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HiFi-Test-Archiv: Kompaktlautsprecher

Kompaktlautsprecher – auch als Kompaktboxen oder Regallautsprecher bezeichnet – gibt es in einer erstaunlichen Vielfalt. Häufig sind sie ideal für kleinere Räume oder fürs Nahfeld. Unsere Tests reichen von klassischen passiven Zwei- und Dreiwegeboxen bis hin zu aktiven Monitoren. Sie finden günstige Einsteigermodelle ebenso wie exklusive High-End-Kompaktboxen.

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    Inklang Ayers Two

    Die druckvolle Grobdynamik und der tiefe, konturierte Bass dieser Kompaktlautsprecher erinnern an Standboxen. Dazu gibt es eine extrem gute Bühnendarstellung. Das Mittenband wirkt natürlich und gehaltvoll, aber nicht übermäßig aufgelöst.

    Test Inklang Ayers Two

    Preis: 1.660 Euro

    Sehring M801

    Fairaudio Award

    Diese Kompaktlautsprecher zählen zu den ausgewogensten und am natürlichsten abgestimmten Exemplaren ihrer Klasse. Für die Größe erstaunlich tiefer und gleichwohl linearer Bass. Gute Auflösung, auf maximal-kristalline Transparenz sind sie aber nicht trainiert.

    Test Sehring M801

    Preis: 1.980 Euro

    Neat Ministra

    Die vielleicht größte Stärke dieser englischen Kompaktlautsprecher: Sie sprechen Bauch und Intellekt gleichermaßen an. Sie wecken Aufmerksamkeit und wirken gleichzeitig entschleunigend - was für eine seltene Gabe. Der Grundton ist kompaktboxentypisch etwas angehoben.

    Test Neat Ministra

    Preis: 2.398 Euro

    Bryston Mini A Bookshelf

    Das Herz dieser Kompaktlautsprecher schlägt in den Mitten: farbstark, organisch, transparent, warm – mit einem Wort: sinnlich! Die Mini A klingen erstaunlich voluminös und eignen sich auch für größere Hörräume. Gute Grobdynamik, aber im Bass nicht auf maximales Differenzierungsvermögen trainiert.

    Test Bryston Mini A Bookshelf

    Preis: 2.196 Euro

    Abacus C-Box 3

    Diese analoge Aktivbox eignet sich für den Schreibtisch oder kleinere Hörräume und wartet mit einem tonal angenehm unaufdringlich ausbalancierten Klangbild auf. Aufgrund des etwas früher „Schluss machenden“ Hochtons und des größenbedingt nicht allzu druckvollen Basses spielt sie zwar nicht ultimativ breitbandig, dazwischen aber vorbildlich linear.

    Test Abacus C-Box 3

    Preis: 673 Euro bis 381 Euro

    Canton A45 BS

    Diese Kompaktlautsprecher sind tonal auf der leicht wärmeren Seite zuhause und spielen außerordentlich schlüssig und zeitgenau. Eine sehr empfehlenswerte Lösung für Hörer, die souveränen Bassdruck und eine herausragende Bühnenabbildung suchen. In den Höhen eher etwas zurückhaltend abgestimmt.

    Test Canton A45 BS

    Preis: 1.300 Euro

    Saxx Airsound AS 30 DSP

    Fairaudio Award

    Dynamikumfang und Basssubstanz der kleinen, Bluetooth-fähigen Saxx-Boxen lassen angesichts von Preis und Größe wenig Wünsche offen. Die Tonalität wirkt ausgeglichen und die Auflösung im Mitten- und Hochtonband würde auch in höheren Preisklassen nicht enttäuschen. Die Lokalisationsschärfe könnte höher sein.

    Test Saxx Airsound AS 30 DSP

    Preis: 349 Euro

    B&W 705 Signature

    Knackig-zackig und hochinformativ – so könnte man das Klangbild dieses Kompaktlautsprechers mit wenigen Worten beschreiben. Mit hochwertiger Elektronik werden tiefe, extrem facettenreiche Einblicke in die Musik möglich. Durchaus prägnanter, aber sehr sauberer Hochton.

    Test B&W 705 Signature

    Preis: 3.000 Euro

    GoldenEar Technology BRX

    Diese Kompaktlautsprecher reichen bei gleichmäßig geringer werdendem Pegel im Bass sehr tief hinunter – die Lösung mit den Passivmembranen funktioniert ausnehmend gut – und spielen über das gesamte Spektrum mit einer hohen Detailtreue und Knackigkeit. Im Hochton eher frisch als zurückhaltend.

    Test GoldenEar Technology BRX

    Preis: 1.599 Euro

    Canton Smart Vento 3

    Diese kabellosen Aktivlautsprecher sind richtig, richtig gute Lautsprecher für Rock, Metal, Pop, Filmmusik und Filmtonwiedergabe: bassseitig unglaublich tiefreichend und druckvoll, grobdynamisch herausragend souverän sowie räumlich involvierend. Tonal eher auf der warmen/satten Seite und nicht auf maximale Analytik trainiert.

    Test Canton Smart Vento 3

    Preis: 2.300 Euro

    Genelec 8361A

    Diese einmessbaren, aktiven Monitor-Lautsprecher faszinieren mit sehr hohem Auflösungsvermögen, präziser Raumdarstellung und tonaler Akkuratesse. Wer sich für sie entscheidet, sollte Genauigkeit bei der Musikwiedergabe schätzen – auch wenn das heißt, Aufnahmefehler genau vorgeführt zu bekommen.

    Test Genelec 8361A

    Preis: 9.906 Euro

    Starke Sound IC-H1 Elite

    Zu den Schokoladenseiten dieser Kompaktlautsprecher zählen Räumlichkeit, Transientendefinition und blitzartige Impulswiedergabe. Die Transparenz ist für diese Preisklasse außergewöhnlich. Der Bass lässt etwas Druck vermissen – für solche Wünsche ist ein Subwoofer vorgesehen.

    Test Starke Sound IC-H1 Elite

    Preis: 3.800 Euro

    Kii Three

    Fairaudio Award

    Diese Aktivlautsprecher eignen sich sowohl für die besonderen Momente zuhause als auch als puristisches Tool für den Alltag oder Werkzeug im Studio. Neutral, unangestrengt und gleichsam emotional, dabei unkompliziert in der Bedienung. Die Kii vereinen die Stärken von Kompakt- und Standlautsprechern und taugen für verschiedenste Hörumgebungen. Sie liefern dabei eher ein straight-packendes Klangbild, für Hörer die es betont „lauschig-warm“ mögen, sind sie nicht konzipiert.

    Test Kii Three

    Preis: 13.447 Euro

    Buchardt Audio S400

    Fairaudio Award

    Egal, ob Tonalität, Auflösung, Dynamik, Timing – oder was es sonst noch auf der Checkliste zu prüfen gilt –, diese Kompaktboxen erzielen durchweg Bestnoten. Auch der Bass ist für so kleine Lautsprecher eine Sensation. Die S400 sind aber kein Aufhübscher für schlechtere Aufnahmequalitäten.

    Test Buchardt Audio S400

    Preis: 2.000 Euro

    Heco Celan Revolution 3

    Diese Kompaktbox überzeugt mit einem sauberen, präzisen und lebendigen Klang, der auch feine Details zu Gehör bringt und „Erste-Reihe-Feeling“ erzeugt. Insgesamt tonal schlanker abgestimmt. Der Hochtöner bringt eine Extraportion Glanz und Auflösung ins Klangbild.

    Test Heco Celan Revolution 3

    Preis: 999 Euro

    B&W Formation Duo

    Die Formation Duo können für ihren Besitzer zu mehr als „nur“ Aktivboxen werden und zum Kern einer drahtlosen und bequem per App zu bedienenden Streaming-Musikanlage avancieren. Die transparente und gleichzeitig entspannte, leicht auf der wärmeren Seite von neutral abgestimmte und mit einem schönen Swing versehene Spielweise wird gerade den Intensivhörer nachhaltig für sich einnehmen. Nur bei zünftigem Metal oder tieffrequenzlastiger, elektronischer Musik mag sich der eine oder andere noch mehr Aggressivität wünschen.

    Test B&W Formation Duo

    Preis: 3.999 Euro

    Nubert nuBox 325 Jubilee

    Eine Kompaktbox, die zwar in ihrer Preisklasse keine neuen Bestmarken in highfidelen Einzeldisziplinen aufstellt, allerdings auch keinerlei nervige, musikgenussabträgliche Schwächen aufweist. Tendenziell eher auf Geschmeidigkeit und Farbigkeit trainiert als auf maximale Auflösung.

    Test Nubert nuBox 325 Jubilee

    Preis: 450 Euro

    JBL L100 Classic

    Dieser Lautsprecher ist ein akustischer Serotonin-Spender, den vielleicht nicht jeder Toningenieur sofort haben müsste, den aber mit Sicherheit jeder vermissen wird, der ihn mal in der heimischen Kette hörte. Dynamisch auf Referenzniveau, aber kein ausgemachter Analyst.

    Test JBL L100 Classic

    Preis: 4.200 Euro

    KEF LSX

    Diese streamingfähigen Aktivlautsprecher überzeugen insbesondere mit präziser Raumdarstellung, flinker Dynamik und detailreichem, aber niemals nervendem Hochtonbereich. Echter Tiefbass wird konzeptbedingt nicht geboten, dafür gibt’s eine leichte Oberbassbetonung, woraus ein eher sonores Klangbild resultiert.

    Test KEF LSX

    Preis: 1.199 Euro

    Genelec S360 SAM

    Große Kompaktbox, die es grobdynamisch mit Hornlautsprechern aufnimmt und nicht zuletzt dank einmessbarer Aktivtechnik mit einem famosen, sprich tiefreichenden, substanziellen und klar definierten Bass punktet. Die virtuelle Bühne öffnet sich nach vorne – das mag nicht jeder, es involviert den Hörer aber sehr.

    Test Genelec S360 SAM

    Preis: 8.120 Euro

    Teufel Theater 500 S

    Fair bepreiste Kompaktbox mit anmachend-mitreißendem Klangbild: Die Bühne öffnet sich nach vorne, es geht dynamisch zur Sache und der Bass kommt so straff wie substanziell. Gewisse Abstriche muss man im Hochton und bei der Tiefenstaffelung machen.

    Test Teufel Theater 500 S

    Preis: 450 Euro

    Elac Navis ARB-51

    Diese Aktivlautsprecher sorgen nicht zuletzt wegen der etwas dezenter gehaltenen Hochtonabstimmung für unkomplizierte Langzeittauglichkeit. Analysefreaks oder Besitzer besonders warm angestimmter Elektronik werden dabei weniger angesprochen als Hörer mit neutraler Elektronik (oder großen Hörräumen), die dynamisch packend, rhythmisch mitreißend, direkt aufs Lustzentrum zielend Musik hören wollen.

    Test Elac Navis ARB-51

    Preis: 1.998 Euro

    Dynaudio Evoke 10

    Zu den Tugenden dieser Kompaktbox zählen Transparenz, Impulstreue, Auflösungsvermögen und ein sehr überzeugender Raumeindruck. Der Bass ist etwas kräftiger gehalten – damit er differenziert rüberkommt, sollte die Dynaudio an einem kräftigen, kontrollierenden Verstärker betrieben werden.

    Test Dynaudio Evoke 10

    Preis: 1.400 Euro

    Bowers & Wilkins 606

    Angesichts der Luftigkeit, dem unerwartet sachlich-präzisen Mittelton und dem hohen Auflösungsvermögen qualifizieren sich diese Kompaktlautsprecher auch über ihre Preisklasse hinaus ganz besonders für handgemachte Musik und Electronica mit Anspruch. Pressluft-Techno, Hip-Hop & Co gehen grundsätzlich auch, dürften aber über im Bass wuchtiger abgestimmte Lautsprecher noch mehr Spaß machen.

    Test Bowers & Wilkins 606

    Preis: 698 Euro

    Nubert nuPro X-3000

    Insgesamt „schmeckt“ die nuPro X-3000 mit ihrer kraftvollen, plastischen und lebendigen wie flüssigen Spielweise mehr nach Allrounder als nach dezidiertem Studiomonitor. Es gibt noch analytischere Lautsprecher in dieser Preisklasse, in Sachen Spielfreude und Souveränität ist die X-3000 allerdings ganz vorne dabei.

    Test Nubert nuPro X-3000

    Preis: 1.170 Euro

    Saxx Clubsound CLX 4

    Diese Kompaktbox spielt tonal etwas leichter auf und bringt einen drahtig-flinken, wenngleich nicht ausnehmend voluminösen Tiefton zu Gehör. Das Dynamikverhalten und die Raumdarstellung – und hier insbesondere die Tiefenstaffelung – sind absolute Stärken der Saxx.

    Test Saxx Clubsound CLX 4

    Preis: 1.598 Euro

    Teufel Ultima 20 (2018)

    Diese kleine Kompaktbox klingt deutlich erwachsener als man vermutet und kann insbesondere mit einem breit und tief ausgeleuchteten stereofonen Raum auftrumpfen. Natürlich geht noch da noch mehr: mehr Bass, Auflösung und Dynamik etwa. Aber zum aufgerufenen Kurs gibt es hier keinen Anlass zur Beschwerde.

    Test Teufel Ultima 20 (2018)

    Preis: 250 Euro

    XTZ Divine Delta

    Absolute Stärken dieses Lautsprechers sind seine Dynamik und seine neutral-unbestechliche Tonalität im Verbund mit einer für die Preisklasse extra guten Auflösung. Räumlich vermögen die XTZ in Breite und Tiefe sehr akkurat auszuleuchten. Hierzu muss allerdings ein wenig experimentiert werden, der Sweet Spot könnte größer ausfallen.

    Test XTZ Divine Delta

    Preis: 3.990 Euro

    JBL LSR705P

    Fairaudio Award

    Vielfältig justierbarer Aktivmonitor, der in der Grundeinstellung mit tonaler Neutralität und sehr hohem Auflösungsvermögen punktet. Definitiv eher der Typ „Reporter“ denn „Charmeur“. Die Basswiedergabe ist für diese Größe absolut erstaunlich – und die Raumdarstellung klar und präzise.

    Test JBL LSR705P

    Preis: 2.558 Euro

    Abacus Cortex 10

    Für eine Zwei-Wege-Kompaktbox liefert dieser Aktivlautsprecher ein enorm breites Frequenzspektrum, das sich zudem tonal neutral zeigt. Hohe Hochtonauflösung und erstaunlicher Tiefgang. Insbesondere für Raumgrößen unter 25 qm zu empfehlen.

    Test Abacus Cortex 10

    Preis: 1.590 Euro

    Saxx clubSound CLX 3

    Edel aussehende und hochwertig verarbeitete Kompaktboxen mit etwas offensiverer Höhendarstellung, impulsfesten, straffen Bässen und einem eher milderen Präsenzbereich. Insbesondere in Sachen Auflösung, Detailreichtum und Bühne ausnehmend gut.

    Test Saxx clubSound CLX 3

    Preis: 1.198 Euro

    Genelec 8331 A

    Diese dem Punktschallquellen-Ideal verpflichteten Aktiv-Lautsprecher zeichnen sich weder durch enorme Tiefbassfähigkeiten noch durch maximale Pegelreserven aus. Doch sie sind perfekt für Hörer, denen hoher Detailreichtum und eine akkurate Bühnendarstellung wichtig sind – und das auch bei (sehr) kurzen Hördistanzen.

    Test Genelec 8331 A

    Preis: 4.398 Euro

    Orbid Sound Neso

    Diese Kompaktbox tönt lebendig und dynamisch, bietet eine exzellente Sprachverständlichkeit, einen offenen und luftigen Hochton sowie ein Auflösungsvermögen, das in dieser Klasse seinesgleichen sucht. Ihr Tieftonfundament ist jedoch – auch für ihrer Größe – weder sehr tief noch substanziell.

    Test Orbid Sound Neso

    Preis: 750 Euro

    Adam Audio S2V

    Dieser Aktivmonitor spielt ungemein feinauflösend, präzise, akkurat und unvermittelt. Tonal balanciert mit kleiner Betonung in den oberen Höhen, hebt die Kompaktbox gute Aufnahmen auf den Olymp – und legt bei schlechten den Finger in die Wunde.

    Test Adam Audio S2V

    Preis: 3.498 Euro

    Teufel Stereo M

    Praktischer, multiroomfähiger Streaminglautsprecher mit ziemlich betonter, „gemütlicher“ Basswiedergabe, neutralem Mittenband und eher freundlichen denn aufdringlichen Höhen. Feindynamisch etwas limitiert, punktet die aktive Kompakte mit überzeugender Grobdynamik, Pegelfestigkeit und Raumdarstellung.

    Test Teufel Stereo M

    Preis: 999 Euro

    Triangle Elara LN01A

    Diese mit analogen wie digitalen Eingängen, Bluetooth-Schnittstelle und einem ganz ordentlich tönenden Phono-Pre (MM) ausgestattete Aktivbox besitzt tendenziell warm timbrierte Mitten sowie gelassen-gutmütige Höhenlagen. Trotz geringer Größe erstaunlich guter Tiefgang im Bass – grobdynamisch naturgemäß etwas limitiert.

    Test Triangle Elara LN01A

    Preis: 650 Euro

    Genelec 1032C

    Die aktiven Monitore von Genelec sind bei geringen wie hohen Pegeln neutral-ehrlich, zackig, detailliert, deutlich und durchsetzungsfähig. Sie zeigen das klangliche Geschehen sehr ungeschminkt auf, was für reine „Genusshörer“ auch mal zu viel des Guten sein kann.

    Test Genelec 1032C

    Preis: 4.830 Euro

    Abacus C-Box 4

    Diese aktiven Kompaktboxen tönen ausgereift, tonal auf der ganz leicht frischen Seite von neutral und im Zeitverhalten sehr homogen. Musikalisch zu Hause fühlen sie sich vor allem mit komplexem, anspruchsvollem Material, optimal für eher analytisch orientierte Hörer und Räume unter 20 Quadratmeter. Wer physisch spürbaren Bass sucht, sollte ein, zwei Nummern höher im Abacus-Programm suchen.

    Test Abacus C-Box 4

    Preis: 790 Euro

    Technics SB-C 700

    Wenn Sie eine präzise, plastische und rhythmische Gangart zu schätzen wissen, dürfte Ihnen diese Kompaktbox sehr gefallen. Bassgewitter und Pegelorgien lassen sich mit ihr konzeptionell bedingt indes nicht veranstalten. Tonal eher etwas leichter als betont vollmundig abgestimmt.

    Test Technics SB-C 700

    Preis: 1.299 Euro

    KSdigital C5-Reference

    Dieser aktive Kompaktmonitor bietet nicht nur klare Mitten und einen schön aufgefächerten Hochton, sondern überraschenderweise auch definierten, tiefen und druckvollen Bass. Regelrechte Pegelorgien sind, konzeptionell bedingt, freilich nicht drin. Besondere Stärken: Auflösungsvermögen und Dynamik.

    Test KSdigital C5-Reference

    Preis: 1.398 Euro

    hORNS FP6

    Diese hornbewehrten Kompaktlautsprecher sind hochmusikalisch – in dem Sinne, dass sie Musik dynamisch, unmittelbar und rhythmisch zu Gehör bringen. Der Mitwipp-Faktor ist hoch, der Bass eher druckvoll-knackig denn differenziert-tiefgründig, die stimmlichen Lagen schaffen eine unmittelbare Verbindung zum Gefühlszentrum des Hörers. Wer auf „akademisch“ klingende Lautsprecher mit sanften Bässen, fein aufgedröselten Mitten und dezent zurückhaltendem Hochton steht, kann sich gerne woanders umsehen. Empfehlung für alle, die eigentlich auf den Sound großer Pappen stehen.

    Test hORNS FP6

    Preis: 2.600 Euro

    Quadral Aurum Galan 9

    Diese Kompaktlautsprecher sind keine galanten Schönfärber, zumindest nicht, wenn es darum geht, die Ecken und Kanten der Musik gefällig abzurunden. Sie spielen ehrlich und mit einem offenen Klangbild. Selbst im prinzipbedingt nicht so gut unterfütterten Tieftonbereich geben sie sich spielfreudig. Allenfalls bei sehr basslastiger Kost geraten sie aufgrund ihrer Größe an die Grenzen. Perfekte Spielpartner für Räume bis knapp über 20 Quadratmeter.

    Test Quadral Aurum Galan 9

    Preis: 2.000 Euro

    KEF LS 50 Wireless

    Mit diesen streamingfähigen Aktivmonitoren bekommt man eine komplette Stereo-Wiedergabeeinheit an die Hand, die im Nahbereich genauso gut performt wie an verschiedenen anderen Hörpositionen. Zu den Stärken der kompakten Boxen gehört eine sehr hohe Auflösung – die Höhen wirken zwar leicht „kristallin“, doch ausgewogen. Die Mitten sind linear und der Bass erstaunlich potent/saftig, weshalb die LS50 Wireless gerne etwas freier stehen.

    Test KEF LS 50 Wireless

    Preis: 2.299 Euro

    B&W 805 D3

    Auf der Habenseite dieses Kompaktlautsprechers steht ein Hochton, dessen Auflösung, Klarheit und Offenheit „süchtig“ zu machen vermögen, wie sich der Testautor ausdrückt. Die 805 D3 sind Lautsprecher, die Spaß machen und aufgrund ihrer detailreichen Wiedergabe als Monitor taugen. Springlebendige Dynamik und eine große, gut ausgeleuchtete Bühne sind weitere Pluspunkte. Einzig im Mittenband kann man fürs Geld woanders mehr Farbenpracht und Auflösung bekommen.

    Test B&W 805 D3

    Preis: 6.000 Euro

    Nubert nuPro A-600

    Diese aktive Dreiwege-Kompaktbox spielt präzise und abbildungsscharf wie ein Studiomonitor, Dynamikverhalten und Raumdarstellung gehören klar zu ihren Stärken. Im Tiefton wirkt sie wie ein Standmodell – deshalb sollte man sich mit ihr in Sachen Auf- und Einstellung auch Mühe geben.

    Test Nubert nuPro A-600

    Preis: 1.970 Euro

    DeVore Fidelity Gibbon 3XL

    „Selten“, so der Tester, „hatte ich den Eindruck, so 'ausentwickelte' Lautsprecher vor mir zu haben.“ Ein etwas strafferer Bassbereich? Ginge, aber auf Kosten des Tiefgangs. Präsentere Höhen? Möglich. Würde aber die Langzeithörtauglichkeit beeinträchtigen. Ein Schuss mehr Wärme? Das ginge nur zu Lasten der unbestechlichen Neutralität und Durchhörbarkeit dieses kleinen Monitors. Und die Verarbeitungsqualität der Gibbon 3XL stimmt ebenfalls.

    Test DeVore Fidelity Gibbon 3XL

    Preis: 4.700 Euro

    Saxx coolSound CX-25 und deepSound DS-12

    Dieses Satelliten/Subwoofer-System ist vor allem für jene gedacht, die ihre Schallwandler lieber auf (und neben) das Low- bzw. Sideboard stellen oder sogar gleich an die Wand montieren möchten. So ergibt sich ein klangstarkes und optisch elegant-zurückhaltendes Ensemble. Der Bass lässt sich am Aktiv-Sub flexibel einstellen – die mittleren Lagen des Saxx-Trios sind eher wärmer geraten, die Höhen wirken dagegen neutral und dank des verbauten AMT-Treibers ausnehmend detailreich.

    Test Saxx coolSound CX-25 und deepSound DS-12

    Preis: 997 Euro

    Dynaudio Contour 20

    Fairaudio Award

    Diese Kompaktbox ist ein Allrounder im besten Sinne des Wortes, sie vernachlässigt keinen klanglich wichtigen Bereich. Die tonale Abstimmung fällt balanciert aus, wenngleich in den allertiefsten Lagen konzeptbedingt nicht das ganze Brett geboten werden kann. Im Mittel/Oberbass legt sie dafür minimal drauf. Die kleine Contour besitzt ein sehr hohes Auflösungsvermögen und geradezu überragende räumliche Fähigkeiten.

    Test Dynaudio Contour 20

    Preis: 4.500 Euro

    Magnat Magnasphere 33

    Diese aktiven Wireless-Boxen geben sich klanglich kultiviert und dynamisch zugleich. Zum druckvollen, wenngleich nicht all zu tief hinabreichenden Bass gesellt sich ein farbenprächtiges, leicht wärmer gehaltenes Mittenband und transparente Höhen. Zu ihren Stärken zählen Auflösung und feindynamische Fähigkeiten – in Sachen Tiefenstaffelung geht freilich mehr.

    Test Magnat Magnasphere 33

    Preis: 1.700 Euro

    Nubert nuVero 60

    Fairaudio Award

    Tonal auf der neutralen, ehrlichen Linie, überzeugen diese Kompaktlautsprecher nicht zuletzt dadurch, dass sie selbst im Bass, in Sachen Dynamik oder Pegelfestigkeit so wenig vermissen lassen, dass man meinen könnte, ausgewachsenen Standlautsprechern zuzuhören. Aber nicht nur der „Sinn fürs Grobe“ überzeugt, denn im Mittelton geht‘s mustergültig fein und farbig zu, auch der Hochton löst mit einer Selbstverständlichkeit auf, die wenig Wünsche offen lässt - ohne ins Analytische abzudriften bzw. mit sehr gelungener Integration ins Gesamtbild.

    Test Nubert nuVero 60

    Preis: 1.570 Euro

    XTZ 99.25 Mk3

    Diese Kompaktlautsprecher bieten in nahezu allen Kriterien eine einwandfreie Performance, ihr größtes Talent ist ihre homogene Wiedergabe. Saubere Klangfarben verzahnen sich mit hoher Lokalisationsschärfe, sodass ein ungemein authentischer Gesamteindruck resultiert. Ähnliche Synergien ergeben sich aus der tonalen Neutralität und dem Auflösungsvermögen.

    Test XTZ 99.25 Mk3

    Preis: 990 Euro

    Adam Audio Artist 5

    Nur wenige Lautsprecher in dieser Preisklasse schaffen die Balance aus Auflösung und Kohärenz so gut wie die Adam Artist 5. Im Mittel-/Hochtonbereich ziemlich neutral aufspielend, im mittleren Bass dafür mit etwas mehr Substanz gesegnet und konzeptbedingt im absoluten Frequenzkeller limitierter, überzeugt diese auch per USB ansteuerbare Aktivbox vor allem mit hohem Detaillierungsgrad und gelungener Raumdarstellung. Für den (etwas größeren) Schreibtisch wie auch fürs Regal geeignet.

    Test Adam Audio Artist 5

    Preis: 838 Euro

    Dynaudio Xeo 2

    Die kleinen Aktivboxen stellen eine gute Lösung für besondere Aufgaben dar. Als hochwertige Computerlautsprecher können sie ebenso glänzen wie als elegante Boxen für kleinere Hörumgebungen. Dank Drahtlostechnik in bis zu drei Zonen eignen sie sich auch für den Multiroom-Einsatz. Tonal ausgeglichen mit leichtem Hang ins Warme und eher samtigen denn betont spritzigen Höhen überzeugen die Dynaudios zudem mit ihrer Raumdarstellung und - bei kurzen Hörabständen - ihrem dynamischen Talent.

    Test Dynaudio Xeo 2

    Preis: 1.300 Euro

    Saxx coolSound CX 30

    In Sachen Auflösung und Feindynamik gehören die kleinen Saxx dank des verbauten AMT-Hochtöners unterhalb von 1.000 Euro zur allerersten Wahl. Dass die unteren Lagen in Sachen Präzision, Kontur und Kontrolle nicht ganz mit dem fulminanten Hochton mithalten, wird nur selten explizit hörbar. Die Bühne der CX 30 kann in Höhe und Breite für Kompakt-Verhältnisse nahezu beliebig gedehnt werden, reicht dafür aber nicht allzu weit in die Tiefe. Ein Generalist mit einer Extraportion Feinsinn.

    Test Saxx coolSound CX 30

    Preis: 598 Euro

    Electrocompaniet EC Living Tana SL-1 und Tana L-1

    Eine streamende All-in-one-Lösung, die wireless- und mulitiroomfähig ist und bis hin zur 7.4-Wiedergabe ausgebaut werden kann. Usability, Verarbeitung und Design sind auf hohem Niveau – und das gilt auch für die klanglich Performance. Die EC-Living-Lautsprecher spielen homogen und bruchlos, tonal eher etwas wärmer und dabei gut aufgelöst. In Sachen Pegelfestigkeit und Grobdynamik sind konzeptbedingt natürlich Limits gesetzt.

    Test Electrocompaniet EC Living Tana SL-1 und Tana L-1

    Preis: 860 Euro bis 1.580 Euro

    (Mono- bzw. Stereo-Set)

    XTZ Tune 4

    Auf einem Schreibtisch oder im Regal bei einem oder zwei Metern Hörentfernung können die gutmütigen, ausgewogenen und langzeittauglichen Speaker sehr überzeugen, sie spielen so gut wie rauschfrei und zeigen in allen Frequenzbereichen die beste Performance bei Lautstärken, die nicht über das übliche Maß hinausgehen. Für wirklich große Räume sind die kleinen Tunes natürlich zu unterdimensioniert.

    Test XTZ Tune 4

    Preis: 490 Euro

    Dynaudio Excite X18

    Dieser Kompaktlautsprecher ist ein auf sehr hohem Niveau spielender Allrounder. Homogene Natürlichkeit, erstaunliche Feindynamik und weiträumige Abbildung sowie stressfreie, saubere Auflösung lassen sich attestieren. Der Tiefton gibt sich präzise und vor allem angesichts der überschaubaren Abmessungen erstaunlich erwachsen – und nur im Oberbass-/Grundtonbereich tonal minimal angehoben.

    Test Dynaudio Excite X18

    Preis: 1.440 Euro

    Abacus Trifon 3

    Diese Aktiv-Lautsprecher vereinen Präzision, extremes Auflösungsvermögen und quasi unbegrenzte Breitbandigkeit bei eher schlankerer Tonalität mit einer nicht allzu großräumigen, dafür aber klar durchgezeichneten Bühnenabbildung und einem sehr gut hörbaren, aber nicht allzu stark körperlich spürbaren Bass. Die Abstimmung ist ein Fest für alle, die es wirklich wissen wollen.

    Test Abacus Trifon 3

    Preis: 4.400 Euro

    Teufel Definion 3S

    Diese Kompaktbox spielt tonal grundsätzlich ausgeglichen, allerdings mit einer leicht präsenten Note, was lebendig und ungemein „zackig“ rüberkommt. Der Frequenzkeller gerät der kleinen Teufel druckvoll, straff und akzentuiert. Weitere Besonderheit: Das klangliche Geschehen steht stets weit vor der Anlage im Raum. Das ist involvierend, muss man aber auch mögen.

    Test Teufel Definion 3S

    Preis: 1.000 Euro

    XTZ Master M2

    Ein kompakter Lautsprecher, der mit seiner klanglichen Performance den Wunsch nach einem Standmodell insbesondere in kleineren Räumen kaum aufkommen lässt. Der Bassbereich lässt es nicht an Volumen vermissen, wird aber sehr zackig-rasant serviert. Im Mittenband überzeugen die XTZ mit Effektfreiheit, ohne emotionslos rüberzukommen. Das Hochtonspektrum gerät detailreich und offen-luftig. Zudem empfehlen sich die Master M2 als „Filter“ für ordentliche Aufnahmen, starke Kompression und luschiges Mastering strafen sie im Mittelhochtonbereich ab.

    Test XTZ Master M2

    Preis: 1.950 Euro

    KEF Reference 1

    Dieser britische Edel-Monitor beeindruckt vor allem durch eine hoch aufgelöste, feindynamische Spielweise. Insgesamt lässt sich eine ausgeglichene Tonalität bescheinigen – mit einer kleinen Prise mehr Pfeffer im Hochton. Die Basswiedergabe gerät der Kompakten nicht nur konturiert und trocken, sondern auch überraschend substanziell. Der Wunsch nach mehr dürfte in normal großen Räumen selten aufkommen. Hohe Abbildungspräzision und eine gute Plastizität sind weitere Meriten der KEF.

    Test KEF Reference 1

    Preis: 6.998 Euro

    B&W CM6 S2

    Die spielfreudigen B&W CM6 S2 gehören eher zu den anmachend-funkelnd als schwelgerisch-weich oder dunkel zeichnenden Lautsprechern. Stimmen und Instrumente bilden sie natürlich und präsent ab. Der detailfreudige Hochton kommt ohne bissige Härten mit einer leichten Tendenz zur Frische. In den unteren Lagen ausgesprochen strukturiert und präzise, allerdings auch für eine Kompakte nicht allzu tief hinab reichend, was sie unter anderem auch für kleinere Räume prädestiniert.

    Test B&W CM6 S2

    Preis: 1.900 Euro

    Genelec 8351

    Die Genelec-Aktivlautsprecher sind im klassischen Sinne „Wandler“ – mit der Präzision von professionellem Studioequipment wird hier nichts hinzugefügt, nichts kaschiert, es wird alles dargeboten, was die Aufnahme hergibt. Für „Klang-Romantiker“ wird das wahrscheinlich nichts sein, aber die hohe Auflösung und die tonale wie räumliche Ehrlichkeit können schnell süchtig machen.

    Test Genelec 8351

    Preis: 6.660 Euro

    Harbeth Super HL 5 Plus

    Fairaudio Award

    Zur neuesten Version des Harbeth-Klassikers darf man die Briten beglückwünschen: Die Stärken des Vorgängermodells – hervorragende Artikulation schon bei geringer Lautstärke, Fehlen jeglicher Lästigkeit, Langzeithörbarkeit – wurden beibehalten und zugleich hat der Lautsprecher neue Stärken hinzugewonnen: nämlich eine vorbildliche rhythmische Artikulation, einen offeneren Charakter im Übergang zwischen Tiefmitteltöner und Höchtöner sowie eine realistischere räumliche Darstellung. Tonal liegt die Box ganz leicht auf der milderen Seite.

    Test Harbeth Super HL 5 Plus

    Preis: 4.195 Euro

    Nubert nuJubilee 40

    Dieser Lautsprecher ist preiswert, sieht aber nicht so aus. Und vor allem klingt er nicht so, verbindet er doch verbindet Klangfülle mit neutraler Wiedergabe, Feinauflösung mit grobdynamischen Talenten und liefert eine durchaus beeindruckende Raumdarstellung. Eine gewisse Mindestlautstärke ist aber schon erforderlich, damit diese Meriten voll zu Gehör kommen.

    Test Nubert nuJubilee 40

    Preis: 480 Euro

    Dynaudio Xeo 4

    Die per Funk anzusteuernde Xeo 4 kann für puristisch orientierte Musikhörer, die auf Gerätetürme und Kabelsalat, aber nicht auf souveränen Klang verzichten wollen, eine echte Alternative zur klassischen HiFi-Anlage sein. Dynaudios kompakte Aktivbox kommt als quirlig-emotionale Musikantin daher: Kraftvoll drauflos zu brezeln macht ihr genauso viel Freude wie alle Nuancen einer audiophilen Aufnahme aufzudröseln und raumfüllend zu präsentieren. Dabei reicht sie im Bass so tief hinab, dass der Wunsch nach noch mehr Tiefgang – zumindest in kleineren/mittelgroßen Räumen – kaum aufkommen dürfte.

    Test Dynaudio Xeo 4

    Preis: 1.950 Euro

    (inkl. Transmitter)

    Progressive Audio Extreme I

    Fairaudio Award

    Was diese Lautsprecher an musikalischer Wahrhaftigkeit bieten, ist echt extrem. Die verhältnismäßig kleinen Boxen tönen im Untergeschoss substanziell und erwachsen, wenngleich auch ein wenig „runder“. Die Mitten sind eine Klasse für sich. Was an Auflösung, Dynamik und Klangfarben geboten wird, braucht kaum einen Vergleich zu scheuen. Das gilt – konzeptbedingt – in Sachen grobdynamischer Potenz und schierer Pegelfestigkeit natürlich weniger. Die Extreme I spielen sehr plastisch und involvierend.

    Test Progressive Audio Extreme I

    Preis: 3.998 Euro

    Nubert nuBox 383

    Die Nubert nuBox 383 ist sauber gefertigt, wird auch beim Langzeithören nicht lästig, sondern macht dauerhaft Spaß und ist allen vernünftigen Ansprüchen, die man an eine solche Box stellen kann, gewachsen. Positiv fallen die grundsätzlich lineare Abstimmung und die angenehm rhythmische Spielweise auf. In Sachen Auflösung und Raumdarstellung sind naturgemäß ein paar Abstriche zu machen.

    Test Nubert nuBox 383

    Preis: 438 Euro

    Guru QM10two

    Diese Kompaktlautsprecher fallen mit einem für die Gehäusegröße unverschämt tiefen und vollen Bass auf, vor allem aber damit, dass sie so vollkommen unaufgeregt, unspektakulär, langzeittauglich und dennoch in einem Maße transparent und durchsichtig klingen, wie es in dieser Preisklasse definitiv nicht an der Tagesordnung ist. Für Partylautstärken eher weniger geeignet. Reagieren sehr hörbar auf vorgeschaltete Elektronik und Kabel.

    Test Guru QM10two

    Preis: 2.000 Euro

    Elac AIR-X 403 und AIR-X Base

    Ein Aktivlautsprecher, der optional beziehungsweise via Zusatzmodul auch wireless angesteuert werden kann. Und - sofern man von Party-Lautstärken absieht - nicht zuletzt im Tiefton mehr leistet als man ihm auf den ersten Blick zutrauen würde. Hervorzuheben sind das ausgezeichnete Dynamikverhalten sowie das feinseidige Auflösungsvermögen.

    Test Elac AIR-X 403 und AIR-X Base

    Preis: 2.900 Euro

    (AIR-X Base: 390 Euro)

    Kirsch SQ8

    Schlüssig und glaubhaft aufzuspielen und den Hörer mühelos mit der Musik zu „verdrahten“ - ganz klar die Kernkompetenz dieser sehr natürlich klingenden Studiomonitore. Förderlich dafür sind sicherlich der farbige Mittenbereich, die famose räumliche Abbildung sowie der sehr ordentliche Tiefgang und Druck im Bassbereich. In den Höhen tendenziell eher dezent denn analytisch-frisch abgestimmt.

    Test Kirsch SQ8

    Preis: 3.750 Euro

    KEF X300A Wireless

    Die aktiven KEF X300A sind direkt per Computer, Tablet oder Smartphone ansteuerbar, aber alles andere als reine Desktopboxen. Im trocken-rhythmisch abgestimmten Bassbereich konstruktionsbedingt zwar nicht allzu tiefreichend, überzeugen sie insbesondere aufgrund ihrer präzisen und offensiven Mittendarstellung. Räumlich punkten sie mit einer breiten Abstrahlcharakteristik, sprich einer sauberen Abbildung auch außerhalb des Sweespots, auf Plastizität sind die KEF dagegen weniger gezüchtet.

    Test KEF X300A Wireless

    Preis: 1.000 Euro

    Teufel Raumfeld Cube

    Teufels „Raumfeld Cube“-System ist eine ausgesprochen flexible, praxistaugliche und trotzdem überraschend gut klingende Lösung für den Multiroom-Bereich. Der Klang dieser streamingfähigen Aktivbox überzeugt durch saubere räumliche Abbildung und eine gelungene tonale Balance. Hier wird nicht geblendet, sondern solide gearbeitet.

    Test Teufel Raumfeld Cube

    Preis: 499 Euro

    Nubert nuPro A-300

    Das Zieldilemma aus Tiefbassfähigkeit, Pegelfestigkeit und Boxengröße löst diese Aktivbox höchst überzeugend. Dazu gesellen sich eine ausgewogene Tonalität, Langzeittauglichkeit, ein tadelloses Dynamikverhalten sowie eine zufriedenstellende Auflösung, was für ein angenehm authentisches Hörvergnügen sorgt. Lediglich die Bühnendarstellung gerät etwas weniger ortungsscharf-plastisch als von manch anderen kleinen Zweiweglern gewohnt. Eine umfangreiche Ausstattung steht zudem auf der Habenliste.

    Test Nubert nuPro A-300

    Preis: 1.050 Euro

    Quadral Aurum Altan aktiv

    Fairaudio Award

    Die Altan aktiv klingt erstaunlich „groß“ und komplett. Sie geht im Bass tief runter und verträgt dabei dennoch eine eher wandnahe Aufstellung. Auflösung, Grob- und Feindynamik sind auf sehr hohem Niveau, wobei die Grenzlautstärke natürlich nicht so hoch liegt wie bei Boxen mit mehr Membranfläche. Eine sehr spielfreudige und gleichzeitig neutrale Box, die nur direkt auf Achse eine geringe Hochtonhärte zeigt, welche sich durch leichtes Einwinkeln zuverlässig eliminieren lässt.

    Test Quadral Aurum Altan aktiv

    Preis: 2.800 Euro

    Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Die Genelec M040 machen am Mischpult wie am Desktop und mit Sicherheit auch im Wohnraum eine sehr gute Figur. Sie spielen tonal neutral, besitzen eine preisklassentypische Grob- und Feindynamik und dürfen in Sachen Bühnendarstellung als besondere Talente durchgehen. Natürlich greifen im Tiefbass irgendwann die klassischen Kompaktbox-Limitierungen. Der hochdynamische B.M.C.-DAC passt „charakterlich“ sehr gut zu den Genelecs. Es gibt zwar D/A-Wandler, die im Bassbereich voluminöser klingen, hierfür kann der PureDAC jedoch auch bis in unterste Lagen mit einer besonders detaillierten und präzisen Abbildung punkten.

    Test Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Preis: 1.200 Euro

    Nubert nuVero 3

    Aufgrund ihrer Größe gehen diese Dipol-Lautsprecher zwar nicht gerade als Party-Biester oder Bassmonster durch, reichen angesichts ihrer Abmessungen aber dennoch erstaunlich tief hinunter. Die Darstellung von Stimmen und Naturinstrumenten gelingt im besten Sinne nüchtern-neutral. Oben herum schließt sich ein sauberer Hochton an, der sorgfältig produzierte Aufnahmen mag und mittels des rückseitigen, optional zuschaltbaren zweiten Hochtöners an Raumgegebenheiten angepasst werden kann.

    Test Nubert nuVero 3

    Preis: 1.090 Euro

    Spendor SP100R²

    Fairaudio Award

    Ein überragender, höchst authentisch und durchhörbar wirkender Mittenbereich, der zusammen mit dem Hochton zu einer ausnehmend homogenen Einheit verschmilzt, gehören ebenso wie eine involvierende Räumlichkeit zu den Meriten dieses von Kopf bis Fuß auf Natürlichkeit getrimmten Lautsprechers. Der druckvolle Bass reicht so tief hinab, dass es auch einer ausgewachsenen Standbox zur Ehre gereichen würde, gerät dabei etwas wärmer als Normalnull und weist ein zufriedenstellendes Dynamik- und Timingverhalten auf.

    Test Spendor SP100R²

    Preis: 8.499 Euro

    (Ständer: 699 Euro)

    Dynaudio Confidence C1 Signature

    Für Kompaktboxen sind die Dynaudio Confidence C1 Signature sicher nicht billig, und Kompromisse in Sachen Bass, Grobdynamik und Maximallautstärke müssen man bauartbedingt in Kauf nehmen. Für das, was sie aber sonst bieten, muss woanders wohl deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden - die Dänen liefern phänomenale Räumlichkeit, ein unglaubliches Niveau in Sachen Auflösungsvermögen, beste Feindynamik und insgesamt ein angenehm geschlossenes, authentisches Klangbild.

    Test Dynaudio Confidence C1 Signature

    Preis: 6.600 Euro

    (in der C1-II-Version, Testversion: 7.300 Euro)

    Quadral Platinum M20

    Die Quadral Platinum M20 überraschen mit einem Klang, der ihre kompakten Abmessungen vergessen lässt – sofern man sie in Sachen Lautstärke nicht überfordert und im Tiefbass zu leichten Abstrichen in der Dynamik bereit ist. Den Mitten spendieren die M20 einen Schuss Wärme, wovon Stimmen profitieren. Auflösung und Detailwiedergabe stehen weniger im Vordergrund als ein schlüssiges Gesamtbild. Sehr angenehmer, realistischer Hochtonbereich.

    Test Quadral Platinum M20

    Preis: 698 Euro

    Nubert nuLine 34

    Ein Kompaktlautsprecher, der den Test-Autoren in Sachen Preis-Leistungsverhältnis offenbar ziemlich erstaunte, was zum einen an der für eine Box dieser Größe überraschenden Tieftonautorität liegt, zum anderen am insgesamt sehr stimmigen Auftritt, wobei das Klangbild ein wenig in die sachliche Richtung tendiert und beispielsweise Stimmen eher etwas leichter denn vollmundig geraten.

    Test Nubert nuLine 34

    Preis: 670 Euro

    Totem Acoustic Element Ember

    Die Ember überzeugen vor allem durch eine weit über ihre Gehäusegröße hinausgehende Autorität, was nicht zuletzt an ihren Talenten in Sachen Bass und Hochton liegt. Das Dynamikverhalten setzt ebenfalls Maßstäbe, Klangfarben werden darüber hinaus sehr authentisch reproduziert. Tonal wirken die Mitten gegenüber den tiefen und hohen Lagen leicht zurückhaltend.

    Test Totem Acoustic Element Ember

    Preis: 5.684 Euro

    Harbeth 30.1

    Die Harbeth 30.1 zeichnet sich durch ein sehr kohärentes Klangbild aus, in dem das musikalisch-balancierte Gesamtergebnis die Richtschnur abgibt. Im Tiefbassbereich etwas zurückgenommener abgestimmt, wird im Bass-/Grundtonbereich eher eine kleine Schippe draufgelegt. Ein latent wärmer timbriertes, aber sehr transparentes Mittenband geht dabei mit perfekt angebundenen, eher „sanften“ Höhen einher. Die Harbeth spielt rhythmisch involvierend und weiß eine üppige Bühne abzubilden.

    Test Harbeth 30.1

    Preis: 3.150 Euro

    Genelec 8260

    Der Aktivmonitor Genelec 8260 ist ein Allroundtalent: Er spielt breitbandig und neutral, hochauflösend, räumlich akkurat und vor allem verfärbungs- und verzerrungsarm. Zudem ist er recht flexibel, denn dank der integrierten DSP-Steuerung wird nicht nur eine Optimierung auf den jeweiligen Hörraum möglich, sondern auch eine Anpassung an den individuellen Hörgeschmack. Mit der Aktivbox 8260 wird einem „viel Lautsprecher fürs Geld“ geboten.

    Test Genelec 8260

    Preis: 8.798 Euro

    Burmester B10

    Fairaudio Award

    Mitreißende Energie, ein eher erdiges denn ätherisches Klangbild bei dennoch vorbildlicher Neutralität im wichtigen Mittenbereich und ein ungeheuer gutes Gefühl für Rhythmus zeichnen diesen im Bass überraschend erwachsen auftretenden Kompaktlautsprecher aus. In den unteren Höhen hat es eine leichte Betonung, die aufgrund der ansonsten zu konstatierenden Sauberkeit und tadellosen Auflösung nicht weiter ins Gewicht fällt.

    Test Burmester B10

    Preis: 3.480 Euro

    Sonus Faber Venere 1.5

    Fairaudio Award

    Ein Hochton, der mehr auf Langzeittauglichkeit als aufs letzte Quäntchen Feinauflösung setzt, ein differenziertes, farbenprächtiges Mittenband, ein angesichts der Baugröße profund wirkender Bass sowie eine Raumdarstellung, die weit über Preisklassen-Niveau spielt, lassen nicht zuletzt akustische Instrumente in bestechender Natürlichkeit erklingen. Ein wertiges Design und ausgezeichnete Verarbeitung gibt’s obendrauf.

    Test Sonus Faber Venere 1.5

    Preis: 1.250 Euro

    Abacus C-Box 2

    Die Abacus C-Box 2 vereint die für einen Nahfeldmonitor geforderten Eigenschaften (neutrale tonale Abstimmung, gute Feinauflösung und stereofone Ortungsschärfe) mit einer involvierenden Spielfreude sowie guter Fein- und Grobdynamik. Auch im Heimstudio und als Musikerlautsprecher leistet sie sehr gute Dienste, wobei hier je nach Abhörlautstärke, Hörabstand und Musikrichtung das Zuschalten eines Subwoofers sinnvoll werden kann.

    Test Abacus C-Box 2

    Preis: 490 Euro

    Hornmanufaktur Aurora

    Die Hornmanufaktur Aurora - ein Breitbänder mit Back-loaded-Basshorn im kompakten Gehäuse, unterstützt von einem Superhochtöner - überzeugt durch natürliche und unverfälschte Klangfarben, vor allem aber durch eine hochdynamische Spielweise. Rhythmus und Timing sind ausgeprägte Stärken dieses Lautsprechers. Besondere Macht im Bass sollte man freilich nicht erwarten - und auch nicht maximalen Tiefgang.

    Test Hornmanufaktur Aurora

    Preis: 2.800 Euro

    Genelec 30, 30+, 40

    Fairaudio Award

    Alle drei getesteten Lautsprecher-Sets von Genelec (Syno 30, 30+, 40) zeichnen sich durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zur generellen Klangcharakteristik gehören: tonal neutrale, sehr transparente Wiedergabe, hohes Auflösungsvermögen, sehr gute Feindynamik sowie erstklassiges Timing. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Aktivmonitoren liegen im Druck/Tiefgang des Bassbereichs sowie im maximal möglichen Abhörpegel.

    Test Genelec 30, 30+, 40

    Preis: 1.250 Euro bis 2.400 Euro

    (je nach Set)

    PSB Imagine Mini

    Fairaudio Award

    Ein Lautsprecher, der mit knapp über 20 Zentimetern Höhe nicht zu Unrecht „Mini“ heißt. Angesichts der Abmessungen wird für eine Passivbox eine doch schon überraschende Tieftonperformance geliefert - wenngleich das Klangbild insgesamt eher zur tonal leichten Seite tendiert. Zu gefallen wissen zudem die unverschliffen rhythmische Gangart, die durchhörbaren Mitten sowie die vorbildlich austarierten, stressfrei-offenen Höhen.

    Test PSB Imagine Mini

    Preis: 800 Euro

    Sonus Faber Liuto Monitor Wood

    Der Mitteltonbereich beziehungsweise die Stimmwiedergabe ist eine der großen Stärken der kleinen Liuto: Gesang wirkt angenehm geschmeidig, artefaktefrei und gehaltvoll. Zusammen mit dem etwas milderen, aber dennoch angenehm offen wirkenden Hochton ergibt sich ein sehr schlüssiges, organisches Klangbild. Zudem rhythmisch auf Zack, in puncto Bass allerdings eher unterdurchschnittlich tief reichend.

    Test Sonus Faber Liuto Monitor Wood

    Preis: 2.100 Euro

    Diapason Karis

    Diapasons Kompaktlautsprecher Karis zeigt sich im Bass erstaunlich voluminös, wenngleich auch ein wenig weich - er klingt deutlich größer als er ausschaut. In den Mitten wird geradezu ein Feuerwerk an Klangfarben entfacht, und der Hochton besitzt Strahlkraft, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen. Der kleine Lautsprecher spielt sehr rhythmisch und mitreißend - und räumlich authentisch.

    Test Diapason Karis

    Preis: 2.550 Euro

    Nubert nuPro A-20

    Ein dank integriertem D/A-Wandler auch via USB ansteuerbarer, kleiner Aktiv-Lautsprecher mit einer sauberen tonalen Durchzeichnung, einem auffallend tiefgehenden, flinken Bass sowie einer auch im Nahfeld realistischen Bühnendarstellung, Abstriche müssen lediglich bei der Bühnentiefe gemacht werden. Die nuPro-A-20 kann überall dort besonders punkten, wo viel Klangqualität auf kleinstmöglichem Raum gefragt ist.

    Test Nubert nuPro A-20

    Preis: 570 Euro

    Elipson Planet L

    Fairaudio Award

    Wer ein Faible für gleichsam lebendige wie unkompliziert-langzeittaugliche Klangbilder hat, darüber hinaus noch highfidele Kriterien wie durchhörbare Mitten, Dynamik und Räumlichkeit zu schätzen weiß, könnte mit den Planets wohlmöglich einen Volltreffer landen - zu den vollmundig und tieftonstark abgestimmten Vertretern der Kompakt-Lautsprecherzunft zählen die Franzosen dabei aber nicht.

    Test Elipson Planet L

    Preis: 770 Euro

    (passende Ständer: 219 Euro)

    Phonar Credo Primus

    In puncto Klangvolumen und Tiefgang wäre an ihrer Performance auch nichts zu bekritteln, wären die Primus als Standlautsprecher bei uns aufgelaufen - sie spielen für Kompaktlautsprecher überdurchschnittlich „groß“, liefern zudem ein angenehm sonores, farbiges, gänzlich „uneckig“ wirkendes Klangbild ab; insbesondere die Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten dürfte vielen Hörern Freude bereiten. Aufs letzte Quäntchen Auflösung und Zackigkeit wurden die Credo Primus von den Entwicklern dabei nicht trainiert.

    Test Phonar Credo Primus

    Preis: 4.000 Euro

    Audioplan Kantata

    Mag es Lautsprecher geben, die in einzelnen Disziplinen mehr können, die Kantata punkten durch ihre wirklich hervorragende Gesamtabstimmung. Ein erstaunlich tief hinunterreichender, federnder, schneller Bass, farbige, bestens differenzierende Mitten und ein sehr feinsinniger, eher langzeittauglich-dezent als übermäßig frisch-prononciert abgestimmter Hochton zählen zu den Charakterzügen dieser Kompaktbox.

    Test Audioplan Kantata

    Preis: 3.200 Euro

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