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audiolab Monoblock 8000M – Testbericht – fairaudio

Inhaltsverzeichnis

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audiolab Pre 8000Q und Monos 8000M

Der Vorverstärker 8000Q ist ein Class-A Amp – im Gegensatz zu den Monos, welche im Class-AB Betrieb arbeiten. Das erste Bild zeigt den Pre von innen:

audiolab Pre 8000Q von innen

(Die schwarze Kiste unten links dient übrigens als Streuschutz – die Steuerelektronik und die digitalen Komponenten sollen die „restliche Elektronik“ nicht hochfrequent verseuchen)

Hier der Monoblock von innen:

audiolab Mono 8000M von innen

Das Foto zeigt unten rechts einen recht großzügig bemessenen Ringkerntransformator (500 VA) – nicht vergessen, der steht einem Kanal zur Verfügung … Gesiebt wird mit zwei Elkos (je 10.000 Mikrofarad) und der mittlere, schwarze Teil – das sind die Kühlrippen. Auf ihnen verrichten vier Sanken 2SC2922 Transistoren im Push-Pull-Betrieb ihren Dienst.

Sanken Transistor

Diese sorgen für eine Dauerleistung pro Kanal von 125 Watt an 8 Ohm resp. 200 Watt an 4 Ohm (12 Ampere max. Ausgangsstrom). Insgesamt ergibt sich ein recht übersichtliches Bild. Übersichtlicher ist da nur die Frontansicht der Monos: Power-Button plus rote LED – das war es. Aber warum sollte es auch anders sein?

audiolab Mono 8000M

Auf der Rückseite gibt es die Input-Buchse zu entdecken (Verbindung zum Pre) und daneben eine, die mit „Load“ beschriftet ist. Verbindet man diese mit dem Eingang eines zweiten Monos (und das natürlich für beide Kanäle), so wird Bi-Amping möglich. Wir haben es erst einmal beim Tri-Amping bewenden lassen – aber dazu in einer kommenden Besprechung mehr ..;-)

Ein- und Ausgang

Zwei Paar Lautsprecherklemmen sind vorhanden, ein Bi-Wiring ist also ebenfalls leicht gemacht. Die Lautsprecherklemmen … neulich habe ich mir geschworen, nie mehr etwas über deren Qualität zu schreiben, viel zu abgegrast ist diese HiFi-Redakteurs-Jereminade. Normale Leute kaufen Komponenten, verbinden die einmal, fluchen ein wenig und dann soll der Krempel laufen – und zwar anständig! Unsereins switched aber all zehnLautsprecherklemmen Minuten hin und her – A und B, vielleicht auch einmal C? So entsteht schnell eine Neurose …Die Mistdinger sollen gefälligst riesengroß sein! Ja, ich weiß, Besitzer von 6 mm Kabelschuhen werden prima mit diesen Klemmen auskommen. Tja, ich habe aber gerade ’nen 8er in der Hand! Seufz. Ich brauch langsam ’ne hübsche, kleine Assistentin, die den Job übernimmt. Ich kann das nicht mehr sehen. „Susi, seien Sie so gut und schließen mir ein anderes Kabel an? Ja, ganz recht, den „Baumstamm“, wie Sie es etwas unpräzise, aber charmant zu nennen pflegen.“ Na, wird schon noch kommen … Bis dahin, liebe audiolab-Entwickler, kennt ihr eigentlich den: „There is still room for improvement.“

Insgesamt betrachtet ist die Verarbeitung der audiolab-Komponenten unprätentiös und gut. Kein Materialposing. Kein Vitrinenobjekt. Und weiße Baumwollhandschuhe liegen ebenfalls nicht bei. Aber fadenscheinig ist hier auch nichts und die Frontplatte ist wirklich 1A. Wer klopft schon dauernd aufs Bodenblech …

Klang:

Die einen behaupten, Monos seien Stereoendstufen (oder Integrierten) grundsätzlich überlegen, da eine ultimative Kanaltrennung erfolge. Zudem sei die getrennte Stromversorgung bei Dynamikspitzen auch gern gesehen. Jaja, sagen die anderen, möchte man das Ultimative, dann stimmt dies wohl – aber wie sieht es denn bei „noch bezahlbaren“ Komponenten aus? Ist es da nicht wahrscheinlich, dass die höheren Produktionskosten für die Monos an anderer, empfindlicher Stelle wieder eingespart werden? Tja, kann sein, muss man ausprobieren, alles andere ist Spekulation.

Manche finden das mit „drei Kisten“ auch so umständlich – kann ich nicht ganz nachvollziehen. Hat es nicht etwas angenehm haptisches, wenn drei Power-Knöpfe statt nur einem gedrückt werden müssen? Vinyl-Auflegen wird ja auch von manchen als sakrale Handlung genossen … nun, egal.

An vier verschiedenen Lautsprechern durfte sich die audiolab-Kombi austoben: ZU Audio Druid, Thiel C.S. 2.4, Wharfedale Opus 3 und die Kompaktbox Volent Paragon VL-2 (Die beiden letztgenannten sind kommende Testkandidaten). Dieses „Rundumhören“ an derart verschiedenen Lautsprechern ergab ein sicheres Gefühl, welchen Klang-Charakter das britische Trio denn nun besitzt …

Test: Audiolab 8000Q / 8000M | Vor-End-Kombi

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Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 CD-Player: NAD C546BEE SE Musikserver: Audiodata MusikServer MSII, Readynas Duo NAS-Server Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver Sonstiges: iFi iPurifier II (USB-Filter)

Vollverstärker: Denon PMA-2010AE

Vorstufen: Hochpegel: Octave HP300 MK II Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN, Octave HP300-Phonoboard

Endstufen: Musical Fidelity M8 700m (Monos)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Genuin FS 1 Mk2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 30 m² Höhe: 3,4 m

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