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Test-Fazit: Totem Element Ember

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit: Totem Element Ember

Insgesamt halte ich die Totem Element Ember für richtig, richtig gute Lautsprecher. Sie überzeugen vor allem durch eine weit über ihre Gehäusegröße hinausgehende Autorität, was nicht zuletzt an ihren Talenten in Sachen Bass und Hochton liegt. Dazu setzen sie in puncto Rhythmus und Timing Maßstäbe. Klangfarben reproduzieren sie darüber hinaus sehr authentisch. Vielleicht kann man unseren Probanden das etwas gefällige Klangbild mit den im Vergleich zu Bass und Höhen leicht zurückhaltenden Mitten ankreiden, was aber nicht störend wirkt, sondern die Musik bisweilen eher ein wenig aufhübscht.

Totem Acoustic Element Ember

Der Charakter der Totem Element Ember:

  • Die Totem Element Ember bieten ein sehr dynamisches, lebendiges Klangbild, das aber trotzdem in höchstem Maße entspannt klingt. Was diese Lautsprecher an Rhythmus und Timing rüber bringen, ist richtig groß. Wer nicht mit dem Fuß wippt, wenn die Ember Musik in den Raum stellen, ist taub.
  • Der Bassbereich ist etwas rund, reicht angesichts des kleinen Gehäuses erstaunlich tief herunter und glänzt durch einen überzeugenden Antritt. Dabei gehen die Ember bis zu hohen, deutlich über gehobener Zimmerlautstärke angesiedelten Pegeln ohne hörbare Verzerrungen mit. Die Tiefmitteltöner sind wirklich zu gigantischen Auslenkungen fähig.
  • Die mittleren Lagen sind womöglich ein kleines bisschen zurückgenommen. Allerdings habe ich kein Musikstück gefunden, wo dies dem Hörgenuss zum Nachteil gereicht hätte: Die etwas „schlankeren“ Mitten passen hervorragend zum schnellen und dynamischen Antritt der Totem.
  • Im Hochtonbereich agieren die Ember recht frisch, vermeiden aber jedwede Aggressivität.
  • Auflösungsvermögen, Detailzeichnung, Feindynamik und Klangfarben gehören zu den Stärken der Kanadier. Was hier geboten wird, ist ganz großes Kino. Das Tolle ist: Nichts davon scheint Selbstzweck. Alles ordnet sich dem Ziel, Musik authentisch zu vermitteln, unter.
  • Die räumliche Performance der Ember orientiert sich nach meinem Dafürhalten eher an einem Live-Eindruck als an steriler Präzision. Auffallend ist, dass sich die Musik sehr gut von den Lautsprechern löst. Sie steht im Raum, quasi ohne dass die Lautsprecher in irgendeiner Form daran beteiligt zu sein scheinen.
  • Insgesamt muss man ganz klar sagen: die Totem Element Ember sind keine Arbeitsgeräte für den Toningenieur, sondern Lautsprecher für Menschen, die Musik genießen. Diesen Genuss bieten sie aber auf höchstem Niveau.

Fakten

  • Modell: Totem Element Ember
  • Konzept: Zwei-Wege-Kompaktboxen mit Bassreflexgehäusen
  • Preis: 5.750 Euro, Gehäuse Hochglanz Schwarz oder Weiß
  • Wirkungsgrad: 88 dB
  • Nennimpedanz: 8 Ohm
  • Maße: 187 x 358 x 248 mm (BxHxT)
  • Gewicht: 6 kg/Lautsprecher
  • Garantie: 3 Jahre

Vertrieb:
HIGH-END COMPANY AG
Telefon: +41 71 911 86 90 (Schweiz)
eMail: info@highendcompany.ch
Web: www.highendcompany.ch

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Technics Philosophie

Test: Totem Acoustic Element Ember | Kompaktlautsprecher

  1. 5 Test-Fazit: Totem Element Ember

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: stst Motus 2 Tonarm: stst Vertex Tonabnehmer: Zyx Yatra

Digitale Quellen: D/A-Wandler: RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip) Musikserver: Antipodes S40

Vorstufen: Hochpegel: SPL Elektor Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube SE II

Endstufen: Bryston 4B³

Lautsprecher: Horns FP12, Genelec 8020

Kopfhörer: Campfire Equinox, Grado PS500, Pioneer SE Monitor5, Austrian Audio Hi-X65

Kopfhörerverstärker: SPL Crimson 3 (Audio-Interface), RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip)

Kabel: Lautsprecherkabel: In-akustik Referenz LS-404 Micro Air NF-Kabel: Cardas Clear Light Digitalkabel: Boaacoustic Silver Digital Xeno

Rack: Horns EX

Zubehör: Stromfilter: Audioplan FineFilter S Sonstiges: Mehrfachsteckdose Audioplan PowerStar S, Gerätefilter Audioplan PowerPlant S, Netzleitungen Audioplan PowerCord, Netzteil (für DAC, Musikserver): Keces P8

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² Höhe: 2,6 m