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Echt ratlos

25. Januar 2021 / Hartmut Lewandowski

Zum Test des MFE Tube DAC SE

Eine Frage an Herrn Reinecke: Sie schreiben „Die Röhrenausgangsstufe des Wandlers ist ein echter Verstärkerzweig …; es gibt ja auch Röhrenausgangsstufen, wo die Röhren lediglich als Impedanzwandler fungieren – … Röhren-CD Spieler von EternalArts … – und dem Klang primär in Bezug auf die Dynamik ein gewisses Gepräge verleihen.“

Da ich nicht verstehe, was Sie meinen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir hierzu einige klärende Worte mitteilen. Was meinen Sie in Bezug auf den Klang oder Langlebigkeit der Röhren??? Ich bin zurzeit echt ratlos und etwas verwirrt.

Herzlichen Dank
Hartmut Lewandowski

Hallo Herr Lewandowksi,

ich versuche einmal, es nicht allzu technisch zu erklären. Beim MFE Tube DAC SE finden wir eine klassische, mit Röhren aufgebaute Verstärkerschaltung. Beim Eternal Arts DP DAC MK2, ein CD-Spieler mit von außen ansprechbarem D/A-Wandler, werden die Signale dagegen zunächst transistoriert verstärkt, landen dann aber noch mal in einer Kathodenfolger-Schaltung, die mit Röhren aufgebaut ist. Hier findet keine Verstärkung, sondern eine Impedanzwandlung statt – gleichzeitig versehen die Röhren das Signal mit einer gewissen Klangsignatur: sie „verschleifen“ die dynamischen Signalanstiege ein wenig. Das mag etwas weniger präzise sein, kann jedoch zu einem stressärmeren Hören führen. Letztlich bleibt’s aber – wie so oft – Geschmackssache.

Viele Grüße
Jochen Reinecke

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