Drei Lautsprecherkabel, drei spannende Charaktere: Die Modelle Aura und Eterna beeindrucken durch eine außergewöhnliche Aufgeräumtheit und Klangreinheit - und sparen sich das letzte Quäntchen an diffuser Luftigkeit. Das Celesta spielt schlanker, weniger rein, dafür herrlich offen.
Dieses Netzkabel sorgt für ein dynamisches wie geschmeidiges Klangbild und mutet aufgrund seiner Bassperformance leicht warm an. Zum opulenten Gesamteindruck tragen die großzügigen Bühnenausmaße bei, wobei die Klänge präzise, aber nicht maximal umrissscharf gezeichnet werden.
Drei Lautsprecherkabel vom deutschen Anbieter WSS: Bereits das preiswerte Gold Line LS2 überzeugt mit einem angenehmen Genießersound, lässt aber in Sachen Präzision noch Luft nach oben. Weniger euphonisch, dafür geradezu vorbildlich neutral gibt sich das Platin Line LS4. Das Premium Line LS100 bietet außergewöhnliche Transparenz und Korrektheit, mit einer Selbstverständlichkeit, die nie ins Spektakuläre driftet, sondern einen organischen, emotional ansprechenden Sound befördert.
Dieses Lautsprecherkabel bietet ungewöhnliche technische Lösungen, um Störeinflüsse zu minimieren. Und das hört man: Extrem unverstellte, wunderbar reine Klangfarben und ungebremste Dynamik - unterm Strich wird nicht zuletzt eine außergewöhnliche Mitten- bzw. Stimmwiedergabe befördert. Ganz oben im Superhochton leicht dezent unterwegs, was allerdings auch unangenehmen "Glitzer" im Zaum hält.
Außergewöhnlich organische Klangfarben, eine tolle Stimmenwiedergabe und ein in Gänze auffallend schönes, doch ebenso tadellos präzises Klangbild. Dieses Lautsprecherkabel ist nicht auf maximalen Glitzer und Knalleffekt trainiert, sondern überzeugt vor allem den erfahrenen Klanggourmet.
Dieses vergleichsweise günstige Lautsprecherkabel ist ein echter Allrounder: Es spielt tonal recht neutral, mit eher knackigem als süffigem Tieftonbereich, und überzeugt mit toller Dynamik und Raumabbildung. Das NF-Kabel der Serie geht in eine etwas softere und „gefälligere“ Richtung.
Ein Jubiläumskabel zu einem bodenständigen Preis: Dieses Lautsprecherkabel überrascht mit seiner Ausgewogenheit und generell mit seiner hohen Durchlässigkeit, die nicht zuletzt saubere Klangfarben und Transparenz befördert. Ein Preis-Leistungs-Tipp für Hörer, die bei so vielen audiophilen Meriten auf den allerletzten Grobdynamikwumms verzichten können.
Transparenz, Homogenität, kompromisslose Verzerrungsfreiheit und großartige Dynamik zeichnen beide Audioplan-Lautsprecherkabel aus. Das "Kleine" sorgt für einen Frischekick in der Anlage und sorgt für eine Klangtendenz. Das "Große" könnte man dagegen im ersten Moment fast überhören - begeistert mit seiner Reife aber umso mehr beim längeren Hören.
Denken Sie sich Ihr Klangbild – dynamisch, detailbezogen und räumlich – mit festeren, definierten Konturen, mit weniger Unordnung in den Binnentexturen von Tönen und in ihren Obertonauren sowie mit mehr Hintergrundschwärze, wenn Sie ein Netz-, NF- oder Lautsprecherkabel aus Nordosts Tyr-Serie nutzen. Das Lautsprecherkabel trägt aber zudem eine leicht nüchterne Note in die Musik.
Das Cinchkabel Kimber Select KS-1018 spielt sich mit einer Prise Wärme, großer Klarheit, großzügiger Räumlichkeit und seidig texturierter Auflösung in die Herzen der Hörer. Das teurere KS-1038 steigert all diese Qualitäten noch einmal und führt sie tonal neutraler aus – es eignet sich besonders für sehr hochwertige Anlagen.
Das Lautsprecherkabel bietet weitgehende Neutralität mit einer kleinen Prise Extraglanz im Hochton, das XLR-Kabel spart sich diese und legt allenfalls im Grundton/Oberbass minimal drauf. Beiden gemein sind eine hervorragende Auflösung, sehr authentisch Klangfarben und eine involvierende Bühne.
Mit einem allenfalls minimalen Hang zum kräftigen Bass überzeugen diese sehr angenehm klingenden Cinch- und XLR-Kabel vor allem durch Natürlichkeit und Langzeittauglichkeit. Auch die Impulsübertragung gerät exzellent. Die Tiefenstaffelung könnte etwas weitläufiger ausfallen.
Dieses Lautsprecherkabel punktet mit Klarheit, Präzision, enormem Rhythmusgefühl und Plastizität der Abbildung. Tonal fast studiohaft-neutral, mit etwas schlankerem Bassbereich.
Die Lautsprecher- und NF-Kabel aus der mittleren Linie von Dyrholm Audio besitzen ein etwas kraftvolleres tonales Untergeschoss und leicht mildere Höhen. Das Auflösungsvermögen und die Plastizität, die diese Kabel jedem Ton verleihen, sind hervorragend.
Höchste Natürlichkeit durch echte Auflösung, extrem differenzierte Klangfarbenvielfalt und eine ebenso plastische wie transparente Raumabbildung – das zeichnet die Vyda-Kabel aus. Viel besser geht es kaum. Das hat allerdings auch seinen Preis.
Ein Lautsprecherkabel, das die Emotionalität des Klangbildes unterstützt, dafür sorgen ein tiefreichender, „schwarzer“ Bass, eine famose Abbildung sowie eine subtile Prägnanz der oberen Mitten. Trotz dieser Präsenz unterm Strich tonal eher warm wirkend als streng neutral.
In Sachen Auflösung, Hochtonluftigkeit, zackiger Dynamik und nicht zuletzt unmissverständlich differenzierender Räumlichkeit sind diese highendigen XLR- und Cinchkabel kaum zu schlagen. Tonal einen Tick schlanker anmutend.
Die tonale Diktion dieser Kabelserie ist straight/neutral, dabei sehr dynamisch aufspielend und ausnehmend griffig abbildend. Den Bassbereich halten die Kabel minimal schlanker und zeichnen ihn wunderbar durch. An der Preisklasse gemessen hohes Auflösungsvermögen.
Hohe Reinheit und Transparenz zeichnen diese drei Lautsprecherkabel aus - unterm Strich wird ein angenehm organisch anmutendes Klangbild befördert. Insbesondere der Bassdruck variiert hingegen innerhalb des Trios.
Dieses koaxiale S/PDIF-Kabel bietet hohe Auflösung, natürlich-authentische Klangfarben und sehr echt wirkende Transienten. Der Bühnenraum wird tief ausgeleuchtet, die Abbildung gerät angenehm plastisch. Tonal unauffällig-neutral mit allenfalls minimaler Tendenz ins Wärmere.
Zu den klanglichen Gewinnen dieses LAN-Kabels und -Isolators zählen eine leicht verbesserte Räumlichkeit sowie Sauberkeit und Auflösung des Klangbilds. Beim Kabel kommt noch etwas mehr Schub in den unteren Lagen hinzu. Die Größe dieser Gewinne hängt sehr vom Anlagenumfeld und der jeweiligen HF-Störsituation ab.
„Allrounder auf höchstem Niveau“ – das lässt sich über diese Lautsprecher-, Cinch- und Netzkabel von Dyrholm Audio sagen. Besonders gefallen die sehr hohe Auflösung und die plastische, transparente Raumdarstellung. Tonal neutral, allenfalls das Netzkabel ist im Bass minimal schlanker unterwegs.
Mit interessanten, proprietären Technologien aufwartende XLR- und Cinchkabel, die für mehr Klangfarbenreinheit, Bassschwärze Impulstreue und Plastizität sorgen. Tonal neutral abgestimmt.
Dieses Lautsprecherkabel spielt sehr sauberer, besitzt eine impulsiv-dynamische Herangehensweise und einen sehr strukturierten Bassbereich. Tonal eher etwas leichter als füllig unterwegs. Tolle Feindynamik.
Sucht man nach natürlich-neutral abgestimmten NF-Leitern, die hervorragend auflösen, jedweder dynamischen Anforderung gewachsen sind und auch räumlich kaum Wünsche offen lassen, sollte man den Bastanis I/C Aufmerksamkeit schenken. Das „audiophile Portemonnaie“ sollte freilich gut gefüllt sein.
Drei HDMI-Kabel an der I2S-Digitalschnittstelle: Schon das günstige Pearl 48 bietet authentischere Klangfarben als 08/15-Verbinder, das mittlere Carbon 48 punktet zudem mit famoser Impulsverarbeitung, während das Vodka 48 mit noch besserer Auflösung und Plastizität aufwartet.
Dieses Netzkabel sorgt für stärkeres dynamisches Profil, nebelfreiere Definition von Konturen und Texturen sowie letzten Endes für mehr Facettenreichtum der Musikwiedergabe. Sehr empfehlenswert insbesondere für perfekt ausgewogen oder milder abgestimmte – und nicht von Haus aus zu hart tönende – Anlagen
Dieses Netzkabel befördert einen schwarzen, druckvollen Bass, ohne tonal aufzudicken sowie ein auffallend reines Klangbild mit sehr gutem räumlichen Fokus. Bei hoher Transparenz ergibt sich auch aufgrund der minimal milderen Höhen gleichwohl ein sehr langzeittauglicher, "organischer" Sound.
Dieses modulare System aus Filtertrafo, runder „Netzleiste“ und speziell konzipiertem Netzkabel sorgt für eine bessere Konkretisierung des Musikgeschehens, sowohl in Sachen Klarheit einzelner Töne als auch in räumlicher Hinsicht.
Dieses Lautsprecherkabel liegt klanglich auf der minimal warmen, leicht hochtondezenten Seite und kommt mit einem eher geschmeidigen denn zackig-analytischen Flow – ohne dass dabei eine echte Schlagseite entstünde.
Wer eine neutrale bis schlankere Tonalität schätzt und sich von einer Top-Verkabelung vor allem höchste Auflösung wünscht, dem seien diese Silberkabel empfohlen. Der Bass gibt sich wunderbar abgestuft, die Bühnendarstellung gelingt weitläufig, die Abbildung hochpräzise.
Kein hell leuchtender Hochton und trotzdem nichts für Warm- und Weichhörer: Diese Cinch- und Lautsprecherkabel zeigen dynamisch klare Kante und kommen mit sehr neutralem, knackigem, unlimitiertem Bassbereich. Das unterm Strich sehr ausgewogene Lautsprecherkabel ist der Star des AudioQuest-Duos, ausnehmend gutes Preis-Sound-Verhältnis.
Drei USB-Kabel, drei klare Aussagen: Das günstigste Kabel im Test überzeugt mit räumlicher Fokussiertheit, die andere USB-Binder vergleichsweise flächig und weniger definiert wirken lässt, sowie etwas dezenteren Höhen. Das nächstteure Modell ist in gewissen Bereichen leider ein kleiner Rückschritt, während das Kimber-Topmodell ein Musterbespiel fürs Zusammengehen von höchster Präzision und Natürlichkeit ist.
Dieses Lautsprecherkabel kommt mit minimal warmer Tonalität ohne nervende Rauigkeit oder Härten. Der dynamische Bass, vor allem aber die detailreichen Mitten tragen ihr Übriges zum organischen Klangcharakter bei. Ausgemachte Hochtonfrischluftfans bedient das Sword Excalibur weniger.
Diese Digitalkabel besitzen ein kraftvolles Tiefton-Fundament, gute Transparenz sowie ein tonal eher wärmeres Mittenband und einen unaufdringlichen Hochtonbereich. Weitläufige Raumdarstellung.
Schnell, transparent, fokussiert, präsent – es gibt viele Hifi-Adjektive, um den Klang dieser Lautsprecher- und NF-Kabel zu beschreiben. Doch genaugenommen „klingen“ Kabel nicht, gleichwohl können sie Klang hörbar manipulieren, indem sie Signale suboptimal übertragen. Und in diesem Sinne zählen die Kimber Carbon zu den saubersten Signalübertragern, die uns bisher an die Klemmen kamen.
Die Netz- und NF-Kabel passen in neutral bis leicht schlank abgestimmte Ketten, das Lautsprecherkabel ist universell einsetzbar. Alle Modelle der Boaacoustic-Evolution-Black-Serie sind ein Tipp für diejenigen, die ein geschlossen-homogenes Klangbild mit Schmelz, aber nicht übermäßig euphonischem Wohlklang zu einem fairen Preis suchen.
Effektfrei, balanciert, flüssig und farbstark sind diese NF-, Netz- und Lautsprecherkabel das richtige fürs Fans akustischer Musik. Beinharte Analytiker und dynamikfixierte Effekthörer werden hingegen weniger angesprochen. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dieses Netzkabel bietet satten, großformatigen und langzeittauglichen Klang und haucht „analytisch“ oder neutral abgestimmten Komponenten gleich welcher Geräteklasse zuverlässig Substanz, Wärme und Farbigkeit ein, ohne bei Dynamik und Kraft auf die Bremse zu treten.
Boaacoustics günstigstes USB-Kabel spielt sauber, frisch, zackig, detailreich und dynamisch weit gespreizt. Die Ausleuchtung der Raumtiefe gelingt gut, ist aber noch steigerbar.
Sowohl das Lautsprecher als auch das NF-Kabel spielen mit gehaltvoller tonaler Substanz und ordentlich Druck im Bass sowie einem langzeittauglichen, leicht zurückhaltenden Hochtonbereich. Die Auflösung mutet gleichwohl fein und seidig an. Die größte Stärke der Audioquests liegt aber in der gefühlten hohen Reinheit, die das Klangbild ausstrahlt.
Die Grundabstimmung beider Netzkabel ist tendenziell seidig und sanft, weitgehend tonal ausgewogen mit einer leichten Tendenz zu einem eher druckvollen Bass- und Grundtonbereich. Zudem fühlt sich das Klangbild der beiden Netzkabel auffallend "rein" an.
Mit ihren intensiv farbigen und wunderbar untechnisch fließenden Klangbildern dürfte es für Fans von Handgemachtem wie Klassik, Jazz etc. derzeit kaum geeignetere NF-Kabel geben. Die dezent sonore Note machen die Maxwells insbesondere für Besitzer von Anlagen mit neutraler bis leicht analytischer Grundabstimmung zur ersten Wahl.
Zu den Stärken dieser Kabel zählen die präzise Abbildungsqualität und die transparente Ausleuchtung der Bühne, die Feindynamik und das Auflösungsvermögen. NF- und Lautsprecher-Kabel sind tonal etwas schlanker, das Netzkabel etwas sonorer/basskräftiger abgestimmt.
Optisch unscheinbare NF- und Lautsprecher-Kabel, die klanglich in Relation zum Preis Großes leisten. Besondere Stärken: Auflösung, Dynamik und Präzision. In an sich schon straight und detailreich spielenden Anlagen kann es mit den Black Cats ins leicht Analytische gehen.
Dieses Phonokabel dürfte sich dank des überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses viele Freunde machen, insbesondere unter Liebhabern großer Klangbilder, gewaltiger Tutti und jeder Art von extrovertierter Musik. Im Bass spielt es vollmundig, in den Höhen spritzig.
Die Netzkabel setzen die Leitplanken einer verfärbungsfreien, balancierten Performance, die dann von den NF- und Lautsprecherverbindern ausbuchstabiert wird: Sturzneutral, extrem breitbandig, phänomenal auflösend, tadellos dynamisch. Insbesondere das Netz-, aber auch das NF-Kabel weisen ein überzeugendes Preis-Soundverhältnis auf.
Diese USB-Kabel glänzen durch ein hochakkurates Dynamikverhalten sowie - hier setzen sie sich im Test von der Konkurrenz am stärksten ab - hervorragende Raumdarstellung und Tiefenstaffelung. Das Silver Diamond legt in Sachen "subtiler Feinsinn" dann noch die allerletzte highendige Schippe drauf.
Dieses Lautsprecherkabel gibt sich angenehm ausbalanciert: Feinsinnig, transparent, auch untenrum druckvoll – aber nicht bassbetont – und im Hochton seidig-zurückhaltend. Die leichten Schwächen in der Tiefenstaffelung sind gerade mit Blick aufs Preisschild verschmerzbar.
Ein Netzkabel für Musikgenießer, Klangfarbenliebhaber und Fans differenzierter Feindynamik. Idealerweise kommt es in eher neutral bis leicht heller abgestimmten Ketten zum Einsatz.
Straff und sehnig im Bass, räumlich luftig, dynamisch locker-leicht und mühelos analytisch - dieses Netzkabel bietet keinerlei Angriffsfläche für Kritik und liefert in Sachen Bassqualität und Detailreichtum in seiner Preisklasse sogar Außerordentliches. Durch die bauartbedingte Starrheit etwas unkomfortabel in der Handhabung.
Im Mittenband minimal schlanker, ansonsten aber tonal neutral unterwegs, besticht dieses USB-Kabel durch seine sehr offene, saubere und feindynamisch-schnelle Gangart. Zudem wird ein weiträumiger Bühneneindruck vermittelt und eine außerordentlich dreidimensionale Abbildungsqualität geboten.
Die Kabel aus Boaacoustics „Copper“-Linie zeichnen sich durch ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis aus und spielen sonor und farbstark, sind dabei weniger auf höchste Präzision gezüchtet. Die aus der „Silver“-Serie sprechen dagegen weniger den „Warmhörer“ an, als dass sie insbesondere in puncto Auflösung, Frequenzbandbreite, Dynamik und Schnelligkeit überzeugen.
Diese Lautsprecher- und NF-Kabel zeichnen sich durch große Natürlichkeit und Langzeithörtauglichkeit aus. Der Hörkomfort geht dabei nicht zulasten des Auflösungsvermögens. Als besondere Stärken dürfen der ungewöhnliche Klangfarbenreichtum und das Dynamikverhalten gelten. Tonal minimal wärmer unterwegs, gehen sie an den Frequenzextremen etwas defensiver vor.
Diese japanischen Netzkabel/Stecker-Kombinationen zählen zu den ambitionierten Lösungen. Fragt man sich, warum man für bloße Strippen dreistelligen Beträge ausgeben sollte, geben einem die Furutech die Antwort: Gerade in Sachen Auflösung und Räumlichkeit werden hörbare Fortschritte erzielt, wobei das „größere“ FP-TC31N mit seiner Präzision in sowieso schon zu hell klingenden Ketten etwas „zu viel“, in dunkleren Ketten aber ein wahrer Segen sein kann. Das „kleinere“ FP-S022N funkelt ganz oben rum nicht ganz so kräftig, kreiert aber fast genauso große Räume und vermittelt eine angenehme Tonalität.
Bei aller Reinheit und Stressfreiheit, die die sowohl die Lautsprecher- als auch die NF-Kabel ausstrahlen, sind sie wahre Energizer für die Anlage: Nicht nur, dass Musik dynamisch mit absolut unverschleppter Attack durchgereicht wird - die räumliche Differenzierung sowie generell ausnehmend hohe Durchhörbarkeit gehen nicht minder als Highlights durch. Als Beruhigungsmittel für zu grell oder überanalytisch tönende Anlagen dienen die Armonia eher weniger. Für eher ruhig oder ausgewogen spielende Ketten sind sie hingegen eine unbedingte Probehör-Empfehlung.
Geschmeidigkeit, musikalischer Fluss und saubere Feinkörnigkeit der Auflösung sind die wichtigsten, den Charakter konstituierende Eigenschaften der gesamten Audioplan MusiCable-Familie. Das Lautsprecherkabel gibt dabei eher den ruhigen, aller Hektik entledigten Diplomaten, während das NF-Kabel den Part des dynamischen Treibers spielt.
Die Furutech-Kabel (Lautsprecher-, NF-, Netz- und Phonokabel) überzeugen mit Qualitäten, die es zumindest zu moderaten Preisen nicht an jeder Ecke zu bewundern gibt. Sie tönen klar, aber nie kalt, mit hoher Informationsdichte und grundsätzlich neutraler Auslegung. Dazu gesellt sich der dynamische Bass, der vielleicht nicht in allertiefste Tiefen vorzudringen vermag, aber mit Drive und etwas stämmigerer Auslegung dafür sorgt, dass es nie zu schlank oder analytisch klingt. Die NF-Kabel und das Power II repräsentieren diese Kernkompetenzen der Evolution II-Serie besonders eindrucksvoll, während das Lautsprecherkabel mit seiner nahen, fast intimen Darstellungsweise etwas Kante zeigen darf.
Die Kabel der Black-Diamond-Serie von Tellurium Q klingen tonal sehr ausgewogen, wozu der ungewöhnlich substanziell und tief hinabreichende Bassbereich keinesfalls im Widerspruch steht. Auf den Gebieten Dynamik und Attacke leisten sie ganze Arbeit, bilden Räume zudem überzeugend ab und projizieren Klangkörper ausgesprochen plastisch und dreidimensional. Beinharte Auflösungsfanatiker bedienen sie eher weniger.
Eine Lautsprecherkabel der Marke „schnell, offen und präzise“, das bei alledem vor allen Dingen eins nicht ist: nervig. Denn bei aller Spielfreude, Unmittelbarkeit, Akzentuiertheit und Transparenz geben sich diese Binder gleichsam härtefrei und entspannt luftig - was diesen vermeintlichen Spagat und mithin den Hochton betrifft, markieren die LGS wahrlich so etwas wie eine Benchmark. Tonal im Tiefton etwas schlanker abgestimmt.
Wer sein Equipment digital miteinander verbinden muss, findet bei Wireworld ein reichhaltiges Angebot vor. Die hier getesteten Digitalkabel gehören durchaus schon zum audiophilen „Oberhaus“. Investiert man bei Wireworld mehr, kriegt man auch mehr – drei der sieben getesteten Kabel konnten dabei durch ein besonders gutes Preis/Leistungs-Verhältnis überzeugen.
Nordost gelingt es, sowohl diesen NF-, Netz sowie Lautsprecherkabeln ähnliche Gene und Eigenschaften mit auf den Weg zu geben. Geradeheraus spielende, ungewohnt schnelle und vor allem neutrale Kabel sind dabei entstanden. Trotz hoher Dynamik und Lebendigkeit glänzen nervöse oder überzogen analytische Tendenzen durch Abwesenheit. Die Heimdall 2 keine explizit warm klingenden Kabel, verfügen aber über einen natürlichen Grundtonbereich.
Eine Kabelfamilie, die klanglich konsistent mit einem interessanten „Fingerabdruck“ aufwartet: Die Unverschliffenheit, Definiertheit, das „Wackelfreie“ mit denen einzelne Musikbestandteile - gerade bei Transienten ist das wahrnehmbar - transportiert werden, gefällt. Zusätzliche Weichheit/Geschmeidigkeit tragen diese auf Durchhörbarkeit ausgericheten Binder nicht in den Klang.
Zendo Cable nennt sich die Kabelmarke der Firma Mundorf, die vornehmlich durch ihre hochwertigen Frequenzweichenbauteile bekannt ist. Wir haben uns die Kleinsignalkabel angehört: Hochtransparent und unmittelbar wird einem hier die Musik präsentiert, das Auflösungsvermögen ist hoch, die Präzision bei der räumlichen Darstellung ebenfalls. Im Bass-/Grundtonbereich einen Tick schlanker gehalten.
NF- und Lautsprecherkabel unterschiedlicher Marken, Modelle und Preisklassen. Klanglich geben sich diese Strippen zwar nicht gerade konform - aber eines haben sie gemeinsam: Konzeptionellen Tiefgang ohne jeglichen Voodoo-Verdacht.
Schnell, räumlich und transparent - hierfür scheint die schottische HiFi-Kabel-Firma Ecosse ein Faible zu besitzen. Zwei LS- und vier Cinch-Kabel wurden durchgehört.
HiFi Zubehör für Erwachsene - das Projekt "dezidierte Stromleitung für die HiFi-Anlage", realisiert von fis Audio. Tonale, räumliche und dynamische (Fein-)Gewinne sind zu verbuchen.
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