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Test: Wharfedale Jade 5 | Standlautsprecher

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  1. 1 Test: Wharfedale Jade 5 | Standlautsprecher

Tobias Zoporowski / Dezember 2011

Der Moment gleich nach dem Auspacken eines neuen Testkandidaten reizt mich immer ganz besonders. So ein bisschen hat das ja was von Weihnachten, es kribbelt in den Eingeweiden und man freut sich drauf, was aus kiloweise Kartonagen, „Ploppfolie“ und Styropor zum Vorschein kommt.

Die Freude schlug bei Wharfedales (Vertrieb: www.iad-audio.de) neuestem Wurf, der Standbox „Jade 5“, sogleich in Verwunderung um, befürchtete ich doch, man habe mir die falschen Lautsprecher geliefert: Ein schweres, halbrund geformtes Tonmöbel in feinem Kirschfurnier, ein aufgesetzter Hochtöner – Wharfedale Jade 5ja, ich dachte wirklich zunächst, ich hätte ein Ihnen wohl auch ziemlich bekanntes Konkurrenzprodukt zugeschickt bekommen.

Ein halbrunder Korpus bringt neben einer hübschen Optik freilich auch handfeste akustische Vorteile. So werden etwa „stehende Wellen“, die sich nahezu immer störend auf das Klangergebnis auswirken, schon allein dadurch vermieden, dass es im Innern der Lautsprecherbox keine parallelen Wände gibt. Werden Restresonanzen dann noch durch geeignete Verstärkungsmaßnahmen am Gehäuse und eine sorgfältige Abstimmung aller eingesetzten Komponenten so gut es geht im Zaum gehalten, ist das nichts weniger als eine saubere Arbeit der Entwickler. Und das zu erkennen, ist ja kein Privileg eines Einzelnen oder einiger weniger Hersteller.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang bleibt aber dennoch, wie die Wharfedale-Mannen es wohl geschafft haben mögen, eine derart blitzsauber verarbeitete und hochwertig bestückte Box auf Kiel zu legen, die mit 2.000 Euro je Paar sicher nicht billig ist, auf den ersten Blick gleichwohl aber moderat kalkuliert und mindestens preiswert scheint …

Test: Wharfedale Jade 5 | Standlautsprecher

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