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Test-Fazit: La Rosita Alpha New

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: La Rosita Alpha New

Da sage noch einer, Digitalquellen seien im Grunde alle gleich. Der Netzwerkplayer Alpha New von La Rosita beweist das Gegenteil und geht konzeptionell wie klanglich durchaus eigenständige Wege. Naturgemäß wird sich davon nicht jeder angesprochen fühlen: Wer etwa auf Schnittstellenvielfalt und Multifunktionalität seiner Hardware großen Wert legt, wird sich angesichts des reduktionistischen Aufbaus der Alpha schon den Kopf kratzen. Ausschließlich via LAN und – besser – über WLAN lässt sich der südfranzösische Streamer ansteuern.

La Rosita Alpha New

Ja, mehr noch, Windows-PC-Anwender werden klanglich benachteiligt, da das zum Konzept gehörige Rosita-Plugin für iTunes nur auf Apple-Maschinen läuft, zumindest zurzeit. Funktionieren tut das Ganze auch ohne Mac, keine Frage, wer aber seine La Rosita so hören möchte, wie vom Entwickler vorgesehen, sollte einen besitzen. Ach ja, was damit auch gesagt ist: Man sollte iTunes verwenden, womit man sich audioformattechnisch (hier eine Übersicht) ebenfalls festlegt. Was aber meiner Meinung nach auch kein wirklicher Nachteil ist.

Doch gerade auch klanglich ist die La Rosita Alpha New etwas Besonderes. Selten habe ich eine digitale Quelle so involvierend, dynamisch und schlicht und ergreifend authentisch musizieren hören. Vor allen nicht zu diesem Preis. Selbst wenn ich noch einen Tausender extra addiere für den Fall, dass einer allein nur für diesen Streamer einen Apple-Rechner kauft, halte ich das Preis-/Klang-Verhältnis für hervorragend. Wer schon einen Mac besitzt und künftig klangvoll streamen möchte – der muss sich die Alpha sowieso anhören. Den anderen sei es aber auch ans Herz gelegt. Leute, ihr seht mich echt beeindruckt.

Steckbrief La Rosita Alpha New:

  • Über alles wird eine balancierte Tonalität mit tendenziell substanziellem Bass/Grundtonbereich und langzeittauglichem, etwas defensiverem Hochton geboten.
  • Der Tiefton gibt sich konturiert, aber eher „halbtrocken“. Kontrabass beispielsweise klingt wunderbar glaubhaft und eben nicht zu ausgemergelt. In den allertiefsten Lagen gibt es hier und da schon noch Abgestufteres, stoisch Durchgezeichneteres zu hören.
  • Der Mittelton ist eher minimal sonorer denn hell geraten. Die Auflösung ist hier preisklassenbezogen – wie auch im Hochton – auf gutem Niveau. Wer mehr verlangt muss in der Regel auch mehr investieren. Die Mitten wirken geschmeidig und natürlich, doch weder weich noch hart.
  • Grob- und Feindynamik gelingen der Alpha hervorragend. Transienten kommen unmittelbar, werden aber nicht überprononciert. Genau so richtig ist es aber zu sagen: Die Alpha spielt sehr flüssig – jedoch ohne jeden Weichzeichnereinsatz. Gerade dass dem Streamer beides gelingt, macht ihn klanglich so besonders.
  • Das Bühnenbild gibt sich sehr offen und kommt leicht auf den Hörer zu, was angenehm involvierend wirkt. Die einzelnen Klänge werden eher etwas größer und dabei schön plastisch-körperlich dargestellt. Breite und Tiefe des Klangraums wirken normal/unauffällig. Je nach Geschmack könnte sich der eine oder andere Hörer noch etwas mehr Luft zwischen den Akteuren auf der Bühne wünschen.
  • Solide Verarbeitung kombiniert mit einem sehr unspektakulären Erscheinungsbild. Es gab während des Testzeitraums nicht einen einzigen Aussetzer mit der WLAN-Verbindung. Da La Rosita auf iTunes als Mediaplayer setzt, hat man ein extrem ausgereiftes Userinterface vor sich – kein ganz unwichtiger Punkt im Alltag. Der Bedienkomfort lässt sich kaum steigern (aber man muss sich auch darauf einlassen können).

Fakten:

  • Produkt: La Rosita Alpha New
  • Kategorie: Audio-Netzwerkplayer
  • Preis: 2.290 Euro
  • Maße & Gewicht: 430 x 325 x 70 mm (BxTxH, inkl. Füße und WiFi-Empfangsteil), 3,6 kg
  • Farbe: Schwarzer Body, silberne Frontplatte
  • Anschlüsse: WLAN-Antenne (Apple Airport), Ethernet/LAN-Buchse, ein Analogausgang (Cinch), ein Digitalausgang (S/PDIF, Cinch)
  • Formate: alle von iTunes unterstützt folgende Audioformate (WAV, MP3, AAC, AIFF, Apple Lossless), HiRes-Daten werden im Redbook-Format zum Streamer übertragen
  • Leistungsaufnahme: circa 4 Watt im Leerlauf
  • Sonstiges: setzt beim sendenden Gerät/der Media-Software Airplay-Fähigkeit voraus; um das Maximale herauszuholen, sollte iTunes auf einem Apple-Computer laufen und das Rosita-Plugin aktiviert sein
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

La Rosita – db system
5 ave Jean XXIII | 06130 Grasse/France
Telefon: +33-(0)493-604412
eMail: info@larosita.fr
Web: http://www.larosita.fr

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Test: La Rosita Alpha New | Netzwerk-Player

  1. 4 Test-Fazit: La Rosita Alpha New

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 Musikserver: Innuos Zenith Mk3, Audiodata MusikServer MSII Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver

Vollverstärker: Unison Research Triode 25

Vorstufen: Hochpegel: Pass XP-12 Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN

Endstufen: Pass X250.8 (Stereo)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Gran Gioia 2x10

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: Boaacoustic Silver Actinium, fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 40 m² Höhe: 2,45 m