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HiFi-Test-Archiv: Kopfhörer & Mobiles

Die große Kopfhörer-Test-Übersicht aus 2026: Hier finden Sie Testberichte von Over-Ears, On-Ears, In-Ears, ANC- und Bluetooth-Kopfhörern sowie Kopfhörerverstärkern.

    Euro bis Euro

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    Oppo HA-2 SE

    Robust, anschlussfreudig, mit cleverem Bedienkonzept und nützlichen Extras gewappnet, ist dieser DAC/Kopfhörerverstärker ein nahezu perfekter Begleiter für mobile Audiophile, aber auch für stationäre Rechner geeignet. Ein druckvoller Bass, spritzige Mitten, präsente, aber nie quäkende Höhen und eine tadellose Auflösung zählen zu seinen Charakteristika. Einzig für Anhänger asketischer Bässe oder betont sonorer Mitten gibt es für unter 500 Euro Alternativen, die dann allerdings einige Stärken des Oppo nicht teilen.

    Test Oppo HA-2 SE

    Preis: 379 Euro

    Arcam rHead

    Tonal gesehen präsentiert sich dieser Kopfhörerverstärker als recht neutraler Zeitgenosse, der minimal angehobene Tiefbass tut der Gesamtpräsentation da keinen Abbruch. Der Arcam ist vor allem feindynamisch talentiert und besitzt eine tolle Detailauflösung – und er passt gut zu den meisten Kopfhörern, sogar an In-Ears kann er überzeugen.

    Test Arcam rHead

    Preis: 550 Euro

    AKG K872

    Dieser geschlossene Kopfhörer spielt tonal neutral und verbindet einen ausnehmend knackig-druckvollen und tiefreichenden Bassbereich mit einer weiträumigen Abbildung, die eher für offene beziehungsweise halboffene Konstruktionen typisch ist – damit kann er auch jene überzeugen, die bisher einen Bogen um geschlossene Konstruktionen gemacht haben. Und hinsichtlich des Auflösungsvermögens und der dynamischen Talente ist AKGs neues geschlossenes Flaggschiff sowieso über jeden Zweifel erhaben.

    Test AKG K872

    Preis: 1.899 Euro

    KEF M100

    Der im Einstiegssegment für audiophile In-Ears positionierte KEF M100 kann mit einer über das gesamte Frequenzband ausgewogenen Tonalität glänzen, nur der Kickbass scheint etwas angehoben, was sich allerdings bei der mobilen Nutzung als ein Vorteil herausstellen kann. Insgesamt geht dieser In-Ear als Allrounder durch, er kann sowohl die Spaß suchende Klientel bedienen als auch den detailverliebten Hörer erfreuen.

    Test KEF M100

    Preis: 130 Euro

    Meze 99 Classics

    Dieser geschlossene Over-Ear besticht auf den ersten Blick durch sein charaktervolles Äußeres, aber auch seine niedrige Impedanz und damit einhergehende Mobiltauglichkeit. Hochdynamisch und involvierend, überzeugt er tonal durch eine tendenziell dunklere Timbrierung, die sich außerordentlich harmonisch mit dem griffigen, farbenreichen Mittenband und dem seidigen Hochtonbereich zu einem stimmigen Ganzen fügt. Der Meze ermöglicht stressfreies Langzeithören.

    Test Meze 99 Classics

    Preis: 299 Euro

    Onkyo DP-X1

    Dieser Digital Audio Player (DAP) macht bereits durch seine Verarbeitung und noch mehr durch seine ebenso logische wie sehr ästhetische UI sowie seinen Featurereichtum klar, dass er gehobenen Ansprüchen genügen will. Klanglich nicht übermäßig laut und bassvorwitzig, überzeugt er durch zackig-schnelle (Fein-)Dynamik, hohe Auflösung, einen sich bestens nach oben öffnenden, luftigen Hochton sowie eine ortungsscharfe und ansonsten wohlbalancierte Bühnendarstellung. Eine sehr hörenswerte Präzisionsmaschine.

    Test Onkyo DP-X1

    Preis: 799 Euro

    Fabs - fabulous earphones Basic Dual Driver

    Dieser maßgefertigte In-Ear kann nicht zuletzt im Bass sowohl qualitativ wie quantitativ überzeugen, der Fabs stellt noch das tiefste Grummeln einer Bassline sauber und markerschütternd dar. Insgesamt tendiert der Fabs zu einer etwas wärmeren Wiedergabe, die Mitten- und Höhenwiedergabe ist aber trotzdem auf hohem Niveau anzusiedeln. Nur im Superhochton bedarf es je nach vorgeschaltetem Gerät – der Fabs reagiert auf seine Zuspieler etwas sensibler als andere Kandidaten – noch des einen oder anderen Quäntchens mehr an Pegel. Für einen In-Ear hervorragende Räumlichkeit.

    Test Fabs - fabulous earphones Basic Dual Driver

    Preis: 440 Euro

    Lotoo PAW 5000

    In Sachen Optik und Bedienführung recht schnickschnacklos designt, geht dieser gerade mal 110 Gramm wiegende Digital Audio Player (DAP) klanglich als Schöngeist durch: Es gibt DAPs, die haben unten mehr Wumms und/oder oben herum mehr Glitzer. Der Lotoo hingegen setzt insbesondere auf eine sehr, sehr reife Mittenwiedergabe - ohne dabei in den anderen Frequenzgefilden wirklich etwas anbrennen zu lassen. Was „über alles“ gehört zu einer tadellosen Stimmigkeit sowie angenehm organischen Spielweise führt. Exzellentes Preis/Sound-Verhältnis.

    Test Lotoo PAW 5000

    Preis: 299 Euro

    Beyerdynamic T1 (2. Generation)

    Zu den Stärken dieses halboffenen Kopfhörers zählen die Dynamik sowie die enorme Auflösungsfähigkeit im Bass und Mittelhochtonbereich. Tonal ist er insgesamt eher auf der etwas leichteren denn sonoreren Seite anzusiedeln. Bei entsprechenden Aufnahmen erzeugt der T1 eine beeindruckende Tiefenstaffelung – Live-Aufnahmen jeglichen Genres bereiten mit ihm ausgesprochenes Vergnügen.

    Test Beyerdynamic T1 (2. Generation)

    Preis: 1.199 Euro

    Pioneer XDP-100R

    Pioneers Digital Audio Player (DAP) geht als audiophiles Kleinod durch: Er deklassiert die Wiedergabe von Smartphones und bietet doch – dank des Android-Betriebssystems – deren Vielseitigkeit (telefonieren kann man mit ihm allerdings nicht). Der sehr homogene Klangcharakter dieses mobilen Players ist von ausgeprägter Luftigkeit, sehr gutem Auflösungsvermögen und hoher Dynamik geprägt. Der Leistungsverstärker hätte für den Betrieb hochohmiger Kopfhörer etwas kräftiger ausfallen dürfen.

    Test Pioneer XDP-100R

    Preis: 749 Euro

    Musical Fidelity MX-HPA

    Dieser (rein analoge) Kopfhörerverstärker besitzt eine außerordentliche Kontrolle bis in die tiefsten Frequenzen hinein – selbst bei anspruchsvollen Kopfhörern. Der Bassbereich wird dabei linear wiedergegeben. Die Kombination aus leicht warmen Mitten und hervorragender Impulstreue, speziell im symmetrischen Betrieb, ist bemerkenswert. Des Weiteren glänzt der Bühnenaufbau mit sehr guter Ortbarkeit und Separation der Klänge.

    Test Musical Fidelity MX-HPA

    Preis: 999 Euro

    AudioQuest DragonFly Black & Red

    Diese Miniatur-DAC/Kopfhörerverstärker bilden eine sehr solide Basis für hochklassigen Klanggenuss und übersteigen die Qualität gängiger in Computern oder Smartdevices installierter Audioausgänge deutlich. Klarheit, neutrale Tonalität, beschwingte Dynamik und ein kontrollierter, druckvoller Bass zählen schon beim günstigeren DragonFly-Modell „Black“ zu den Tugenden. Der doppelt so teure „Red“ fügt dem noch mehr Souveränität hinzu und besitzt die vergleichsweise feinere Auflösung.

    Test AudioQuest DragonFly Black & Red

    Preis: 99 Euro bis 199 Euro

    (Black: 99 Euro, Red: 199 Euro)

    Teufel Real Z

    Mit einer tonalen Charakteristik, die eher als luftig, fein, analytisch und präzise durchgeht, ist dieser halboffene, ohrumschließende Kopfhörer für jene gedacht, die es einerseits gern detailreich und transparent mögen, andererseits aber auch den bloßen Musikspaß nicht missen wollen. Die transparente Gangart des Teufel Real Z mit dem klar definierten Raum ist dabei immer nah an der Wahrheit und addiert keine eigene emotionale Färbung.

    Test Teufel Real Z

    Preis: 179 Euro

    Burson Audio Soloist SL MK2

    Fairaudio Award

    Dieser reinrassige Kopfhörerverstärker vermag mit seiner leicht warmen, im Präsenzbereich etwas zurückhaltenden Wiedergabe mit vielen Kopfhörern zu gefallen. Der Wohlfühlfaktor scheint beim Burson Audio an erster Stelle zu stehen, ohne dass dies aber zulasten der Detailfülle ginge. Die niedrige Ausgangsimpedanz und der umschaltbare Gainfaktor machen ihn flexibel einsetzbar.

    Test Burson Audio Soloist SL MK2

    Preis: 599 Euro

    MOON Neo 230HAD

    Dieser Kopfhörerverstärker und D/A-Wandler verfügt über ein sehr hohes Auflösungsvermögen sowohl rein analog als auch im DAC-Betrieb – inklusive eines ehrlichen Hochtonbereichs, der Fehler zwar aufzeigt, aber auch verzeiht. Durch die Verbindung des quasi nicht vorhandenen Hintergrundrauschens mit hoher Impulstreue ist eine hervorragende Dynamik über den gesamten Frequenzbereich zu verzeichnen. Erwähnenswert ist nicht zuletzt die luftige Wiedergabe, die einzelnen Klangquellen Raum zum Entfalten verleiht.

    Test MOON Neo 230HAD

    Preis: 1.250 Euro

    Fostex TH-500RP

    Der Bass reicht typisch für magnetostatische Kopfhörer bis in die untersten Lagen und lässt nichts vermissen. Den richtigen Amp vorausgesetzt, ist der Fostex durch seine organische und stressfreie Wiedergabe als einer der langzeittauglichen Zeitgenossen anzusehen. Im Hochton auftretende unangenehme Frequenzspitzen werden gedämpft, ohne dass der Klangcharakter ins Dumpfe absackt. Der durchaus kräftige Grundton lässt den Kopfhörer tonal gleichwohl eher ins Warme tendieren.

    Test Fostex TH-500RP

    Preis: 690 Euro

    KEF M400

    Dieser mobile Kopfhörer folgt zwar nicht der reinen Lehre, sondern bietet eine „spaßorientierte“ Abstimmung mit leicht betonten Bässen und Grundton, lässt es dabei aber niemals an Kontrolle oder Detailreichtum vermissen. Im Alltag überzeugt der KEF zudem durch die hohe Geräuschisolation, den sehr guten Komfort und das schöne Design. Die Fernbedienung und der solide Klappmechanismus runden das stimmige Paket ab.

    Test KEF M400

    Preis: 260 Euro

    Audeze EL-8 und Audeze Deckard

    Der mit integriertem DAC ausgestattete Kopfhörerverstärker liefert eine präzise Darstellung des Bassbereichs, eine detailreiche Hochtonwiedergabe sowie tendenziell etwas wärmer, freundlicher abgestimmte Mitten. Der magnetostatische Kopfhörer EL-8 ist dagegen schon fast gnadenlos ehrlich und bietet hohe Impulstreue, Detailreichtum und einen strukturierten Tiefton.

    Test Audeze EL-8 und Audeze Deckard

    Preis: 829 Euro

    Marantz HD-DAC1

    Diese Kombi aus Kopfhörerverstärker und regelbarem DAC kann insbesondere jener Gruppe von Hörern ans Herz gelegt werden, die eine unangestrengte, tonal ins Wärmere tendierende, aber dennoch gut auflösende Wiedergabe der Musik bevorzugen. Klischeehaft ausgedrückt, verbindet der HD-DAC1 die Präzision von Transistorelektronik mit dem angenehm stressfreien Charakter von Röhren.

    Test Marantz HD-DAC1

    Preis: 799 Euro

    NuPrime DAC-10H

    Die in einem vergleichsweise kleinen Gerät realisierte Kombination aus Vorstufe, DAC & Kopfhörerverstärker spielt in Sachen Dynamik, räumliches Ablösen, Ortungsschärfe und gefühlte „Klangreinheit“ erstaunlich groß. Zudem: In keiner seiner drei Disziplinen wirkt der DAC-10H kompromissbehaftet, geradezu überraschend gut sind die Analogeingänge – sowohl die Ansteuerung von Endstufen/Aktivlautsprechern als auch Kopfhörern betreffend. Via USB gefüttert, wirken die oberen Lagen leicht abgedimmt, was die Langzeittauglichkeit zusätzlich fördert, ausgemachte „Luftigkeitsfans“ aber weniger auf ihre Kosten kommen lässt.

    Test NuPrime DAC-10H

    Preis: 1.850 Euro

    AKG K712 Pro

    Fairaudio Award

    Der durchaus kräftige Bass dieses offenen Kopfhörers spielt detailreich, Mitten und Höhen ebenfalls. Die Ortung auf der Breite und in der Tiefe der Bühne ist AKG-typisch sehr gut und die Impulstreue ist atemberaubend. Durch den tonal etwas defensiver als streng neutral gehaltenen Präsenzbereich, das geringe Gewicht und die hervorragenden Sitzeigenschaften ist der 712er ein sehr „dauerbetriebsfähiger“ Kopfhörer.

    Test AKG K712 Pro

    Preis: 529 Euro

    JDS Labs O2ODAC

    Dieser DAC/Kopfhörer-Verstärker ist ein gnadenlos ehrliches Arbeitstier, das weder schönfärberisch Einfluss nimmt noch auf der dunklen Seite angesiedelt werden will. Der über den gesamten Frequenzbereich neutral spielende JDS versteht es durch den nach oben hin kompromisslos offenen Hochton mehr Details als manch anderer Amp aus den Aufnahmen zu zaubern. Er darf als idealer Spielpartner für jene Zielgruppe gelten, die trotz Platzmangels und begrenzten Budgets deutlich mehr Musikalität aus ihrem Laptop, PC oder Tablet herausholen will.

    Test JDS Labs O2ODAC

    Preis: 299 Euro

    Oppo PM-2 und Oppo HA-1

    Fairaudio Award

    Die Kombination aus Kopfhörer Oppo PM-2 und passendem Head-Amp, DAC und Vorstufe Oppo HA-1 glänzt nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Vielseitigkeit, die sie auch für viele „Kopfhörer-Einsteiger“ reizvoll machen dürfte, die keine Lust auf mehrere spezialisierte Geräte haben. Der Oppo PM-2 ist ein sehr guter Hörer und eine willkommene Bereicherung für den Markt der Magnetostaten – und die Möglichkeiten, den Kopfhörerverstärker HA-1 als Zentrum einer Stereo- und Mehrkanalkette zu betreiben, sind wirklich durchdacht.

    Test Oppo PM-2 und Oppo HA-1

    Preis: 2.498 Euro

    (PM-1: 999 Euro, HA-1: 1.499 Euro)

    Denon AH-GH20

    Das Noise Cancelling dieses sowohl per Kabel als auch Bluetooth ansteuerbaren Kopfhörers funktioniert im Bereich tiefer Frequenzen hervorragend und ist alltagstauglich, da es recht selten sein wird, dass man von der Umwelt rein gar nichts mehr mitbekommt. Klanglich leistet der geschlossene Hörer viel: Die konstruktionsübliche Kompaktheit der musikalischen Bühne macht sich nur moderat bemerkbar, die Dynamik und Auflösung sind erstaunlich für diese Preisklasse. Ebenso der luftige Hochton, der nie beißend oder scharf anmutet. Im Oberbass erkennt man wie bei vielen Kopfhörern dieses Genres eine leichte Erhöhung.

    Test Denon AH-GH20

    Preis: 329 Euro

    InEar Stage Diver 4

    Obwohl der Preis für einen In-Ear etwas stolz daherkommt, wird er durch die Präsentation der Musik – vor allem durch den Detailreichtum, der sich durch das ganze Frequenzspektrum hindurchzieht, und nicht zuletzt der Ortungsschärfe und natürlich-realistischen Bühne wegen – mehr als gerechtfertigt. Die Frequenzgangenden sind ganz leicht betont.

    Test InEar Stage Diver 4

    Preis: 679 Euro

    Calyx M

    Der High-Res-fähige mobile Audioplayer Calyx M spielt räumlich offen, strukturiert und weit, grob- und feindynamisch schnell und unangestrengt sowie musikalisch fließend. Tonal geht es dabei eher einen Tick in Richtung Wärme als Kälte. Der Calyx M ist ein echter Allrounder.

    Test Calyx M

    Preis: 1.199 Euro

    Aëdle VK-1

    Der Aëdle VK-1 ist eine willkommene Ergänzung im Kopfhörermarkt. Für Leute, die ungern mit einem großen, ohrumschließenden Modell herumlaufen, bietet er eine sehr hohe Klangqualität. Gleichzeitig legt er die Messlatte im Bereich Verarbeitung um ein deutliches Stück nach oben. Ein druckvolles, tonal leicht angehobenes Bassfundament, ein natürlicher Mitteltonbereich mit guter Stimmdarstellung und klare, frische Höhen, die aber nicht ins Anstrengende gehen, zählen zu seinen klanglichen Charakteristika.

    Test Aëdle VK-1

    Preis: 390 Euro

    B.M.C. Audio UltraDAC

    Der BMC UltraDAC ist nicht nur ein D/A-Wandler, sondern auch ein Kopfhörerverstärker. Vor allem aber bietet er viel Klang fürs Geld: Tonal eher eine Spur leichter unterwegs, überzeugt er durch sein lebendiges Grundnaturell und seine beiden Hauptstärken: die sehr hohe Auflösung und ausnehmend akkurate Raumdarstellung. Eine Maschine für Hörer, die es wirklich wissen wollen.

    Test B.M.C. Audio UltraDAC

    Preis: 3.198 Euro

    Magnat LZR 980

    Wer nach einem direkten, involvierenden, druckvollen und dabei gut aufgelösten Klangbild sucht, das mit jeder Art von Musik (insbesondere aber mit elektrisch verstärkter und/oder elektronisch produzierter) einfach Spaß macht, kommt um einen Hörtest mit diesem Over-Ear-Kopfhörer kaum herum. Abgesehen von einer kleinen Bassbetonung tonal neutral abgestimmt.

    Test Magnat LZR 980

    Preis: 299 Euro

    Audeze LCD-X und Bakoon HPA-01

    Eine kleine, aber sehr präzise gestaffelte Bühne und lebendige Mitten zählen zu den Meriten dieses tonal neutral tönenden Kopfhörerverstärkers, der ein exzellenter Partner für Kopfhörer mit eher entspannter Wiedergabe ist. Das Herausragende am Kopfhörer Audeze LCD-X ist die sehr transparente, realistische Wiedergabe – sie wird durch die überaus neutrale Abstimmung und die sehr gute Impulsleistung erreicht.

    Test Audeze LCD-X und Bakoon HPA-01

    Preis: 1.999 Euro

    NuForce HA-200

    Fairaudio Award

    Was der HA-200 in puncto Detailauflösung und Kontrolle zeigt, ist nahezu auf Referenzniveau. Als besonders erfreulich für einen Verstärker dieser Preisklasse geht die hervorragende Kompatibilität mit verschiedensten Kopfhörerdesigns durch. Tonal ist der NuForce sehr neutral, neigt aber aufgrund der analytischen Gangart teilweise zu härteren Höhen. Will man dies vermeiden, empfiehlt sich eine Paarung mit in den oberen Lagen eher zurückhaltend spielenden Kopfhörern.

    Test NuForce HA-200

    Preis: 349 Euro

    AKG K812

    AKG hat mit dem K812 ein wahres Multitalent hervorgebracht: Dynamisch gehört er zu den besten Hörern, zudem bringt er die in dieser Preisklasse nötige hohe Auflösung mit, überzeugt im wichtigen Mittenbereich mit großer Natürlichkeit und spielt im gesamten Frequenzbereich linear und sehr ehrlich. Stets zeigt er die Eigenschaften des Quellmaterials und der vorgeschalteten Kette auf – im Guten wie im Schlechten.

    Test AKG K812

    Preis: 1.590 Euro

    Audeze LCD-3 und Auralic Taurus MKII

    Saubere Tonalität, hervorragende Fein- und Grobdynamik, gute Raumabbildung – all das bietet die Kombination aus Auralic Taurus MKII (KH-Verstärker) und Kopfhörer Audeze LCD-3. Hervorzuheben ist, dass der LCD-3 auch im Bereich der tiefen Frequenzen, bei denen andere Kopfhörer, insbesondere mit kleineren Treibern, versagen, eine sehr überzeugende Performance abliefert. Der Taurus ist auch als minimalistische Vorstufe einsetzbar.

    Test Audeze LCD-3 und Auralic Taurus MKII

    Preis: 3.793 Euro

    (LCD-3: 1.995 Euro, Taurus: 1.798 Euro)

    Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Die Genelec M040 machen am Mischpult wie am Desktop und mit Sicherheit auch im Wohnraum eine sehr gute Figur. Sie spielen tonal neutral, besitzen eine preisklassentypische Grob- und Feindynamik und dürfen in Sachen Bühnendarstellung als besondere Talente durchgehen. Natürlich greifen im Tiefbass irgendwann die klassischen Kompaktbox-Limitierungen. Der hochdynamische B.M.C.-DAC passt „charakterlich“ sehr gut zu den Genelecs. Es gibt zwar D/A-Wandler, die im Bassbereich voluminöser klingen, hierfür kann der PureDAC jedoch auch bis in unterste Lagen mit einer besonders detaillierten und präzisen Abbildung punkten.

    Test Genelec M040 und BMC Audio PureDAC

    Preis: 1.200 Euro

    Beyerdynamic T90 und A20

    Die Stärke der Kopfhörer/KH-Verstärker-Kombi A20/T90 sind die phantastischen Mitten. Sie spielt detailreich und impulstreu bei gleichzeitig guter tonaler Balance auf. Der Kopfhörer T90 zeigte bei keiner Art von Musik oder Aufnahme wesentliche Fehler, der passende Verstärker A20 unterstützt dessen Qualitäten. Allerdings zwingt der hohe Verstärkungsfaktor beim Leisehören zur Nutzung des Anfangsbereiches des Lautstärkepotis.

    Test Beyerdynamic T90 und A20

    Preis: 998 Euro

    (jeweils 499 Euro)

    Music Hall ph25.2

    Ein vielseitiger Verstärker, der sich in der täglichen Nutzung klanglich angenehm zurücknimmt und mit seinen Anschlussmöglichkeiten und einer Verarbeitung auf sehr hohem Niveau überzeugt. Lebendige und leicht wärmere Mitten kombiniert er mit einem neutralen Bassbereich und klaren, gut aufgelösten Hochtonlagen. Er besitzt eine Art „eingebaute Räumlichkeit“, die gerade bei Rock/Pop-Produktionen angenehm wirken kann, bei hochwertigen Klassikaufnahmen aber beispielsweise auch ein wenig vom Raumeindruck der Aufnahme selbst kassiert.

    Test Music Hall ph25.2

    Preis: 499 Euro

    iRiver Astell & Kern AK100

    Der AK100 liefert ein entspanntes, „englisches“ Klangbild mit angenehmer Abstimmung im Hochtonbereich, klingt dabei gleichwohl sehr detailreich und überzeugt in Verbindung mit großen, hochohmigen Kopfhörern mit einem souveränen Bassbereich. Die fast gänzliche Abwesenheit von Grundrauschen sowie die hohe Kanaltrennung sind als weitere Highlights zu nennen, ebenso die sehr komfortable Bedienbarkeit. Aufgrund des 20-Ohm-Ausgangs sind - wie bei vielen anderen mobilen Playern auch - Probleme mit niederohmigen, komplexen Lasten zu erwarten.

    Test iRiver Astell & Kern AK100

    Preis: 699 Euro

    Fabs - fabulous earphones

    Fairaudio Award

    Angenehm „musikalischer“, maßangefertigter In-Ear-Kopfhörer (Custom) mit einer nicht zuletzt sehr langzeittauglichen, reinen Hochtonwiedergabe, die dafür nicht auf das letzte bisschen Auflösung trainiert wurde. Instrumente werden ausnehmend plastisch dargestellt, die Bühne gerät dabei für einen In-Ear erstaunlich groß. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Test Fabs - fabulous earphones

    Preis: 600 Euro

    Colorfly C3

    Ein portabler Audioplayer, der zwar kein Gapless beherrscht und eine etwas gewöhnungsbedürftige Bedienführung besitzt, dafür aber klanglich auf ganzer Linie überzeugt: Selbst an Kopfhörern mit großen Treibern bleibt der Bass konturiert und druckvoll, sodass ein separater mobiler Kopfhörerverstärker im Grunde keinen Vorteil mehr bietet. Der Colorfly C3 spielt auffallend dynamisch und stellt gerade auch im Zusammenhang mit lärmdämmenden InEar-Hörern ein sehr stimmiges „mobiles HiFi-System“ dar.

    Test Colorfly C3

    Preis: 199 Euro

    Focal Spirit One

    Focals erster Kopfhörer, der Spirit One, überzeugt mit einem natürlichen Klangbild und geradezu überraschend hoher Dynamik. Ehrlicher Bassbereich und deutliche, leicht betonte obere Oktaven - das Mittenband könnte etwas transparenter sein. Der in erster Linie für den mobilen Einsatz ausgelegte Spirit One besitzt einen sehr hohen Tragekomfort, nicht zuletzt dank seines geringen Gewichts.

    Test Focal Spirit One

    Preis: 199 Euro

    Phonak Audéo PFE 232

    Das In-Ear-Monitor-Spitzenmodell des Herstellers Phonak zeichnet sich klanglich durch ein brillantes, dabei aber ausgeglichenes Temperament aus. Die Impulstreue, speziell im Bassbereich, ist sehr hoch. Eine Anpassung an den eigenen Hörgeschmack ist möglich - hierfür stehen drei austauschbare Akustikfilter zur Verfügung.

    Test Phonak Audéo PFE 232

    Preis: 499 Euro

    Audez'e LCD-2

    Fairaudio Award

    Unerreichte Linearität und Tiefgang im Bassbereich, kombiniert mit einem neutralen Mitten- und Hochtonband, hoher Auflösung und einer besonderen Weitläufigkeit was die virtuelle Bühne angeht - das zeichnet den Kopfhörer der Firma Audez’e aus. Freilich leider auch ein ziemlich hohes Gewicht.

    Test Audez'e LCD-2

    Preis: 995 Euro

    Audio-Technica ATH-W1000X

    Ein Kopfhörer mit einem wunderschön gearbeiteten Holzgehäuse und - auch dank des im Vergleich zum Vorgänger W1000 zugewonnenen Volumens in den Mitten - natürlichen Klangbild, das sich zudem äußerst lebendig und impulstreu zeigt. Die Audio-Technica-typische Höhenwiedergabe sorgt für eine hohe Brillanz, die beispielsweise die Wiedergabe von Frauenstimmen sehr angenehm erscheinen lässt.

    Test Audio-Technica ATH-W1000X

    Preis: 749 Euro

    Audio-Technica ATH-ANC7b, Phiaton PS300NC, Sennheiser PXC450

    Gut zu klingen und dabei Außengeräusche möglichst fern von den Ohren zu halten - dies ist der an Noise-Cancelling-Kopfhörer gerichtete Auftrag. Mit Blick auf die drei Testkandidaten lautet die entscheidende Frage nun: Sind Sie vielreisender Musikliebhaber, suchen Sie eine geringe Baugröße oder vor allen Dingen eine sehr hohe Dämpfung?

    Test Audio-Technica ATH-ANC7b, Phiaton PS300NC, Sennheiser PXC450

    Preis: 225 Euro bis 399 Euro

    Sennheiser HD 800

    Fairaudio Award

    Sennheisers großer Kopfhörer zeichnet sich vor allem durch eine frappierend natürliche Wiedergabe aus. Einer sehr neutralen Linie verpflichtet und hochauflösend vorgehend, kann ein ungemein echtes Klangbild die Folge sein - bei entsprechend guten Aufnahmen. Lieblose Produktionen werden allerdings auch als solche kenntlich gemacht.

    Test Sennheiser HD 800

    Preis: 1.000 Euro

    Archos 7 & DVR Station

    Ein Mediaplayer samt Dockingstation, Fernbedienung und großer 320GB Festplatte. Noch einen hochwertigen externen DA-Wandler dazu - und schon steht eine ebenso unkomplizierte wie highendige Lösung bereit, mit der das Thema Festplatten-Musik angegangen werden kann.

    Test Archos 7 & DVR Station

    Preis: 399 Euro bis 498 Euro

    Funk LPA-2a

    Ein auf den ersten Blick etwas ungewöhnliches Konzept: Der Funk LPA-2a Kopfhörerverstärker kommt ohne Gehäuse daher. Dennoch richtet er sich nicht nur an ausgewiesene Bastler, sondern vor allen Dingen an Hörer, die für vergleichsweise kleines Geld einen klanglich sehr erwachsenen, ausnehmend neutral aufspielenden Kopfhörer-Pre suchen.

    Test Funk LPA-2a

    Preis: 265 Euro

    Denon-AH-D7000

    Dieser Kopfhörer verströmt Luxus – optisch wie haptisch. Klanglich überzeugte der Denon AH-D7000 im Test nicht zuletzt aufgrund seiner Feinzeichnung, Bühnenabbildung und Tiefbassqualität. Ein Kopfhörer, an den sich wohl auch Lautsprecherhörer recht schnell gewöhnen werden.

    Test Denon-AH-D7000

    Preis: 999 Euro

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