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Test Audiomat Opera Reference Testbericht fairaudio Röhren

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Technisches …

Das massive, silber-graue Aluminium-Kleid des Audiomat Opéra Reference fördert ein elegantes Erscheinungsbild – der Audiomat Opéra stellt geradezu die Verkörperung eines schlichten Verstärkers dar: Eine einzelne Box, die ausschließlich mit den wichtigsten Basisfunktionen ausgestattet ist. Schraubenzieher und Multimeter sind nicht vonnöten, der Opéra erledigt die Bias-Justage automatisch.

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Seine 2 x 30 Watt erarbeitet sich der Audiomat Opéra Reference über 4 EL34 Röhren in reinem Class-A-Betrieb. Die Eingangsstufe beinhaltet dagegen ein Trio aus NOS 5965ern. Ein ganz anderes Trio sorgt für Standfestigkeit – der Opéra ruht auf drei entsprechend groß dimensionierten, nickelüberzogenen Messingkegeln. Erhältlich ist der mit einer 10mm starken Frontplatte ausgerüstete Verstärker zudem in einer gebürsteten Aluminium-Ausführung oder anodisiertem Schwarz.

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Auf der Frontseite befinden sich der ein ALPS Potentiometer regelnde Lautstärkeknopf, ein Eingangswahlschalter für insgesamt fünf Quellen und jeweils ein Knebelschalter für Ein/Aus bzw. Mute. Letztere beiden Funktionen werden über blaue LEDs angezeigt und können auch über die aus gebürstetem Aluminium gefertigte Fernbedienung angesteuert werden. Die schwarze Rückseite des Verstärkers beherbergt fünf Paare goldbeschichteter RCA-Eingangsbuchsen, ein Paar RCA-Ausgänge und Lautsprecherausgänge für 4 bzw. 8 Ohm-Lasten – inklusive der Möglichkeit des Bi-Wirings.

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Nach dem Einschalten bleibt erst mal alles stumm, der Lautstärkeregler fährt sich selbststätig auf die Nullstellung herunter – die ersten 30 Sekunden lässt sich da manuell ebenfalls nichts regeln. Neben der als exzellent zu bezeichnenden äußeren Verarbeitungsqualität, beeindrucken im Inneren die mächtigen Transformatoren ebenso wie die recht fett geratenen Siebkondensatoren.

Anders als bei vielen anderen Röhrenverstärkern befinden sich die Röhren ausschließlich innerhalb des Verstärkergehäuses. Viele Hörer werden deshalb vielleicht ein wenig den Blick auf die „romantische Glut“ vermissen, allerdings sind die Röhren so nun mal störunanfälliger untergebracht. Im Hinblick auf die zwei Monate, die ich mit dem Audiomat Opéra Reference verbrachte, gibt’s dann auch keinerlei Problemchen zu vermelden – wenn dieser Verstärker freilich auch recht heiß wird. Für entsprechend viel Luft bzw. Raum drumherum sollte man bei der Aufstellung also auf jeden Fall sorgen. Ich selbst hatte schlussendlich mein Grand Prix Audio Rack als geeigneten Standort ausgewählt.

Test: Audiomat Opéra Reference | Vollverstärker

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