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Test-Fazit: Abacus Cuffino

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Abacus Cuffino: Klang & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Abacus Cuffino

Abacus Cuffino Kopfhörerverstärker oben seitlich

Mit dem Cuffino gelingt Abacus aus dem Stand ein rundum überzeugender Einstieg in den umkämpften Kopfhörermarkt. Klangfarben gelingen dem knuffigen Erstling verblüffend realistisch, und sein sagenhaft kontrolliert-knorriger Bass gehört zum Besten, was man mit Kopfhörerverstärkern unterhalb von 1000 Euro aktuell in die Hörer zaubern kann. Seine ansonsten grundehrliche, sturzneutrale und verzerrungsfreie Spielweise machen den Cuffino für alle neutral bis leicht warm abgestimmten Hörer zu einem leistungsstarken, hochdynamischen und zuverlässig verfärbungsfreien Spielpartner.

An seine Grenzen gerät der Abacus Cuffino bei besonders stromfressenden Magnetostaten und/oder vielfach teureren Spitzenkopfhörern, die in Sachen Auflösung und Frequenzausdehnung besonders hohe Ansprüche an die Verstärkung legen. Ansonsten behauptet sich der Cuffino derart souverän gegen namhafte und langjährig etablierte Konkurrenten in seinem Preisbereich und darüber, dass es geradezu fahrlässig wäre ihn – sofern es gilt, Kopfhörer bis etwa 1500 Euro angemessen zu verstärken – nicht unverzüglich und ganz offiziell in den Kreis der „üblichen Verdächtigen“ mit aufzunehmen.

Der Abacus Cuffino …

  • spielt gesamttonal höchst neutral, wenngleich nicht maximal breitbandig.
  • bietet einen in seinem Preisbereich konkurrenzlos kontrollierten, druckvollen, substanziellen und perfekt getimten Bass, der trotz seiner Akkuratesse nie militärisch wirkt.
  • reicht die Mitten grundehrlich, verfärbungs- und verzerrungsfrei durch, ohne je euphonisch oder umgekehrt asketisch zu werden.
  • zieht bis zum oberen Hochton schnörkellos durch; der „feinststoffliche“ Oberton wird jedoch nicht erreicht.
  • zeichnet dezent kühle, dabei aber ungemein realistische Klangfarben, die weit über seine Preisklasse hinausreichen.
  • lässt dynamisch in jeder Hinsicht wenig anbrennen, beherrscht die Grobattacke aber letztlich besser als die Feinstschattierung.
  • löst in den Mitten beachtlich, im Bass und Hochton klassentypisch auf.
  • zirkelt eine stabile, luftige und präzise umrissene Bühne mittlerer Größe und Breite, die erst bei vollem Orchestereinsatz ein wenig an Konturen einbüßt.

Fakten:

  • Modell: Abacus Cuffino
  • Konzept: Kopfhörerverstärker und Vorverstärker
  • Preis zum Testzeitpunkt: ab 590 Euro, Testmodell: 790 Euro
  • Farbausführungen: Silber
  • Eingänge: wahlweise 3 x Hochpegel oder 2 x Hochpegel plus MM-Phono
  • Ausgänge: 2 x Kopfhörerausgänge (symmetrischer 4-Pol-XLR, 6,3-mm-Stereoklinke), 1 x Line-Cinch
  • Sonstiges: Lautstärkeregelung mit Widerstandsleiter optional (200 Euro Aufpreis), Jumper für
  • Pegelanpassung -12/-6/0/+6/+12dB
  • Garantie: 3 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
Abacus Electronics, Nordenham
Telefon: 04731 / 5088
eMail: info@abacus-electronics.de
Web: www.abacus-electronics.de

Test: Abacus Cuffino | Kopfhörer-Verstärker

  1. 2 Abacus Cuffino: Klang & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Abacus Cuffino

Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Jadis JS2 MKIII Signature Streamer: Auralic Aries Femto mit SBooster 15V

Vollverstärker: Jadis DA88 Signature

Lautsprecher: Harbeth SHL5+

Kopfhörer: Audeze LCD-XC, HiFiMAN HE1000

Kopfhörerverstärker: Chord Hugo, EAR Yoshino HP4

Kabel: Lautsprecherkabel: Tellurium Ultra Black NF-Kabel: Tellurium Ultra Black Digitalkabel: Tellurium Black XLR, AudioQuest Carbon USB Netzkabel: Audioplan Ultimate, Tellurium Ultra Blue, Swisscables Reference, Swisscables Reference Plus Sonstiges: Cardas Clear Kopfhörerkabel

Rack: Multiplex-Selbstbau mit bFly Talis-Füßen

Zubehör: Stromfilter: Isotek Aquarius, Audioplan Powerplant SIII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug, Uptone USB Regen

Sonstiges: Skylan Stands, Audioplan Antispikes, Stillpoints Ultra SS, Stillpoints Ultra Mini

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 32 m² Höhe: 3,5 m

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