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Test-Fazit: Zendo Cable by Mundorf

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: Zendo Cable by Mundorf

Die Kleinsignalkabel von Zendo bieten einen hochtransparenten Zugang zur Musik – und das in einer Preisklasse, die ich einmal als „gehoben, aber nicht völlig abgefahren” bezeichnen möchte. Tonal, je nach Geschmack, insbesondere für neutral bis leicht wärmer aufspielende Anlagen geeignet, überzeugen sie vor allem durch ihr hohes Auflösungsvermögen und den präzisen „Bühnenaufbau“. Unverschleiert, unmittelbar und direkt sind Worte, die einem in den Sinn kommen. Und da dies so ist, werden die Zendo Cable in meiner Anlage verbleiben.

Zendo Cable

Steckbrief Zendo Cable (NF-Kabel):

  • Die Zendo-Verbinder geben sich eher etwas schlanker im Bass- und Grundtonbereich (der sehr definiert und „schnell“ wiedergegeben wird), während es im Mitten- und Hochtonband angenehm deutlich, klar und offen, im positiven Sinne „crisp“ zugeht.
  • Härten, Gekrissel oder artifizielle Noten glänzen durch Abwesenheit. Mundorfs Kabel klingen unheimlich rein, grauschleierfrei und transparent, hierdurch …
  • … ist das Auflösungsvermögen – insbesondere ab Mitten aufwärts – sehr hoch. Die Zendo Cable agieren feindynamisch und sehr informativ, darüber hinaus …
  • … ist die Lokalisationsschärfe sehr hoch. Einzelklänge werden plastisch und mit sauberer „Randeinfassung“ präsentiert. Sehr unfuzzy das Ganze. Die virtuelle Bühne gerät ausnehmend transparent, nichts verstellt einem die Sicht. Das Vermögen zur Tiefenstaffelung profitiert hierdurch.
  • Die Zendo-Kleinsignalkabel gehören zur schnell-rhythmischen Sorte, nicht zur romantisierend-schwelgerischen.

Zendo Cable

Fakten:

  • Modell: Zendo Cable NF-Kabel
  • Konzept: 6 x 0,2 mm² Silber/Gold-Leiter pro Kanal, geschirmt, Cinchkabel semisymmetrisch
  • Preis für Stereometer: je nach Konfektion startend ab 331 Euro (Cinch) bzw. 349 Euro (XLR), Testmuster Cinch – 580 Euro, XLR – 640 Euro
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb: Mundorf EB GmbH

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Test: Zendo Cable by Mundorf Ai 605 | Kabel

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Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 CD-Player: NAD C546BEE SE Musikserver: Audiodata MusikServer MSII, Readynas Duo NAS-Server Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver Sonstiges: iFi iPurifier II (USB-Filter)

Vollverstärker: Denon PMA-2010AE

Vorstufen: Hochpegel: Octave HP300 MK II Phonoverstärker: BMC Audio MCCI, Octave HP300-Phonoboard

Endstufen: Musical Fidelity M8 700m (Monos)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Genuin FS 1 Mk2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 30 m² Höhe: 3,4 m

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