Test: WSS Gold Line LS2, Platin Line LS4 und Premium Line LS100 | Lautsprecherkabel
Die Fantastischen Drei
von Michael Bruss
Im Test: WSS Gold Line LS2, Platin Line LS4 und Premium Line LS100 | Lautsprecherkabel
UVP zum Testzeitpunkt: 400 Euro, 990 Euro und 2.680 Euro (alles 2x3 m)
Wer sich im Kabelmarkt umsieht, stößt auf große Namen, große Behauptungen und oft noch größere Preisschilder. Die WSS Kabelmanufaktur GmbH wirkt mit Preisen, die meist im dreistelligen Bereich liegen, in diesem Umfeld relativ bodenständig (https://www.wss-kabelshop.de/). Wir schauen und hören uns je ein Lautsprecherkabel aus den drei Linien der Manufaktur aus Nürtingen an: Das WSS Gold Line LS2 für 400 Euro, das WSS Platin Line LS4 für 990 Euro, und das neue Topmodell WSS Premium Line LS100 für 2.680 Euro (jeweils in der Standardlänge von 2 x 3 Metern). Ob sich die ordentlichen Preissprünge auszahlen, klären wir ebenfalls.
Interessant bei Kabeln ist stets die Frage, wie der Hersteller versucht, elektrische und mechanische Rahmenbedingungen in den Griff zu bekommen. Die Variablen: Leitermaterialien, Isolierung/Dielektrika und der Aufbau beziehungsweise die Geometrie. Spezielle Technologien (wie etwa das batteriebetriebene Dielectric Bias System von AudioQuest) sind ein Bonus, der sich erst bei grundsätzlich ausentwickelten Kabeln hörbar bemerkbar machen dürfte. Bei WSS achtet man besonders auf die Konfiguration der Leiter – nicht der einzelne Draht ist es, sondern vor allem die Geometrie des Verbunds, die darüber entscheidet, wie gut ein Lautsprecherkabel in einer realen Anlage funktioniert, ein Ansatz, auf etwa auch Kimber Kable mit seiner Flechttechnik als entscheidend ansieht.

Seilchen wechsel dich
WSS’ roter Kabelfaden durch die Linien hindurch heißt String-Verseilung. Gemeint ist ein Aufbau aus vielen einzeln isolierten Leitern, die galvanisch getrennt bleiben und zunächst zu Paaren verseilt werden. Danach entsteht aus mehreren solcher Paare eine Kabelseele, deren Verseilparameter nicht „fix“ sind, sondern kontrolliert variieren. Sie weisen unterschiedliche Schlaglängen und Verseilwinkel auf, teils sogar gegenläufige Verseilrichtungen. Das habe ich so bei anderen Herstellern noch nicht gesehen, auch wenn gefühlt Kimber Kables Varistrand-Technologie mit ihren unterschiedlich dicken Solidcore-Leitern in jeder einzelnen Kabelader zumindest ähnliche Beweggründe haben dürfte: Die (Zer)Streuung von möglichen negativen Einflüssen, die das Signal selbst im Kabel verursachen könnte. Ziel dieser Übung sei dann eben auch, günstige Werte für Kapazität und Induktivität zu erzielen, so WSS.
Die Specs

Im Einstiegs-Lautsprecherkabel WSS Gold Line LS2 nutzen die Baden-Württemberger blankes OFH-Kupfer in definierten Einzelleiter-Abmessungen, Teflon-FEP als Isolation und einen flexiblen Thermoplast-Innenmantel sowie außen Textilgeflecht. Sechs Paare des Innenleiters werden über einen Kern-Monofil verseilt, der Gesamtquerschnitt liegt laut Hersteller bei 2×3,40 mm². Konfektioniert wird serienmäßig mit vergoldeten Hohlbananas auf Beryllium/Kupfer-Basis, optional gibt’s entsprechende Spades. Übrigens: Beryllium dient keineswegs der Verbesserung der Leitfähigkeit, es leitet vielmehr schlechter als Kupfer, sondern der Formstabilität der Stecker. Das Gold Line LS3 ist baugleich, wird aber als Bi-Wiring/Bi-Amping-Kabel mit getrennten, unterschiedlich aufgebauten und dicken Seelen für Hoch- und Mittelton einerseits sowie für den Bassbereich andererseits konfektioniert.
Die Platin Line verschiebt den Material- und Konstruktionseinsatz nach oben: Hier arbeitet WSS mit versilbertem OFH-Kupfer für die Leiter. Das WSS Platin Line LS4 bleibt vergleichsweise schlank (2×1,40 mm²), das WSS LS3 erhöht über sieben Paare auf 2×2,50 mm². Beim hier vorliegenden LS4 führt WSS die Plus- und Minuspole als getrennte, parallel laufende und miteinander verseilte Stränge aus, jeweils mit satten 4,80 mm² und kombiniert aus blanken und versilberten OFH-Leitern unterschiedlicher Querschnitte.

Auch hier kommt wieder der Gedanke an Kimber Kable und seine Varistrand-Kabel auf – wobei die Amerikaner ausschließlich auf Solidcore-Materialien setzen. Bei den Konfektionsoptionen bietet WSS Single- und Bi-Wiring- beziehungsweise Bi-Amping-Varianten mit Hohlbananas auf der Basis von Beryllium/Kupfer mit rhodinierter Oberfläche; optional sind entsprechende Spades verfügbar.
An der Spitze steht das laut WSS komplett neu entwickelte WSS Premium Line LS100, das „für Kunden mit höchsten audiophilen Ansprüchen“ gedacht ist. Hier überträgt WSS das Prinzip der getrennten Einzeladern und unterschiedlichen Verseilwinkel auf insgesamt acht Solidcore-Reinsilberleiter mit jeweils 0,6 mm², also vier je Pol. Angesichts der heutigen Silberpreise mutet der resultierende Querschnitt von zweimal 2,4 mm² fast schon verschwenderisch an – was auch den Anschaffungswiderstand von 2.680 Euro für das Dreimeterpärchen zum Teil erklären dürfte. Auf der messbaren Seite fallen Kapazität und Induktivität der Leiter nochmals niedriger aus als in der Platin Line, sagt WSS.

Kleiner Spoiler: Der Materialeinsatz zahlt sich hörbar aus. WSS spricht von einer paarigen Schirmung der Einzelelemente und setzt als Isolation Expanded Polytetrafluorethylen (ePTFE) ein; ein Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Umgangssprachlich kennt man diesen Kunststoff unter dem Handelsnamen Gore-Tex, und in der Praxis führt dieses „schlüpfrige“ Material dazu, dass sich das Kabel ausnehmend gut verlegen und biegen lässt. Dazu trägt auch die, wie beim Platin Line LS4, getrennte Ummantelung der Plus- und Minuspole bei, die WSS hier wie da über kleine Kunststoffelemente in gewissen Abständen zusammenhält.
Konfektioniert wird das WSS Premium Line LS100 serienmäßig mit Silber-Hohlbananas. Preislich ist das eine andere Liga, technisch bleibt es als konsequente Zuspitzung des gleichen Grundgedankens erkennbar.
Haptisches

Die WSS-Kabel sind allesamt hervorragend verarbeitet, fühlen sich wertig an und vermitteln einfach ein gutes Gefühl. Das in nur einem „Schlauch“ geführte Gold Line LS2 ist das am wenigsten verlegefreundliche Modell und vergleichsweise steif. Die beiden größeren Kabel profitieren von der Trennung ihrer Plus- und Minus-Leiter-Ensembles, und insbesondere das etwas weniger querschnittstarke und teflonisolierte Premium Line LS100 lässt sich mühelos verlegen.
Klangtest und Vergleiche: WSS Gold Line LS2, WSS Platin Line LS4 und WSS Premium Line LS100
Alle drei Kabel kommen zwischen der italienischen Stereo-Endstufe Norma Audio REVO PA-150 und den britischen Drei-Wege-Monitoren ATC SCM50PSL zum Einsatz. Da die ATC ein Tri-Wiring-Terminal besitzt, hat Jochen Bareiß von WSS mir Kabel-Jumper aus der Platin-Premium-Linie zur Verfügung gestellt. Er gehört nämlich, wie Audioplan-Chef Thomas Kühn, zu den Entwicklern, die Bi-Wiring-Konfigurationen skeptisch gegenüberstehen, da dieser Eingriff die technischen Parameter des Kabels deutlich verändert. Jetzt aber ran an die Strippen.
Das Euphonische: WSS Gold Line LS2

Das WSS Gold Line LS2 lässt von Beginn an keinen Zweifel daran, dass es in seiner Preisklasse ein wuchtiges Ausrufezeichen setzt. So druckvoll und zugleich kontrolliert im Bass hört man mit Kabeln unter 500 Euro selten. Es klingt einen Hauch fülliger als strikt tonal neutral und setzt den Fokus auf körperhafte, kraftvolle Amplitudensprünge. Steilflankige Impulse – ob im Bass oder im Hochton – kommen mit minimal weicher Attacke.
Aber Schwamm drüber. Denn im Zusammenspiel mit einer für diese Klasse ausnehmend seidig-feinen Textur im Hochtonbereich sowie farbstarken, saftigen Mitten entsteht eine tendenziell warme und süffige Charakteristik, die Genusshörern sehr entgegenkommen dürfte. Das sehr gute Audioquest Rocket 11 (399 Euro) kann da über alles betrachtet kaum mithalten – wenn das WSS Gold Line LS2 die Verbindung übernimmt, klingt es immer flüssiger, musikalischer und dabei erstaunlich „sophisticated“.
Die Auflösung stimmt nämlich auch: Das WSS Gold Line LS2 spielt sanft und natürlich texturiert in den oberen Lagen und löst feine Hochtondetails locker knapp über dem bereits hohen Niveau des In-akustik Speaker 425 (349 Euro für 2 x 3 m) auf. Auch feindynamisch ist das Gold Line LS2 erstaunlich fähig und ermöglicht mir hinreichende Einblicke in die subtilen Pegelvariationen des Pianospiels von Chilly Gonzales sowie in die Intonation von Jarvis Cocker auf dem Mega-Album Room 29.

Klar gibt es auch Einschränkungen gegenüber teureren Kabeln – auch gegenüber dem Geschwister WSS Platin Line LS4, zu dem wir gleich kommen. Das Gold Line LS2 entwirft zum Beispiel eine etwas kompaktere Bühne und kann – trotz guter Ortbarkeit der Instrumente und Stimmen – jene nicht ganz so dreidimensional abbilden wie etwa ein Kimber Kable 4TC (599 Euro) oder das famose Supra XL Annorum (629 Euro), da es die Kanten der virtuellen Schallquellen minimal verschwommener reproduziert. Auch stellt das WSS den räumlichen Zusammenhang der Mitwirkenden bei akustischen Live-Aufnahmen nicht ganz so gut heraus wie die kostspieligeren Konkurrenten. Dennoch: Fürs verlangte Geld ist das WSS Gold Line LS2 ein überaus stimmiger Tipp – insbesondere für schlank klingende Ketten und Genusshörer, die musikalische Flüssigkeit, Klangfarbenreichtum und hohe Langzeittauglichkeit ohne Härten schätzen.
Das Ehrliche: WSS Platin Line LS4
Man erkennt sofort, dass sie Schwestern sind: Gleiche Gene, gleiche Herkunft, ähnliche Grundhaltung zur Musik. Und doch unterscheiden sie sich im Detail. Fast ein wenig wie die Deschanel-Schwestern. Kennen Sie nicht? Also: Während die süße Zoey mit ihrer Warmherzigkeit und dem Sweetness-Faktor in dieser Analogie das Gold Line LS2 verkörpern könnte – sie lächelt schnell, schenkt Körper, Farbe und eine Extraportion Charme –, würde Emily alias „Bones“ für das Platin Line LS4 stehen. Nüchterner im Duktus, mit klarerem Blick für das Wesentliche und schärfer gezogenen Konturen. Weniger Hot Chocolate, mehr Riesling – und trotzdem im Kern wohlwollend.

Die familiäre Nähe ist dabei unüberhörbar. Beide Kabel spielen sauber und angenehm und zeigen ein feines Gespür für Dynamik. Das WSS Platin Line LS4 wirkt aber straffer, definierter und weniger volumenbetont. Transienten kommen zackiger, offener, und rhythmische Figuren greifen nun etwas präziser ineinander.
In den Mitten wird der Unterschied besonders deutlich. Das Gold-Line-Kabel tendiert dazu, Stimmen in saftiger Farbigkeit zu baden und ihnen Substanz sowie eine gewisse Süffigkeit zu verleihen. Das LS4 zeichnet feiner, differenzierter und am Ende des Tages neutraler. Das mag dem einen oder anderen nicht ganz so zusagen – siehe Emily „Bones“ Deschanel –, doch im Umkehrschluss lässt es Texturen transparenter durchscheinen, breitet Obertöne deutlicher aus und macht Hallräume besser nachvollziehbar. Die Bühne spannt sich mit dem WSS Platin Line LS4 weiter in allen Dimensionen, Instrumente lösen sich klarer voneinander und treten plastischer auf die Bühne. So entstehen mehr Luft zwischen den Akteuren und eine realistischere Raumtiefe.

Im Hochton bleibt die kultivierte, seidige Grundhaltung des Gold Line LS2 erhalten, doch das Platin Line LS4 öffnet gewissermaßen ein weiteres Fenster. Details treten heller und selbstverständlicher hervor; die Musik wirkt freier, als hätte man einen leichten Schleier entfernt. Wer Offenheit, großzügigere Raumverhältnisse, eine schärfer gezeichnete Abbildung und dynamische Präzision auch beim Impuls der wuchtig-satten Gangart des Gold Line LS2 vorzieht, greift zum ausgewogenen Platin Line LS4 – und gönnt sich statt heißer Schokolade eben ein Glas „erwachsenen“ Rieslings.
Das Faszinierende: WSS Premium Line LS100
Und dann wäre da noch das WSS Premium Line LS100. Es ist etwa 20 Jahre her, dass ich eine meiner absoluten Lieblingsscheiben auf den Plattenteller gelegt habe – gute Dinge soll man nicht abnutzen. So bedarf zum Beispiel Paradise Losts genredefinierender Meilenstein Gothic in der Erstpressung aus dem Jahr 1991 besonderer Momente – und das WSS Premium Line LS100 beschert mir einen solchen. Denn auch wenn Gothic mitnichten ein Klang-Highlight oder auch nur eine highfidel anspruchsvolle Scheibe ist, so transportiert das Album in sehr gut abgestimmten Anlagen, die den einzigartigen Sound des Albums ungeschönt wiedergeben können, eine unnachahmliche emotionale Wirkung. Dabei geht es vor allem darum, die tonale Neutralität weitestgehend zu wahren, detailreiche Transparenz ohne Härten zu realisieren und feindynamische Nuancierungen nachzuzeichnen.

Das WSS Premium Line LS100 verschiebt in diesen drei Bereichen die Fähigkeiten meiner Anlage um ein gutes Stück nach oben – im Vergleich zum Ortofon SPB Black (2×3 m für 780 Euro plus Konfektionierung und Stecker), aber auch (etwas weniger deutlich) in der direkten Konkurrenz zum famosen Kimber Kable Carbon 8 (2×3 m für 2.649 Euro). Das minimalistische Kupferkabel aus den USA kontert mit einem noch etwas besser durchzeichneten, schlankeren Bassbereich und einem etwas solideren, greifbarer wirkenden Grundton, muss aber in Sachen Hochtonfeinfühligkeit, Luftigkeit, Transientenschnelligkeit und holografisch präziser Abbildung einen Tick hinter dem WSS Premium Line LS100 anstehen.
Im Bass zum Beispiel kann das WSS Premium Line LS100 mit mehr Druck und Fülle aufwarten – wenn auch nicht ganz so fett wie das Gutwire Chime3 (2×3 m für 3.800 Euro). Das WSS-Flaggschiff-Lautsprecherkabel spielt fast so tief in den Basskeller wie das Audioquest William Tell Zero (2×3 m für 3.900 Euro), und bleibt dennoch sehr strukturiert, agil und präzise – vielleicht nicht ganz so sehr wie das Carbon 8. Verstehen Sie mich nicht falsch: Das sind keine echten Limitierungen, sondern nur minimale Abstände zu Inselbegabungen der genannten Kabel. Und das Geniale ist: Die Kombination dieser 99-%-Leistung in allen relevanten Bassbereichen ist mir bisher nicht so schlüssig und natürlich untergekommen.

Dabei klingt es im Hochton zwar extrem offen und maximal detailliert – noch seidiger als das kantig-sachlichere Kimber Carbon 8 und sogar noch detailreicher als das eher extrovertierte Gutwire Chime3, aber gleichzeitig auch seidiger, eleganter fließend und „sweeter“. Was das WSS Premium Line LS100 in Sachen Mikrodetails gerade in den allerobersten Lagen aus dem Hut zaubert, ist erstaunlich – genauso wie der Speed, mit dem es Transienten durchlässt.
Das macht sich selbstverständlich erst mit diesbezüglich aussagekräftigerem Material wirklich bemerkbar. So flirren die Bleche auf Porcupine Trees Album Closure / Continuation so fein, agil, lichtstark und unaufdringlich, dass ich fasziniert ein ums andere Mal lauter drehe. Da nervt nix, da komprimiert oder limitiert nix. Das ist ganz große Kunst – von der Komposition über die Produktion bis hin zur Reproduktion. So viele Informationen, so unprätentiös dargeboten – das ist mir neu. Klar, Silber kann das – doch diese Offenheit geht oft mit einer gewissen Showhaftigkeit, wenn nicht gar mit unterschwelliger Stressigkeit einher. Zudem tendieren so manche Reinsilberkabel zur Blutarmut, da das teure Material in geringeren Mengen eingesetzt wird. Nichts davon trifft beim WSS LS100 zu. Es ist das am wenigsten nach Silber klingende Silberkabel, das ich im Preisbereich unter 5.000 Euro kenne – und dennoch bringt es alle Vorzüge des Edelmetalls mit.

Die detailreiche und doch natürliche Gangart zieht sich durchgehend von den Frequenzextremen über den Mittenbereich hinweg. Der spielt sich als solcher mit dem WSS Premium Line LS100 einen Tacken weniger in die Aufmerksamkeit des Hörers als die Frequenzextreme, was aber allein daran liegt, dass das Kabel hier sehr neutral und sauber seinen Job macht – mehr muss eigentlich auch nicht sein. Aber da ist mehr: Farbe. Und zwar schillernd, anmachend, emotional aufgeladen, wo immer das Musikmaterial es hergibt.
Dieser (auch emotionale) Realismus findet Unterstützung in der fast schon fotorealistisch dreidimensionalen Abbildung, zu der das WSS Premium Line LS100 meine ATC-Lautsprecher befähigt. Während die Größe des virtuellen Klangraums nicht in jedem Fall maximal riesig oder grenzenlos ausfällt – das LS100 hält sich ziemlich strikt an die Vorgaben des Musikmaterials –, kreiert es eine realistische anmutende Projektion des Geschehens auf und hinter die Lautsprecherebene, der man bei geschlossenen Augen eine geradezu physische Stofflichkeit zusprechen mag. Ja, das Carbon 8 kommt da nah dran – aber eben nicht ganz auf das Niveau des LS100.
PREMIUM-HÄNDLER, die WSS führen
Leserbrief
