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Testfazit: Manley Chinook

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Manley Chinook: Klangeindruck und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Manley Chinook

Der Phono-Vorverstärker Manley Labs Chinook ist ein derart angenehmes, grundsympathisches und klanglich ausgewogenes Gerät, wie ich es lange nicht mehr in meiner Anlage hatte. Er ist vollkommen unkompliziert, rauscht nicht, brummt nicht und spielt vor allem jede Art von Musik so, dass das Zuhören zur puren Freude wird. Da kann man sich selbst an das Dauerleuchten der blauen Bereitschafts-LED gewöhnen.

Manley Labs Chinook - vorne-links

Was soll ich machen, ich habe praktisch nichts am Chinook auszusetzen und kann ihn nur allen Analogfreunden empfehlen, die sich als Phonovorverstärker einen echten Allrounder wünschen.

Steckbrief Manley Chinook:

  • Tonal breitbandig und sehr gut ausbalanciert, der durchaus kräftige Grundton verleiht ihm einen Schuss Wärme.
  • Glänzt durch dynamische Fähigkeiten, die genau dann zum Tragen kommen, wenn sie das Musikprogramm abfordert. Insbesondere grobdynamisch gehört er locker zu den Klassenbesten um 3.000 Euro.
  • Eine große Stärke ist die authentische, glaubhafte Raumabbildung. Wenn es die Aufnahme hergibt, wird ein großzügiger und tief ausgeleuchteter Bühneneindruck vermittelt. Die Abbildung ist angenehm fokussiert.
  • Der Chinook spielt detailreich, ist aber kein „naseweiser Erbsenzähler“. Ihm sind eine ausgewogene, homogene Gangart sowie Klangfarbentreue im Zweifelsfall wichtiger als Maximalauflösung um jeden Preis.
  • Der Phonopre ist schnörkellos gebaut und lässt sich bequem einstellen. Er richtet sich an Hörer, die nur ein Analogsetup haben und nicht mehrere Tonabnehmer parallel betreiben möchten.

Fakten:

  • Modell: Manley Chinook
  • Konzept: Röhren-Phono-Vorstufe (MM/MC)
  • Preis: 3.395 Euro
  • Ein- und Ausgänge: je ein Cinch-Doppel (unsymmetrisch)
  • Abmessungen & Gewicht: 8,89 x 48,26 x 27,49 cm (HxBxT), 6,75 kg
  • Leistungsaufnahme: circa 42 Watt im Leerlauf
  • Ausführungen: Front Silber, Body Schwarz
  • Sonstiges: Bestückung: 4 x ECC88-Doppeltrioden; Kapazität und Abschlussimpedanzen einstellbar auf der Rückseite; zwei Gain-Werte (45 und 60 dB) einstellbar
  • Garantie: 2 Jahre

Weitere Informationen und technische Daten finden Sie auf der Produktseite des Vertriebs.

Vertrieb:

Input Audio
Ofeld 15 | 24214 Gettorf
Telefon: +49(0)4346 – 60 06 01
E-Mail: b.hoemke@inputaudio.de
Web: https://www.inputaudio.de/

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Test: Manley Chinook | Phono-Vorstufe

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Garrard 401 TR, PTP Audio Solid 9 „Speciaal“, Pear Audio Captain John Handy Tonarm: Schick 12, Schröder No 2 SQ, Pear Audio Cornet 1 Tonabnehmer: Ikeda 9TS, Jan Allaerts MC1 Eco MKII, Lyra Delos, Denon DL-103LCII (im Gütte-Bronze-Body), Grace F8c, Decca FFSS MKII Sonstiges: MC-Übertrager: Consolidated Audio, Altec 15095

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Abbas Audio TDA 1541A NOS CD-Player: Player auf Philips CDM 4/19 Basis (modifiziert)

Vollverstärker: Lavardin ISx Reference

Vorstufen: Hochpegel: Air Tight ATC-1 Phonoverstärker: Air Tight ATE 2005

Endstufen: Air Tight ATM-4, Quad 303

Lautsprecher: Rogers LS3/5a (15 Ohm), Haigner RHO

Kabel: Lautsprecherkabel: Black Cat 3202, Isenberg Audio, Audio Consulting NF-Kabel: Black Cat 3232, Isenberg Audio, Jupiter Audio Copper, Silvercore Space Cable, Vidocq Snapper

Zubehör: Stromfilter: Plixir Elite BAC 150, Kreder Audio Tuning Sonstiges: Acoustic Revive ECI-100 Kontaktspray, Acoustic System Resonatoren, bFly-Audio Master Absorber / PURE / PURE-Tube / Gerätebasis BaseOne, Gerätefüße Critical Mass Center Stage