestens nach ein bis zwei Stunden ebenfalls dem Zauber dieses Verstärkers erliegen wird. Der Automat Opera Reference ist bei weitem der musikalischste und involvierendste Verstärker, den ich je bei mir zu Gast hatte. Die stupende Transparenz, die Strukturiertheit und die tonale Akkuratesse, die dieser Amp abliefert, sind geradezu überwältigend. Ja, ich fühlte mich geradezu deprimiert, als der Opera seine Rückreise antrat - Entzug kann wahrlich hart sein.

audiomat opera reference

Und nicht nur mir erging es so. Meiner Frau entfuhr nach wenigen Minuten Hörens Folgendes: „Es ist, als fließe die Musik an hell-bunten Seidenfäden daher.“ Sie war tatsächlich so beeindruckt, dass sie einige Tage später sogar daran ging, selbst einige Zeilen zu verfassen: „Ich bin nahezu hingerissen von der Melodiösität, die sowohl den Raum als auch die Technik vergessen lässt, die Musik umhüllt und umschmeichelt einen, als entdecke man eine nie zuvor gekannte, unvergleichlich harmonische Musikalität.“ Mein spontane Reaktion war, ihr verständlich zu machen, dass dies wohl ein wenig verklärt klänge – aber sie wollte dabei bleiben. Es träfe exakt das, was sie fühle.

Nun, genau zwei Produkte sind in der Lage, meiner Frau solche Reaktionen abzuringen: Die GMA Callisto Lautsprecher und eben der Audiomat Opera Reference. Zufälligerweise geben die beiden auch zusammen ein ideales Gespann ab.

Die Firma Audiomat hat ihren Sitz in Frankreich und wurde 1986 von den Brüdern Denis und Norbert Clarisse ins Leben gerufen. Denise ist dabei für die Entwicklung zuständig, Norbert verantwortet den kaufmännischen Bereich. Das allererste Produkt war ein 50kg wiegender, zweistufiger 20 Watt Verstärker mit sechzehn 6AS7 Trioden. Das Ganze ohne Gegenkopplung und in reinem Class-A gehalten. Verschiedenste Vollverstärker und D/A-Wandler folgten – begleitet von positiven Presseberichten und Verkaufserfolgen vor allen Dingen in Nordamerika. Infolge dieses Erfolgs tat man sich mit Mutin, einem nordamerikanischem Vertrieb, zusammen.

Seit 2002 ist Mutin nun für die Betreuung des kompletten nicht-europäischen Marktes und die (speziell für diesen Markt) in Kanada erfolgende Verstärker-Produktion (Vor-/Endverstärker, Vollverstärker, Phonostufen) verantwortlich (Vertrieb in Deutschland: www.h-e-a-r.de; die fairaudio-Redaktion).

audiomat opera reference

 

 

 

Im Test:

Vollverstärker:
Audiomat
Opéra Reference

UVP: 6.100 EUR


Vertrieb in Deutschland:
H.E.A.R GmbH

Web: www.h-e-a-r.de

Telefon: 040-413 55 882

eMail: kontakt@h-e-a-r.de


 

Equipment:

Quelle:

Rotel RCD-971 as transport, Audio Zone DAC-1, CEC TL53Z, Audiomat Tempo 2.5 DAC, Pro-Ject RPM 5 turntable, Pro-Ject Speed Box, Ortofon Rondo Blue cartridge

Verstärker:

Manley Labs Shrimp, Audio Zone AMP-1, Pro-Ject Tube Box phono stage. Amp: Manley Labs Mahi monoblocks

Lautsprecher:

Green Mountain Audio Callisto (on sand filled Skylan stands), Hornshoppe Horns, (2) REL Q108 Mk II subwoofers, AV123 Strata Mini

Kabel:

Actinote MB 130 & LB 530, Acoustic Zen, DH Labs, Silver Fi interconnects, Stereovox XV2 digital

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

betäubend oder betörend?

 

 

 

 

 

lyrisch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

audiomat?