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HiFi-Test-Archiv: Passivlautsprecher

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    Nubert nuVero nova 14

    Dieser Standlautsprecher überzeugt mit transparenten, etwas schlanker gehaltenen Mitten, sehr offenen Höhen und einem Tiefton, der Spaß und Freude bereitet, ohne vom „rechten Weg“ abzuweichen. Nichts für ausgemachte Warmhörer, aber dynamisch eine Bank.

    Test Nubert nuVero nova 14

    Preis: 5.900 Euro

    Neat Acoustics Momentum J6

    Ein Standlautsprecher mit absolut wohnzimmertauglichen Abmaßen - und einem nicht nur angesichts der Größe sauberen und tiefen Bass. Die tolle Dynamik und Auflösung sowie die tonale Neutralität sind ebenfalls eine extra Erwähnung wert, zumal diese allroundigen Lautsprecher dennoch absolut langzeittauglich spielen. Räumlich gut, aber nicht auf dem Niveau von guten Studiomonitoren.

    Test Neat Acoustics Momentum J6

    Preis: 11.300 Euro

    Canton GLE 100 S2

    Grobdynamik, Bassautorität und Pegelfestigkeit faszinieren bei diesen Standlautsprechern, die ihre "Macht" überdies auch noch angenehm zivilisiert, kontrolliert und räumlich präzise ausspielen. In den Mitten setzen sie eher auf Definition als auf besonders warme Klangfarben. Toller, preiswerter Allrounder auch für größere Räume.

    Test Canton GLE 100 S2

    Preis: 1.898 Euro

    Scansonic M20.2

    Kleiner Standlautsprecher, der entspannt, geschmeidig und mit etwas wärmer gehaltenen Mitten aufspielt – der detailreiche Hochton und der knackige, agile, aber dennoch tiefe Bass zählen zu den Schokoladenseiten der Scansonic. Grobdynamisch ausgewogen, aber nicht maximal angriffslustig.

    Test Scansonic M20.2

    Preis: 2.600 Euro

    Perlisten Audio A4t

    Ein faszinierendes Highlight dieser Standlautsprecher ist ihre tolle, involvierende Räumlichkeit. Mit ihrer warmen Grundabstimmung und der überdurchschnittlichen Souveränität in Sachen Basswiedergabe und Grobdynamik sprechen sie eher den Herz- und Bauchhörer als den Analysten an. Ordentliche Auflösung, die A4t sind aber keine Klanglupen.

    Test Perlisten Audio A4t

    Preis: 6.990 Euro

    PMC Prophecy1

    Diese Kompakten meistern den Spagat zwischen Neutralität, Natürlichkeit und Hörspaß wie kaum ein anderer Lautsprecher. Sie eignen sich ideal für kleine bis mittelgroße Räume - und für Hörer, die Wahrhaftigkeit über wuchtige Bässe stellen.

    Test PMC Prophecy1

    Preis: 3.800 Euro

    Spendor Classic 1/2

    Herausragende Räumlichkeit, involvierende Grobdynamik und anmachende, griffige Mitten: Dieser Lautsprecherklassiker geht in die Offensive. Gute Auflösung zudem, nur die allerfeinsten Obertongespinste stehen eher weniger auf der To-do-Liste dieser schallwandelnden Möbelstücke.

    Test Spendor Classic 1/2

    Preis: 8.290 Euro

    Sonus Faber Sonetto II G2

    Der Bass wirkt für eine Kompakte dieser Größe und Preisklasse enorm kompetent, der Hochton ein wenig angriffslustig und die mittleren Lagen geben sich entspannt fließend, insbesondere im Präsenzbereich. Sonus Faber hat sich mehr für Geschmeidigkeit als für die volle Kantenschärfe entschieden – was viele Geschmäcker treffen wird.

    Test Sonus Faber Sonetto II G2

    Preis: 2.750 Euro

    Wilson Audio Sabrina V

    Die Superkraft dieser Standlautsprecher ist, dass sie ihre Talente so gleichmäßig, so homogen auf höchstem Niveau verteilen. Mehr Bass? Mehr Hochtonglitzer? Denkbar, nichtsdestotrotz zählen die Sabrina V zu den schlüssigsten, ausgewogensten, ja: ausgereiftesten Lautsprechern, die für Geld und gute Worte erhältlich sind. Überdies funktionieren sie bestens in handelsüblichen Wohnräumen.

    Test Wilson Audio Sabrina V

    Preis: 36.800 Euro

    Harbeth M30.3 XD2

    Dieser Lautsprecherklassiker von Harbeth klingt eher warm, natürlich, langzeittauglich als klinisch-kühl und hat im Vergleich zu seinen Vorgängern an Tieftonautorität und dynamischer Präzision gewonnen. Gleichwohl ist er nicht auf maximale Grobdynamik und Pegelattacken gezüchtet.

    Test Harbeth M30.3 XD2

    Preis: 5.450 Euro

    Nubert nuVero nova 9

    Braucht man in kleinen bis mittelgroßen Räumen noch klassische Standlautsprecher? Die nova 9  sagen "Nein": Tiefgang, Grobdynamik und Pegelfestigkeit sind auf einem Niveau, dass einem angesichts der noch kompakten Größe dieser Lautsprecher fast ehrfürchtig zumute werden kann. Oberbass und Grundton muten tonal etwas zurückhaltender an, doch unterm Strich gehen die Neuner als "ehrliche Lautsprecher" durch.

    Test Nubert nuVero nova 9

    Preis: 2.190 Euro

    Quad ESL 2812X

    Im (tiefen) Bass eher schlank, in den obersten Höhen etwas milde, dabei mit absolut durchhörbaren und schlackelosen Mitten gesegnet, ist dies der Traumlautsprecher für alle Fans authentischer Stimmwiedergabe – und von Musik, die auf „richtigen Instrumenten“ gemacht wurde.

    Test Quad ESL 2812X

    Preis: 13.999 Euro

    Brodmann F2

    Die organische, freie Raumabbildung und das Talent dieses Lautsprechers, Klangfarben sehr realistisch wiederzugeben, sorgen dafür, dass „handgemachte Musik“ authentisch rüberkommt. In Sachen Bass und Grobdynamik geht mehr, gleichwohl klingt die Brodmann sehr stimmig.

    Test Brodmann F2

    Preis: 10.000 Euro

    AudiaZ Opera Riva Diamond

    Manufaktur-Lautsprecher mit einem derartig feinen Auflösungsvermögen, dass mit gängigen Vorstellungen von diesem Kriterium gebrochen wird: Musik wirkt ebenso anmachend offen-komplex wie beruhigend entgratet. Dazu gesellen sich eine nicht minder exklusive Feindynamik und eine den Hörer umarmende Räumlichkeit. In den Mitten eher etwas äthersicher als betont vollmundig.

    Test AudiaZ Opera Riva Diamond

    Preis: 53.000 Euro

    Inklang Ceterra 70R Black Edition

    Fairaudio Award

    Diese Standlautsprecher überraschen: Denn trotz ihres auffallend gutes Aussehens sind sie alles andere als Blender, sondern akustisch eine "ehrliche Haut". In in fast allen Disziplinen spielen sie für ihre Klasse überdurchschnittlich – jedenfalls, wenn man Präzision und Neutralität als Ziel versteht. Romantische Kuschelakustik liegt den Ceterra 70R weniger.

    Test Inklang Ceterra 70R Black Edition

    Preis: 13.000 Euro

    Nubert nuBoxx B-30

    Fairaudio Award

    Ein substanzielles, aber keineswegs aus dem Ruder laufendes Tieftonfundament, eine dezente Wärme im Mittelton und minimal dezente Höhen: Diese kleinen passiven Kompaktlautsprecher sind keine strengen, sondern schlichtweg angenehme Allrounder. Für die Klasse überdies beeindruckende Grobdynamik. Die Bühnenausdehnung gerät etwas kompakter.

    Test Nubert nuBoxx B-30

    Preis: 456 Euro

    Canton GLE 70 S2

    Grobdynamisch und in Sachen „Riesenbühne“ geht sicher noch mehr, doch dafür bietet dieser Standlautsprecher ein sehr ausgewogenes, stressfreies und langzeittaugliches Klangbild mit neutralen Höhen und transparenten Mitten – und ein tolles Auflösungsvermögen.

    Test Canton GLE 70 S2

    Preis: 1.198 Euro

    Soundkaos VOX 3 A

    Die kleinen, aber dennoch als Drei-Wege-Systeme ausgelegten Kompaktlautsprecher zaubern eine Räumlichkeit, die geradezu zum Erlebnis gerät, dazu gesellen sich eine schnelle Dynamik und hohe Auflösung. Hoher Anmachfaktor. Kein Ausbund an Tiefgang und Bass-Wumms.

    Test Soundkaos VOX 3 A

    Preis: 12.950 Euro

    Dali Kupid

    Fairaudio Award

    Kleine, günstige Kompakte, die in fast allen relevanten audiophilen Kriterien ein überdurchschnittliches Niveau serviert, und das teils deutlich. Konzeptionelle Limits gibt es beim Bass, Pegel und der Grobdynamik, doch das kohärente, transparente und saubere Klangbild beeindruckt nichtsdestotrotz – und die immersive Räumlichkeit sowieso.

    Test Dali Kupid

    Preis: 338 Euro

    Aretai Contra 100S

    Fairaudio Award

    Diese Kompakte ist ein audiophiler Problemlöser für anspruchsvolle Hörer in kleineren Räumen, in denen große Lautsprecher zu viel Bass machen: Sie bietet hervorragendes Auflösungsvermögen, insbesondere im Mittenband, zackige Dynamik und räumliche Akkuratesse. Tonal auf der minimal leichteren Seite daheim.

    Test Aretai Contra 100S

    Preis: 10.900 Euro

    Opera Prima V 2

    Sonor-warm gestimmt, mit leichter Betonung im Oberbass/Grundton und dezent zurückgenommenen Präsenzen, überrascht diese Kompaktbox insbesondere dynamisch – sie beherrscht nicht nur die kleinen, sondern vor allem die großen Lautstärkesprünge und überzeugt deshalb auch in „orchestraler Umgebung“.

    Test Opera Prima V 2

    Preis: 2.899 Euro

    Lindemann Move Mini

    Dieser kleine Kompaktlautsprecher ist dank seines Breitbänders nahezu eine Punktschallquelle. Der Move Mini zieht einen förmlich in die Musik hinein - und sorgt dank seiner ausgezeichneten Feindynamik für zusätzliches Involvement. Hohe Pegel oder grobdynamischer Wumms sind weniger das Metier dieses Monitors.

    Test Lindemann Move Mini

    Preis: 1.800 Euro

    Teufel Ultima 40 MK4

    Für ausgesprochen audiophile Ambitionen sind dies die falschen Boxen, doch dank tief hinabreichendem Bass, ordentlichem Punch und mitreißender Dynamik auch bei Partypegeln eignen sich die Teufel Ultima 40 ideal für Rock, Pop – und auch Filmton. Hier gibt’s ganz schön viel Lautsprecher fürs Geld.

    Test Teufel Ultima 40 MK4

    Preis: 500 Euro

    Neat Iota 2

    Ein sehr transparenter und „schneller“ Lautsprecher, der nicht zuletzt Fans von Studiomonitoren ansprechen dürfte. Das Gute: Härten und Schärfen glänzen dennoch durch Abwesenheit, die Langzeittauglichkeit ist hoch. Die vertikale Bühnendimension könnte sich noch ausgedehnter zeigen.

    Test Neat Iota 2

    Preis: 1.430 Euro

    Scansonic M15.2

    Diese Kompaktboxen verfügen über einen druckvollen und konturierten Bass, eine etwas frischere Wiedergabe der Mitten und Höhen und legen großen Wert aufs Auflösungsvermögen. Sie eignen sich insbesondere für Hörer, die das Offenlegen feiner Klangstrukturen schätzen.

    Test Scansonic M15.2

    Preis: 1.500 Euro

    JBL Stage 250B

    Eine angenehme, leicht warme Tonalität, ein überraschend erwachsener Bass und feinsinnige, luftige, langzeittaugliche Höhen: Diese Kompaktlautsprecher überraschen - zumal zu diesem Preis. Die Räumlichkeit könnte bei dichten, komplexen Stücken noch etwas präziser ausfallen.

    Test JBL Stage 250B

    Preis: 475 Euro

    Raidho X2.6

    Dieser Standlautsprecher verfügt über ein hervorragendes Auflösungsvermögen und projiziert eine völlig freie, weite und nach vorne ausgedehnte Musikbühne in den Raum. Der Bass ist kräftig, aber feinfühlig regelbar. Grobdynamisch angesichts der Größe in Ordnung, fürs Geld ginge aber mehr. Feindynamisch hellwach.

    Test Raidho X2.6

    Preis: 21.000 Euro

    Canton Townus 100

    Im Bass sehr tiefreichend und lässig souverän, im Hochton schön flirrend-offen - zudem wartet dieser kräftige Standlautsprecher mit Schmelz und Vollmundigkeit in den Mitten auf. Insgesamt einen Tick wärmer, runder abgestimmt, die Townus 100 ist eher ein Genussmittel, als dass sie an einen sachlich abgestimmten Studiomonitor erinnert.

    Test Canton Townus 100

    Preis: 3.398 Euro bis 3.598 Euro

    Acapella High Campanile 2

    Fairaudio Award

    Sehr kostspielig, sehr groß, sehr schwer – selbst an Highend-Maßstäben gemessen ist dieser Lautsprecher eine Ausnahmeerscheinung. Wer ihn stellen und sich leisten kann, darf eine Kombination aus liveartiger dynamischer Schlagkraft, klangfarblicher Authentizität und Auflösung erleben, die ziemlich einmalig ist.

    Test Acapella High Campanile 2

    Preis: 89.580 Euro

    Canton GLE 30

    Fairaudio Award

    Tolle Dynamik und Auflösung - zumal zu diesem Preis. Und die Räumlichkeit nimmt sich sogar geradezu highendig aus. Beim Hören mit diesen Kompaktboxen lässt sich viel entdecken und verfolgen, sie wären auch tolle Studiomonitore. Tonal etwas frischer, weil nicht übermäßig grundtonstark abgestimmt.

    Test Canton GLE 30

    Preis: 598 Euro

    GoldenEar Triton Seven

    Saubere Klangfarben, eine anmachend dynamische Spielfreude und eine beeindruckende räumliche Abbildung zählen zu den Highlights dieser sich überaus dezent in den Wohnraum integrieren lassenden, zierlichen Standlautsprecher. Die Bassqualität ist eher halb- als staubtrocken.

    Test GoldenEar Triton Seven

    Preis: 2.299 Euro

    Klangheim Gloria

    Standlautsprecher mit einem sehr natürlichen Klangcharakter – ehrlich und aufgelöst, doch nie gnadenlos-toningenieurmäßig. Tonal balanciert, allenfalls im Präsenzbereich einen Hauch milder. Für die Größe erstaunlich raumfüllend, aber nicht auf maximale Basskraft und Grobdynamik getrimmt. Praktisch: Über Gewichte an den Passivradiatoren lässt sich das Klangbild anpassen.

    Test Klangheim Gloria

    Preis: 13.800 Euro

    Elac Elegant BS 312.2

    Fairaudio Award

    Ein Aluminiumgehäuse ist für einen Kompaktlautsprecher dieser Preisklasse schon ungewöhnlich. Klanglich wächst die kleine Box in puncto Räumlichkeit (abgesehen von der Tiefenstaffelung), Feinsinn und Agilität über sich hinaus - und sogar mit ihrer Basskompetenz überrascht sie. Eher sachliche als üppige Klangfarbendarstellung.

    Test Elac Elegant BS 312.2

    Preis: 1.800 Euro

    Magico A5

    Fairaudio Award

    Ehrlich, neutral, hochauflösend – dieser Lautsprecher ist ein Monitor. Er ermöglicht die Wiedergabe (fast) des gesamten Frequenzspektrums und entlockt den Aufnahmen Detail um Detail. Vielleicht am überraschendsten ist das im Bass. Echte Schwächen sind nicht auszumachen, doch so viel Ehrlichkeit muss man natürlich auch mögen.

    Test Magico A5

    Preis: 37.900 Euro

    Harwood Acoustics LS 3/5A

    Das Klangbild dieses BBC-Klassikers begeistert mit Natürlichkeit, Transparenz und Detailreichtum. Balancierte Tonalität, im Tiefton allerdings bauartbedingt limitiert. Die Stimmwiedergabe ist eine besondere Stärke der Harwood, komplex instrumentierte Musik hingegen weniger.

    Test Harwood Acoustics LS 3/5A

    Preis: 1.498 Euro

    Dali Rubikore 2

    Fairaudio Award

    Zunächst überraschen diese Kompaktlautsprecher: Einen solch tiefreichenden und gleichwohl neutralen Bass erwartet man bei der Gehäusegröße nicht. Auf längeren Hörstrecken weiß zudem die tonale Neutralität dieser Allrounder zu gefallen. Tieftonseitig eher etwas weicher als zackig-schnell abgestimmt.

    Test Dali Rubikore 2

    Preis: 2.598 Euro

    B&W 705 S3 Signature

    Ein tolles Auflösungsvermögen, saubere Dynamik und eine sich mustergültig an der jeweiligen Aufnahme orientierende Räumlichkeit. Mit passenden, hochwertigen Amps gepaart, gerät die Wiedergabe dieser Kompaktlautsprecher zudem schön langzeittauglich. Tonal mit kleinen Würzbeigaben im Bass und Hochtonbereich, dennoch insgesamt tadellos stimmiges Klangbild.

    Test B&W 705 S3 Signature

    Preis: 4.000 Euro

    Mission 750

    Diese Kompaktbox bietet einen sauber definierten Bass, Tiefbassgewitter und grobdynamische Brutalitäten kann man ihr allerdings nicht abverlangen. Die Höhen wirken leicht milder. Besonderes Highlight sind die authentischen Mitten und insbesondere die körperhaft-liebevolle Stimmwiedergabe der kleinen Britin.

    Test Mission 750

    Preis: 999 Euro

    Canton Reference 9

    Erwachsener Bass, monitorhafte Mitten und eine Hochtonwiedergabe, die vor allem die Eigenschaften des anhängigen Verstärkers widerspiegelt. Es gibt wohl nur wenige Lautsprecher, die sich noch weniger in die Musik "einmischen", viele Audiophile werden genau diesen Zug lieben, ausgesprochene Genusshörer könnten sich mehr schöngeistiges Flair wünschen.

    Test Canton Reference 9

    Preis: 3.600 Euro bis 3.980 Euro

    (Nussbaum-Ausführung mit Aufpreis)

    Perlisten S5m

    Fairaudio Award

    Extrem feinsinnig und seidig klingend - diese Monitore sind der lebende Beweis dafür, dass eine äußerst saubere Auflösung und Geschmeidigkeit Hand in Hand gehen. Überdies fördert die Verzerrungsarmut, die Reinheit des Gebotenen die Natürlichkeit und Langzeittauglichkeit zusätzlich. Unterm Strich einen Tick wärmer und runder abgestimmt als strenge Lehre.

    Test Perlisten S5m

    Preis: 12.680 Euro

    Dali Epikore 11

    Der zweitgrößte Dali-Lautsprecher bietet einen famosen Detailreichtum im Mitten- und Hochtonband. Das und die sich nach vorne öffnende Bühne mit gleichzeitig sehr guter Tiefenstaffelung sind zentrale Stärken der Epikore 11, die bis auf den minimal kräftiger gehaltenen Bass ziemlich neutral aufspielt.

    Test Dali Epikore 11

    Preis: 40.000 Euro

    Airtech ATS01

    Fairaudio Award

    Ein Dynamikverhalten und ein Auflösungsvermögen, die ihresgleichen suchen - und auf das herrlich livehaftige Klangbild dieser magnetostatischen Lautsprecher einzahlen. Zumal auch das Timing zwischen Bass- und Mittelhochtonwiedergabe tadellos ist - nicht selbstverständlich bei dieser Lautsprecherspezies. Tonal etwas präsenter abgestimmt, ergibt sich unterm Strich eine eher offensiv-anmachende Darstellung als genießerisch-warme Klangfarbenüppigkeit.

    Test Airtech ATS01

    Preis: 44.900 Euro

    Ilumnia Vocalis

    Statt Sicke und Spinne besitzt dieser ungewöhnliche Omni-Lautsprecher eine zweite Schwingspule zur Aufhängung der Membran. Das Ergebnis: Die Klangbilder der Ilumnia Vocalis sind groß, füllig und dynamisch, liefern aber weniger von der gewohnten „audiophilen Kantenschärfe“, so die Kollegen von 6moons in ihrem Test.

    Test Ilumnia Vocalis

    Preis: 14.500 Euro

    Lindemann Move

    Ein Kompaktlautsprecher mit dem „gewissen Etwas“: Ausnehmend holografische, dreidimensionale Wiedergabe, hohe Detailgenauigkeit sowie rasante Dynamik. Die Move klingen involvierend unmittelbar, mächtiger Bass sowie schönfärberische Klangwärme sind weniger ihr Ding.

    Test Lindemann Move

    Preis: 3.200 Euro

    Russell K. Red 50

    Wer Dynamik, Auflösung und ein leicht euphonisches Klangbild sucht, aber keine „großen Kisten“ aufstellen möchte, ist hier richtig. Im Oberbass und Präsenzbereich leicht offensiver, nach oben hin etwas milder.

    Test Russell K. Red 50

    Preis: 2.499 Euro

    Orbid Sound Maridur

    Wer beim Musikhören „Action“ will, ist mit diesem Lautsprecher bestens bedient: Er öffnet die Bühne weit nach vorne, spielt hochdynamisch auf und unterstützt diese Gangart durch eine knackige Tonalität mit straffem, schlankem Bass und lebendigem Präsenzbereich.

    Test Orbid Sound Maridur

    Preis: 15.000 Euro

    B&W 606 S3

    Dieser Kompaktlautsprecher ist weder wilde Partybox noch streng neutraler Studiomonitor, gleichwohl ein Allrounder, der trotz kompakter Abmaße ein kohärentes und vollständiges Klangbild suggeriert und im Hochton mit erstaunlichem Feinsinn brilliert. Tolle Räumlichkeit zudem.

    Test B&W 606 S3

    Preis: 1.000 Euro

    Canton Reference 7

    Fairaudio Award

    Dieser Lautsprecher betont nichts, lässt nichts weg und klingt – mit Ausnahme der sensationellen Bühnendarstellung – spektakulär unspektakulär: nämlich schlichtweg ehrlich, fein und durchlässig. In Sachen Grobdynamik vermittelt manch größer gebaute Standlautsprecher dieser Klasse noch mehr Wumms.

    Test Canton Reference 7

    Preis: 6.000 Euro bis 6.600 Euro

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