News

Logo

Demnächst im Test:

Canton GLE 100 S2 Galion Audio Navy + Discovery Brinkmann Nyquist ONE Quad 3 + 3CDT Galion Audio Navy + Discovery Brinkmann Nyquist ONE Quad 3 + 3CDT Canton GLE 100 S2

Billboard

Testfazit: Transrotor Alto

Mit dem Transrotor Alto fügt die Manufaktur aus dem Bergischen Land ihrem Portfolio einen unaufgeregt musizierenden und herausragend ausgewogenen Plattenspieler hinzu, der zwei Welten miteinander vereint. Sein Klangcharakter ist vor allem – etwas untypisch für ein Masselaufwerk – von lebendiger Schnelligkeit, offener Luftigkeit, ja, Leichtigkeit geprägt. Komplettiert wird diese Auslegung von konzepttypischeren Tugenden: unerschütterliche Ruhe, ein „schwarzer“ Hintergrund und eiserne Kontrolle im Bass, der – wenn man mich denn unter Folter zu einer Tendenzaussage zwingen will – vielleicht einen Nanometer in Richtung Schlankheit tendiert. Aber das sage ich eigentlich nur, um damit kontrapunktisch auszudrücken, dass er auf keinen Fall zu dick wirkt.

Transrotor Alto

Kantigkeit oder Härten sind dem Transrotor Alto dabei vollkommen fremd, was ihn zu einem universell einsetzbaren Plattenlaufwerk macht und allerhöchstens Hardcore-Raver und Hip-Hopper mit dem Wunsch nach fettesten Pressluftbässen eher suboptimal bedient. Aber wer weiß, die könnten mit dem Transrotor Alto ja auch auf einen ganz anderen Geschmack kommen.

Der Transrotor Alto …

  • ist ein gleichzeitig luftig, stoisch und ehrlich klingendes Laufwerk.
  • setzt mit der Schnelligkeit der Impulswiedergabe und dem sehr transparenten und neutralen Mittelton besondere Akzente.
  • besitzt einen straffen und präzisen Bass, der bis in die subsonischen Frequenzen hinunter kontrolliert wirkt.
  • leuchtet den Hochton unaufdringlich, aber gründlich aus. Das sehr gute Auflösungsvermögen kippt nie in sezierende Analytik um.
  • erforscht die Bühne besonders in die Tiefe hinein hervorragend. Die Breite der Abbildung wirkt durchaus realistisch, andere Plattenspieler gehen hier aber bisweilen weitläufiger/großzügiger vor.
  • staffelt und separiert Schallereignisse außerordentlich präzise voneinander.
  • ist grobdynamisch fähig, brilliert aber besonders mit überragender feindynamischer Differenzierung.
  • neigt nie zur klanglichen Härte und gibt im Zweifelsfall einer stressfreien Interpretation des Geschehens den Vorzug.
  • ist überaus sauber verarbeitet und dank der während des laufenden Betriebs höhenverstellbaren Tonarmbasis und des optionalen Konstant-Netzteils mit Geschwindigkeitsumschaltung sehr bedienerfreundlich. Der Alto kann vom Standard-Modell bis zum „Überflieger“ mit drei Tonarmbasen und zwei Motoren sowie dem größten Netzteil von Transrotor Schritt für Schritt aufgerüstet werden.

Fakten:

  • Modell: Transrotor Alto
  • Konzept: Masselaufwerk mit Riemenantrieb und TMD-Lager
    Preis: 5.000 Euro (reines Laufwerk); Testmuster mit Netzteil Transrotor Konstant M 1 Reference, Tonarm Transrotor SME 5009 und Tonabnehmer Transrotor Figaro: 10.165 Euro
  • Ausführung: Alu-Hochglanz
  • Gewicht: in Standardkonfiguration circa 33 kg
  • Maße: in Standardkonfiguration: 54 cm x 38 cm x 21 cm (BxTxH);
    maximale Maße mit drei Tonarmbasen: 62 cm x 62 cm x 21 cm (BxTxH)
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

Räke Hifi/Vertrieb GmbH
Irlenfelder Weg 43 | 51467 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (0) 2202 – 31046
E-Mail: transrotorhifi@t-online.de
Web: www.transrotor.de

Billboard


PREMIUM-HÄNDLER, die Transrotor führen

Keine Ergebnisse

Zur Fairaudio-Händlersuche

Leserbrief

    Hier gelangen Sie zu unserer Datenschutzerklärung.

    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Michael Bruss Michael Bruss

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: J. Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil
      • Plattenspieler: Pro-Ject Celebration 40 mit Ortofon SPU Celebration 40 (MC)
      • Tonarm: J. Sikora KV12 VTA
      • Tonabnehmer: Aidas Cu Durawood (MC)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Norma Audio REVO DAC-Modul
      • Streamer: Métronome DSS 2
      • Computer/Mediaplayer: MacBook Pro
    • Vollverstärker:
      • SVS Prime Wireless Pro Soundbase
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2, Rotel DX-3
      • Phonoverstärker: Linnenberg Bizet MKI (MC), Norma Audio PH3 (Modul, MM), Pro-Ject Phono Box DS3 B, Pro-Ject Step up Box S3
    • Endstufen:
      • Norma Audio REVO PA-150
    • Lautsprecher:
      • ATC SCM50PSL, ATC HTS7, KSD Home PUNKT 10 (aktiv)
    • Kopfhörer:
      • Final Audio D8000 Pro Limited Edition, Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD
    • Kopfhörerverstärker:
      • Mytek Liberty THX AAA HPA
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK
      • NF-Kabel: Gutwire EON-Z Xhadow-XLR, Gutwire Synchrony 2 SE XLR, Ortofon Reference 7NX-705 RCA, Graditech Kide 1 & Kide 3 RCA, Audioquest Yukon RCA, Audioquest Mackenzie RCA & XLR, fastaudio Black Science NF RCA
      • Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA
      • Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2
      • Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Perfect Ground
    • Rack:
      • Roterring Belmaro 33 (Customized)
    • Zubehör:
      • Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1
      • Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 24,5 m²
      • Höhe: 2,7 m