Billboard

Testfazit: Teufel Ultima 20

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klang Teufel Ultima 20
  2. 3 Testfazit: Teufel Ultima 20

Die Teufel Ultima 20 ist offenbar ein echter Dauerläufer. Acht Jahre hat sie auf dem Buckel – und es scheint, als sei sie mit den Jahren eher gereift als „unvernünftiger“ geworden. Schön, dass Teufel nicht nur „Spaßmaschinen“ im Portfolio hat, sondern auch einen Lautsprecher, der das beinahe Unmögliche möglich zu machen versucht: für sehr kleines Geld erwachsen, balanciert und homogen aufzuspielen.

Teufel Ultima 20 Mk3

Natürlich gibt es für mehr Geld in vielen Disziplinen „mehr“ – also mehr Bass, mehr Auflösung, mehr Dynamik. Aber das Gesamtpaket wirkt einfach stimmig: Es gibt keine Disziplin, in der der Teufel Ultima 20 etwas „durchrutscht“, vielmehr lässt sie ihren Besitzer in der einen oder anderen Disziplin (Feindynamik, Bühnenaufbau) klanglich in höhere Preisregionen lugen. Vielleicht noch mal etwas einfacher ausgedrückt: Die Ultima 20 ist nicht als Spaßbox deklariert. Aber sie macht trotzdem Spaß! Ob es wohl irgendwann eine MK4-Version gibt?

Die Teufel Ultima 20 zeichnen sich aus durch …

  • eine wesentlich erwachsenere tonale Abstimmung als man erwarten würde.
  • keine Ausreißer oder Effekthascherei im Hochton. Ein echter Superhochton lässt sich allerdings kaum ausmachen.
  • ein gefühlt gerader Frequenzgang im Mittenband, keine unbotmäßigen Verfärbungen, auch bei der Stimmwiedergabe nicht. Insgesamt spielen Hoch- und Mitteltonbereich klar und sauber, wenn auch nicht übertrieben feinauflösend auf. Solide Hausmannskost statt Blenderei – gut!
  • hinreichend konturierter Bass ohne Oberbasshöcker – nach unten hin sanft ausfadend.
  • einen erstaunlich stimmigen, realistisch wirkenden, breiten und tiefen stereofonen Raum. Zwar sind die einzelnen Akteure nicht gerade auf den Zentimeter genau ortbar, es ergibt sich aber eine schlüssige, nachvollziehbare Raumillusion.
  • eine sehr gute Feindynamik, aber eine insgesamt etwas limitierte Gesamtdynamik.
  • eine unerwartet gute Pegelfestigkeit, man muss wirklich schon sehr „aufreißen“, um die Ultima 20 in die Verzerrung zu treiben.

Fakten:

  • Modell: Teufel Ultima 20 (2018)
  • Konzept: passiver Zweiwege-Bassreflex-Kompaktbox
  • Preis: 249,99 Euro
  • Abmessungen & Gewicht: 33,5 x 21,5 x 23,5 cm (HxBxT); 5,7 kg/Stück
  • Ausführungen: Front Schwarz, Body schwarz oder weiß foliert
  • Wirkungsgrad: 87 dB/W/m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Garantie: 12 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Lautsprecher Teufel GmbH
Budapester Straße 44 | 10787 Berlin
Telefon: +49(0)30–217 84 217
E-Mail: info@teufel.de
Web: www.teufel.de

Test: Teufel Ultima 20 (2018) | Kompaktlautsprecher

  1. 2 Klang Teufel Ultima 20
  2. 3 Testfazit: Teufel Ultima 20

Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Rega Exact

Digitale Quellen: CD-Player: C.E.C. CD 5 Computer/Mediaplayer: Samsung-Notebook mit SSD und Foobar-Mediaplayer und Logitech Squeezebox-Server

Vollverstärker: Hegel H90

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14, Audreal XA-3200MK2 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox MM, Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Audreal MS-3 (Röhren-Monos), Valvet E2 Endstufe

Lautsprecher: Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Nubert nuLine 244, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon SPK 500, Real Cable OFC 400 NF-Kabel: Audioquest Evergreen Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII, Oehlbach XXL Serie 80

Billboard
Inakustik Kabelgutschein