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Testfazit: Waversa Wslim LITE

Der Waversa Wslim LITE ist wie gemacht für alle diejenigen, die digitale Quellen in audiophiler Qualität hören möchten und ein Gerät in reduzierter, optisch unaufdringlicher und vor allem sehr kompakter Form suchen. Dabei tritt der Waversa Wslim LITE klanglich deutlich souveräner auf als man es seiner „Größe“ zutraut. Er beherrscht die feinen dynamischen Schattierungen wie den kraftvollen Antritt, wirkt dabei tonal nicht „studiohaft-nüchtern“, sondern sonor – und bringt in den unteren Oktaven ordentlich Kraft mit.

Waversa Wslim lite

Gibt es neben all den Highlights auch Schattenseiten? Nun, ein Kopfhörerausgang wäre schön, und selbst wenn ich den UKW-Eingang als nettes Bonbon empfinde – wenigstens ein analoger Hochpegeleingang wäre wünschenswert gewesen. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Wslim LITE ein klangstarkes und musikalisches Ausnahmetalent ist. Leihen Sie sich ihn beim Händler Ihres Vertrauens ein paar Tage aus. Sie werden überrascht sein. Versprochen.

Der Waversa Wslim LITE …

  • gibt sich im Bass ganz leicht betont, bietet aber Kontrolle und Kontur – sowie einen Tiefgang, der erstaunt.
  • zeigt farbintensive, leicht wärmere und mit einem schmeichelnden Schmelz versehene Mitten, die aber nie „verhangen“ rüberkommen.
  • löst im Hochton fein auf und verzichtet im Sinne der Langzeittauglichkeit auf das letzte Quäntchen „preußischer Geradlinigkeit“ in den obersten Lagen.
  • bildet räumlich realistisch breit und ordentlich tief ab. Vordergründig oder direkt/frontal wirkt das Bühnenbild nicht. Einzelne Klänge werden greifbar und plastisch nachgezeichnet, zwischen Instrumenten und Musikern gibt’s ordentlich „Luft“.
  • packt grobdynamisch entschlossener zu, als man den nominalen Leistungsangaben zutraut. Die Feindynamik stimmt ebenfalls, sogar bei leisen Pegeln.
  • ist tadellos verarbeitet und bietet viele digitale Zuspielmöglichkeiten. Einen Kopfhörerausgang und analoge Eingänge gibt es nicht.

Fakten:

  • Modell: Waversa Wslim LITE
  • Konzept: Streaming-Verstärker
  • Preis: 1.750 Euro
  • Eingänge: 1 x S/PDIF koaxial, 1 x Toslink, 1 x USB-B (Computer), 1 x USB-A (Speichermedium), LAN, Bluetooth aptX, FM-Antennenanschluss
  • Ausgänge: 1 x Lautsprecherterminal
  • Datenraten/Formate: USB Typ-B-Port: PCM bis 24Bit/384kHz; koaxialer Digitaleingang: bis 24Bit/192kHz; optischer Digitaleingang: bis 24Bit/96kHz; DSD, Roon Ready, AirPlay, DLNA, WNDR
  • Leistung: 2 x 40 Watt an 4 Ohm
  • Maße & Gewicht: 30 x 22 x 2 cm (BxTxH), 1,7 kg, mit Netzteil 2,1 kg
  • Ausführungen: Silber
  • Sonstiges: Fernbedienung
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

ATR – Audio Trade
Schenkendorfstraße 29 | 45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon: +49 0) 208-882 66 0
E-Mail: info@audiotra.de
Web: https://www.audiotra.de/

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Fritz Schwertfeger Fritz Schwertfeger

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Mytek Brooklyn DAC+
      • CD-Player: Sony CDP X-707 ES
      • Musikserver: Innuos ZENMini MK3, Roon Nucleus, Synology DS220+
      • Streamer: Auralic Aries Femto, Eversolo DMP-A6 ME, Eversolo DMP A8, Wattson Audio Emerson Digital und Analog
      • Sonstiges: Mutec REF10 SE120 und MC-3+USB, Innuos PhoenixNET und PhoenixUSB
    • Vollverstärker:
      • Cayin MT-34L
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Sony TA-E 80 ES
      • Phonoverstärker: Mytek Brooklyn DAC+
    • Endstufen:
      • 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)
    • Lautsprecher:
      • Kii Three, KEF LS 50 Meta
    • Kopfhörer:
      • Beyerdynamic DT 1990 PRO, Beyerdynamic T1 (3rd. Gen.), HiFiMAN Deva PRO
    • Kopfhörerverstärker:
      • Chord Hugo 2, Mytek Brooklyn DAC+
    • Mobiles HiFi:
      • Astell&Kern AK 380, Chord Mojo