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Test-Fazit Naim Nait XS

Naim Nait XS

„Lebendigkeit vor Erbsenzählerei!“, schein die Devise des Nait XS zu sein – und damit liegt er schon mal grundrichtig, wenn Sie mich fragen. Naims Vollverstärker kann ein Wachmacher für etwas schnarchig musizierende Anlagen sein, denn er kommt mit einer guten Portion Rhythmus und Drive daher – ohne dabei aber je überhastet zu wirken. Neben seinen klanglichen Meriten sprechen die Anschlussvielfalt, die Upgrade-Fähigkeit, die tadellose Verarbeitung und nicht zuletzt das faire Preis-Leistungsverhältnis für ihn.

Befinden Sie sich in dieser Preisklasse gerade auf Amp-Suche, so sollten Sie dem Naim Nait XS unbedingt ein paar Takte zuhören – es lohnt sich in jedem Fall:

  • Der Naim Nait XS gibt sich tonal recht balanciert mit Tendenz zur erdig-substantiellen Seite.
  • Der Bassbereich zeigt sich gut ausgebaut: Er reicht tief hinunter, gibt sich – falls nötig – sehr knurrig und energisch und ist dabei immer mit Kontur und Tempo versehen. Alles andere als ein Spaßvermeider.
  • Der Hochton des Nait XS spielt eher dezent als maximal leuchtend/aufgelöst.
  • Der Naim Nait XS ist ein sehr lebendiger Verstärker: Seine grob- wie feindynamischen Fertigkeiten liegen weit über dem, was man preisklassenbezogen zu erwarten hat. Er lädt die Musik durch seine Spannkraft auf, mit dem Effekt, dass man – „ob man will oder nicht“ – zuhört, weil da vorne was passiert. Geliefert wird eine sehr involvierende und ansteckende Vorstellung.
  • Entsprechend gut sind das Rhythmusgefühl und das Timing dieses Amps. Dabei lässt er den zeitlichen Verlauf der Klänge unangetastet, sprich, hier wird nichts verkürzt oder verschwiegen. Ihm gelingt eine sowohl akzentuierte wie auch fließende Spielweise.
  • Dem Nait XS versteht sich auf eine freie und mit realistischen Proportionen versehende Abbildung von Instrumenten und Stimmen auf der Bühne – insbesondere der Faktor „Körperlichkeit der Klänge“ ist zu loben. Die Akteure treten dabei eher einen Schritt auf den Hörer zu als das sie in der Ferne zu suchen wären. Dies passt zu seinem vitalen Grundnaturell. Die Tiefenstaffelung ist okay, aber ausbaufähig, die Lokalisationsschärfe gut, wenn auch nicht „gerastert“.

Naim Nait Xs

Fakten:

  • Modell: Naim Nait XS
  • Kategorie: Transistor-Vollverstärker
  • Preis: 1.698 Euro
  • Maße & Gewicht: 70 x 432 x 301 mm / 8,6 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Ausgangsleistung: 2 x 60 Watt an 8 Ohm
  • Eingänge: sechs asymmetrische Eingänge: 4 x DIN oder Cinch, 1 x Minibuchse oder Cinch, 1 x DIN
  • Ausgänge: Subwoofer (Cinch), Tape (DIN), Stromversorgung für Naim-Phonostufen (DIN), ein Paar Lautsprecherausgänge (nur Banana-tauglich)
  • Sonstiges: Vor- und Endstufe auftrennbar (DIN), Upgrade mit externen Netzteilen von Naim möglich, AV-Schalter zum Einbinden in AV-Systemen, optionale automatische Eingangswahl, Systemfernbedienung im Lieferumfang
  • Vertrieb: music line Vertriebs GmbH
    Web: www.music-line.biz
    eMail: info@music-line.biz
    Tel. +49 (0)4105 – 77 0 50

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix, fis Audio Studioline
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Livetime (Cinch), Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m