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HiFi-Test-Archiv: Lautsprecher

Die große Lautsprecher-Test-Übersicht aus 2026: Hier finden Sie Testberichte von Standlautsprechern, Kompaktboxen, Aktivlautsprechern, Streaming- und Bluetooth-Lautsprechern.

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    Hornmanufaktur Eurydike

    Die Hornmanufaktur Eurydike unterscheiden sich in Punkten wie Spielfreude, Dynamik und Auflösungsvermögen deutlich vom Mainstream – für Lautsprecher mit Basshorn besitzen sie wohnraumtaugliche Abmessungen und spielen tonal sauber und einwandfrei. Im Bass geht es zwar nicht ultimativ weit runter, dafür liefern sie einen schnellen, luftigen und differenzierten Tiefton. Die virtuelle Bühne startet involvierend nah am Hörer und beeindruckt eher durch die Breite des Panoramas als durch die Tiefenstaffelung.

    Test Hornmanufaktur Eurydike

    Preis: 7.400 Euro

    Teufel T6 Hybrid H600 F

    Mit diesen Lautsprechern tritt der Berliner Hersteller Teufel den Beweis an, dass sich für einen moderaten Verkaufspreis nachweislich absolut „erwachsen“ (Pegelfestigkeit, Bassautorität, Grobdynamik) klingende Standlautsprecher realisieren lassen, die zudem in der Raumabbildung manch deutlich teurere Exemplare der Gattung alt aussehen lassen. Dank des teilaktiven Konzepts kann der Bassbereich an Hörgeschmack und Raumgegebenheiten angepasst werden.

    Test Teufel T6 Hybrid H600 F

    Preis: 1.200 Euro

    Quadral Aurum Vulkan VIII R

    Fairaudio Award

    Wer auf der Suche nach erwachsenen, durchzugsstarken, „groß“ spielenden Lautsprechern ist, die klassische HiFi-Tugenden wie Neutralität, Dynamik und Auflösung verkörpern und dabei die Langzeittauglichkeit nicht außer Acht lassen, dem seien die Vulkan VIII R unbedingt ans Herz gelegt - die zweitgrößten Aurum liefern unheimlich viel fürs Geld. Lediglich in puncto Plastizität geht in dieser Preisklasse mitunter mehr.

    Test Quadral Aurum Vulkan VIII R

    Preis: 8.000 Euro

    Progressive Audio Extreme I

    Fairaudio Award

    Was diese Lautsprecher an musikalischer Wahrhaftigkeit bieten, ist echt extrem. Die verhältnismäßig kleinen Boxen tönen im Untergeschoss substanziell und erwachsen, wenngleich auch ein wenig „runder“. Die Mitten sind eine Klasse für sich. Was an Auflösung, Dynamik und Klangfarben geboten wird, braucht kaum einen Vergleich zu scheuen. Das gilt – konzeptbedingt – in Sachen grobdynamischer Potenz und schierer Pegelfestigkeit natürlich weniger. Die Extreme I spielen sehr plastisch und involvierend.

    Test Progressive Audio Extreme I

    Preis: 3.998 Euro

    Nubert nuBox 383

    Die Nubert nuBox 383 ist sauber gefertigt, wird auch beim Langzeithören nicht lästig, sondern macht dauerhaft Spaß und ist allen vernünftigen Ansprüchen, die man an eine solche Box stellen kann, gewachsen. Positiv fallen die grundsätzlich lineare Abstimmung und die angenehm rhythmische Spielweise auf. In Sachen Auflösung und Raumdarstellung sind naturgemäß ein paar Abstriche zu machen.

    Test Nubert nuBox 383

    Preis: 438 Euro

    B.M.C. Audio PureVox

    Die PureVox beeindruckt mit enormer Auflösung, toller Feindynamik und einer ausnehmend freien, weiten, dabei immer präzise bleibenden Bühnenabbildung. Der Tiefton gibt sich sehr konturiert und schnell sowie sehr gut ans Mittenband angekoppelt, aber – konzeptbedingt – nicht außerordentlich voluminös und tiefreichend. Die BMC-Box bietet viele audiophile Tugenden fürs Geld.

    Test B.M.C. Audio PureVox

    Preis: 4.990 Euro

    Triangle Siganture Delta

    Die Triangle ist insgesamt monitorhaft ehrlich abgestimmt – wird sie mit ein bisschen Lautstärke betrieben, ist sie in der Lage, auch in größeren Räumen und bei größeren Hörentfernungen eine gut gestaffelte Bühne aufzubauen, auf der Instrumente und Sänger in Position und Ausmaßen quasi sichtbar werden. Ihr Grundcharakter ist von großer Lebendigkeit und Schlackenlosigkeit geprägt, so dass Unterschiede zwischen Aufnahmen mühelos nachvollzogen werden können. Dabei bleibt die Delta aber immer dem Gesamteindruck und der musikalischen Botschaft verpflichtet.

    Test Triangle Siganture Delta

    Preis: 5.500 Euro

    Guru QM10two

    Diese Kompaktlautsprecher fallen mit einem für die Gehäusegröße unverschämt tiefen und vollen Bass auf, vor allem aber damit, dass sie so vollkommen unaufgeregt, unspektakulär, langzeittauglich und dennoch in einem Maße transparent und durchsichtig klingen, wie es in dieser Preisklasse definitiv nicht an der Tagesordnung ist. Für Partylautstärken eher weniger geeignet. Reagieren sehr hörbar auf vorgeschaltete Elektronik und Kabel.

    Test Guru QM10two

    Preis: 2.000 Euro

    Elac AIR-X 403 und AIR-X Base

    Ein Aktivlautsprecher, der optional beziehungsweise via Zusatzmodul auch wireless angesteuert werden kann. Und - sofern man von Party-Lautstärken absieht - nicht zuletzt im Tiefton mehr leistet als man ihm auf den ersten Blick zutrauen würde. Hervorzuheben sind das ausgezeichnete Dynamikverhalten sowie das feinseidige Auflösungsvermögen.

    Test Elac AIR-X 403 und AIR-X Base

    Preis: 2.900 Euro

    (AIR-X Base: 390 Euro)

    Blumenhofer Tempesta 20

    Dynamisch, unmittelbar, direkt, aber ebenso unverfärbt und langzeittauglich geht dieser involvierende, sich gleichzeitig jeder Effekthascherei enthaltende Lautsprecher zu Werke, bei dem für die oberen Lagen ein Hochtonhorn verantwortlich zeichnet. Tonal neutral, lediglich an den beiden Frequenzenden nicht allzu ausgebaut.

    Test Blumenhofer Tempesta 20

    Preis: 5.700 Euro

    Audiosolutions Euphony 140

    Fairaudio Award

    Die Euphony 140 ist eine sauber abgestimmte und einwandfrei gefertigte Box. Vom Grundton abwärts ist sie etwas kräftiger gehalten, dabei ist der Bass aber konturiert geraten. Lobenswert ist zudem die über den gesamten Frequenzbereich hervorragende Auflösung. Ein sehr langzeittauglicher Lautsprecher.

    Test Audiosolutions Euphony 140

    Preis: 2.500 Euro

    Focal Aria 926

    Die Französinnen lösen Klangstrukturen hervorragend auf und bilden Stimmen und Instrumente in einem wohlgeordneten Raum plastisch ab. Dem gesamten Klangbild haftet eine distinguierte Sanftheit an. Im Bass kräftig, in den Mitten durchsichtig und etwas leichter und im Hochton unaufdringlich, aber für die Preisklasse sehr gut auflösend, geben die Aria 926 den Allrounder.

    Test Focal Aria 926

    Preis: 1.898 Euro

    Audiograde Ardora

    Die völlige Reinheit des Tons gepaart mit höchstem Auflösungsvermögen und akkurater räumlicher Darstellung ergibt ein Klangbild von kaum zuvor gehörter Transparenz und Durchsichtigkeit. Die Audiograde Ardora zeigt einem alles auf. Dabei spielt sie tonal auf der leichteren Seite, gibt sich im Bass also tendenziell schlanker.

    Test Audiograde Ardora

    Preis: 27.000 Euro

    Kirsch SQ8

    Schlüssig und glaubhaft aufzuspielen und den Hörer mühelos mit der Musik zu „verdrahten“ - ganz klar die Kernkompetenz dieser sehr natürlich klingenden Studiomonitore. Förderlich dafür sind sicherlich der farbige Mittenbereich, die famose räumliche Abbildung sowie der sehr ordentliche Tiefgang und Druck im Bassbereich. In den Höhen tendenziell eher dezent denn analytisch-frisch abgestimmt.

    Test Kirsch SQ8

    Preis: 3.750 Euro

    KEF X300A Wireless

    Die aktiven KEF X300A sind direkt per Computer, Tablet oder Smartphone ansteuerbar, aber alles andere als reine Desktopboxen. Im trocken-rhythmisch abgestimmten Bassbereich konstruktionsbedingt zwar nicht allzu tiefreichend, überzeugen sie insbesondere aufgrund ihrer präzisen und offensiven Mittendarstellung. Räumlich punkten sie mit einer breiten Abstrahlcharakteristik, sprich einer sauberen Abbildung auch außerhalb des Sweespots, auf Plastizität sind die KEF dagegen weniger gezüchtet.

    Test KEF X300A Wireless

    Preis: 1.000 Euro

    Neat Acoustics Motive SX1

    Der bleibende Eindruck der Neats ist ein durchweg positiver – Spielfreude und Ausdruckskraft auf hohem Niveau, mit einem Maß an Lebendigkeit im Mittel- und Hochton, das über die Preisklasse deutlich hinausragt. Äußerlich klein und unauffällig bringen sie im Bass eine kleine tonale Extra-Portion mit.

    Test Neat Acoustics Motive SX1

    Preis: 2.350 Euro

    Teufel Raumfeld Cube

    Teufels „Raumfeld Cube“-System ist eine ausgesprochen flexible, praxistaugliche und trotzdem überraschend gut klingende Lösung für den Multiroom-Bereich. Der Klang dieser streamingfähigen Aktivbox überzeugt durch saubere räumliche Abbildung und eine gelungene tonale Balance. Hier wird nicht geblendet, sondern solide gearbeitet.

    Test Teufel Raumfeld Cube

    Preis: 499 Euro

    Revel Performa F208

    Die Performa F208 kennen grobdynamisch kaum Grenzen, und können laut wie tief. Dennoch spielen sie mit intellektueller Übersicht und Klarheit: Neutralität ist oberstes Gebot, zudem bilden sie räumlich großzügig und gleichzeitig sehr fokussiert und präzise ab. Trotz hohen Auflösungsvermögens geben sie seidiger Durchhörbarkeit den Vorzug vor überanalytischer Klingelei. Die F208 malen Klangfarben tendenziell mit dem dicken Pinsel, die greifbar plastische, körperhafte Modellierung von Instrumenten ist dagegen nicht ganz so sehr ihr Ding.

    Test Revel Performa F208

    Preis: 5.800 Euro

    Highland Audio Dílis 4405

    Diese recht günstigen Standlautsprecher agieren auf der tonalen Ebene vorbildlich breitbandig und neutral, zudem spielen rhythmisch auf den Punkt. Darüber hinaus überzeugen sie durch eine überdurchschnittlich gute räumliche Abbildung – höchstes Auflösungsvermögen ist naturgemäß weniger ihre Sache. Im Bass langen die Highland Audio Dílis tief hinunter, Einschränkungen sind lediglich in Sachen Kontrolle/Kontur sowie Pegelfestigkeit hinzunehmen. Sehr überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Highland Audio Dílis 4405

    Preis: 900 Euro

    Nubert nuPro A-300

    Das Zieldilemma aus Tiefbassfähigkeit, Pegelfestigkeit und Boxengröße löst diese Aktivbox höchst überzeugend. Dazu gesellen sich eine ausgewogene Tonalität, Langzeittauglichkeit, ein tadelloses Dynamikverhalten sowie eine zufriedenstellende Auflösung, was für ein angenehm authentisches Hörvergnügen sorgt. Lediglich die Bühnendarstellung gerät etwas weniger ortungsscharf-plastisch als von manch anderen kleinen Zweiweglern gewohnt. Eine umfangreiche Ausstattung steht zudem auf der Habenliste.

    Test Nubert nuPro A-300

    Preis: 1.050 Euro

    Dynaudio Excite X38

    Fairaudio Award

    Die Dynaudio Excite X38 gibt sich tonal balanciert und punktet mit in dieser Klasse selten zu findender Transparenz und Natürlichkeit sowie mit klanglicher Lockerheit und musikalischer Unaffektiertheit – und das schon an „normalen“ Verstärkern. Grobdynamisch kein Hans Dampf, sondern auf preiskassentypischem Niveau unterwegs. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Dynaudio Excite X38

    Preis: 2.990 Euro

    Quadral Aurum Altan aktiv

    Fairaudio Award

    Die Altan aktiv klingt erstaunlich „groß“ und komplett. Sie geht im Bass tief runter und verträgt dabei dennoch eine eher wandnahe Aufstellung. Auflösung, Grob- und Feindynamik sind auf sehr hohem Niveau, wobei die Grenzlautstärke natürlich nicht so hoch liegt wie bei Boxen mit mehr Membranfläche. Eine sehr spielfreudige und gleichzeitig neutrale Box, die nur direkt auf Achse eine geringe Hochtonhärte zeigt, welche sich durch leichtes Einwinkeln zuverlässig eliminieren lässt.

    Test Quadral Aurum Altan aktiv

    Preis: 2.800 Euro

    Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Die Genelec M040 machen am Mischpult wie am Desktop und mit Sicherheit auch im Wohnraum eine sehr gute Figur. Sie spielen tonal neutral, besitzen eine preisklassentypische Grob- und Feindynamik und dürfen in Sachen Bühnendarstellung als besondere Talente durchgehen. Natürlich greifen im Tiefbass irgendwann die klassischen Kompaktbox-Limitierungen. Der hochdynamische B.M.C.-DAC passt „charakterlich“ sehr gut zu den Genelecs. Es gibt zwar D/A-Wandler, die im Bassbereich voluminöser klingen, hierfür kann der PureDAC jedoch auch bis in unterste Lagen mit einer besonders detaillierten und präzisen Abbildung punkten.

    Test Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Preis: 1.200 Euro

    Kelinac KEL 711Mg

    Lebendig, musikalisch mitreißend und emotional berührend – die große Kelinac ist ein Lautsprecher für Genießer. Das bevorzugte Musikgenre ihres Besitzers ist ihr dabei völlig gleichgültig. Dass sie im Bassbereich nicht so weit hinabreicht, wie man angesichts des Gehäusevolumens vermuten würde, gleicht sie durch vorbildliche Struktur und Präzision in der tonalen Kelleretage wieder aus.

    Test Kelinac KEL 711Mg

    Preis: 4.000 Euro

    Nubert nuLine 264

    Die nuLine 264 agieren tonal sehr ausgewogen. Per Schalter lässt sich der Bassbereich auf profunden Tiefgang oder eine tiefbassärmere, aber knackigere Darstellung ausrichten. Nach oben hin schließen sich neutral und farbig zeichnende Mitten sowie ein hochauflösender, aber jedwede künstliche Schärfe vermeidender Hochton an. Timing, Dynamik und Rhythmus gehören eindeutig zu den besonderen Talenten der 264er - vorausgesetzt, sie bekommen ein Mindestmaß an Leistung zugeführt.

    Test Nubert nuLine 264

    Preis: 1.570 Euro

    Elac FS 507 VX-JET

    Ein insbesondere mit außergewöhnlicher Homogenität und Detailreichtum aufwartender Lautsprecher, der schwer in eine „klangliche Ecke“ zu stellen ist: Der Obertonbereich ist licht und klar, ohne Härten, der Übergang zu den tonal wohlbalancierten Mitten nahtlos, und auch die tiefreichenden Bässe geben sich bestens integriert. Letztere legen womöglich etwas mehr Wert auf homogenen Klangfluss als aufs letzte Quäntchen Geschwindigkeit. Mithilfe eines Stellrades können die FS 507 akustisch an den Wohnraum angepasst werden.

    Test Elac FS 507 VX-JET

    Preis: 9.980 Euro

    Teufel Definion 5

    Wenn Sie einen lebendigen und pegelfesten Lautsprecher mit einem energiegeladenen, sehr schnellen - wenngleich tonal leicht betonten - Bassbereich suchen, könnten Sie hier richtig liegen. Die Teufel Definion 5 zeigen preisklassenbezogen keine echten Schwächen. Sie gehen als Allrounder mit Faible für eine präzise getimte und rhythmisch stimmige Musikwiedergabe durch.

    Test Teufel Definion 5

    Preis: 2.800 Euro

    Nubert nuVero 3

    Aufgrund ihrer Größe gehen diese Dipol-Lautsprecher zwar nicht gerade als Party-Biester oder Bassmonster durch, reichen angesichts ihrer Abmessungen aber dennoch erstaunlich tief hinunter. Die Darstellung von Stimmen und Naturinstrumenten gelingt im besten Sinne nüchtern-neutral. Oben herum schließt sich ein sauberer Hochton an, der sorgfältig produzierte Aufnahmen mag und mittels des rückseitigen, optional zuschaltbaren zweiten Hochtöners an Raumgegebenheiten angepasst werden kann.

    Test Nubert nuVero 3

    Preis: 1.090 Euro

    Spendor SP100R²

    Fairaudio Award

    Ein überragender, höchst authentisch und durchhörbar wirkender Mittenbereich, der zusammen mit dem Hochton zu einer ausnehmend homogenen Einheit verschmilzt, gehören ebenso wie eine involvierende Räumlichkeit zu den Meriten dieses von Kopf bis Fuß auf Natürlichkeit getrimmten Lautsprechers. Der druckvolle Bass reicht so tief hinab, dass es auch einer ausgewachsenen Standbox zur Ehre gereichen würde, gerät dabei etwas wärmer als Normalnull und weist ein zufriedenstellendes Dynamik- und Timingverhalten auf.

    Test Spendor SP100R²

    Preis: 8.499 Euro

    (Ständer: 699 Euro)

    Dynaudio Confidence C1 Signature

    Für Kompaktboxen sind die Dynaudio Confidence C1 Signature sicher nicht billig, und Kompromisse in Sachen Bass, Grobdynamik und Maximallautstärke müssen man bauartbedingt in Kauf nehmen. Für das, was sie aber sonst bieten, muss woanders wohl deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden - die Dänen liefern phänomenale Räumlichkeit, ein unglaubliches Niveau in Sachen Auflösungsvermögen, beste Feindynamik und insgesamt ein angenehm geschlossenes, authentisches Klangbild.

    Test Dynaudio Confidence C1 Signature

    Preis: 6.600 Euro

    (in der C1-II-Version, Testversion: 7.300 Euro)

    Teufel Raumfeld Speaker L

    Was der Berliner Lautsprecherhersteller hier fürs Geld liefert? Ein amtliches Paar Standlautsprecher, einen kräftigen Verstärker, einen D/A-Wandler und einen Streamingclient, der sich über eine logisch aufgebaute App steuern lässt – also im Grunde eine komplette Anlage. Klanglich fällt der kräftige Bassbereich auf sowie das mit einer leicht wärmeren Note versehene Mittenband. Grobdynamisch gibt sich die Teufel sattelfest – und bespielt locker auch größere Räume.

    Test Teufel Raumfeld Speaker L

    Preis: 1.300 Euro

    Ascendo C6

    Die Ascendo C6 überzeugt mit großer Homogenität, natürlich-plastischer Raumdarstellung und stressfreier, echter Auflösung. Sie spielt tonal balanciert, dabei der Tendenz nach eher leicht wärmer als hell. Partypegel und schiere grobdynamische Kampfkraft sind konzeptbedingt nicht ihres. Vielmehr punktet sie mit einem feinsinnigen und nuancierten Klangbild und stellt, auch aufgrund übersichtlicher Baugröße, insbesondere für mittelgroße/kleinere Hörräume eine sehr hochwertige Lösung dar.

    Test Ascendo C6

    Preis: 3.200 Euro

    Quadral Platinum M20

    Die Quadral Platinum M20 überraschen mit einem Klang, der ihre kompakten Abmessungen vergessen lässt – sofern man sie in Sachen Lautstärke nicht überfordert und im Tiefbass zu leichten Abstrichen in der Dynamik bereit ist. Den Mitten spendieren die M20 einen Schuss Wärme, wovon Stimmen profitieren. Auflösung und Detailwiedergabe stehen weniger im Vordergrund als ein schlüssiges Gesamtbild. Sehr angenehmer, realistischer Hochtonbereich.

    Test Quadral Platinum M20

    Preis: 698 Euro

    Magnat Quantum 755

    Die Magnat-Entwickler haben mit der Quantum 755 eine sehr ausgewogen und souverän spielende Lautsprechersäule auf die Spikes gestellt. Der klangliche Fingerabdruck geht dabei leicht ins Frische, Spritzige. Im Bass stehen Präzision, Struktur und Punch im Vordergrund, nicht maximaler Druck oder Tiefgang. Insbesondere bei nicht eingewinkelter Abstrahlung auf den Hörplatz ergibt sich ein „Quasi-Konzertsaal“-Gefühl mit angenehm dreidimensionaler Darstellung und sehr guter Ablösung des Geschehens von den Lautsprechern.

    Test Magnat Quantum 755

    Preis: 1.398 Euro

    Elac FS 407

    Ein ungemein alltagstauglicher Allrounder, der mit jeder Musikrichtung sehr gut klar kommt. Die FS 407 überzeugt durch einen tief hinab reichenden und gut kontrollierten Bassbereich, sehr feinaufgelöste und trotzdem seidige Höhen sowie messerscharfe Dynamik. Gute Aufnahmen sind ein Riesenspaß – bei mittelmäßigen legen sie durchaus auch mal den Finger in die Wunde, was aber durch die Wahl der richtigen Zuspieler in praxi keine Probleme bereiten sollte.

    Test Elac FS 407

    Preis: 3.700 Euro

    Triangle Magellan Cello II

    Triangles Cello II geben die Musik sehr präzise, lebendig und aufgelöst wieder - und stehen dabei tonal eher auf der schlankeren denn wärmeren Seite. Der Bass kommt tief, kontrolliert und dabei extrem dynamisch, wenngleich nicht maximal druckvoll. Schnellen Impulsen und Einschwingvorgängen folgen die Lautsprecher mit enormer Geschwindigkeit und Präzision.

    Test Triangle Magellan Cello II

    Preis: 10.000 Euro

    Nubert nuLine 34

    Ein Kompaktlautsprecher, der den Test-Autoren in Sachen Preis-Leistungsverhältnis offenbar ziemlich erstaunte, was zum einen an der für eine Box dieser Größe überraschenden Tieftonautorität liegt, zum anderen am insgesamt sehr stimmigen Auftritt, wobei das Klangbild ein wenig in die sachliche Richtung tendiert und beispielsweise Stimmen eher etwas leichter denn vollmundig geraten.

    Test Nubert nuLine 34

    Preis: 670 Euro

    Martin Logan Electromotion ESL

    Tonal spielen die Martin Logan ESL ausgewogen und bruchlos mit seidigen Höhen, einem detailreichen, dynamischen Mittenband und einem konturierten, aber nicht allzu voluminösen Bass. Man erlebt mit ihnen eine außergewöhnlich live-haftige Atmosphäre und, einen Platz im allerdings übersichtlich großen Sweet Spot vorausgesetzt, eine präzise räumliche Abbildung und exakte Tiefenstaffelung.

    Test Martin Logan Electromotion ESL

    Preis: 3.190 Euro

    Totem Acoustic Element Ember

    Die Ember überzeugen vor allem durch eine weit über ihre Gehäusegröße hinausgehende Autorität, was nicht zuletzt an ihren Talenten in Sachen Bass und Hochton liegt. Das Dynamikverhalten setzt ebenfalls Maßstäbe, Klangfarben werden darüber hinaus sehr authentisch reproduziert. Tonal wirken die Mitten gegenüber den tiefen und hohen Lagen leicht zurückhaltend.

    Test Totem Acoustic Element Ember

    Preis: 5.684 Euro

    Harbeth 30.1

    Die Harbeth 30.1 zeichnet sich durch ein sehr kohärentes Klangbild aus, in dem das musikalisch-balancierte Gesamtergebnis die Richtschnur abgibt. Im Tiefbassbereich etwas zurückgenommener abgestimmt, wird im Bass-/Grundtonbereich eher eine kleine Schippe draufgelegt. Ein latent wärmer timbriertes, aber sehr transparentes Mittenband geht dabei mit perfekt angebundenen, eher „sanften“ Höhen einher. Die Harbeth spielt rhythmisch involvierend und weiß eine üppige Bühne abzubilden.

    Test Harbeth 30.1

    Preis: 3.150 Euro

    Genelec 8260

    Der Aktivmonitor Genelec 8260 ist ein Allroundtalent: Er spielt breitbandig und neutral, hochauflösend, räumlich akkurat und vor allem verfärbungs- und verzerrungsarm. Zudem ist er recht flexibel, denn dank der integrierten DSP-Steuerung wird nicht nur eine Optimierung auf den jeweiligen Hörraum möglich, sondern auch eine Anpassung an den individuellen Hörgeschmack. Mit der Aktivbox 8260 wird einem „viel Lautsprecher fürs Geld“ geboten.

    Test Genelec 8260

    Preis: 8.798 Euro

    Burmester B10

    Fairaudio Award

    Mitreißende Energie, ein eher erdiges denn ätherisches Klangbild bei dennoch vorbildlicher Neutralität im wichtigen Mittenbereich und ein ungeheuer gutes Gefühl für Rhythmus zeichnen diesen im Bass überraschend erwachsen auftretenden Kompaktlautsprecher aus. In den unteren Höhen hat es eine leichte Betonung, die aufgrund der ansonsten zu konstatierenden Sauberkeit und tadellosen Auflösung nicht weiter ins Gewicht fällt.

    Test Burmester B10

    Preis: 3.480 Euro

    Sonus Faber Venere 1.5

    Fairaudio Award

    Ein Hochton, der mehr auf Langzeittauglichkeit als aufs letzte Quäntchen Feinauflösung setzt, ein differenziertes, farbenprächtiges Mittenband, ein angesichts der Baugröße profund wirkender Bass sowie eine Raumdarstellung, die weit über Preisklassen-Niveau spielt, lassen nicht zuletzt akustische Instrumente in bestechender Natürlichkeit erklingen. Ein wertiges Design und ausgezeichnete Verarbeitung gibt’s obendrauf.

    Test Sonus Faber Venere 1.5

    Preis: 1.250 Euro

    Audioplan Konzert III

    Ein sehr langzeittauglicher, „untechnisch“ klingender sowie neutraler Lautsprecher mit einer der Preisklasse adäquaten, recht eindrucksvollen Tieftonmacht und Grobdynamik. Als Highlights gehen unter anderem der Mittenbereich, sprich eine sehr organisch anmutende Stimmwiedergabe sowie die ortungsscharfe, plastische Bühnenabbildung durch. Der Hochton ist bei alledem nicht darauf ausgelegt, das letzte Quäntchen Luft und knisterende Feinstdynamik herauszukitzeln.

    Test Audioplan Konzert III

    Preis: 15.800 Euro

    Nubert Nuline 284

    Fairaudio Award

    Die Nuline 284 zeichnet sich aus durch einen gleichsam tiefen wie sauber akzentuierten Bass, ein sehr gutes Timing mit Antrittsschnelligkeit und Attacke, tonale Ausgewogenheit, sowohl fein- als auch grobdynamisches Talent und ein detailreiches Hochtonspektrum, das nicht mit Glasigkeit oder schrillen Akzenten nervt. Man darf also sagen: viel Lautsprecher fürs Geld.

    Test Nubert Nuline 284

    Preis: 1.950 Euro

    Abacus C-Box 2

    Die Abacus C-Box 2 vereint die für einen Nahfeldmonitor geforderten Eigenschaften (neutrale tonale Abstimmung, gute Feinauflösung und stereofone Ortungsschärfe) mit einer involvierenden Spielfreude sowie guter Fein- und Grobdynamik. Auch im Heimstudio und als Musikerlautsprecher leistet sie sehr gute Dienste, wobei hier je nach Abhörlautstärke, Hörabstand und Musikrichtung das Zuschalten eines Subwoofers sinnvoll werden kann.

    Test Abacus C-Box 2

    Preis: 490 Euro

    Blumenhofer Genuin FS 2

    Dieser (nicht nur preislich) ausgewachsene Zwei-Wege-Lautsprecher mit für Time-Alignement-Zwecke beweglich montiertem Hochtonhorn spielt klanglich äußerst komplett auf. Tonal balancierte Vollbereichswiedergabe mit leicht wärmerem Mittenband. Die Blumenhofer Genuin FS 2 beeindruckte im Test insbesondere durch die Kombination aus hochdynamischen Antritt bei gleichzeitig sehr akkurater Raumdarstellung inklusive famoser Tiefenstaffelung.

    Test Blumenhofer Genuin FS 2

    Preis: 19.500 Euro

    Quadral Titan VIII

    Die Titan VIII ist ein bisschen so etwas wie das Sonderangebot unter den Lautsprecher-Spitzenmodellen: Akkurat-musikdienlich und eindrucksvoll mächtig-druckvoll geht es gleichermaßen zur Sache. Dafür sorgen unter anderem ein bestens ausbalancierter, feinsinniger Mittel-Hochton-Bereich, eine sehr „erwachsene“, wenngleich nicht staubtrockene Tieftonautorität und eindrucksvolle Grobdynamik. Auch räumlich gerät das Klangbild involvierend und löst sich hervorragend von den Boxen ab, die Ortungsschärfe gerät dabei ordentlich, aber nicht außerordentlich.

    Test Quadral Titan VIII

    Preis: 12.000 Euro

    Hornmanufaktur Aurora

    Die Hornmanufaktur Aurora - ein Breitbänder mit Back-loaded-Basshorn im kompakten Gehäuse, unterstützt von einem Superhochtöner - überzeugt durch natürliche und unverfälschte Klangfarben, vor allem aber durch eine hochdynamische Spielweise. Rhythmus und Timing sind ausgeprägte Stärken dieses Lautsprechers. Besondere Macht im Bass sollte man freilich nicht erwarten - und auch nicht maximalen Tiefgang.

    Test Hornmanufaktur Aurora

    Preis: 2.800 Euro

    Genelec 30, 30+, 40

    Fairaudio Award

    Alle drei getesteten Lautsprecher-Sets von Genelec (Syno 30, 30+, 40) zeichnen sich durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zur generellen Klangcharakteristik gehören: tonal neutrale, sehr transparente Wiedergabe, hohes Auflösungsvermögen, sehr gute Feindynamik sowie erstklassiges Timing. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Aktivmonitoren liegen im Druck/Tiefgang des Bassbereichs sowie im maximal möglichen Abhörpegel.

    Test Genelec 30, 30+, 40

    Preis: 1.250 Euro bis 2.400 Euro

    (je nach Set)

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    PREMIUM-HÄNDLER, die Genelec führen

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