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Testfazit: Teufel Ultima 40 MK4

Teufel spricht bei der vierten Auflage seines Bestsellers von einem Facelift, also von lediglich optischen Retuschen. Die aber sind so gelungen, dass die Ultima 40 MK4 locker auf das Vierfache ihres tatsächlichen Preises geschätzt werden könnten. Vor allem in Weiß machen sie richtig was her. Die routinierte Verarbeitung mit sauberem Finish steht der Optik in nichts nach.

Teufel Ultima 40 MK4 in Weiß - ohne und mit Stoffbespannung
Teufel Ultima 40 MK4 – optisch retuschiert, klanglich spaßorientiert

In dieser Preisklasse – ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster – dürfte es nur wenige andere Standboxen geben, die so vollständig aufspielen und so viel Spaß vermitteln. Für eine Kundschaft mit ausgesprochen audiophilen Ambitionen sind sie natürlich die falschen Lautsprecher, doch mit ihrem tief hinabreichenden Bass, ordentlichem Punch und mitreißender Dynamik auch bei Partypegeln sind sie ideal geeignet für Pop-, Rock- und Mainstreammusik, wofür sie vermutlich auch am häufigsten eingesetzt werden. Wer also eine optisch ansprechende Standbox zu einem ausgesprochen fairen Kurs sucht, die den musikalischen Alltag inklusive Filmton spaßbetont abdeckt und mit der man es bei Gelegenheit auch mal ordentlich krachen lassen kann, wird hier fündig.

Steckbrief Teufel Ultima 40 MK4:

  • Wie von Teufel gewöhnt, generiert auch die Ultima 40 MK4 einen tief hinabreichenden, saftigen und kraftvollen Bass, der indes nicht sonderlich durchstrukturiert ist. Er ist einfach da. Das geht sicherlich noch konturierter und variabler, in dieser Preisklasse wird das aber schwierig.
  • Die Mitten klingen erstaunlich und angenehm natürlich sowie plastisch-griffig – und besitzen eine ganz leicht warme Note. Es gibt deutlich teurere Wettbewerber, die das nicht viel neutraler hinbekommen.
  • Die Höhenlagen der Teufel möchte ich als praxisgerecht-informationsgefüllt beschreiben. Es beißt nicht, es brizzelt nicht. Und wenn der direkte Vergleich zu höherpreisigen Boxen fehlt, hört man auch nicht gleich, dass in Sachen Auflösung noch mehr geht.
  • Die Raumabbildung der Ultima 40 MK4 ist ein wenig kompakter als man es von einer Standbox dieser Größe erwartet, aber durchaus realistisch und glaubwürdig. Staffelung und Ortbarkeit einzelner Schallquellen gehen völlig in Ordnung.
  • Dynamik und Pegel: Natürlich kann die neue Ultima das. Und macht mit ordentlich Dampf und Attacke einfach an und reißt mit. Eine echte Stärke. Auch mit geringeren Pegeln bricht das Klangbild keinesfalls in sich zusammen.
  • Bei so viel Verve und Spielfreude lassen die Berlinerinnen schon mal das ein oder andere Detail am Wegesrand liegen und dröseln nicht jede komplexe Struktur auf. Im Rahmen ihrer Klasse bieten sie aber ein gutes Auflösungsvermögen.

Fakten:

  • Modell: Teufel Ultima 40 MK4
  • Konzept: Passiver Dreiwege-Standlautsprecher (Bassreflex)
  • Preis: 500 Euro
  • Maße & Gewicht: 250 x 1069 x 352 mm (BxHxT), 20,3 kg/Stück
  • Farbe: Schwarz, Weiß
  • Garantie: 2 Jahre
  • Weitere Informationen auf der Webseite des Hersteller

Vertrieb:

Lautsprecher Teufel GmbH
Budapester Straße 44 | 10787 Berlin
Telefon: +49 (0)30–217 84 217
E-Mail: info@teufel.de
Web: https://teufel.de/


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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Tobias Zoporowski Tobias Zoporowski

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: Technics SL-1210GR
      • Tonabnehmer: Shelter 201 (MM), Pro-Ject Concorde Pick-it S1 (MM)
      • Sonstiges: Tuner Sansui T-80 & Kenwood KT-5500
    • Digitale Quellen:
      • Pioneer N-50, Marantz NA 8005
    • Vollverstärker:
      • Magnat RV-3
    • Vorstufen:
      • Lehmann Audio Black Cube Statement
    • Lautsprecher:
      • Magnat Quantum 905, Teufel Theater 500S
    • Kabel:
      • LS- und NF-Kabel durchgängig in-akustik, alternativ Eagle Cable, WireWorld